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Growth-Aktien einfach erklärt: So investierst du in Wachstum

Growth-Aktien stehen für Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial. Diese Anlagestrategie setzt auf Kurssteigerungen statt auf hohe Dividenden und eignet sich für Anlegerinnen und Anleger mit langem Atem.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Growth-Aktien zeichnen sich durch hohes Umsatz- und Gewinnwachstum aus, schütten aber selten Dividenden aus.
  • Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist bei Wachstumsaktien in der Regel höher als bei Value-Aktien.
  • Growth Investing ist riskanter als Value Investing, bietet aber Chancen auf überdurchschnittliche Renditen.
  • Eine Mischung aus Growth- und Value-Aktien kann das Portfolio stabilisieren.

01 · Grundlagen

Was sind Growth-Aktien?

Growth-Aktien sind Anteile an Unternehmen, deren Umsätze und Gewinne schneller wachsen als der Marktdurchschnitt. Das Kapital fließt meist in die Expansion, nicht in Ausschüttungen.

Growth-Aktien gehören zu Unternehmen, die ihre Umsätze und Gewinne deutlich schneller steigern als der Durchschnitt des Gesamtmarkts. Viele bekannte Beispiele stammen aus der Technologiebranche, etwa Apple, Alphabet, Amazon, Meta oder SAP. Aber auch Unternehmen wie Nestlé, Roche oder Walt Disney werden teils der Growth-Kategorie zugeordnet.

Typisch für diese Aktien ist ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Das liegt daran, dass Anlegerinnen und Anleger bereits heute steigende Gewinne erwarten und dafür einen höheren Kurs bezahlen. Die aktuellen Gewinne sind dagegen oft noch niedrig, weil die Unternehmen viel Kapital in Forschung, Expansion und neue Produkte stecken.

Die Dividendenrendite ist bei Growth-Aktien meist niedrig oder gleich null. Alphabet hat zum Beispiel noch nie eine Dividende gezahlt. Das Unternehmen begründet das damit, dass das Geld innerhalb des Konzerns lukrativer angelegt werden kann als außerhalb.

Die wichtigste Eigenschaft von Growth-Aktien ist das überdurchschnittliche Wachstum bei Umsatz und Gewinn. Die Gewinne werden überwiegend reinvestiert, um weiteres Wachstum zu finanzieren.

Kurz erklärt

Growth-Aktien

Aktien von Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstum bei Umsatz und Gewinn. Die Gewinne werden überwiegend reinvestiert, um weiteres Wachstum zu finanzieren.

Hohes Wachstum, niedrige Dividendenrendite, hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis

02 · Vergleich

Growth-Aktien und Value-Aktien im Vergleich

Die Börse unterscheidet grob zwischen Wachstums- und Substanzwerten. Beide Kategorien haben unterschiedliche Merkmale bei Bewertung, Gewinnverwendung und Risiko.

Growth- und Value-Aktien unterscheiden sich vor allem bei Bewertung, Gewinnverwendung und Risiko. Growth-Unternehmen weisen ein hohes Wachstum auf, das über dem Marktdurchschnitt liegt. Value-Unternehmen wachsen dagegen moderat oder unterdurchschnittlich, verfügen aber oft über stabile Gewinne und hohe Cashflows.

Beim Kurs-Gewinn-Verhältnis zeigt sich der Unterschied deutlich: Growth-Aktien haben in der Regel ein hohes KGV, weil Anleger künftige Gewinne vorwegnehmen. Value-Aktien sind häufig niedrig bewertet, da ihr Geschäftsmodell als weniger spektakulär gilt und die Gewinne bereits heute solide sind.

Die Dividendenrendite ist bei Value-Aktien meist höher. Diese Unternehmen benötigen weniger Kapital für Investitionen und schütten Gewinne eher aus. Growth-Unternehmen reinvestieren dagegen fast alles, weshalb die Dividendenrendite niedrig oder null ist.

Die Zuordnung ist nicht starr. Unternehmen können zwischen den Kategorien wechseln, häufig von Growth zu Value, wenn sie sich am Markt etabliert haben und ihr Wachstum sich normalisiert.

Merkmale von Growth- und Value-Aktien
Growth-AktienValue-Aktien
WachstumHoch, über dem MarktdurchschnittNiedrig bis moderat
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)HochNiedrig
DividendenrenditeNiedrig oder nullHoch
CashflowNiedrig, wird reinvestiertHoch und konstant
RisikoHöher, starke KursschwankungenModerater, stabilere Kurse

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert Growth Investing

Beim Growth Investing kaufst du Aktien von Unternehmen, von denen du in der Zukunft stark steigende Gewinne erwartest. Der Fokus liegt auf Kursgewinnen, nicht auf regelmäßigen Erträgen.

Beim Growth Investing suchst du gezielt nach Branchen mit überdurchschnittlichem Potenzial. Dazu zählen zum Beispiel Technologie, erneuerbare Energien oder Biotechnologie. Entscheidend ist, dass du nicht nur auf den aktuellen Status quo schaust, sondern auf die wahrscheinliche Entwicklung in den kommenden Jahren.

Für die Analyse eines Unternehmens sind Umsatzwachstum, Gewinnwachstum und die Marktposition zentrale Größen. Ein hohes KGV ist bei Growth-Aktien typisch, sollte aber durch das erwartete Wachstum gerechtfertigt sein. Steigen die Gewinne nicht wie erhofft, kann der Kurs stark nachgeben.

Plane beim Growth Investing einen langen Anlagehorizont ein. Ein Zeitraum von 10 bis 15 Jahren ist sinnvoll, weil kurzfristige Kursschwankungen bei Wachstumsaktien normal sind. Wer bei jeder Schwankung verkauft, verliert oft den langfristigen Ertrag.

Setze nicht alles auf eine Aktie oder eine Branche. Ein Mix aus Growth- und Value-Aktien oder ein breit gestreuter ETF reduziert das Risiko, dass ein einzelner Fehlgriff dein gesamtes Depot belastet.

01

Wachstumsbranchen identifizieren

Suche nach Branchen mit überdurchschnittlichem Potenzial, zum Beispiel Technologie, erneuerbare Energien oder Biotechnologie.

02

Unternehmen analysieren

Prüfe Umsatzwachstum, Gewinnwachstum und die Marktposition. Ein hohes KGV ist typisch, sollte aber durch erwartetes Wachstum gerechtfertigt sein.

03

Langfristig investieren

Plane einen Anlagehorizont von 10 bis 15 Jahren ein. Kurzfristige Kursschwankungen gehören bei Growth-Aktien dazu.

04

Portfolio breit streuen

Setze nicht alles auf eine Aktie. Ein Mix aus Growth- und Value-Aktien oder ein breiter ETF reduziert das Risiko.

04 · Was gilt

Wachstumsmärkte: Wo Growth-Aktien zu Hause sind

Growth-Aktien stammen häufig aus Branchen, die sich in einer frühen oder starken Wachstumsphase befinden. Diese Wachstumsmärkte bieten Chancen, sind aber auch mit Unsicherheit verbunden.

Diese Märkte wachsen schneller als die Gesamtwirtschaft und ziehen viel Kapital an. Gleichzeitig sind sie oft von Unsicherheit geprägt, weil sich Technologien und Geschäftsmodelle noch verändern.

Zu den typischen Wachstumsmärkten zählen Cloud-Computing und Software, Biotechnologie und Gesundheitstechnologie, erneuerbare Energien, E-Commerce und digitale Plattformen sowie Künstliche Intelligenz. In diesen Bereichen entstehen regelmäßig neue Unternehmen mit hohen Wachstumsraten.

Klassische Branchen wie die Automobilindustrie, der Finanzsektor, die Stahl- und Grundstoffindustrie oder Versorger gelten dagegen eher als Value-Märkte. Dort findest du etablierte Unternehmen mit moderatem Wachstum und oft höheren Dividenden.

Die Grenzen sind nicht fest. Auch in klassischen Branchen können einzelne Unternehmen durch neue Technologien oder Geschäftsmodelle zu Wachstumswerten werden.

Zählt zu den Wachstumsmärkten

·Cloud-Computing und Software
·Biotechnologie und Gesundheitstechnologie
·Erneuerbare Energien
·E-Commerce und digitale Plattformen
·Künstliche Intelligenz

Eher klassischer Markt

·Automobilindustrie
·Finanzsektor
·Stahl- und Grundstoffindustrie
·Versorger

05 · Grundlagen

Unterbewertung: Das Prinzip der Value-Strategie

Im Gegensatz zu Growth-Investoren suchen Value-Investoren nach Unternehmen, deren Aktienkurs unter dem inneren Wert liegt. Diese Unterbewertung soll sich langfristig auflösen und Kursgewinne bringen.

Eine Aktie gilt als unterbewertet, wenn ihr aktueller Kurs niedriger ist als der anhand von Kennzahlen wie Gewinn, Cashflow oder Buchwert ermittelte faire Wert. Value-Investoren suchen gezielt nach solchen Aktien und kaufen sie in der Erwartung, dass der Markt die Unterbewertung irgendwann erkennt und der Kurs steigt.

Die Idee lässt sich so beschreiben: Du kaufst einen Euro für 50 Cent und hoffst, dass der Preis wieder auf einen Euro steigt. Das unterscheidet sich grundlegend vom Growth Investing, bei dem du einen Euro für einen Euro kaufst und darauf setzt, dass daraus in Zukunft zwei Euro werden.

Unterbewertung kann verschiedene Ursachen haben. Manchmal wird eine ganze Branche vom Markt vernachlässigt, manchmal hat ein Unternehmen vorübergehende Probleme, die den Kurs drücken. Value-Investoren prüfen deshalb genau, ob die niedrige Bewertung gerechtfertigt ist oder ob der Markt übertreibt.

Kurz erklärt

Unterbewertung

Eine Aktie gilt als unterbewertet, wenn ihr aktueller Kurs niedriger ist als der anhand von Kennzahlen wie Gewinn, Cashflow oder Buchwert ermittelte faire Wert.

Value-Investoren kaufen unterbewertete Aktien und hoffen auf eine Kurskorrektur nach oben.

06 · Hintergrund

Value-Strategie: Das Gegenmodell zum Growth Investing

Die Value-Strategie setzt auf etablierte Unternehmen mit soliden Bilanzen und konstanten Cashflows. Sie ist defensiver ausgerichtet als das Growth Investing.

Value-Investoren analysieren Unternehmen anhand betriebswirtschaftlicher Kennzahlen. Sie suchen Aktien, die im Vergleich zu Gewinn, Umsatz oder Buchwert günstig bewertet sind. Das Ziel ist nicht das schnelle Wachstum, sondern eine solide Rendite durch unterbewertete Substanzwerte.

Typische Value-Aktien zahlen oft eine höhere Dividende, weil sie weniger Kapital für Investitionen benötigen. Das Geschäftsmodell ist meist bewährt und weniger anfällig für Hypes. Zu den größten Value-Unternehmen im MSCI World zählen Verizon, General Electric, Exxon Mobile, Microsoft oder J.P. Morgan.

Die Value-Strategie eignet sich für Anlegerinnen und Anleger, die auf Planbarkeit und regelmäßige Erträge setzen. Die Kursschwankungen sind in der Regel moderater als bei Growth-Aktien, weil die Erwartungen des Marktes nicht so hoch sind.

Ein bekannter Vertreter des Value Investing ist Warren Buffett. Mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway hat er ein Imperium aufgebaut, das auf Beteiligungen an unterbewerteten Unternehmen beruht.

Value-Investoren analysieren Unternehmen anhand betriebswirtschaftlicher Kennzahlen. Sie suchen Aktien, die im Vergleich zu Gewinn, Umsatz oder Buchwert günstig bewertet sind.

Typische Value-Aktien zahlen oft eine höhere Dividende, weil sie weniger Kapital für Investitionen benötigen. Das Geschäftsmodell ist meist bewährt und weniger anfällig für Hypes.

Die Value-Strategie eignet sich für Anlegerinnen und Anleger, die auf Planbarkeit und regelmäßige Erträge setzen und geringere Kursschwankungen bevorzugen.

07 · Checkliste

Wachstumspotenzial: Woran du es erkennst

Nicht jedes schnell wachsende Unternehmen ist automatisch eine gute Growth-Aktie. Entscheidend ist, ob das Wachstumspotenzial langfristig tragfähig ist.

Entscheidend ist, ob das Wachstum langfristig tragfähig ist und nicht nur auf einem kurzfristigen Trend beruht. Ein fundierter Kennzahlen-Check hilft dir, echte Wachstumsunternehmen von Hypes zu unterscheiden.

Prüfe zuerst, ob der Umsatz über mehrere Jahre hinweg deutlich über dem Branchendurchschnitt wächst. Noch wichtiger ist die Frage, ob auch der Gewinn steigt oder nur der Umsatz. Ein Unternehmen kann viel verkaufen und trotzdem keine Gewinne erzielen, wenn die Kosten zu hoch sind.

Weitere Punkte sind ein klarer Wettbewerbsvorteil, ein ausreichend großer Markt und eine solide Finanzlage. Achte auch darauf, ob der Cashflow sinnvoll in Forschung und Expansion reinvestiert wird. Ein hohes Wachstum bei schwacher Finanzbasis ist ein Warnsignal, kein Kaufsignal.

  • Wächst der Umsatz über mehrere Jahre hinweg deutlich über dem Branchendurchschnitt?
  • Steigt auch der Gewinn oder nur der Umsatz?
  • Hat das Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil oder ein einzigartiges Produkt?
  • Ist der Markt groß genug, um weiteres Wachstum zu ermöglichen?
  • Wie hoch ist die Verschuldung im Verhältnis zum Cashflow?
  • Wird der Cashflow sinnvoll in Forschung und Expansion reinvestiert?

Checkliste: Wachstumspotenzial einschätzen

01

Wächst der Umsatz über mehrere Jahre hinweg deutlich über dem Branchendurchschnitt?

02

Steigt auch der Gewinn oder nur der Umsatz?

03

Hat das Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil oder ein einzigartiges Produkt?

04

Ist der Markt groß genug, um weiteres Wachstum zu ermöglichen?

05

Wie hoch ist die Verschuldung im Verhältnis zum Cashflow?

06

Wird der Cashflow sinnvoll in Forschung und Expansion reinvestiert?

08 · Grundlagen

PEG-Ratio: Das KGV im Wachstumskontext

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis allein sagt wenig aus. Die PEG-Ratio setzt das KGV ins Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum und hilft, Überbewertungen zu erkennen.

Ein hohes KGV kann gerechtfertigt sein, wenn das Unternehmen sehr schnell wächst. Die PEG-Ratio setzt das KGV deshalb ins Verhältnis zum erwarteten jährlichen Gewinnwachstum.

Die Berechnung ist einfach: Du teilst das Kurs-Gewinn-Verhältnis durch das erwartete Gewinnwachstum in Prozent. Ein Wert unter 1 gilt oft als günstig, ein Wert über 1 als teuer. Die PEG-Ratio macht so Growth-Aktien mit unterschiedlichen Wachstumsraten vergleichbar.

Ein Beispiel: Eine Aktie mit einem KGV von 30 und einem erwarteten Gewinnwachstum von 30 Prozent hat eine PEG-Ratio von 1. Eine Aktie mit KGV 30 und nur 10 Prozent Wachstum kommt auf eine PEG-Ratio von 3 und wäre deutlich teurer.

Die PEG-Ratio hilft dir, Überbewertungen bei Wachstumsaktien zu erkennen, indem sie das KGV ins Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum setzt.

Kurz erklärt

PEG-Ratio

Die PEG-Ratio wird berechnet, indem das Kurs-Gewinn-Verhältnis durch das erwartete jährliche Gewinnwachstum geteilt wird. Ein Wert unter 1 gilt oft als günstig, ein Wert über 1 als teuer.

Die PEG-Ratio berücksichtigt das Wachstumstempo und macht so Growth-Aktien mit unterschiedlichen Wachstumsraten vergleichbar.

09 · Vergleich

Anlagestrategien: Growth, Value oder beides?

Für dein Portfolio musst du dich nicht zwingend für eine Strategie entscheiden. Eine Kombination aus Growth- und Value-Anteilen kann Chancen und Risiken ausgleichen.

Growth-Aktien liefern in Boomphasen oft hohe Kursgewinne, Value-Aktien federn schwächere Marktphasen ab.

Die Growth-Strategie zielt auf hohe Kursgewinne durch starkes Unternehmenswachstum. Der Anlagehorizont ist langfristig, idealerweise 10 bis 15 Jahre, und du solltest starke Schwankungen aushalten können. Die Renditequelle sind Kurssteigerungen, nicht Dividenden.

Die Value-Strategie setzt auf stabile Renditen durch unterbewertete Substanzwerte. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig, die Risikotoleranz moderat. Dividenden und moderate Kursgewinne sind die typischen Renditequellen.

Ein Mix aus beiden Strategien, zum Beispiel 70 Prozent Value und 30 Prozent Growth, kann für Einsteiger sinnvoll sein. Die genaue Aufteilung hängt von deiner Risikotoleranz, deinem Anlagehorizont und deinen finanziellen Zielen ab.

Anlagestrategien im Überblick
Growth-StrategieValue-Strategie
ZielHohe Kursgewinne durch starkes UnternehmenswachstumStabile Renditen durch unterbewertete Substanzwerte
RenditequelleKurssteigerungenDividenden und moderate Kursgewinne
AnlagehorizontLangfristig, 10 bis 15 Jahre
RisikotoleranzHoch, starke Schwankungen akzeptierenModerat, auf Beständigkeit bedacht

10 · Fehler vermeiden

Typische Fehler beim Investieren in Growth-Aktien

Gerade bei Wachstumsaktien verleiten Hypes und hohe Erwartungen zu Fehlern. Diese Punkte solltest du vermeiden.

Ein klassischer Fehler ist, in kurzfristige Trends zu investieren, ohne das Geschäftsmodell wirklich zu verstehen. Nicht jede gute Idee setzt sich durch, und manche Trends stellen sich im Nachhinein als überteuert heraus.

Ein weiterer Fehler ist, das KGV zu ignorieren und jeden Preis für Wachstum zu zahlen. Wenn die Erwartungen zu hoch sind, kann schon eine kleine Enttäuschung zu starken Kursverlusten führen. Auch die Dividendenrendite als alleiniges Qualitätsmerkmal heranzuziehen, führt bei Growth-Aktien in die Irre, da viele Wachstumsunternehmen bewusst keine Dividende zahlen.

Viele Anlegerinnen und Anleger verkaufen bei Kursschwankungen panisch. Dabei gehören starke Schwankungen bei Growth-Aktien dazu. Wer sein Portfolio zu stark auf eine einzige Wachstumsbranche konzentriert oder den Anlagehorizont zu kurz plant, erhöht das Risiko deutlich.

  • In kurzfristige Hypes investieren, ohne das Geschäftsmodell zu verstehen
  • Das KGV ignorieren und jeden Preis für Wachstum zahlen
  • Die Dividendenrendite als alleiniges Qualitätsmerkmal heranziehen
  • Bei Kursschwankungen panisch verkaufen
  • Das Portfolio zu stark auf eine einzige Wachstumsbranche konzentrieren
  • Den Anlagehorizont zu kurz planen und nach wenigen Monaten aussteigen

Fehler, die du bei Growth-Aktien vermeiden solltest

·In kurzfristige Hypes investieren, ohne das Geschäftsmodell zu verstehen
·Das KGV ignorieren und jeden Preis für Wachstum zahlen
·Die Dividendenrendite als alleiniges Qualitätsmerkmal heranziehen
·Bei Kursschwankungen panisch verkaufen
·Das Portfolio zu stark auf eine einzige Wachstumsbranche konzentrieren
·Den Anlagehorizont zu kurz planen und nach wenigen Monaten aussteigen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026