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FinanzbildungInvestieren10 Min.

Aktien für Anfänger kaufen: Dein einfacher Einstieg in die Welt der Geldanlage

Du willst Aktien kaufen, weißt aber nicht, wie du anfangen sollst? Kein Problem. Dieser Leitfaden erklärt dir Schritt für Schritt, wie du als Anfänger in Aktien investierst, welche Kosten auf dich zukommen und wie du typische Fehler vermeidest.

Aktien kaufenBörse für EinsteigerGeldanlage Start
Brauche ich viel Geld?
Nein, wenig nötig.
Schon mit kleinen Beträgen und Sparplänen ist ein Start möglich.
Ist das riskant?
Ja, aber beherrschbar.
Mit Streuung und langem Anlagehorizont lässt sich das Risiko reduzieren.
Wie kaufe ich?
Über einen Broker.
Ein Depot bei einer Bank oder einem Neobroker ist die Voraussetzung.

Warum Aktien auch dich betreffen: Dein Geld verliert an Wert

Vielleicht denkst du, Aktien sind nur etwas für reiche Leute oder Börsenprofis. Doch das ist ein Irrtum. Jeder, der Geld auf einem Sparkonto oder unter dem Kopfkissen hat, ist von der Inflation betroffen. Die Inflation sorgt dafür, dass dein Erspartes Jahr für Jahr an Kaufkraft verliert. Was du dir heute für 100 Euro kaufen kannst, wird in zehn Jahren deutlich teurer sein.

Wenn du dein Geld also nur sparst, wirst du real ärmer. Genau hier kommen Aktien ins Spiel. Sie bieten die Chance, dass dein Vermögen nicht nur erhalten bleibt, sondern sogar wächst. Historisch betrachtet haben Aktien über lange Zeiträume eine höhere Rendite erzielt als andere Anlageformen wie Tagesgeld oder Sparbücher. Das liegt daran, dass du am Erfolg von Unternehmen beteiligt bist.

Du musst kein Finanzexperte sein, um von dieser Entwicklung zu profitieren. Es geht nicht darum, die nächste Super-Aktie zu finden. Es geht darum, systematisch und langfristig Vermögen aufzubauen. Genau dabei hilft dir dieser Ratgeber. Wir zeigen dir, wie du mit einfachen Mitteln und ohne großes Vorwissen starten kannst.

Der wichtigste Schritt ist der erste. Und der ist einfacher, als du denkst. Du musst nur verstehen, wie das System funktioniert. Danach ist es wie Fahrradfahren: Am Anfang wackelig, aber mit der Zeit wird es zur Routine. Lies weiter, um zu erfahren, wie du dein Geld für dich arbeiten lässt.

~1.800
Unternehmen im DAX, MDAX und SDAX gelistet
jede:r 4.
Erwachsene in Deutschland besitzt Aktien oder Fonds
0 Euro
Sparplanausführung bei vielen Neobrokern möglich

Die Grundlagen: Was eine Aktie wirklich ist

Bevor du Aktien kaufst, solltest du verstehen, was du da eigentlich kaufst. Eine Aktie ist ein Anteil an einem Unternehmen. Wenn du eine Aktie von einem Unternehmen kaufst, wirst du Miteigentümer. Du besitzt dann einen winzigen Teil dieser Firma. Wenn das Unternehmen Gewinne erzielt, kannst du daran teilhaben, entweder durch Dividenden oder durch einen steigenden Aktienkurs.

Der Aktienkurs ist der Preis, zu dem eine Aktie an der Börse gehandelt wird. Dieser Preis entsteht durch Angebot und Nachfrage. Wenn viele Menschen die Aktie kaufen wollen, steigt der Kurs. Wenn viele verkaufen wollen, fällt er. Diese Schwankungen sind völlig normal und gehören zum Börsenalltag dazu. Wichtig ist, dass du nicht in Panik gerätst, wenn der Kurs mal fällt.

Es gibt verschiedene Arten von Aktien. Die bekanntesten sind Stammaktien und Vorzugsaktien. Stammaktien geben dir ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Vorzugsaktien verzichten darauf, zahlen dafür aber oft eine höhere Dividende. Für Anfänger spielt dieser Unterschied meist keine große Rolle. Wichtiger ist, in welche Unternehmen du investierst und wie du dein Risiko streust.

Eine einfache Möglichkeit, in viele Unternehmen gleichzeitig zu investieren, sind ETFs. Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Index wie den DAX oder den MSCI World abbildet. Damit kaufst du mit einer einzigen Transaktion einen Korb voller Aktien. Das reduziert dein Risiko erheblich, weil du nicht von einem einzelnen Unternehmen abhängig bist. Für die meisten Anfänger ist ein ETF-Sparplan der ideale Einstieg.

So funktioniert der Aktienkauf: Dein Weg an die Börse

Um Aktien kaufen zu können, brauchst du ein Wertpapierdepot. Das ist ein Konto, auf dem deine Aktien und Fonds verwahrt werden. Du kannst ein Depot bei einer klassischen Bank eröffnen oder bei einem sogenannten Neobroker. Neobroker sind junge Finanzunternehmen, die oft sehr günstige oder sogar kostenlose Depots anbieten. Sie sind besonders bei Anfängern beliebt, weil sie eine einfache App haben.

Der Ablauf ist denkbar einfach: Du lädst die App herunter, identifizierst dich mit deinem Ausweis und eröffnest das Depot. Danach überweist du Geld auf dein Verrechnungskonto. Von dort aus kannst du deine ersten Aktien oder ETFs kaufen. Du gibst einfach ein, wie viel Geld du investieren möchtest, und bestätigst die Order. Das war es schon.

Bevor du kaufst, solltest du dich über die Kosten informieren. Viele Neobroker verlangen eine geringe Gebühr pro Trade, manche bieten sogar kostenlose Sparpläne an. Klassische Banken sind oft teurer. Auch die laufenden Kosten eines ETFs spielen eine Rolle. Diese werden als TER (Total Expense Ratio) bezeichnet und geben an, wie viel Prozent deines Investments jährlich für die Verwaltung abgezogen werden.

Ein wichtiger Tipp für den Anfang: Nutze einen Sparplan. Damit investierst du automatisch jeden Monat einen festen Betrag, zum Beispiel 50 oder 100 Euro. Das hat zwei Vorteile. Erstens musst du dich nicht um den richtigen Zeitpunkt kümmern. Zweitens profitierst du vom Cost-Average-Effekt, da du bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile kaufst als bei hohen.

Kosten verstehen: Was der Aktienkauf wirklich kostet

Kosten sind ein entscheidender Faktor für deine Rendite. Sie können über die Jahre einen erheblichen Teil deines Gewinns auffressen, wenn du nicht aufpasst. Deshalb ist es wichtig, dass du die verschiedenen Kostenarten kennst. Die erste Kostenart ist die Ordergebühr. Das ist der Betrag, den dein Broker für die Ausführung deines Kaufs oder Verkaufs verlangt.

Die zweite Kostenart ist der Spread. Das ist die Differenz zwischen dem Kaufkurs und dem Verkaufskurs einer Aktie. Bei großen und bekannten Aktien ist der Spread meist klein, bei exotischen Aktien kann er größer sein. Der Spread ist quasi die Marge des Marktmachers. Du solltest also nicht zu häufig handeln, sonst zahlst du unnötig viel für den Spread.

Die dritte Kostenart sind die laufenden Kosten. Wenn du in ETFs investierst, fällt die TER an. Diese liegt bei breit gestreuten ETFs meist im niedrigen Bereich. Bei aktiv gemanagten Fonds ist sie deutlich höher. Studien zeigen jedoch, dass die meisten aktiven Fonds ihren Index langfristig nicht schlagen. Für dich als Anfänger sind kostengünstige ETFs daher die bessere Wahl.

Achte außerdem auf versteckte Kosten. Manche Broker verlangen Gebühren für die Depotführung oder für Dividendenzahlungen. Diese sind bei Neobrokern meist kostenlos, bei traditionellen Banken aber nicht immer. Lies dir das Preisverzeichnis deines Brokers genau durch. Ein guter Broker ist transparent und versteckt keine Kosten im Kleingedruckten.

Worauf du beim Aktienkauf achten solltest: Qualität vor Schnelligkeit

Bevor du dein erstes Geld investierst, solltest du dir über deine Strategie klar werden. Was ist dein Ziel? Möchtest du für das Alter vorsorgen, ein Haus kaufen oder einfach dein Geld vermehren? Dein Ziel bestimmt, wie lange du investieren solltest und wie viel Risiko du eingehen kannst. Als Faustregel gilt: Je länger dein Anlagehorizont, desto mehr Risiko kannst du eingehen.

Ein entscheidender Punkt ist die Risikostreuung, auch Diversifikation genannt. Du solltest niemals dein ganzes Geld in eine einzige Aktie stecken. Wenn dieses Unternehmen in die Insolvenz geht, ist dein Geld weg. Besser ist es, in einen breiten Index wie den MSCI World zu investieren. Dieser enthält über 1.500 Unternehmen aus aller Welt und ist damit extrem breit gestreut.

Achte auch auf die Qualität der Unternehmen, wenn du einzelne Aktien kaufst. Schau dir an, wie das Unternehmen Geld verdient, ob es profitabel ist und wie hoch die Verschuldung ist. Ein einfaches Kriterium ist der Umsatz. Unternehmen mit stabilem Umsatz und Gewinn sind in der Regel weniger riskant als Start-ups, die noch keine Gewinne erzielen.

Vergiss nicht, dass du nicht alles verstehen musst. Es ist völlig in Ordnung, nur in ETFs zu investieren und auf Einzelaktien zu verzichten. Viele erfolgreiche Anleger machen genau das. Der berühmteste Investor der Welt, Warren Buffett, hat sogar empfohlen, dass die meisten Menschen einfach einen breiten Indexfonds kaufen sollten. Das ist der einfachste und effektivste Weg.

Typische Anfängerfehler: Diese Fallen solltest du vermeiden

Der häufigste Fehler von Anfängern ist, zur falschen Zeit zu kaufen. Wenn die Kurse steigen, wollen alle einsteigen. Wenn sie fallen, bekommen viele Angst und verkaufen. Genau das Gegenteil wäre richtig. Du solltest kaufen, wenn die Kurse niedrig sind, und halten, wenn sie fallen. Das ist leichter gesagt als getan, aber mit einem Sparplan umgehst du dieses Problem automatisch.

Ein weiterer Fehler ist das ständige Handeln. Wer jeden Monat seine Aktien umschichtet, zahlt unnötig Gebühren und macht oft schlechtere Entscheidungen als jemand, der einfach nur hält. Die Börse belohnt Geduld. Studien zeigen, dass Anleger, die weniger handeln, im Durchschnitt höhere Renditen erzielen. Lass dein Geld einfach arbeiten und schau nicht jeden Tag auf den Kurs.

Viele Anfänger lassen sich auch von Trends und Tipps aus dem Internet beeinflussen. Wenn dir jemand eine Aktie empfiehlt, die angeblich morgen explodieren wird, sei skeptisch. Wenn es so einfach wäre, wären alle reich. Vertraue lieber auf breit gestreute Investments und nicht auf heiße Tipps. Der Aktienmarkt ist kein Glücksspiel, sondern ein langfristiges Investment.

Ein letzter Fehler ist, ohne Notgroschen zu investieren. Du solltest immer einen Teil deines Geldes als Barreserve halten, zum Beispiel für eine Autoreparatur oder eine unerwartete Rechnung. Wenn du deine Aktien im Notfall verkaufen musst, kann das zu Verlusten führen. Ein Notgroschen von drei bis sechs Monatsgehältern ist eine gute Absicherung, bevor du mit dem Investieren beginnst.

Dein Fahrplan: So kaufst du deine ersten Aktien in 5 Schritten

Schritt eins: Bilde dich weiter. Du hast das schon getan, indem du diesen Artikel liest. Das ist die wichtigste Grundlage. Verstehe die Begriffe, die du hier gelernt hast, und fühle dich sicher im Umgang mit den Grundlagen. Es gibt viele gute Bücher und Podcasts zum Thema Geldanlage, die dir weiterhelfen können.

Schritt zwei: Prüfe deine Finanzen. Stelle sicher, dass du einen Notgroschen hast und keine teuren Schulden. Kredite mit hohen Zinsen solltest du zuerst abbezahlen, bevor du investierst. Dein Investment sollte Geld sein, das du nicht in den nächsten Jahren benötigst. Nur so kannst du Kursschwankungen gelassen aussitzen.

Schritt drei: Eröffne ein Depot. Vergleiche die Angebote der Neobroker und klassischen Banken. Achte auf Kosten, Benutzerfreundlichkeit und Service. Die Eröffnung dauert meist nur wenige Minuten und ist in der Regel kostenlos. Du musst dich nur per Video oder mit deinem Ausweis identifizieren.

Schritt vier: Richte einen Sparplan ein. Wähle einen breit gestreuten ETF, zum Beispiel auf den MSCI World oder den FTSE All-World. Lege einen monatlichen Betrag fest, den du dir leisten kannst. Starte mit einem kleinen Betrag, auch 25 Euro pro Monat sind ein guter Anfang. Du kannst den Betrag später jederzeit erhöhen.

Schritt fünf: Bleib dran und überprüfe regelmäßig. Schau dir einmal im Jahr dein Depot an und überlege, ob deine Strategie noch zu deinen Zielen passt. Lass dich nicht von kurzfristigen Schwankungen verunsichern. Investieren ist ein Marathon, kein Sprint. Mit dieser Einstellung legst du den Grundstein für deinen Vermögensaufbau.

Die steuerliche Seite: Was du über Abgeltungsteuer wissen musst

In Deutschland unterliegen Gewinne aus Aktienverkäufen der Abgeltungsteuer. Diese beträgt pauschal 25 Prozent, dazu kommen der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer. Die gute Nachricht: Es gibt einen Sparerpauschbetrag. Dieser liegt für Einzelpersonen bei 1.000 Euro pro Jahr. Das bedeutet, dass deine Gewinne bis zu dieser Grenze steuerfrei sind.

Um den Sparerpauschbetrag zu nutzen, musst du bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichten. Ohne diesen Auftrag zieht der Broker automatisch Steuern von deinen Gewinnen ab. Du kannst den Freistellungsauftrag jederzeit ändern oder auf mehrere Banken verteilen. Achte darauf, dass du den Betrag nicht überschreitest, sonst musst du nachzahlen.

Auch Dividenden sind steuerpflichtig. Sie werden in der Regel direkt von deinem Broker versteuert und dir netto ausgezahlt. Bei ausländischen Aktien kann es zu einer Quellensteuer kommen, die du dir in der Regel über die Steuererklärung zurückholen kannst. Das klingt kompliziert, ist aber für die meisten Anfänger mit einem guten Broker kein Problem.

Wenn du Verluste machst, kannst du diese mit Gewinnen verrechnen. Das nennt man Verlustverrechnung. Dein Broker macht das automatisch, wenn du ein Verlustverrechnungstopf hast. Das ist besonders wichtig, wenn du mehrere Wertpapiere verkaufst. Im Zweifel lohnt sich ein Blick in deine Steuererklärung oder ein Gespräch mit einem Steuerberater.

Langfristig denken: Warum Zeit dein größter Verbündeter ist

Der Aktienmarkt ist auf kurze Sicht unberechenbar. In einem Jahr kann der Kurs um 20 Prozent fallen, im nächsten um 30 Prozent steigen. Diese Schwankungen sind normal und gehören zum System. Wer jedoch langfristig investiert, hat die Geschichte auf seiner Seite. Über Zeiträume von 15 Jahren oder mehr war der Aktienmarkt fast immer im Plus.

Der Zinseszinseffekt ist dabei dein bester Freund. Wenn du deine Gewinne nicht entnimmst, sondern reinvestierst, wächst dein Vermögen exponentiell. Das bedeutet, dass du nicht nur auf dein ursprüngliches Kapital Zinsen erhältst, sondern auch auf die bereits erzielten Gewinne. Je länger du investierst, desto stärker wirkt dieser Effekt.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Wenn du monatlich 100 Euro investierst und eine durchschnittliche Rendite von 7 Prozent erzielst, hast du nach 20 Jahren eine beachtliche Summe angespart. Der Großteil davon stammt aus Zinseszinsen. Du musst also nicht reich sein, um Vermögen aufzubauen. Du musst nur früh anfangen und konsequent bleiben.

Denk daran, dass du mit Aktien nicht reich wirst über Nacht. Es ist ein Prozess, der Disziplin und Geduld erfordert. Aber die Mühe lohnt sich. Mit einem breit gestreuten ETF-Sparplan und einem langen Atem hast du eine der effektivsten Methoden der Geldanlage gewählt. Dein zukünftiges Ich wird es dir danken.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Hast du einen Notgroschen für unerwartete Ausgaben?
Kannst du dein Geld mindestens 10 Jahre entbehren?
Würdest du einen Kursverlust von 30% aussitzen können?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Du kannst schon mit sehr kleinen Beträgen starten. Viele Neobroker bieten die Möglichkeit, Bruchstücke von Aktien zu kaufen. Das heißt, du kannst bereits mit 10 oder 25 Euro in einen teuren ETF investieren. Ein monatlicher Sparplan mit 50 Euro ist ein guter Anfang.

Eine Aktie ist ein Anteil an einem einzelnen Unternehmen. Ein ETF ist ein Korb aus vielen Aktien. Mit einem ETF investierst du also in viele Unternehmen auf einmal. Das reduziert dein Risiko, da ein einzelner Kurssturz weniger Auswirkungen hat.

Achte auf Kosten, Benutzerfreundlichkeit und angebotene Wertpapiere. Neobroker sind oft günstig und haben einfache Apps. Klassische Banken bieten mehr Service, sind aber teurer. Vergleiche die Konditionen und lies Erfahrungsberichte, um den passenden Broker zu finden.

Nein, das solltest du nicht. Niemand kann den Markt vorhersagen. Mit einem Sparplan investierst du regelmäßig und kaufst automatisch zu guten und schlechten Zeiten. Auf lange Sicht gleicht sich das aus. Der wichtigste Faktor ist, dass du überhaupt anfängst.

Bleib ruhig und verkaufe nicht in Panik. Kursschwankungen sind normal. Wenn du in einen breit gestreuten ETF investiert hast, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich der Kurs erholt. Bei einem Sparplan kaufst du bei fallenden Kursen sogar günstiger nach.

Gewinne aus Aktienverkäufen unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr bleiben sie steuerfrei. Dafür musst du bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag einrichten.

Ja, unbedingt. Du musst kein Finanzexperte sein. Ein breit gestreuter ETF-Sparplan ist eine einfache und effektive Lösung. Informiere dich über die Grundlagen, wie du es gerade tust, und starte dann mit einem kleinen Betrag. Du lernst am besten durch Erfahrung.

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.