Ratgeber · Investieren
Fondssparplan für Selbstständige: So baust du dir eine private Altersvorsorge auf
Als Selbstständige oder Selbstständiger trägst du die Verantwortung für deine Altersvorsorge meist allein. Ein Fondssparplan kann dabei ein flexibler Baustein sein, um die Rentenlücke zu schließen und langfristig Vermögen aufzubauen.
10 Kapitel · 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Selbstständige sind oft nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert und müssen privat vorsorgen.
- Ein Fondssparplan bietet flexible Sparraten und die Chance auf höhere Renditen als klassische Garantieprodukte.
- Steuerlich gefördert wird die Altersvorsorge für Selbstständige vor allem über die Rürup-Rente oder das neue Altersvorsorgedepot.
- Eine Kombination aus gesetzlicher Absicherung, Rürup-Rente und flexiblem Fondssparplan kann die Rentenlücke effektiv schließen.
01 · Hintergrund
Warum ist Altersvorsorge für Selbstständige so wichtig?
Wer selbstständig arbeitet, zahlt nicht automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Dadurch entsteht schneller eine Rentenlücke, die du privat schließen musst.
Mehr als die Hälfte aller Selbstständigen fühlt sich im Alter nicht ausreichend abgesichert. Laut einer ifo-Umfrage hält nur weniger als die Hälfte die eigene Altersvorsorge für ausreichend, rund ein Drittel bewertet sie als unzureichend. Diese Einschätzung hat einen klaren Grund: Wer selbstständig arbeitet, zahlt nicht automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung ein und profitiert auch nicht von Arbeitgeberbeiträgen.
Für dich bedeutet das, dass du die Verantwortung für deine Absicherung im Ruhestand weitgehend allein trägst. Ein Fondssparplan für Selbstständige ist dabei ein flexibler Baustein, um regelmäßig Geld in Aktienfonds oder ETFs zu investieren und langfristig Vermögen aufzubauen. Experten empfehlen eine Sparquote von mindestens 20 Prozent deines privaten Einkommens, wenn du keine gesetzliche Absicherung hast und keine Pflichtbeiträge in ein berufsständisches Versorgungswerk einzahlst.
Je früher du beginnst, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Auch kleine monatliche Beträge können über viele Jahre zu einem beachtlichen Vermögen anwachsen und deine Rentenlücke spürbar verkleinern.
Viele Selbstständige unterschätzen ihre Rentenlücke. Während Angestellte durch Arbeitgeberbeiträge und gesetzliche Rente abgesichert sind, musst du dich als Selbstständige oder Selbstständiger weitgehend selbst um deine Altersvorsorge kümmern.
Ein Fondssparplan für Selbstständige ist ein Weg, um regelmäßig Geld in Aktienfonds oder ETFs zu investieren. So kannst du vom langfristigen Kapitalmarktwachstum profitieren und dir eine Zusatzrente aufbauen.
Wichtig ist, früh zu beginnen. Durch den Zinseszinseffekt wachsen auch kleine monatliche Beträge über viele Jahre zu einem beachtlichen Vermögen heran.
02 · Vergleich
Welche Altersvorsorge-Möglichkeiten gibt es für Selbstständige?
Die passende Vorsorge hängt von deiner beruflichen Situation ab.
Fast alle Selbstständigen, nämlich 97 Prozent, nutzen mindestens eine Form der Altersvorsorge, und mehr als drei Viertel kombinieren sogar verschiedene Modelle. Diese Vielfalt ist sinnvoll, denn jede Option hat eigene Stärken und Grenzen.
Die gesetzliche Rentenversicherung steht dir offen, wenn du pflichtversichert bist oder freiwillig Beiträge einzahlst. Die Rürup-Rente ist speziell für Selbstständige konzipiert und bietet hohe Steuervorteile, bindet dein Kapital aber bis zum Rentenbeginn. Ein privater Fondssparplan ist dagegen vollständig flexibel: Du kannst Sparraten anpassen und jederzeit auf dein Kapital zugreifen.
- Die gesetzliche Rentenversicherung sichert dir eine lebenslange Rente und ist insolvenzgeschützt, erlaubt aber keinen Zugriff auf das eingezahlte Geld während des Berufslebens.
- Die Rürup-Rente ermöglicht hohe Sonderausgabenabzüge, sieht jedoch keine Kapitalauszahlung vor, sondern ausschließlich eine lebenslange Rente.
- Der Fondssparplan bietet Renditechancen am Kapitalmarkt und volle Verfügbarkeit, unterliegt aber Wertschwankungen und bietet keine Beitragsförderung.
| Gesetzliche Rentenversicherung | Rürup-Rente (Basisrente) | Fondssparplan (privat) | |
|---|---|---|---|
| Zugang | Pflicht für bestimmte Berufe, sonst freiwillig | Für alle Selbstständigen offen | Für alle offen |
| Steuerliche Förderung | Beiträge als Sonderausgaben absetzbar | Beiträge bis zu Höchstbetrag als Sonderausgaben absetzbar | Keine Beitragsförderung |
| Flexibilität | Beiträge anpassbar, aber Kapital nicht verfügbar | Keine Kapitalauszahlung, nur lebenslange Rente | Sparraten flexibel, Kapital jederzeit verfügbar |
| Auszahlung | Lebenslange Rente | Lebenslange Rente | Kapitalauszahlung oder Auszahlplan möglich |
03 · Schritt für Schritt
Wie funktioniert ein Fondssparplan für Selbstständige?
Ein Fondssparplan ist einfach aufgebaut: Du zahlst regelmäßig einen festen Betrag in einen oder mehrere Fonds ein. So funktioniert der Ablauf.
Der Ablauf beginnt mit einem Wertpapierdepot, das du bei einer Bank oder einem Online-Broker eröffnest und getrennt von deinem geschäftlichen und privaten Konto führst.
Anschließend wählst du breit gestreute Aktienfonds oder ETFs aus, die zu deiner Risikobereitschaft und deinem Anlagehorizont passen. Danach legst du eine monatliche Sparrate fest, die du konsequent anlegst. Als Richtwert gilt eine Sparquote von mindestens 20 Prozent deines privaten Einkommens, wenn du keine gesetzliche Absicherung hast.
- Du eröffnest ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker.
- Du wählst breit gestreute Aktienfonds oder ETFs aus, die zu deiner Risikobereitschaft passen.
- Du bestimmst einen monatlichen Betrag, den du konsequent anlegst.
- Der Sparplan führt die Käufe automatisch aus, sodass du dich um nichts weiter kümmern musst.
Depot eröffnen
Du eröffnest ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Das Depot ist getrennt von deinem geschäftlichen und privaten Konto.
Fonds oder ETFs auswählen
Du wählst breit gestreute Aktienfonds oder ETFs aus, die zu deiner Risikobereitschaft und deinem Anlagehorizont passen.
Sparrate festlegen
Du bestimmst einen monatlichen Betrag, den du konsequent anlegst. Als Richtwert gilt eine Sparquote von mindestens 20 Prozent deines privaten Einkommens, wenn du keine gesetzliche Absicherung hast.
Automatisch investieren
Der Sparplan führt die Käufe automatisch aus. Durch den Durchschnittskosteneffekt kaufst du bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger.
Langfristig halten
Du lässt das Geld über viele Jahre arbeiten. Kurzfristige Schwankungen gleichen sich langfristig in der Regel aus.
04 · Im Vertrag
Welche steuerlichen Regeln gelten für Fondssparpläne?
Die Besteuerung deiner Fondserträge hängt von der Art des Fonds ab. Diese Regeln gelten für privat gehaltene Fondssparpläne.
Für privat gehaltene Fondssparpläne gilt die Abgeltungsteuer von 25 Prozent auf Kapitalerträge wie Dividenden, Zinsen und Kursgewinne. Zusätzlich wird der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer erhoben.
Pro Person und Jahr bleiben Kapitalerträge bis 1000 Euro steuerfrei, bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro. Bei Aktienfonds mit mindestens 51 Prozent Aktienquote sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei, das ist die Teilfreistellung. Für Mischfonds gelten niedrigere Teilfreistellungen, für reine Rentenfonds entfällt sie.
- Die Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent auf Kapitalerträge.
- Der Solidaritätszuschlag liegt bei 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer.
- Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr.
- Die Teilfreistellung für Aktienfonds beträgt 30 Prozent der Erträge.
Steuerliche Behandlung von Fondssparplänen
05 · Was gilt
Was zählt zur gesetzlichen Rentenversicherung für Selbstständige?
Nicht alle Selbstständigen sind automatisch abgesichert.
Pflichtversichert sind unter anderem Handwerker mit zulassungspflichtigem Gewerbe, selbstständige Lehrer und Erzieher ohne Angestellte, Pflegepersonen und Hebammen sowie Künstler und Publizisten über die Künstlersozialkasse.
Für alle anderen Selbstständigen besteht die Möglichkeit, freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Das kann sich durchaus rechnen, denn während des Berufslebens sparst du Steuern und erhältst ab Renteneintritt eine verlässliche lebenslange Rente. Rentenanwartschaften aus der gesetzlichen Rentenversicherung sind insolvenzgeschützt, das ist ein wichtiger Vorteil gegenüber rein privaten Anlagen.
- Pflichtversichert sind Handwerker mit zulassungspflichtigem Gewerbe sowie selbstständige Lehrer und Erzieher ohne Angestellte.
- Pflegepersonen und Hebammen sind ebenfalls pflichtversichert.
- Künstler und Publizisten sind über die Künstlersozialkasse abgesichert.
- Freiwillige Beiträge sind für alle Selbstständigen möglich, auch wenn keine Versicherungspflicht besteht.
Pflichtversichert oder freiwillig möglich
Nicht automatisch abgesichert
06 · Kosten
Wie hoch sollte deine Sparrate für den Fondssparplan sein?
Die richtige Sparrate hängt von deinem Einkommen und deiner Rentenlücke ab. Diese Orientierungswerte helfen dir bei der Planung.
Als Orientierung für deinen Finanzbedarf im Alter gilt ein Richtwert von 75 Prozent deines letzten Nettoverdienstes. Davon ziehst du Einnahmen aus bestehenden Rentenversicherungen ab und berücksichtigst zusätzlich die jährliche Inflationsrate.
Für deine Sparquote gibt es klare Empfehlungen. Ohne gesetzliche Absicherung solltest du mindestens 20 Prozent deines privaten Nettoeinkommens zurücklegen. Wenn du bereits gesetzlich rentenversichert bist oder Pflichtbeiträge in ein Versorgungswerk einzahlst, reichen oft 10 bis 15 Prozent deines Nettoeinkommens für die private Vorsorge.
- Ohne gesetzliche Absicherung gilt eine Mindest-Sparquote von 20 Prozent des Nettoeinkommens.
- Mit gesetzlicher Rente liegt die empfohlene Sparquote bei 10 bis 15 Prozent des Nettoeinkommens.
- Dein Finanzbedarf im Alter beträgt etwa 75 Prozent deines letzten Nettoverdienstes.
Orientierungswerte für die Sparrate
07 · Fehler vermeiden
Welche Fehler solltest du beim Fondssparplan vermeiden?
Ein Fondssparplan für Selbstständige ist einfach, aber einige typische Fehler können deine Rendite schmälern.
Der größte Fehler ist, zu spät zu beginnen, denn dann hat der Zinseszinseffekt weniger Zeit zu wirken. Auch eine zu niedrige Sparrate ist problematisch, weil du deine Rentenlücke sonst nicht schließt.
Ein weiterer häufiger Fehler ist die Wahl teurer aktiver Fonds, deren hohe Gebühren langfristig Rendite fressen. Breit gestreute ETFs sind oft günstiger und mindestens ebenso effektiv. Verkaufe nicht in Krisen, denn wer bei Kursschwankungen panisch verkauft, realisiert Verluste und verpasst die Erholung.
- Zu spät beginnen: Je später du startest, desto weniger Zeit hat der Zinseszinseffekt zu wirken.
- Sparrate zu niedrig ansetzen: Ohne gesetzliche Absicherung solltest du mindestens 20 Prozent deines Einkommens zurücklegen.
- Falsche Fonds wählen: Aktive Fonds mit hohen Gebühren fressen langfristig Rendite.
- Bei Kursschwankungen verkaufen: Wer in Krisen panisch verkauft, realisiert Verluste und verpasst die Erholung.
Typische Fehler beim Fondssparplan
08 · Grundlagen
Welche Rolle spielt die Rürup-Rente neben dem Fondssparplan?
Die Rürup-Rente ist speziell für Selbstständige konzipiert und bietet hohe Steuervorteile. Sie kann den Fondssparplan sinnvoll ergänzen.
Beiträge können bis zu einem gesetzlichen Höchstbetrag als Sonderausgaben in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Das reduziert deine Steuerlast während des Berufslebens spürbar.
Die Auszahlung erfolgt lebenslang als Rente, eine Kapitalauszahlung ist nicht möglich. Das Kapital bleibt bis zum Rentenbeginn gebunden, du kannst also während des Berufslebens nicht darauf zurückgreifen. Genau hier ergänzt der Fondssparplan die Rürup-Rente sinnvoll, denn er bietet dir Flexibilität und jederzeitige Verfügbarkeit.
- Die Rürup-Rente ist eine private Rentenversicherung, die speziell für Selbstständige entwickelt wurde.
- Beiträge können bis zu einem gesetzlichen Höchstbetrag als Sonderausgaben geltend gemacht werden.
- Die Auszahlung erfolgt lebenslang als Rente, eine Kapitalauszahlung ist nicht möglich.
Kurz erklärt
Rürup-Rente (Basisrente)
Die Rürup-Rente ist eine private Rentenversicherung, die speziell für Selbstständige entwickelt wurde. Beiträge können bis zu einem gesetzlichen Höchstbetrag als Sonderausgaben in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.
Die Auszahlung erfolgt lebenslang als Rente. Eine Kapitalauszahlung ist nicht möglich, das Kapital bleibt bis zum Rentenbeginn gebunden.
09 · Hintergrund
Was ist das Altersvorsorgedepot und für wen lohnt es sich?
Ab 2027 kommt das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot. Es könnte für viele Selbstständige eine interessante Ergänzung zum Fondssparplan sein.
Das Altersvorsorgedepot ist ein staatlich gefördertes Vorsorgeprodukt, das ab 2027 verfügbar sein soll. Anders als bei der Riester-Rente können dann auch viele Selbstständige die staatliche Zulagenförderung nutzen. Das ist eine bedeutende Neuerung, denn bisher war die Riester-Rente für die meisten Selbstständigen nicht regulär zugänglich.
Die Förderung funktioniert ähnlich wie bei der Riester-Rente: Für die ersten 360 Euro Eigenbeitrag gibt es 50 Cent pro Euro Zulage, danach 25 Cent pro Euro bis zu einem Betrag von 1800 Euro. Die Grundzulage kann bis zu 540 Euro pro Jahr betragen. Das angesparte Kapital wird am Kapitalmarkt investiert, beispielsweise in Fonds und ETFs, und bleibt während der Ansparphase steuerfrei.
- Das Altersvorsorgedepot soll ab 2027 verfügbar sein und auch Selbstständigen die staatliche Zulagenförderung ermöglichen.
- Für die ersten 360 Euro Eigenbeitrag gibt es 50 Cent pro Euro Zulage, danach 25 Cent pro Euro bis 1800 Euro.
- Die Grundzulage kann bis zu 540 Euro pro Jahr betragen.
- Das angesparte Kapital wird in Fonds und ETFs investiert und bleibt während der Ansparphase steuerfrei.
Das Altersvorsorgedepot ist ein staatlich gefördertes Vorsorgeprodukt, das ab 2027 verfügbar sein soll. Anders als bei der Riester-Rente können dann auch viele Selbstständige die staatliche Zulagenförderung nutzen.
Die Förderung funktioniert ähnlich wie bei der Riester-Rente: Für die ersten 360 Euro Eigenbeitrag gibt es 50 Cent pro Euro Zulage, danach 25 Cent pro Euro bis zu einem Betrag von 1800 Euro. Die Grundzulage kann bis zu 540 Euro pro Jahr betragen.
Das angesparte Kapital wird am Kapitalmarkt investiert, beispielsweise in Fonds und ETFs. Während der Ansparphase bleiben die Erträge innerhalb des Depots steuerfrei. Erst in der Auszahlungsphase werden die Leistungen versteuert.
Wichtig: Das Kapital bleibt bis zum Ruhestand gebunden, und es gibt keine Kapitalgarantie. Der Wert der Anlage kann schwanken.
10 · Checkliste
Checkliste: So stellst du deine Altersvorsorge als Selbstständige auf
Mit dieser Checkliste behältst du den Überblick über deine Altersvorsorge und kannst gezielt Lücken schließen.
Beginne mit deinem Status in der gesetzlichen Rentenversicherung, denn davon hängt ab, ob du pflichtversichert bist oder freiwillig einzahlen kannst.
Ermittle anschließend deine Rentenlücke, indem du deinen Finanzbedarf im Alter mit etwa 75 Prozent deines letzten Nettoverdienstes kalkulierst. Führe getrennte Konten für Geschäft, Privates und Depot, damit deine Finanzen übersichtlich bleiben und du deine Sparquote konsequent einhalten kannst.
- Prüfe deinen Status in der gesetzlichen Rentenversicherung: Bist du pflichtversichert oder kannst du freiwillig einzahlen?
- Ermittle deine Rentenlücke: Kalkuliere deinen Finanzbedarf im Alter mit etwa 75 Prozent deines letzten Nettoverdienstes.
- Führe getrennte Konten: Geschäftskonto, privates Konto und Depot sauber trennen.
- Lege eine Sparquote fest: Mindestens 20 Prozent deines privaten Einkommens, wenn du keine gesetzliche Absicherung hast.
- Richte einen Fondssparplan ein: Wähle breit gestreute ETFs oder Aktienfonds mit langem Anlagehorizont.
- Prüfe die Rürup-Rente als steuerlich geförderte Ergänzung zu deinem Fondssparplan.
Deine Altersvorsorge-Checkliste
Prüfe deinen Status in der gesetzlichen Rentenversicherung: Bist du pflichtversichert oder kannst du freiwillig einzahlen?
Ermittle deine Rentenlücke: Kalkuliere deinen Finanzbedarf im Alter mit etwa 75 Prozent deines letzten Nettoverdienstes.
Führe getrennte Konten: Geschäftskonto, privates Konto und Depot sauber trennen.
Lege eine Sparquote fest: Mindestens 20 Prozent deines privaten Einkommens, wenn du keine gesetzliche Absicherung hast.
Richte einen Fondssparplan ein: Wähle breit gestreute ETFs oder Aktienfonds mit langem Anlagehorizont.
Prüfe die Rürup-Rente: Nutze die Steuervorteile als Sonderausgaben für eine lebenslange Rente.
Denke an berufsständische Versorgungswerke: Als Arzt, Anwalt oder Architekt bist du dort oft pflichtversichert.
Informiere dich über das Altersvorsorgedepot: Ab 2027 könnte es eine geförderte Alternative sein.
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