Weiterbildung Ausbilderschein (AdA) mit Bildungsgutschein – 381 KURSNET-Kurse
Weiterbildung & Qualifizierung im Bereich Ausbilderschein (AdA): 381 KURSNET-gelistete Kurse von 171 Anbietern. Bei passender AZAV-Zulassung und Bewilligung sind bis zu 100 % Förderung möglich. 313× Vollzeit, 68× Teilzeit.
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In 3 Schritten zur geförderten Weiterbildung
Vom Förder-Check bis zum Kursstart – ohne Kostenrisiko.
Förderfähigkeit einordnen
2-Minuten-Förder-Check: erhalte eine erste, unverbindliche Orientierung.
Beratung & Entscheidung
Kontakt über Agentur für Arbeit oder Jobcenter; die Agentur prüft abschließend Bedarf, Eignung und Bildungsziel.
Kurs starten
Gutschein fristgerecht beim zugelassenen Träger einlösen – bei voller Bewilligung ohne eigene Kurskosten.
Kosten & Förderung
So verteilen sich die Listenpreise der 381 Ausbilderschein (AdA)-Kurse – und warum du sie mit Bildungsgutschein trotzdem nicht zahlst.
Kurskosten ohne Förderung
Preisklassen laut Kursnet-Katalog der Bundesagentur für Arbeit.
Stand 07/2026: Förderumfang und Höchstbeträge nach BA-Merkblatt 6; Voraussetzungen nach § 81 SGB III. Maßgeblich sind dein Bescheid und die individuelle Beratung.
Standorte
Ausbilderschein (AdA)-Kurse gibt es in 32 Städten – die größten zuerst:
Ausbilderschein (AdA) – dein Weg in den Beruf
Wer im Betrieb Auszubildende oder duale Studierende anleiten will, braucht dafür einen formalen Nachweis: die Ausbildereignung nach der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO), umgangssprachlich oft AdA-Schein genannt. Der Nachweis ist in vielen Branchen Pflicht, wenn ein Betrieb ausbilden möchte, und öffnet dir zugleich neue berufliche Perspektiven als Ausbilder:in, Trainer:in oder in der Personalentwicklung. Dieser Guide erklärt dir, wie du die Ausbildereignungsprüfung ablegst, welche Voraussetzungen gelten und wie eine Förderung über die Agentur für Arbeit aussehen kann.
Was die Ausbildereignung ist und wozu du sie brauchst
Die AEVO regelt bundesweit einheitlich, welche berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse jemand braucht, um andere Menschen im Betrieb auszubilden. Der sogenannte AdA-Schein ist damit kein eigenständiger Beruf, sondern ein Zusatznachweis, der on top zu einer bereits vorhandenen Berufsausbildung oder Qualifikation erworben wird. Ohne diesen Nachweis dürfen viele Betriebe in Handwerk, Industrie und Handel gar nicht erst ausbilden – die Ausbildereignung ist also oft die formale Grundvoraussetzung dafür, dass ein Unternehmen überhaupt Ausbildungsplätze anbieten kann.
Inhaltlich deckt die Vorbereitung vier Handlungsfelder ab: die Eignung von Ausbildung und Betrieb prüfen, die Ausbildung planen, die Ausbildung durchführen und die Ausbildung abschließen. Es geht also nicht nur um Fachwissen, sondern vor allem um pädagogische und organisatorische Kompetenzen – wie du Auszubildende motivierst, Lernfortschritte einschätzt, Konflikte löst und Prüfungen vorbereitest.
Für dich persönlich lohnt sich der Nachweis unabhängig davon, ob du aktuell schon ausbildest: Er gilt in vielen Branchen als Qualifikationsmerkmal für Führungsaufgaben, wird bei Bewerbungen als Plus gewertet und ist Voraussetzung für zahlreiche Aufstiegsfortbildungen, etwa zum Meister oder Fachwirt.
Ablauf: Vorbereitung und Prüfung
Der Weg zur Ausbildereignung besteht aus zwei Teilen: einem Vorbereitungslehrgang und der eigentlichen Prüfung vor der zuständigen Kammer, meist der IHK oder Handwerkskammer. Der Vorbereitungslehrgang wird von zahlreichen Bildungsträgern, Kammern und Volkshochschulen angeboten, in Vollzeit, berufsbegleitend am Abend oder als Kombination aus Präsenz- und Online-Einheiten. Die Dauer variiert je nach Anbieter und Format, liegt aber in der Regel deutlich unter der Dauer einer vollständigen Umschulung, da es sich um eine kompakte Zusatzqualifikation handelt.
Die Prüfung selbst besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Im schriftlichen Teil weist du dein Wissen zu den vier Handlungsfeldern nach, im praktischen Teil zeigst du in einer simulierten Ausbildungssituation, wie du eine Lehreinheit planst und durchführst. Wer bereits einschlägige pädagogische Vorerfahrung hat, kann unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne vorherigen Lehrgang direkt zur Prüfung zugelassen werden – die zuständige Kammer gibt dazu verbindlich Auskunft.
Wer die Ausbildereignung braucht
Besonders gefragt ist der AdA-Schein bei Fachkräften, die im Betrieb Verantwortung für Auszubildende übernehmen sollen oder wollen: Meister:innen, Techniker:innen, erfahrene Fachkräfte, aber auch Quereinsteiger:innen aus der Personalentwicklung oder dem Bildungsbereich. In vielen Kammerberufen ist der Nachweis zudem gesetzlich vorgeschrieben, bevor ein Betrieb überhaupt als Ausbildungsbetrieb zugelassen wird.
Auch für Selbstständige und kleine Betriebe, die erstmals ausbilden möchten, ist die Ausbildereignung relevant: Ohne den Nachweis – oder eine bei der Kammer anerkannte gleichwertige Qualifikation – ist eine offizielle Ausbildung im Betrieb häufig nicht möglich. Wer beruflich stärker in Richtung Aus- und Weiterbildung, Trainerrolle oder Coaching gehen möchte, findet in der Ausbildereignung außerdem eine sinnvolle Grundlage für weitere pädagogische Qualifikationen.
Kosten und Förderung im Überblick
Die Kosten für den Vorbereitungslehrgang unterscheiden sich deutlich je nach Anbieter, Format und Region. Da die Ausbildereignung als berufliche Weiterbildung gilt, kommt unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung durch die Agentur für Arbeit über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III infrage. Die Förderung ist dabei immer eine Ermessensleistung und wird im Einzelfall geprüft – ein pauschaler Anspruch besteht nicht, aber die Erfolgsaussichten sind gut, wenn die Weiterbildung deine Beschäftigungschancen nachvollziehbar verbessert.
Neben dem Bildungsgutschein kommen je nach Situation auch andere Förderwege infrage, etwa über den Arbeitgeber, über Bildungsschecks der Bundesländer oder im Rahmen von Aufstiegsfortbildungen. Welcher Weg für dich passt, klärst du am besten direkt mit der Agentur für Arbeit, bevor du dich für einen Lehrgang anmeldest.
Ratgeber: Ausbilderschein (AdA) Schritt für Schritt
Vertiefe die einzelnen Wege in den Beruf – Umschulung, Quereinstieg und der direkte Weg.
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RatgeberAusbildereignung fördern lassen: Bildungsgutschein
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Dein Weg zur fundierten Kursentscheidung
Förderweg, Kursdaten und Arbeitsmarktbelege getrennt prüfen.
- HeutearbeitssuchendDu willst (wieder) in Arbeit – mit einer geförderten Qualifikation.
- Schritt 1Förder-Check2 Minuten: ordne unverbindlich ein, welche Förderwege infrage kommen.
- Schritt 2Kurs · 1–3 MonateAZAV-Zulassung der konkreten Ausbilderschein (AdA)-Maßnahme prüfen – bei voller Bewilligung 0 € notwendige Kurskosten.
- ArbeitsmarktBelege prüfenPrüfe passende Stellenanzeigen und die Anforderungen deines Zielberufs.
Ausbilderschein (AdA)-Weiterbildungen in ganz Deutschland
Bundesländer nach Kursangebot eingefärbt – Städte anklicken für die Übersicht vor Ort.
Gehalt im Berufsfeld
Was im Bereich Ausbilderschein (AdA) gezahlt wird – berechnet aus 159 Stellen mit Gehaltsangabe im StudySmarter Snapshot 07/2026.
Was verdienst du im Bereich Ausbilderschein (AdA)?
Gehalt nach Berufserfahrung
Mit und ohne Führungsverantwortung
Datengrundlage: StudySmarter Jobbörse, Snapshot 07/2026, n=159 Gehaltsangaben. Der Export weist keine separate Beobachtungsperiode oder Deduplizierungsmetrik aus; Erfahrungs- und Führungskurve sind Modellwerte. Methodik und Grenzen.
Jobs nach der Weiterbildung
Auswahl aus 742 passenden Stellen im StudySmarter Job-Snapshot 07/2026.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen AEVO und AdA-Schein?
Brauche ich die Ausbildereignung für jeden Beruf?
Wie lange gilt die Ausbildereignungsprüfung?
Kann ich den AdA-Schein über einen Bildungsgutschein finanzieren lassen?
Was kostet eine Ausbilderschein (AdA)-Weiterbildung?
Wird eine Weiterbildung im Bereich Ausbilderschein (AdA) gefördert?
Geht das auch in Teilzeit?
Welche Weiterbildung im Bereich Ausbilderschein (AdA) zahlt das Arbeitsamt?
Kann ich als Quereinsteiger:in in den Bereich Ausbilderschein (AdA) wechseln?
Wie gut passt der Bildungsgutschein zu deiner Situation?
Drei Fragen für eine erste Orientierung – keine Förderzusage.
Das Ergebnis ist keine Rechts- oder Förderberatung. Die Agentur für Arbeit prüft Voraussetzungen und Notwendigkeit im Einzelfall.
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