Ratgeber · Investieren
Anleihen für Rentner: So planst du feste Zinserträge im Ruhestand
Anleihen können im Rentenalter ein Baustein sein, um regelmäßige Erträge zu erzielen und einen Teil des Vermögens vor Kursschwankungen am Aktienmarkt zu schützen. Entscheidend ist, dass du Laufzeiten und Zinsniveau auf deinen persönlichen Anlagehorizont und deinen Liquiditätsbedarf abstimmst.
11 Kapitel · 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026
Das Wichtigste
- Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, bei denen du als Gläubiger regelmäßige Zinsen und am Laufzeitende den Nennwert zurückerhältst.
- Für Rentner eignen sich Anleihen vor allem für den Vermögensteil, der in den nächsten fünf bis zehn Jahren sicher verfügbar sein muss.
- Über Rentenfonds oder Anleihen-ETFs streust du das Ausfallrisiko über viele Emittenten, statt auf einen einzelnen Schuldner zu setzen.
- Die Aktienquote kann im Ruhestand niedriger sein, aber ein kleiner Aktienanteil hilft, die Inflation langfristig auszugleichen.
01 · Grundlagen
Was sind Anleihen und wie funktionieren sie?
Anleihen werden oft auch Rentenpapiere oder Bonds genannt und haben nichts mit der gesetzlichen Rente zu tun. Sie funktionieren wie ein Kredit, den du einem Staat oder Unternehmen gewährst.
Eine Anleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier, das an der Börse gehandelt wird. Du leihst einem Staat oder einem Unternehmen Geld und erhältst dafür in der Regel einmal im Jahr einen festen Zins, den sogenannten Kupon. Am Ende der Laufzeit zahlt dir der Herausgeber den Nennwert zurück.
Die Höhe des Zinses hängt vor allem von der Bonität des Schuldners ab. Je höher das Risiko einer Pleite des Emittenten ist, desto höher fällt in der Regel der angebotene Zins aus. Deutsche Staatsanleihen gelten als vergleichsweise sicher, Hochzinsanleihen von Unternehmen mit schwacher Bonität können dagegen deutlich riskanter sein.
Für dich als Rentnerin oder Rentner bedeutet das: Du kannst mit Anleihen planbare Zinserträge erzielen, trägst aber immer das Risiko, dass der Emittent zahlungsunfähig wird. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Schuldnerqualität, bevor du kaufst.
Kurz erklärt
Anleihe
Ein festverzinsliches Wertpapier, das an der Börse gehandelt wird. Der Herausgeber (Emittent) zahlt dir als Käufer regelmäßig Zinsen und tilgt den Nennwert am Ende der Laufzeit.
Je höher das Risiko einer Pleite des Emittenten, desto höher ist in der Regel der angebotene Zins.
02 · Vergleich
Anleihen, Tagesgeld oder Festgeld: Was passt für deinen Anlagehorizont?
Für kurzfristig benötigtes Geld sind Tagesgeld und Festgeld erste Wahl, für planbare Ausgaben in einigen Jahren können Anleihen mit passender Laufzeit mehr Ertrag bringen. Der Vergleich zeigt die wichtigsten Unterschiede.
Für Geld, das du in den nächsten ein bis zwei Jahren sicher benötigst, ist Tagesgeld meist die bessere Wahl als eine Anleihe. Du kommst jederzeit an dein Geld heran und trägst kein Kursrisiko. Festgeld eignet sich, wenn du einen festen Zeitraum überblicken kannst und von etwas höheren Zinsen profitieren möchtest.
Anleihen bringen dann einen Vorteil, wenn du planbare Ausgaben in einigen Jahren hast und die Laufzeit der Anleihe darauf abstimmst. Du erhältst einen festen Kupon und kannst die Anleihe bei Bedarf börsentäglich verkaufen, musst dann aber mögliche Kursschwankungen in Kauf nehmen.
- Tagesgeld ist für den Notgroschen und kurzfristige Ausgaben gedacht.
- Festgeld bindet dein Geld für einen festen Zeitraum zu einem festen Zins.
- Anleihen kombinieren feste Zinsen mit der Möglichkeit, sie vor Laufzeitende zu verkaufen.
| Tagesgeld | Festgeld | Anleihen | |
|---|---|---|---|
| Verfügbarkeit | Jederzeit kurzfristig verfügbar | Erst nach Ende der vereinbarten Laufzeit | Börsentäglich verkaufbar |
| Zinsertrag | Fest für die gesamte Laufzeit | Regelmäßige Zinszahlungen | |
| Risiko | Abhängig vom Emittenten |
03 · Schritt für Schritt
In 4 Schritten zu einer passenden Anlagestrategie im Ruhestand
Bevor du einzelne Anleihen kaufst, klärst du deinen Geldbedarf und deine Risikobereitschaft. Diese Reihenfolge hilft dir, die Rentenlücke zu schließen, ohne unnötige Risiken einzugehen.
Bevor du einzelne Anleihen kaufst, solltest du deinen tatsächlichen Geldbedarf kennen. Stelle deine monatlichen Ausgaben im Ruhestand deinen sicheren Einkünften gegenüber. So erkennst du, wie viel Zusatzrente du aus deinem Vermögen benötigst.
Im zweiten Schritt teilst du dein Vermögen nach Anlagehorizont auf. Geld, das du in den nächsten fünf Jahren brauchst, gehört in sichere Anlagen wie Tagesgeld, Festgeld oder kurzlaufende Anleihen. Kapital, das erst später benötigt wird, kannst du renditeorientierter anlegen.
Budget und Rentenlücke ermitteln
Stelle deine monatlichen Ausgaben im Ruhestand deinen sicheren Einkünften gegenüber. So erkennst du, wie viel Zusatzrente du aus deinem Vermögen benötigst.
Geld nach Anlagehorizont aufteilen
Trenne den Betrag, den du in den nächsten fünf Jahren brauchst, von dem Kapital, das erst später benötigt wird. Für kurze Zeiträume kommen Tagesgeld, Festgeld oder kurzlaufende Anleihen infrage.
Risikobereitschaft festlegen
Überlege, wie stark dein Depot schwanken darf. Eine niedrigere Aktienquote reduziert die Ausschläge, kann aber die langfristige Rendite mindern.
Umsetzen und jährlich prüfen
Investiere den langfristigen Teil breit gestreut, zum Beispiel mit Aktien-ETFs und Rentenfonds. Prüfe mindestens einmal im Jahr, ob die Aufteilung noch zu deinem Bedarf passt.
04 · Was gilt
Wann sich Anleihen für Rentner eignen und wann nicht
Anleihen sind kein Allheilmittel. Ob sie zu deiner Situation passen, hängt vor allem vom Zeitraum ab, in dem du das Geld benötigst, und von deiner Bereitschaft, Kursschwankungen auszuhalten.
Anleihen sind vor allem für Geld geeignet, das du in drei bis zehn Jahren planbar entnehmen möchtest. Sie können als stabilisierender Baustein neben Aktien-ETFs dienen und für regelmäßige Zinserträge sorgen, wenn du den Kupon nicht sofort ausgibst.
Weniger geeignet sind Anleihen als Ersatz für den täglich verfügbaren Notgroschen oder für Geld, das du in den nächsten ein bis zwei Jahren sicher brauchst. Auch als alleinige Geldanlage sind sie kritisch, wenn die Inflation langfristig deine Kaufkraft senkt.
Einzelne Hochzinsanleihen ohne ausreichende Streuung bergen ein hohes Ausfallrisiko. Breit streuende Rentenfonds oder Anleihen-ETFs sind für die meisten Rentner die bessere Wahl, weil sie das Risiko auf viele Schuldner verteilen.
Gut geeignet
Weniger geeignet
05 · Kosten
Welche Kosten und Steuern fallen bei Anleihen an?
Neben dem Kaufpreis und möglichen Ordergebühren solltest du die steuerliche Behandlung deiner Zinserträge kennen. So vermeidest du unliebsame Überraschungen bei der Rendite.
Deine Zinserträge aus Anleihen zählen zu den Kapitalerträgen und unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer. Kirchensteuer kann je nach Bundesland ebenfalls anfallen.
Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr. Bei zusammen veranlagten Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag auf 2000 Euro. Erst oberhalb dieses Freibetrags wird die Abgeltungsteuer fällig.
Die Teilfreistellung von 30 Prozent gilt für Aktienfonds, nicht für reine Rentenfonds. Laufende Kosten hängen vom gewählten Produkt ab: Anleihen-ETFs kommen meist mit geringeren Gebühren aus als aktiv gemanagte Rentenfonds.
Typische Kosten- und Steuerpositionen
06 · Im Vertrag
Diese Fachbegriffe solltest du bei Anleihen kennen
Im Kleingedruckten von Anleihen und Rentenfonds begegnen dir einige feste Begriffe. Wer sie kennt, kann Risiken und Ertragschancen besser einordnen.
Der Kupon ist der regelmäßige Zins, den der Emittent an dich zahlt. Er wird meist einmal jährlich fällig und bezieht sich auf den Nennwert der Anleihe. Der Emittent ist das Unternehmen oder der Staat, das die Anleihe ausgibt und sich damit Geld leiht.
Die Restlaufzeit gibt an, wie lange es noch bis zur Rückzahlung des Nennwerts dauert. Je länger sie ist, desto stärker reagiert der Kurs auf Zinsänderungen. Ein Rentenfonds ist ein Investmentfonds, der in viele verschiedene Anleihen gleichzeitig investiert und so das Risiko streut.
- Kupon: der regelmäßige Zins, den du als Anlegerin oder Anleger erhältst.
- Emittent: der Herausgeber der Anleihe, dessen Bonität das Ausfallrisiko bestimmt.
- Restlaufzeit: die verbleibende Zeit bis zur Rückzahlung des Nennwerts.
- Rentenfonds: ein Fonds, der in viele Anleihen gleichzeitig investiert.
Wichtige Begriffe rund um Anleihen
07 · Checkliste
Checkliste: So gehst du als Rentnerin oder Rentner mit Anleihen um
Mit dieser kurzen Prüfliste stellst du sicher, dass Anleihen zu deinem Ruhestandsbudget und deiner Risikobereitschaft passen.
Geh die Punkte ehrlich durch, bevor du Geld in Anleihen oder Rentenfonds steckst.
Der wichtigste Punkt steht am Anfang: Du musst deinen monatlichen Zusatzbedarf aus dem Vermögen kennen. Nur dann kannst du entscheiden, welcher Teil deines Geldes in Anleihen fließen kann und welcher Teil kurzfristig verfügbar bleiben muss.
- Ich kenne meinen monatlichen Zusatzbedarf aus dem Vermögen.
- Ich habe einen Notgroschen auf Tagesgeld, der jederzeit verfügbar ist.
- Ich habe mein Vermögen nach Anlagehorizont in kurz-, mittel- und langfristig aufgeteilt.
- Ich setze bei Anleihen auf breite Streuung, zum Beispiel über Rentenfonds oder Anleihen-ETFs.
- Ich prüfe mein Depot mindestens einmal im Jahr und passe die Aufteilung an.
- Ich nutze den Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr für Zinserträge.
Deine Anleihen-Checkliste für den Ruhestand
Ich kenne meinen monatlichen Zusatzbedarf aus dem Vermögen.
Ich habe einen Notgroschen auf Tagesgeld, der jederzeit verfügbar ist.
Ich habe mein Vermögen nach Anlagehorizont in kurz-, mittel- und langfristig aufgeteilt.
Ich setze bei Anleihen auf breite Streuung, zum Beispiel über Rentenfonds oder Anleihen-ETFs.
Ich prüfe mein Depot mindestens einmal im Jahr und passe die Aufteilung an.
08 · Fehler vermeiden
Typische Fehler bei der Geldanlage für Rentner mit Anleihen
Einige Fehler kosten dich im Ruhestand unnötig Rendite oder bringen zu viel Unruhe ins Depot. Diese Punkte solltest du vermeiden.
Ein häufiger Fehler ist, das gesamte Vermögen auf einem unverzinsten Girokonto liegen zu lassen, obwohl Teile erst in vielen Jahren gebraucht werden. Damit verschenkst du Rendite, die du mit Anleihen oder anderen Wertpapieren erzielen könntest.
Einzelne Hochzinsanleihen zu kaufen, ohne das Ausfallrisiko des Emittenten zu prüfen, kann dein Kapital gefährden. Auch die Inflation zu ignorieren und ausschließlich auf nominal sichere Anlagen zu setzen, führt langfristig zu Kaufkraftverlust.
- Das gesamte Vermögen unverzinst liegen lassen, obwohl Teile erst in vielen Jahren gebraucht werden.
- Einzelne Hochzinsanleihen kaufen, ohne das Ausfallrisiko des Emittenten zu prüfen.
- Die Inflation ignorieren und ausschließlich auf nominal sichere Anlagen setzen.
- Anleihen mit langer Restlaufzeit kaufen, obwohl das Geld in wenigen Jahren benötigt wird.
- Die Aktienquote im Ruhestand komplett auf null setzen und damit langfristig Kaufkraft verlieren.
Häufige Fehler im Umgang mit Anleihen
09 · Hintergrund
So kombinierst du Anleihen mit Aktien-ETFs im Ruhestand
Ein ausgewogener Mix aus Aktien und Anleihen kann die Schwankungen im Depot reduzieren und gleichzeitig eine Rendite oberhalb der Inflation ermöglichen. Die passende Aufteilung hängt von deinem Anlagehorizont ab.
Für den Teil deines Vermögens, den du erst in mehr als zehn Jahren benötigst, können Aktien und Aktien-ETFs weiterhin sinnvoll sein. Sie bieten langfristig die Chance, die Inflation auszugleichen und dein Vermögen zu erhalten.
Anleihen und Rentenfonds übernehmen im Ruhestand die Aufgabe, kurzfristige und mittelfristige Ausgaben abzusichern. Sie dämpfen die Schwankungen, die reine Aktiendepots mit sich bringen, und sorgen für planbare Erträge.
Eine einfache Strategie ist die Etappenstrategie: Du teilst dein Vermögen in einen Verbrauchsteil für die nächsten fünf bis zehn Jahre und einen langfristigen Teil. Der Verbrauchsteil liegt in sicheren Anlagen wie Anleihen, der langfristige Teil bleibt in Aktien-ETFs investiert.
Für den Teil deines Vermögens, den du erst in mehr als zehn Jahren benötigst, können Aktien und Aktien-ETFs weiterhin sinnvoll sein. Sie bieten langfristig die Chance, die Inflation auszugleichen und dein Vermögen zu erhalten.
Anleihen und Rentenfonds übernehmen im Ruhestand die Aufgabe, kurzfristige und mittelfristige Ausgaben abzusichern. Sie dämpfen die Schwankungen, die reine Aktiendepots mit sich bringen.
Eine einfache Strategie ist die Etappenstrategie: Du teilst dein Vermögen in einen Verbrauchsteil für die nächsten fünf bis zehn Jahre und einen langfristigen Teil. Der Verbrauchsteil liegt in Tagesgeld, Festgeld oder kurzlaufenden Anleihen, der Rest bleibt breit gestreut in Aktien-ETFs investiert.
Mit 65 Jahren haben Männer in Deutschland statistisch noch rund 18 Lebensjahre vor sich, Frauen rund 21. Dieser Zeitraum ist lang genug, um einen Teil des Vermögens weiterhin renditeorientiert anzulegen.
10 · Hintergrund
Welche Rolle spielen Laufzeiten und Inflation bei deiner Anleihenauswahl?
Die Laufzeit einer Anleihe bestimmt, wie stark ihr Kurs auf Zinsänderungen reagiert. Gleichzeitig entscheidet die Inflation darüber, wie viel Kaufkraft von deinen Zinserträgen übrig bleibt.
Kurzlaufende Anleihen mit einer Restlaufzeit von ein bis drei Jahren schwanken meist weniger im Kurs als langlaufende Papiere. Sie eignen sich daher für Geld, das du in absehbarer Zeit benötigst.
Langlaufende Anleihen bieten oft höhere Zinsen, reagieren aber empfindlicher auf Veränderungen des Zinsniveaus. Steigen die Marktzinsen, fällt der Kurs bestehender Anleihen. Das kann für dich zum Problem werden, wenn du vor Laufzeitende verkaufen musst.
Die Inflation schmälert die Kaufkraft deiner Zinserträge. Liegt die Inflationsrate über dem Kupon, verlierst du real an Vermögen, auch wenn der nominale Betrag gleich bleibt. Deshalb kann es sinnvoll sein, einen Teil des langfristigen Vermögens in Aktien oder Aktien-ETFs zu halten.
Kurzlaufende Anleihen mit einer Restlaufzeit von ein bis drei Jahren schwanken meist weniger im Kurs als langlaufende Papiere. Sie eignen sich daher für Geld, das du in absehbarer Zeit benötigst.
Langlaufende Anleihen bieten oft höhere Zinsen, reagieren aber empfindlicher auf Veränderungen des Zinsniveaus. Steigen die Marktzinsen, fällt der Kurs bestehender Anleihen.
Die Inflation schmälert die Kaufkraft deiner Zinserträge. Liegt die Inflationsrate über dem Kupon, verlierst du real an Vermögen, auch wenn der nominale Betrag gleich bleibt.
Deshalb kann es sinnvoll sein, einen Teil des langfristigen Vermögens in Aktien oder Aktien-ETFs zu halten. Sie bieten langfristig bessere Chancen, die Inflation auszugleichen als reine Anleihen.
11 · Hintergrund
Diversifikation: Warum Rentenfonds oft die bessere Wahl sind
Statt auf einzelne Anleihen zu setzen, kannst du über Rentenfonds oder Anleihen-ETFs in hunderte Papiere gleichzeitig investieren. Das reduziert das Risiko, das von einem einzelnen Schuldner ausgeht.
Ein Rentenfonds bündelt das Geld vieler Anleger und investiert es in eine große Zahl verschiedener Anleihen. Ein Fondsmanagement übernimmt die Auswahl und Beobachtung der Papiere. Das reduziert das Risiko, das von einem einzelnen Schuldner ausgeht.
Anleihen-ETFs bilden einen Anleihenindex ab und kommen mit meist geringeren laufenden Kosten aus. Sie eignen sich, wenn du eine breite Streuung ohne aktive Fondsauswahl möchtest.
Die Diversifikation über viele Emittenten senkt das Risiko, dass der Ausfall eines einzelnen Unternehmens oder Staates dein gesamtes angelegtes Kapital gefährdet. Auch Rentenfonds unterliegen Kursschwankungen, insbesondere wenn sich das Zinsniveau ändert oder sich die Zahlungsfähigkeit der Emittenten verschlechtert.
Ein Rentenfonds bündelt das Geld vieler Anleger und investiert es in eine große Zahl verschiedener Anleihen. Ein Fondsmanagement übernimmt die Auswahl und Beobachtung der Papiere.
Anleihen-ETFs bilden einen Anleihenindex ab und kommen mit meist geringeren laufenden Kosten aus. Sie eignen sich, wenn du eine breite Streuung ohne aktive Fondsauswahl möchtest.
Die Diversifikation über viele Emittenten senkt das Risiko, dass der Ausfall eines einzelnen Unternehmens oder Staates dein gesamtes angelegtes Kapital gefährdet.
Auch Rentenfonds unterliegen Kursschwankungen, insbesondere wenn sich das Zinsniveau ändert oder sich die Zahlungsfähigkeit der Emittenten verschlechtert. Sie sind jedoch meist weniger volatil als reine Aktienfonds.
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