StudySmarter

Ratgeber · Investieren

Immobilienfonds einfach erklärt: So funktioniert die Anlage in Betongold

Ein Immobilienfonds bündelt das Geld vieler Anleger, um damit Gewerbeimmobilien oder Wohnhäuser zu kaufen. Du beteiligst dich so schon mit kleinen Beträgen am Immobilienmarkt, ohne dich um Verwaltung oder Instandhaltung kümmern zu müssen.

10 Kapitel · 11 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Immobilienfonds investieren mindestens 51 Prozent des Fondsvolumens in bebaute oder unbebaute Grundstücke.
  • Offene Immobilienfonds erlauben einen Einstieg ab oft 50 Euro, geschlossene Fonds verlangen meist deutlich höhere Summen.
  • Die Rendite stammt aus Mieteinnahmen, Wertsteigerungen und Zinserträgen aus Liquiditätsreserven.
  • Für offene Immobilienfonds gilt eine Haltefrist von 24 Monaten und eine Kündigungsfrist von 12 Monaten.

01 · Grundlagen

Was ist ein Immobilienfonds?

Ein Immobilienfonds ist ein Investmentfonds, der das Kapital der Anleger in Immobilien und Grundstücke anlegt. Du erwirbst Anteile am Fonds und wirst so indirekt Miteigentümer der Objekte im Portfolio.

Das Fondsvermögen gilt als Sondervermögen und ist damit vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt. Gerät die Gesellschaft in Schwierigkeiten, bleibt dein Anteil am Fondsvermögen geschützt.

Du kaufst also Anteile an einem Fonds, nicht die Immobilie selbst. Das Fondsmanagement entscheidet über Ankauf, Vermietung und Verkauf der Objekte, während du als Anlegerin oder Anleger an den Erträgen beteiligt wirst.

Kurz erklärt

Immobilienfonds

Ein Investmentfonds, der das Geld der Anleger in bebaute und unbebaute Grundstücke, Erbbaurechte oder Gewerbeimmobilien investiert. Das Fondsvermögen gilt als Sondervermögen und ist vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt.

Du kaufst Anteile an einem Fonds, nicht die Immobilie selbst. Das Fondsmanagement entscheidet über Ankauf, Vermietung und Verkauf der Objekte.

02 · Vergleich

Offene und geschlossene Immobilienfonds im Vergleich

Die wichtigste Unterscheidung bei Immobilienfonds betrifft die Handelbarkeit der Anteile und die Laufzeit. Beide Formen haben unterschiedliche Mindestanlagen und Risikoprofile.

Offene Immobilienfonds haben keine feste Laufzeit und nehmen laufend neues Kapital auf. Die Mindestanlage liegt oft bei 50 Euro, auch Sparpläne mit niedrigen monatlichen Raten sind möglich.

Geschlossene Immobilienfonds sammeln dagegen nur bis zu einem festgelegten Höchstvolumen Kapital ein. Danach wird der Fonds geschlossen, und du bleibst in der Regel bis zur Auflösung investiert. Die Mindestanlage liegt meist bei 5.000 Euro, bei Ein-Objekt-Fonds sogar bei 20.000 Euro.

  • Offene Fonds streuen das Geld auf viele Objekte und sind dadurch breiter aufgestellt.
  • Geschlossene Fonds investieren oft nur in eine oder wenige Immobilien, was das Risiko erhöht.
  • Ein vorzeitiger Verkauf ist bei geschlossenen Fonds kaum möglich, bei offenen Fonds gelten feste Fristen.
Unterschiede zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds
Offener ImmobilienfondsGeschlossener Immobilienfonds
MindestanlageOft ab 50 Euro, auch Sparpläne möglichMeist ab 5.000 Euro, bei Ein-Objekt-Fonds ab 20.000 Euro
LaufzeitUnbefristet, keine feste LaufzeitFestgelegte Laufzeit, Auflösung nach Verkauf der Objekte
HandelbarkeitRückgabe an Fondsgesellschaft nach Fristen, oft auch BörsenhandelVorzeitiger Verkauf kaum möglich, nur über Zweitmarkt mit Verlustrisiko
RisikoGeringer durch Streuung auf viele ObjekteHöher durch Konzentration auf wenige oder ein Objekt
RenditechanceModerat, stabile Erträge aus Mieten und ZinsenPotenziell höher, aber ungewisser

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert die Anlage in einen offenen Immobilienfonds

Der Ablauf einer Investition in einen offenen Immobilienfonds folgt klaren Regeln. Diese Fristen und Schritte solltest du kennen, bevor du Anteile kaufst.

Du erwirbst Anteile über eine Bank, einen Finanzdienstleister oder direkt bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft. Viele offene Immobilienfonds kannst du auch an der Börse handeln, dort weichen die Kurse jedoch je nach Angebot und Nachfrage von den Ausgabe- und Rücknahmepreisen der Gesellschaft ab.

Für die Rückgabe an die Fondsgesellschaft gelten zwei Fristen: Ab Kaufdatum musst du die Anteile mindestens 24 Monate halten. Für Anteile, die du nach dem 21. Juli 2013 erworben hast, kommt eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten hinzu.

  • Du kündigst die Rückgabe ein Jahr im Voraus an.
  • Der Rücknahmepreis steht bei der Kündigung noch nicht fest und kann vom Anteilswert abweichen.
  • Ein vorzeitiger Ausstieg ist nur über einen Verkauf an der Börse möglich.
01

Anteile kaufen

Du erwirbst Anteile über eine Bank, einen Finanzdienstleister oder direkt bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft. Auch der Kauf über die Börse ist bei vielen offenen Immobilienfonds möglich.

02

Mindestens 24 Monate halten

Ab dem Kaufdatum musst du die Anteile mindestens zwei Jahre halten, bevor du sie an die Fondsgesellschaft zurückgeben kannst. Ein vorzeitiger Ausstieg ist nur über einen Verkauf an der Börse möglich.

03

Rückgabe ankündigen

Für Anteile, die du nach dem 21. Juli 2013 erworben hast, gilt eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten. Du kündigst die Rückgabe also ein Jahr im Voraus an.

04

Rücknahmepreis erhalten

Der Rücknahmepreis steht bei der Kündigung nicht fest. Er kann vom zuletzt veröffentlichten Anteilswert abweichen, da sich der Wert der Immobilien im Fonds zwischenzeitlich ändert.

04 · Was gilt

Worin investiert ein Immobilienfonds?

Immobilienfonds legen den Großteil des Geldes in Sachwerte an, halten aber auch liquide Mittel vor. Diese Aufteilung ist gesetzlich geregelt.

Offene Immobilienfonds müssen mindestens 51 Prozent des Fondsvolumens in Immobilien anlegen. Dazu zählen bebaute Grundstücke wie Bürogebäude, Hotels oder Logistikzentren, aber auch unbebaute Grundstücke und Erbbaurechte. Einige Fonds konzentrieren sich auf Wohngebäude.

Die restlichen höchstens 49 Prozent dienen als Liquiditätspuffer. Der Fonds hält Bankguthaben, festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen oder Barreserven vor, um Rückgaben von Anteilen auszahlen zu können.

  • Mindestens 5 Prozent des Vermögens müssen als liquide Mittel gehalten werden.
  • Die gesetzliche Aufteilung sorgt dafür, dass der Fonds nicht ausschließlich in schwer verkäufliche Immobilien investiert.
  • Gewerbeimmobilien wie Einkaufszentren und Bürokomplexe bilden bei vielen Fonds den Schwerpunkt.

Mindestens 51 Prozent des Fondsvolumens

·Bebaute Grundstücke wie Bürogebäude, Hotels oder Logistikzentren
·Unbebaute Grundstücke
·Erbbaurechte
·Wohngebäude bei einigen Fonds

Höchstens 49 Prozent des Fondsvolumens

·Liquide Mittel wie Bankguthaben
·Festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen
·Barreserven für mögliche Rückgaben von Anteilen

05 · Kosten

Welche Kosten fallen bei Immobilienfonds an?

Die Kosten eines Immobilienfonds mindern deine Rendite. Sie setzen sich aus einmaligen und laufenden Posten zusammen.

Beim Kauf außerhalb der Börse zahlst du zusätzlich zum Anteilspreis meist einen Ausgabeaufschlag. Bei offenen Immobilienfonds kann dieser bis zu 6 Prozent der Anlagesumme betragen.

Hinzu kommen laufende Kosten, die direkt aus dem Fondsvermögen bezahlt werden und damit den Anteilswert mindern. Die jährliche Verwaltungsgebühr liegt typischerweise zwischen 0,5 und 2 Prozent des Fondsvolumens.

  • Ein Rücknahmeabschlag kann den Wert deiner Anteile bei der Rückgabe mindern.
  • Manche Banken verlangen zusätzlich Depotgebühren für die Verwahrung deiner Fondsanteile.
  • Ist eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart, wird sie bei erfüllten Bedingungen ebenfalls aus dem Fondsvermögen beglichen.

Typische Kostenspanne bei offenen Immobilienfonds

Ausgabeaufschlagbis zu 6 % der Anlagesumme
Jährliche Verwaltungsgebühr0,5 % bis 2 % des Fondsvolumens
Rücknahmeabschlagkann den Rücknahmepreis mindern

06 · Fehler vermeiden

Diese Risiken solltest du bei Immobilienfonds kennen

Immobilienfonds sind keine sichere Geldanlage. Die Wertentwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die du nicht beeinflussen kannst.

Der Wert deiner Anteile kann sinken, im Extremfall ist ein Totalverlust möglich. Die Entwicklung hängt von der gesamtwirtschaftlichen Lage an den Standorten der Immobilien ab, und du kannst sie nicht beeinflussen.

Bei einer Insolvenz von Mietern oder bei Leerstand sinken die Mieteinnahmen des Fonds. Auch eine verschlechterte Bewertung der Objekte im Portfolio reduziert den Anteilswert.

  • In gesetzlich bestimmten Ausnahmefällen kann die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt werden, etwa bei unzureichender Liquidität.
  • Investiert der Fonds außerhalb des Euroraums, kommen möglicherweise ungesicherte Wechselkursrisiken hinzu.
  • Geschlossene Fonds bergen ein höheres Risiko, weil sie oft nur in wenige Objekte investieren und ein vorzeitiger Verkauf kaum möglich ist.

Typische Risiken einer Anlage in Immobilienfonds

·Wertverlust der Anteile: Der Wert deiner Anteile kann sinken, im Extremfall ist ein Totalverlust möglich.
·Mietausfälle: Bei Insolvenz von Mietern oder Leerstand sinken die Mieteinnahmen des Fonds.
·Immobilienbewertung: Eine verschlechterte Bewertung der Objekte im Portfolio reduziert den Anteilswert.
·Aussetzung der Rücknahme: In gesetzlich bestimmten Ausnahmefällen kann die Rückgabe von Anteilen ausgesetzt werden, etwa bei unzureichender Liquidität.
·Wechselkursrisiko: Investiert der Fonds außerhalb des Euroraums, können ungesicherte Währungsrisiken entstehen.
·Klumpenrisiko: Bei geschlossenen Fonds mit wenigen Objekten hängt die Rendite stark vom Erfolg einzelner Immobilien ab.

07 · Checkliste

Wann sich ein Immobilienfonds für dich eignen kann

Immobilienfonds sind vor allem für Anleger interessant, die mittel- bis langfristig investieren und Schwankungen aushalten können. Als Beimischung im Portfolio können sie für Streuung sorgen.

Offene Immobilienfonds passen zu dir, wenn du mittel- bis langfristig investieren möchtest und Wertschwankungen sowie mögliche Verluste verkraften kannst. Als Beimischung zu Aktien- oder Rentenfonds können sie für eine breitere Streuung im Portfolio sorgen.

Die niedrige Einstiegssumme und mögliche Sparpläne machen offene Immobilienfonds auch für kleinere Budgets zugänglich. Du beteiligst dich am Immobilienmarkt, ohne selbst eine Immobilie kaufen oder verwalten zu müssen.

  • Du kannst dein Geld mindestens zwei bis drei Jahre entbehren.
  • Du suchst eine Ergänzung zu anderen Investmentfonds für ein breit diversifiziertes Portfolio.
  • Du bevorzugst eine Anlage mit niedriger Einstiegssumme und möglichen Sparplänen.

Kriterien, die für eine Anlage in offene Immobilienfonds sprechen

01

Du möchtest dich am Immobilienmarkt beteiligen, ohne selbst eine Immobilie zu kaufen.

02

Du kannst dein Geld mindestens zwei bis drei Jahre entbehren.

03

Du verkraftest Wertschwankungen und mögliche Kapitalverluste.

04

Du suchst eine Ergänzung zu Aktien- oder Rentenfonds für ein breit diversifiziertes Portfolio.

05

Du bevorzugst eine Anlage mit niedriger Einstiegssumme und möglichen Sparplänen.

08 · Im Vertrag

So werden Erträge aus Immobilienfonds versteuert

Die Erträge aus Immobilienfonds unterliegen der Abgeltungsteuer. Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung, für Immobilienfonds gelten andere Regeln.

Auf Erträge aus Immobilienfonds fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an, zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer. Der Sparer-Pauschbetrag beträgt pro Person und Jahr 1000 Euro, bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro pro Jahr.

Erst oberhalb dieses Freibetrags wird Abgeltungsteuer fällig. Die Teilfreistellung von 30 Prozent gilt für Aktienfonds, nicht für reine Immobilienfonds.

  • Für Immobilienfonds ist keine Teilfreistellung vorgesehen.
  • Die Steuer wird direkt von der depotführenden Stelle einbehalten, wenn der Freibetrag ausgeschöpft ist.
  • Ein Freistellungsauftrag hilft dir, den Sparer-Pauschbetrag bei deiner Bank zu nutzen.

09 · Vergleich

Vor- und Nachteile von Immobilienfonds auf einen Blick

Bevor du dich für einen Immobilienfonds entscheidest, hilft ein nüchterner Blick auf die Stärken und Schwächen dieser Anlageform.

Der größte Vorteil ist der Zugang zum Immobilienmarkt ohne eigenen Immobilienkauf. Offene Fonds streuen das Geld auf viele Objekte und reduzieren so das Risiko im Vergleich zu einer einzelnen Immobilie.

Dem stehen lange Halte- und Kündigungsfristen gegenüber. Bei offenen Fonds musst du Anteile mindestens 24 Monate halten und die Rückgabe ein Jahr im Voraus ankündigen, bei geschlossenen Fonds bist du oft für die gesamte Laufzeit gebunden.

  • Vorteil: Stabile Erträge aus Mieten und Zinsen sind möglich.
  • Nachteil: Wertverluste sind möglich, eine Rendite ist nicht garantiert.
  • Vorteil: Niedrige Einstiegssumme und Sparpläne machen den Einstieg einfach.
  • Nachteil: Du hast keinen direkten Einfluss auf Auswahl und Verwaltung der Objekte.
Chancen und Grenzen von Immobilienfonds
VorteileNachteile
Zugang zum ImmobilienmarktBeteiligung am Immobilienmarkt ohne eigenen Immobilienkauf
RisikostreuungBreite Streuung auf viele Objekte bei offenen FondsKlumpenrisiko bei geschlossenen Fonds mit wenigen Objekten
VerfügbarkeitNiedrige Einstiegssumme und Sparpläne möglichLange Halte- und Kündigungsfristen bei offenen Fonds
RenditeStabile Erträge aus Mieten und ZinsenWertverluste möglich, Rendite nicht garantiert

10 · Checkliste

So findest du den passenden Immobilienfonds

Die Auswahl an Immobilienfonds ist groß. Achte auf die Kosten, die Anlagestrategie und die Informationen, die dir vor dem Kauf vorliegen müssen.

Vor dem Kauf musst du das Basisinformationsblatt sorgfältig lesen. Es informiert über Risiken, Kosten und die empfohlene Haltedauer und hat ein einheitliches Format, damit du Fonds besser vergleichen kannst.

Der Verkaufsprospekt enthält alle wirtschaftlichen und juristischen Details zum Fonds. Auch die neuesten Halbjahres- und Jahresberichte müssen dir vor dem Kauf kostenlos bereitgestellt werden.

  • Vergleiche den Ausgabeaufschlag und die laufenden Kosten verschiedener Fonds.
  • Achte auf die Anlageschwerpunkte des Fonds, etwa Gewerbeimmobilien, Wohngebäude oder Regionen.
  • Prüfe, ob die Anteile an der Börse gehandelt werden, falls du vor Ablauf der Fristen verkaufen möchtest.
  • Lass dir bei einer Beratung die Geeignetheitserklärung geben, sie muss darlegen, warum der Fonds zu dir passt.

Worauf du vor dem Kauf eines Immobilienfonds achten solltest

01

Lies das Basisinformationsblatt sorgfältig, es informiert über Risiken, Kosten und die empfohlene Haltedauer.

02

Vergleiche den Ausgabeaufschlag und die laufenden Kosten verschiedener Fonds.

03

Prüfe den Verkaufsprospekt, er enthält alle wirtschaftlichen und juristischen Details zum Fonds.

04

Achte auf die Anlageschwerpunkte des Fonds, etwa Gewerbeimmobilien, Wohngebäude oder Regionen.

05

Prüfe, ob die Anteile an der Börse gehandelt werden, falls du vor Ablauf der Fristen verkaufen möchtest.

06

Lass dir bei einer Beratung die Geeignetheitserklärung aushändigen, sie begründet, warum der Fonds zu dir passt.

Häufige Fragen

Fragen zu Immobilienfonds einfach erklärt

Investieren

Mehr zu Investieren

TagesgeldETF einfach erklärtESG ETF einfach erklärtImmobilienfonds EinmalanlageImmobilienfonds Erfahrungen

Weiter mit Finanzen

Ratgeber zu Versicherung, Geldanlage und Studienfinanzierung für Studierende.

Alle Finanz-Ratgeber
FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026