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Lohnt sich eine Anleihe? Was du vor dem Kauf wissen musst

Ob sich eine Anleihe für dich lohnt, hängt von Rendite, Laufzeit und der Bonität des Herausgebers ab. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Kennzahlen und zeigt, wann sich der Einstieg rechnet.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Anleihen sind Schuldverschreibungen mit fester Verzinsung und fester Laufzeit.
  • Die Rendite hängt vom Kupon, dem Kaufkurs und der Bonität des Emittenten ab.
  • Bundesanleihen gelten als sicher, bieten aber oft niedrigere Zinsen als Unternehmensanleihen.
  • Anleihen-ETFs streuen das Risiko über viele Schuldner und Währungen.

01 · Grundlagen

Was ist eine Anleihe?

Eine Anleihe ist ein Wertpapier, mit dem du einem Staat oder Unternehmen Geld leihst. Im Gegenzug erhältst du regelmäßige Zinsen und am Ende der Laufzeit dein Kapital zurück.

Wenn du eine Anleihe kaufst, gewährst du dem Herausgeber einen Kredit zu festen Konditionen. Der Emittent verpflichtet sich, dir während der Laufzeit regelmäßig Zinsen zu zahlen und am Ende den Nennwert zurückzuerstatten. Anders als bei Aktien hast du ein festgeschriebenes Recht auf diese Zinszahlung.

Ein Beispiel: Ein Unternehmen gibt Anleihen mit einem Nennwert von 10.000 Euro und einem Kupon von 4 Prozent aus. Bei einer Laufzeit von fünf Jahren erhältst du jährlich 400 Euro Zinsen und nach fünf Jahren deine 10.000 Euro zurück. Die Rendite liegt bei Ausgabe bei 4 Prozent, weil die Anleihe zu 100 Prozent ihres Nennwerts ausgegeben wird.

Anleihen werden auch als Bonds, Fixed Income oder Obligationen bezeichnet. Du kannst sie an der Börse handeln und musst sie nicht bis zum Ende der Laufzeit halten. Im Insolvenzfall wirst du als Anleihegläubiger vor den Aktionären aus der Insolvenzmasse bedient, ein Totalverlust ist aber dennoch möglich.

Anleihen sind Schuldverschreibungen mit festem Zinsanspruch, aber keinem garantierten Kapitalerhalt.

Kurz erklärt

Anleihe

Eine Schuldverschreibung, bei der der Emittent dem Anleger einen Kredit gewährt. Der Anleger erhält dafür einen festen Zins (Kupon) und am Ende der Laufzeit den Nennwert zurück.

Der Emittent ist der Herausgeber der Anleihe, also der Schuldner.

02 · Vergleich

Rendite und Verzinsung: Was kommt bei dir an?

Die Verzinsung ist der Zinssatz auf den Nennwert, die Rendite beschreibt den Ertrag auf dein eingesetztes Kapital. Beide Werte können auseinanderfallen, wenn du die Anleihe nicht zum Nennwert kaufst.

Die Verzinsung bezieht sich immer auf den Nennwert, die Rendite dagegen auf den Preis, den du tatsächlich bezahlt hast. Kaufst du eine Anleihe unter 100 Prozent des Nennwerts, liegt deine Rendite über dem Kupon. Zahlst du mehr als 100 Prozent, fällt sie niedriger aus.

Der Kurs einer Anleihe wird in Prozent angegeben, nicht in Euro. 100 Prozent entsprechen immer dem Nennwert. Steigt der Kurs über 100, sinkt die Rendite für neue Käufer, weil sie mehr Geld einsetzen, aber am Ende nur den Nennwert zurückbekommen.

Für deine Entscheidung ist die Rendite die wichtigere Kennzahl. Sie zeigt den Gesamtertrag inklusive Kursentwicklung, während der Kupon nur die jährliche Zinszahlung abbildet. Ein niedriger Anleihenkurs kann ein Zeichen für Bonitätsprobleme des Emittenten sein.

Die Rendite berücksichtigt Kursgewinne und Kursverluste, der Kupon nicht.

Verzinsung und Rendite im Vergleich
Verzinsung (Kupon)Rendite
BezugZinssatz auf den NennwertErtrag auf den tatsächlich gezahlten Kaufpreis
BerechnungKupon geteilt durch NennwertKupon plus Kursgewinn oder minus Kursverlust geteilt durch Kaufpreis
AussagekraftZeigt nur die jährliche ZinszahlungZeigt den Gesamtertrag inklusive Kursentwicklung

03 · Vergleich

Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen: Was passt zu dir?

Staatsanleihen gelten als sicherer, Unternehmensanleihen bieten oft höhere Zinsen. Die Wahl hängt von deiner Risikobereitschaft und der Bonität des Emittenten ab.

Staatsanleihen werden von Ländern ausgegeben, Unternehmensanleihen von Firmen wie Industriekonzernen oder Banken. Der entscheidende Unterschied liegt im Risikoprofil, das maßgeblich vom Rating geprägt wird. Ein gutes Rating bringt geringere Zinsen, aber mehr Sicherheit.

Deutsche Bundesanleihen tragen die Bestnote AAA und gelten als sehr kreditwürdig. Italienische Staatsanleihen wurden im September 2026 mit BBB bewertet und boten bei ähnlicher Restlaufzeit 3,6 Prozent Zins, während Bundesanleihen mit zwei Jahren Laufzeit etwa 3 Prozent brachten. Der Zinsaufschlag entschädigt für das höhere Ausfallrisiko.

Unternehmensanleihen zahlen in der Regel höhere Zinsen als Staatsanleihen erster Klasse. Dafür trägst du das Risiko, dass das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät und Zinsen oder Nennwert nicht mehr zahlen kann. Die Bonität wird von Ratingagenturen wie Moody's, Standard and Poor's und Fitch regelmäßig bewertet.

Je schlechter die Bonität, desto höher der Zins als Risikoausgleich.

Staatsanleihen und Unternehmensanleihen im Überblick
StaatsanleihenUnternehmensanleihen
EmittentStaaten, z. B. Bundesrepublik DeutschlandUnternehmen, z. B. Industriekonzerne oder Banken
BonitätBei Bundesanleihen sehr hoch (AAA)Je nach Unternehmen sehr unterschiedlich
ZinsniveauEher niedrig, dafür stabilHöher, gleicht das Ausfallrisiko aus
RisikoGering, aber nicht ausgeschlossen (z. B. Argentinien)Höher, bei Insolvenz droht Totalverlust

04 · Schritt für Schritt

Laufzeit und Kupon: So funktioniert die Rückzahlung

Die Laufzeit bestimmt, wann du dein Geld zurückbekommst, der Kupon legt die jährliche Zinszahlung fest. Beide Größen stehen beim Kauf fest.

Bei der Ausgabe legt der Emittent Nennwert, Kupon und Laufzeit fest. Du kaufst die Anleihe zum Ausgabepreis, der oft bei 100 Prozent des Nennwerts liegt. Während der Laufzeit erhältst du regelmäßig den Kupon, in Europa meist jährlich, in Amerika häufig halbjährlich oder quartalsweise.

Du kannst die Anleihe börsentäglich verkaufen, auch wenn die Laufzeit noch nicht abgelaufen ist. Der Kurs schwankt mit dem Marktzins und wird in Prozent des Nennwerts angegeben. Am Ende der Laufzeit zahlt der Emittent den Nennwert zurück, sofern er zahlungsfähig ist.

Die Laufzeiten sind sehr unterschiedlich. Es gibt Staatsanleihen mit wenigen Monaten Laufzeit, aber auch solche mit 30 Jahren oder mehr. Österreich legte 2017 eine 100-jährige Anleihe auf, Nordrhein-Westfalen zog kurz darauf nach. Extrem lange Laufzeiten gelten als riskanter und spekulativer.

Je länger die Laufzeit, desto höher tendenziell der Zins und desto größer das Risiko.

01

Ausgabe

Der Emittent legt Nennwert, Kupon und Laufzeit fest. Du kaufst die Anleihe zum Ausgabepreis, oft 100 Prozent des Nennwerts.

02

Zinszahlungen

Während der Laufzeit erhältst du regelmäßig den Kupon, in Europa meist jährlich. Die Höhe richtet sich nach dem Nennwert.

03

Handel

Du kannst die Anleihe börsentäglich verkaufen. Der Kurs wird in Prozent des Nennwerts angegeben und schwankt mit dem Marktzins.

04

Rückzahlung

Am Ende der Laufzeit zahlt der Emittent den Nennwert zurück, sofern er zahlungsfähig ist. Bei Zahlungsausfall droht ein Verlust.

05 · Was gilt

Bonität und Kreditwürdigkeit: Wie sicher ist dein Geld?

Die Bonität zeigt, wie wahrscheinlich der Emittent Zinsen und Nennwert zurückzahlt. Ratingagenturen stufen die Kreditwürdigkeit von Staaten und Unternehmen ein.

Die Bonität beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der der Emittent Zinsen und Nennwert zurückzahlen kann. Ratingagenturen wie Moody's, Standard and Poor's und Fitch bewerten Staaten und Unternehmen regelmäßig. Die beste Note ist AAA, die schlechteste D.

Bei hoher Bonität ist das Ausfallrisiko sehr gering, dafür fallen die Zinsen niedriger aus. Das ist typisch für Bundesanleihen und stabile Staaten. Bei niedriger Bonität steigt das Risiko, dass Zinsen oder Nennwert ausfallen, und du erhältst höhere Zinsen als Risikoaufschlag.

Argentinien ist ein Beispiel für ein Land, das in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals seine Schulden aus Anleihen nicht bezahlt hat. Griechenland führte 2012 einen Schuldenschnitt durch, bei dem Anleger auf einen Teil ihres Geldes verzichten mussten. Auch Staaten mit guter Bonität können in Zahlungsschwierigkeiten geraten.

Ein niedriger Anleihenkurs kann ein Warnsignal für Bonitätsprobleme sein.

Hohe Bonität (z. B. AAA)

·Sehr geringes Ausfallrisiko
·Niedrigere Zinsen als Ausgleich für die Sicherheit
·Typisch für Bundesanleihen und stabile Staaten

Niedrige Bonität (z. B. BBB oder schlechter)

·Höheres Risiko, dass Zinsen oder Nennwert ausfallen
·Höhere Zinsen als Risikoaufschlag
·Typisch für Unternehmen mit schwacher Bilanz oder Länder mit hoher Verschuldung

06 · Kosten

Nennwert und Kurs: Was du beim Kauf beachten musst

Der Nennwert ist der Rückzahlungsbetrag am Laufzeitende, der Kurs zeigt den aktuellen Handelspreis in Prozent. Die Differenz beeinflusst deine Rendite.

Der Nennwert ist der Betrag, den du am Ende der Laufzeit zurückbekommst, sofern der Emittent zahlungsfähig ist. Der Kurs zeigt den aktuellen Handelspreis in Prozent des Nennwerts. Die Differenz zwischen Kaufkurs und Nennwert beeinflusst deine Rendite.

Kaufst du eine Anleihe zu 95 Prozent, erzielst du einen Kursgewinn, wenn du sie bis zum Ende hältst. Deine Rendite liegt dann über dem Kupon. Kaufst du zu 105 Prozent, liegt deine Rendite unter dem Kupon, weil du mehr bezahlt hast, als du zurückbekommst.

Anleihen haben oft eine hohe Stückelung. Ein Emittent kann Anleihen mit einem Nennwert von 10.000 Euro pro Stück ausgeben. Für kleinere Beträge eignen sich Anleihenfonds oder Anleihen-ETFs, die eine breitere Streuung und einen Einstieg mit weniger Kapital ermöglichen.

Der Kurs wird in Prozent angegeben, 100 Prozent entsprechen immer dem Nennwert.

Zusammenhang zwischen Kurs und Rendite

Kauf unter Nennwert (z. B. 95 %)Rendite über Kupon
Kauf zum Nennwert (100 %)Rendite gleich Kupon
Kauf über Nennwert (z. B. 105 %)Rendite unter Kupon

07 · Checkliste

Anleihen-ETFs: Breite Streuung statt Einzelwette

Mit Anleihen-ETFs investierst du in einen Korb aus vielen Schuldverschreibungen. Das senkt das Ausfallrisiko und erleichtert den Einstieg mit kleineren Beträgen.

Das senkt das Ausfallrisiko, weil der Zahlungsausfall eines einzelnen Emittenten nur einen kleinen Teil deines Investments betrifft. Du kannst bereits mit kleinen Beträgen einsteigen und musst keine einzelne Anleihe bis zur Fälligkeit verwalten.

Einzelne Anleihen haben oft eine hohe Stückelung, sodass du häufig einen hohen Betrag investieren musst. Anleihenfonds und Anleihen-ETFs erlauben dagegen einen Einstieg mit weniger Kapital. Du akzeptierst dabei, dass der ETF-Kurs schwankt und keine feste Rückzahlung garantiert.

Für Anleihen-ETFs brauchst du ein Wertpapierdepot. Viele Broker bieten sowohl einzelne Anleihen als auch Anleihen-ETFs an. Einige Anbieter haben nur Anleihen-ETFs im Sortiment, keine Einzelanleihen.

Anleihen-ETFs streuen das Ausfallrisiko über viele Emittenten und eignen sich für kleinere Beträge.

Wann sich Anleihen-ETFs lohnen

01

Du möchtest das Risiko über viele Emittenten streuen.

02

Du willst bereits mit kleinen Beträgen in Anleihen investieren.

03

Du möchtest keine einzelne Anleihe bis zur Fälligkeit verwalten.

04

Du akzeptierst, dass der ETF-Kurs schwankt und keine feste Rückzahlung garantiert.

08 · Fehler vermeiden

Währungs­risiko: Wenn der Kurs die Rendite auffrisst

Anleihen in fremder Währung bringen ein zusätzliches Risiko mit. Verliert die Fremdwährung gegenüber dem Euro, sinkt der Wert deiner Anlage in Euro.

US-Staatsanleihen sind zum Beispiel in US-Dollar notiert. Verliert der Dollar gegenüber dem Euro an Wert, gilt das auch für die Anleihe und die Zinszahlungen. Du kannst am Ende weniger Euro bekommen, als du investiert hast.

Der Schweizer Franken hat in den vergangenen Jahren deutlich gegenüber dem Euro an Wert gewonnen. In so einem Fall erzielst du einen Währungsgewinn. Da beide Richtungen nicht vorher planbar sind, raten Verbraucherschützer von Anleihen in anderen Währungen als Euro ab.

Ein hoher Kupon in Fremdwährung gleicht das Währungsrisiko nicht automatisch aus. Auch die Zinszahlungen erfolgen in der Fremdwährung und müssen umgerechnet werden. Wenn der Wechselkurs fällt, schmilzt deine Rendite in Euro.

Fremdwährungsanleihen können trotz hoher Zinsen zu Verlusten in Euro führen.

Typische Fehler beim Kauf von Fremdwährungsanleihen

·Du ignorierst das Währungsrisiko und schaust nur auf den Kupon.
·Du kaufst Anleihen in US-Dollar und rechnest nicht mit einem fallenden Dollar.
·Du gehst davon aus, dass ein hoher Zins das Währungsrisiko automatisch ausgleicht.
·Du vergisst, dass auch die Zinszahlungen in Fremdwährung erfolgen und umgerechnet werden müssen.

09 · Hintergrund

Bundesanleihen: Der sichere Hafen im Depot

Bundesanleihen sind Schuldverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland. Sie gelten als besonders kreditwürdig und eignen sich als Sicherheitsbaustein.

Der deutsche Staat verkauft sie, um Haushaltslücken zu schließen. Anleger erhalten einen festen Kupon, der meist jährlich ausgezahlt wird.

Die Bonität der Bundesrepublik wird von Ratingagenturen mit der Bestnote AAA bewertet. Das bedeutet ein sehr geringes Ausfallrisiko. Im Gegenzug fällt der Zins niedriger aus als bei Anleihen schwächerer Schuldner. Im September 2026 brachte eine Bundesanleihe mit zwei Jahren Laufzeit etwa 3 Prozent Zins im Jahr.

Für Anleger mit Sicherheitsbedürfnis können Bundesanleihen eine Alternative zu Tagesgeld oder Festgeld sein. Allerdings unterliegen auch Bundesanleihen Kursschwankungen, wenn sich der Marktzins ändert. Gute Festgeldkonten bringen mitunter etwas mehr Rendite als ähnlich sichere Staatsanleihen und sind einfacher zu verstehen, weil es keine Kursschwankungen gibt.

Bundesanleihen bieten hohe Sicherheit, aber keine Renditegarantie bei vorzeitigem Verkauf.

Bundesanleihen haben Laufzeiten zwischen einem und 30 Jahren. Der deutsche Staat verkauft sie, um Haushaltslücken zu schließen. Anleger erhalten einen festen Kupon, der meist jährlich ausgezahlt wird.

Die Bonität der Bundesrepublik wird von Ratingagenturen mit der Bestnote AAA bewertet. Das bedeutet ein sehr geringes Ausfallrisiko. Im Gegenzug fällt der Zins niedriger aus als bei Anleihen schwächerer Schuldner.

Für Anleger mit Sicherheitsbedürfnis können Bundesanleihen eine Alternative zu Tagesgeld oder Festgeld sein. Allerdings unterliegen auch Bundesanleihen Kursschwankungen, wenn sich die Marktzinsen ändern.

10 · Im Vertrag

Schuldverschreibungen: Die rechtliche Grundlage

Anleihen sind rechtlich gesehen Schuldverschreibungen. Der Emittent verpflichtet sich darin zu festen Zins- und Rückzahlungsbedingungen.

Als Käufer erwirbst du nicht wie bei Aktien Anteile an einem Unternehmen, sondern gewährst dem Herausgeber einen Kredit.

Die wichtigsten Begriffe in den Anleihebedingungen sind der Emittent als Schuldner, der Nennwert als Rückzahlungsbetrag, der Kupon als Zinssatz und die Laufzeit als Dauer bis zur Rückzahlung. Diese Konditionen werden bei der Ausgabe festgelegt und gelten für die gesamte Laufzeit.

Es gibt auch variabel verzinste Anleihen, die sich an einem Referenzzins wie dem EURIBOR orientieren. Nullkuponanleihen zahlen während der Laufzeit keine Zinsen, dafür liegt der Ausgabepreis deutlich unter dem Nennwert. Festverzinsliche Anleihen sind jedoch die Regel.

Die Anleihebedingungen legen Zins, Laufzeit und Rückzahlung verbindlich fest.

Wichtige Begriffe in den Anleihebedingungen

EmittentHerausgeberDer Schuldner, der die Anleihe ausgibt und Zinsen sowie Nennwert schuldet.
NennwertRückzahlungsbetragDer Betrag, den du am Ende der Laufzeit zurückbekommst, sofern der Emittent zahlungsfähig ist.
KuponZinssatzDer feste Zinssatz, der auf den Nennwert gezahlt wird, meist jährlich.
LaufzeitDauerDer Zeitraum von der Ausgabe bis zur Rückzahlung der Anleihe.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026