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Momentum-ETF-Erfahrungen: Rendite mit Trendfolge sinnvoll nutzen

Momentum-ETFs setzen auf Aktien, die zuletzt stark gestiegen sind. Hier erfährst du, wie die Faktorstrategie funktioniert, welche Kosten anfallen und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Momentum-ETFs wählen Aktien mit der stärksten Kursentwicklung der letzten 6 bis 12 Monate aus.
  • Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei den verfügbaren globalen Momentum-ETFs einheitlich bei 0,25 Prozent pro Jahr.
  • Ein Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren ist für diese Strategie sinnvoll.
  • In abrupten Marktkorrekturen können Momentum-ETFs stärker verlieren als marktbreite ETFs.

01 · Grundlagen

Was ist der Momentum-Faktor?

Der Momentum-Faktor beschreibt einen systematischen Auswahlansatz für Aktien. Er basiert auf der Beobachtung, dass Kurstrends über einen gewissen Zeitraum fortbestehen können.

Der Momentum-Faktor gehört zu den am längsten dokumentierten Faktorprämien an den Aktienmärkten. Er beschreibt die empirische Beobachtung, dass Aktien, die in den vergangenen sechs bis zwölf Monaten eine überdurchschnittliche Kursentwicklung gezeigt haben, diesen Trend häufig für eine gewisse Zeit fortsetzen.

Für dich bedeutet das: Du kaufst mit einem solchen Ansatz keine unterbewerteten Aktien, sondern Titel, die bereits laufen. Die Strategie setzt auf die Fortsetzung bestehender Trends, nicht auf die Vorhersage neuer Trends.

In starken Aufwärtsphasen kann dieser Effekt den breiten Markt schlagen. In abrupten Abwärtsphasen dreht sich das Verhältnis jedoch oft um, weil die zuvor stärksten Aktien dann besonders stark nachgeben.

Kurz erklärt

Momentum-Faktor

Ein regelbasierter Ansatz, bei dem Aktien anhand ihrer relativen Kursentwicklung der vergangenen 6 bis 12 Monate ausgewählt und gewichtet werden. Aktien mit überdurchschnittlicher Wertentwicklung erhalten ein höheres Gewicht.

Die Strategie setzt auf die Fortsetzung bestehender Trends, nicht auf die Vorhersage neuer Trends.

02 · Schritt für Schritt

So funktioniert ein Momentum-ETF

Ein Momentum-ETF bildet einen Index nach, der die Momentum-Strategie umsetzt. Die Indexmethodik bestimmt, welche Aktien aufgenommen und wie sie gewichtet werden.

Der Indexanbieter analysiert dafür in einem ersten Schritt die Kursentwicklung aller Aktien eines Ausgangsindex wie dem MSCI World über die vergangenen sechs und zwölf Monate.

Aus diesen Kursdaten wird ein Momentum-Score abgeleitet. Aktien mit der stärksten relativen Kursstärke erhalten die höchsten Werte und werden in den Index aufgenommen. Ihre Gewichtung richtet sich nach dem Score und der jeweiligen Indexmethodik.

Der ETF kauft anschließend die im Index enthaltenen Aktien. Bei den meisten Produkten erfolgt die Replikation vollständig, ein großer Anbieter nutzt optimiertes Sampling, um die Indexentwicklung mit einer Auswahl an Titeln nachzubilden.

01

Kursentwicklung analysieren

Der Indexanbieter berechnet für alle Aktien eines Ausgangsindex wie dem MSCI World die Kursentwicklung der letzten 6 und 12 Monate.

02

Momentum-Score bilden

Aus den Kursdaten wird ein Score abgeleitet. Aktien mit der stärksten relativen Kursstärke erhalten die höchsten Werte.

03

Aktien auswählen und gewichten

Der Index übernimmt die Aktien mit den höchsten Momentum-Scores. Ihre Gewichtung im Index richtet sich nach dem Score und der Indexmethodik.

04

ETF bildet Index nach

Der ETF kauft die im Index enthaltenen Aktien. Die Replikation erfolgt bei den meisten Produkten vollständig, in einem Fall per optimiertem Sampling.

05

Regelmäßiges Rebalancing

Der Index wird in festen Abständen überprüft. Aktien, deren Momentum nachlässt, werden ersetzt, neue Trendaktien rücken nach.

03 · Vergleich

Momentum-ETFs im Vergleich: Die wichtigsten Kennzahlen

Für globale Momentum-ETFs stehen dir derzeit fünf Produkte auf vier Indizes zur Verfügung. Die laufenden Kosten sind identisch, Unterschiede gibt es bei Fondsgröße und Replikationsmethode.

Die Produktkosten sind dabei kein Unterscheidungsmerkmal: Alle fünf globalen Momentum-ETFs haben eine Gesamtkostenquote von 0,25 Prozent pro Jahr.

Deutliche Unterschiede gibt es beim Fondsvolumen. Der größte ETF verwaltet 5.620 Millionen Euro, der kleinste kommt auf 270 Millionen Euro. Ein höheres Volumen gilt als Indiz für geringere Schließungsrisiken und oft bessere Handelbarkeit.

Alle Produkte sind thesaurierend und haben ihr Fondsdomizil in Irland. Bei der Replikationsmethode setzt der größte ETF auf optimiertes Sampling, die übrigen vier bilden den Index vollständig nach.

Vergleich der globalen Momentum-ETFs nach Fondsgröße sortiert
Größter ETFKleinster ETF
Fondsvolumen5.620 Mio. EUR270 Mio. EUR
Gesamtkostenquote (TER)0,25 % p.a.0,25 % p.a.
ErtragsverwendungThesaurierendThesaurierend
FondsdomizilIrlandIrland
Replikations­methodeOptimiertes SamplingVollständige Replikation

04 · Hintergrund

Wert­entwicklung: Was Momentum-ETFs in der Vergangenheit brachten

Die Rendite von Momentum-ETFs schwankt je nach Marktphase. In starken Aufwärtstrends war die Überrendite gegenüber dem breiten Markt oft deutlich, in Trendwenden fielen die Verluste teils höher aus.

Die Renditen der Vergangenheit zeigen sowohl das Potenzial als auch die Schwankungsbreite der Strategie. Der MSCI World Momentum Index erzielte in den vergangenen fünf Jahren eine Wertentwicklung von 90,06 Prozent. Über drei Jahre lag das Plus bei 101,86 Prozent, über ein Jahr bei 27,80 Prozent.

Die jährlichen Ergebnisse eines ETF auf diesen Index machen die Volatilität deutlich: 2022 verlor der Fonds 12,75 Prozent, während er 2024 um 38,23 Prozent zulegte. 2025 betrug das Plus 7,16 Prozent, im bisherigen Jahr 2026 liegt es bei 25,27 Prozent.

Diese Zahlen sind Vergangenheitswerte. Sie zeigen, dass Momentum-ETFs in starken Marktphasen den breiten Markt schlagen können, in Korrekturen aber auch deutlich hinter ihm zurückbleiben.

Der MSCI World Momentum Index erzielte in den vergangenen fünf Jahren eine Wertentwicklung von 90,06 Prozent. Über drei Jahre lag das Plus bei 101,86 Prozent, über ein Jahr bei 27,80 Prozent.

Die jährlichen Ergebnisse zeigen die Schwankungsbreite: 2022 verlor ein Momentum-ETF auf den MSCI World 12,75 Prozent, während er 2024 um 38,23 Prozent zulegte. 2025 betrug das Plus 7,16 Prozent, im bisherigen Jahr 2026 liegt es bei 25,27 Prozent.

Diese Zahlen sind Vergangenheitswerte. Sie zeigen, dass Momentum-ETFs in starken Marktphasen den breiten Markt schlagen können, in Korrekturen aber auch deutlich stärker unter Druck geraten.

05 · Kosten

Kosten eines Momentum-ETF-Investments

Die Produktkosten sind bei allen globalen Momentum-ETFs gleich. Dazu kommen Handelskosten beim Kauf und Verkauf sowie die Steuer auf Erträge.

Dazu kommen einmalige Handelskosten beim Kauf und Verkauf, die von deinem Broker abhängen und bei vielen Online-Anbietern im Rahmen von Sparplänen entfallen.

Auf der Steuerseite gilt für Aktienfonds eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet, dass nur 70 Prozent deiner Erträge steuerpflichtig sind. Auf den steuerpflichtigen Teil werden 25 Prozent Abgeltungsteuer plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag fällig.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr, bei zusammenveranlagten Ehepaaren bei 2000 Euro. Erst oberhalb dieser Freigrenze wird die Steuer auf deine Kapitalerträge tatsächlich abgeführt.

Kurz erklärt

Gesamtkostenquote (TER) pro Jahr

Kostenbestandteile beim Investieren in Momentum-ETFs

0,25 %

06 · Was gilt

Geeignet für wen? Anlagehorizont und Risikoprofil

Momentum-ETFs sind kein Ersatz für einen breiten Markt-ETF, sondern eine Beimischung für fortgeschrittene Anleger. Die Strategie verlangt einen langen Atem und die Bereitschaft, temporäre Underperformance auszuhalten.

Du solltest einen Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren mitbringen und die Bereitschaft haben, temporäre Underperformance bei Trendwechseln auszuhalten.

Die Strategie eignet sich für dich, wenn du den breiten Markt langfristig schlagen willst und an wissenschaftlich fundierte Faktoransätze glaubst. Weniger geeignet ist sie für Anfänger ohne Erfahrung mit Faktorstrategien oder für Anleger mit einem kurzfristigen Horizont unter fünf Jahren.

Wer starke Schwankungen nicht aushält oder ausschließlich auf stabile Erträge setzt, sollte bei einem marktbreiten ETF bleiben. Die Momentum-Beimischung erhöht die Volatilität deines Depots spürbar.

Geeignet

·Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren
·Fortgeschrittene, die den breiten Markt langfristig schlagen wollen
·Anleger, die temporäre Underperformance bei Trendwechseln ertragen können

Weniger geeignet

·Anfänger ohne Erfahrung mit Faktorstrategien
·Anleger, die starke Schwankungen nicht aushalten

07 · Schritt für Schritt

Momentum-ETF als Sparplan: So funktioniert der Vermögensaufbau

Du kannst Momentum-ETFs auch regelmäßig besparen. Die Mindestsparrate hängt vom Broker ab und liegt zwischen 1 Euro und 50 Euro pro Monat.

Für den regelmäßigen Vermögensaufbau benötigst du zunächst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Viele Anbieter verlangen keine laufende Depotgebühr, und die Einrichtung ist in wenigen Minuten online erledigt.

Anschließend wählst du einen der fünf globalen Momentum-ETFs aus. Achte dabei auf Fondsvolumen, Replikationsmethode und deine persönliche Strategie. Danach richtest du den Sparplan mit deiner monatlichen Rate ein.

  • Bei einigen Brokern sind Sparpläne ab 1 Euro möglich, bei anderen ab 10, 25 oder 50 Euro pro Monat.
  • Der Broker führt die Sparrate automatisch aus und kauft die Anteile zum jeweiligen Kurs.
  • Ob ein bestimmter Momentum-ETF als Sparplan verfügbar ist, entscheidet die Bank und nicht der Produktanbieter.
01

Depot eröffnen

Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Viele Anbieter verlangen keine laufende Depotgebühr.

02

Momentum-ETF auswählen

Wähle einen der fünf globalen Momentum-ETFs. Achte auf Fondsvolumen, Replikationsmethode und deine persönliche Strategie.

03

Sparplan einrichten

Lege die monatliche Sparrate fest. Bei einigen Brokern sind Sparpläne ab 1 Euro möglich, bei anderen ab 10, 25 oder 50 Euro.

04

Regelmäßig investieren

Der Broker führt die Sparrate automatisch aus. Die Anteile werden zum jeweiligen Kurs gekauft und deinem Depot gutgeschrieben.

08 · Fehler vermeiden

Risiken der Momentum-Strategie: Das solltest du kennen

Die Momentum-Strategie hat systematische Schwächen. In bestimmten Marktphasen kann sie deutlich hinter dem breiten Markt zurückbleiben.

Die größte systematische Schwäche der Strategie zeigt sich in abrupten Trendwenden. In solchen Momentum-Crashes stürzen die bisherigen Gewinneraktien oft am stärksten ab, und der ETF kann dem Markt dann hinterherlaufen, bis das Portfolio beim nächsten Rebalancing umgeschichtet wird.

Momentum-ETFs schwanken meist stärker als marktbreite ETFs. Das kann in Korrekturphasen zu überdurchschnittlichen Verlusten führen, auch wenn die langfristige Rendite überzeugen mag.

  • Wer nach einigen schwachen Jahren aussteigt, realisiert Verluste und verpasst mögliche Erholungsphasen.
  • Momentum-Indizes können zeitweise stark in bestimmte Branchen investiert sein, was das Klumpenrisiko erhöht.
  • Die Strategie funktioniert nicht in jeder Marktphase, sondern zeigt ihre Stärke vor allem in langanhaltenden Aufwärtstrends.

Typische Risiken und Fehler bei Momentum-ETFs

·Momentum-Crash: In abrupten Trendwenden stürzen die bisherigen Gewinneraktien oft am stärksten ab. Der ETF kann dem Markt dann hinterherlaufen.
·Höhere Volatilität: Momentum-ETFs schwanken meist stärker als marktbreite ETFs. Das kann in Korrekturphasen zu überdurchschnittlichen Verlusten führen.
·Zu kurzer Anlagehorizont: Wer nach einigen schwachen Jahren aussteigt, realisiert Verluste und verpasst mögliche Erholungsphasen.
·Übergewichtung einzelner Sektoren: Momentum-Indizes können zeitweise stark in bestimmte Branchen investiert sein, was das Klumpenrisiko erhöht.
·Blindes Vertrauen auf Vergangenheitswerte: Eine starke Kursentwicklung der Vergangenheit garantiert keine zukünftige Überrendite.

09 · Im Vertrag

Indexmethodik: So wählt der Index die Aktien aus

Die konkreten Regeln unterscheiden sich je nach Indexanbieter. Gemeinsam ist allen Momentum-Indizes die Orientierung an der relativen Kursstärke.

Der Momentum-Score basiert auf der Kursentwicklung der letzten sechs und zwölf Monate, wobei Aktien mit den höchsten Werten aufgenommen werden.

Neben dem Score spielt die Liquidität eine zentrale Rolle. Nur Aktien mit ausreichender Handelbarkeit kommen in den Index, damit der ETF die Titel auch tatsächlich kaufen und verkaufen kann.

  • Der Index wird regelmäßig überprüft und angepasst, die genauen Intervalle legt der Indexanbieter fest.
  • Die Gewichtung richtet sich nach dem Momentum-Score und der Indexmethodik, sie kann von der Marktkapitalisierung abweichen.
  • Typische Bedingungen für die Aufnahme sind ein hoher Momentum-Score, ausreichende Liquidität und die Erfüllung der Indexregeln.

Wichtige Kriterien der Indexmethodik

Momentum-ScoreAuswahlDer Score basiert auf der Kursentwicklung der letzten 6 und 12 Monate. Aktien mit den höchsten Werten werden aufgenommen.
LiquiditätVoraussetzungNur Aktien mit ausreichender Handelbarkeit kommen in den Index. Das stellt sicher, dass der ETF die Titel auch kaufen und verkaufen kann.
RebalancingTurnusDer Index wird regelmäßig überprüft und angepasst. Die genauen Intervalle legt der Indexanbieter fest.
GewichtungMethodeDie Gewichtung richtet sich nach dem Momentum-Score und der Indexmethodik. Sie kann von der Marktkapitalisierung abweichen.

10 · Was gilt

Ertragsverwendung und Fondsdomizil: Was das für dich bedeutet

Alle globalen Momentum-ETFs sind thesaurierend und in Irland aufgelegt. Das hat Auswirkungen auf Steuern und Handhabung.

Das bedeutet, dass Dividenden und sonstige Erträge automatisch reinvestiert werden und du dich um nichts kümmern musst. Keiner der globalen Momentum-ETFs schüttet Erträge direkt aus.

Das Fondsdomizil ist bei allen Produkten Irland. Alle ETFs tragen den UCITS-Zusatz und erfüllen damit die EU-Richtlinie für Investmentfonds, die strenge Vorgaben zu Risikostreuung, Verwahrung und Anlegerinformation macht.

Für deine Steuer bedeutet das: Die Teilfreistellung von 30 Prozent gilt für alle Aktienfonds mit UCITS-Status. Es gibt kein Produkt mit Fondsdomizil außerhalb der EU, und die Ertragsverwendung unterscheidet sich nicht zwischen den fünf ETFs.

So ist es

·Alle fünf globalen Momentum-ETFs sind thesaurierend, Erträge werden automatisch reinvestiert
·Das Fondsdomizil ist bei allen Produkten Irland
·Alle ETFs tragen den UCITS-Zusatz und erfüllen die EU-Richtlinie für Investmentfonds

So ist es nicht

·Keiner der globalen Momentum-ETFs schüttet Dividenden direkt aus
·Es gibt kein Produkt mit Fondsdomizil außerhalb der EU
·Die Ertragsverwendung unterscheidet sich nicht zwischen den Produkten

11 · Hintergrund

Momentum-ETF mit dem FTSE All World kombinieren

Viele Anleger nutzen einen marktbreiten ETF als Basis und mischen einen Momentum-ETF bei. So bleibt das Portfolio überschaubar und erhält eine Faktorbeimischung.

Eine einfache Möglichkeit ist die Kombination aus einem FTSE All World ETF als Kerninvestment und einem Momentum-ETF als Beimischung. Der marktbreite ETF bildet die Basis deines Portfolios, der Momentum-ETF setzt gezielt auf Trendaktien.

Für die Gewichtung gibt es keine feste Regel. Eine Beimischung von 10 bis 20 Prozent des Aktienanteils ist ein üblicher Rahmen. Wichtig ist, dass du die Strategie langfristig durchhältst und nicht bei jeder Schwächephase umschichtest.

Mit zwei ETFs bleibt dein Portfolio übersichtlich. Du profitierst von der breiten Streuung des Markt-ETF und der möglichen Überrendite des Momentum-Faktors, ohne dein Depot unnötig zu verkomplizieren.

Eine einfache Möglichkeit ist die Kombination aus einem FTSE All World ETF als Kerninvestment und einem Momentum-ETF als Beimischung. Der marktbreite ETF bildet die Basis, der Momentum-ETF setzt gezielt auf Trendaktien.

Für die Gewichtung gibt es keine feste Regel. Wichtig ist, dass du die Strategie langfristig durchhältst und nicht bei jeder Schwächephase umschichtest.

Mit zwei ETFs bleibt das Portfolio übersichtlich. Du profitierst von der breiten Streuung des Markt-ETF und der möglichen Überrendite des Momentum-Faktors, ohne ein komplexes Multi-Faktor-Portfolio führen zu müssen.

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026