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Indexfonds kaufen: So findest du den passenden ETF für dein Depot

Ein Indexfonds bildet einen Börsenindex wie den MSCI World oder den Dax nach. Beim Kauf entscheidest du dich in der Praxis meist für einen börsenge­handelten ETF und legst damit breit gestreut an.

11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026

Das Wichtigste

  • Ein ETF bildet die Wertentwicklung eines Index eins zu eins nach.
  • Für den Kauf brauchst du ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Broker.
  • Mit einem ETF-Sparplan kannst du bereits mit kleinen Beträgen regelmäßig anlegen.
  • Die laufenden Kosten liegen bei breiten Aktien-ETFs oft zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr.

01 · Grundlagen

Was ist ein Börsenindex?

Bevor du einen Indexfonds kaufst, hilft ein Blick auf die Grundlage: den Index. Er zeigt, wie sich ein Markt oder ein Segment entwickelt.

Ein Börsenindex bündelt die Wertentwicklung ausgewählter Wertpapiere in einer einzigen Kennzahl. Er funktioniert wie ein Börsenbarometer, das anzeigt, ob sich ein Markt oder ein spezielles Wirtschaftssegment nach oben oder unten entwickelt. Zu den wichtigsten Indexanbietern gehören MSCI, Standard & Poor's, FTSE und Stoxx.

Für die Aufnahme in einen Index müssen Unternehmen bestimmte Kriterien erfüllen. In den Dax werden zum Beispiel nur Unternehmen aufgenommen, die hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung und ihres Börsenumsatzes zu den 40 größten in Deutschland gehören. Auch der Streubesitz muss größer als 10 Prozent sein, die Aktien dürfen also nicht überwiegend von Großaktionären gehalten werden.

Wenn du einen Indexfonds kaufst, erwirbst du mit einem einzigen Wertpapier ein diversifiziertes Portfolio. Je nach zugrunde liegendem Index kann dieses Portfolio Tausende Einzeltitel enthalten. Steigt der Dax beispielsweise um 2 Prozent, gewinnt auch ein entsprechender Dax-ETF etwa 2 Prozent.

Kurz erklärt

Börsenindex

Ein Börsenindex ist ein Börsenbarometer, das anzeigt, ob sich ein Markt oder ein spezielles Wirtschaftssegment nach oben oder unten entwickelt. Er bündelt die Wertentwicklung ausgewählter Wertpapiere in einer Kennzahl.

Wichtige Indexanbieter sind MSCI, Standard & Poor's, FTSE und Stoxx. In den Dax werden zum Beispiel nur Unternehmen aufgenommen, die zu den 40 größten in Deutschland gehören.

02 · Schritt für Schritt

So funktioniert der Kauf eines Indexfonds

Der Weg zum eigenen ETF führt über ein Depot. Der Ablauf ist bei den meisten Anbietern ähnlich und in wenigen Schritten erledigt.

Für den Kauf eines Indexfonds brauchst du ein Wertpapierdepot. Seit Direktbanken und Neobroker den Markt erobert haben, kannst du ein Depot oft per App eröffnen. Der gesamte Vorgang ist heute so einfach wie nie zuvor.

Nach der Depoteröffnung wählst du einen ETF aus, der deinen Wunschindex abbildet. Anschließend gibst du eine Order über die Börse auf. ETFs werden wie Aktien gehandelt, der Preis ergibt sich aus dem aktuellen Börsenkurs.

01

Depot eröffnen

Du eröffnest ein Wertpapierdepot bei einer Direktbank oder einem Broker. Seit Direktbanken und Neobroker den Markt erobert haben, geht das oft per App.

02

ETF auswählen

Du wählst einen ETF aus, der deinen Wunschindex abbildet, zum Beispiel auf den MSCI World oder den Dax.

03

Order aufgeben

Du kaufst Anteile über die Börse. ETFs werden wie Aktien gehandelt, der Preis ergibt sich aus dem aktuellen Börsenkurs.

04

Sparplan einrichten

Alternativ richtest du einen ETF-Sparplan ein. Dabei wird regelmäßig ein fester Betrag automatisch in den ETF investiert.

03 · Vergleich

ETF oder klassischer Indexfonds: Wo liegen die Unterschiede?

Beide Varianten bilden einen Index nach. Die Unterschiede liegen vor allem im Handel, bei den Gebühren und bei den Mindestbeträgen.

Der Hauptunterschied liegt darin, wie beide Varianten gekauft und verkauft werden. ETFs werden an der Börse wie Aktien gehandelt, klassische Indexfonds kaufst du direkt beim Fondsmanager. Das wirkt sich auf Handelszeiten, Mindestbeträge und Flexibilität aus.

ETFs kannst du während der Börsenöffnungszeiten jederzeit kaufen oder verkaufen. Transaktionen klassischer Indexfonds werden dagegen nach Börsenschluss in großen Mengen abgerechnet. Wenn du mittags einen Verkaufsauftrag für einen klassischen Indexfonds gibst, findet die Transaktion erst Stunden später zum Nettoinventarwert statt.

Bei den laufenden Kosten haben ETFs bei breiten Indizes oft einen leichten Vorteil. Die Kostenquote liegt dort häufig zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr. Bei Nischenindizes können die Unterschiede deutlicher ausfallen, meist zugunsten der ETFs. Für die meisten Anleger ist der ETF die praktikablere Wahl, weil er flexibler handelbar ist und oft schon ab einem Anteil gekauft werden kann.

Börsengehandelte ETFs und klassische Indexfonds im Vergleich
ETFKlassischer Indexfonds
HandelWird an der Börse wie eine Aktie gehandeltWird direkt beim Fondsmanager gekauft
KaufzeitpunktKauf und Verkauf während der Börsenöffnungszeiten möglichAbwicklung nach Börsenschluss zum Nettoinventarwert
MindestanlageKauf oft schon ab einem Anteil möglichTeils Mindestbeträge, bei einigen Anbietern aber auch sehr niedrig
Laufende KostenKostenquote bei Nischenindizes teils niedriger als bei klassischen IndexfondsKostenquote bei Nischenindizes teils höher als bei ETFs

04 · Kosten

Welche Gebühren fallen beim Kauf an?

Beim Kauf eines Indexfonds entstehen Kosten, die deine Rendite mindern. Ein genauer Blick lohnt sich vor der Order.

Beim Kauf eines Indexfonds entstehen zwei Arten von Kosten: die laufenden Kosten des Fonds und die Orderprovision deines Brokers. Die laufenden Kosten werden als Kostenquote ausgewiesen und direkt im Fondsvermögen verrechnet. Bei breiten Aktien-ETFs liegt diese Quote typischerweise zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr.

Die Orderprovision beim Kauf variiert je nach Broker. Viele Anbieter verlangen zwischen 0 und 10 Euro pro Order, einige Broker bieten auch provisionsfreien Handel an. Bei Nischen-ETFs kann die Kostenquote auch über 0,5 Prozent pro Jahr liegen.

  • Laufende Kosten breiter Aktien-ETFs liegen meist zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr.
  • Orderprovisionen beim Kauf betragen oft zwischen 0 und 10 Euro.
  • Einige Broker bieten provisionsfreien Handel an.

Kurz erklärt

Orderprovision beim Kauf

Typische Kosten beim ETF-Kauf

bei einigen Brokern provisionsfrei

05 · Was gilt

Was gilt beim ETF-Sparplan?

Ein Sparplan ist der einfachste Weg, regelmäßig in Indexfonds zu investieren. Er eignet sich besonders für den langfristigen Vermögensaufbau.

Dabei wird ein fester Betrag automatisch in den gewählten ETF investiert, oft monatlich. Das eignet sich besonders für den langfristigen Vermögensaufbau mit kleinen Beträgen.

Mit einem Sparplan verteilst du dein Investment über einen längeren Zeitraum. Das reduziert das Risiko, den gesamten Betrag zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu investieren. Geringe Sparraten sind bei vielen Anbietern möglich, was den Einstieg erleichtert.

  • Regelmäßige Ausführung, oft monatlich, ist typisch für Sparpläne.
  • Automatischer Kauf eines festen Betrags gehört zum Standard.
  • Geringe Sparraten sind bei vielen Anbietern möglich.
  • Eine garantierte Rendite gibt es bei keinem Sparplan.

Typisch für Sparpläne

·Regelmäßige Ausführung, oft monatlich
·Automatischer Kauf eines festen Betrags
·Geringe Sparraten möglich
·Gute Möglichkeit für den langfristigen Vermögensaufbau

Eher untypisch

·Einmalige große Einmalanlage
·Täglicher Handel mit Limit- oder Stop-Orders
·Garantierte Rendite
·Steuerfreie Erträge ohne Beachtung des Sparer-Pauschbetrags

06 · Im Vertrag

Steuern auf Indexfonds: Das musst du wissen

Auch bei Indexfonds fallen Steuern auf Erträge an. Die wichtigsten Regeln helfen dir, deine Abrechnung zu verstehen.

Auf Erträge aus Indexfonds fallen Steuern an, sobald dein Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft ist. Pro Person und Jahr sind 1000 EUR steuerfrei, bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR pro Jahr. Oberhalb dieses Freibetrags werden 25 Prozent Abgeltungsteuer fällig.

Zusätzlich zur Abgeltungsteuer wird der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer erhoben. Bei Aktienfonds bleibt ein Teil der Erträge steuerfrei: Die Teilfreistellung beträgt 30 Prozent. Das gilt auch für viele Aktien-ETFs.

  • Pro Person und Jahr sind 1000 EUR steuerfrei, bei Ehepaaren 2000 EUR.
  • Auf Kapitalerträge oberhalb des Freibetrags fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an.
  • Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer.
  • Bei Aktienfonds bleiben 30 Prozent der Erträge steuerfrei.

Steuerliche Eckpunkte für Indexfonds

Sparer-PauschbetragFreibetragPro Person und Jahr sind 1000 EUR steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR pro Jahr.

07 · Checkliste

Checkliste: So wählst du den passenden Indexfonds

Nicht jeder ETF passt zu jedem Anlageziel. Diese Punkte helfen dir, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Bevor du einen Indexfonds kaufst, solltest du einige grundlegende Punkte klären. Die Auswahl hängt von deinem Anlageziel, deinem Anlagehorizont und deiner Risikobereitschaft ab. Ein systematischer Blick hilft dir, Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Prüfe zunächst, welchen Index du abbilden möchtest. Der MSCI World bildet die Wertentwicklung von Unternehmen aus Industrieländern ab, der Dax konzentriert sich auf die 40 größten deutschen Unternehmen. Achte außerdem auf die laufende Kostenquote, die bei breiten Aktien-ETFs zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr liegen sollte.

  • Welchen Index möchtest du abbilden, zum Beispiel MSCI World oder Dax?
  • Liegt die laufende Kostenquote im Rahmen von 0,1 bis 0,5 Prozent?
  • Ist der ETF physisch oder synthetisch repliziert?
  • Möchtest du ausschüttende oder thesaurierende Anteile?
  • Planst du eine Einmalanlage oder einen Sparplan?

Auswahlkriterien für deinen Indexfonds

01

Welchen Index möchtest du abbilden, zum Beispiel MSCI World oder Dax?

02

Ist der ETF physisch oder synthetisch repliziert?

03

Passt die Fondsgröße zu deinen Erwartungen an Liquidität?

04

Möchtest du ausschüttende oder thesaurierende Anteile?

05

Planst du eine Einmalanlage oder einen Sparplan?

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler beim Kauf von Indexfonds

Einige Fehler lassen sich leicht vermeiden, wenn du sie kennst. Sie kosten sonst Rendite oder sorgen für unnötige Risiken.

Ein häufiger Fehler ist der Kauf ohne Blick auf die laufenden Kosten. Gerade bei Nischen-ETFs kann die Kostenquote deutlich über 0,5 Prozent pro Jahr liegen und langfristig viel Rendite kosten. Vergleiche daher immer die Kostenquote, bevor du eine Order aufgibst.

Ein weiterer Fehler ist, den Sparer-Pauschbetrag nicht zu nutzen. Pro Person und Jahr sind 1000 EUR steuerfrei, bei Ehepaaren 2000 EUR. Wer diesen Freibetrag nicht ausschöpft, verschenkt Steuervorteile. Auch der Unterschied zwischen physischer und synthetischer Replikation wird oft ignoriert, obwohl er für das Verständnis des Produkts wichtig ist.

  • Ohne Blick auf die laufenden Kosten kaufen.
  • Einen Nischen-ETF wählen, ohne die Kostenquote zu prüfen.
  • Den Sparer-Pauschbetrag nicht nutzen.
  • Nur auf die Wertentwicklung der Vergangenheit schauen.
  • Ohne Anlageziel und Anlagehorizont investieren.

Fehler, die du vermeiden solltest

·Ohne Blick auf die laufenden Kosten kaufen
·Einen Nischen-ETF wählen, ohne die Kostenquote zu prüfen
·Den Sparer-Pauschbetrag nicht nutzen
·Nur auf die Wertentwicklung der Vergangenheit schauen
·Den Unterschied zwischen physischer und synthetischer Replikation ignorieren
·Ohne Anlageziel und Anlagehorizont investieren

09 · Hintergrund

Physische oder synthetische Replikation: Was steckt dahinter?

ETFs bilden Indizes auf unterschiedliche Weise nach. Die Replikationsart beeinflusst, wie dein Geld im Fonds investiert wird.

Bei der physischen Replikation kauft das Fondsmanagement mit dem Geld der Anleger tatsächlich alle im Index enthaltenen Aktien im gleichen Verhältnis nach. Ein ETF, der den Dax vollständig repliziert, hält also jederzeit Aktien der 40 Dax-Unternehmen. Diese Variante wird bei der Indexnachbildung am häufigsten angewendet.

Die synthetische Replikation bildet den Index über Tauschgeschäfte ab. Der ETF hält dann nicht unbedingt alle Aktien des Index, sondern nutzt Derivate, um die Wertentwicklung nachzubilden. Beide Varianten haben ihre Berechtigung, für viele Anleger ist die physische Replikation jedoch leichter nachvollziehbar, weil sie direkter am Markt investiert ist.

Bei der physischen Replikation kauft das Fondsmanagement mit dem Geld der Anleger tatsächlich alle im Index enthaltenen Aktien im gleichen Verhältnis nach. Ein ETF, der den Dax vollständig repliziert, hält also jederzeit Aktien der 40 Dax-Unternehmen.

Die synthetische Replikation bildet den Index über Tauschgeschäfte ab. Der ETF hält dann nicht unbedingt alle Aktien des Index, sondern nutzt Derivate, um die Wertentwicklung nachzubilden.

Beide Varianten haben ihre Berechtigung. Für viele Anleger ist die physische Replikation leichter nachvollziehbar, weil sie direkter am Markt investiert sind.

10 · Was gilt

Welche ETF-Arten gibt es?

Indexfonds decken weit mehr ab als nur den Weltaktienmarkt. Ein Überblick hilft dir, das passende Segment zu finden.

Die gängigste Variante sind Welt-ETFs auf den MSCI World, die Unternehmen aus Industrieländern bündeln. Daneben gibt es Länder-ETFs auf den Dax, Branchen-ETFs auf Technologie oder Gesundheit sowie Anleihen-ETFs auf Staats- oder Unternehmensanleihen.

Für die meisten Studierenden ist ein breit gestreuter Welt-ETF ein sinnvoller Einstieg. Speziellere Produkte wie ETFs auf sehr kleine Nischenmärkte oder Produkte mit sehr geringem Fondsvolumen sind eher untypisch für den langfristigen Vermögensaufbau. Sie können höhere Kosten oder geringere Liquidität mit sich bringen.

  • Welt-ETFs auf den MSCI World sind die gängigste Variante.
  • Länder-ETFs auf den Dax bilden den deutschen Aktienmarkt ab.
  • Branchen-ETFs auf Technologie oder Gesundheit setzen auf einzelne Sektoren.
  • Anleihen-ETFs auf Staats- oder Unternehmensanleihen ergänzen das Portfolio.

Gängige Varianten

·Welt-ETFs auf den MSCI World
·Länder-ETFs auf den Dax
·Branchen-ETFs auf Technologie oder Gesundheit
·Anleihen-ETFs auf Staats- oder Unternehmensanleihen

Eher speziell

·ETFs auf sehr kleine Nischenmärkte
·Produkte mit sehr geringem Fondsvolumen
·ETFs mit ungewöhnlichen Hebelwirkungen
·Indexfonds ohne klaren Referenzindex

11 · Vergleich

Einmalanlage oder Sparplan: Was passt zu dir?

Beide Wege führen in den Indexfonds, unterscheiden sich aber in der Herangehensweise. Deine Entscheidung hängt von deiner Situation ab.

Bei einer Einmalanlage investierst du den gesamten Betrag sofort. Das ist sinnvoll, wenn du bereits eine größere Summe zur Verfügung hast. Allerdings trägst du dabei ein höheres Timing-Risiko, weil der gesamte Betrag zu einem einzigen Kurs investiert wird.

Ein ETF-Sparplan verteilt dein Investment über einen längeren Zeitraum. Du investierst regelmäßig einen festen Betrag, oft monatlich. Das reduziert das Risiko, den gesamten Betrag zu einem ungünstigen Zeitpunkt anzulegen, und eignet sich besonders bei regelmäßigem Einkommen und kleinen Beträgen.

  • Bei der Einmalanlage wird der gesamte Betrag sofort investiert.
  • Beim Sparplan wird der Betrag regelmäßig über einen längeren Zeitraum angelegt.
  • Die Einmalanlage hat ein höheres Timing-Risiko beim Einstieg.
  • Der Sparplan verteilt das Risiko über die Zeit.

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FinanzredaktionAktualisiert am 12.10.2026