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MagazineFinanzenInvestieren Growth Aktien einfach erklärt
FinanzbildungInvestieren10 Min.

Growth Aktien einfach erklärt: So profitierst du vom Wachstum der Zukunft

Growth Aktien versprechen überdurchschnittliche Kursgewinne, sind aber auch riskanter als andere Anlagen. Hier erfährst du, wie sie funktionieren, worauf du achten musst und wie du als Einsteiger clever vorgehst.

Growth AktienAktien für AnfängerInvestieren lernen
Brauche ich das?
Nicht zwingend.
Nur mit Risikobereitschaft und langem Anlagehorizont.
Wie funktioniert das?
Über Kurswachstum.
Firmen investieren Gewinne ins Geschäft, nicht in Dividenden.
Was ist das Risiko?
Hohe Schwankungen.
Kurse können schnell fallen, wenn Erwartungen enttäuscht werden.
Wie starte ich?
Mit ETFs.
Breit gestreut minimierst du das Einzelrisiko.

Warum Growth Aktien auch dich betreffen

Vielleicht hast du schon einmal von Tech-Konzernen gehört, die in wenigen Jahren Milliarden wert wurden. Diese Unternehmen nennt man Growth Aktien, also Wachstumsaktien. Sie sind aus den Nachrichten nicht mehr wegzudenken, denn sie prägen unseren Alltag mit Smartphones, Streaming-Diensten oder E-Autos. Wenn du dich für deine finanzielle Zukunft interessierst, kommst du an diesem Thema kaum vorbei.

Viele Menschen denken, Aktien seien nur etwas für Börsenprofis mit viel Geld. Das ist ein Irrtum. Schon mit kleinen Beträgen kannst du dich an solchen Unternehmen beteiligen. Der Einstieg ist heute einfacher denn je, da viele Apps und Online-Broker den Handel direkt vom Smartphone ermöglichen. Du musst also kein Vermögen besitzen, um von den Chancen zu profitieren.

Gleichzeitig ist es wichtig zu verstehen, dass Growth Aktien nicht nur Chancen, sondern auch Risiken mit sich bringen. Wer blind auf den nächsten großen Wurf setzt, kann schnell Geld verlieren. Deshalb ist es entscheidend, dass du die Mechanismen dahinter verstehst, bevor du dein erstes Geld investierst. Dieser Artikel hilft dir dabei, die Grundlagen zu durchschauen.

Am Ende geht es nicht darum, dass du sofort alles investierst. Es geht darum, dass du informierte Entscheidungen treffen kannst. Wenn du weißt, was Growth Aktien sind, wie sie funktionieren und welche Risiken bestehen, bist du deiner finanziellen Unabhängigkeit einen großen Schritt näher. Genau dabei begleiten wir dich jetzt Schritt für Schritt.

~10 Jahre
empfohlener Anlagehorizont für Growth Aktien
hohes Risiko
im Vergleich zu Dividendenwerten oder Anleihen
100%
möglicher Verlust des eingesetzten Kapitals

Die Grundlagen: Was sind Growth Aktien überhaupt?

Growth Aktien sind Anteile an Unternehmen, die ein überdurchschnittliches Wachstum ihrer Umsätze und Gewinne anstreben. Diese Firmen sind oft in zukunftsträchtigen Branchen wie Technologie, Biotechnologie oder erneuerbaren Energien tätig. Ihr Ziel ist es nicht, hohe Dividenden zu zahlen, sondern das Kapital in das eigene Wachstum zu reinvestieren. Dadurch sollen die Gewinne und damit der Aktienkurs in der Zukunft stark steigen.

Ein klassisches Beispiel ist ein Software-Unternehmen, das seine Gewinne in die Entwicklung neuer Produkte steckt. Statt die Gewinne an die Aktionäre auszuschütten, kauft es neue Server, stellt mehr Entwickler ein oder expandiert in neue Länder. Wenn diese Strategie aufgeht, wächst das Unternehmen rasant und der Aktienkurs steigt mit. Anleger verdienen also nicht an laufenden Ausschüttungen, sondern an der Wertsteigerung ihrer Anteile.

Das Gegenteil von Growth Aktien sind Value Aktien. Diese Unternehmen sind oft etabliert, stabil und zahlen regelmäßig Dividenden. Man findet sie häufig in traditionellen Branchen wie Versorger, Banken oder Konsumgüter. Während Value Aktien auf Stabilität und Ausschüttung setzen, stehen Growth Aktien für Dynamik und Kursgewinne. Beide Strategien haben ihre Berechtigung, sprechen aber unterschiedliche Anlegertypen an.

Wichtig ist, dass nicht jede Aktie mit einem hohen Kurs automatisch eine Growth Aktie ist. Der Begriff beschreibt eine bestimmte Erwartungshaltung des Marktes. Anleger zahlen heute einen hohen Preis für die Aktie, weil sie davon ausgehen, dass das Unternehmen in der Zukunft viel mehr verdienen wird. Diese Erwartung ist der Kern des Growth-Investierens und erklärt auch die hohen Kursschwankungen.

So funktionieren Growth Aktien im Detail

Um Growth Aktien zu verstehen, musst du dir die Bewertung ansehen. Bei klassischen Unternehmen schaut man auf das Verhältnis von Kurs zu Gewinn, das KGV. Bei Growth Aktien ist das KGV oft sehr hoch, weil der aktuelle Gewinn noch klein ist. Anleger blicken aber nicht auf heute, sondern auf morgen. Sie fragen sich: Wie hoch wird der Gewinn in fünf oder zehn Jahren sein?

Diese Zukunftsorientierung führt dazu, dass der Aktienkurs stark von Erwartungen getrieben wird. Solange die Erwartungen steigen, steigt auch der Kurs. Sobald ein Unternehmen jedoch die Erwartungen nicht erfüllt, kann der Kurs massiv einbrechen. Dieses Phänomen nennt man auch Kurskorrektur. Du solltest dir also bewusst sein, dass du bei Growth Aktien nicht nur auf das Unternehmen, sondern auch auf die Stimmung der anderen Anleger setzt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Finanzierung des Wachstums. Viele Growth Unternehmen machen anfangs Verluste, weil sie so viel investieren. Sie verbrennen regelrecht Geld, um Marktanteile zu gewinnen. Das ist solange kein Problem, wie die Investoren Vertrauen haben und neues Kapital bereitstellen. Wenn das Vertrauen schwindet, kann das Unternehmen jedoch schnell in eine Krise geraten.

Für dich als Anleger bedeutet das: Du musst die Geschäftsmodelle verstehen und einschätzen können, ob das Wachstum nachhaltig ist. Es reicht nicht, auf einen bekannten Namen zu setzen. Du solltest dir anschauen, wie das Unternehmen Geld verdient, wer die Konkurrenz ist und ob der Markt groß genug ist. Nur so kannst du die Chancen und Risiken realistisch bewerten.

Welche Kosten auf dich zukommen

Bevor du in Growth Aktien investierst, solltest du die Kosten im Blick haben. Diese lassen sich in zwei Kategorien einteilen: die Kosten für den Handel und die laufenden Kosten. Beim Kauf und Verkauf von Aktien fallen Ordergebühren an, die je nach Broker unterschiedlich hoch sind. Diese Gebühren können bei kleinen Anlagebeträgen einen erheblichen Teil deiner Rendite auffressen.

Zusätzlich gibt es den Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Bei stark gehandelten Aktien ist dieser Spread meist klein, bei kleineren Wachstumsunternehmen kann er jedoch größer sein. Du solltest also nicht nur auf die Ordergebühren achten, sondern auch auf die Liquidität der Aktie. Ein großer Spread bedeutet höhere indirekte Kosten für dich.

Wenn du dich für einen ETF auf Growth Aktien entscheidest, fallen laufende Verwaltungsgebühren an. Diese werden als Gesamtkostenquote, auch TER genannt, ausgewiesen. Sie liegt bei den meisten ETFs unter einem Prozent pro Jahr. Diese Gebühr wird direkt von deinem Investment abgezogen und reduziert deine Rendite. Ein Vergleich der Kosten ist daher sinnvoll, aber nicht das einzige Entscheidungskriterium.

Achte außerdem auf versteckte Kosten wie Währungsumrechnungsgebühren, wenn du in ausländische Aktien investierst. Viele Growth Unternehmen sind in den USA gelistet, daher kann dies relevant sein. Ein guter Broker zeigt dir die Gesamtkosten transparent an, bevor du deine Order bestätigst. So behältst du die Kontrolle über deine Ausgaben und kannst deine Rendite besser planen.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Die Auswahl der richtigen Growth Aktien ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Ein wichtiger Faktor ist die Qualität des Managements. Schau dir an, wer das Unternehmen führt und ob diese Personen Erfahrung und eine klare Vision haben. Ein gutes Management erkennt man daran, dass es seine Ziele erreicht und transparent über Erfolge und Misserfolge kommuniziert.

Ein weiterer Punkt ist der adressierbare Markt. Das ist die Größe des Marktes, den das Unternehmen mit seinen Produkten oder Dienstleistungen erreichen kann. Ein Unternehmen in einem riesigen Markt hat mehr Potenzial als eines in einem Nischenmarkt. Frage dich: Kann das Produkt wirklich viele Menschen erreichen? Gibt es eine globale Nachfrage? Diese Überlegungen helfen dir, das Wachstumspotenzial einzuschätzen.

Auch der Wettbewerbsvorteil, auch Moat genannt, ist entscheidend. Damit ist eine Eigenschaft gemeint, die es anderen Unternehmen schwer macht, nachzuahmen. Das kann eine starke Marke, eine einzigartige Technologie oder ein Netzwerkeffekt sein. Ein Unternehmen mit einem breiten Burggraben kann seine Marktposition langfristig verteidigen und so nachhaltig wachsen.

Zuletzt solltest du auf die finanzielle Gesundheit achten. Zwar machen viele Growth Unternehmen anfangs Verluste, aber der Trend sollte positiv sein. Achte auf steigende Umsätze und eine Verbesserung der Gewinnmarge. Wenn ein Unternehmen Jahr für Jahr mehr Geld verbrennt, ist das ein Warnsignal. Eine solide Bilanz gibt dir die Sicherheit, dass das Unternehmen auch schwierige Zeiten übersteht.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Der häufigste Fehler bei Growth Aktien ist, zu viel auf einmal zu investieren. Viele Anleger sehen steigende Kurse und wollen schnell einsteigen, aus Angst, etwas zu verpassen. Dieses Verhalten nennt man auch FOMO, also Fear Of Missing Out. Wenn du dann zu einem hohen Preis kaufst und der Kurs korrigiert, machst du schnell Verluste. Besser ist es, regelmäßig kleinere Beträge zu investieren.

Ein weiterer Fehler ist die mangelnde Diversifikation. Wenn du nur in zwei oder drei Growth Aktien investierst, bist du extrem vom Schicksal dieser Unternehmen abhängig. Ein einziger Fehltritt kann dein Portfolio stark schädigen. Streue dein Risiko, indem du in verschiedene Branchen und Regionen investierst. Ein ETF auf einen Wachstumsindex kann dir dabei helfen, breit gestreut zu bleiben.

Viele Anleger verkaufen auch zu früh, wenn die Kurse fallen. Sie geraten in Panik und realisieren ihre Verluste, anstatt langfristig zu denken. Growth Aktien sind volatil, das ist normal. Wenn du von der Strategie des Unternehmens überzeugt bist, solltest du Kursschwankungen aussitzen können. Verkaufe nicht aus Angst, sondern nur, wenn sich deine ursprüngliche These geändert hat.

Schließlich unterschätzen viele die Bedeutung von Geduld. Growth Investieren ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Die größten Gewinne entstehen über Jahre, nicht über Wochen. Wenn du ständig deine Positionen wechselst, zahlst du Gebühren und verpasst die besten Tage an der Börse. Bleib ruhig, überprüfe deine Investments regelmäßig, aber handle nicht impulsiv.

So gelingt dein Einstieg in Growth Aktien

Bevor du dein erstes Geld investierst, solltest du einen Notgroschen anlegen. Das ist Geld, das du jederzeit verfügbar hast, zum Beispiel für unerwartete Ausgaben oder den Verlust deines Jobs. Als Faustregel gelten drei bis sechs Monatsgehälter. Dieser Notgroschen gibt dir die Sicherheit, dass du deine Aktien nicht in einer Notlage verkaufen musst.

Im nächsten Schritt eröffnest du ein Depot bei einem Broker deiner Wahl. Achte dabei auf niedrige Gebühren, eine benutzerfreundliche Oberfläche und gute Bewertungen. Viele Neobroker bieten kostenlose Sparpläne an, mit denen du schon mit kleinen Beträgen ab rund 25 Euro pro Monat investieren kannst. Ein Sparplan ist eine einfache und disziplinierte Art, Vermögen aufzubauen.

Für den Anfang empfehlen sich ETFs auf Growth Indizes. Diese bilden einen Korb aus vielen Wachstumsunternehmen ab und reduzieren so das Risiko einzelner Aktien. Du profitierst vom Wachstum des gesamten Sektors, ohne dich auf ein einzelnes Unternehmen festlegen zu müssen. Wenn du mehr Erfahrung hast, kannst du dir einzelne Aktien genauer ansehen und gezielt auswählen.

Lege einen festen Betrag fest, den du monatlich investieren kannst, ohne deinen Lebensstandard zu gefährden. Automatisiere diesen Vorgang, damit du nicht in Versuchung gerätst, das Geld anderweitig auszugeben. Überprüfe dein Portfolio einmal pro Quartal, um zu sehen, ob alles im Plan ist. So bleibst du langfristig dabei und gibst deinem Investment die Chance zu wachsen.

Dein Fahrplan für die nächsten 12 Monate

Im ersten Monat solltest du dich intensiv mit dem Thema beschäftigen. Lies Bücher, höre Podcasts und verfolge Finanznachrichten. Je besser du die Grundlagen verstehst, desto sicherer wirst du bei deinen Entscheidungen. Nutze auch kostenlose Online-Kurse, um dein Wissen systematisch aufzubauen. Wissen ist die beste Grundlage für erfolgreiches Investieren.

In den Monaten zwei bis drei eröffnest du dein Depot und richtest deinen ersten Sparplan ein. Beginne mit einem kleinen Betrag, den du problemlos entbehren kannst. Es ist völlig in Ordnung, mit 50 oder rund 100 Euro pro Monat zu starten. Wichtig ist, dass du überhaupt anfängst und den Rhythmus findest, der zu dir passt.

Ab dem vierten Monat kannst du beginnen, einzelne Unternehmen zu analysieren. Schau dir die Geschäftsberichte an, verfolge die News und versuche, die Strategie zu verstehen. Du wirst feststellen, dass dir das mit der Zeit immer leichter fällt. Mit wachsendem Wissen kannst du dann entscheiden, ob du neben deinem ETF auch einzelne Aktien kaufen möchtest.

Nach zwölf Monaten solltest du eine erste Bilanz ziehen. Wie hat sich dein Portfolio entwickelt? Hast du deine Sparziele erreicht? Überlege, ob du deinen Sparplan erhöhen oder deine Strategie anpassen möchtest. Wichtig ist, dass du dranbleibst und nicht aufgibst, auch wenn es mal schlechter läuft. Langfristiges Investieren ist der Schlüssel zum Vermögensaufbau.

Deine Risiken im Griff behalten

Growth Aktien können sehr profitabel sein, aber sie sind auch mit erheblichen Risiken verbunden. Die Kurse können innerhalb kurzer Zeit stark fallen, manchmal um rund 30 Prozent oder mehr. Du solltest dir dieser Volatilität bewusst sein und sicherstellen, dass du sie emotional verkraften kannst. Wenn du bei jedem Kursrutsch Panik bekommst, sind Growth Aktien vielleicht nicht das Richtige für dich.

Ein weiteres Risiko ist die Bewertung. Wenn du eine Aktie zu einem hohen Preis kaufst, kann es Jahre dauern, bis das Unternehmen die Erwartungen erfüllt. In dieser Zeit kann der Kurs stagnieren oder fallen. Es gibt keine Garantie, dass sich eine Growth Aktie so entwickelt wie erhofft. Du musst also bereit sein, auch Rückschläge zu akzeptieren.

Auch das Risiko von Betrug oder Bilanzfälschungen ist bei kleineren Wachstumsunternehmen nicht auszuschließen. Achte auf Warnsignale wie ungewöhnliche Bilanzposten oder wechselnde Wirtschaftsprüfer. Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das oft auch. Eine gründliche Recherche kann dich vor bösen Überraschungen schützen.

Um dein Risiko zu minimieren, solltest du niemals alles auf eine Karte setzen. Verteile deine Investments auf verschiedene Anlageklassen, zum Beispiel Aktien, Anleihen und Tagesgeld. So kannst du Verluste in einem Bereich durch Gewinne in einem anderen ausgleichen. Eine ausgewogene Mischung hilft dir, langfristig ruhig zu schlafen und deine finanziellen Ziele zu erreichen.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Kannst du Kursschwankungen von 50% aushalten?
Hast du einen Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren?
Ist dein Notgroschen für 6 Monate separat angelegt?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Nein, nicht unbedingt. Viele Growth Aktien kommen aus dem Technologiesektor, aber es gibt auch Wachstumsunternehmen in der Medizin, im Konsumgüterbereich oder bei erneuerbaren Energien. Entscheidend ist das überdurchschnittliche Wachstum, nicht die Branche.

Du kannst schon mit kleinen Beträgen starten. Viele Broker bieten Sparpläne ab rund 25 Euro pro Monat an. Wichtig ist, dass du regelmäßig investierst und langfristig dabei bleibst. Der Betrag sollte so gewählt sein, dass du ihn problemlos entbehren kannst.

Ja, das ist theoretisch möglich. Wenn ein Unternehmen pleitegeht, verlieren die Aktionäre ihr eingesetztes Kapital. Daher ist es wichtig, in mehrere Unternehmen zu investieren oder einen ETF zu nutzen, um das Risiko zu streuen.

Growth Aktien eignen sich für einen langfristigen Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren. In dieser Zeit können sich die Unternehmen entwickeln und der Aktienkurs steigen. Kurzfristige Schwankungen solltest du aussitzen können.

Ein Indexfonds oder ETF bildet einen ganzen Index ab, zum Beispiel den MSCI World. Du investierst also in viele Unternehmen gleichzeitig. Das reduziert das Risiko im Vergleich zu einzelnen Aktien, bietet aber auch weniger Chance auf extreme Gewinne.

Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Besser ist es, regelmäßig zu investieren, zum Beispiel per Sparplan. So kaufst du zu hohen und niedrigen Kursen und mittelst deinen Einstiegspreis. Das nennt man Cost-Average-Effekt.

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SR

StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.