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Anleihen für Beamte: So baust du dir ein sicheres Zusatzeinkommen auf

Als Beamtin oder Beamter hast du eine besondere Ausgangslage für die Geldanlage. Anleihen können zu deinem Sicherheits­bedürfnis passen, wenn du ihre Funktions­weise und die wichtigsten Kennzahlen verstehst.

9 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, bei denen du als Gläubigerin einem Emittenten Geld leihst.
  • Die Rendite einer Anleihe hängt von Kupon, Kaufkurs und Restlaufzeit ab.
  • Staatsanleihen gelten als besonders sicher, Unternehmensanleihen bieten oft höhere Zinsen bei höherem Risiko.
  • Für Beamte kann ein Anleihenanteil im Depot die Schwankungen von Aktien abfedern.

01 · Grundlagen

Was sind Anleihen und warum sind sie für Beamte relevant?

Eine Anleihe ist ein Wertpapier, mit dem sich ein Emittent Kapital beschafft. Du gibst ihm einen Kredit und erhältst dafür in der Regel regelmäßige Zinsen.

Bei einer Anleihe leihst du einem Emittenten wie dem Bund oder einem Unternehmen Geld. Dafür erhältst du in der Regel einen festen Zins, den sogenannten Kupon, und am Ende der Laufzeit dein Kapital zurück. Diese Struktur macht Zahlungsströme gut kalkulierbar.

Für dich als Beamtin oder Beamter kann das ein Vorteil sein, weil dein Einkommen bereits planbar ist. Anleihen mit festen Zinsterminen ergänzen diese Planbarkeit, da du genau weißt, wann Geld auf dein Konto fließt. Du wirst durch den Kauf nicht Teilhaber, sondern Gläubiger des Emittenten.

Die Rückzahlung ist verpflichtend, ein Restrisiko besteht jedoch bei einer Insolvenz des Emittenten. In diesem Fall hast du Anspruch auf Anteile aus der Insolvenzmasse, kannst aber einen Teil oder dein gesamtes investiertes Geld verlieren.

Kurz erklärt

Anleihe (Schuldverschreibung)

Ein Wertpapier, bei dem der Emittent dem Gläubiger die Rückzahlung des Nennwerts zu einem festgelegten Zeitpunkt zusagt und während der Laufzeit meist einen festen Zins (Kupon) zahlt.

Als Beamtin oder Beamter profitierst du von einem planbaren Einkommen. Anleihen mit festen Zinsterminen ergänzen diese Planbarkeit, weil du genau weißt, wann Geld auf dein Konto fließt.

02 · Vergleich

Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen: Was passt zu dir?

Die Wahl des Emittenten bestimmt das Risiko und die Renditechance. Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland gelten als besonders ausfallsicher, während Unternehmensanleihen höhere Kupons bieten können.

Der Emittent bestimmt maßgeblich das Risiko einer Anleihe. Bundesanleihen der Bundesrepublik Deutschland gelten als besonders ausfallsicher, weil der Bund als Schuldner eine sehr hohe Bonität hat. Dafür fällt der Kupon in der Regel niedriger aus als bei Anleihen privater Unternehmen.

Unternehmensanleihen, auch Corporate Bonds genannt, bieten oft höhere Zinsen. Der Kupon richtet sich nach der Bonität des Unternehmens: Je schlechter die Einschätzung, desto höher die Zinsen. Im Falle einer Insolvenz werden Anleihegläubiger vor den Aktionären bedient, ein Verlustrisiko bleibt aber bestehen.

Für einen sicherheitsorientierten Anteil in deinem Depot sind Bundesanleihen mit Laufzeiten von 7 bis 30 Jahren eine solide Basis. Unternehmensanleihen können als Beimischung dienen, wenn du bereit bist, für mehr Rendite ein höheres Ausfallrisiko zu tragen.

  • Bundesanleihen haben eine sehr hohe Bonität und eignen sich als Stabilitätsanker.
  • Unternehmensanleihen zahlen oft höhere Kupons, bringen aber ein unternehmensabhängiges Ausfallrisiko mit.
  • Die Laufzeiten von Bundesanleihen liegen zwischen 7 und 30 Jahren, Unternehmensanleihen sind oft flexibler.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Staats- und Unternehmensanleihen
StaatsanleihenUnternehmensanleihen
EmittentBundesrepublik Deutschland, Bundesländer oder andere StaatenUnternehmen
BonitätAbhängig vom Staat, bei Bundesanleihen sehr hochAbhängig vom Unternehmen
Typischer KuponRichtet sich nach der Bonität des StaatesRichtet sich nach der Bonität des Unternehmens
LaufzeitenBei Bundesanleihen von 7 bis 30 JahrenKönnen bis zu 30 Jahre oder länger betragen
Rolle im DepotKann Schwankungen gering halten und das Risiko streuenKann das Portfolio sinnvoll ergänzen

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert der Kauf einer Anleihe

Der Ablauf vom Wertpapierkauf bis zur Rückzahlung folgt klaren Regeln. Du brauchst ein Depot und eine Vorstellung davon, wie lange du dein Geld anlegen möchtest.

Für den Kauf einer Anleihe benötigst du ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Dort werden deine Anleihen verwahrt und die Zinszahlungen verbucht. Ohne Depot ist kein börslicher oder außerbörslicher Erwerb möglich.

Du wählst eine Anleihe nach Emittent, Laufzeit und Kupon aus. Der Kaufpreis kann über oder unter dem Nennwert liegen, abhängig vom aktuellen Zinsniveau. Anleihen werden an der Börse gehandelt, daher kannst du dein Kapital grundsätzlich kurzfristig einsetzen.

Während der Laufzeit erhältst du regelmäßig den Kupon, meist jährlich. Am Ende der Laufzeit zahlt der Emittent den Nennwert zurück. Verkaufst du vorher, hängt dein Erlös vom aktuellen Kurs ab, der über oder unter deinem Kaufpreis liegen kann.

  • Eröffne ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker.
  • Wähle eine Anleihe nach Emittent, Laufzeit und Kupon aus.
  • Erteile einen Kaufauftrag über die Börse oder direkt vom Emittenten.
  • Erhalte während der Laufzeit die Zinsen und am Ende den Nennwert zurück.
01

Depot eröffnen

Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Dort werden deine Anleihen verwahrt und die Zinszahlungen verbucht.

02

Anleihe auswählen

Du entscheidest dich für einen Emittenten, eine Laufzeit und einen Kupon. Achte auf die Bonität des Emittenten und die Restlaufzeit der Anleihe.

03

Kaufauftrag erteilen

Du kaufst die Anleihe über die Börse oder direkt vom Emittenten. Der Preis kann über oder unter dem Nennwert liegen, abhängig vom aktuellen Zinsniveau.

04

Zinsen erhalten

Während der Laufzeit erhältst du regelmäßig den Kupon, meist jährlich. Die Höhe der Zinszahlung bezieht sich immer auf den Nennwert der Anleihe.

05

Rückzahlung am Laufzeitende

Am Fälligkeitstag zahlt der Emittent den Nennwert zurück. Wenn du die Anleihe bis zum Ende hältst, ist dein Rückzahlungsbetrag klar definiert.

04 · Was gilt

Welche Anleihenarten kommen für dich infrage?

Nicht jede Anleihe ist gleich. Je nach Ausstattung gibt es Unterschiede bei der Verzinsung und der Rückzahlung, die du kennen solltest.

Für sicherheitsorientierte Anleger sind klassische Anleihen mit festem Kupon und fester Laufzeit gut geeignet. Dazu zählen Bundesanleihen mit Laufzeiten von 7 bis 30 Jahren sowie Bundesobligationen mit etwa fünfjähriger Laufzeit. Auch Pfandbriefe von Banken mit gesetzlicher Absicherung können infrage kommen.

Nachranganleihen mit unendlicher Laufzeit und hohem Verlustrisiko sind für deinen Sicherheitsbaustein eher nicht geeignet. Gleiches gilt für Genussscheine, bei denen Zinszahlungen ausfallen können, und Fremdwährungsanleihen mit zusätzlichem Währungsrisiko.

Nullkupon-Anleihen zahlen keine laufenden Zinsen, sondern werden unter dem Nennwert ausgegeben und am Ende zum Nennwert zurückgezahlt. Wenn du regelmäßige Zinserträge benötigst, sind sie für dich weniger passend.

  • Gut geeignet sind klassische Anleihen mit festem Kupon und fester Laufzeit.
  • Bundesanleihen und Bundesobligationen bieten hohe Bonität und klare Struktur.
  • Nachranganleihen, Genussscheine und Fremdwährungsanleihen bergen zusätzliche Risiken.

Gut geeignet

·Klassische Anleihen mit festem Kupon und fester Laufzeit
·Bundesanleihen mit Laufzeiten von 7 bis 30 Jahren
·Bundesobligationen mit etwa fünfjähriger Laufzeit
·Pfandbriefe von Banken mit gesetzlicher Absicherung

Eher nicht geeignet

·Nachranganleihen mit unendlicher Laufzeit und hohem Verlustrisiko
·Genussscheine, bei denen Zinszahlungen ausfallen können
·Fremdwährungsanleihen mit zusätzlichem Währungsrisiko
·Nullkupon-Anleihen, wenn du regelmäßige Zinserträge benötigst

05 · Im Vertrag

Rendite, Kupon und Nennwert: Diese Kennzahlen musst du verstehen

Die Rendite einer Anleihe ist nicht dasselbe wie ihr Kupon. Für deine Anlageentscheidung ist der Zusammenhang zwischen diesen Größen entscheidend.

Der Nennwert ist der Betrag, den der Emittent am Ende der Laufzeit zurückzahlt. Zinszahlungen werden als Prozentsatz dieses Nennwerts berechnet. Der Kupon ist der festgelegte Zinssatz, den du während der Laufzeit erhältst, angewendet auf den Nennwert, nicht auf deinen Kaufpreis.

Die Rendite berücksichtigt neben dem Kupon auch den Unterschied zwischen Kaufpreis und Nennwert. Kaufst du eine Anleihe unter dem Nennwert, liegt deine Rendite über dem Kupon. Zahlst du mehr als den Nennwert, liegt deine Rendite unter dem Kupon.

Die Restlaufzeit gibt an, wie lange die Anleihe noch bis zur Rückzahlung läuft. Je länger die Restlaufzeit, desto stärker kann der Kurs auf Zinsänderungen reagieren. Das ist wichtig, wenn du vor Laufzeitende verkaufen möchtest.

  • Der Nennwert ist der Rückzahlungsbetrag am Laufzeitende.
  • Der Kupon wird auf den Nennwert angewendet, nicht auf deinen Kaufpreis.
  • Die Rendite berücksichtigt zusätzlich den Unterschied zwischen Kaufpreis und Nennwert.

Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Anleihen

NennwertBasisDer Nennwert ist der Betrag, den der Emittent am Ende der Laufzeit zurückzahlt. Zinszahlungen werden als Prozentsatz dieses Nennwerts berechnet.
KuponZinsDer Kupon ist der festgelegte Zinssatz, den du während der Laufzeit erhältst. Er wird auf den Nennwert angewendet, nicht auf deinen Kaufpreis.
RenditeErtragDie Rendite berücksichtigt neben dem Kupon auch den Unterschied zwischen Kaufpreis und Nennwert. Kaufst du unter dem Nennwert, liegt deine Rendite über dem Kupon.
RestlaufzeitZeitDie Restlaufzeit gibt an, wie lange es noch bis zur Rückzahlung dauert. Sie beeinflusst, wie stark der Kurs einer Anleihe auf Zinsänderungen reagiert.
BonitätRisikoDie Bonität beschreibt die Zahlungsfähigkeit des Emittenten. Je besser die Bonität, desto geringer das Ausfallrisiko und in der Regel auch der Kupon.

06 · Kosten

Was kosten Anleihen und welche Steuern fallen an?

Neben dem Kaufpreis gibt es laufende Kosten und die Abgeltungsteuer auf deine Erträge. Diese Faktoren mindern deine tatsächliche Rendite.

Beim Anleihenkauf fallen in der Regel Ordergebühren an, die je nach Anbieter zwischen 0,1 und 1,0 Prozent vom Ordervolumen liegen können. Dazu kommen mögliche Depotgebühren von 0,0 bis 0,5 Prozent vom Depotwert pro Jahr. Diese Kosten mindern deine tatsächliche Rendite.

Auf Zinsen und Kursgewinne wird Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent fällig. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer. Bevor Steuern anfallen, wird dein Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr abgezogen, bei Zusammenveranlagung sind es 2000 Euro.

Erst oberhalb dieses Freibetrags werden Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag fällig. Liegen deine Kapitalerträge unter dem Freibetrag, zahlst du keine Steuern auf Zinsen und Kursgewinne.

  • Ordergebühren liegen oft zwischen 0,1 und 1,0 Prozent vom Ordervolumen.
  • Depotgebühren können zwischen 0,0 und 0,5 Prozent vom Depotwert pro Jahr betragen.
  • Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent, der Solidaritätszuschlag 5,5 Prozent darauf.

07 · Checkliste

Checkliste: So wählst du die passende Anleihe aus

Bevor du eine Anleihe kaufst, solltest du einige Punkte prüfen. Diese Checkliste hilft dir, eine strukturierte Entscheidung zu treffen.

Bevor du eine Anleihe kaufst, prüfe, ob die Laufzeit zu deinem Anlagehorizont passt. Wenn du das Geld erst zur Pensionierung benötigst, können längere Laufzeiten sinnvoll sein. Für kurzfristige Rücklagen sind kürzere Restlaufzeiten besser geeignet.

Achte auf die Bonität des Emittenten und verstehe den Unterschied zwischen Kupon und Rendite. Berücksichtige außerdem die Kosten für Kauf und Verwahrung sowie die Steuern auf deine Erträge. Dein Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Jahr kann einen Teil der Erträge steuerfrei stellen.

Überlege, ob der Anleihenanteil zu deiner sonstigen Vermögensstruktur passt. Ein zu hoher Anteil an Anleihen kann deine Renditechancen begrenzen, ein zu niedriger Anteil kann dein Depot schwankungsanfälliger machen.

  • Passt die Laufzeit der Anleihe zu deinem Anlagehorizont?
  • Ist die Bonität des Emittenten für dich akzeptabel?
  • Verstehst du den Unterschied zwischen Kupon und Rendite?
  • Hast du die Kosten für Kauf und Verwahrung berücksichtigt?
  • Ist dir klar, dass der Kurs bei einem Verkauf vor Laufzeitende schwanken kann?
  • Hast du deinen Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Jahr eingeplant?
  • Passt der Anleihenanteil zu deiner sonstigen Vermögensstruktur?

Deine Prüfpunkte vor dem Anleihenkauf

01

Passt die Laufzeit der Anleihe zu deinem Anlagehorizont?

02

Ist die Bonität des Emittenten für dich akzeptabel?

03

Verstehst du den Unterschied zwischen Kupon und Rendite?

04

Hast du die Kosten für Kauf und Verwahrung berücksichtigt?

05

Ist dir klar, dass der Kurs bei einem Verkauf vor Laufzeitende schwanken kann?

06

Passt der Anleihenanteil zu deiner sonstigen Vermögensstruktur?

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler beim Anleihenkauf vermeiden

Viele Anleger unterschätzen bestimmte Risiken oder treffen Entscheidungen auf Basis falscher Annahmen. Diese Fehler kannst du umgehen.

Ein häufiger Fehler ist, Kupon mit Rendite zu verwechseln. Ein hoher Kupon bedeutet nicht automatisch eine hohe Rendite, wenn du die Anleihe über dem Nennwert kaufst. Der höhere Kaufpreis schmälert deinen Ertrag bis zur Rückzahlung.

Viele Anleger ignorieren die Restlaufzeit. Je länger die Restlaufzeit, desto stärker schwankt der Kurs bei Zinsänderungen. Wenn du vor Laufzeitende verkaufen musst, kann der Kurs unter deinem Kaufpreis liegen und zu Verlusten führen.

Ein hoher Kupon ist oft ein Hinweis auf ein höheres Ausfallrisiko des Emittenten. Prüfe daher immer die Bonität, statt dich nur vom Zins locken zu lassen. Auch Währung und Anleiheart beeinflussen dein Risiko, nicht nur der Emittent.

  • Verwechsle Kupon nicht mit Rendite, besonders bei Kauf über dem Nennwert.
  • Ignoriere die Restlaufzeit nicht, da sie das Kursrisiko bestimmt.
  • Unterschätze die Bonität nicht, ein hoher Kupon kann ein Warnsignal sein.
  • Plane einen vorzeitigen Verkauf ein, der Kurs kann unter deinem Kaufpreis liegen.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

·Kupon mit Rendite verwechseln: Ein hoher Kupon bedeutet nicht automatisch eine hohe Rendite, wenn du die Anleihe über dem Nennwert kaufst.
·Restlaufzeit ignorieren: Je länger die Restlaufzeit, desto stärker schwankt der Kurs bei Zinsänderungen.
·Bonität unterschätzen: Ein hoher Kupon ist oft ein Hinweis auf ein höheres Ausfallrisiko des Emittenten.
·Nur auf den Emittenten achten: Auch die Währung und die Art der Anleihe beeinflussen dein Risiko.
·Vorzeitigen Verkauf nicht einplanen: Verkaufst du vor Laufzeitende, kann der Kurs unter deinem Kaufpreis liegen.

09 · Hintergrund

Anleihen im Depot eines Beamten: Ein Beispiel für die Aufteilung

Wie ein Anleihenanteil in deinem Depot aussehen kann, hängt von deiner Risikobereitschaft ab. Ein mögliches Szenario zeigt, wie Anleihen als Stabilitätsanker wirken.

Stell dir vor, du bist 40 Jahre alt und hast noch 25 Jahre bis zur Pensionierung. Dein Depot besteht bisher überwiegend aus Aktien-ETFs. In den letzten Jahren hast du starke Kursschwankungen erlebt und möchtest dein Depot ruhiger aufstellen.

Du entscheidest dich, einen Teil deines Vermögens in Bundesanleihen mit Laufzeiten zwischen 7 und 15 Jahren umzuschichten. Diese Anleihen haben eine hohe Bonität und zahlen dir jährlich einen festen Kupon. Die Zinserträge nutzt du, um deinen Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Jahr auszuschöpfen.

Gleichzeitig behältst du einen kleineren Teil in Unternehmensanleihen mit guter Bonität, um etwas mehr Rendite zu erzielen. So bleibt dein Depot insgesamt schwankungsärmer, ohne vollständig auf Aktienchancen zu verzichten.

Stell dir vor, du bist 40 Jahre alt und hast noch 25 Jahre bis zur Pensionierung. Dein Depot besteht bisher überwiegend aus Aktien-ETFs. In den letzten Jahren hast du starke Kursschwankungen erlebt und möchtest dein Depot ruhiger aufstellen.

Du entscheidest dich, einen Teil deines Vermögens in Bundesanleihen mit Laufzeiten zwischen 7 und 30 Jahren umzuschichten. Diese Anleihen haben eine hohe Bonität und zahlen dir jährlich einen festen Kupon.

Am Ende der Laufzeit erhältst du den Nennwert zurück. Dieses Geld kannst du entweder in neue Anleihen investieren oder für geplante Ausgaben verwenden. So schaffst du dir eine verlässliche Einkommensquelle neben deinen Beamtenbezügen.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026