Ratgeber · Investieren
Beste USA-ETFs 2026: So findest du den passenden Indexfonds für dein Depot
Ein USA-ETF bündelt die größten börsennotierten Unternehmen der Vereinigten Staaten in einem einzigen Wertpapier. Für den langfristigen Vermögensaufbau kommt es dabei vor allem auf den abgebildeten Index, die Kostenquote und die Größe des Fonds an.
10 Kapitel · 15 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026
Das Wichtigste
- Für die breite USA-Anlage eignen sich ETFs auf den S&P 500 oder den MSCI USA, für einen Technologiefokus der Nasdaq 100.
- Die jährlichen Kosten (TER) liegen bei USA-ETFs zwischen 0,03 und 0,51 Prozent, viele große Standard-ETFs kosten um 0,07 Prozent oder weniger.
- Ein weltweiter Aktien-ETF mit hohem USA-Anteil kann eine einfachere Alternative sein, wenn du nicht nur auf ein Land setzen willst.
- Achte auf ein Fondsvolumen von deutlich über 100 Millionen Euro und ein Alter von mehr als fünf Jahren, damit der ETF liquide und etabliert ist.
01 · Grundlagen
Was ist ein USA-ETF und wie bildet er den Markt ab?
Ein USA-ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines US-Aktienindex nachbildet. Du kaufst damit nicht eine einzelne Aktie, sondern hältst über den Fonds Anteile an vielen Unternehmen gleichzeitig.
Für ein Investment in den gesamten US-amerikanischen Aktienmarkt stehen dir fünf große Indizes zur Auswahl, die über ETFs abbildbar sind. Der bekannteste ist der S&P 500 mit den 500 größten Unternehmen, daneben gibt es den MSCI USA mit über 500 Titeln und den Nasdaq 100 mit 100 sehr großen, oft technologieorientierten Unternehmen. Auch der Dow Jones Industrial Average mit 30 Werten und der MSCI USA Large-Cap mit 225 Aktien sind über ETFs investierbar.
Insgesamt gibt es 77 ETFs auf den US-amerikanischen Aktienmarkt. Alle diese ETFs sind sparplanfähig, du kannst sie also regelmäßig besparen. Die jährlichen Gesamtkostenquoten dieser Produkte liegen zwischen 0,03 und 0,51 Prozent.
- Der S&P 500 deckt rund 80 Prozent der US-Marktkapitalisierung ab und ist breit über viele Branchen gestreut.
- Der MSCI USA bildet rund 85 Prozent der US-Marktkapitalisierung ab und enthält große und mittelgroße Unternehmen.
- Der Nasdaq 100 konzentriert sich auf Technologie, Internet und Kommunikation und enthält keine Finanzwerte.
Kurz erklärt
USA-ETF
Ein börsengehandelter Indexfonds, der einen US-Aktienindex wie den S&P 500, MSCI USA oder Nasdaq 100 abbildet. Er bündelt Aktien vieler US-Unternehmen in einem Wertpapier.
Die Auswahl des Index bestimmt, welche Unternehmen im ETF enthalten sind und wie stark Technologie, Gesundheit oder Finanzen gewichtet sind.
02 · Vergleich
S&P 500, MSCI USA oder Nasdaq 100: Welcher USA-Index passt zu dir?
Die Indexwahl entscheidet über die Breite und den Schwerpunkt deiner USA-Anlage. Während der S&P 500 und der MSCI USA den breiten Markt abdecken, konzentriert sich der Nasdaq 100 stärker auf große Technologieunternehmen.
Der S&P 500 und der MSCI USA eignen sich als breite Kernanlage für den US-Markt, weil sie über viele Branchen streuen. Der Nasdaq 100 setzt dagegen einen deutlichen Schwerpunkt auf Technologie und Internet, was in guten Börsenphasen höhere Gewinne, in schwachen Phasen aber auch stärkere Verluste bedeuten kann. Der Dow Jones Industrial Average enthält nur 30 Unternehmen und ist damit deutlich enger gefasst.
Für den langfristigen Vermögensaufbau ist ein breiter Index meist die ruhigere Wahl. Wenn du den US-Markt als Kerninvestment abbilden willst, sind S&P 500 oder MSCI USA die passenden Indizes. Den Nasdaq 100 kannst du als Beimischung nutzen, wenn du bewusst mehr Technologie beimischen willst.
- Der S&P 500 enthält 500 große US-Unternehmen und ist breit über Branchen wie Technologie, Gesundheit und Finanzen gestreut.
- Der MSCI USA enthält rund 500 große und mittelgroße US-Unternehmen und deckt etwas mehr Marktbreite ab.
- Der Nasdaq 100 enthält 100 sehr große Unternehmen mit hohem Technologieanteil und ohne Finanzwerte.
| S&P 500 | MSCI USA | Nasdaq 100 | |
|---|---|---|---|
| Anzahl der enthaltenen Aktien | 500 große US-Unternehmen | über 600 Unternehmen aus den USA | 100 sehr große, meist Technologie- und Internetunternehmen |
| Abgedeckter Markt | rund 85 Prozent der Marktkapitalisierung des amerikanischen Börsenmarktes | ||
| Branchengewichtung | hoher Anteil an Technologie und Internet, keine Finanzwerte |
03 · Kosten
Kostenquote bei USA-ETFs: So viel zahlst du jährlich
Die Gesamtkostenquote, auch Total Expense Ratio oder TER genannt, mindert deine jährliche Rendite. Bei USA-ETFs gibt es große Unterschiede, die sich über viele Jahre deutlich auswirken.
Bei USA-ETFs reicht die Spanne von sehr günstigen 0,03 Prozent bis zu teureren 0,51 Prozent pro Jahr. Große Standard-ETFs auf den S&P 500 oder MSCI USA kosten oft nur 0,03 bis 0,09 Prozent, während Nasdaq-100-ETFs meist zwischen 0,20 und 0,30 Prozent liegen.
Eine TER von 0,07 Prozent bedeutet: Bei 10.000 Euro Anlagesumme zahlst du rechnerisch 7 Euro pro Jahr an laufenden Kosten. Als Obergrenze für einen soliden USA-ETF gelten 0,3 Prozent pro Jahr. Alles darüber solltest du nur wählen, wenn der ETF in den vergangenen fünf Jahren eine bessere Rendite als sein Index erzielt hat.
- Sehr günstige S&P-500- und MSCI-USA-ETFs kosten 0,03 bis 0,09 Prozent pro Jahr.
- Standard-Nasdaq-100-ETFs liegen bei 0,20 bis 0,30 Prozent pro Jahr.
- Teurere oder kleinere USA-ETFs kosten 0,31 bis 0,51 Prozent pro Jahr.
Typische jährliche Gesamtkostenquoten (TER) von USA-ETFs
04 · Checkliste
So erkennst du einen soliden USA-ETF: Kriterien für die Auswahl
Neben dem Index und den Kosten gibt es weitere Merkmale, die einen USA-ETF für den langfristigen Vermögensaufbau tragfähig machen. Diese Kriterien helfen dir, riskante oder zu kleine Produkte auszusortieren.
Ein guter USA-ETF sollte mehr als fünf Jahre an der Börse handelbar sein und bereits mehr als 100 Millionen Euro Anlegergeld eingesammelt haben. Das Alter zeigt, ob der ETF seinen Index in der Vergangenheit zuverlässig abgebildet hat. Das Fondsvolumen verringert das Risiko, dass der Anbieter den ETF mangels Wirtschaftlichkeit schließt.
Die Kostenquote sollte unter 0,3 Prozent pro Jahr liegen, idealerweise bei 0,1 Prozent oder darunter. Außerdem muss der ETF in deinem Depot als Sparplan ohne hohe Ordergebühren besparbar sein. Die Replikationsmethode, ob physisch oder swap-basiert, solltest du kennen und für dich nachvollziehen können.
- Der ETF bildet einen breiten US-Aktienindex wie S&P 500 oder MSCI USA ab.
- Die Gesamtkostenquote liegt unter 0,3 Prozent pro Jahr, idealerweise bei 0,1 Prozent oder darunter.
- Das Fondsvolumen beträgt deutlich mehr als 100 Millionen Euro.
- Der ETF ist seit mehr als fünf Jahren an der Börse handelbar.
- Der ETF ist in deinem Wertpapierdepot als Sparplan ohne hohe Ordergebühren besparbar.
Checkliste für die ETF-Auswahl
Der ETF bildet einen breiten US-Aktienindex wie S&P 500 oder MSCI USA ab.
Die Gesamtkostenquote liegt unter 0,3 Prozent pro Jahr, idealerweise bei 0,1 Prozent oder darunter.
Das Fondsvolumen beträgt deutlich mehr als 100 Millionen Euro.
Der ETF ist seit mehr als fünf Jahren an der Börse handelbar.
Der ETF ist in deinem Wertpapierdepot als Sparplan ohne hohe Ordergebühren besparbar.
Die Replikationsmethode ist für dich nachvollziehbar, physisch oder swap-basiert, und du kennst den Unterschied.
05 · Vergleich
USA-ETF oder weltweiter Aktien-ETF: Was ist die bessere Wahl?
Ein reiner USA-ETF setzt auf die Wertentwicklung eines einzelnen Landes. Ein weltweiter Aktien-ETF wie auf den MSCI World oder FTSE All-World enthält ebenfalls einen hohen USA-Anteil, streut aber zusätzlich über andere Industrie- und Schwellenländer.
Diese breitere Streuung reduziert das Risiko, das mit der Konzentration auf ein einzelnes Land verbunden ist.
Ein weltweiter ETF enthält je nach Index zwischen 60 und 70 Prozent US-Aktien. Du hast also auch mit einem globalen ETF bereits eine hohe USA-Quote. Ein reiner USA-ETF eignet sich, wenn du die USA bewusst übergewichten willst oder ihn als Baustein neben anderen Regionen-ETFs nutzt. Für die einfache Komplettlösung ist ein weltweiter ETF meist die ruhigere Wahl.
- Ein reiner USA-ETF investiert nur in die Vereinigten Staaten und hat eine geringere Länderdiversifikation.
- Ein weltweiter Aktien-ETF streut über die USA, andere Industrieländer und oft auch Schwellenländer.
- Große Standard-ETFs auf den S&P 500 kosten 0,03 bis 0,09 Prozent, weltweite Standard-ETFs liegen oft bei 0,15 bis 0,25 Prozent.
| Reiner USA-ETF | Weltweiter Aktien-ETF | |
|---|---|---|
| Regionen | nur Vereinigte Staaten | USA, andere Industrieländer, oft auch Schwellenländer |
| Diversifikation | geringer, da nur ein Land | höher, da über viele Länder gestreut |
| Typische Kostenquote | 0,03 bis 0,30 Prozent | kleiner als 0,3 Prozent pro Jahr |
| Geeignet für | bewusste Übergewichtung der USA oder als Baustein neben anderen Regionen-ETFs | einfache Komplettlösung für den langfristigen Vermögensaufbau |
06 · Schritt für Schritt
USA-ETFs im Wertpapierdepot: Darauf kommt es beim Kauf an
Du kaufst einen USA-ETF über ein Wertpapierdepot, entweder als Einmalkauf oder regelmäßig per ETF-Sparplan. Die Depotwahl entscheidet darüber, welche ETFs du zu welchen Konditionen besparen kannst.
Viele Depots bieten Sparpläne bereits ab 25 Euro im Monat an, andere verlangen höhere Mindestsparraten.
Lege zuerst den gewünschten Index fest, zum Beispiel S&P 500 oder MSCI USA. Suche dann den passenden ETF mit niedriger Kostenquote und ausreichendem Fondsvolumen. Richte den Sparplan mit einer Rate ein, die du langfristig durchhalten kannst.
- Wähle ein Wertpapierdepot, das den gewünschten USA-ETF als Sparplan anbietet und niedrige oder keine Ordergebühren verlangt.
- Entscheide dich für einen Index wie S&P 500, MSCI USA oder Nasdaq 100 und suche den passenden ETF.
- Lege eine monatliche Sparrate fest, die du langfristig durchhalten kannst.
- Richte den Sparplan im Depot ein, die Ausführung erfolgt automatisch.
Depot auswählen
Wähle ein Wertpapierdepot, das den gewünschten USA-ETF als Sparplan anbietet und niedrige oder keine Ordergebühren für die Sparplanausführung verlangt.
ETF und Index festlegen
Entscheide dich für einen Index wie S&P 500, MSCI USA oder Nasdaq 100 und suche den passenden ETF mit niedriger Kostenquote und ausreichendem Fondsvolumen.
Sparrate bestimmen
Lege eine monatliche Sparrate fest, die du langfristig durchhalten kannst. Viele Depots ermöglichen Sparpläne bereits ab 25 Euro im Monat.
Sparplan einrichten
Richte den Sparplan im Depot ein. Die Ausführung erfolgt automatisch zum gewählten Termin, ohne dass du dich um den Kaufzeitpunkt kümmern musst.
07 · Was gilt
ETF-Sparplan-Vergleich: So findest du günstige Konditionen
Die Kosten eines ETF-Sparplans hängen von deinem Depot ab. Während viele Anbieter die Ausführung von Sparplänen kostenlos anbieten, verlangen andere eine Gebühr pro Ausführung oder einen prozentualen Anteil der Sparrate.
Auch die Depotführungsgebühr und die Mindestsparrate unterscheiden sich.
Günstig ist ein Sparplan, wenn die Ausführung ohne Ordergebühr erfolgt, keine oder nur geringe Depotführungsgebühren anfallen und der gewünschte USA-ETF im Sparplanangebot enthalten ist. Teuer wird es bei prozentualen Gebühren auf jede Sparrate, hohen Mindestsparraten oder wenn der gewünschte ETF nicht sparplanfähig ist.
- Günstig für dich: Sparplanausführung ohne Ordergebühr und geringe oder keine Depotführungsgebühr.
- Günstig für dich: Der gewünschte USA-ETF ist im Sparplanangebot enthalten und ab 25 Euro besparbar.
- Eher teuer für dich: Prozentuale Gebühr auf jede Sparrate, zum Beispiel 1,5 Prozent.
- Eher teuer für dich: Hohe Mindestsparrate von 100 Euro oder mehr oder zusätzliche Gebühren für Ausschüttungen.
Günstig für dich
Eher teuer für dich
08 · Im Vertrag
Steuern auf USA-ETFs: Das gilt für deine Erträge
Erträge aus USA-ETFs unterliegen der Abgeltungsteuer. Dank des Sparer-Pauschbetrags bleibt ein Teil deiner Gewinne steuerfrei, und bei Aktienfonds greift eine Teilfreistellung.
Erträge aus USA-ETFs unterliegen der Abgeltungsteuer. Pro Person und Jahr sind 1000 Euro an Kapitalerträgen steuerfrei, bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 Euro. Auf Erträge oberhalb dieses Freibetrags fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an, zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Steuer.
Bei Aktien-ETFs mit mindestens 51 Prozent Aktienquote sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei. Nur auf die restlichen 70 Prozent zahlst du Abgeltungsteuer. Auf Dividenden aus US-Aktien wird zudem US-Quellensteuer fällig, die du dir teilweise auf die deutsche Steuer anrechnen lassen kannst.
- Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr, bei Ehepaaren bei 2000 Euro.
- Die Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent, zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Steuer.
- Die Teilfreistellung für Aktienfonds beträgt 30 Prozent, nur auf 70 Prozent der Erträge zahlst du Steuern.
Steuerliche Behandlung von USA-ETFs
09 · Fehler vermeiden
Typische Fehler bei der Auswahl von USA-ETFs
Viele Anleger treffen bei USA-ETFs-Entscheidungen, die langfristig Rendite kosten oder das Risiko unnötig erhöhen. Diese Fehler lassen sich mit klaren Regeln vermeiden.
Ein häufiger Fehler ist, einen Branchen-ETF wie Gesundheit oder Technologie als Kerninvestment zu wählen. Solche Produkte konzentrieren sich auf eine einzelne Branche und tragen damit ein höheres Risiko als ein breiter USA-ETF. Sie eignen sich höchstens als kleine Beimischung.
Ein weiterer Fehler ist, einen ETF mit hoher Kostenquote über 0,3 Prozent zu kaufen, obwohl ein vergleichbarer Indexfonds günstiger ist. Auch ein sehr kleines Fondsvolumen kann zum Problem werden, weil der Anbieter den ETF schließen könnte. Und wer nur auf die Wertentwicklung der letzten ein bis drei Jahre schaut, leitet daraus oft eine Überrendite für die Zukunft ab, die nicht garantiert ist.
- Einen Branchen-ETF als Kerninvestment wählen, statt ihn nur als kleine Beimischung zu nutzen.
- Einen ETF mit hoher Kostenquote über 0,3 Prozent kaufen, obwohl ein vergleichbarer Indexfonds günstiger ist.
- Einen sehr kleinen ETF mit geringem Fondsvolumen wählen, der vom Anbieter geschlossen werden könnte.
- Nur auf die Wertentwicklung der letzten ein bis drei Jahre schauen und daraus eine Überrendite für die Zukunft ableiten.
- Einen Nasdaq-100-ETF als alleinige USA-Anlage nutzen und damit das Klumpenrisiko im Technologiebereich eingehen.
Fehler, die du vermeiden solltest
10 · Hintergrund
Schwellenländer und Gesundheit: Wie du USA-ETFs sinnvoll ergänzt
Ein USA-ETF deckt nur einen Teil des globalen Aktienmarkts ab. Mit gezielten Ergänzungen kannst du dein Depot breiter aufstellen, ohne die USA-Position aufzugeben.
Ein reiner USA-ETF enthält keine Aktien aus Schwellenländern wie China, Indien oder Brasilien. Wenn du diese Regionen beimischen willst, kannst du einen Schwellenländer-ETF ergänzen. Üblich ist eine Aufteilung, bei der der USA-Anteil den größten Baustein bildet und Schwellenländer nur einen kleineren Teil ausmachen.
Branchen-ETFs wie ein Gesundheitswesen-ETF oder ein Technologie-ETF sind keine Alternative zu einem breiten USA-ETF. Sie konzentrieren sich auf eine einzelne Branche und tragen damit ein höheres Risiko. Als Beimischung von höchstens 10 bis 20 Prozent des Aktienanteils können sie das Depot gezielt ergänzen, ersetzen aber nicht die breite Streuung.
- Ein Schwellenländer-ETF ergänzt dein Depot um Aktien aus China, Indien oder Brasilien.
- Ein Gesundheitswesen-ETF oder Technologie-ETF ist nur als kleine Beimischung sinnvoll, nicht als Kerninvestment.
- Eine Beimischung von höchstens 10 bis 20 Prozent des Aktienanteils kann das Depot gezielt ergänzen.
Ein reiner USA-ETF enthält keine Aktien aus Schwellenländern wie China, Indien oder Brasilien. Wenn du diese Regionen beimischen willst, kannst du einen Schwellenländer-ETF ergänzen. Üblich ist eine Aufteilung, bei der der USA-Anteil den größten Baustein bildet und Schwellenländer nur einen kleineren Teil ausmachen.
Branchen-ETFs wie ein Gesundheitswesen-ETF oder ein Technologie-ETF sind keine Alternative zu einem breiten USA-ETF. Sie konzentrieren sich auf eine einzelne Branche und tragen damit ein höheres Risiko. Als Beimischung von höchstens 10 bis 20 Prozent des Aktienanteils können sie ein bestehendes Depot ergänzen, ersetzen aber nicht den breiten Kern.
Für die meisten Anleger ist ein weltweiter Aktien-ETF die einfachere Lösung, weil er USA, andere Industrieländer und oft auch Schwellenländer in einem Produkt vereint. Ein separater USA-ETF lohnt sich vor allem dann, wenn du die USA bewusst übergewichten oder einen bestimmten Index wie den Nasdaq 100 gezielt beimischen willst.
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