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MagazineFinanzenInvestieren ESG ETF Test
FinanzbildungInvestieren11 Min.

ESG ETF Test: Dein Kompass für nachhaltige Geldanlage

Nachhaltig investieren ist im Trend, aber nicht jeder ESG ETF ist wirklich grün. Wir zeigen dir, worauf es beim Vergleich ankommt und wie du den passenden Fonds für deine Ziele findest.

NachhaltigkeitETF-SparplanGeldanlage
Brauche ich das?
Nicht zwingend
Aber sinnvoll, wenn dir Nachhaltigkeit wichtig ist.
Was kostet das?
Ab 0,15 %
Die laufenden Kosten pro Jahr, je nach Anbieter.
Ist das sicher?
Wie Aktien
Es gibt Kursschwankungen, aber keine Garantie.
Wie starte ich?
Depot eröffnen
Dann einen passenden ETF auswählen und besparen.

Warum dich das Thema ESG ETF direkt betrifft

Vielleicht hast du schon einmal von nachhaltigen Geldanlagen gehört, aber gedacht, das sei nichts für dich. Doch das Gegenteil ist der Fall: Jeder Euro, den du auf einem Tagesgeldkonto oder in einem klassischen Fonds liegen lässt, wird von Banken und Fondsgesellschaften investiert. Das passiert oft in Unternehmen, die du vielleicht nicht unterstützen möchtest, etwa in der Rüstungs- oder fossilen Energiewirtschaft.

Mit einem ESG ETF hast du die Möglichkeit, deine Geldanlage mit deinen Werten in Einklang zu bringen. Du entscheidest aktiv, in welche Unternehmen dein Geld fließt. Das ist ein Gefühl von Kontrolle, das viele Anlegerinnen und Anleger als sehr befriedigend empfinden. Es geht nicht nur um Rendite, sondern auch um die Frage, welche Zukunft du mit deinem Geld mitgestaltest.

Gleichzeitig ist das Thema in der Finanzwelt angekommen. Immer mehr Menschen fragen nach nachhaltigen Produkten, und die Auswahl ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Das bedeutet für dich: Du hast die Qual der Wahl, aber auch die Chance, einen Fonds zu finden, der genau zu deinen Vorstellungen passt. Ein ESG ETF Test hilft dir, den Überblick zu behalten.

Die gute Nachricht ist: Nachhaltig investieren ist heute kein Nischenprodukt mehr, sondern eine ernsthafte Anlagestrategie. Du musst kein Experte sein, um zu starten. Du musst nur wissen, worauf du achten solltest. Dieser Ratgeber begleitet dich Schritt für Schritt auf diesem Weg, von den Grundlagen bis zur praktischen Umsetzung.

~ 1 von 4
Anleger:innen in Deutschland achtet auf Nachhaltigkeit.
Über 1.000
ESG ETFs sind allein in Europa gelistet.
0,15 % bis 0,60 %
Spanne der jährlichen Kosten (TER) bei ESG ETFs.

Was bedeutet ESG und was ist ein ETF überhaupt?

Bevor wir in den ESG ETF Test einsteigen, klären wir die Grundlagen. ETF steht für Exchange Traded Fund, also ein börsengehandelter Fonds. Stell dir einen Korb vor, in dem viele verschiedene Aktien oder Anleihen liegen. Dieser Korb bildet meist einen Index ab, wie zum Beispiel den DAX oder den MSCI World. Wenn du einen ETF kaufst, kaufst du einen kleinen Anteil an diesem gesamten Korb.

Der Vorteil: Du investierst mit einem einzigen Kauf in viele Unternehmen gleichzeitig. Das reduziert dein Risiko, denn wenn eine Firma schlecht läuft, gleichen das andere vielleicht wieder aus. ETFs sind außerdem kostengünstig, da sie meist passiv verwaltet werden. Das heißt, ein Computer bildet den Index nach, es gibt keine teuren Fondsmanager, die ständig kaufen und verkaufen.

ESG ist eine Abkürzung aus dem Englischen und steht für Environmental, Social und Governance. Auf Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Ein ESG ETF filtert Unternehmen aus einem Index heraus, die in diesen drei Bereichen schlecht abschneiden. Zum Beispiel werden Firmen ausgeschlossen, die Kohle fördern, Kinderarbeit zulassen oder korrupte Strukturen haben.

Stattdessen werden Unternehmen bevorzugt, die sich umweltfreundlich verhalten, gute Arbeitsbedingungen bieten und transparent führen. Ein ESG ETF ist also kein komplett anderer Fondstyp, sondern eine nachhaltige Variante eines klassischen Indexfonds. Er kombiniert die Vorteile von ETFs mit einem Filter für Nachhaltigkeitskriterien. Das ist die Basis für jeden ESG ETF Test.

So funktioniert ein ESG ETF im Detail

Die Funktionsweise eines ESG ETFs ist im Kern einfach, aber die Umsetzung kann sich stark unterscheiden. Zunächst gibt es den Basisindex, zum Beispiel den MSCI World. Dieser Index enthält rund 1.500 Unternehmen aus Industrieländern. Ein ESG ETF nimmt nun diesen Index und wendet bestimmte Ausschlusskriterien an. Das können harte Ausschlüsse sein, etwa für Waffenhersteller oder Tabakkonzerne.

Darüber hinaus gibt es weichere Kriterien, die auf einem Punktesystem basieren. Jedes Unternehmen wird anhand von ESG-Daten bewertet. Diese Daten stammen von spezialisierten Agenturen, die Unternehmen analysieren. Ein Unternehmen mit sehr guten Umweltstandards erhält eine hohe Punktzahl. Der ETF filtert dann die Unternehmen mit den schlechtesten Bewertungen heraus oder gewichtet die besten Unternehmen stärker.

Es gibt verschiedene Strategien, wie ein ESG ETF den Index anpasst. Die einfachste ist das Ausschlussverfahren, bei dem nur die schlimmsten Sektoren entfernt werden. Eine strengere Methode ist der Best-in-Class-Ansatz. Hier werden nur die Unternehmen ausgewählt, die in ihrer Branche die besten ESG-Bewertungen haben. So bleibt die Branchenvielfalt erhalten, aber nur die nachhaltigsten Firmen sind dabei.

Ein weiterer Ansatz ist der Impact-Ansatz, bei dem gezielt in Unternehmen investiert wird, die Lösungen für Umweltprobleme bieten, etwa in erneuerbare Energien. Für deinen ESG ETF Test ist es wichtig zu verstehen, dass nicht alle Fonds gleich streng sind. Du solltest immer ins Factsheet oder den Jahresbericht schauen, um zu sehen, welche Kriterien tatsächlich angewendet werden. Nur so weißt du, was du wirklich kaufst.

Kosten und Gebühren: Was ein ESG ETF wirklich kostet

Kosten sind ein entscheidender Faktor bei der Geldanlage, denn sie schmälern deine Rendite. Bei ETFs gibt es zwei wesentliche Kostenarten. Die erste ist die laufende Kostenquote, die sogenannte TER (Total Expense Ratio). Sie wird jährlich vom Fondsvermögen abgezogen und deckt Verwaltung, Lizenzgebühren und ähnliches ab. Bei ESG ETFs liegt sie meist zwischen 0,15 und 0,60 Prozent pro Jahr.

Der Unterschied zwischen 0,2 und 0,5 Prozent mag klein erscheinen, aber über einen langen Anlagezeitraum macht er viel aus. Bei einer Summe von rund 10.000 Euro und einer Laufzeit von 20 Jahren können das mehrere hundert Euro Unterschied sein. Deshalb solltest du bei deinem ESG ETF Test immer auf die TER achten. Günstige Fonds sind nicht automatisch schlechter, oft bilden sie den Index einfach nur effizient ab.

Die zweite Kostenart sind die Handelskosten. Diese fallen an, wenn du den ETF kaufst oder verkaufst. Das passiert über deine Bank oder einen Broker. Viele Neobroker bieten mittlerweile kostenlose Sparpläne an, bei denen du keine Ordergebühr zahlst. Beim einmaligen Kauf solltest du die Gebühren deines Anbieters vergleichen. Diese Kosten sind nicht im Fonds enthalten, sondern fallen separat für dich an.

Wichtig ist auch der Unterschied zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs. Ein thesaurierender ETF legt die erwirtschafteten Dividenden direkt wieder an, was den Zinseszinseffekt verstärkt. Ein ausschüttender ETF zahlt dir die Dividenden aus. Für einen langfristigen Sparplan sind thesaurierende Fonds oft sinnvoller, da du die Ausschüttungen nicht manuell reinvestieren musst. Beide Varianten haben ihre Berechtigung, das hängt von deinen Zielen ab.

Worauf du beim ESG ETF Test besonders achten solltest

Der Begriff ESG ist nicht geschützt, daher kann jeder Fondsanbieter ihn verwenden. Das führt zu einer großen Grauzone. Manche Fonds bezeichnen sich als nachhaltig, schließen aber nur die offensichtlichsten Sektoren wie Kohle aus. Andere sind sehr streng und schließen ganze Branchen aus. Für deinen ESG ETF Test ist es daher entscheidend, nicht nur auf das Label zu schauen, sondern in die Details zu gehen.

Ein wichtiger Punkt ist die Indexmethodik. Schau dir an, welcher Index dem ETF zugrunde liegt. Der Indexanbieter, zum Beispiel MSCI oder FTSE, veröffentlicht die genauen Kriterien. Dort findest du, welche Ausschlüsse gelten und wie die Bewertung funktioniert. Wenn dir der Klimaschutz besonders wichtig ist, solltest du auf Fonds achten, die fossile Energien komplett ausschließen und nicht nur Unternehmen mit hohen CO2-Emissionen schlechter gewichten.

Achte auch auf die Größe des Fonds und das Fondsvolumen. Ein größerer Fonds ist meist liquider, das heißt, du kannst ihn leichter kaufen und verkaufen. Außerdem ist die Gefahr geringer, dass der Fonds aufgelöst wird. Ein Fondsvolumen von mehreren hundert Millionen Euro ist ein gutes Zeichen. Das findest du ebenfalls im Factsheet oder auf der Website des Anbieters.

Zu guter Letzt solltest du die Wertentwicklung nicht außer Acht lassen, aber nicht als alleiniges Kriterium nutzen. Ein ESG ETF kann in der Vergangenheit besser oder schlechter gelaufen sein als sein Pendant ohne Nachhaltigkeitsfilter. Das sagt aber nichts über die Zukunft aus. Wichtiger ist, dass du mit der Strategie des Fonds einverstanden bist und langfristig investiert bleibst. Ein ESG ETF Test sollte also immer eine Gesamtschau sein.

Typische Fehler, die du bei ESG ETFs vermeiden solltest

Ein häufiger Fehler ist, den erstbesten ESG ETF zu kaufen, ohne die Kriterien zu prüfen. Viele Anlegerinnen und Anleger vertrauen auf das Label und stellen später fest, dass ihr Fonds doch in Unternehmen investiert, die sie ablehnen. Nimm dir die Zeit und lies die Dokumente. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber es erfordert etwas Sorgfalt. Dein Geld fließt schließlich in diese Unternehmen.

Ein weiterer Fehler ist die Überdiversifikation. Manche Anleger kaufen mehrere ESG ETFs, die sich aber stark überschneiden. Das erhöht die Kosten, ohne das Risiko wirklich zu streuen. Besser ist es, einen oder zwei Fonds zu wählen, die unterschiedliche Märkte abdecken, zum Beispiel einen für Industrieländer und einen für Schwellenländer. So erreichst du eine breite Streuung ohne Doppelungen.

Viele unterschätzen auch den Zeithorizont. Ein ETF ist keine kurzfristige Geldanlage. Wenn du dein Geld in fünf Jahren wieder brauchst, ist ein ETF möglicherweise die falsche Wahl. Kursschwankungen können dazu führen, dass du genau dann verkaufen musst, wenn der Kurs niedrig ist. Plane dein Investment langfristig, idealerweise über zehn Jahre oder mehr. Nur so kannst du von den Renditechancen profitieren.

Schließlich solltest du nicht auf einzelne Schlagzeilen reagieren. Wenn ein ESG ETF mal ein paar Prozent fällt, ist das kein Grund zur Panik. Die Börse schwankt, das ist normal. Wer bei jedem Tiefpunkt verkauft, realisiert Verluste und verpasst die Erholung. Bleib ruhig und halte an deinem Plan fest. Ein guter ESG ETF Test hilft dir, ein Fundament zu schaffen, auf das du vertrauen kannst.

Konkrete nächste Schritte: So startest du dein ESG Investment

Der erste Schritt ist die Eröffnung eines Depots. Das ist ein Konto, auf dem du Wertpapiere kaufen und aufbewahren kannst. Es gibt viele Anbieter, von klassischen Banken bis zu Neobrokern. Achte auf die Kosten für Sparpläne und den Kauf von ETFs. Viele Anbieter haben inzwischen kostenlose Sparpläne auf eine große Auswahl an ETFs. Vergleiche die Konditionen und wähle einen Anbieter, der zu dir passt.

Danach legst du fest, wie viel Geld du monatlich investieren möchtest. Das kann ein kleiner Betrag wie rund 25 Euro sein oder mehr. Wichtig ist, dass du den Betrag langfristig durchhalten kannst. Ein Sparplan ist ideal, weil er automatisch läuft und du dich nicht jeden Monat neu entscheiden musst. Du richtest ihn einmal ein und der Rest passiert von selbst. Das ist der einfachste Weg, um mit dem Investieren zu beginnen.

Jetzt kommt der eigentliche ESG ETF Test: die Auswahl des Fonds. Nutze die Kriterien aus diesem Ratgeber. Prüfe die Indexmethodik, die Kosten und die Größe des Fonds. Du kannst Vergleichsportale nutzen, um verschiedene ETFs gegenüberzustellen. Achte darauf, dass der Fonds zu deinen Werten passt. Wenn dir zum Beispiel Atomkraft wichtig ist, solltest du prüfen, ob der Fonds diese ausschließt oder nicht.

Sobald du dich entschieden hast, richtest du den Sparplan ein. Das geht meist online in wenigen Minuten. Danach heißt es: Geduld haben. Überprüfe dein Investment regelmäßig, aber nicht zu oft. Einmal im Jahr reicht völlig aus, um zu schauen, ob der Fonds noch deinen Erwartungen entspricht. Wenn sich deine Werte oder Ziele ändern, kannst du den Sparplan anpassen. Der wichtigste Schritt ist der erste, also leg los.

ESG ETF Test: Die Rolle von Indizes und Vergleichsportalen

Ein ESG ETF Test wäre nicht vollständig ohne einen Blick auf die zugrunde liegenden Indizes. Der Index bestimmt, welche Aktien im Fonds enthalten sind. Es gibt verschiedene Anbieter wie MSCI, FTSE, S&P oder STOXX. Jeder hat seine eigenen ESG-Methodiken. Der MSCI World SRI ist zum Beispiel ein sehr strenger Index, der nur etwa 10 Prozent der Unternehmen des ursprünglichen Index enthält.

Der FTSE4Good Index ist ein weiterer bekannter Vertreter. Er schließt ebenfalls kontroverse Sektoren aus, hat aber eine andere Gewichtungsmethodik. Es lohnt sich, die Factsheets der Indizes zu vergleichen. Dort findest du detaillierte Informationen zu den Ausschlusskriterien und zur Berechnung. Dieser Vergleich ist das Herzstück eines jeden ESG ETF Tests, denn er zeigt die tatsächlichen Unterschiede auf.

Vergleichsportale wie JustETF oder extraETF sind dabei sehr hilfreich. Sie bieten Filterfunktionen, mit denen du gezielt nach ESG ETFs suchen kannst. Du kannst die Kosten, die Fondsgröße und die Wertentwicklung direkt vergleichen. Diese Portale sind kostenlos nutzbar und bieten eine gute Übersicht. Sie ersetzen aber nicht deine eigene Recherche, sondern sind ein Werkzeug, um schneller zu Ergebnissen zu kommen.

Denke daran, dass die Auswahl an ESG ETFs groß ist und nicht jeder Fonds für dich geeignet ist. Ein Index mit sehr strengen Kriterien kann weniger diversifiziert sein und dadurch stärker schwanken. Ein breiterer Index ist vielleicht weniger nachhaltig, aber stabiler. Du musst für dich einen Kompromiss finden. Ein guter ESG ETF Test berücksichtigt immer deine persönliche Risikobereitschaft und deine Nachhaltigkeitspräferenzen.

Langfristige Perspektive: Was du von deinem ESG ETF erwarten kannst

Wenn du in einen ESG ETF investierst, solltest du realistische Erwartungen haben. Es gibt keine Garantie auf Gewinne, und auch nachhaltige Unternehmen können an der Börse scheitern. Aber historisch gesehen haben breit gestreute Aktieninvestments über lange Zeiträume eine positive Rendite erzielt. Ein ESG ETF bildet diese Entwicklung ab, mit dem Unterschied, dass er nur nachhaltige Unternehmen enthält.

Es gibt Studien, die zeigen, dass nachhaltige Unternehmen nicht schlechter abschneiden als konventionelle. Manche argumentieren sogar, dass sie besser auf zukünftige Risiken vorbereitet sind, etwa auf strengere Umweltauflagen. Das macht ESG ETFs zu einer interessanten Option für die Altersvorsorge. Du kombinierst die Chance auf Rendite mit einem positiven Beitrag zur Gesellschaft und Umwelt.

Ein weiterer Punkt ist die psychologische Komponente. Wenn du in etwas investierst, das deinen Werten entspricht, fällt es dir leichter, auch in turbulenten Zeiten investiert zu bleiben. Du hast eine emotionale Bindung zu deinem Investment. Das kann ein Vorteil sein, denn Langfristigkeit ist der Schlüssel zum Anlageerfolg. Ein ESG ETF Test hilft dir, einen Fonds zu finden, mit dem du dich wohlfühlst.

Zum Schluss noch ein Tipp: Überprüfe deinen ESG ETF regelmäßig, aber nicht zu häufig. Die Kriterien der Fondsanbieter können sich ändern. Einmal im Jahr solltest du prüfen, ob der Fonds noch deinen Vorstellungen entspricht. Wenn nicht, kannst du den Sparplan wechseln. Das ist unkompliziert und oft kostenlos. So stellst du sicher, dass dein Investment langfristig zu dir passt und du mit gutem Gewissen investiert bleibst.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Ist dir Klimaschutz bei deiner Geldanlage wichtig?
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Häufige Fragen

ESG steht für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung und ist ein breiterer Ansatz. SRI (Socially Responsible Investing) ist strenger und schließt ganze Branchen aus. SRI-ETFs sind oft eine Untergruppe von ESG-ETFs mit härteren Ausschlusskriterien.

In der Regel sind die laufenden Kosten etwas höher, da die Datenanalyse für die Nachhaltigkeitskriterien Aufwand bedeutet. Der Unterschied ist aber oft gering und liegt meist im Bereich von 0,1 bis rund 0,2 Prozentpunkten pro Jahr.

Ja, ein ESG ETF ist ein Aktieninvestment und unterliegt Kursschwankungen. Es gibt keine Garantie, dass du dein eingesetztes Kapital zurückbekommst. Langfristig sind die Chancen auf Rendite aber gut, wenn du breit gestreut investierst.

Du kannst die aktuelle Zusammensetzung des Fonds auf der Website des Anbieters oder in den monatlichen Factsheets einsehen. Dort sind alle enthaltenen Unternehmen mit ihrer Gewichtung aufgelistet. Das ist die beste Möglichkeit, die tatsächlichen Bestände zu prüfen.

Ja, ein ESG ETF ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, nachhaltig zu investieren. Du musst keine einzelnen Aktien auswählen, sondern kaufst einen ganzen Korb. Mit einem Sparplan kannst du schon mit kleinen Beträgen starten und Erfahrungen sammeln.

TER steht für Total Expense Ratio und bezeichnet die laufenden Kosten eines Fonds pro Jahr. Sie wird vom Fondsvermögen abgezogen und deckt Verwaltungsgebühren, Lizenzkosten und ähnliches ab. Eine niedrige TER ist besser für deine Rendite.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.