Ratgeber · Investieren
ESG-ETF im Test: So findest du nachhaltige ETFs ohne Greenwashing
Ein ESG-ETF soll dein Geld nachhaltig anlegen, doch nicht jeder Fonds hält, was sein Name verspricht. Dieser Test zeigt, woran du glaubwürdige Produkte erkennst und welche Kriterien wirklich zählen.
11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- ESG steht für Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung.
- Ausschlusskriterien und der Best-in-Class-Ansatz sind die wichtigsten Methoden.
- Achte auf den Index und die physische Replikation, nicht nur auf den Namen.
- Die EU-Regeln für Fondsnamen schützen dich seit 2025 besser vor Etikettenschwindel.
01 · Grundlagen
Was ist ein ESG-ETF?
Ein ESG-ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, der bei der Aktienauswahl Kriterien aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung berücksichtigt. Er kombiniert die günstige Struktur eines ETF mit einem nachhaltigen Anspruch.
Die Abkürzung ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (verantwortungsvolle Unternehmensführung). Ein ESG-ETF bildet einen Aktienindex ab, der genau diese Kriterien bei der Auswahl der Unternehmen anwendet. Du kaufst damit einen börsengehandelten Fonds, der wie ein klassischer ETF an der Börse gehandelt wird, aber einen nachhaltigen Anspruch verfolgt.
Die EU hat die Verwendung des Begriffs ESG in Fondsnamen seit Mai 2025 strenger reguliert. Produkte, die sich so nennen, müssen fossile Unternehmen weitestgehend ausschließen und mindestens 80 Prozent ihres Vermögens nach Nachhaltigkeitskriterien investieren. Viele Anbieter haben ihre ETFs deshalb umbenannt und nutzen nun Begriffe wie Screened oder Selection, die nicht unter diese Vorschriften fallen.
Für dich bedeutet das: Der Name allein sagt wenig über die tatsächliche Nachhaltigkeit aus. Ein Blick auf die enthaltenen Aktien ist wichtiger als das Etikett auf dem Fonds.
Kurz erklärt
ESG-ETF
Ein börsengehandelter Indexfonds, der einen nachhaltigen Aktienindex abbildet und dabei Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien anwendet.
Die Abkürzung ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (verantwortungsvolle Unternehmensführung).
02 · Schritt für Schritt
So funktioniert die nachhaltige Aktienauswahl
Indexanbieter nutzen verschiedene Methoden, um aus einem breiten Markt nachhaltige Unternehmen herauszufiltern. Die beiden wichtigsten Ansätze sind Ausschlusskriterien und der Best-in-Class-Ansatz.
Indexanbieter starten mit einem breiten Aktienmarkt wie dem MSCI World oder dem FTSE All-World. Aus diesem Universum filtern sie Unternehmen heraus, die bestimmte Nachhaltigkeitsstandards nicht erfüllen. Die beiden wichtigsten Methoden sind Ausschlusskriterien und der Best-in-Class-Ansatz.
Beim Best-in-Class-Ansatz wählt der Indexanbieter pro Branche die Unternehmen mit den besten ESG-Bewertungen aus. Oft bleiben so die nachhaltigsten 20 bis 30 Prozent jedes Sektors im Index. Dadurch bleiben alle Branchen vertreten, auch kritische wie die Ölindustrie, wenn die Unternehmen dort relativ besser abschneiden als ihre Konkurrenz.
- Der Indexanbieter legt zuerst das Ausgangsuniversum fest, zum Beispiel alle Aktien aus dem MSCI World.
- Danach wendet er Ausschlusskriterien an, etwa für Waffen, Tabak oder Kohle.
- Aus den verbleibenden Unternehmen wählt er pro Branche die nachhaltigsten aus.
- Die Gewichtung erfolgt nach Marktkapitalisierung oder mit einer Begrenzung des maximalen Anteils pro Unternehmen.
Ausgangsbasis festlegen
Der Indexanbieter startet mit einem breiten Aktienmarkt wie dem MSCI World oder dem FTSE All-World.
Ausschlusskriterien anwenden
Unternehmen aus kontroversen Branchen wie Waffen, Tabak, Kohle oder Glücksspiel werden aus dem Anlageuniversum entfernt.
Best-in-Class auswählen
Aus den verbleibenden Branchen werden die Unternehmen mit den besten ESG-Bewertungen ausgewählt.
Index gewichten
Die ausgewählten Aktien werden nach Marktkapitalisierung oder mit einer Begrenzung des maximalen Anteils pro Unternehmen gewichtet.
03 · Was gilt
Ausschlusskriterien: Was in einem ESG-ETF nicht enthalten ist
Ausschlusskriterien sind die Basis vieler nachhaltiger ETFs. Sie sorgen dafür, dass dein Geld nicht in bestimmte Geschäftsfelder fließt, die als besonders problematisch gelten.
Kontroverse Waffen wie Streubomben und Landminen sind in den meisten nachhaltigen ETFs ausgeschlossen. Auch Tabakproduzenten und Unternehmen aus der Kohleförderung oder Kohleverstromung fallen oft aus dem Anlageuniversum heraus. Glücksspiel und Pornografie gehören ebenfalls zu den typischen Ausschlüssen.
Die Ausschlüsse sind jedoch nicht bei allen ETFs gleich streng. Atomwaffenproduzenten wie Airbus, Thales oder Safran können trotz Nachhaltigkeitsversprechen im Portfolio stecken. Das belegen Recherchen der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen und der Ratingagentur EthiFinance.
Staatsanleihen von Ländern mit fossilen Brennstoffen können in manchen ESG-Anleihen-ETFs enthalten sein. Der iShares JP Morgan Advanced EM Bond ETF investiert beispielsweise in Anleihen von Katar, Saudi-Arabien oder China, obwohl diese Staaten in großem Stil fossile Brennstoffe fördern und Menschenrechte verletzen.
Wird ausgeschlossen
Kann enthalten sein
04 · Vergleich
Best-in-Class-Ansatz und ESG-Faktoren im Vergleich
Der Best-in-Class-Ansatz wählt pro Branche die nachhaltigsten Unternehmen aus, statt ganze Sektoren auszuschließen. Dadurch bleibt die Streuung breiter, aber die Nachhaltigkeitswirkung ist eine andere als bei strengen Ausschlüssen.
Der Best-in-Class-Ansatz belohnt die relativ besten Unternehmen jeder Branche, auch in kritischen Sektoren. Das bedeutet: Ein Ölkonzern kann im Index bleiben, wenn er im Vergleich zu anderen Ölkonzernen besser bei ESG-Kriterien abschneidet. Die Streuung bleibt dadurch breiter als bei reinen Ausschlussstrategien.
Reine Ausschlusskriterien entfernen dagegen komplette Branchen oder Geschäftsfelder. Du investierst dann nicht in Kohle, Tabak oder Waffen, verzichtest aber auch auf die Renditechancen dieser Sektoren. Die Nachhaltigkeitswirkung ist direkter, die Diversifikation geringer.
Für deine Anlageentscheidung heißt das: Der Best-in-Class-Ansatz eignet sich, wenn du breit gestreut bleiben willst und akzeptierst, dass auch Unternehmen aus kritischen Branchen enthalten sein können. Strikte Ausschlüsse passen, wenn du bestimmte Geschäftsfelder grundsätzlich nicht finanzieren möchtest.
| Ausschlusskriterien | Best-in-Class-Ansatz | |
|---|---|---|
| Funktionsweise | Entfernt komplette Branchen oder Geschäftsfelder | Wählt die nachhaltigsten Unternehmen pro Branche aus |
| Streuung | Kann Branchen komplett entfernen, dadurch weniger breit | Behält alle Branchen bei, dadurch breiter gestreut |
| Nachhaltigkeitswirkung | Verhindert Investitionen in problematische Geschäftsfelder | Belohnt die relativ besten Unternehmen, auch in kritischen Branchen |
| Beispiel | Kein Geld in Kohle, Tabak oder Waffen | Auch Ölkonzerne können enthalten sein, wenn sie die besten ihrer Branche sind |
05 · Vergleich
Physische und synthetische ETFs: Wo dein Geld wirklich landet
Bei der Replikation eines Index gibt es einen entscheidenden Unterschied: Physische ETFs kaufen die Aktien tatsächlich, synthetische ETFs bilden die Wertentwicklung nur über Tauschgeschäfte nach.
Du bist damit indirekt an den Unternehmen beteiligt und hältst reale Unternehmensanteile. Synthetische ETFs bilden die Wertentwicklung nur über Tauschgeschäfte mit einem Kontrahenten nach, ohne die Aktien tatsächlich zu erwerben.
Bei synthetischen ETFs trägst du ein Gegenparteirisiko: Fällt der Tauschpartner aus, kann dein Anspruch gefährdet sein. Physische ETFs haben dieses Risiko nicht in nennenswertem Umfang. Für nachhaltige Geldanlagen ist die physische Replikation deshalb die bevorzugte Variante.
Klassische Indexfonds, die nicht an der Börse gehandelt werden, enthalten immer die echten Aktien. Wenn du Wert auf eine direkte Beteiligung an den Unternehmen legst, sind physische ETFs oder klassische Indexfonds die richtige Wahl.
| Physische Replikation | Synthetische Replikation | |
|---|---|---|
| Was der ETF kauft | Die echten Aktien aus dem Index | Ein Tauschgeschäft mit einem Kontrahenten |
| Eigentum an Aktien | Du bist indirekt an den Unternehmen beteiligt | Du hältst keine echten Aktien, nur einen Anspruch |
| Gegenparteirisiko | Kein nennenswertes Gegenparteirisiko | Risiko, wenn der Tauschpartner ausfällt |
| Empfehlung für nachhaltige Anleger | Bevorzugt, weil du echte Unternehmensanteile hältst | Eher meiden, wenn du Wert auf echte Beteiligung legst |
06 · Fehler vermeiden
Woran du Greenwashing bei ESG-ETFs erkennst
Greenwashing bedeutet, dass ein Fonds nachhaltiger wirkt, als er tatsächlich ist. Seit Mai 2025 gelten strengere EU-Regeln für Fondsnamen, doch Lücken bleiben.
Begriffe wie Screened, Selection oder Committed klingen vage nachhaltig, fallen aber nicht unter die EU-Vorschriften und ermöglichen weiterhin legales Greenwashing.
Große Ölkonzerne wie ExxonMobil, Chevron oder ConocoPhillips tauchen in manchen Leader-ETFs auf, die früher ESG Screened hießen. Der SPDR S&P 500 Leaders des US-Vermögensverwalters State Street Corporation ist ein Beispiel dafür. Auch ETFs mit Clean Energy oder New Energy im Namen können trotzdem in fossile Rohstoffe oder Atomkraft investieren.
Prüfe deshalb immer das Portfolio, nicht nur den Namen. Schaue dir die größten Positionen an und hinterfrage, ob die enthaltenen Unternehmen zu deinem Nachhaltigkeitsverständnis passen. Atomwaffenproduzenten wie Airbus oder Thales können trotz Nachhaltigkeitsversprechen im Portfolio stecken.
Typische Greenwashing-Fallen
07 · Checkliste
Nachhaltigkeitskriterien: Das prüfen Indexanbieter
ESG-Ratingagenturen bewerten Unternehmen anhand zahlreicher Einzelkriterien. Diese Faktoren fließen in die Auswahl für nachhaltige Indizes ein.
Die Bewertungen sind nicht einheitlich, verschiedene Agenturen können zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.
Im Umweltbereich zählen CO2-Emissionen, Energieverbrauch, Wasserverbrauch und Abfallmanagement. Soziale Kriterien umfassen Arbeitsbedingungen, Gesundheitsschutz, Lieferkettenstandards und den Ausschluss von Kinderarbeit. Bei der Unternehmensführung geht es um die Unabhängigkeit des Aufsichtsrats, Vergütung, Korruptionsbekämpfung und Aktionärsrechte.
- Umwelt: CO2-Emissionen, Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Abfallmanagement
- Soziales: Arbeitsbedingungen, Gesundheitsschutz, Lieferkettenstandards, keine Kinderarbeit
- Governance: Unabhängigkeit des Aufsichtsrats, Vergütung, Korruptionsbekämpfung, Aktionärsrechte
- Kontroversen: Verstöße gegen Menschenrechte, Umweltverschmutzung, Bilanzskandale
- Produktverantwortung: Sicherheit, Qualität, Auswirkungen der Produkte auf die Gesellschaft
Wichtige ESG-Faktoren im Überblick
Umwelt: CO2-Emissionen, Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Abfallmanagement
Soziales: Arbeitsbedingungen, Gesundheitsschutz, Lieferkettenstandards, keine Kinderarbeit
Governance: Unabhängigkeit des Aufsichtsrats, Vergütung, Korruptionsbekämpfung, Aktionärsrechte
Kontroversen: Verstöße gegen Menschenrechte, Umweltverschmutzung, Bilanzskandale
Produktverantwortung: Sicherheit, Qualität, Auswirkungen der Produkte auf Gesellschaft
08 · Kosten
Kosten eines ESG-ETF im Vergleich zu klassischen ETFs
Nachhaltige ETFs sind oft etwas teurer als klassische Indexfonds, weil die Indexauswahl aufwendiger ist. Die laufenden Kosten liegen aber weiterhin deutlich unter denen aktiver Fonds.
Ein klassischer MSCI World ETF kostet typischerweise zwischen 0,12 und 0,20 Prozent pro Jahr.
ESG-ETFs mit Ausschlüssen liegen meist bei 0,20 bis 0,30 Prozent jährlich. Best-in-Class-ETFs mit breiter Streuung können 0,30 bis 0,60 Prozent kosten. Aktiv gemanagte nachhaltige Fonds sind mit 1,20 bis 1,80 Prozent deutlich teurer.
Die Kostenquote wird als TER (Total Expense Ratio) ausgewiesen. Auch kleine Unterschiede wirken sich über lange Zeiträume deutlich auf deine Rendite aus. Ein Unterschied von 0,3 Prozentpunkten pro Jahr kann über 20 Jahre mehrere tausend Euro ausmachen.
Laufende Kosten pro Jahr im Vergleich
09 · Vergleich
ETF oder Indexfonds: Was passt zu deiner nachhaltigen Geldanlage?
ETFs und klassische Indexfonds bilden beide einen Index ab, unterscheiden sich aber in der Handelbarkeit. Für Sparpläne sind beide Varianten geeignet.
ETFs kannst du börsentäglich während der Handelszeiten kaufen und verkaufen. Klassische Indexfonds werden einmal täglich über den Fondsanbieter zum Schlusskurs gehandelt.
Klassische Indexfonds enthalten immer die echten Aktien, also physische Replikation. ETFs können physisch oder synthetisch sein. Für Sparpläne sind beide Varianten geeignet, ETFs sind bei vielen Depotbanken bereits ab 1 Euro besparbar, klassische Indexfonds oft ab 25 Euro.
Für die meisten Anlegerinnen und Anleger ist ein physisch replizierender ETF die einfachste und günstigste Lösung. Wenn du Wert auf echte Aktien und eine unkomplizierte Sparplanfähigkeit legst, bist du damit gut beraten.
| ETF | Klassischer Indexfonds | |
|---|---|---|
| Handel | Börsentäglich während der Handelszeiten kaufbar und verkaufbar | Einmal täglich über den Fondsanbieter zum Schlusskurs |
| Replikation | Physisch oder synthetisch möglich | Immer physisch, enthält die echten Aktien |
| Sparplanfähigkeit | Bei vielen Depotbanken ab 1 Euro möglich | Ebenfalls als Sparplan möglich, oft ab 25 Euro |
| Kosten | Sehr günstig, oft unter 0,30 % pro Jahr | Meist etwas teurer, oft 0,30 bis 0,60 % pro Jahr |
10 · Checkliste
So prüfst du einen ESG-ETF vor dem Kauf
Bevor du dich für einen nachhaltigen ETF entscheidest, lohnt sich ein genauer Blick auf Index, Portfolio und Kosten. Diese Schritte helfen dir, Greenwashing zu vermeiden.
Schaue dir die zehn größten Positionen im Portfolio an. Sind Unternehmen dabei, die du nicht erwartet hättest? Prüfe, welche Ausschlusskriterien der Index tatsächlich anwendet. Achte auf physische Replikation, damit du echte Aktien hältst.
- Schaue dir die zehn größten Positionen im Portfolio an: Sind Unternehmen dabei, die du nicht erwartet hättest?
- Prüfe, welche Ausschlusskriterien der Index tatsächlich anwendet.
- Achte auf physische Replikation, damit du echte Aktien hältst.
- Vergleiche die laufenden Kosten mit ähnlichen ETFs auf denselben Index.
- Prüfe, ob der ETF thesaurierend oder ausschüttend ist, je nach deiner Strategie.
- Schaue dir die Wertentwicklung über mindestens fünf Jahre an, nicht nur das letzte Jahr.
Deine Prüfliste für den ESG-ETF-Kauf
Schaue dir die zehn größten Positionen im Portfolio an: Sind Unternehmen dabei, die du nicht erwartet hättest?
Prüfe, welche Ausschlusskriterien der Index tatsächlich anwendet.
Achte auf physische Replikation, damit du echte Aktien hältst.
Vergleiche die laufenden Kosten mit ähnlichen ETFs auf denselben Index.
Prüfe, ob der ETF thesaurierend oder ausschüttend ist, je nach deiner Strategie.
Schaue dir die Wertentwicklung über mindestens fünf Jahre an, nicht nur das letzte Jahr.
11 · Hintergrund
Lohnt sich ein ESG-ETF für deine Geldanlage?
Nachhaltige ETFs können eine sinnvolle Alternative zu klassischen Indexfonds sein, wenn du Wert auf ethische Kriterien legst. Die Renditeaussichten sind vergleichbar, die Kosten etwas höher.
Ein ESG-ETF lohnt sich vor allem dann, wenn du dein Geld nicht in Unternehmen aus kontroversen Branchen stecken möchtest. Mit einem nachhaltigen ETF auf den MSCI World SRI oder einen vergleichbaren Index investierst du breit gestreut in Industrieländer, ohne auf Waffen, Tabak oder Kohle zu setzen.
Die Renditeunterschiede zu klassischen ETFs sind oft gering. In manchen Zeiträumen schneiden nachhaltige Indizes sogar etwas besser ab, in anderen etwas schlechter. Entscheidend ist, dass du einen langen Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren mitbringst.
Für die meisten Anlegerinnen und Anleger ist ein breit gestreuter, physisch replizierender ESG-ETF mit moderaten Kosten eine sinnvolle Ergänzung im Depot. Er kombiniert die Vorteile eines kostengünstigen Indexfonds mit einem nachhaltigen Anspruch, ohne dass du auf eine breite Streuung verzichten musst.
Ein ESG-ETF lohnt sich vor allem dann, wenn du dein Geld nicht in Unternehmen aus kontroversen Branchen stecken möchtest. Mit einem nachhaltigen ETF auf den MSCI World SRI oder einen vergleichbaren Index investierst du breit gestreut in Industrieländer, ohne auf Waffen, Tabak oder Kohle zu setzen.
Die Renditeunterschiede zu klassischen ETFs sind oft gering. In manchen Zeiträumen schneiden nachhaltige Indizes sogar etwas besser ab, in anderen etwas schlechter. Entscheidend ist, dass du einen langen Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren mitbringst.
Für die meisten Anlegerinnen und Anleger ist ein breit gestreuter ESG-ETF mit physischer Replikation und klaren Ausschlusskriterien eine gute Wahl. Er kombiniert die Vorteile eines kostengünstigen Indexfonds mit einem nachvollziehbaren Nachhaltigkeitsansatz.
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