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Immobilienfonds Einmalanlage: Dein Einstieg in die Welt der Betongold-Profis

Du möchtest von steigenden Mieten und Immobilienwerten profitieren, aber kein Eigenheim kaufen? Mit einer Einmalanlage in Immobilienfonds beteiligst du dich an großen Gewerbeimmobilien. Wir erklären dir, wie das funktioniert, was es kostet und worauf du achten musst.

ImmobilienfondsEinmalanlageGeldanlage
Brauche ich das?
Nicht zwingend.
Es ist eine Option für langfristigen Vermögensaufbau.
Wie viel Geld?
Meist vierstellig.
Die Mindestanlage liegt oft bei einigen tausend Euro.
Wie lange binden?
Mehrere Jahre.
Plane einen Anlagehorizont von mindestens fünf bis zehn Jahren.
Lohnt sich das?
Potenzial ja.
Chancen bei Mieteinnahmen und Wertsteigerung, aber auch Risiken.

Warum Immobilienfonds auch dich betreffen

Vielleicht denkst du, dass Immobilienfonds nur etwas für reiche Anleger oder Profis ist. Das ist ein Irrtum. Schon mit einer Einmalanlage von einigen tausend Euro kannst du dich an riesigen Bürokomplexen, Einkaufszentren oder Logistikhallen beteiligen. Diese Objekte wären für dich allein unbezahlbar, aber als Gemeinschaftseigentum werden sie erschwinglich.

Der deutsche Markt für offene Immobilienfonds ist riesig. Viele Versicherungen und Pensionskassen investieren dort, aber auch private Anleger wie du sind willkommen. Das Interesse ist groß, weil Immobilien als krisenfest gelten und Mieteinnahmen einen stetigen Cashflow versprechen. In Zeiten von Niedrigzinsen und hoher Inflation suchen viele Menschen nach einer Alternative zum Sparbuch.

Für dich als Einsteiger bedeutet das: Du kannst von der Wertentwicklung der Immobilienmärkte profitieren, ohne dich um Mieter, Sanierungen oder Hausverwaltung kümmern zu müssen. Das macht die Einmalanlage in Immobilienfonds zu einer bequemen Form der Geldanlage. Du überweist dein Geld und das Fondsmanagement erledigt den Rest.

Allerdings solltest du verstehen, dass diese Anlageform nicht mit einem Tagesgeldkonto vergleichbar ist. Es gibt Besonderheiten bei der Verfügbarkeit und den Kosten. Dieser Ratgeber hilft dir, die wichtigsten Zusammenhänge zu verstehen, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst. Wir führen dich Schritt für Schritt von den Grundlagen bis zur praktischen Umsetzung.

~50 Mrd. Euro
Verwaltetes Vermögen deutscher offener Immobilienfonds.
12 Monate
Mindesthaltefrist für Anteile an offenen Immobilienfonds.
24 Monate
Kündigungsfrist für die Rückgabe deiner Fondsanteile.

Die Grundlagen: Was ist ein Immobilienfonds überhaupt?

Ein Immobilienfonds ist ein Investmentfonds, der dein Geld und das vieler anderer Anleger bündelt. Mit diesem gesammelten Kapital kauft das Fondsmanagement Gewerbeimmobilien. Das können Bürogebäude in Frankfurt, Einkaufszentren in München oder Logistiklager in Leipzig sein. Der Fonds erwirtschaftet Erträge durch die Mieteinnahmen dieser Objekte.

Es gibt zwei Hauptarten: offene und geschlossene Immobilienfonds. Bei einem offenen Fonds kannst du Anteile grundsätzlich jederzeit kaufen und nach einer Haltefrist auch wieder zurückgeben. Der Fonds besteht unbegrenzt weiter. Bei einem geschlossenen Fonds investierst du in ein konkretes Projekt mit fester Laufzeit. Dein Geld ist bis zum Ende der Laufzeit gebunden, oft zehn bis zwanzig Jahre.

Für eine Einmalanlage sind offene Immobilienfonds meist besser geeignet. Sie sind stärker reguliert, transparenter und bieten eine breitere Streuung über viele Objekte. Geschlossene Fonds sind riskanter, weil du von einem einzigen Projekt abhängig bist. Wenn dort etwas schiefgeht, kann dein Verlust komplett sein. Offene Fonds gelten als die klassische Form für private Anleger.

Der Wert deiner Anteile wird bei offenen Fonds regelmäßig anhand der Immobilienbewertungen berechnet. Steigen die Immobilienpreise, steigt auch dein Anteilswert. Sinken sie, fällt dein Anteilswert. Zusätzlich erhältst du meist jährliche Ausschüttungen aus den Mieteinnahmen. Diese Mischung aus Wertsteigerung und laufenden Erträgen macht den Reiz dieser Anlageklasse aus.

So funktioniert die Einmalanlage konkret

Bei einer Einmalanlage investierst du einen festen Geldbetrag auf einen Schlag. Du gibst also nicht monatlich einen Sparplan auf, sondern überweist zum Beispiel rund 10.000 Euro an die Fondsgesellschaft. Dafür erhältst du Fondsanteile, die deinen Anteil am Gesamtvermögen des Fonds repräsentieren. Die Anzahl der Anteile hängt vom aktuellen Ausgabepreis ab.

Der Ausgabepreis setzt sich aus dem Rücknahmepreis und einem Ausgabeaufschlag zusammen. Der Rücknahmepreis ist der reine Wert deines Anteils. Der Ausgabeaufschlag ist ein einmaliger Kostenblock beim Kauf, der an die Fondsgesellschaft oder den Vermittler geht. Dieser Aufschlag ist verhandelbar, besonders bei größeren Anlagesummen. Du solltest immer danach fragen.

Nach dem Kauf beginnt die Haltefrist. Bei offenen Immobilienfonds musst du deine Anteile mindestens 24 Monate halten. Wenn du sie zurückgeben möchtest, musst du eine Kündigungsfrist von 12 Monaten einhalten. Das bedeutet: Du kommst nicht sofort an dein Geld. Diese Regelung schützt den Fonds davor, in Krisenzeiten gezwungen zu sein, Immobilien schnell und billig zu verkaufen.

Während der Haltedauer erhältst du in der Regel jährliche Ausschüttungen. Diese können aus Mieteinnahmen, aber auch aus Veräußerungsgewinnen stammen. Du kannst dir die Ausschüttung auszahlen lassen oder sie automatisch reinvestieren. Bei der Einmalanlage ist die Reinvestition eine Option, um den Zinseszinseffekt zu nutzen. Dein Geld arbeitet dann für dich, ohne dass du etwas tun musst.

Kosten und Gebühren: Was frisst deine Rendite?

Bevor du investierst, solltest du die Kostenstruktur verstehen. Der wichtigste einmalige Kostenpunkt ist der Ausgabeaufschlag. Er liegt bei offenen Immobilienfonds oft zwischen 0 und 5 Prozent. Viele Fonds haben ihn in den letzten Jahren gesenkt oder ganz abgeschafft, um attraktiver zu sein. Du solltest verschiedene Fonds vergleichen und nach Rabatten fragen.

Zusätzlich fallen laufende Kosten an. Diese werden als Gesamtkostenquote (TER) ausgewiesen. Sie umfassen die Verwaltungsvergütung, die Depotbankgebühren und andere operative Kosten. Bei Immobilienfonds liegt die TER oft bei etwa 1 Prozent pro Jahr. Das klingt wenig, aber über 20 Jahre summiert sich das. Eine TER von rund 1 Prozent reduziert deine Rendite spürbar.

Es gibt noch eine Besonderheit bei Immobilienfonds: die Kosten für den Kauf und Verkauf der Immobilien im Fonds. Diese Transaktionskosten werden nicht direkt aus deinem Anteilswert bezahlt, sondern über die Mieteinnahmen finanziert. Sie sind in der TER nicht vollständig enthalten. Die Fondsgesellschaft muss diese Kosten aber transparent in ihrem Jahresbericht offenlegen.

Achte auch auf mögliche Performance-Gebühren. Diese sind bei offenen Immobilienfonds selten, aber nicht ausgeschlossen. Sie werden fällig, wenn der Fonds eine bestimmte Rendite übertrifft. Lies das Verkaufsprospekt sorgfältig, um alle Kostenpositionen zu verstehen. Ein seriöser Fonds macht seine Kosten transparent und verständlich. Wenn du etwas nicht verstehst, frage nach oder lasse es bleiben.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Nicht alle Immobilienfonds sind gleich. Du solltest auf die Qualität des Fondsmanagements achten. Wie viel Erfahrung hat das Team? Wie lange ist der Fonds schon am Markt? Ein erfahrenes Management erkennt Marktchancen und Risiken besser. Schau dir die Historie des Fonds an, aber sei vorsichtig: Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für die Zukunft.

Die Zusammensetzung des Portfolios ist entscheidend. Achte auf die geografische Verteilung der Immobilien. Ist der Fonds stark auf eine Stadt oder Region konzentriert? Eine breite Streuung über mehrere Länder und Städte reduziert das Risiko. Auch die Art der Immobilien ist wichtig: Büros, Einzelhandel und Logistik entwickeln sich unterschiedlich. Ein Mix ist oft stabiler.

Die Bewertungsmethode der Immobilien ist ein weiteres Kriterium. Die Fonds müssen ihre Immobilien regelmäßig von unabhängigen Gutachtern bewerten lassen. Diese Bewertungen sind eine Schätzung, kein exakter Marktpreis. In Krisenzeiten können die Bewertungen hinter der Realität zurückbleiben. Das kann zu plötzlichen Wertkorrekturen führen, wenn der Fonds gezwungen ist, Immobilien zu verkaufen.

Prüfe auch die Liquiditätslage des Fonds. Wie viel Bargeld hält der Fonds vor? Eine hohe Liquiditätsquote bedeutet, dass der Fonds Rückgaben von Anlegern bedienen kann, ohne Immobilien verkaufen zu müssen. Das ist ein Zeichen von Stabilität. Die aktuellen Kennzahlen findest du in den Monats- oder Quartalsberichten der Fondsgesellschaft. Nimm dir die Zeit, diese Dokumente zu lesen.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Der größte Fehler ist, Geld in einen Immobilienfonds zu stecken, das du in den nächsten Jahren benötigst. Wegen der Kündigungsfristen und der Mindesthaltefrist ist dein Geld lange gebunden. Wenn du unerwartet Geld brauchst, kannst du nicht einfach verkaufen. Du musst 12 Monate warten, bis du deine Kündigung einreichen kannst, und dann weitere 12 Monate auf die Auszahlung.

Ein weiterer Fehler ist, nur auf die Ausschüttungsrendite zu schauen. Eine hohe Ausschüttung kann verlockend sein, aber sie kann auch aus der Substanz des Fonds gezahlt werden. Das bedeutet, der Fonds zahlt dir dein eigenes Kapital zurück. Achte darauf, ob die Ausschüttung aus Mieteinnahmen oder aus Verkaufserlösen stammt. Eine nachhaltige Ausschüttung ist wichtig.

Viele Anleger ignorieren die Kosten und vergleichen nur die Rendite. Ein Fonds mit niedrigerer Rendite, aber deutlich geringeren Kosten, kann für dich am Ende besser sein. Der Ausgabeaufschlag und die TER fressen einen Teil deiner Rendite. Rechne immer die Nettorendite nach Kosten aus. Nur so kannst du verschiedene Fonds fair vergleichen.

Schließlich solltest du nicht alles auf eine Karte setzen. Eine Einmalanlage in einen einzigen Immobilienfonds ist eine Konzentration. Streue dein Vermögen über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und eben Immobilienfonds. So reduzierst du das Risiko, dass ein einzelner Fonds oder eine einzelne Anlageklasse deine gesamte Finanzplanung durcheinanderbringt.

Dein Fahrplan: So gehst du in 5 Schritten vor

Schritt eins: Prüfe deine finanzielle Situation. Hast du einen Notgroschen von drei bis sechs Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto? Wenn nicht, solltest du diesen zuerst aufbauen. Eine Einmalanlage in Immobilienfonds ist nur sinnvoll, wenn du das Geld wirklich langfristig entbehren kannst. Deine laufenden Kosten und Verpflichtungen müssen gesichert sein.

Schritt zwei: Lege deinen Anlagehorizont fest. Wie lange kannst du das Geld investieren? Je länger der Zeitraum, desto besser kannst du kurzfristige Schwankungen aussitzen. Für Immobilienfonds solltest du mindestens 10 Jahre einplanen. Wenn du kürzer planst, ist diese Anlageform wahrscheinlich nicht geeignet. Sei ehrlich zu dir selbst bei dieser Einschätzung.

Schritt drei: Vergleiche verschiedene offene Immobilienfonds. Nutze unabhängige Vergleichsportale und die offiziellen Verkaufsprospekte. Achte auf Kosten, Portfolio-Zusammensetzung, Fondsgröße und die Reputation der Gesellschaft. Erstelle eine Liste mit zwei bis drei Fonds, die deinen Kriterien entsprechen. Scheue dich nicht, den Ausgabeaufschlag zu verhandeln, besonders bei höheren Beträgen.

Schritt vier: Entscheide dich für einen Fonds und führe die Einmalanlage durch. Du kannst dies direkt bei der Fondsgesellschaft oder über eine Bank oder einen Online-Broker tun. Achte darauf, dass du ein Depot benötigst, um die Fondsanteile zu verwahren. Die meisten Banken bieten das an. Überweise den Betrag und bewahre alle Bestätigungen sorgfältig auf.

Schritt fünf: Überwache deine Anlage regelmäßig, aber nicht zu häufig. Ein Blick auf den Fondsbericht einmal pro Quartal ist ausreichend. Überprüfe, ob sich die Strategie des Fonds geändert hat oder ob die Kosten gestiegen sind. Reagiere nicht panisch auf kurzfristige Wertschwankungen. Bleib diszipliniert und halte an deinem langfristigen Plan fest.

Steuern und rechtliche Rahmenbedingungen 2026

Die Besteuerung von Immobilienfonds hat sich in den letzten Jahren verändert. Seit der Investmentsteuerreform gelten besondere Regeln. Ein Teil der Erträge aus Mieteinnahmen unterliegt der Abgeltungsteuer. Ein anderer Teil, der aus der Wertsteigerung von Immobilien im Ausland stammt, kann anders besteuert werden. Das ist komplex und erfordert genaue Kenntnis der Steuergesetze.

Für dich als Anleger bedeutet das: Du erhältst von der Fondsgesellschaft eine jährliche Steuerbescheinigung. Diese musst du in deiner Steuererklärung angeben. Viele Banken führen die Abgeltungsteuer automatisch ab, wenn du ein inländisches Depot hast. Du musst dann nichts weiter tun. Bei ausländischen Fonds kann es anders sein, da kann eine Selbstauskunft nötig sein.

Die steuerlichen Regelungen können sich ändern. Was 2026 gilt, kann 2027 schon anders sein. Es ist daher ratsam, sich regelmäßig zu informieren oder einen Steuerberater zu konsultieren. Das gilt besonders, wenn du größere Beträge investierst oder komplexe steuerliche Verhältnisse hast. Eine professionelle Beratung kann dir helfen, böse Überraschungen zu vermeiden.

Beachte auch die gesetzlichen Änderungen bei der Rückgabe von Anteilen. Die Regierung kann in Krisenzeiten die Rückgabe aussetzen, um einen Ansturm auf die Fonds zu verhindern. Das ist in der Vergangenheit passiert. Deine Anteile sind dann vorübergehend nicht verkäuflich. Dieses Risiko solltest du kennen und akzeptieren, bevor du investierst. Es ist ein Teil des Pakets.

Alternativen zur Einmalanlage im Vergleich

Die Einmalanlage ist nicht die einzige Möglichkeit, in Immobilienfonds zu investieren. Du kannst auch einen Sparplan nutzen. Dabei investierst du monatlich einen festen Betrag. Das hat den Vorteil, dass du dir den Marktzeitpunkt nicht aussuchen musst. Du kaufst zu guten und schlechten Zeiten und glättest so deinen Einstiegspreis. Das ist der Cost-Average-Effekt.

Eine weitere Alternative sind Immobilien-Aktien oder REITs (Real Estate Investment Trusts). Das sind börsennotierte Unternehmen, die in Immobilien investieren. Du kannst sie jederzeit an der Börse kaufen und verkaufen. Sie sind also viel liquider als offene Immobilienfonds. Dafür sind sie auch stärker von den Schwankungen des Aktienmarktes abhängig. Das Risiko ist höher.

Du könntest auch direkt in eine Immobilie investieren, zum Beispiel in eine Eigentumswohnung zur Vermietung. Das bietet dir die volle Kontrolle und potenziell höhere Renditen. Aber es ist auch mit viel Arbeit verbunden: Mieter suchen, Reparaturen organisieren, Mietausfälle riskieren. Nicht jeder möchte das. Ein Immobilienfonds ist hier die bequemere Alternative.

Für die meisten Anleger ist eine Kombination sinnvoll. Du könntest einen Teil als Einmalanlage investieren und parallel einen Sparplan laufen lassen. So nutzt du die Vorteile beider Strategien. Du hast einen soliden Grundstock und baust gleichzeitig kontinuierlich weiter auf. Sprich mit deiner Bank oder einem unabhängigen Berater über die beste Strategie für deine Situation.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

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Kannst du das Geld 10 Jahre oder länger entbehren?
Möchtest du Risiken streuen und nicht alles in eine Anlage stecken?
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Häufige Fragen

Offene Fonds sammeln Geld vieler Anleger und investieren in viele Objekte. Du kannst Anteile nach einer Frist zurückgeben. Geschlossene Fonds investieren in ein einzelnes Projekt mit fester Laufzeit. Dein Geld ist dort bis zum Ende gebunden und das Risiko ist höher.

Die Mindestanlage variiert je nach Fondsgesellschaft. Sie liegt oft zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Bei einigen Fonds kann sie auch höher sein. Informiere dich direkt beim Fonds oder in den Verkaufsunterlagen über die genauen Bedingungen.

Nein, du musst eine Mindesthaltefrist von 24 Monaten einhalten. Danach kannst du eine Kündigung mit einer Frist von 12 Monaten einreichen. Das bedeutet, du brauchst Geduld und solltest das Geld nicht kurzfristig benötigen.

Keine Geldanlage ist völlig sicher. Immobilienfonds gelten als relativ stabil, aber es gibt Risiken. Dazu gehören sinkende Immobilienpreise, Leerstand und die Möglichkeit, dass die Rückgabe vorübergehend ausgesetzt wird. Eine breite Streuung deines Vermögens ist wichtig.

Die Erträge unterliegen der Abgeltungsteuer, sofern sie aus Mieteinnahmen stammen. Bei inländischen Depots wird die Steuer automatisch einbehalten. Es gibt Sonderregeln für ausländische Immobilien. Die jährliche Steuerbescheinigung hilft dir bei der Steuererklärung.

Wenn ein Fonds aufgelöst wird, verkauft das Management die Immobilien und zahlt den Erlös an die Anleger aus. Das kann einige Zeit dauern, da der Verkauf von Gewerbeimmobilien nicht schnell geht. Du erhältst dann deinen Anteil am Verkaufserlös, abzüglich der Kosten.

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SR

StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.