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ETF für Beamte: So schließt du deine Versorgungs­lücke

Deine Beamtenpension ist eine solide Basis, aber sie ersetzt dein letztes Gehalt nicht vollständig. Ein ETF-Sparplan kann die entstehende Lücke gezielt schließen und ist dabei flexibler als viele andere Vorsorgeformen.

10 Kapitel · 15 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die maximale Beamtenpension beträgt 71,75 Prozent deines letzten Bruttogehalts.
  • Ein ETF-Sparplan bietet dir die Chance auf eine höhere Rendite als klassische Sparprodukte.
  • Die Teilfreistellung von 30 Prozent reduziert die Steuerlast auf Aktienfonds-Erträge.
  • Auch mit kleinen monatlichen Beträgen kannst du langfristig ein Zusatzpolster aufbauen.

01 · Grundlagen

Wie hoch ist deine Beamtenpension?

Die Pension ist deine erste Säule im Ruhestand. Um deine Versorgungslücke zu berechnen, musst du zuerst verstehen, wie sich dein Ruhegehalt zusammensetzt.

Dein Ruhegehalt wird nicht aus deinem letzten Gehalt abgeleitet, sondern aus deinen ruhegehaltsfähigen Dienstbezügen und deiner Dienstzeit. Für jedes volle Dienstjahr in Vollzeit schreibt dir der Dienstherr 1,79375 Prozent deines ruhegehaltsfähigen Dienstbezugs gut. Diese Prozentsätze summieren sich über deine gesamte Laufbahn.

Nach 40 vollen Dienstjahren erreichst du den Höchstsatz von 71,75 Prozent. Wer vorher in den Ruhestand geht oder Teilzeitphasen hatte, erhält entsprechend weniger. Ein Beispiel: Bei einem Grundgehalt von 5.097 Euro brutto ergibt sich bei voller Dienstzeit eine Bruttopension von etwa 3.598 Euro, bei Teilzeit und Elternzeit können daraus nur 3.112 Euro werden.

  • Deine Pension bemisst sich am Grundgehalt des zuletzt mindestens zwei Jahre lang ausgeübten Amtes.
  • Für jedes volle Dienstjahr werden dir 1,79375 Prozent als Ruhegehaltssatz gutgeschrieben.
  • Der maximale Ruhegehaltssatz von 71,75 Prozent ist nach 40 vollen Dienstjahren erreicht.

Der Ruhegehaltssatz bestimmt, wie viel Prozent deiner ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge du als Pension erhältst. Für jedes volle Dienstjahr werden dir 1,79375 Prozent gutgeschrieben. Nach 40 vollen Dienstjahren erreichst du den Höchstsatz von 71,75 Prozent.

Kurz erklärt

Ruhegehaltssatz

Der Ruhegehaltssatz bestimmt, wie viel Prozent deiner ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge du als Pension erhältst. Für jedes volle Dienstjahr werden dir 1,79375 Prozent gutgeschrieben.

Nach 40 vollen Dienstjahren erreichst du den Höchstsatz von 71,75 Prozent.

02 · Vergleich

Pension versus letztes Gehalt: Wo entsteht deine Lücke?

Die Differenz zwischen deinem letzten Nettogehalt und der späteren Pension ist deine persönliche Versorgungslücke. Diese Lücke gilt es mit privater Vorsorge zu schließen.

Deine Pension erreicht selbst im besten Fall nicht die Höhe deines letzten aktiven Gehalts. Der maximale Ruhegehaltssatz liegt bei 71,75 Prozent deiner ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge, nicht deines letzten Nettogehalts. Hinzu kommen Abzüge für Lohnsteuer sowie Kranken- und Pflegeversicherung, die auch im Ruhestand anfallen.

Die Differenz zwischen deinem letzten Nettogehalt und der späteren Pension ist deine persönliche Versorgungslücke. Je kürzer deine Dienstzeit oder je länger deine Teilzeitphasen, desto größer fällt diese Lücke aus. Eine Beispielrechnung zeigt bei einem Grundgehalt von 5.097 Euro eine Lücke von 1.499 Euro bei voller Dienstzeit und 1.985 Euro bei Teilzeit und Elternzeit.

  • Dein aktives Gehalt beträgt 100 Prozent deiner Bezüge, deine Pension liegt zwischen 0 und 71,75 Prozent.
  • Die Berechnungsbasis ist das volle Grundgehalt der Besoldungsgruppe, nicht dein letztes Nettogehalt.
  • Abzüge für Lohnsteuer, Krankenversicherung und Pflegeversicherung mindern sowohl Gehalt als auch Pension.

Vergleich: Aktives Gehalt und spätere Pension. Aktives Gehalt: 100 Prozent deiner Bezüge. Beamtenpension: Zwischen 0 und 71,75 Prozent deiner Bezüge. Berechnungsbasis: Volles Grundgehalt der Besoldungsgruppe. Abzüge: Lohnsteuer, Krankenversicherung, Pflegeversicherung. Je kürzer deine Dienstzeit oder je länger deine Teilzeitphasen, desto größer fällt die Lücke aus.

Vergleich: Aktives Gehalt und spätere Pension
Aktives GehaltBeamtenpension
Berechnungs­basisVolles Grundgehalt der BesoldungsgruppeMaximal 71,75 Prozent des ruhegehaltsfähigen Dienstbezugs
Höhe100 Prozent deiner BezügeZwischen 0 und 71,75 Prozent deiner Bezüge

03 · Hintergrund

Warum ein ETF-Sparplan für Beamte sinnvoll ist

Ein ETF-Sparplan ist eine unkomplizierte Methode, um monatlich Geld in breit gestreute Aktienindizes anzulegen. Für Beamte ist er besonders interessant, weil er flexibel an die persönliche Versorgungslücke angepasst werden kann.

Deine Pension ist eine gute Grundlage, aber sie deckt dein letztes Gehalt nicht vollständig ab. Die Differenz musst du selbst ausgleichen, wenn du deinen Lebensstandard halten willst. Ein ETF-Sparplan hilft dir, diese Lücke systematisch zu schließen.

Du legst jeden Monat einen festen Betrag an, der in börsengehandelte Indexfonds fließt. Diese bilden einen Marktindex wie den MSCI World ab und streuen dein Geld damit über hunderte oder tausende Unternehmen. Der Vorteil gegenüber aktiven Fonds liegt in den geringen Kosten, da kein Fondsmanager den Index schlagen muss.

  • Ein ETF-Sparplan ist flexibel und kann jederzeit an deine Lebenssituation angepasst werden.
  • Die Kosten sind niedriger als bei aktiv gemanagten Fonds, was deine Rendite langfristig erhöht.
  • Du kannst bereits mit kleinen monatlichen Beträgen beginnen und so früh vom Zinseszinseffekt profitieren.

Deine Pension ist eine gute Grundlage, aber sie deckt dein letztes Gehalt nicht vollständig ab. Die Differenz musst du selbst ausgleichen, wenn du deinen Lebensstandard halten willst. Ein ETF-Sparplan hilft dir, diese Lücke systematisch zu schließen. Du legst jeden Monat einen festen Betrag an, der in börsengehandelte Indexfonds fließt. Diese bilden einen Marktindex wie den MSCI World ab und streuen dein Geld damit über hunderte oder tausende Unternehmen. Der Vorteil gegenüber aktiven Fonds liegt in den geringen Kosten. Da kein Fondsmanager den Index schlagen muss, fallen niedrigere Verwaltungsgebühren an.

Deine Pension ist eine gute Grundlage, aber sie deckt dein letztes Gehalt nicht vollständig ab. Die Differenz musst du selbst ausgleichen, wenn du deinen Lebensstandard halten willst.

Ein ETF-Sparplan hilft dir, diese Lücke systematisch zu schließen. Du legst jeden Monat einen festen Betrag an, der in börsengehandelte Indexfonds fließt. Diese bilden einen Marktindex wie den MSCI World ab und streuen dein Geld damit über hunderte oder tausende Unternehmen.

Der Vorteil gegenüber aktiven Fonds liegt in den geringen Kosten. Da kein Fondsmanager den Index schlagen muss, fallen niedrigere Verwaltungsgebühren an. Das wirkt sich über lange Zeiträume positiv auf deine Rendite aus.

04 · Vergleich

ETF-Sparplan oder ETF-Police: Was passt zu dir?

Du kannst in ETFs über einen einfachen Sparplan bei einer Bank investieren oder sie in einen Versicherungsmantel einbetten. Beide Wege haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Ein ETF-Sparplan bei einer Bank oder einem Online-Broker ist sehr flexibel, jederzeit kündbar und hat niedrige Produktkosten. Eine ETF-Police bei einer Versicherungsgesellschaft bindet dich an Vertragslaufzeiten und verursacht höhere Kosten durch Verwaltung und Abschluss. Dafür bietet die Police eine Steuerstundung bis zur Auszahlung, während beim Sparplan die Erträge jährlich besteuert werden.

  • Der ETF-Sparplan ist für die reine Vermögensbildung oft kostengünstiger und flexibler.
  • Die ETF-Police kann Vorteile bieten, wenn du Wert auf eine lebenslange Rente legst.
  • Die Besteuerung unterscheidet sich: jährlich beim Sparplan, gestundet bei der Police.

Vergleich der Anlagewege für ETFs. ETF-Sparplan: Vertragspartner Bank oder Online-Broker, sehr hohe Flexibilität, niedrige Produktkosten, jährliche Besteuerung der Erträge. ETF-Police: Vertragspartner Versicherungsgesellschaft, geringere Flexibilität, höhere Kosten durch Verwaltung und Abschluss, Steuerstundung bis zur Auszahlung. Für die reine Vermögensbildung ist der Sparplan oft kostengünstiger. Die Police kann Vorteile bieten, wenn du Wert auf eine lebenslange Rente legst.

Vergleich der Anlagewege für ETFs
ETF-SparplanETF-Police
VertragspartnerBank oder Online-BrokerVersicherungsgesellschaft
FlexibilitätFlexibelFlexibel
KostenKostengünstig, sofern der richtige Partner und Fonds oder ETFs gewählt wurdenMeist kostengünstig, sofern der richtige Versicherer und Fonds oder ETFs gewählt wurden, Kosten können höher ausfallen als bei einer direkten Fonds- oder ETF-Anlage
Besteuerung in der AnsparphaseKeine steueroptimierte Anlage, während der Ansparphase fallen bereits Steuern anSteuervorteile

05 · Was gilt

Welche staatlichen Förderungen kannst du als Beamter nutzen?

Auch als Beamter hast du Zugang zu staatlich geförderten Vorsorgeprodukten. Die wichtigsten sind die Rürup-Rente und die Riester-Rente, die sich unterschiedlich auf deine Steuerlast auswirken.

Die Rürup-Rente ist für dich geeignet, weil du die Beiträge als Sonderausgaben absetzen kannst. Die Riester-Rente bringt dir keine staatlichen Zulagen, da Beamte nicht rentenversicherungspflichtig sind. Vermögenswirksame Leistungen von deinem Dienstherrn kannst du zusätzlich in einen ETF-Sparplan fließen lassen.

  • Rürup-Rente: Beiträge als Sonderausgaben absetzbar, für Beamte geeignet.
  • Vermögenswirksame Leistungen: Zuschuss vom Dienstherrn möglich, für Beamte geeignet.
  • ETF-Sparplan: Nutzung des Sparer-Pauschbetrags von 1000 EUR, für Beamte geeignet.
  • Riester-Rente: Keine staatlichen Zulagen, da Beamte nicht rentenversicherungspflichtig sind, ungeeignet.
  • Gesetzliche Rentenversicherung: Beamte sind nicht pflichtversichert, ungeeignet.

Staatliche Förderungen für Beamte im Überblick. Für Beamte geeignet: Rürup-Rente (Basisrente) mit als Sonderausgaben absetzbaren Beiträgen, vermögenswirksame Leistungen mit Zuschuss vom Dienstherrn, ETF-Sparplan mit Nutzung des Sparer-Pauschbetrags von 1000 EUR. Für Beamte ungeeignet: Riester-Rente ohne staatliche Zulagen, gesetzliche Rentenversicherung ohne Pflichtversicherung.

Für Beamte geeignet

·Rürup-Rente (Basisrente): Beiträge als Sonderausgaben absetzbar
·Vermögenswirksame Leistungen: Zuschuss vom Dienstherrn möglich
·ETF-Sparplan: Nutzung des Sparer-Pauschbetrags von 1000 EUR

Für Beamte ungeeignet

·Riester-Rente: Keine staatlichen Zulagen, da Beamte nicht rentenversicherungspflichtig sind
·Gesetzliche Rentenversicherung: Beamte sind nicht pflichtversichert

06 · Schritt für Schritt

So funktioniert die Rürup-Rente für Beamte

Die Rürup-Rente ist eine private Rentenversicherung, die speziell für Selbstständige und Beamte entwickelt wurde. Ihr größter Vorteil liegt in der steuerlichen Absetzbarkeit der Beiträge.

Du schließt einen Rürup-Vertrag bei einem Versicherer ab und zahlst regelmäßig Beiträge ein. Diese Beiträge werden als Sonderausgaben in deiner Steuererklärung berücksichtigt und mindern dein zu versteuerndes Einkommen. Das eingezahlte Geld wird je nach Vertrag in Fonds oder ETFs angelegt und wächst bis zum Ruhestand. Im Alter erhältst du eine lebenslange monatliche Rente, die du dann versteuern musst.

Die Rürup-Rente funktioniert in vier Schritten: Vertrag abschließen, Beiträge absetzen, Kapital ansparen, Rente beziehen. Du schließt einen Vertrag bei einem Versicherer ab und zahlst regelmäßig Beiträge ein. Deine Beiträge werden als Sonderausgaben berücksichtigt und mindern dein zu versteuerndes Einkommen. Das Geld wird in Fonds oder ETFs angelegt und wächst bis zum Ruhestand. Im Alter erhältst du eine lebenslange monatliche Rente, die du versteuern musst.

01

Vertrag abschließen

Du schließt einen Rürup-Vertrag bei einem Versicherer ab und zahlst regelmäßig Beiträge ein.

02

Beiträge absetzen

Deine Beiträge werden als Sonderausgaben in deiner Steuererklärung berücksichtigt. Sie mindern dein zu versteuerndes Einkommen.

03

Kapital ansparen

Das eingezahlte Geld wird je nach Vertrag in Fonds oder ETFs angelegt und wächst bis zum Ruhestand.

04

Rente beziehen

Im Alter erhältst du eine lebenslange monatliche Rente, die du dann versteuern musst.

07 · Kosten

Steuern auf deine ETF-Erträge: Das gilt 2026

Deine Gewinne aus einem ETF-Sparplan unterliegen der Abgeltungsteuer. Durch die Teilfreistellung und den Sparer-Pauschbetrag reduziert sich deine tatsächliche Steuerlast.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 EUR pro Person und Jahr. Für zusammenveranlagte Ehepaare gilt ein Betrag von 2000 EUR. Auf Erträge oberhalb dieses Freibetrags fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an, zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer. Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent, sodass nur 70 Prozent deiner Erträge steuerpflichtig sind.

  • Sparer-Pauschbetrag pro Person: 1000 EUR pro Jahr.
  • Abgeltungsteuer: 25 Prozent.
  • Solidaritätszuschlag: 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer.
  • Teilfreistellung für Aktienfonds: 30 Prozent.

Steuerliche Belastung von Aktienfonds-Erträgen. Die wichtigsten Werte für deine Steuerberechnung: Sparer-Pauschbetrag pro Person 1000 EUR, Abgeltungsteuer 25 Prozent, Solidaritätszuschlag 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer, Teilfreistellung für Aktienfonds 30 Prozent. Durch die Teilfreistellung sind nur 70 Prozent deiner Erträge aus Aktienfonds steuerpflichtig.

08 · Im Vertrag

Vermögenswirksame Leistungen für Beamte

Viele Beamte haben Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen von ihrem Dienstherrn. Dieses Geld kannst du zusätzlich in einen ETF-Sparplan fließen lassen.

Ob und in welcher Höhe du vermögenswirksame Leistungen erhältst, hängt von deinem Tarifvertrag oder deiner Besoldungsordnung ab. Die Leistungen können in einen Banksparplan, Bausparvertrag oder auch in einen ETF-Sparplan fließen, sofern der Anbieter dies unterstützt. Üblicherweise gilt eine Sperrfrist von sieben Jahren, bevor du über das angesparte Kapital frei verfügen kannst.

  • Anspruch: Ob und in welcher Höhe du vermögenswirksame Leistungen erhältst, hängt von deinem Tarifvertrag oder deiner Besoldungsordnung ab.
  • Anlageform: Die Leistungen können in einen Banksparplan, Bausparvertrag oder auch in einen ETF-Sparplan fließen, sofern der Anbieter dies unterstützt.
  • Sperrfrist: Üblicherweise gilt eine Sperrfrist von sieben Jahren, bevor du über das angesparte Kapital frei verfügen kannst.

Das solltest du zu vermögenswirksamen Leistungen wissen. Anspruch: Ob und in welcher Höhe du vermögenswirksame Leistungen erhältst, hängt von deinem Tarifvertrag oder deiner Besoldungsordnung ab. Anlageform: Die Leistungen können in einen Banksparplan, Bausparvertrag oder auch in einen ETF-Sparplan fließen, sofern der Anbieter dies unterstützt. Sperrfrist: Üblicherweise gilt eine Sperrfrist von sieben Jahren, bevor du über das angesparte Kapital frei verfügen kannst.

Das solltest du zu vermögenswirksamen Leistungen wissen

AnspruchVoraussetzungOb und in welcher Höhe du vermögenswirksame Leistungen erhältst, hängt von deinem Tarifvertrag oder deiner Besoldungsordnung ab.
AnlageformFlexibilitätDie Leistungen können in einen Banksparplan, Bausparvertrag oder auch in einen ETF-Sparplan fließen, sofern der Anbieter dies unterstützt.
SperrfristBindungÜblicherweise gilt eine Sperrfrist von sieben Jahren, bevor du über das angesparte Kapital frei verfügen kannst.

09 · Fehler vermeiden

Häufige Fehler bei der Altersvorsorge von Beamten

Wer sich allein auf die Pension verlässt, riskiert eine böse Überraschung im Ruhestand. Diese Fehler solltest du vermeiden, um deine Versorgungslücke nicht zu unterschätzen.

Du verlässt dich zu 100 Prozent auf die Beamtenpension und sparst nicht privat. Du unterschätzt die Auswirkungen von Teilzeit und Elternzeit auf deinen Ruhegehaltssatz. Du wählst einen aktiven Fonds mit hohen Gebühren statt eines kostengünstigen ETF. Du lässt dich von kurzfristigen Kursschwankungen verunsichern und verkaufst deine ETFs mit Verlust. Du nutzt deinen Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Jahr nicht aus.

  • Du verlässt dich zu 100 Prozent auf die Beamtenpension und sparst nicht privat.
  • Du unterschätzt die Auswirkungen von Teilzeit und Elternzeit auf deinen Ruhegehaltssatz.
  • Du wählst einen aktiven Fonds mit hohen Gebühren statt eines kostengünstigen ETF.
  • Du lässt dich von kurzfristigen Kursschwankungen verunsichern und verkaufst deine ETFs mit Verlust.
  • Du nutzt deinen Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Jahr nicht aus.

Diese Fehler kosten dich im Alter Geld. Du verlässt dich zu 100 Prozent auf die Beamtenpension und sparst nicht privat. Du unterschätzt die Auswirkungen von Teilzeit und Elternzeit auf deinen Ruhegehaltssatz. Du wählst einen aktiven Fonds mit hohen Gebühren statt eines kostengünstigen ETF. Du lässt dich von kurzfristigen Kursschwankungen verunsichern und verkaufst deine ETFs mit Verlust. Du nutzt deinen Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Jahr nicht aus.

Diese Fehler kosten dich im Alter Geld

·Du verlässt dich zu 100 Prozent auf die Beamtenpension und sparst nicht privat.
·Du unterschätzt die Auswirkungen von Teilzeit und Elternzeit auf deinen Ruhegehaltssatz.
·Du wählst einen aktiven Fonds mit hohen Gebühren statt eines kostengünstigen ETF.
·Du lässt dich von kurzfristigen Kursschwankungen verunsichern und verkaufst deine ETFs mit Verlust.

10 · Schritt für Schritt

In 4 Schritten zu deinem ETF-Sparplan

Der Einstieg in die private Altersvorsorge mit ETFs ist einfacher als viele denken. Mit einer klaren Struktur legst du den Grundstein für deine finanzielle Unabhängigkeit im Alter.

Ermittle dein voraussichtliches Ruhegehalt und vergleiche es mit deinem aktuellen Nettoeinkommen. Die Differenz ist dein monatlicher Zusatzbedarf. Lege einen monatlichen Betrag fest, den du dauerhaft entbehren kannst. Bereits 50 oder 100 EUR im Monat können über lange Zeiträume eine große Wirkung entfalten. Wähle einen breit gestreuten Aktien-ETF, zum Beispiel auf den MSCI World oder einen vergleichbaren globalen Index. Richte bei deiner Bank oder deinem Broker einen kostenlosen oder kostengünstigen Sparplan ein.

In vier Schritten zu deinem ETF-Sparplan: Versorgungslücke berechnen, Sparrate festlegen, ETF auswählen, Sparplan einrichten. Ermittle dein voraussichtliches Ruhegehalt und vergleiche es mit deinem aktuellen Nettoeinkommen. Lege einen monatlichen Betrag fest, den du dauerhaft entbehren kannst. Wähle einen breit gestreuten Aktien-ETF, zum Beispiel auf den MSCI World. Richte bei deiner Bank oder deinem Broker einen kostenlosen oder kostengünstigen Sparplan ein.

01

Versorgungslücke berechnen

Ermittle dein voraussichtliches Ruhegehalt und vergleiche es mit deinem aktuellen Nettoeinkommen. Die Differenz ist dein monatlicher Zusatzbedarf.

02

Sparrate festlegen

Lege einen monatlichen Betrag fest, den du dauerhaft entbehren kannst. Bereits 50 oder 100 EUR im Monat können über lange Zeiträume eine große Wirkung entfalten.

03

ETF auswählen

Wähle einen breit gestreuten Aktien-ETF, zum Beispiel auf den MSCI World oder einen vergleichbaren globalen Index.

04

Sparplan einrichten

Richte bei deiner Bank oder deinem Broker einen kostenlosen oder kostengünstigen Sparplan ein und automatisiere die Ausführung.

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026