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Beste Schwellenländer-ETFs 2026: So findest du den passenden Indexfonds

Ein Schwellenländer-ETF ergänzt dein Depot um Aktien aus dynamischen Volks­wirtschaften wie China, Indien oder Brasilien. Für 2026 stehen dir 37 ETFs auf sechs breite Marktindizes zur Auswahl, die sich in Kosten, Größe und Ländergewichtung unterscheiden.

11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Gesamtkostenquote (TER) für Schwellenländer-ETFs liegt 2026 zwischen 0,09 und 0,55 Prozent pro Jahr.
  • Der MSCI Emerging Markets Index bildet 1.165 große und mittelgroße Unternehmen aus 24 Ländern ab.
  • Ein Schwellenländer-ETF eignet sich als Beimischung zu einem Industrieländer-ETF, etwa im Verhältnis 70 zu 30.
  • China, Taiwan und Indien machen zusammen über 60 Prozent der Marktkapitalisierung im MSCI Emerging Markets Index aus.

01 · Grundlagen

Was ist ein Schwellenländer-ETF?

Ein Schwellenländer-ETF bildet einen Index ab, der Aktien aus aufstrebenden Volkswirtschaften enthält. Diese Länder befinden sich wirtschaftlich zwischen Entwicklungs- und Industrieländern.

Ein Schwellenländer-ETF bündelt Aktien aus Ländern, die der Indexanbieter MSCI als Emerging Markets einstuft. Diese Kategorie liegt zwischen den Developed Markets und den Frontier Markets, also den Grenzmärkten. Beispiele für solche Länder sind Brasilien, Indien, China und Südafrika.

Für dich bedeutet das: Du kaufst mit einem einzigen Wertpapier Anteile an Unternehmen aus vielen verschiedenen Volkswirtschaften. Die Indexanbieter MSCI und FTSE klassifizieren die Länder der Welt dabei nach klaren Kriterien wie Wirtschaftskraft und Marktzugänglichkeit.

  • Der MSCI unterteilt die Welt in Developed Markets, Emerging Markets, Frontier Markets und Standalone Markets.
  • Schwellenländer-ETFs investieren ausschließlich in die Kategorie Emerging Markets.

Kurz erklärt

Schwellenländer-ETF

Ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Aktienindex aus Schwellenländern (Emerging Markets) nachbildet. Er bündelt Unternehmen aus Ländern wie China, Indien, Brasilien oder Südafrika in einem einzigen Wertpapier.

Der Indexanbieter MSCI unterteilt die Welt in Developed Markets, Emerging Markets, Frontier Markets und Standalone Markets. Schwellenländer-ETFs investieren ausschließlich in die zweite Kategorie.

02 · Vergleich

MSCI Emerging Markets oder FTSE Emerging: Welcher Index passt?

Für ein breites Investment in Schwellenländer stehen dir 2026 sechs investierbare Indizes zur Verfügung. Die beiden wichtigsten Anbieter MSCI und FTSE unterscheiden sich in der Länderauswahl und der Anzahl der enthaltenen Titel.

Der MSCI Emerging Markets Index umfasst große und mittelgroße Unternehmen aus 24 Schwellenländern. Mit 1.165 Titeln und 23 verfügbaren ETFs ist er der mit Abstand meistgenutzte Index für Schwellenländer-Investments. Der FTSE Emerging Index enthält mit 2.290 Unternehmen deutlich mehr Titel, wird aber nur von 4 ETFs abgebildet.

Der FTSE Index berücksichtigt andere Auswahlkriterien und Gewichtungen, was zu leichten Unterschieden in der Zusammensetzung führen kann. Für dein Depot ist der MSCI Emerging Markets oft die praktikablere Wahl, weil du hier aus einer viel größeren Auswahl an ETFs wählen kannst.

  • Der MSCI Emerging Markets IMI erweitert den klassischen Index um kleinere Unternehmen und enthält 2.914 Titel.
  • Er deckt rund 99 Prozent der investierbaren Marktkapitalisierung in 24 Schwellenländern ab.
Die zwei meistgenutzten Schwellenländer-Indizes im direkten Vergleich
MSCI Emerging MarketsFTSE Emerging
Anzahl der Titel (2026)1.165 Unternehmen2.290 Unternehmen
Abgedeckte Länder24 SchwellenländerSchwellenländer weltweit
Verfügbare ETFs23 ETFs4 ETFs
FokusGroße und mittelgroße UnternehmenBreiterer Marktzugang mit mehr Titeln

03 · Kosten

Was kostet ein Schwellenländer-ETF?

Die jährlichen Kosten eines ETFs werden über die Gesamtkostenquote (TER) abgebildet. Bei Schwellenländer-ETFs ist die Spanne 2026 relativ breit.

Bei Schwellenländer-ETFs liegt die Spanne 2026 zwischen 0,09 Prozent und 0,55 Prozent pro Jahr. Die günstigsten ETFs findest du im Bereich um 0,09 bis 0,20 Prozent.

Bei einem Anlagebetrag von 10.000 Euro entspricht eine TER von 0,20 Prozent jährlichen Kosten von 20 Euro. Die TER wird direkt dem Fondsvermögen entnommen und nicht separat von deinem Konto abgebucht.

  • Günstige Schwellenländer-ETFs liegen bei 0,09 bis 0,20 Prozent pro Jahr.
  • Das mittlere Segment bewegt sich zwischen 0,20 und 0,35 Prozent.
  • Teure Produkte kosten bis zu 0,55 Prozent pro Jahr.

Typische Gesamtkostenquoten (TER) für Schwellenländer-ETFs 2026

Günstigste ETFs0,09 % p.a.
Teuerste ETFs0,55 % p.a.

04 · Was gilt

Welche Länder und Branchen stecken in Schwellenländer-ETFs?

Die regionale Verteilung in Schwellenländer-Indizes ist oft stark konzentriert. Drei Länder dominieren den MSCI Emerging Markets Index deutlich.

China dominiert den MSCI Emerging Markets Index mit rund 32 Prozent Gewicht. Taiwan folgt mit etwa 14,6 Prozent, Indien mit rund 14,5 Prozent.

Die übrigen 21 Länder teilen sich das verbleibende Drittel. Brasilien, Südafrika und Mexiko gehören dazu, haben aber jeweils nur einen kleinen Anteil am Gesamtindex. Je nach Marktlage können einzelne Länder große Teile des Index ausmachen.

  • China, Taiwan und Indien machen zusammen über 60 Prozent des MSCI Emerging Markets Index aus.
  • Die restlichen Länder wie Brasilien, Südafrika und Mexiko teilen sich das verbleibende Drittel.

Top 3 Länder

·China mit rund 32 Prozent Gewicht
·Taiwan mit rund 14,6 Prozent Gewicht
·Indien mit rund 14,5 Prozent Gewicht

Weitere 21 Länder

·Brasilien, Südafrika, Mexiko und weitere Länder teilen sich das verbleibende Drittel
·Einzelne Länder können je nach Marktlage große Teile des Index ausmachen

05 · Vergleich

Thesaurierend oder ausschüttend: Welche Variante ist sinnvoll?

Schwellenländer-ETFs gibt es in beiden Ertragsvarianten. Die Wahl hängt von deiner Anlagestrategie und deinem steuerlichen Freibetrag ab.

Bei thesaurierenden ETFs werden Dividenden automatisch wieder angelegt. Das spart dir manuellen Aufwand und sorgt für einen kontinuierlichen Zinseszinseffekt. Bei ausschüttenden ETFs werden die Erträge auf dein Konto überwiesen, du musst sie selbst reinvestieren.

Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet, dass nur 70 Prozent der Erträge mit der Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag belastet werden. Der Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr gilt für beide Varianten.

  • Thesaurierende ETFs reinvestieren Dividenden automatisch und lösen über die Vorabpauschale jährlich Steuern aus.
  • Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden aus, die sofort versteuert werden.

06 · Schritt für Schritt

Wie baust du Schwellenländer-ETFs in dein Depot ein?

Ein Schwellenländer-ETF ist selten das einzige Investment. Als Ergänzung zu einem Industrieländer-ETF sorgt er für globale Diversifikation.

Ein Schwellenländer-ETF ist selten das einzige Investment. Als Ergänzung zu einem Industrieländer-ETF sorgt er für globale Diversifikation. Ein klassisches Verhältnis ist 70 Prozent Industrieländer und 30 Prozent Schwellenländer.

Achte darauf, dass dein Industrieländer-ETF und dein Schwellenländer-ETF vom selben Indexanbieter stammen. So vermeidest du Dopplungen oder fehlende Länder. Ein ETF-Sparplan mit monatlicher Rate eignet sich für den regelmäßigen Vermögensaufbau.

  • Starte mit einem breiten Industrieländer-ETF, zum Beispiel auf den MSCI World.
  • Bestimme deine Beimischung, ein klassisches Verhältnis ist 70 zu 30.
  • Stimme die Indexanbieter aufeinander ab, um Lücken oder Dopplungen zu vermeiden.
  • Richte einen Sparplan ein, wenn du regelmäßig investieren möchtest.
01

Basisinvestment festlegen

Starte mit einem breiten Industrieländer-ETF, zum Beispiel auf den MSCI World. Dieser bildet das Fundament deines Aktienportfolios.

02

Beimischung bestimmen

Ein klassisches Verhältnis ist 70 Prozent Industrieländer und 30 Prozent Schwellenländer. Du kannst den Anteil je nach Risikobereitschaft anpassen.

03

Indexanbieter abstimmen

Achte darauf, dass dein Industrieländer-ETF und dein Schwellenländer-ETF vom selben Indexanbieter stammen. So vermeidest du Dopplungen oder fehlende Länder.

04

Sparplan einrichten

Ein ETF-Sparplan mit monatlicher Rate eignet sich für den langfristigen Vermögensaufbau. Der Anlagehorizont sollte mindestens 10 bis 15 Jahre betragen.

07 · Fehler vermeiden

Welche Risiken bringen Schwellenländer-ETFs mit?

Neben den Chancen durch höheres Wirtschaftswachstum bestehen in Schwellenländern besondere Risiken. Diese solltest du vor dem Kauf kennen.

Schwellenländer bieten höheres Wachstumspotenzial, bringen aber auch besondere Risiken mit. Politische Risiken wie Regierungswechsel oder Handelskonflikte können Kurse stark belasten. Währungsschwankungen der lokalen Währungen gegenüber dem Euro beeinflussen deine Rendite direkt.

In Bärenmärkten fallen Schwellenländer-ETFs oft stärker als Industrieländer-ETFs, weil Anleger Kapital in sichere Häfen umschichten. Die breite Streuung über viele Länder reduziert jedoch das Totalverlustrisiko einzelner Staaten.

  • Politische Risiken: Regierungswechsel oder geopolitische Spannungen können Kurse belasten.
  • Währungsrisiken: Schwankungen lokaler Währungen beeinflussen deine Rendite.
  • Höhere Schwankungen: In Bärenmärkten fallen Schwellenländer-ETFs oft stärker als Industrieländer-ETFs.
  • Konzentrationsrisiko: China, Taiwan und Indien machen über 60 Prozent des Index aus.

Typische Risiken bei Schwellenländer-Investments

·Politische Risiken: Regierungswechsel, Handelskonflikte oder geopolitische Spannungen können Kurse stark belasten.
·Währungsrisiken: Schwankungen der lokalen Währungen gegenüber dem Euro beeinflussen deine Rendite direkt.
·Höhere Schwankungen: In Bärenmärkten fallen Schwellenländer-ETFs oft stärker als Industrieländer-ETFs, weil Anleger Kapital in sichere Häfen umschichten.
·Konzentrationsrisiko: China, Taiwan und Indien machen über 60 Prozent des MSCI Emerging Markets Index aus. Einzelne Länder können den Index dominieren.
·Regulatorische Unsicherheiten: Änderungen bei Kapitalverkehrskontrollen oder Unternehmensvorschriften können Investitionen erschweren.

08 · Checkliste

Woran erkennst du einen soliden Schwellenländer-ETF?

Nicht jeder der 37 verfügbaren ETFs ist für dein Depot geeignet. Diese Kriterien helfen dir bei der Auswahl.

Ein Fondsvolumen von mindestens 100 Millionen Euro senkt das Risiko, dass der ETF geschlossen wird. Eine Gesamtkostenquote unter 0,30 Prozent pro Jahr ist 2026 ein guter Richtwert.

Physische Replikation bildet den Index direkt mit Aktien ab und vermeidet Kontrahentenrisiken. Prüfe außerdem, ob dein Broker den ETF als Sparplan anbietet, wenn du regelmäßig investieren möchtest.

  • Fondsvolumen: Mindestens 100 Millionen Euro verringern das Schließungsrisiko.
  • Gesamtkostenquote: Eine TER unter 0,30 Prozent pro Jahr ist ein guter Richtwert.
  • Replikationsmethode: Physische Replikation vermeidet Kontrahentenrisiken.
  • Indexanbieter: MSCI und FTSE sind etablierte Anbieter mit klaren Länderklassifizierungen.
  • Sparplanfähigkeit: Prüfe, ob dein Broker den ETF als Sparplan anbietet.

Auswahlkriterien für Schwellenländer-ETFs

01

Fondsvolumen: Der ETF sollte mindestens 100 Millionen Euro verwalten, damit das Risiko einer Schließung gering bleibt.

02

Gesamtkostenquote: Die jährlichen Kosten (TER) für Schwellenländer-ETFs liegen zwischen 0,09 und 0,55 Prozent.

03

Replikationsmethode: Physische Replikation bildet den Index direkt mit Aktien ab und vermeidet Kontrahentenrisiken.

04

Indexanbieter: MSCI und FTSE sind etablierte Anbieter mit klaren Länderklassifizierungen.

05

Sparplanfähigkeit: Prüfe, ob dein Broker den ETF als Sparplan anbietet, wenn du regelmäßig investieren möchtest.

06

Ertragsverwendung: Wähle thesaurierend für automatische Reinvestition oder ausschüttend für regelmäßige Erträge.

09 · Was gilt

Wie entwickeln sich Schwellenländer-ETFs in verschiedenen Marktphasen?

Die Wertentwicklung von Schwellenländer-ETFs hängt stark vom globalen Marktumfeld ab. In Aufschwung- und Abschwungphasen verhalten sie sich unterschiedlich.

In Bullenmärkten können Schwellenländer-ETFs die etablierten Industrieländer spürbar schlagen. Das dynamische Wirtschaftswachstum treibt die Kurse, und Anleger suchen höhere Renditen in Schwellenländern. In starken globalen Aufwärtsphasen ist eine Outperformance möglich.

In Bärenmärkten ziehen Anleger ihr Kapital oft in sichere Häfen ab. Der ETF fällt dann teils tiefer als der Industrieländer-Markt. Die breite Streuung über viele Länder fängt jedoch das Totalverlustrisiko einzelner Unternehmen oder Staaten ab.

  • Bullenmarkt: Outperformance gegenüber Industrieländern ist möglich.
  • Bärenmarkt: Überproportionale Rückschläge gegenüber Industrieländern sind typisch.

Bullenmarkt

·Outperformance gegenüber Industrieländern möglich
·Dynamisches Wirtschaftswachstum treibt die Kurse
·Anleger suchen höhere Renditen in Schwellenländern

Bärenmarkt

·Überproportionale Rückschläge gegenüber Industrieländern
·Kapitalabfluss in sichere Häfen belastet die Kurse
·Breite Streuung über viele Länder reduziert das Totalverlustrisiko einzelner Staaten

10 · Im Vertrag

Steuern auf Schwellenländer-ETFs: Was bleibt dir netto?

Erträge aus Schwellenländer-ETFs unterliegen der Abgeltungsteuer. Die Teilfreistellung für Aktienfonds reduziert die Steuerlast.

Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet, dass nur 70 Prozent der Erträge mit der Abgeltungsteuer von 25 Prozent belastet werden. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Steuer.

Pro Person und Jahr sind 1000 Euro Kapitalerträge über den Sparer-Pauschbetrag steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag auf 2000 Euro. Bei thesaurierenden ETFs kann die Vorabpauschale jährlich Steuern auslösen.

  • Teilfreistellung: 30 Prozent der Erträge sind bei Aktienfonds steuerfrei.
  • Abgeltungsteuer: 25 Prozent fallen auf die steuerpflichtigen Erträge an.
  • Sparer-Pauschbetrag: 1000 Euro pro Person und Jahr sind steuerfrei.
  • Vorabpauschale: Bei thesaurierenden ETFs kann jährlich Steuer anfallen.

Steuerliche Behandlung von Schwellenländer-ETFs

Teilfreistellung30 ProzentFür Aktienfonds sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei. Nur 70 Prozent werden mit der Abgeltungsteuer belastet.
Abgeltungsteuer25 ProzentAuf die steuerpflichtigen Erträge fällt eine Abgeltungsteuer von 25 Prozent an. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Steuer.
Sparer-Pauschbetrag1000 EuroPro Person und Jahr sind 1000 Euro Kapitalerträge steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag auf 2000 Euro.
VorabpauschaleThesaurierendBei thesaurierenden ETFs kann jährlich eine Vorabpauschale als fiktiver Ertrag versteuert werden. Diese wird beim späteren Verkauf angerechnet.

11 · Hintergrund

MSCI Emerging Markets IMI: Lohnt sich die Erweiterung?

Der MSCI Emerging Markets IMI erweitert den klassischen Index um Small-Caps. Das bringt mehr Diversifikation, aber auch andere Eigenschaften.

Der MSCI Emerging Markets IMI deckt rund 99 Prozent der investierbaren Marktkapitalisierung in 24 Schwellenländern ab. Mit 2.914 Titeln enthält er deutlich mehr Unternehmen als der klassische MSCI Emerging Markets mit 1.165 Titeln. Der Hauptunterschied liegt in der Einbeziehung kleinerer Unternehmen.

Diese Small-Caps können langfristig höhere Wachstumsraten aufweisen, sind aber auch schwankungsanfälliger. Für Anleger, die eine möglichst breite Abdeckung des Schwellenländer-Marktes wünschen, ist der IMI eine sinnvolle Option. 2026 stehen dir zwei ETFs auf den MSCI Emerging Markets IMI zur Verfügung.

  • Der IMI enthält 2.914 Titel und deckt rund 99 Prozent der investierbaren Marktkapitalisierung ab.
  • Der klassische MSCI Emerging Markets enthält 1.165 Titel.

Der MSCI Emerging Markets IMI (Investable Market Index) deckt rund 99 Prozent der investierbaren Marktkapitalisierung in 24 Schwellenländern ab. Mit 2.914 Titeln enthält er deutlich mehr Unternehmen als der klassische MSCI Emerging Markets mit 1.165 Titeln.

Der Hauptunterschied liegt in der Einbeziehung kleinerer Unternehmen. Diese Small-Caps können langfristig höhere Wachstumsraten aufweisen, sind aber auch schwankungsanfälliger. Für Anleger, die eine möglichst breite Abdeckung des Schwellenländer-Marktes wünschen, ist der IMI eine sinnvolle Option.

2026 stehen dir zwei ETFs auf den MSCI Emerging Markets IMI zur Verfügung. Die Kosten liegen im Rahmen der üblichen Spanne für Schwellenländer-ETFs. Ob sich die Erweiterung lohnt, hängt von deiner Anlagestrategie ab: Für ein einfaches Weltportfolio reicht der klassische Index oft aus, für maximale Diversifikation ist der IMI die bessere Wahl.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 12.10.2026