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Crowdinvesting: So findest du heraus, ob es sich für dich lohnt

Crowdinvesting klingt verlockend, doch die Risiken sind real. Wir zeigen dir, wie die Anlageform funktioniert, welche Kosten lauern und für wen sich der Einstieg wirklich lohnt.

CrowdinvestingGeldanlageRisiken
Brauche ich das?
Nicht unbedingt.
Nur für einen kleinen Teil deines Vermögens geeignet.
Ist das sicher?
Eher nicht.
Hohes Risiko bis zum Totalverlust möglich.
Wie viel Gewinn?
Unsicher.
Chancen sind da, aber keine Garantie.

Warum Crowdinvesting auch dich betrifft

Vielleicht hast du schon einmal von Crowdinvesting gehört, aber gedacht, das sei nur etwas für Börsenprofis oder Menschen mit sehr viel Geld. Das Gegenteil ist der Fall: Schon mit kleinen Beträgen kannst du dich an Unternehmen beteiligen, die Kapital für ihre Projekte suchen. Diese Anlageform ist in den letzten Jahren stark gewachsen und begegnet dir inzwischen in vielen Alltagssituationen, etwa wenn ein lokales Café eine Filiale eröffnen möchte oder ein Start-up eine neue App entwickelt.

Für dich als Privatanleger bedeutet das: Du hast plötzlich Zugang zu Anlageklassen, die früher nur institutionellen Investoren vorbehalten waren. Das klingt nach einer großen Chance, birgt aber auch erhebliche Risiken. Bevor du dich entscheidest, ob sich Crowdinvesting für dich lohnt, solltest du verstehen, wie der Markt funktioniert und welche Fallstricke es gibt.

Ein wichtiger Punkt ist die Regulierung: Seit einigen Jahren unterliegen Crowdinvesting-Plattformen in Deutschland strengeren Regeln, um Anleger besser zu schützen. Dennoch gilt: Du trägst das volle Risiko, und eine Einlagensicherung wie bei einem klassischen Sparbuch gibt es nicht. Das solltest du niemals vergessen, wenn du über eine Investition nachdenkst.

In diesem Ratgeber nehmen wir dich an die Hand und erklären dir Schritt für Schritt, was Crowdinvesting ist, wie es funktioniert, welche Kosten auf dich zukommen und wie du typische Fehler vermeidest. Am Ende wirst du wissen, ob diese Anlageform zu deiner persönlichen Finanzstrategie passt oder ob du lieber die Finger davon lassen solltest.

100%
Risiko des Totalverlusts bei jedem Projekt
0 Euro
Einlagensicherung für Crowdinvestments
12-36 Monate
Typische Laufzeit vieler Projekte

Die Grundlagen: Was ist Crowdinvesting überhaupt?

Crowdinvesting ist eine Form der Schwarmfinanzierung, bei der viele Menschen (die Crowd) gemeinsam in ein Unternehmen oder ein Projekt investieren. Du leihst dem Unternehmen also nicht nur Geld wie bei einer klassischen Bank, sondern du beteiligst dich meist an einem speziellen Finanzinstrument, zum Beispiel einem Nachrangdarlehen oder einem stillen Beteiligungskontrakt. Im Gegenzug erhältst du eine Chance auf Rendite, die oft in Form von Zinsen oder Gewinnbeteiligungen ausgezahlt wird.

Der Ablauf ist in der Regel immer ähnlich: Ein Unternehmen stellt sein Projekt auf einer Online-Plattform vor, legt ein Finanzierungsziel fest und sucht Anleger. Du kannst dich mit einem Mindestbetrag beteiligen, der oft schon bei wenigen hundert Euro liegt. Sobald das Ziel erreicht ist, wird das Geld an das Unternehmen ausgezahlt, und die Laufzeit beginnt. Während dieser Zeit erhältst du in festgelegten Abständen deine Zinszahlungen, und am Ende bekommst du deinen Einsatz zurück, sofern alles gut läuft.

Wichtig zu verstehen: Crowdinvesting ist nicht dasselbe wie Crowdfunding. Beim Crowdfunding spendest du Geld oder erhältst ein Produkt als Gegenleistung, zum Beispiel eine Tasse Kaffee oder ein T-Shirt. Beim Crowdinvesting geht es dagegen um eine echte Finanzanlage mit Renditeerwartung und Verlustrisiko. Diese Unterscheidung ist entscheidend, weil sie rechtliche und steuerliche Konsequenzen hat.

Ein weiterer zentraler Begriff ist der des Nachrangdarlehens. Das bedeutet: Wenn das Unternehmen in eine Krise gerät und Insolvenz anmelden muss, wirst du als Anleger erst nach allen anderen Gläubigern bedient. Im schlimmsten Fall bekommst du gar nichts zurück. Diese Nachrangigkeit ist der Hauptgrund, warum Crowdinvesting als risikoreiche Anlage gilt und nur für einen kleinen Teil deines Vermögens geeignet ist.

So funktioniert die Anlage im Detail

Der erste Schritt ist die Wahl einer Plattform. In Deutschland gibt es mehrere Anbieter, die sich auf Crowdinvesting spezialisiert haben. Diese Plattformen prüfen die Unternehmen vorab, bewerten die Projekte und stellen sie dann der Öffentlichkeit vor. Du solltest dir immer die Zeit nehmen, die Plattform selbst zu bewerten: Wie lange existiert sie schon? Welche Projekte wurden erfolgreich abgeschlossen? Gibt es Transparenz über Ausfälle?

Wenn du ein Projekt gefunden hast, das dich interessiert, musst du dich in der Regel einmalig registrieren und deine Identität verifizieren. Das ist gesetzlich vorgeschrieben, um Geldwäsche zu verhindern. Danach kannst du einen Anlagebetrag wählen, der zwischen dem Mindestbetrag und einem Höchstbetrag liegen kann. Dein Geld wird dann auf ein Treuhandkonto überwiesen, bis das Finanzierungsziel erreicht ist.

Erst wenn das Ziel erreicht ist, wird das Geld an das Unternehmen ausgezahlt. Wird das Ziel nicht erreicht, bekommst du deinen Einsatz zurück. Während der Laufzeit, die oft zwischen einem und fünf Jahren liegt, erhältst du regelmäßige Statusberichte vom Unternehmen. Diese Berichte sind wichtig, um die Entwicklung deines Investments zu verfolgen. Du solltest sie aufmerksam lesen, denn sie können erste Warnsignale für Probleme zeigen.

Am Ende der Laufzeit wird das Darlehen zurückgezahlt, sofern das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich war. In manchen Fällen gibt es auch die Möglichkeit eines vorzeitigen Ausstiegs, etwa über einen Zweitmarkt. Allerdings ist dieser Markt oft illiquide, das heißt, du findest nicht immer einen Käufer für deine Anteile. Plane also fest mit der vollen Laufzeit und verlasse dich nicht auf einen schnellen Ausstieg.

Kosten und Gebühren: Was kommt auf dich zu?

Bevor du investierst, solltest du die Kostenstruktur genau verstehen. Die meisten Plattformen erheben keine direkten Gebühren von dir als Anleger, sondern verdienen ihr Geld über Provisionen, die das Unternehmen zahlt. Das klingt zunächst positiv, bedeutet aber nicht, dass du keine indirekten Kosten trägst. Diese Provisionen werden nämlich in die Konditionen des Darlehens eingerechnet und können die Rendite schmälern.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der sogenannte Risikoaufschlag. Da Crowdinvesting-Projekte ein hohes Ausfallrisiko haben, bieten sie oft höhere Zinsen als klassische Anlagen. Diese Zinsen sind aber keine Garantie, sondern eine Entschädigung für das Risiko, das du eingehst. Du solltest also nicht nur auf die Höhe der Zinsen schauen, sondern auch auf die Bonität des Unternehmens und die Sicherheiten, die es bietet.

Zusätzlich können bei manchen Plattformen Gebühren für Sonderfälle anfallen, etwa wenn du deine Anteile vorzeitig verkaufen möchtest oder wenn du eine jährliche Depotgebühr zahlen musst. Diese Kosten sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, deshalb solltest du das Kleingedruckte lesen. Ein seriöser Anbieter weist alle Gebühren transparent aus und versteckt sie nicht in Fußnoten.

Steuerlich gilt: Zinsen aus Crowdinvestments sind als Kapitaleinkünfte zu versteuern. Die Plattformen führen in der Regel die Abgeltungssteuer automatisch an das Finanzamt ab, sofern du einen Freistellungsauftrag erteilt hast. Ohne diesen Auftrag wird der Steuerfreibetrag nicht berücksichtigt, und du zahlst auf den gesamten Betrag Steuern. Das solltest du unbedingt vermeiden, indem du deinen Freistellungsauftrag rechtzeitig einrichtest.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Die Auswahl des richtigen Projekts ist entscheidend für deinen Erfolg. Du solltest niemals nur auf die versprochene Rendite schauen, sondern eine umfassende Bewertung vornehmen. Beginne mit dem Geschäftsmodell des Unternehmens: Ist das Produkt oder die Dienstleistung verständlich? Gibt es einen klaren Markt und eine realistische Wachstumsperspektive? Je besser du das Geschäft verstehst, desto besser kannst du Risiken einschätzen.

Ein weiteres Kriterium ist die finanzielle Situation des Unternehmens. Schau dir die Bilanz an, wenn sie verfügbar ist, und achte auf Verschuldung, Umsatzentwicklung und Cashflow. Viele Plattformen stellen diese Informationen bereit, aber du musst sie aktiv abrufen. Wenn ein Unternehmen keine ausreichenden Finanzdaten offenlegt, solltest du vorsichtig sein. Transparenz ist ein Zeichen für Seriosität.

Auch die Plattform selbst solltest du unter die Lupe nehmen. Wie lange ist sie am Markt? Gibt es Erfahrungsberichte von anderen Anlegern? Wie reagiert der Kundenservice auf Anfragen? Eine etablierte Plattform mit einer langen Historie ist in der Regel vertrauenswürdiger als ein Neuling, der schnell wachsen will. Du kannst auch in Foren und auf Bewertungsportalen nach Erfahrungen suchen.

Schließlich solltest du auf die Sicherheiten achten, die das Unternehmen bietet. Manche Projekte sind durch Grundschulden oder Bürgschaften abgesichert, andere nicht. Je mehr Sicherheiten vorhanden sind, desto geringer ist das Risiko eines Totalverlusts. Allerdings sind Sicherheiten keine Garantie, und im Insolvenzfall kann es trotzdem zu Verlusten kommen. Sei also immer skeptisch und hinterfrage jede Information kritisch.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Der häufigste Fehler ist, zu viel Geld in Crowdinvesting zu stecken. Viele Anleger lassen sich von hohen Zinsen verführen und investieren einen großen Teil ihres Vermögens in ein einziges Projekt. Das ist extrem riskant, denn wenn das Projekt scheitert, verlierst du nicht nur die Zinsen, sondern dein gesamtes Kapital. Eine Faustregel besagt, dass Crowdinvesting nur einen kleinen Prozentsatz deines Gesamtvermögens ausmachen sollte.

Ein weiterer Fehler ist die mangelnde Diversifikation. Wenn du in nur ein oder zwei Projekte investierst, bist du von deren Schicksal vollständig abhängig. Besser ist es, auf mehrere Projekte zu verteilen, idealerweise in verschiedenen Branchen und mit unterschiedlichen Laufzeiten. So kannst du das Risiko streuen und musst nicht befürchten, dass ein einziger Ausfall deine gesamte Rendite zunichtemacht.

Viele Anleger ignorieren auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Crowdinvesting ist prozyklisch, das heißt, in wirtschaftlich guten Zeiten laufen die Projekte besser, in Krisenzeiten steigen die Ausfälle. Du solltest also nicht nur auf das einzelne Projekt schauen, sondern auch auf das gesamtwirtschaftliche Umfeld. Wenn die Konjunktur schwächelt, ist Vorsicht geboten, auch wenn die Angebote noch so verlockend erscheinen.

Schließlich unterschätzen viele Anleger den Zeitaufwand. Crowdinvesting ist keine passive Geldanlage, bei der du dich zurücklehnen kannst. Du musst die Projekte regelmäßig überwachen, Berichte lesen und auf Warnsignale reagieren. Wenn du dazu nicht bereit bist, ist eine andere Anlageform vielleicht besser für dich geeignet. Ehrlichkeit dir selbst gegenüber ist hier der erste Schritt zu einer klugen Entscheidung.

Konkrete nächste Schritte für deinen Einstieg

Bevor du auch nur einen Euro investierst, solltest du deine finanzielle Situation genau prüfen. Hast du einen Notgroschen für unvorhergesehene Ausgaben? Hast du Schulden, die du zuerst abbezahlen solltest? Und ist dein restliches Vermögen breit gestreut, zum Beispiel in Aktien-ETFs oder Tagesgeld? Wenn du diese Fragen mit Nein beantworten musst, ist Crowdinvesting nicht das Richtige für dich.

Wenn du dich für einen Einstieg entscheidest, beginne mit einem kleinen Betrag, den du wirklich entbehren kannst. Es ist besser, erste Erfahrungen mit einem niedrigen Einsatz zu sammeln, als sofort viel Geld zu riskieren. Du kannst dich langsam an die Anlageform herantasten und lernen, wie die Plattformen funktionieren, ohne dass du gleich große Summen verlierst.

Erstelle dir einen Plan, wie viel du insgesamt investieren möchtest und wie du diesen Betrag auf verschiedene Projekte verteilst. Lege fest, welche Branchen dich interessieren und welche Laufzeiten du bevorzugst. Ein schriftlicher Plan hilft dir, emotionale Entscheidungen zu vermeiden und diszipliniert zu bleiben, auch wenn ein Projekt besonders attraktiv erscheint.

Schließlich solltest du dich kontinuierlich weiterbilden. Lies Fachartikel, besuche Webinare und tausche dich mit anderen Anlegern aus. Der Markt für Crowdinvesting entwickelt sich ständig weiter, und wer auf dem Laufenden bleibt, kann besser auf Veränderungen reagieren. Mit diesem Wissen bist du gut gerüstet, um zu entscheiden, ob sich Crowdinvesting für dich lohnt oder ob du lieber andere Wege wählst.

Fazit: Für wen lohnt sich Crowdinvesting wirklich?

Crowdinvesting ist keine Anlageform für jedermann. Es eignet sich in erster Linie für Anleger, die bereits über ein solides finanzielles Fundament verfügen, einen Notgroschen haben und ihr Vermögen breit streuen. Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst, kannst du mit einem kleinen Teil deines Geldes in spannende Projekte investieren und von potenziell höheren Renditen profitieren.

Für alle anderen, die noch am Anfang ihrer finanziellen Reise stehen oder auf ihr Erspartes angewiesen sind, ist Crowdinvesting eher ungeeignet. Das Risiko eines Totalverlusts ist real, und die fehlende Einlagensicherung macht die Anlage besonders gefährlich. Du solltest niemals Geld investieren, das du in den nächsten Jahren benötigst, etwa für eine Anzahlung für eine Immobilie oder für deine Altersvorsorge.

Wenn du dich dennoch für Crowdinvesting interessierst, gehe strukturiert vor: Informiere dich gründlich, wähle seriöse Plattformen, diversifiziere deine Investments und überwache deine Anlagen regelmäßig. Mit dieser Disziplin kannst du die Risiken minimieren und deine Chancen erhöhen. Aber vergiss nie: Eine Garantie auf Gewinn gibt es nicht.

Am Ende musst du selbst entscheiden, ob sich Crowdinvesting für dich lohnt. Nutze die Informationen aus diesem Ratgeber, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Wenn du unsicher bist, ist es immer besser, auf Nummer sicher zu gehen und auf konservativere Anlageformen zu setzen. Deine finanzielle Sicherheit ist wichtiger als jede noch so verlockende Rendite.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Kannst du den Einsatz komplett verlieren?
Hast du einen Notgroschen für 6 Monate?
Ist dein Depot sonst breit gestreut?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Experten empfehlen, nur einen kleinen Prozentsatz deines Gesamtvermögens zu investieren, oft wird ein Maximum von fünf bis zehn Prozent genannt. Wichtig ist, dass du den Betrag komplett verlieren kannst, ohne in finanzielle Not zu geraten. Beginne im Zweifel mit einem kleineren Betrag.

Nein, Crowdinvesting unterliegt nicht der gesetzlichen Einlagensicherung, die für Bankguthaben gilt. Wenn das Unternehmen insolvent wird, kannst du dein Geld verlieren. Es gibt keine staatliche Absicherung für diese Art von Anlage.

Die versprochenen Renditen variieren stark und können je nach Projekt und Risiko zwischen wenigen Prozent und deutlich zweistelligen Beträgen liegen. Diese Zinsen sind aber keine Garantie, sondern eine Entschädigung für das hohe Risiko. In der Praxis kommt es häufig zu Ausfällen.

In der Regel ist ein vorzeitiger Ausstieg nicht oder nur mit Abschlägen möglich. Einige Plattformen bieten einen Zweitmarkt an, auf dem du deine Anteile verkaufen kannst, aber dieser Markt ist oft illiquide. Du solltest also fest mit der vollen Laufzeit planen.

Beim Crowdfunding erhältst du eine Gegenleistung wie ein Produkt oder eine Spendenquittung. Beim Crowdinvesting investierst du in ein Finanzinstrument und erhältst eine Renditechance. Crowdinvesting ist also eine echte Geldanlage mit Verlustrisiko, während Crowdfunding eher eine Unterstützung ist.

Seriöse Plattformen sind in der Regel bei der BaFin registriert und legen umfassende Informationen zu den Projekten offen. Du solltest auf Transparenz, eine lange Marktpräsenz und positive Erfahrungsberichte achten. Ein Vergleich mehrerer Anbieter ist immer sinnvoll.

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SR

StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.