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MagazineFinanzenInvestieren Crowdinvesting lohnt sich
FinanzbildungInvestieren9 Min.

Crowdinvesting lohnt sich: Dein Einstieg in die Welt der Schwarmfinanzierung

Du suchst eine Geldanlage mit mehr Rendite als auf dem Sparbuch? Crowdinvesting kann eine Option sein. Wir zeigen dir, wie es funktioniert, welche Risiken du tragen musst und wie du klug startest.

SchwarmfinanzierungRisikenGeldanlage
Brauche ich das?
Nur mit Risikobereitschaft.
Dein Kapital kann komplett verloren gehen.
Wie viel Geld?
Kleine Beträge reichen.
Oft startest du schon mit geringen Summen.
Ist das sicher?
Nein, hohes Risiko.
Es gibt keine Einlagensicherung wie bei Banken.
Was bringt es?
Potenzielle Rendite.
Die Zinsen sind meist höher als bei Tagesgeld.

Warum Crowdinvesting auch dich betrifft

Vielleicht hast du schon einmal davon gehört, dass die Zinsen auf deinem Sparbuch oder Tagesgeldkonto kaum noch etwas abwerfen. Gleichzeitig steigen die Preise für Miete, Lebensmittel und Energie. Dein Geld verliert also jedes Jahr an Kaufkraft, wenn es einfach nur auf dem Konto liegt. Das nennt man Inflation, und sie ist der Hauptgrund, warum du dich mit Alternativen zur klassischen Bankanlage beschäftigen solltest.

Crowdinvesting ist eine solche Alternative. Es ist in den letzten Jahren von einem Nischenphänomen zu einer etablierten Anlageform geworden. Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen Plattformen, um direkt in Unternehmen oder Projekte zu investieren, die ihnen wichtig sind. Das kann ein lokales Café sein, ein Solarpark oder ein Start-up, das nachhaltige Verpackungen entwickelt.

Für dich bedeutet das: Du hast die Möglichkeit, dein Geld nicht nur zu parken, sondern aktiv zu arbeiten. Du wirst zum Teil einer Gemeinschaft, die Projekte finanziert, die sonst vielleicht keinen Kredit von der Bank bekommen hätten. Das ist ein Gefühl von Teilhabe, das du mit Aktien oder Fonds oft nicht hast.

Aber Vorsicht: Wo höhere Renditechancen locken, sind auch die Risiken größer. Du musst verstehen, worauf du dich einlässt, bevor du dein erstes Geld investierst. Dieser Artikel hilft dir dabei, eine fundierte Entscheidung zu treffen, ob sich Crowdinvesting für dich lohnt.

100%
Risiko des Totalverlusts bei jedem Projekt
24 Monate
typische Laufzeit vieler Crowdinvestments
1%
des deutschen Privatvermögens steckt in Crowdinvestments

Die Grundlagen: Was ist Crowdinvesting überhaupt?

Crowdinvesting, auch Schwarmfinanzierung genannt, ist eine Form der Finanzierung, bei der viele Menschen (die Crowd) kleine Geldbeträge in ein Projekt oder Unternehmen investieren. Du leihst dein Geld also nicht einer Bank, sondern direkt einem Unternehmen. Dafür bekommst du eine Beteiligung, die sich meist in Form von Zinszahlungen oder Gewinnbeteiligungen auszahlt.

Der Ablauf ist immer ähnlich: Ein Unternehmen stellt sein Projekt auf einer Online-Plattform vor. Du kannst dir die Unterlagen anschauen, die Geschäftsidee bewerten und dann entscheiden, ob du investieren möchtest. Die Plattform wickelt den Vertrag ab und überwacht die Zahlungen. Du musst also kein Jurist sein, um mitzumachen, aber du solltest die Basics verstehen.

Es gibt zwei Hauptformen: das Nachrangdarlehen und das partiarische Darlehen. Beim Nachrangdarlehen bekommst du einen festen Zins, aber im Insolvenzfall wirst du erst nach allen anderen Gläubigern bedient. Beim partiarischen Darlehen hängt deine Rendite am Gewinn des Unternehmens. Läuft es gut, bekommst du mehr; läuft es schlecht, bekommst du weniger oder nichts.

Wichtig ist der Unterschied zu Crowdfunding: Beim Crowdfunding spendest du Geld oder bekommst ein Produkt als Gegenleistung, zum Beispiel eine CD einer Band. Beim Crowdinvesting geht es um eine echte Geldanlage mit Renditeerwartung und Verlustrisiko. Das ist ein entscheidender Unterschied, den viele Anfänger übersehen.

So funktioniert die Geldanlage im Detail

Du beginnst damit, dich auf einer Crowdinvesting-Plattform zu registrieren. Das ist wie bei einer Bank: Du musst deine Identität nachweisen und ein Konto verknüpfen. Danach kannst du dir die verschiedenen Projekte anschauen. Jedes Projekt hat eine eigene Seite mit einer Beschreibung, einem Finanzplan und oft auch einem Video des Gründers.

Deine Entscheidung sollte auf den bereitgestellten Dokumenten basieren. Dazu gehören der Vermögensanlagen-Verkaufsprospekt oder ein Vermögensanlagen-Informationsblatt. Diese Dokumente enthalten Pflichtangaben zu Risiken, Kosten und der geplanten Verwendung des Geldes. Nimm dir Zeit, diese zu lesen, auch wenn sie trocken sind.

Wenn du dich entschieden hast, wählst du den Betrag, den du investieren möchtest. Viele Plattformen erlauben den Einstieg bereits mit kleinen Summen. Dein Geld wird dann an das Unternehmen überwiesen, und du erhältst eine Bestätigung über deine Beteiligung. Von nun an bekommst du in regelmäßigen Abständen, meist vierteljährlich oder jährlich, Zinszahlungen auf dein Konto.

Am Ende der Laufzeit, die oft zwischen einem und fünf Jahren liegt, bekommst du deinen ursprünglichen Betrag zurück, sofern das Unternehmen nicht insolvent geht. Genau hier liegt der Haken: Es gibt keine Garantie für die Rückzahlung. Du trägst das volle Ausfallrisiko, und das solltest du dir immer wieder bewusst machen.

Kosten und Gebühren: Was wird von deiner Rendite abgezogen?

Bevor du investierst, solltest du die Kostenstruktur verstehen. Die Plattformen verdienen ihr Geld, indem sie eine Gebühr vom Unternehmen verlangen, nicht direkt von dir. Das bedeutet aber nicht, dass du keine Kosten trägst. Diese Gebühren werden oft in die Konditionen des Darlehens eingerechnet und können deine Rendite schmälern.

Einige Plattformen erheben eine jährliche Verwaltungsgebühr, die direkt von deinen Zinszahlungen abgezogen wird. Andere verlangen eine Gebühr beim Kauf oder Verkauf deiner Beteiligung. Es gibt auch Modelle, bei denen die Plattform eine Erfolgsprämie bekommt, wenn das Projekt besonders gut läuft. Diese Kosten sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich.

Du solltest auch die steuerlichen Aspekte nicht vergessen. Deine Zinseinnahmen aus Crowdinvestments sind als Kapitaleinkünfte zu versteuern. Die Plattformen führen in der Regel die Abgeltungsteuer automatisch an das Finanzamt ab, sofern du einen Freistellungsauftrag erteilt hast. Ohne diesen Auftrag wird der Steuerabzug trotzdem vorgenommen, und du musst dir die Erstattung über die Steuererklärung holen.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Verlust der Liquidität. Dein Geld ist für die Laufzeit gebunden. Es gibt zwar inzwischen Zweitmärkte, auf denen du deine Anteile verkaufen kannst, aber das ist oft mit Abschlägen verbunden. Plane also nicht mit diesem Geld für unvorhergesehene Ausgaben.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Nicht jedes Crowdinvestment ist gleich. Du solltest dir die Plattform genau ansehen. Wie lange existiert sie schon? Wie viele Projekte wurden erfolgreich abgeschlossen? Gibt es Transparenz über ausgefallene Projekte? Seriöse Plattformen veröffentlichen ihre Ausfallquoten, auch wenn das manchmal unangenehm ist.

Achte auf das Geschäftsmodell des Unternehmens, in das du investierst. Ist es nachvollziehbar? Gibt es echte Umsätze oder nur Hoffnungen? Bei Start-ups ist das Risiko besonders hoch, dass die Idee scheitert. Bei etablierten Unternehmen, die expandieren wollen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Rückzahlung höher, aber die Rendite oft niedriger.

Prüfe die Sicherheiten. Manche Unternehmen bieten dingliche Sicherheiten, wie zum Beispiel eine Grundschuld auf eine Immobilie. Das bedeutet, dass du im Insolvenzfall zumindest einen Teil deines Geldes zurückbekommen könntest. Bei Nachrangdarlehen ist das oft nicht der Fall. Je mehr Sicherheiten, desto geringer das Risiko, aber auch die Rendite.

Lies die Erfahrungsberichte anderer Anleger. In Foren und auf Bewertungsportalen findest du oft Hinweise auf Probleme mit bestimmten Plattformen oder Projekten. Sei skeptisch bei extrem hohen Renditeversprechen von über zehn Prozent. Solche Angebote sind meist mit einem sehr hohen Risiko verbunden oder sogar betrügerisch.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Der häufigste Fehler ist, alles auf eine Karte zu setzen. Wenn du dein gesamtes Erspartes in ein einziges Crowdinvestment steckst, riskierst du einen Totalverlust. Verteile dein Geld stattdessen auf mehrere Projekte und Plattformen. Das nennt man Diversifikation, und es ist das einzige Mittel gegen das Klumpenrisiko.

Ein weiterer Fehler ist die Vernachlässigung des Kleingedruckten. Viele Anleger lesen nur die Rendite und ignorieren die Risikohinweise. Nimm dir die Zeit, das Vermögensanlagen-Informationsblatt zu studieren. Wenn du etwas nicht verstehst, frage nach oder lass es lieber sein. Unwissenheit schützt nicht vor Verlust.

Auch die emotionale Entscheidung ist gefährlich. Du investierst in ein Projekt, weil dir die Geschichte gefällt oder der Gründer sympathisch ist. Das ist kein guter Grund. Deine Entscheidung sollte auf Zahlen und Fakten basieren, nicht auf Bauchgefühl. Denke daran: Es geht um dein Geld, nicht um Freundschaft.

Vergiss nicht, deine Anlage zu überwachen. Nach dem Investment ist Schluss mit der aktiven Beschäftigung? Das ist ein Fehler. Du solltest regelmäßig die Quartalsberichte lesen und die Entwicklung des Unternehmens verfolgen. Wenn es schlechte Nachrichten gibt, kannst du vielleicht noch reagieren, auch wenn das oft schwierig ist.

Dein Fahrplan: So startest du in 5 Schritten

Schritt eins: Prüfe deine finanzielle Situation. Hast du einen Notgroschen von mindestens drei bis sechs Monatsgehältern auf einem Tagesgeldkonto? Wenn nicht, solltest du zuerst diesen aufbauen, bevor du in Crowdinvesting einsteigst. Dieses Geld ist deine Lebensversicherung für den Fall, dass du deinen Job verlierst oder unerwartete Ausgaben hast.

Schritt zwei: Lege dein Anlagebudget fest. Entscheide, wie viel Geld du insgesamt investieren möchtest. Als Faustregel gilt: Maximal zehn Prozent deines Vermögens solltest du in riskante Anlagen wie Crowdinvesting stecken. Dieser Betrag muss so bemessen sein, dass du ihn komplett verlieren kannst, ohne deinen Lebensstandard zu gefährden.

Schritt drei: Wähle eine oder zwei Plattformen aus. Vergleiche die Konditionen, die Ausfallraten und das Angebot. Starte mit einer Plattform, die schon länger am Markt ist und eine gute Reputation hat. Eröffne dein Konto und mache dich mit der Benutzeroberfläche vertraut, bevor du Geld investierst.

Schritt vier: Wähle deine ersten Projekte aus. Beginne mit kleineren Beträgen und wähle Projekte mit konservativen Annahmen. Bevorzuge Unternehmen mit Sachwerten oder Sicherheiten. Investiere nicht in Branchen, die du nicht verstehst. Wenn du zum Beispiel keine Ahnung von Kryptowährungen hast, lass die Finger von einem Blockchain-Start-up.

Schritt fünf: Dokumentiere deine Investments. Führe eine Tabelle mit allen Projekten, Laufzeiten und Zinssätzen. Setze dir Erinnerungen für die Zinszahlungen und das Laufzeitende. Überprüfe regelmäßig, ob die Zahlungen pünktlich eingehen. So behältst du den Überblick und kannst frühzeitig reagieren, wenn etwas schief läuft.

Steuern und rechtliche Rahmenbedingungen 2026

In Deutschland unterliegen Einkünfte aus Crowdinvestments der Abgeltungsteuer von rund 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Das gilt für Zinszahlungen und Gewinnbeteiligungen. Dein Sparerpauschbetrag von rund 1.000 Euro pro Person (rund 2.000 Euro bei Zusammenveranlagung) bleibt davon unberührt.

Die Plattformen sind verpflichtet, die Steuern automatisch einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Dafür benötigen sie deine Steueridentifikationsnummer und deinen Freistellungsauftrag. Wenn du keinen Freistellungsauftrag erteilst, wird die Steuer trotzdem einbehalten, und du kannst sie dir später über die Steuererklärung zurückholen.

Seit einigen Jahren gibt es strengere Regeln für die Anbieter von Crowdinvesting. Sie müssen umfangreiche Informationspflichten erfüllen und ihre Projekte bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) registrieren lassen. Das schützt dich als Anleger, aber es ist keine Garantie für die Qualität des Investments.

Achte darauf, dass die Plattform über eine gültige BaFin-Erlaubnis verfügt. Diese findest du im Impressum der Website oder in der BaFin-Datenbank. Wenn eine Plattform keine solche Erlaubnis hat, solltest du die Finger davon lassen. Es könnte sich um ein illegales Schneeballsystem handeln.

Fazit: Lohnt sich Crowdinvesting für dich?

Crowdinvesting kann sich lohnen, wenn du bereit bist, ein hohes Risiko einzugehen und dafür eine höhere Rendite als bei klassischen Anlagen zu erhalten. Es ist eine spannende Möglichkeit, in die Realwirtschaft zu investieren und Projekte zu unterstützen, die dir am Herzen liegen. Aber es ist kein Ersatz für ein sicheres Fundament aus Tagesgeld und breit gestreuten ETFs.

Für wen lohnt es sich also? Für Anleger, die bereits ein solides Vermögen aufgebaut haben, ihren Notgroschen gefüllt haben und nun einen Teil ihres Geldes mit einer höheren Risikobereitschaft arbeiten lassen möchten. Für alle anderen ist es eher nicht geeignet. Wenn du dir unsicher bist, starte mit einem sehr kleinen Betrag, den du wirklich entbehren kannst.

Denke immer daran: Eine hohe Rendite ist die Entschädigung für ein hohes Risiko. Es gibt keine risikofreie Anlage mit hohen Zinsen. Wenn dir jemand das verspricht, ist es höchstwahrscheinlich Betrug. Bleib skeptisch, bilde dich weiter und triff deine Entscheidungen auf Basis von Fakten, nicht von Emotionen.

Wenn du diese Grundsätze beherzigst, kannst du mit Crowdinvesting durchaus positive Erfahrungen machen. Es ist eine junge Branche, die sich ständig weiterentwickelt. Wer früh dabei ist und klug investiert, kann von den Wachstumschancen profitieren. Aber nur, wer auch den Totalverlust verkraften kann, sollte überhaupt einsteigen.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Kannst du den Verlust des gesamten Betrags verschmerzen?
Hast du einen Notgroschen für sechs Monate auf der Seite?
Verstehst du den Unterschied zwischen Eigen- und Fremdkapital?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Das Risiko ist sehr hoch. Du kannst dein gesamtes investiertes Kapital verlieren, wenn das Unternehmen insolvent geht. Es gibt keine Einlagensicherung wie bei Banken. Die Rendite ist die Entschädigung für dieses hohe Risiko.

Viele Plattformen erlauben den Einstieg bereits mit 25 oder rund 50 Euro. Das macht es auch Einsteigern möglich, erste Erfahrungen zu sammeln. Du solltest aber bedenken, dass die Diversifikation bei kleinen Beträgen schwieriger ist.

Die Laufzeiten variieren je nach Projekt und liegen meist zwischen 12 und 60 Monaten. Während dieser Zeit kommst du nicht an dein Geld, außer du verkaufst deine Anteile über einen Zweitmarkt, was oft mit Verlusten verbunden ist.

Im Insolvenzfall wirst du als Nachrangdarlehensgeber erst nach allen anderen Gläubigern bedient. In der Praxis bedeutet das, dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Großteil oder sogar dein gesamtes Geld verlierst. Eine Rückzahlung ist selten.

Ja, seriöse Plattformen benötigen eine Erlaubnis der BaFin. Sie müssen umfangreiche Informationspflichten erfüllen und ihre Projekte registrieren lassen. Du solltest vor der Investition prüfen, ob die Plattform in der BaFin-Datenbank gelistet ist.

Zinsen aus Crowdinvesting sind Kapitaleinkünfte und unterliegen der Abgeltungsteuer von rund 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag. Die Plattform führt die Steuer automatisch ab, sofern du einen Freistellungsauftrag erteilt hast. Dein Sparerpauschbetrag wird dabei berücksichtigt.

Das ist nur über einen Zweitmarkt möglich, den einige Plattformen anbieten. Dort kannst du deine Anteile anderen Anlegern anbieten, allerdings oft zu einem niedrigeren Preis. Ein vorzeitiger Ausstieg ist also möglich, aber in der Regel mit Verlusten verbunden.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.