MagazineFinanzenKostenlos starten
MagazineFinanzenInvestieren ESG ETF Testsieger
FinanzbildungInvestieren10 Min.

ESG ETF Testsieger: So findest du den passenden nachhaltigen ETF

Du willst nachhaltig investieren, aber der Begriff ESG ETF Testsieger verwirrt dich? Dieser Ratgeber erklärt dir von Null auf, was hinter den Buchstaben steckt, warum es dich betrifft und wie du in drei Schritten den richtigen ETF für dein Geld findest.

NachhaltigkeitETF-GrundlagenGeldanlage
Brauche ich das?
Nicht zwingend.
Es gibt keine Pflicht, aber es macht Sinn.
Was bringt es?
Gutes Gewissen.
Du investierst in Firmen mit hohen Standards.
Ist es teuer?
Meist günstig.
Die Kosten sind oft ähnlich wie bei normalen ETFs.
Wie starte ich?
Depot eröffnen.
Dann einen passenden ETF auswählen und besparen.

Warum dich das Thema ESG ETF überhaupt etwas angeht

Vielleicht hast du schon einmal gehört, dass dein Geld immer arbeitet. Das ist kein Mythos. Jeder Euro, den du auf einem Girokonto liegen lässt oder in einen Aktienfonds steckst, hat eine Wirkung. Banken und Fondsgesellschaften nutzen dein Geld, um Unternehmen zu finanzieren. Wenn du also nicht willst, dass dein Erspartes in Kohleminen oder Waffenhersteller fließt, ist die Wahl deiner Geldanlage eine politische Entscheidung.

Der Klimawandel ist keine abstrakte Bedrohung mehr. Extremwetter, Lieferkettenprobleme und steigende Rohstoffpreise zeigen: Unternehmen, die Umweltauflagen ignorieren, werden zum Risiko für deine Rendite. Ein ESG-ETF versucht genau diese Risiken herauszufiltern. Du musst kein Greenpeace-Aktivist sein, um zu erkennen, dass ein Unternehmen, das seine eigenen Mitarbeiter ausbeutet, langfristig Probleme bekommt.

Gleichzeitig ist das Angebot unübersichtlich. Jede Woche kommt ein neuer nachhaltiger Fonds auf den Markt. Die Werbung verspricht grüne Renditen, doch die Realität sieht oft anders aus. Deshalb ist es wichtig, dass du die Grundlagen verstehst. Nur so kannst du erkennen, ob ein Produkt wirklich zu deinen Werten passt oder ob es nur ein Marketing-Trick ist.

Der Begriff ESG ETF Testsieger klingt nach einer einfachen Lösung. Doch es gibt nicht den einen perfekten ETF. Es gibt nur den perfekten ETF für dich. Deine Ziele, deine Risikobereitschaft und deine ethischen Vorstellungen sind so individuell wie dein Fingerabdruck. Dieser Artikel hilft dir, dein eigenes Anforderungsprofil zu erstellen, damit du den Testsieger für dein Depot findest.

> 500
ESG-ETFs sind allein in Europa verfügbar.
~ 0,2 %
liegt die jährliche Kostenquote vieler großer ESG-ETFs.
jede:r 3.
Anleger:in in Deutschland achtet laut Umfragen auf Nachhaltigkeit.

Was bedeuten die Buchstaben ESG und was ist ein ETF überhaupt?

Fangen wir mit dem ETF an. Die Abkürzung steht für Exchange Traded Fund, auf Deutsch börsengehandelter Indexfonds. Stell dir vor, du möchtest nicht nur eine Aktie kaufen, sondern gleich 500 verschiedene Unternehmen. Ein ETF bündelt diese Aktien in einem einzigen Wertpapier. Du kaufst also ein kleines Stück von vielen Firmen auf einmal. Das senkt dein Risiko, denn wenn eine Firma pleitegeht, hast du immer noch die anderen 499.

Der Vorteil von ETFs ist ihre Einfachheit und ihre geringe Gebühr. Du musst keine einzelnen Aktien analysieren, sondern kaufst einfach den gesamten Korb. Der bekannteste Index ist der DAX, der die 40 größten deutschen Unternehmen enthält. Es gibt aber auch weltweite Indizes wie den MSCI World, der über 1.500 Firmen aus 23 Ländern umfasst.

Jetzt kommen wir zum ESG. Das ist ein Filter, der auf diesen Korb angewendet wird. Die Buchstaben stehen für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Ein ESG-ETF schließt Unternehmen aus, die in bestimmten Bereichen schlecht abschneiden. Zum Beispiel werden Firmen aussortiert, die Kohle fördern, Kinderarbeit zulassen oder korrupte Manager haben.

Wichtig ist: ESG ist kein Gütesiegel für perfekte Unternehmen. Es ist ein Bewertungssystem. Jede Fondsgesellschaft hat eigene Kriterien. Der eine ETF schließt alle Ölkonzerne aus, der andere nur die schlimmsten. Deshalb gibt es nicht den einen ESG ETF Testsieger, sondern viele verschiedene Varianten. Du musst also verstehen, welche Kriterien dir persönlich wichtig sind.

So funktioniert ein ESG-ETF im Detail: Ausschluss, Best-in-Class und Engagement

ESG-ETFs arbeiten mit unterschiedlichen Strategien. Die einfachste Methode ist der Ausschluss. Dabei werden komplette Branchen oder einzelne Unternehmen aus dem Index entfernt. Klassische Ausschlusskriterien sind Waffen, Tabak, Atomkraft oder Kohle. Wenn du also keinen Rüstungskonzern in deinem Depot haben möchtest, ist ein solcher ETF eine gute Wahl.

Die zweite Strategie nennt sich Best-in-Class. Hier werden nicht alle Unternehmen einer Branche ausgeschlossen. Stattdessen werden nur die besten Unternehmen einer Branche in den Index aufgenommen. Ein Ölkonzern, der massiv in erneuerbare Energien investiert, könnte also trotzdem im ETF bleiben, weil er besser ist als seine Konkurrenten. Diese Methode ist umstritten, da sie Greenwashing begünstigen kann.

Die dritte Strategie ist das Engagement. Dabei kauft der Fonds Aktien von Unternehmen, die schlechte ESG-Werte haben, und versucht dann, als Aktionär Einfluss zu nehmen. Die Fondsgesellschaft redet mit dem Management und fordert Verbesserungen. Das ist ein aktiver Ansatz, der bei passiven ETFs aber nur selten vorkommt. Die meisten ETFs nutzen eine Mischung aus Ausschluss und Best-in-Class.

Für dich als Anleger bedeutet das: Du musst ins Kleingedruckte schauen. Jeder ETF veröffentlicht eine Liste seiner größten Positionen. Wenn du dort Unternehmen findest, die du ablehnst, ist dieser ETF nichts für dich. Es gibt auch spezialisierte ETFs, die nur auf erneuerbare Energien oder sauberes Wasser setzen. Diese sind aber meist riskanter, weil sie weniger diversifiziert sind.

Kosten und Gebühren: Was ein ESG-ETF wirklich kostet und was du sparen kannst

Kosten sind der wichtigste Faktor für deine Rendite. Bei ETFs gibt es zwei Hauptkostenarten. Die erste ist die laufende Gebühr, die sogenannte Total Expense Ratio (TER). Diese wird jährlich von deinem Fondsvermögen abgezogen. Sie liegt bei den meisten großen ESG-ETFs zwischen 0,15 und 0,40 Prozent pro Jahr. Das klingt wenig, macht aber auf lange Sicht einen großen Unterschied.

Die zweite Kostenart ist der Spread. Das ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis. Bei sehr liquiden ETFs ist dieser Spread minimal, bei exotischen Nischen-ETFs kann er jedoch hoch sein. Du solltest also nicht nur auf die TER schauen, sondern auch auf das Handelsvolumen. Ein ETF mit einem täglichen Umsatz von mehreren Millionen Euro ist in der Regel günstiger im Handel.

Zusätzlich fallen bei jedem Kauf und Verkauf Ordergebühren deiner Bank an. Wenn du einen Sparplan einrichtest, sind diese Gebühren oft reduziert oder sogar kostenlos. Viele Neobroker bieten mittlerweile kostenlose Sparpläne auf ausgewählte ETFs an. Das ist ideal für den Einstieg. Du solltest aber darauf achten, dass du nicht zu viele verschiedene ETFs besparst, sonst verlierst du den Überblick über die Gebühren.

Ein wichtiger Tipp: Vergleiche nicht nur die Kosten, sondern auch die Performance. Ein teurerer ETF kann besser abschneiden, wenn er klügere Kriterien anwendet. Allerdings ist die Vergangenheit keine Garantie für die Zukunft. Konzentriere dich auf die Kosten, denn das ist der einzige Faktor, den du sicher beeinflussen kannst. Ein ETF mit niedriger TER ist fast immer die bessere Wahl.

Worauf du bei der Auswahl wirklich achten musst: Index, Fondsgröße und Replikation

Der wichtigste Punkt ist der zugrunde liegende Index. Der Index bestimmt, welche Aktien in deinem ETF enthalten sind. Es gibt spezielle ESG-Versionen des MSCI World oder des FTSE All-World. Diese Indizes haben unterschiedliche Kriterien. Der MSCI World SRI schließt zum Beispiel alle Unternehmen aus, die Umsätze mit Alkohol oder Glücksspiel machen. Der normale MSCI World ESG filtert weniger streng.

Die Fondsgröße ist ebenfalls entscheidend. Ein ETF mit einem Fondsvolumen von unter 100 Millionen Euro ist ein Risiko. Wenn zu viele Anleger ihr Geld abziehen, kann der Fonds geschlossen werden. Das ist zwar kein Totalverlust, aber es zwingt dich zum Verkauf und kann Steuern auslösen. Achte also darauf, dass der ETF ein ausreichendes Volumen hat, idealerweise über 500 Millionen Euro.

Ein weiterer Punkt ist die Replikationsmethode. Die meisten ETFs bilden ihren Index physisch ab, das heißt, sie kaufen die Aktien wirklich. Es gibt aber auch synthetische ETFs, die Swaps nutzen. Diese sind oft etwas günstiger, aber komplexer. Für Einsteiger empfehlen sich physische ETFs, da sie transparenter sind. Du solltest auch auf die Ertragsverwendung achten: Thesaurierende ETFs reinvestieren die Dividenden automatisch, was für den Vermögensaufbau praktisch ist.

Zu guter Letzt: Schau dir die Nachhaltigkeitsbewertung an. Unabhängige Agenturen wie MSCI oder Sustainalytics bewerten Unternehmen auf einer Skala von AAA bis CCC. Ein guter ESG-ETF sollte einen hohen Durchschnittswert haben. Du kannst diese Bewertungen auf den Webseiten der Fondsgesellschaften einsehen. Wenn du unsicher bist, hilft ein Blick auf die Factsheet des ETFs, das alle wichtigen Kennzahlen zusammenfasst.

Die häufigsten Fehler bei der Auswahl eines ESG-ETFs und wie du sie vermeidest

Der erste Fehler ist Greenwashing. Viele Fonds nennen sich nachhaltig, obwohl sie nur minimale Ausschlüsse vornehmen. Ein ETF, der den kompletten DAX enthält und nur ein paar Kohleunternehmen ausschließt, ist kein ESG-ETF im engeren Sinne. Du solltest immer prüfen, ob der Fonds wirklich nach strengen Kriterien handelt. Ein Blick auf die Top-10-Positionen verrät dir oft schon viel.

Der zweite Fehler ist die Überdiversifikation. Manche Anleger kaufen drei oder vier verschiedene ESG-ETFs, um auf Nummer sicher zu gehen. Das führt aber oft zu Überschneidungen. Du besitzt dann die gleichen Aktien mehrfach und zahlst unnötig Gebühren. Ein einziger breit aufgestellter ESG-ETF reicht in der Regel völlig aus. Du kannst später immer noch einen zweiten für eine spezielle Branche hinzufügen.

Der dritte Fehler ist die Jagd nach der maximalen Rendite. ESG-ETFs sind keine Wunderwaffe. Sie können genauso stark fallen wie normale ETFs. Wenn du nur auf den Testsieger mit der besten Performance der letzten drei Jahre schaust, kaufst du möglicherweise zum falschen Zeitpunkt. Die Vergangenheit ist kein Indikator für die Zukunft. Bleib bei deiner Strategie und lass dich nicht von kurzfristigen Schwankungen verunsichern.

Der vierte Fehler ist das Ignorieren der eigenen Risikobereitschaft. Ein ETF, der nur in Technologieunternehmen investiert, kann stark schwanken. Wenn du kurz vor der Rente stehst, ist ein solcher ETF ungeeignet. Überlege dir vor dem Kauf, wie lange du das Geld nicht brauchst. Als Faustregel gilt: Je länger dein Anlagehorizont, desto mehr Risiko kannst du eingehen. Ein weltweit streuender ETF ist für die meisten Anleger die beste Wahl.

Konkrete nächste Schritte: So baust du dein erstes ESG-Depot auf

Schritt eins: Wähle einen Broker. Du brauchst ein Wertpapierdepot, um ETFs zu kaufen. Es gibt viele Online-Broker, die sich für Einsteiger eignen. Achte auf die Kosten für Sparpläne und die Benutzerfreundlichkeit der App. Viele Neobroker bieten kostenlose Sparpläne ab rund 25 Euro pro Monat an. Das ist perfekt, um mit kleinen Beträgen zu starten und Erfahrungen zu sammeln.

Schritt zwei: Lege dein Budget fest. Überlege dir, wie viel Geld du monatlich entbehren kannst. Es ist besser, einen festen Betrag von rund 50 Euro zu investieren, als unregelmäßig größere Summen. Ein Sparplan automatisiert deine Investition und nimmt dir die Entscheidung ab. Du solltest aber immer einen Notgroschen von drei bis sechs Monatsgehältern auf einem Tagesgeldkonto haben, bevor du mit dem Investieren beginnst.

Schritt drei: Wähle deinen ersten ETF. Für Einsteiger empfehlen sich breit aufgestellte Indizes wie der MSCI World ESG oder der FTSE All-World ESG. Diese enthalten tausende Unternehmen aus aller Welt und sind damit gut diversifiziert. Vergleiche die Kosten und die Fondsgröße. Ein guter Start ist ein ETF mit einer TER von unter rund 0,30 Prozent und einem Fondsvolumen von über einer Milliarde Euro.

Schritt vier: Starte deinen Sparplan und überwache ihn regelmäßig. Du musst nicht jeden Tag auf dein Depot schauen. Ein Blick pro Quartal reicht völlig aus. Überprüfe, ob der ETF noch zu deinen Werten passt und ob die Kosten stabil geblieben sind. Wenn sich deine Lebensumstände ändern, kannst du den Sparplan jederzeit anpassen. Der wichtigste Schritt ist der erste: Fang einfach an. Je früher du investierst, desto länger kann dein Geld für dich arbeiten.

Nachhaltigkeit messen: Wie du den Erfolg deines ESG-ETFs überprüfst

Nachhaltigkeit ist schwer zu messen. Im Gegensatz zu Rendite gibt es keine einheitliche Währung für CO2-Einsparungen. Dennoch gibt es Kennzahlen, die dir helfen. Die wichtigste ist der CO2-Fußabdruck deines Portfolios. Viele Fondsgesellschaften veröffentlichen diesen Wert. Er zeigt dir, wie viel CO2 die Unternehmen in deinem ETF pro Million Euro Umsatz ausstoßen. Ein guter ESG-ETF sollte hier deutlich besser abschneiden als der normale Weltindex.

Eine weitere Kennzahl ist der ESG-Score. Dieser bewertet die Unternehmen auf einer Skala von 0 bis 10. Ein Score von 7 oder höher gilt als gut. Du kannst diesen Score auf den Webseiten der Fondsanbieter oder bei unabhängigen Vergleichsportalen einsehen. Achte darauf, dass der Score nicht nur den Durchschnitt zeigt, sondern auch die Streuung. Wenn einige Unternehmen sehr schlecht abschneiden, ist das ein Warnsignal.

Du solltest auch auf die Anzahl der Unternehmen im Index achten. Ein ESG-ETF, der nur 100 Unternehmen enthält, ist weniger diversifiziert als einer mit 1.000 Unternehmen. Weniger Unternehmen bedeutet oft höhere Schwankungen. Gleichzeitig kann eine kleinere Auswahl aber auch strengere Kriterien bedeuten. Es ist eine Abwägung zwischen Reinheit und Risiko. Für die meisten Anleger ist eine breite Streuung wichtiger.

Vergiss nicht: Dein ETF ist nur ein Baustein deiner persönlichen Nachhaltigkeitsstrategie. Du kannst auch dein Konsumverhalten ändern oder in erneuerbare Energien investieren. Ein ESG-ETF ist kein Allheilmittel, aber ein guter Anfang. Wenn du regelmäßig überprüfst, ob dein Geld deinen Werten entspricht, bist du auf dem richtigen Weg. Und denke daran: Perfektion ist nicht das Ziel. Besser ein guter ETF als gar kein Investment.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Ist dir Klimaschutz beim Investieren wichtig?
Kannst du Kursschwankungen von 30 Prozent aushalten?
Möchtest du monatlich ab 25 Euro investieren?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

ESG ist ein Bewertungssystem, das konkrete Kriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung festlegt. Nachhaltigkeit ist der übergeordnete Begriff, der auch ökonomische und ethische Aspekte umfasst. Ein ESG-ETF versucht, diese Kriterien messbar zu machen.

Nein, das sind sie nicht. ESG-ETFs unterliegen den gleichen Marktschwankungen wie andere Aktienfonds. Sie können sogar riskanter sein, wenn sie stark auf bestimmte Branchen wie Technologie setzen. Die Nachhaltigkeitskriterien reduzieren nicht das allgemeine Marktrisiko.

Das ist nicht garantiert. Einige Studien zeigen, dass nachhaltige Unternehmen langfristig stabiler sind, andere Studien finden keinen Unterschied. Die Rendite hängt vor allem von der Marktentwicklung ab, nicht von den ESG-Kriterien. Du solltest einen ESG-ETF wegen der Werte wählen, nicht wegen der Rendite.

Du kannst bereits mit rund 25 Euro pro Monat einen Sparplan einrichten. Viele Broker bieten kostenlose Sparpläne an. Für eine Einmalanlage solltest du mindestens 500 Euro einplanen, um die Ordergebühren relativ zu halten. Der Betrag ist weniger wichtig als die Regelmäßigkeit.

Es gibt keine offizielle Testsieger-Liste. Stiftung Warentest und andere Magazine veröffentlichen regelmäßig Vergleiche, aber diese sind subjektiv. Du solltest selbst vergleichen, welche Kriterien dir wichtig sind. Ein guter Ausgangspunkt ist die Webseite JustETF, wo du alle ESG-ETFs filtern kannst.

Wenn ein ETF zu klein wird, kann die Fondsgesellschaft ihn auflösen. Du erhältst dann den aktuellen Wert deiner Anteile in bar ausgezahlt. Das kann Steuern auslösen, wenn du Gewinne erzielt hast. Um das Risiko zu vermeiden, wähle einen ETF mit einem Fondsvolumen von über 500 Millionen Euro.

Der 5-Minuten-Finanzkurs

Eine Mail pro Woche: Investieren, BAföG, erstes Investieren, ohne Fachchinesisch, ohne Verkaufsdruck.

SR

StudySmarter-Redaktion

Finanzredaktion · StudySmarter
Wir machen Finanzthemen fuer Studierende verständlich, von der ersten Versicherung bis zum ersten Sparplan.

Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.