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ETF-Sparplan für Beamte: So schließt du deine Pensionslücke

Deine Beamtenpension ist eine starke Basis, aber sie ersetzt dein letztes Gehalt nicht vollständig. Ein ETF-Sparplan kann die entstehende Versorgungs­lücke flexibel und renditestark schließen.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Beamtenpension erreicht maximal 71,75 Prozent deines letzten Bruttogehalts, oft liegt sie durch Teilzeit oder späte Verbeamtung deutlich darunter.
  • Ein ETF-Sparplan bietet dir eine flexible und kostengünstige Möglichkeit, unabhängig von staatlichen Fördergrenzen für das Alter vorzusorgen.
  • Im Gegensatz zu einer Rentenversicherung fallen bei einem ETF-Sparplan während der Ansparphase jährlich Steuern auf Erträge an.
  • Die Pensionskosten des Staates steigen stark, daher ist eine private Zusatzvorsorge auch für Beamte sinnvoll.

01 · Grundlagen

Wie hoch ist deine Beamtenpension wirklich?

Die Pension ist deine wichtigste Säule im Alter, aber ihre Höhe hängt von mehreren Faktoren ab. Ein genauer Blick auf die Berechnung zeigt, wo deine persönliche Lücke entstehen kann.

Dein Ruhegehalt berechnet sich aus deinen ruhegehaltfähigen Dienstbezügen und deiner ruhegehaltfähigen Dienstzeit. Für jedes volle Dienstjahr in Vollzeit werden dir 1,79375 Prozent angerechnet. Nach 40 vollen Dienstjahren erreichst du den Höchstsatz von 71,75 Prozent deiner ruhegehaltfähigen Dienstbezüge.

Die ruhegehaltfähigen Dienstbezüge entsprechen in der Regel deinem zuletzt bezogenen Grundgehalt, sofern du dieses Amt mindestens zwei Jahre lang innehattest. War das nicht der Fall, kann ein niedrigeres Amt zur Berechnung herangezogen werden. Teilzeit- und Elternzeiten reduzieren deine ruhegehaltfähige Dienstzeit und damit deinen späteren Pensionsanspruch.

Ein Anspruch auf Beamtenpension entsteht erst, wenn du mindestens fünf Jahre ruhegehaltfähige Dienstzeit geleistet hast. Darunter hast du keinen Anspruch auf ein Ruhegehalt.

Kurz erklärt

Ruhegehaltssatz

Der Prozentsatz deiner ruhegehaltfähigen Dienstbezüge, den du als Pension erhältst. Für jedes volle Dienstjahr werden 1,79375 Prozent angerechnet, maximal 71,75 Prozent nach 40 Jahren.

Deine Pension wird nicht aus deinem letzten Nettogehalt, sondern aus deinen ruhegehaltfähigen Dienstbezügen berechnet.

02 · Vergleich

Pension versus letztes Gehalt: Wo deine Versorgungs­lücke entsteht

Zwischen deinem gewohnten Einkommen und der späteren Pension klafft fast immer eine Lücke. Diese wird durch Lebensentscheidungen wie Teilzeit oder vorzeitigen Ruhestand noch größer.

Die maximale Pension von 71,75 Prozent bezieht sich auf dein Bruttogrundgehalt, nicht auf dein letztes Nettogehalt. Nach Abzug von Steuern und Krankenversicherung bleibt dir im Ruhestand oft deutlich weniger als im aktiven Dienst. Hinzu kommen Abschläge, wenn du vorzeitig in den Ruhestand gehst.

Lebensentscheidungen wie Elternzeit oder Teilzeit vergrößern die Lücke zusätzlich. Eine Beispielrechnung mit zwei Beamten der Besoldungsgruppe A12 zeigt: Wer durchgehend Vollzeit arbeitet, erhält eine Bruttopension von 3.598 EUR. Wer drei Jahre Elternzeit und fünf Jahre Teilzeit genommen hat, kommt auf 3.112 EUR. Das ergibt eine monatliche Differenz von 486 EUR.

  • Die Versorgungslücke ist die Differenz zwischen deinem letzten Nettogehalt und deiner Nettopension.
  • Vorzeitiger Ruhestand kann deine Pension um bis zu 14,4 Prozent reduzieren.
  • Teilzeit und Elternzeit wirken sich direkt auf die Höhe deines Ruhegehalts aus.
Vergleich der Alterseinkünfte zweier Beamter mit gleicher Besoldungsgruppe, aber unterschiedlichen Lebensläufen
Vollzeit-KarriereMit Eltern- und Teilzeit
Bruttogehalt vor Pension5.097 EUR5.097 EUR
Pension brutto3.598 EUR3.112 EUR
Monatliche Versorgungs­lücke1.499 EUR1.985 EUR

03 · Kosten

Warum du dich nicht allein auf die Pension verlassen solltest

Die Beamtenpension wird aus Steuermitteln finanziert und die Kosten für den Staat steigen seit Jahren massiv. Eine private Vorsorge macht dich unabhängiger von zukünftigen politischen Entscheidungen.

Die Beamtenpension wird vollständig aus Steuermitteln finanziert. Diese Kosten sind in den vergangenen Jahrzehnten massiv gestiegen: von 18,6 Milliarden Euro im Jahr 1990 auf 71,1 Milliarden Euro im Jahr 2020. Das entspricht einem Anstieg von fast 300 Prozent.

In den kommenden Jahren werden die Pensionsausgaben weiter steigen, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand gehen. Das erhöht den Druck auf die öffentlichen Haushalte. Eine private Zusatzvorsorge macht dich unabhängiger von zukünftigen politischen Entscheidungen über die Beamtenversorgung.

Du solltest dich daher nicht darauf verlassen, dass die heutigen Pensionsregeln bis zu deinem Ruhestand unverändert bleiben. Ein eigener Vermögensaufbau gibt dir einen Puffer, falls Leistungen gekürzt oder Bedingungen angepasst werden.

Entwicklung der staatlichen Pensionskosten

199018,6 Mrd. EUR
202071,1 Mrd. EUR

04 · Vergleich

ETF-Sparplan oder ETF-Police: Was passt zu dir?

Für den Vermögensaufbau mit ETFs gibt es zwei Wege: den direkten Sparplan bei einer Bank oder die Police bei einer Versicherung. Beide unterscheiden sich vor allem in der Besteuerung und Flexibilität.

Bei einem ETF-Sparplan schließt du den Vertrag mit einer Bank oder einem Onlinebroker ab. Bei einer ETF-Police ist dein Vertragspartner eine Versicherungsgesellschaft. Beide Varianten legen dein Geld in ETFs an, unterscheiden sich aber in Besteuerung, Flexibilität und Kosten.

Der ETF-Sparplan ist sehr flexibel: Du kannst ihn jederzeit kündigen, pausieren oder die Sparrate ändern. Dafür fallen auf Erträge während der Ansparphase jährlich Steuern an. Die ETF-Police bietet eine Steuerstundung bis zur Auszahlung, bindet dich aber an Vertragslaufzeiten und verursacht zusätzliche Verwaltungskosten.

  • Ein ETF-Sparplan hat niedrigere Kosten, weil nur Fondskosten und Ordergebühren anfallen.
  • Eine ETF-Police kann steuerliche Vorteile bieten, ist aber weniger flexibel.
  • Für die meisten Beamten ist der direkte ETF-Sparplan der einfachere und kostengünstigere Einstieg.
Die zwei Wege, mit ETFs für das Alter zu sparen
ETF-SparplanETF-Police
VertragspartnerBank oder OnlinebrokerVersicherungsgesellschaft
Steuern in der AnsparphaseJährlich auf Erträge (Abgeltungsteuer)Steuerstundung bis zur Auszahlung
FlexibilitätSehr hoch, jederzeit kündbarGeringer, an Vertragslaufzeiten gebunden
KostenNiedrig, nur Fondskosten und OrdergebührenHöher, zusätzliche Verwaltungskosten der Versicherung

05 · Schritt für Schritt

So funktioniert ein ETF-Sparplan für deine Altersvorsorge

Ein ETF-Sparplan ist ein einfacher und automatisierter Weg, um monatlich Geld in börsengehandelte Indexfonds anzulegen. Der Ablauf ist klar strukturiert und erfordert wenig Aufwand.

Ein ETF-Sparplan automatisiert deinen Vermögensaufbau. Du legst einmalig fest, welcher Betrag monatlich von deinem Konto eingezogen und in einen oder mehrere ETFs investiert wird. Danach läuft der Sparplan ohne weiteres Zutun.

Für den Start eröffnest du ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Onlinebroker. Anschließend wählst du einen ETF aus, der einen breiten Marktindex wie den MSCI World abbildet. Damit streust du dein Risiko über hunderte Unternehmen aus verschiedenen Ländern.

  • Du eröffnest ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Onlinebroker.
  • Du wählst einen breit streuenden ETF auf einen Index wie den MSCI World.
  • Du legst eine monatliche Sparrate fest, die automatisch investiert wird.
  • Du lässt den Sparplan über viele Jahre laufen, ohne auf kurzfristige Schwankungen zu reagieren.
01

Depot eröffnen

Du eröffnest ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Onlinebroker. Das ist die Grundlage für den Kauf von ETFs.

02

ETF auswählen

Du wählst einen oder mehrere ETFs aus, die einen breiten Marktindex wie den MSCI World abbilden. So streust du dein Risiko über hunderte Unternehmen.

03

Sparrate festlegen

Du bestimmst einen monatlichen Betrag, der automatisch von deinem Konto eingezogen und in den ETF investiert wird. Schon kleine Beträge sind möglich.

04

Langfristig investieren

Der Sparplan läuft automatisch über viele Jahre. Kurzfristige Kursschwankungen sind normal, langfristig profitiert dein Vermögen vom Zinseszinseffekt.

06 · Was gilt

Steuern auf deinen ETF-Sparplan: Das gilt 2026

Auch bei einem ETF-Sparplan führt der Staat Steuern auf deine Gewinne ab. Mit dem Sparer-Pauschbetrag und der Teilfreistellung bleiben aber Teile deiner Erträge steuerfrei.

Auf Erträge aus deinem ETF-Sparplan fallen Steuern an, sobald sie den Sparer-Pauschbetrag übersteigen. Der Freibetrag liegt bei 1000 EUR pro Person und Jahr. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR.

Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet: Nur 70 Prozent deiner Erträge sind steuerpflichtig. Auf den steuerpflichtigen Teil werden 25 Prozent Abgeltungsteuer fällig, zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer.

Du kannst den Sparer-Pauschbetrag nutzen, indem du bei deiner Bank einen Freistellungsauftrag einrichtest. So bleiben Erträge bis zum Freibetrag automatisch steuerfrei.

Steuerfrei oder begünstigt

·Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Person und Jahr (2000 EUR bei Zusammenveranlagung)
·Erträge unterhalb des Sparer-Pauschbetrags

Steuerpflichtig

·Erträge oberhalb des Sparer-Pauschbetrags werden mit 25 Prozent Abgeltungsteuer belegt
·Auf die Abgeltungsteuer fallen zusätzlich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag an
·Ausschüttungen und Kursgewinne, die den Freibetrag übersteigen

07 · Vergleich

Rürup- oder Riester-Rente: Staatliche Förderung für Beamte

Neben dem ETF-Sparplan gibt es staatlich geförderte Vorsorgewege. Sie bieten Steuervorteile, sind aber oft weniger flexibel als ein direkter Sparplan.

Die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, ist für Beamte oft die passendere staatlich geförderte Ergänzung. Deine Beiträge kannst du als Sonderausgaben von der Steuer absetzen, seit 2025 bis zu 100 Prozent. Im Gegenzug ist die Rürup-Rente nicht kündbar und wird ausschließlich als lebenslange Rente ausgezahlt.

Die Riester-Rente ist für Beamte weniger geeignet, weil du nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert bist. Die volle staatliche Zulage ist an diese Voraussetzung gekoppelt. Zwar gibt es Ausnahmen, aber der Aufwand lohnt sich für die meisten Beamten nicht.

  • Die Rürup-Rente bietet hohe Steuervorteile, ist aber unflexibel.
  • Die Riester-Rente bringt Beamten meist keine volle Förderung.
  • Ein ETF-Sparplan bleibt flexibel, hat aber keine vergleichbare Steuerförderung.
Geförderte Altersvorsorge im Vergleich
Rürup-Rente (Basisrente)Riester-Rente
Steuervorteil in der AnsparphaseBeiträge als Sonderausgaben absetzbar, bis zu 100 Prozent ab 2025Staatliche Zulagen und zusätzliche Steuerersparnis
Eignung für BeamteGut geeignet, da keine Riester-Förderung für Beamte nötig istEingeschränkt geeignet, da Beamte nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind

08 · Checkliste

Checkliste: So startest du deinen ETF-Sparplan als Beamter

Bevor du loslegst, solltest du deine finanzielle Situation klären. Diese Punkte helfen dir, die richtige Entscheidung für deine Vorsorge zu treffen.

Bevor du ein Depot eröffnest, solltest du deine Ausgangslage kennen. Nur so kannst du eine Sparrate festlegen, die zu deinem Budget passt und deine Versorgungslücke tatsächlich verkleinert.

Gehe die folgenden Punkte in Ruhe durch. Sie helfen dir, eine fundierte Entscheidung zu treffen und typische Anfängerfehler zu vermeiden.

  • Ermittle deine voraussichtliche Pension anhand deiner Dienstjahre und Besoldungsgruppe.
  • Berechne deine persönliche Versorgungslücke im Alter.
  • Lege fest, wie viel Geld du monatlich für die Vorsorge entbehren kannst.
  • Vergleiche die Kosten und Flexibilität von ETF-Sparplan und ETF-Police.
  • Prüfe, ob eine Rürup-Rente als steuerlich geförderte Ergänzung sinnvoll ist.
  • Eröffne ein Depot und richte einen Sparplan auf einen breit streuenden ETF ein.

Dein Fahrplan für die private Altersvorsorge

01

Ermittle deine voraussichtliche Pension anhand deiner Dienstjahre und Besoldungsgruppe.

02

Berechne deine persönliche Versorgungslücke im Alter.

03

Lege fest, wie viel Geld du monatlich für die Vorsorge entbehren kannst.

04

Vergleiche die Kosten und Flexibilität von ETF-Sparplan und ETF-Police.

05

Prüfe, ob eine Rürup-Rente als steuerlich geförderte Ergänzung sinnvoll ist.

06

Eröffne ein Depot und richte einen Sparplan auf einen breit streuenden ETF ein.

09 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Altersvorsorge von Beamten

Viele Beamte verlassen sich zu stark auf ihre Pension oder treffen bei der Geldanlage vermeidbare Fehler. Wer diese kennt, kann seine Vorsorge robuster aufstellen.

Viele Beamte unterschätzen ihre Versorgungslücke, weil sie die Pension mit dem letzten Nettogehalt verwechseln. Andere lassen ihr Geld auf Sparbuch oder Tagesgeldkonto liegen, wo es kaum Zinsen bringt und die Inflation den Wert auffrisst.

Ein weiterer Fehler ist, bei Kursschwankungen den ETF-Sparplan zu stoppen oder aufzulösen. Wer langfristig investiert, sollte Verlustphasen aussitzen. Auch die jährliche Steuerlast auf ETF-Erträge wird oft nicht eingeplant, obwohl der Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Jahr genutzt werden kann.

  • Sich allein auf die Pension verlassen und keine private Vorsorge betreiben.
  • Die Auswirkungen von Teilzeit oder Elternzeit auf die Pensionshöhe unterschätzen.
  • Zu viel Geld auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto liegen lassen.
  • Wegen kurzfristiger Kursschwankungen den ETF-Sparplan stoppen oder auflösen.
  • Die jährliche Steuerlast auf ETF-Erträge nicht einplanen und den Sparer-Pauschbetrag nicht nutzen.
  • Eine teure Rentenversicherung abschließen, ohne die Kosten mit einem direkten ETF-Sparplan zu vergleichen.

Diese Fehler solltest du vermeiden

·Sich allein auf die Pension verlassen und keine private Vorsorge betreiben.
·Die Auswirkungen von Teilzeit oder Elternzeit auf die Pensionshöhe unterschätzen.
·Zu viel Geld auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto liegen lassen, wo es kaum Zinsen bringt.
·Wegen kurzfristiger Kursschwankungen den ETF-Sparplan stoppen oder auflösen.
·Die jährliche Steuerlast auf ETF-Erträge nicht einplanen und den Sparer-Pauschbetrag nicht nutzen.
·Eine teure Rentenversicherung abschließen, ohne die Kosten mit einem direkten ETF-Sparplan zu vergleichen.

10 · Hintergrund

Langfristig denken: Warum sich ETFs für Beamte lohnen

Trotz kurzfristiger Schwankungen haben Aktienmärkte langfristig eine positive Entwicklung gezeigt. Für Beamte mit einem langen Anlagehorizont bis zur Pensionierung ist das ein entscheidender Vorteil.

Ein ETF auf den MSCI World bildet die Wertentwicklung von über 1.500 Unternehmen aus Industrieländern ab. Zwischen 1996 und 2020 erzielte dieser Index eine durchschnittliche jährliche Rendite von 6,67 Prozent. Das bedeutet nicht, dass es jedes Jahr aufwärts geht, aber über lange Zeiträume gleichen sich Verlustphasen und Gewinnphasen aus.

Für dich als Beamter ist der Anlagehorizont bis zur Pensionierung oft 20, 30 oder mehr Jahre. In diesem Zeitraum kannst du von der langfristigen Entwicklung der Aktienmärkte profitieren und gleichzeitig das Risiko von Kursschwankungen reduzieren. Je länger dein Anlagezeitraum, desto besser kannst du Schwankungen aussitzen.

Kursschwankungen sind normal und werden durch Faktoren wie Wirtschaftslage oder Krisen beeinflusst. Du solltest dich davon nicht verunsichern lassen. Entscheidend ist, dass du kontinuierlich investierst und deinen Sparplan über viele Jahre durchhältst.

Ein ETF bildet einen Index wie den MSCI World ab, der die Wertentwicklung von über 1.500 Unternehmen aus Industrieländern bündelt. Zwischen 1996 und 2020 erzielte dieser Index eine durchschnittliche jährliche Rendite von 6,67 Prozent. Das bedeutet nicht, dass es jedes Jahr aufwärts geht, aber über lange Zeiträume gleichen sich Verlustphasen und Gewinnphasen aus.

Für dich als Beamter ist der Anlagehorizont bis zur Pensionierung oft 20, 30 oder mehr Jahre. In diesem Zeitraum kannst du von der langfristigen Entwicklung der Aktienmärkte profitieren und gleichzeitig das Risiko von Kursschwankungen aussitzen. Ein ETF-Sparplan ist dafür ein geeignetes Instrument, weil er regelmäßige Einzahlungen mit geringen Kosten verbindet.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026