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MagazineFinanzenInvestieren ESG ETFs für Selbstständige
FinanzbildungInvestieren9 Min.

ESG ETFs für Selbstständige: Nachhaltig investieren und clever vorsorgen

Als Selbstständige:r trägst du die Verantwortung für deine Altersvorsorge selbst. ESG ETFs bieten dir eine unkomplizierte Möglichkeit, nachhaltig zu investieren und langfristig Vermögen aufzubauen. Wir zeigen dir, wie du dabei klug vorgehst.

NachhaltigkeitETF-SparplanAltersvorsorge
Brauche ich das?
Ja, sinnvoll.
Für die private Altersvorsorge und nachhaltige Geldanlage.
Wie funktioniert das?
Automatisch streuen.
Ein ETF bildet viele Unternehmen auf einmal ab.
Was kostet es?
Wenig Gebühren.
Die laufenden Kosten sind meist unter einem Prozent.
Wo starte ich?
Mit Sparplan.
Ein monatlicher Sparplan senkt das Risiko und startet einfach.

Warum ESG ETFs gerade für dich als Selbstständige:r wichtig sind

Als Selbstständige:r kennst du das Gefühl der Freiheit, aber auch der Unsicherheit. Anders als Angestellte hast du keinen Arbeitgeber, der automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. Du bist für deine eigene Absicherung verantwortlich, und das betrifft nicht nur das Tagesgeschäft, sondern vor allem deine Zukunft.

Die gesetzliche Rente wird für viele Selbstständige später nur ein kleines Zubrot sein. Deshalb ist es entscheidend, frühzeitig eigene Rücklagen zu bilden. Genau hier kommen Wertpapiere ins Spiel, denn sie bieten die Chance auf eine höhere Rendite als ein klassisches Sparbuch oder Tagesgeldkonto.

ESG ETFs verbinden diese Notwendigkeit der privaten Vorsorge mit deinen persönlichen Werten. Du musst dich nicht zwischen Rendite und Moral entscheiden. Diese Fonds berücksichtigen Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsstandards und schließen oft kontroverse Branchen wie Rüstung oder fossile Energien aus.

Für dich als Selbstständige:r bedeutet das: Du kannst systematisch Vermögen aufbauen, ohne dich mit einzelnen Aktien auskennen zu müssen. Ein ESG ETF übernimmt die Arbeit der Auswahl und Gewichtung für dich. Das spart Zeit, die du besser in dein Unternehmen investieren kannst.

Zudem ist das Thema Nachhaltigkeit auch ein Signal an deine Kundschaft. Wer nachhaltig investiert, zeigt Haltung und Weitsicht. Das kann sich langfristig positiv auf dein Geschäft auswirken, da immer mehr Kunden Wert auf verantwortungsvolles Handeln legen.

~3.000
ETFs gibt es allein in Europa auf dem Markt.
jede:r 3.
Selbstständige hat laut Studien keine ausreichende Altersvorsorge.
0,2 %
Liegt die durchschnittliche Kostenquote vieler großer ESG ETFs.

Die Grundlagen: Was ist ein ETF und was bedeutet ESG?

Bevor wir in die Details gehen, klären wir die Basics. Ein ETF, das ist ein börsengehandelter Indexfonds. Stell dir vor, du möchtest nicht nur in ein Unternehmen investieren, sondern in viele auf einmal. Ein ETF bündelt Aktien von Hunderten oder sogar Tausenden Firmen in einem einzigen Wertpapier.

Dieses Wertpapier bildet einen Index nach, zum Beispiel den DAX oder den MSCI World. Wenn du einen ETF kaufst, kaufst du quasi einen winzigen Anteil an allen enthaltenen Unternehmen. Der große Vorteil: Du streust dein Risiko automatisch, denn wenn eine Firma schlecht läuft, kann eine andere das ausgleichen.

Die Abkürzung ESG steht für Environmental, Social und Governance. Das sind die drei Säulen der Nachhaltigkeit. Environmental bedeutet Umwelt, also wie Unternehmen mit Ressourcen und Emissionen umgehen. Social steht für Soziales, etwa Arbeitsbedingungen und Menschenrechte. Governance meint verantwortungsvolle Unternehmensführung.

Ein ESG ETF filtert aus einem großen Index die Unternehmen heraus, die diese Kriterien nicht erfüllen. Es gibt verschiedene Ansätze, wie streng diese Filter sind. Manche schließen nur die schlimmsten Verstöße aus, andere setzen auf eine sogenannte Best-in-Class-Auswahl, bei der nur die nachhaltigsten Unternehmen jeder Branche ins Portfolio kommen.

Wichtig zu verstehen: ESG ist nicht gleich ESG. Die Kriterien unterscheiden sich je nach Anbieter. Für dich als Einsteiger ist es aber erstmal beruhigend zu wissen, dass du mit einem ESG ETF automatisch in eine nachhaltigere Wirtschaft investierst, ohne selbst jede Firma prüfen zu müssen.

Wie ein ESG ETF für dich konkret funktioniert

Du fragst dich sicher, wie das Ganze nun in der Praxis abläuft. Stell dir vor, du entscheidest dich für einen ESG ETF auf den MSCI World. Dieser Index enthält über 1.500 Unternehmen aus Industrieländern. Der ETF kauft diese Aktien in der gleichen Gewichtung wie der Index.

Dein Geld wird also auf viele verschiedene Branchen und Länder verteilt. Das reduziert das Risiko, dass ein einzelnes Ereignis, wie eine Pleite oder ein Skandal, dein gesamtes Investment zerstört. Gleichzeitig profitierst du vom weltweiten Wirtschaftswachstum, wenn die Unternehmen Gewinne erwirtschaften.

Du kannst einen solchen ETF entweder einmalig kaufen oder einen Sparplan einrichten. Ein Sparplan ist besonders für Selbstständige interessant, weil du damit schon mit kleinen Beträgen starten kannst. Du legst zum Beispiel monatlich rund 100 Euro beiseite, und der Broker kauft dafür automatisch Anteile des ETFs.

Der Zinseszinseffekt ist dein bester Freund. Die erwirtschafteten Gewinne werden nicht ausgezahlt, sondern direkt wieder investiert. Über die Jahre wächst dein Vermögen dadurch exponentiell. Je früher du startest, desto stärker wirkt dieser Effekt, auch wenn die Beträge anfangs klein erscheinen.

Ein weiterer Vorteil ist die Liquidität. Du kannst deine ETF-Anteile an der Börse jederzeit verkaufen. Das gibt dir als Selbstständige:r Flexibilität, falls du unerwartet Kapital für dein Unternehmen benötigst. Allerdings solltest du ETFs immer als langfristige Anlage sehen, nicht als kurzfristiges Sparkonto.

Kosten und Gebühren: Was ein ESG ETF wirklich kostet

Kosten sind ein entscheidender Faktor bei der Geldanlage, besonders für Selbstständige, die jeden Euro zweimal umdrehen. Die gute Nachricht: ETFs sind im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds sehr günstig. Es gibt zwei Arten von Kosten, die du kennen solltest.

Die erste ist die laufende Kostenquote, auch TER genannt. Diese wird jährlich vom Fondsvermögen abgezogen und deckt Verwaltung, Lizenzgebühren und ähnliches ab. Bei vielen ESG ETFs liegt diese Quote unter einem Prozent, oft sogar deutlich darunter. Das klingt wenig, macht aber langfristig einen großen Unterschied.

Die zweite Kostenart sind die Transaktionskosten, die beim Kauf und Verkauf anfallen. Wenn du einen Sparplan nutzt, bieten viele Broker diesen sogar kostenlos an. Bei Einmalkäufen zahlst du meist eine kleine Gebühr oder einen Spread, also die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis.

Achte darauf, dass ein teurerer ETF nicht automatisch besser ist. Die Zusammensetzung und die Nachhaltigkeitskriterien sind wichtiger als minimale Kostenunterschiede. Ein ETF mit einer TER von rund 0,3 Prozent ist nicht zwangsläufig schlechter als einer mit rund 0,2 Prozent, wenn er besser zu deinen Werten passt.

Wichtig ist, die Gesamtkosten im Blick zu behalten. Ein guter Richtwert ist, dass die jährlichen Kosten deines Portfolios unter einem Prozent liegen sollten. Alles darüber hinaus frisst unnötig Rendite. Vergleiche daher immer die Kosten, bevor du dich für einen bestimmten ETF entscheidest.

Worauf du bei der Auswahl deines ESG ETFs achten solltest

Die Auswahl des richtigen ESG ETFs ist entscheidend für deinen Erfolg und dein Wohlbefinden. Zuerst solltest du dir überlegen, welche Regionen du abdecken möchtest. Ein weltweit streuender ETF ist für Einsteiger oft die beste Wahl, da er das Risiko am breitesten verteilt.

Achte auf die Größe des Fonds. Ein größeres Fondsvolumen bedeutet meist mehr Sicherheit und geringere Spreads. Zudem sind große Fonds etablierter und haben ihre Strategie über Jahre bewiesen. Ein Fonds mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro ist in der Regel eine solide Basis.

Prüfe die Nachhaltigkeitsstrategie des Anbieters. Manche ETFs schließen nur Rüstung und Kohle aus, andere sind strenger und meiden auch Unternehmen mit hohen CO2-Emissionen oder fragwürdigen Arbeitsbedingungen. Überlege, was dir persönlich wichtig ist und wähle den Fonds, der deinen Werten entspricht.

Ein weiterer Punkt ist die Replikationsmethode. Die meisten ETFs bilden ihren Index physisch ab, das heißt, sie kaufen die Aktien wirklich. Das ist transparent und nachvollziehbar. Es gibt auch synthetische ETFs, die Swaps nutzen, aber für Einsteiger ist die physische Variante meist verständlicher.

Vergiss nicht, die Wertentwicklung zu betrachten, aber nicht als alleiniges Kriterium. Vergleiche den ETF mit seinem Index und nicht mit anderen Indizes. Eine Abweichung, die sogenannte Tracking-Differenz, sollte möglichst klein sein. So stellst du sicher, dass der Fonds seinen Job gut macht.

Typische Fehler, die du als Selbstständige:r vermeiden solltest

Ein häufiger Fehler ist es, aus Angst vor Verlusten gar nicht erst anzufangen. Gerade Selbstständige zögern oft, weil sie ihr hart erarbeitetes Geld nicht riskieren wollen. Doch wer langfristig nicht investiert, verliert durch die Inflation real an Kaufkraft. Nichtstun ist also auch ein Risiko.

Der zweite Fehler ist, zu viel auf einmal investieren zu wollen. Wenn du eine größere Summe auf einmal in einen ETF steckst und der Markt kurz danach fällt, kann das sehr schmerzhaft sein. Ein Sparplan oder das Verteilen der Investition auf mehrere Monate reduziert dieses Timing-Risiko erheblich.

Viele unterschätzen auch die Bedeutung der Notfallreserve. Bevor du mit dem Investieren beginnst, solltest du einen Puffer von drei bis sechs Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto haben. Dieser ist für unerwartete Ausgaben oder Auftragsflauten gedacht, damit du deine ETFs nicht im falschen Moment verkaufen musst.

Ein weiterer Fehler ist das ständige Umschichten. Wer jeden Monat den vermeintlich besseren ETF kauft, zahlt unnötig Gebühren und verliert den Überblick. Eine langfristige Strategie mit einem oder zwei ETFs ist meist erfolgreicher als ein ständiges Hin und Her.

Zuletzt solltest du nicht auf kurzfristige Marktbewegungen reagieren. Nachrichten über Kurseinbrüche verleiten dazu, in Panik zu verkaufen. Als Selbstständige:r musst du einen kühlen Kopf bewahren. Denk daran: Du investierst für die Altersvorsorge, also für einen Zeitraum von 15 Jahren oder mehr.

Dein konkreter Fahrplan: So startest du in 5 Schritten

Schritt eins: Kläre deine finanzielle Basis. Erstelle eine Übersicht über deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Lege fest, welchen Betrag du langfristig entbehren kannst. Beginne klein, zum Beispiel mit 50 oder rund 100 Euro im Monat, und steigere dich später, wenn dein Einkommen wächst.

Schritt zwei: Baue deine Notfallreserve auf. Bevor du den ersten ETF kaufst, solltest du genug Geld für drei bis sechs Monate auf einem separaten Konto haben. Das gibt dir die Sicherheit, auch in schlechten Zeiten nicht an deine Wertpapiere zu müssen.

Schritt drei: Wähle einen passenden Broker. Achte auf niedrige Gebühren, eine benutzerfreundliche Oberfläche und die Möglichkeit, Sparpläne einzurichten. Viele Neobroker bieten heute kostenlose Sparpläne auf ETFs an. Vergleiche die Konditionen und lies Erfahrungsberichte.

Schritt vier: Wähle deinen ESG ETF. Entscheide dich für einen breit aufgestellten Fonds, der zu deinen Werten passt. Ein guter Anfang ist ein ETF auf den MSCI World SRI oder den MSCI Europe ESG Leaders. Achte auf die Kostenquote und das Fondsvolumen.

Schritt fünf: Richte deinen Sparplan ein und lasse ihn laufen. Überweise den festgelegten Betrag monatlich automatisch. Überprüfe dein Investment einmal im Jahr und justiere es bei Bedarf nach. Ansonsten gilt: Ruhe bewahren und den Zinseszinseffekt arbeiten lassen.

ESG ETFs und Steuern: Was du als Selbstständige:r wissen musst

Das Thema Steuern ist für Selbstständige oft komplexer als für Angestellte. Bei ETFs gibt es aber einige Grundregeln, die du kennen solltest. Grundsätzlich unterliegen Gewinne aus ETF-Verkäufen der Abgeltungsteuer, die dein Broker automatisch abführt.

Es gibt einen jährlichen Sparerpauschbetrag, den du nutzen kannst. Bis zu diesem Betrag bleiben deine Gewinne steuerfrei. Um diesen Pauschbetrag auszuschöpfen, musst du deinem Broker einen Freistellungsauftrag erteilen. Das ist wichtig, damit du nicht unnötig Steuern zahlst.

Bei thesaurierenden ETFs, die Gewinne direkt reinvestieren, fällt eine Vorabpauschale an. Diese wird auf die Wertsteigerung des Fonds berechnet und kann deine Steuerlast erhöhen, auch wenn du nichts verkaufst. Dein Broker kümmert sich aber um die Abrechnung, du musst nur genug Geld auf dem Verrechnungskonto haben.

Ein Vorteil für Selbstständige: Du kannst die Kosten für deine Geldanlage unter Umständen als Werbungskosten absetzen, wenn sie mit deiner beruflichen Tätigkeit zusammenhängen. Das ist aber ein Einzelfall und sollte mit deinem Steuerberater geklärt werden.

Wichtig ist, dass du deine ETF-Anteile nicht in deinem Betriebsvermögen hältst, wenn du sie privat für die Altersvorsorge nutzt. Das kann zu unerwünschten steuerlichen Komplikationen führen. Trenne also klar zwischen privater und betrieblicher Vermögensverwaltung.

Die häufigsten Fragen von Selbstständigen zu ESG ETFs

Viele Selbstständige fragen sich, ob sie überhaupt genug Geld für ETFs haben. Die Antwort ist: Ja, denn du kannst bereits mit kleinen Beträgen starten. Ein Sparplan mit rund 25 Euro im Monat ist möglich und summiert sich über die Jahre zu einer beachtlichen Summe.

Eine andere Frage betrifft die Sicherheit. ETFs gelten als relativ sichere Anlage, weil sie breit streuen. Allerdings sind sie keine Einlagensicherung wie ein Sparbuch. Kurzfristig können Kurse schwanken, langfristig ist die Wahrscheinlichkeit einer positiven Rendite aber hoch.

Auch die Frage nach der Nachhaltigkeit wird oft gestellt. Wie nachhaltig ist ein ESG ETF wirklich? Das hängt vom Anbieter und den Kriterien ab. Manche Fonds sind strenger als andere. Du kannst die genauen Ausschlusskriterien im Factsheet des Fonds nachlesen und so eine informierte Entscheidung treffen.

Zuletzt fragen sich viele, ob sie einen Berater brauchen. Für den Einstieg in ETFs ist das nicht unbedingt nötig. Mit einem breit gestreuten ETF und einem Sparplan machst du vieles richtig. Bei komplexeren Fragen, etwa zur Steueroptimierung, kann ein Honorarberater aber sinnvoll sein.

Denke daran: Die Auseinandersetzung mit deiner Altersvorsorge ist ein Zeichen von unternehmerischer Verantwortung. Du kümmerst dich um dein Unternehmen, also kümmere dich auch um deine finanzielle Zukunft. Ein ESG ETF ist dabei ein einfaches und effektives Werkzeug.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Hast du ein regelmäßiges Einkommen aus deiner Selbstständigkeit?
Kannst du monatlich einen festen Betrag für 10 Jahre oder länger entbehren?
Ist dir Nachhaltigkeit bei deiner Geldanlage persönlich wichtig?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

ESG ETFs sind eine relativ sichere Anlage, da sie in viele Unternehmen gleichzeitig investieren. Das Risiko wird dadurch gestreut. Allerdings sind sie nicht risikofrei und unterliegen Kursschwankungen. Für die langfristige Altersvorsorge sind sie dennoch gut geeignet.

Du kannst bereits mit 25 oder rund 50 Euro im Monat einen Sparplan beginnen. Wichtig ist, dass du den Betrag langfristig durchhalten kannst. Es ist besser, klein anzufangen und den Betrag später zu erhöhen, als zu hoch zu starten und den Plan abbrechen zu müssen.

Ein herkömmlicher ETF bildet einen Index ohne Nachhaltigkeitsfilter ab. Ein ESG ETF wählt nur Unternehmen aus, die bestimmte Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien erfüllen. Dadurch investierst du gezielter in nachhaltige Wirtschaftspraktiken.

Eine jährliche Überprüfung ist ausreichend. Schau dir an, ob der ETF noch zu deinen Zielen und Werten passt und ob die Kosten angemessen sind. Vermeide es, bei jeder Marktschwankung zu reagieren. Langfristigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

Ja, ETFs werden an der Börse gehandelt und können während der Handelszeiten grundsätzlich jederzeit verkauft werden. Du erhältst den aktuellen Kurs. Bedenke aber, dass du bei einem Verkauf Gewinne versteuern musst und möglicherweise Verluste realisierst.

Die Kosten sind vergleichbar. ESG ETFs haben oft eine ähnliche Kostenquote wie herkömmliche ETFs. Durch die zusätzlichen Nachhaltigkeitsfilter kann die Verwaltung minimal teurer sein, der Unterschied ist aber meist vernachlässigbar und wird durch die Werteorientierung aufgewogen.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.