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Crowdinvesting: So funktioniert die Geldanlage in Projekte und Startups

Beim Crowdinvesting beteiligst du dich schon mit kleinen Beträgen an Unternehmen oder Immobilienprojekten. Diese Form der Schwarmfinanzierung bietet Chancen auf Rendite, birgt aber auch das Risiko des Totalverlusts.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Crowdinvesting ist eine Form des Crowdfundings, bei der du als Anleger am wirtschaftlichen Erfolg eines Projekts beteiligt wirst.
  • Die Beteiligung erfolgt meist als Mezzanine-Kapital in Form eines nachrangigen Darlehens oder einer stillen Beteiligung.
  • Mindestinvestitionen beginnen je nach Plattform bei 10 Euro, 250 Euro oder 500 Euro.
  • Erträge aus stillen Beteiligungen und Nachrangdarlehen unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag.

01 · Grundlagen

Was ist Crowdinvesting?

Crowdinvesting verbindet viele einzelne Anleger mit Unternehmen, die Kapital benötigen. Anders als beim klassischen Crowdfunding steht hier die finanzielle Rendite im Vordergrund.

International hat sich für diese Form der Schwarmfinanzierung der Begriff equity-based Crowdfunding durchgesetzt. Der deutsche Ausdruck Crowdinvestment ist eine Wortschöpfung, die den Renditeaspekt stärker betont. Du findest das Modell mittlerweile in nahezu allen Branchen, von Startups über den Mittelstand bis zu Immobilien und erneuerbaren Energien.

Die Beteiligung der Anleger wird in den meisten Fällen als nachrangiges Darlehen geregelt. Das bedeutet, dass deine Forderung im Insolvenzfall erst nach den Forderungen anderer Gläubiger bedient wird. Diese Konstruktion ist ein zentraler Unterschied zu klassischen Bankeinlagen.

Die Mindestinvestition ist bewusst niedrig angesetzt, um vielen Menschen den Zugang zu ermöglichen. Je nach Plattform kannst du bereits ab 10 Euro, 250 Euro oder 500 Euro einsteigen. Eine Beteiligung ist also nicht auf einen kleinen Kreis vermögender Investoren beschränkt.

Für Crowdinvestments gibt es keinen etablierten Sekundärmarkt. Du kannst dich also nicht wie bei Aktien unkompliziert von deiner Investition trennen, wenn du unzufrieden bist oder kurzfristig Geld benötigst. Einige Plattformen haben zwar eigene Handelsplätze eingerichtet, ein funktionierender Markt ist das aber noch nicht.

Deine Informationsrechte sind je nach Plattform unterschiedlich geregelt. Bei größeren Anbietern ist es üblich, dass die Projektstarter den Crowdinvestoren alle drei Monate ein Update zur Geschäftsentwicklung vorlegen. Die Tiefe dieser Informationen variiert jedoch.

Kurz erklärt

Crowdinvesting

Eine Form des Crowdfundings, bei der viele Anleger gemeinsam Kapital in ein Unternehmen oder Projekt investieren und dafür eine finanzielle Beteiligung am Erfolg erhalten.

International wird meist die Bezeichnung equity-based Crowdfunding genutzt.

02 · Vergleich

Crowdinvesting und Crowdfunding: Wo liegt der Unterschied?

Beide Begriffe werden oft synonym verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Modelle. Der entscheidende Punkt ist die Gegenleistung für dein Geld.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Gegenleistung, die du für dein Geld erhältst. Beim klassischen Crowdfunding unterstützt du ein Projekt mit einer Spende oder erhältst ein Produkt beziehungsweise ein Dankeschön. Beim Crowdinvesting steht dagegen die finanzielle Rendite im Vordergrund.

Rechtlich wird Crowdinvesting als Vermögensanlage nach dem Vermögensanlagengesetz eingeordnet. Klassisches Crowdfunding ist hingegen meist ein Kaufvertrag oder eine Spende. Diese unterschiedliche Einordnung hat direkte Auswirkungen auf deine Rechte und Pflichten als Geldgeber.

Für Unternehmen ist Crowdinvesting nicht nur ein Finanzierungsinstrument. Es dient auch als Marketing- und Vertriebswerkzeug, da die Crowd als Markenbotschafter eingebunden werden kann. Dieser Aspekt spielt beim klassischen Crowdfunding eine ähnliche Rolle, die finanzielle Komponente fehlt dort jedoch.

Crowdinvesting ist eine spezielle, renditeorientierte Ausprägung des Crowdfundings. Du solltest die Begriffe daher nicht synonym verwenden, wenn du über die Risiken und Chancen deiner Geldanlage sprichst.

Crowdinvesting und klassisches Crowdfunding im direkten Vergleich
CrowdinvestingCrowdfunding
GegenleistungFinanzielle Rendite oder UnternehmensanteileSpende, Produkt oder Dankeschön
ZielKapitalanlage mit RenditechanceProjektfinanzierung ohne Renditeerwartung

03 · Was gilt

Welche Beteiligungs­formen gibt es beim Crowdinvesting?

Dein investiertes Kapital wird in den meisten Fällen als Mezzanine-Kapital bereitgestellt. Das ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital.

Die häufigste Form ist das nachrangige Darlehen. Dabei leihst du dem Unternehmen Geld, stehst als Gläubiger aber hinter anderen Kreditgebern zurück. Diese Konstruktion ist für die Unternehmen attraktiv, weil sie als wirtschaftliches Eigenkapital gewertet werden kann.

Eine weitere verbreitete Form ist die stille Beteiligung. Hierbei beteiligst du dich am Gewinn des Unternehmens, hast aber in der Regel kein Mitspracherecht. Die genauen Vertragsbedingungen unterscheiden sich von Projekt zu Projekt erheblich.

Das echte equity-based Crowdinvesting, also der Kauf von Aktien oder Unternehmensanteilen, ist seltener. In diesem Fall wirst du Miteigentümer und hast Anspruch auf Dividenden. Diese Form bietet höhere Renditechancen, birgt aber auch ein entsprechend höheres Risiko.

Stimmberechtigte Aktien mit vollem Aktionärsrecht oder ein täglicher Handel an der Börse sind beim Crowdinvesting die Ausnahme. In den meisten Fällen erwirbst du kein Eigentum am Unternehmen, sondern eine schuldrechtliche Forderung.

Typische Formen

·Nachrangiges Darlehen
·Stille Beteiligung
·Equity-Based Crowdinvesting (Kauf von Aktien oder Unternehmensanteilen)
·Debt-Based Crowdinvesting (Darlehen)

Seltene Formen

·Stimmberechtigte Aktien mit vollem Aktionärsrecht
·Täglicher Handel an der Börse

04 · Schritt für Schritt

Wie läuft ein Crowdinvesting ab?

Der Ablauf ist digital und in wenige Schritte gegliedert. Du wählst ein Projekt, gibst deine Daten ein und erhältst eine Bestätigung deiner Geldanlage.

Der gesamte Prozess findet online statt. Du wählst auf einer Plattform ein Projekt aus, das zu deiner persönlichen Risikopräferenz passt. Anschließend legst du den Investitionsbetrag fest, der je nach Anbieter bei mindestens 10 Euro, 250 Euro oder 500 Euro beginnt.

Nach der Eingabe deiner persönlichen Daten erhältst du meist innerhalb von Sekunden eine Bestätigung deiner Geldanlage per E-Mail. Der Vorgang ist damit deutlich schneller abgeschlossen als bei vielen anderen Vermögensanlagen.

Während der Laufzeit hast du in der Regel keine Möglichkeit, das Investment vorzeitig zu kündigen. Du wartest also ab, bis das Projekt abgeschlossen ist und dein Kapital plus Zinsen zurückgezahlt wird. Bei Startups kann dieser Zeitraum fünf bis acht Jahre betragen.

Prüfe vor der Investition die gesamte Finanzierungsstruktur des Projekts. Dazu gehören der Anteil von Bankkrediten, Crowd-Kapital und echtem Eigenkapital. Stehen weniger als zehn Prozent Eigenkapital hinter dem Geld der Schwarmfinanzierer, fehlt im Krisenfall ein Puffer.

01

Projekt auswählen

Auf einer Crowdinvesting-Plattform wählst du ein Unternehmen oder Immobilienprojekt aus, das zu deiner Risikopräferenz passt.

02

Investitionsbetrag festlegen

Du legst den Betrag fest, den du investieren möchtest. Die Mindestinvestition liegt je nach Plattform bei 10 Euro, 250 Euro oder 500 Euro.

03

Persönliche Daten eingeben

Du gibst deine persönlichen Daten und die Höhe deines Investments auf der Plattform ein.

04

Bestätigung erhalten

Meist findest du schon Sekunden später die Bestätigung deiner Geldanlage in deinem Postfach.

05

Laufzeit abwarten

Während der Beteiligungsdauer erhältst du in der Regel regelmäßige Updates zum Projektfortschritt.

05 · Kosten

Welche Kosten entstehen beim Crowdinvesting?

Die Kostenstruktur ist für Anleger oft überschaubar. Bei einigen Plattformen investierst du kostenfrei, während andere Gebühren erheben können.

Die Kostenstruktur ist für Anleger oft überschaubar, aber nicht immer transparent. Einige Plattformen werben damit, dass du kostenfrei investieren kannst. Andere Anbieter erheben eine Plattformgebühr, die je nach Anbieter zwischen 0 und 5 Prozent der Anlagesumme liegen kann.

Zusätzlich zu den direkten Gebühren solltest du die steuerliche Belastung deiner Erträge einkalkulieren. Auf Gewinne aus stillen Beteiligungen und Nachrangdarlehen fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an.

Die Mindestinvestition selbst ist keine Gebühr, bestimmt aber deinen Kapitaleinsatz. Sie liegt je nach Plattform zwischen 10 und 500 Euro. Informiere dich vor der Investition über alle anfallenden Kosten der jeweiligen Plattform.

Typische Kostenpunkte für Anleger

Mindestinvestition10 bis 500 EUR
Steuer auf Erträge25 % Abgeltungsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag

06 · Im Vertrag

Welche rechtlichen Grundlagen gelten für Crowdinvesting?

Crowdinvesting ist im Vermögensanlagengesetz geregelt. Dieses Gesetz schützt Anleger, indem es Anbieter zu bestimmten Informationspflichten verpflichtet.

Die zentrale gesetzliche Grundlage ist das Vermögensanlagengesetz. Es regelt die Anlagemöglichkeit des Crowdinvestings und verpflichtet die Anbieter zur Veröffentlichung eines Vermögensanlageninformationsblatts. Dieses Dokument enthält alle relevanten Informationen zum Projekt, zu den Risiken und Kosten.

Eine Plattform, die dieses Blatt nicht automatisch liefert, ist unseriös. Du solltest in einem solchen Fall keine Investition tätigen. Das Gesetz schützt dich, indem es Anbieter zu bestimmten Informationspflichten zwingt.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Nachrangigkeit. Sie ist in den Vertragsbedingungen festgeschrieben und bedeutet, dass Crowd-Kapital ein ähnliches Risiko wie Eigenkapital trägt. Im Insolvenzfall wirst du erst nach allen anderen Gläubigern bedient.

Der Erwerb einer Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Dieser Hinweis ist gesetzlich vorgeschrieben und sollte für dich mehr als eine Formalie sein.

Wichtige Regelungen und Pflichten

VermögensanlagengesetzGesetzliche GrundlageRegelt die Anlagemöglichkeit des Crowdinvestings und verpflichtet Anbieter zur Veröffentlichung eines Vermögensanlageninformationsblatts.
VermögensanlageninformationsblattPflichtdokumentEnthält alle relevanten Informationen zum Projekt, zu Risiken und Kosten. Eine Plattform, die dieses Blatt nicht automatisch liefert, ist unseriös.
NachrangigkeitRisikoklauselCrowd-Kapital hat ein ähnliches Risiko wie Eigenkapital. Im Insolvenzfall wirst du erst nach allen anderen Gläubigern bedient.

07 · Was gilt

Wie lange ist dein Geld beim Crowdinvesting gebunden?

Die Beteiligungsdauer hängt stark von der Branche und dem einzelnen Projekt ab. Ein vorzeitiger Ausstieg ist in der Regel nicht vorgesehen.

Die Beteiligungsdauer hängt stark von der Branche ab. Bei Immobilienprojekten liegt die typische Laufzeit bei zwei bis drei Jahren. In dieser Zeit wird das Objekt saniert oder gebaut und anschließend verkauft oder vermietet.

Bei Startups musst du deutlich mehr Geduld mitbringen. Hier beträgt die Beteiligungsdauer meist fünf bis acht Jahre. In dieser Zeit soll das Unternehmen wachsen und idealerweise einen erfolgreichen Exit schaffen.

Für mittelständische Unternehmen liegt die übliche Laufzeit zwischen drei und sieben Jahren. Eine vorzeitige Kündigung ist in den meisten Fällen nicht vorgesehen. Du solltest daher nur Geld investieren, das du für diesen Zeitraum sicher nicht benötigst.

Ein funktionierender Sekundärmarkt existiert nicht. Du kannst deine Beteiligung also nicht einfach verkaufen, wenn du vorzeitig aussteigen möchtest. Einige Plattformen bieten eigene Handelsplätze an, deren Liquidität aber begrenzt ist.

Branche

·Immobilienprojekte
·Startups

Typische Laufzeit

·2 bis 3 Jahre
·5 bis 8 Jahre

08 · Fehler vermeiden

Welche Risiken birgt Crowdinvesting?

Crowdinvesting ist eine sehr riskante Anlageform. Du solltest nur Geld investieren, dessen vollständigen Verlust du verkraften kannst.

Das größte Risiko ist der Totalausfall deines eingesetzten Vermögens. Es gibt keinerlei Einlagensicherung oder ähnliche Schutzmechanismen. Wenn das Projekt scheitert, kannst du dein Geld vollständig verlieren.

Die Nachrangigkeit verschärft dieses Risiko. Im Insolvenzfall wirst du erst nach allen anderen Gläubigern bedient und gehst meist leer aus. Du stehst also in der langen Schlange der Gläubiger ganz hinten.

Das Ausfallrisiko ist bei Startup-Crowdfundings naturgemäß besonders hoch. Junge Unternehmen scheitern häufig, und die Prognosen sind mit großer Unsicherheit behaftet. Bei Immobilienprojekten oder mittelständischen Unternehmen sind die Risiken tendenziell geringer, aber nicht ausgeschlossen.

Ein weiteres Risiko ist die lange Bindung deines Kapitals ohne Kündigungsmöglichkeit. Du kannst dich nicht wie bei Aktien unkompliziert von deiner Investition trennen, wenn du unzufrieden bist oder kurzfristig liquide Mittel benötigst.

Die größten Risiken für Anleger

·Totalausfall des eingesetzten Vermögens ist möglich, da es keine Einlagensicherung gibt.
·Nachrangigkeit: Im Insolvenzfall wirst du erst nach allen anderen Gläubigern bedient und gehst meist leer aus.
·Kein funktionierender Sekundärmarkt: Du kannst dich nicht wie bei Aktien unkompliziert von deiner Investition trennen.
·Hohes Ausfallrisiko bei Startup-Crowdfundings.
·Lange Bindung des Kapitals ohne Kündigungsmöglichkeit während der Laufzeit.

09 · Was gilt

Wie werden Erträge aus Crowdinvesting versteuert?

Die steuerliche Behandlung hängt von der konkreten Beteiligungsform ab. Für die meisten Anleger relevant sind Erträge aus stillen Beteiligungen und Nachrangdarlehen.

Diese Einkünfte gelten als Kapitaleinkünfte und unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Hinzu kommen Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Eine Ausnahme bildet die atypische stille Beteiligung. Hier sind die Einkünfte gewerblicher Natur und unterliegen deinem persönlichen Steuersatz. Dieser kann je nach Einkommen deutlich über oder unter der Abgeltungsteuer liegen.

Du musst die Erträge in deiner Steuererklärung angeben, sofern die Plattform die Steuer nicht direkt einbehält. Der Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr kann auch auf diese Kapitaleinkünfte angerechnet werden.

Die Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Bei einer atypischen stillen Beteiligung gilt dein persönlicher Steuersatz.

Beteiligungsform

·Stille Beteiligung
·Nachrangdarlehen
·Atypische stille Beteiligung

Steuerliche Behandlung

·Abgeltungsteuer von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer
·Abgeltungsteuer von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer
·Persönlicher Steuersatz zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer

10 · Checkliste

Worauf solltest du bei der Auswahl einer Plattform achten?

Die Seriosität der Plattform ist entscheidend für deine Sicherheit als Anleger. Einige Punkte solltest du vor jeder Investition prüfen.

Eine seriöse Plattform liefert automatisch alle relevanten Informationen, darunter das Vermögensanlageninformationsblatt. Fehlt dieses Dokument, solltest du die Plattform meiden.

Ein aktueller Jahresabschluss des Emittenten sollte verfügbar sein. Außerdem brauchst du eine konkrete Projektplanung und eine ausführliche Beschreibung der Risiken. Nur so kannst du eine fundierte Entscheidung treffen.

Die Finanzierungsstruktur muss transparent sein. Du solltest erkennen können, wie hoch der Anteil von Bankkrediten, Crowd-Kapital und echtem Eigenkapital ist. Weniger als zehn Prozent Eigenkapital hinter dem Geld der Schwarmfinanzierer sind ein Warnsignal.

Einige Plattformen sind zertifizierte Vollmitglieder bei einem Verband digitaler Investmentplattformen. Das kann ein Hinweis auf Seriosität sein, ersetzt aber nicht deine eigene Prüfung der angebotenen Projekte.

Checkliste für seriöse Crowdinvesting-Plattformen

01

Die Plattform liefert automatisch alle relevanten Informationen, darunter das Vermögensanlageninformationsblatt.

02

Ein aktueller Jahresabschluss des Emittenten ist verfügbar.

03

Es gibt eine konkrete Projektplanung und eine ausführliche Beschreibung der Risiken.

04

Die Finanzierungsstruktur ist transparent: Wie hoch ist der Anteil von Bankkrediten, Crowd-Kapital und echtem Eigenkapital?

05

Weniger als zehn Prozent Eigenkapital hinter dem Geld der Schwarmfinanzierer sind ein Warnsignal.

06

Die Plattform ist zertifiziertes Vollmitglied bei einem Verband wie Digital Invest Germany.

11 · Hintergrund

Lohnt sich Crowdinvesting für dich?

Crowdinvesting kann eine Beimischung im Portfolio sein, ist aber kein Ersatz für klassische Geldanlagen. Die Entscheidung hängt von deiner Risikobereitschaft ab.

Crowdinvesting bietet dir die Chance, schon mit kleinen Beträgen am wirtschaftlichen Erfolg von Projekten teilzuhaben. Die Identifikation mit dem Projekt und der direkte Austausch mit den Initiatoren sind für viele Anleger wichtige Aspekte. Du kannst also nicht nur aus Renditegründen investieren, sondern auch aus Überzeugung.

Gleichzeitig ist das Risiko eines Totalausfalls hoch. Du solltest deine Investments breit über verschiedene Plattformen und Projekte streuen. Insgesamt sollten Crowdinvestments nicht mehr als zehn Prozent deines liquiden Vermögens ausmachen.

Prüfe jedes Projekt individuell und investiere nur, wenn du das Geschäftsmodell und die Investitionsbedingungen verstehst. Investiere nicht mehr Geld, als du als Verlust verkraften kannst. Diese Regel gilt für alle riskanten Anlageformen, beim Crowdinvesting ist sie besonders wichtig.

Crowdinvesting bietet dir die Chance, schon mit kleinen Beträgen am wirtschaftlichen Erfolg von Projekten teilzuhaben. Die Identifikation mit dem Projekt und der direkte Austausch mit den Initiatoren sind für viele Anleger wichtige Aspekte.

Gleichzeitig ist das Risiko eines Totalausfalls hoch. Streue deine Investments breit über verschiedene Plattformen und Projekte und investiere insgesamt nicht mehr als zehn Prozent deines liquiden Vermögens in Crowdinvestments.

Prüfe jedes Projekt individuell und investiere nur, wenn du das Geschäftsmodell und die Investitionsbedingungen verstehst. Lauf nicht blind der Crowd hinterher, sondern triff deine eigene Entscheidung.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026