Ratgeber · Investieren
Immobilienfonds im Test: So gehst du 2026 mit offenen Fonds um
Offene Immobilienfonds galten lange als sichere Geldanlage, doch die Rahmenbedingungen haben sich geändert. Hier erfährst du, worauf es bei einem Immobilienfonds-Test ankommt und welche Regeln für deine Anteile gelten.
10 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Offene Immobilienfonds investieren in Gewerbeimmobilien wie Büros oder Hotels und erwirtschaften Erträge aus Mieten und Wertsteigerungen.
- Für Anteile, die du nach dem 21. Juli 2013 gekauft hast, gelten eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten und eine Kündigungsfrist von 12 Monaten.
- Ein Verkauf über die Börse umgeht diese Fristen, der Preis kann aber vom offiziellen Rücknahmepreis abweichen.
- Für Altanteile vor dem 21. Juli 2013 kannst du bis zu 30.000 Euro pro Halbjahr fristlos an die Fondsgesellschaft zurückgeben.
01 · Grundlagen
Was ist ein offener Immobilienfonds?
Ein offener Immobilienfonds bündelt das Geld vieler Anleger und investiert es in ein Portfolio aus Immobilien. Du wirst so Miteigentümer an vielen Objekten, ohne selbst eine Immobilie kaufen zu müssen.
Ein offener Immobilienfonds kauft mit dem Geld der Anleger eine größere Zahl von Immobilien, meist Büros, Einkaufszentren oder Hotels. Die Rendite entsteht vor allem aus Mieteinnahmen und Wertsteigerungen der Objekte. Größere Fonds umfassen teils über 100 Immobilien, was das Risiko auf viele Objekte verteilt.
Du investierst also nicht in ein einzelnes Gebäude, sondern in ein ganzes Portfolio. Die Fondsanteile werden meist an der Börse gehandelt, außerdem kannst du oft schon für unter 100 Euro einsteigen. Das macht offene Immobilienfonds für Kleinanleger grundsätzlich zugänglich.
Die Bezeichnung „offen" bedeutet, dass jeder in den Fonds investieren kann und die Anteilszahl nicht begrenzt ist. Der Fondsverwalter kann mit neuen Mitteln weitere Immobilien erwerben, wodurch das Fondsvolumen stetig steigen kann.
- Offene Immobilienfonds bündeln das Geld vieler Anleger in einem Portfolio aus vielen Objekten.
- Die Rendite setzt sich aus Mieten und Wertsteigerungen der Immobilien zusammen.
- Ein Einstieg ist oft schon mit kleinen Beträgen möglich, die Anteile werden meist börslich gehandelt.
Kurz erklärt
Offener Immobilienfonds
Ein Investmentfonds, der das Kapital der Anleger in eine größere Zahl von Immobilien investiert, meist Büros, Einkaufszentren oder Hotels. Die Rendite entsteht vor allem aus Mieten und Wertsteigerungen der Objekte.
Größere Fonds umfassen teils über 100 Immobilien, was das Risiko auf viele Objekte verteilt.
02 · Vergleich
Offene und geschlossene Immobilienfonds im Vergleich
Nicht jeder Immobilienfonds funktioniert gleich. Der wichtigste Unterschied liegt im Zugang und in der Streuung deines Geldes.
Offene Immobilienfonds stehen allen Anlegern offen und investieren in viele Objekte, oft über 100 Immobilien. Geschlossene Fonds richten sich dagegen an einen begrenzten Anlegerkreis und stecken das Kapital häufig in nur ein einzelnes Gebäude.
Für dich als private Anlegerin bedeutet das: Offene Fonds sind grundsätzlich zugänglich, geschlossene Fonds sind wegen der hohen Mindestinvestments und des Klumpenrisikos in der Regel nicht geeignet. Die Anteile offener Fonds werden meist an der Börse gehandelt, bei geschlossenen Fonds ist keine börsliche Handelbarkeit vorgesehen.
- Offene Fonds investieren in viele Objekte, geschlossene Fonds häufig nur in ein einzelnes Gebäude.
- Offene Fonds sind für Kleinanleger zugänglich, geschlossene Fonds verlangen meist hohe Investments.
- Nur offene Fonds werden in der Regel an der Börse gehandelt.
| Offener Immobilienfonds | Geschlossener Immobilienfonds | |
|---|---|---|
| Zugang für Anleger | Jeder kann investieren, oft schon unter 100 Euro | Nicht alle Anleger haben Zugang, meist hohe Investments nötig |
| Anzahl der Immobilien | Viele Objekte, teils über 100 | Häufig nur ein einzelnes Objekt |
| Eignung für Kleinanleger | Grundsätzlich möglich | Nicht geeignet |
03 · Schritt für Schritt
So funktioniert der Verkauf deiner Fondsanteile
Der Ausstieg aus einem offenen Immobilienfonds ist nicht immer sofort möglich. Welche Regeln für dich gelten, hängt vom Kaufzeitpunkt ab.
Entscheidend ist, ob du deine Anteile vor oder nach dem 21. Juli 2013 erworben hast.
Bei Anteilen, die du nach dem 21. Juli 2013 gekauft hast, musst du sie mindestens 24 Monate halten. Danach kündigst du die Rückgabe mit einer Frist von 12 Monaten an. Der Verkaufspreis steht erst am Verkaufstag fest, du weißt also bei der Kündigung nicht, wie viel Geld du genau bekommst.
Für Altanteile, die du vor dem 21. Juli 2013 erworben hast, gilt eine deutlich einfachere Regel: Du kannst jederzeit bis zu 30.000 Euro pro Halbjahr zum aktuellen Rücknahmepreis an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Es gilt keine Kündigungsfrist.
- Prüfe zuerst in deinen Unterlagen, wann du die Anteile gekauft hast.
- Bei neuen Anteilen gilt eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten und eine Kündigungsfrist von 12 Monaten.
- Bei Altanteilen kannst du bis zu 30.000 Euro pro Halbjahr fristlos zurückgeben.
Kaufdatum prüfen
Schau in deinen Unterlagen nach, ob du die Anteile vor oder nach dem 21. Juli 2013 gekauft hast. Dieser Stichtag entscheidet über deine Verkaufsregeln.
Variante 1: Kauf nach dem 21. Juli 2013
Du musst die Anteile mindestens 24 Monate halten. Danach kündigst du die Rückgabe mit einer Frist von 12 Monaten. Der Verkaufspreis steht erst am Verkaufstag fest.
Variante 2: Kauf vor dem 21. Juli 2013
Du kannst jederzeit bis zu 30.000 Euro pro Halbjahr zum aktuellen Rücknahmepreis an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Es gilt keine Kündigungsfrist.
Alternative Börsenverkauf
Du kannst deine Anteile auch über die Börse verkaufen. Das umgeht die Fristen, der erzielbare Preis kann aber deutlich von der Bewertung der Fondsgesellschaft abweichen.
04 · Was gilt
Welche Verkaufsregeln gelten für dich?
Die folgende Übersicht zeigt, welche Fristen und Freibeträge je nach Kaufzeitpunkt für deine Anteile gelten.
Die Regeln unterscheiden sich je nach Kaufzeitpunkt erheblich. Für Anteile, die du vor dem 21. Juli 2013 gekauft hast, gilt eine fristlose Rückgabe bis 30.000 Euro pro Halbjahr zum aktuellen Rücknahmepreis. Diese Altanteile sind damit deutlich flexibler.
Für Anteile, die du nach dem 21. Juli 2013 erworben hast, gelten die strengeren Regeln: Du musst die Anteile mindestens 24 Monate halten. Danach kündigst du die Rückgabe mit einer Frist von 12 Monaten an. Die Kündigung ist verbindlich, du kannst sie nicht mehr rückgängig machen.
Der Verkaufspreis steht bei neuen Anteilen erst am Verkaufstag fest. Du trägst also das Risiko, dass der Fonds bis dahin an Wert verliert. Eine Alternative ist der Verkauf über die Börse, bei dem diese Fristen keine Rolle spielen.
- Altanteile vor dem 21. Juli 2013: fristlose Rückgabe bis 30.000 Euro pro Halbjahr.
- Neue Anteile nach dem 21. Juli 2013: 24 Monate Mindesthaltedauer, dann 12 Monate Kündigungsfrist.
- Die Kündigung neuer Anteile ist verbindlich, der Preis steht erst am Verkaufstag fest.
Kauf vor dem 21. Juli 2013
Kauf nach dem 21. Juli 2013
05 · Vergleich
Kündigen oder über die Börse verkaufen?
Beide Wege haben Vor- und Nachteile. Deine Entscheidung hängt davon ab, wie schnell du an dein Geld möchtest und welches Preisrisiko du tragen willst.
Bei der Kündigung über die Fondsgesellschaft gelten für neue Anteile die Fristen von 24 Monaten Haltedauer und 12 Monaten Kündigungsfrist. Der Preis steht erst am Verkaufstag fest, du trägst also das Preisrisiko. Dafür erhältst du den offiziellen Rücknahmepreis der Fondsgesellschaft.
Der Verkauf über die Börse ist dagegen sofort möglich, ohne Fristen. Der Preis ist bei Ordererteilung bekannt, du weißt also genau, wie viel Geld du bekommst. Allerdings kann der Börsenkurs deutlich von der offiziellen Fondsbewertung abweichen, oft liegt er darunter.
Für Altanteile vor dem 21. Juli 2013 ist die fristlose Rückgabe bis 30.000 Euro pro Halbjahr meist der einfachste Weg. Du bekommst den aktuellen Rücknahmepreis ohne Kündigungsfrist und ohne das Risiko eines abweichenden Börsenkurses.
- Die Kündigung bei der Fondsgesellschaft bringt den offiziellen Rücknahmepreis, aber lange Fristen bei neuen Anteilen.
- Der Börsenverkauf ist sofort möglich, der Preis kann aber deutlich unter der Fondsbewertung liegen.
- Für Altanteile ist die fristlose Rückgabe bis 30.000 Euro pro Halbjahr meist am einfachsten.
| Kündigung bei der Fondsgesellschaft | Verkauf über die Börse | |
|---|---|---|
| Fristen | 12 Monate Kündigungsfrist bei neuen Anteilen | Keine Fristen, Verkauf sofort möglich |
| Preissicherheit | Preis steht erst am Verkaufstag fest | Preis kann deutlich von der Fondsbewertung abweichen |
| Preisniveau | Offizieller Rücknahmepreis der Fondsgesellschaft | Kann deutlich von der Fondsbewertung abweichen |
06 · Fehler vermeiden
Warum offene Immobilienfonds keine gute Geldanlage sind
Die Konstruktion offener Immobilienfonds bringt Risiken mit sich, die viele Anleger unterschätzen. Das zeigt sich besonders in angespannten Marktphasen.
Die langen Kündigungsfristen von 12 Monaten bei neuen Anteilen schränken deine Flexibilität stark ein. Du kommst nicht kurzfristig an dein Geld, selbst wenn du es dringend brauchst.
Der Verkaufspreis bei Kündigung steht erst am Verkaufstag fest, du trägst also das Preisrisiko. Mittelabflüsse können Fonds zwingen, Immobilien unter Wert zu verkaufen, was den Wert deiner Anteile schmälert. Abwertungen einzelner Objekte können den gesamten Fonds belasten, wie das Beispiel des Uni-Immo Wohnen ZBI zeigt, der im Juni 2024 eine starke Abwertung vornehmen musste.
Die Wertentwicklung hängt stark von der Entwicklung der Gewerbeimmobilienmärkte ab. In angespannten Marktphasen sinken die Bewertungen, und du kannst Verluste machen. Das gehört zum normalen Risiko von Fonds, ist aber bei Immobilienfonds wegen der langen Fristen besonders schwer zu korrigieren.
- Lange Kündigungsfristen von 12 Monaten schränken deine Flexibilität stark ein.
- Der Verkaufspreis steht erst am Verkaufstag fest, du trägst das Preisrisiko.
- Abwertungen einzelner Objekte können den gesamten Fonds belasten.
Risiken offener Immobilienfonds
07 · Hintergrund
Werbung für Immobilienfonds richtig einordnen
Immobilienfonds werden oft mit Sicherheit und stabilen Erträgen beworben. Diese Versprechen solltest du kritisch prüfen.
Werbung für offene Immobilienfonds betont häufig die Sachwertorientierung und die vermeintliche Krisensicherheit von Immobilien. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass auch diese Fonds Wertschwankungen unterliegen und Abwertungen vornehmen müssen. Die vermeintliche Sicherheit ist also trügerisch.
Achte bei Werbeaussagen darauf, ob sie sich auf die Vergangenheit beziehen. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Erträge. Besonders kritisch sind Aussagen, die Immobilienfonds als Ersatz für Tagesgeld oder Festgeld darstellen, denn diese Geldanlagen haben keine Kündigungsfristen und keine Wertschwankungen.
Die gesetzlichen Verkaufsbeschränkungen wie Mindesthaltedauer und Kündigungsfrist werden in der Werbung oft nur am Rande erwähnt. Genau diese Regeln sind aber entscheidend, wenn du kurzfristig an dein Geld musst. Lies daher immer das Verkaufsprospekt und die wesentlichen Anlegerinformationen, bevor du investierst.
- Werbung betont oft die Sachwertorientierung, verschweigt aber die langen Kündigungsfristen.
- Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Erträge.
- Immobilienfonds sind kein Ersatz für Tagesgeld oder Festgeld.
Werbung für offene Immobilienfonds betont häufig die Sachwertorientierung und die vermeintliche Krisensicherheit von Immobilien. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass auch diese Fonds Wertschwankungen unterliegen und Abwertungen vornehmen müssen.
Achte bei Werbeaussagen darauf, ob sie sich auf die Vergangenheit beziehen. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Erträge. Besonders kritisch sind Aussagen, die Immobilienfonds als Ersatz für Tagesgeld oder Festgeld darstellen.
Die gesetzlichen Verkaufsbeschränkungen wie Mindesthaltedauer und Kündigungsfrist werden in der Werbung oft nur am Rande erwähnt. Genau diese Regeln bestimmen aber, wie schnell du im Ernstfall an dein Geld kommst.
08 · Checkliste
Alternativen zu offenen Immobilienfonds
Wenn du eine Geldanlage suchst, die flexibler und transparenter ist, kommen andere Optionen in Frage.
Festgeld bietet planbare Zinsen und eine feste Laufzeit ohne Wertschwankungen. Du weißt von Anfang an, wie viel Geld du am Ende bekommst.
Breit gestreute Aktien-ETFs sind börsentäglich handelbar und haben keine Kündigungsfristen. Du kannst jederzeit verkaufen, wenn du Geld brauchst. Aktienfonds profitieren außerdem von der Teilfreistellung von 30 Prozent bei der Abgeltungsteuer, was deine Steuerlast senkt.
Tagesgeld eignet sich für Geld, das du kurzfristig verfügbar halten möchtest. Es gibt keine Fristen und keine Wertschwankungen, du kommst jederzeit an dein Geld. Für die mittelfristige Anlage ist Festgeld eine gute Wahl, für die langfristige Anlage ein breit gestreuter Aktien-ETF.
- Festgeld bietet planbare Zinsen und eine feste Laufzeit ohne Wertschwankungen.
- Breit gestreute Aktien-ETFs sind börsentäglich handelbar und haben keine Kündigungsfristen.
- Tagesgeld eignet sich für Geld, das du kurzfristig verfügbar halten möchtest.
Das spricht für Alternativen
Festgeld bietet planbare Zinsen und eine feste Laufzeit ohne Wertschwankungen.
Breit gestreute Aktien-ETFs sind börsentäglich handelbar und haben keine Kündigungsfristen.
Tagesgeld eignet sich für Geld, das du kurzfristig verfügbar halten möchtest.
09 · Kosten
Steuern auf Erträge aus Immobilienfonds
Auch bei Immobilienfonds fallen Steuern auf deine Erträge an. Die Höhe hängt von deinem persönlichen Steuersatz und den Freibeträgen ab.
Für das Jahr 2026 gilt ein Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person, bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro.
Erträge oberhalb dieses Freibetrags werden mit der Abgeltungsteuer von 25 Prozent besteuert. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer. Die Teilfreistellung von 30 Prozent gilt für Aktienfonds, nicht für Immobilienfonds, du profitierst hier also nicht von einer steuerlichen Entlastung.
Wenn du deine Anteile mit Verlust verkaufst, kannst du diesen Verlust mit anderen Kapitalerträgen verrechnen. Das mindert deine Steuerlast. Beachte aber, dass aus der Abwertung eines Fonds allein noch kein rechtlicher Anspruch auf Schadensersatz entsteht, Verluste gehören zum normalen Risiko.
- Der Sparer-Pauschbetrag liegt 2026 bei 1000 Euro pro Person, bei Ehepaaren bei 2000 Euro.
- Auf Erträge oberhalb des Freibetrags fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag an.
- Die Teilfreistellung von 30 Prozent gilt nur für Aktienfonds, nicht für Immobilienfonds.
10 · Checkliste
So prüfst du deinen Immobilienfonds im Test
Wenn du bereits Anteile an einem offenen Immobilienfonds hältst, hilft dir diese Checkliste bei der Entscheidung über einen Verkauf.
Beginne mit dem Kaufdatum deiner Anteile, denn davon hängen deine Verkaufsregeln ab. Der Stichtag ist der 21. Juli 2013.
Notiere den aktuellen Rücknahmepreis der Fondsgesellschaft und prüfe den Börsenkurs deiner Anteile. Vergleiche beide Werte, um zu sehen, ob ein Börsenverkauf oder eine Kündigung für dich günstiger ist. Bei Altanteilen nutzt du den Freibetrag von 30.000 Euro pro Halbjahr, bei neuen Anteilen planst du die Kündigungsfrist von 12 Monaten ein.
Prüfe anschließend Alternativen wie Festgeld oder breite Aktien-ETFs. Wenn du zu dem Ergebnis kommst, dass dein Geld dort besser aufgehoben ist, leite den Verkauf ein. Bei rechtlichen Fragen, etwa wenn du falsch beraten wurdest, kann eine Ersteinschätzung eines Fachanwalts für Bank- und Kapitalmarktrecht sinnvoll sein.
- Ermittle zuerst das Kaufdatum deiner Anteile: vor oder nach dem 21. Juli 2013?
- Vergleiche den aktuellen Rücknahmepreis mit dem Börsenkurs deiner Anteile.
- Prüfe Alternativen wie Festgeld oder breite Aktien-ETFs, bevor du verkaufst.
Checkliste für deine Bestandsprüfung
Kaufdatum deiner Anteile ermitteln: vor oder nach dem 21. Juli 2013?
Aktuellen Rücknahmepreis der Fondsgesellschaft notieren.
Börsenkurs deiner Anteile prüfen und mit dem Rücknahmepreis vergleichen.
Bei Altanteilen: Freibetrag von 30.000 Euro pro Halbjahr nutzen.
Bei neuen Anteilen: Kündigungsfrist von 12 Monaten einplanen.
Alternativen wie Festgeld oder breite Aktien-ETFs prüfen.
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