Ratgeber · Versicherung
Rürup-Rente: Wann zahlt die Basisrente im Alter aus?
Die Rürup-Rente zahlt frühestens ab dem vollendeten 62. Lebensjahr eine lebenslange monatliche Rente aus. Den genauen Auszahlungsbeginn legst du bei Vertragsabschluss fest, spätestens jedoch mit dem vollendeten 85. Lebensjahr.
11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Die Auszahlung der Rürup-Rente beginnt frühestens mit 62 Jahren, spätestens mit 85 Jahren.
- Eine Kapitalauszahlung oder Teilauszahlung ist bei der Basisrente ausgeschlossen.
- Die Rente wird ausschließlich monatlich und lebenslang überwiesen.
- Der steuerpflichtige Anteil der Auszahlung richtet sich nach dem Jahr deines Rentenbeginns.
01 · Grundlagen
Was ist die Rürup-Rente?
Die Rürup-Rente, offiziell Basisrente genannt, ist eine private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung. Sie wurde vor allem für Selbstständige entwickelt, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.
Die Rürup-Rente ist ein privater Vertrag mit einem Versicherer oder einer Bank, kein staatliches Produkt. Anders als die gesetzliche Rente funktioniert sie über Kapitaldeckung: Du zahlst regelmäßig Geld ein, das für deine spätere Rente angelegt wird. Das angesparte Kapital ist bis zum Rentenbeginn nicht zugänglich, du kannst den Vertrag nicht kündigen und ihn auch nicht beleihen oder verkaufen.
Für dich als Studierende bedeutet das: Wenn du einen solchen Vertrag abschließt, bindest du dich über Jahrzehnte. Du kannst die Einzahlungen zwar reduzieren oder den Vertrag beitragsfrei stellen, aber die laufenden Verwaltungskosten werden weiterhin aus deinem Guthaben bezahlt. Deshalb ist die Entscheidung für eine Rürup-Rente keine, die du nebenbei triffst.
Die Rürup-Rente gehört zur ersten Säule der Altersvorsorge, genau wie die gesetzliche Rentenversicherung. Der entscheidende Unterschied liegt im Träger: Hier ist es ein privates Unternehmen, dort die Deutsche Rentenversicherung. Für Selbstständige ohne Pflichtversicherung ist die Basisrente oft der einzige Weg, eine steuerlich geförderte Altersvorsorge aufzubauen.
Der Vertrag ist unkündbar und das Kapital wird frühestens ab dem vollendeten 62. Lebensjahr ausgezahlt.
Kurz erklärt
Rürup-Rente (Basisrente)
Eine private, kapitalgedeckte Rentenversicherung, die zur ersten Säule der Altersvorsorge gehört. Beiträge sind in der Ansparphase steuerlich absetzbar, die Auszahlungen im Alter sind steuerpflichtig.
Der Vertrag ist unkündbar, nicht beleihbar und nicht veräußerbar. Das angesparte Kapital wird frühestens ab 62 als lebenslange Monatsrente ausgezahlt.
02 · Schritt für Schritt
Wann beginnt die Auszahlung der Rürup-Rente?
Der Auszahlungsbeginn ist ein zentraler Punkt im Vertrag. Du vereinbarst ihn mit dem Anbieter und kannst ihn innerhalb eines gesetzlichen Rahmens frei wählen.
Den Auszahlungsbeginn legst du bei Vertragsabschluss fest. Du wählst einen Termin zwischen dem vollendeten 62. und dem vollendeten 85. Lebensjahr. Vor dem 62. Geburtstag ist keine Rentenzahlung möglich, auch keine Teilauszahlung.
Je später du den Beginn wählst, desto höher fällt die monatliche Rente in der Regel aus. Das liegt daran, dass dein Kapital länger angelegt bleibt und die Rentenphase kürzer wird. Gleichzeitig profitierst du länger von den Steuervorteilen in der Ansparphase.
Ab dem vereinbarten Termin wird die Rente jeden Monat auf dein Konto überwiesen. Eine einmalige Kapitalauszahlung oder eine Auszahlung in größeren Abständen ist bei der Basisrente ausgeschlossen.
Der früheste Auszahlungsbeginn ist das vollendete 62. Lebensjahr, der späteste das vollendete 85. Lebensjahr.
Frühester Beginn
Die Auszahlung kann frühestens ab dem vollendeten 62. Lebensjahr starten. Vorher ist keine Rentenzahlung möglich.
Spätester Beginn
Du kannst den Beginn bis zum vollendeten 85. Lebensjahr aufschieben. Je später die Rente beginnt, desto höher fällt die monatliche Zahlung in der Regel aus.
Vertragliche Festlegung
Den konkreten Termin definierst du bei Abschluss des Vertrages mit dem Versicherer oder der Bank. Eine spätere Änderung ist nur eingeschränkt möglich.
Monatliche Überweisung
Ab dem vereinbarten Termin wird die Rente jeden Monat auf dein Konto überwiesen. Die Zahlung erfolgt lebenslang.
03 · Was gilt
Welche Auszahlungsformen sind bei der Basisrente möglich?
Die Rürup-Rente ist bei der Auszahlung bewusst unflexibel. Das unterscheidet sie von anderen Vorsorgeprodukten wie der Riester-Rente.
Die Rürup-Rente zahlt ausschließlich als monatliche Rente bis ans Lebensende aus. Du kannst dir weder die Gesamtsumme noch eine Teilsumme auszahlen lassen, auch nicht während der Ansparphase. Das unterscheidet die Basisrente von der Riester-Rente, bei der eine Teilauszahlung von 30 Prozent des Kapitals möglich ist.
Die monatliche Rente setzt sich aus zwei Teilen zusammen: der Garantierente und der Überschussrente. Die Garantierente steht bei Vertragsabschluss fest, die Überschussrente entwickelt sich dynamisch aus der Anlageperformance und anderen Faktoren.
Wenn du den Hinterbliebenenschutz aktivierst, kann die Rente nach deinem Tod an deinen Ehepartner, eingetragenen Lebenspartner oder kindergeldberechtigte Kinder weitergezahlt werden. Ohne diesen Schutz verfällt das Kapital bei deinem Tod.
Die Rürup-Rente kennt nur eine Auszahlungsform: die lebenslange monatliche Rente.
So zahlt sie aus
So zahlt sie nicht aus
04 · Vergleich
Wie setzt sich die ausgezahlte Rürup-Rente zusammen?
Die Höhe deiner Rente hängt von zwei Bausteinen ab. Beide zusammen ergeben die monatliche Auszahlung.
Deine monatliche Rente besteht immer aus zwei Bausteinen. Die Garantierente wird bei Vertragsabschluss anhand deiner Beitragssumme und des garantierten Rentenfaktors berechnet. Sie fällt in der Regel eher klein aus, ist aber sicher.
Die Überschussrente macht meist den wesentlichen Teil deiner Auszahlung aus. Sie hängt von Faktoren ab, die sich über die Jahre verändern: Sterbetafeln, Zinsen, Kosten und bei fondsgebundenen Verträgen die Entwicklung der Fonds. Konkret berechnen lässt sie sich erst, wenn der Rententermin näher rückt.
Viele Verträge enthalten eine Beitragsgarantie. Sie sichert zu, dass du mindestens deine eingezahlten Beiträge als Rente zurückerhältst. Diese Garantie zwingt die Anbieter jedoch zu einer konservativen Anlagestrategie mit eingeschränkter Fondsauswahl, was die Renditechancen verringert.
Die Überschussrente ist der dynamische Teil deiner Rente und macht meist den größeren Anteil aus.
| Garantierente | Überschussrente | |
|---|---|---|
| Berechnung | Kann vorab klar sein | Entwickelt sich dynamisch über die Jahre |
| Einflussfaktoren | Beitragssumme und Renten-Konditionen | Sterbetafeln, Zinsen, Kosten, Fondsentwicklung |
| Höhe | Fällt in der Regel eher klein aus | Macht meist den wesentlichen Teil aus |
| Vorhersehbarkeit | Die endgültige Höhe erfährst du bei Vertragsabschluss | Erst kurz vor Rentenbeginn konkret berechenbar |
05 · Im Vertrag
Wie wird die Rürup-Rente in der Auszahlungsphase besteuert?
Die Besteuerung folgt der nachgelagerten Logik: In der Ansparphase sparst du Steuern, im Alter zahlst du sie auf die Rente.
Der steuerpflichtige Anteil deiner Rente hängt vom Jahr deines Rentenbeginns ab und folgt einer Stufenregelung. Je später du in Rente gehst, desto höher ist der Anteil, den du versteuern musst.
Für dich als Studierende ist das ein wichtiger Punkt: Wenn du früh einen Vertrag abschließt und erst in vielen Jahrzehnten in Rente gehst, wird ein großer Teil deiner Auszahlung steuerpflichtig sein. Das lohnt sich besonders dann, wenn dein Steuersatz im Alter niedriger ist als im Berufsleben.
Die Beiträge zur Rürup-Rente kannst du in der Ansparphase als Sonderausgaben absetzen. Die absetzbaren Höchstbeträge steigen jährlich und sind für Selbstständige ohne gesetzliche Pflichtversicherung besonders relevant.
Der steuerpflichtige Anteil deiner Rente richtet sich nach dem Jahr deines Rentenbeginns und steigt mit späterem Beginn.
Steuerliche Behandlung der Auszahlung
06 · Kosten
Was kostet ein Rürup-Vertrag bis zur Auszahlung?
Die Kosten beeinflussen, wie viel von deinen Beiträgen später als Rente ankommt. Sie unterscheiden sich je nach Anbieter und Vertragsart erheblich.
Bei klassischen Versicherungen mit Provision liegen die laufenden Kosten meist zwischen 1,5 und 3 Prozent pro Jahr, bezogen auf das Vertragsguthaben. Dazu kommen Abschluss- und Vertriebskosten von 3 bis 6 Prozent der Ansparsumme.
Nettotarife ohne Provision liegen bei den laufenden Kosten unter 1 Prozent. ETF-basierte Fondssparpläne kommen auf etwa 0,7 Prozent pro Jahr. Diese Unterschiede wirken sich über Jahrzehnte massiv auf deine spätere Rente aus.
Achte darauf, wie die Kosten verrechnet werden. Manche Anbieter verteilen sie über die Laufzeit, andere ziehen sie in den ersten Jahren ab. In diesem Fall kann dein Rentenkonto anfangs im Minus stehen, was die spätere Auszahlung deutlich schmälert.
Die laufenden Kosten reichen von etwa 0,7 Prozent bei ETF-Sparplänen bis zu 3 Prozent bei klassischen Provisionstarifen.
Typische Kostenquoten bei Rürup-Verträgen
07 · Checkliste
Für wen lohnt sich die Rürup-Rente als Auszahlplan?
Die Rürup-Rente ist nicht für jeden die richtige Wahl. Entscheidend sind dein Berufsstatus, dein Einkommen und deine Bereitschaft zur langfristigen Bindung.
Die Rürup-Rente ist vor allem für Selbstständige und Freiberufler interessant, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Für sie ist die Basisrente oft der einzige Weg, eine steuerlich geförderte Altersvorsorge aufzubauen. Als Studierende ohne hohes Einkommen profitierst du vom Steuervorteil in der Ansparphase kaum.
Der Steuervorteil wirkt nur dann stark, wenn dein Einkommen dauerhaft hoch ist. Du musst sowohl viel in den Vertrag einzahlen als auch nennenswerte Steuern zahlen, damit sich die Rürup-Rente lohnt. Für Studierende mit Nebenjob oder ohne Einkommen ist das in der Regel nicht der Fall.
Ein weiterer Faktor ist die langfristige Bindung. Du musst auf das eingezahlte Geld bis zum Rentenbeginn verzichten können. Wenn du in den nächsten Jahren größere Anschaffungen planst oder flexibel bleiben willst, ist die Rürup-Rente keine gute Wahl.
Die Rürup-Rente lohnt sich vor allem für Selbstständige mit dauerhaft hohem Einkommen, nicht für Studierende ohne nennenswertes Einkommen.
Diese Faktoren sprechen für einen Rürup-Vertrag
Du bist selbstständig oder Freiberufler und nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert.
Dein Einkommen ist dauerhaft hoch, sodass du vom Steuervorteil in der Ansparphase profitierst.
Du kannst auf das eingezahlte Geld bis zum Rentenbeginn verzichten.
Du suchst eine lebenslange monatliche Rente als Basisabsicherung.
Du möchtest dein Vorsorgevermögen vor Pfändung oder Hartz-IV-Zugriff schützen.
08 · Fehler vermeiden
Welche Fehler solltest du bei der Rürup-Rente vermeiden?
Ein Rürup-Vertrag bindet dich über Jahrzehnte. Diese typischen Fehler führen später zu bösen Überraschungen bei der Auszahlung.
Der häufigste Fehler ist der Abschluss eines Vertrags ohne Hinterbliebenenschutz. Stirbst du vor Rentenbeginn, verfällt das angesparte Kapital ersatzlos. Deine Angehörigen erhalten nichts, wenn du diesen Schutz nicht aktiviert hast.
Ein weiterer Fehler ist die Kopplung einer Berufsunfähigkeitsversicherung an den Rürup-Vertrag. Dadurch wird eine wichtige Risikoabsicherung an einen unflexiblen, unkündbaren Vertrag gebunden. Viele Studierende bereuen den Abschluss später, weil sie die BU nicht mehr separat anpassen können.
Das Stoppen der Beiträge ist ebenfalls riskant. Die Verwaltungskosten laufen weiter und können dein Guthaben über die Jahre aufzehren. Auch die Spekulation auf eine Kapitalauszahlung führt ins Leere, denn die Rürup-Rente zahlt ausschließlich monatlich und lebenslang aus.
Ohne Hinterbliebenenschutz verfällt das angesparte Kapital bei deinem Tod vor Rentenbeginn ersatzlos.
Häufige Fehler rund um die Basisrente
09 · Was gilt
Was passiert mit der Rürup-Rente bei Tod?
Ohne besondere Vereinbarung ist das Kapital in der Rürup-Rente nicht vererbbar. Der Hinterbliebenenschutz ist daher eine wichtige Option.
Stirbst du vor Rentenbeginn, wird das angesparte Geld zur solidarischen Finanzierung aller Versicherten verwendet. Deine Angehörigen haben keinen Anspruch darauf.
Mit aktiviertem Hinterbliebenenschutz sieht das anders aus. Stirbst du vor Rentenbeginn, erhalten deine Hinterbliebenen das investierte Geld meist ab dem Renteneintrittstermin in Form einer Witwen- oder Waisenrente. Stirbst du während der Rentenphase, kann die Rente an deinen Ehepartner, eingetragenen Lebenspartner oder kindergeldberechtigte Kinder weitergezahlt werden.
Der Hinterbliebenenschutz ist eine Option, die du bei Vertragsabschluss wählen musst. Er ist nicht automatisch enthalten und kostet zusätzlich. Für viele ist er jedoch die einzige Möglichkeit, das angesparte Kapital für die Familie zu sichern.
Nur mit aktiviertem Hinterbliebenenschutz erhalten deine Angehörigen Leistungen aus der Rürup-Rente.
Mit Hinterbliebenenschutz
Ohne Hinterbliebenenschutz
10 · Vergleich
Wie unterscheidet sich die Rürup-Rente von der gesetzlichen Rente?
Beide gehören zur ersten Säule der Altersvorsorge, funktionieren aber grundlegend anders. Das zeigt sich besonders bei der Auszahlung.
Die gesetzliche Rente basiert auf dem Umlageverfahren: Die Beiträge der aktuellen Beitragszahler finanzieren die Renten der heutigen Rentner. Die Rürup-Rente ist kapitalgedeckt: Dein Geld wird für dich angelegt und später ausgezahlt.
Der Träger unterscheidet sich ebenfalls. Die gesetzliche Rente wird von der Deutschen Rentenversicherung verwaltet, die Rürup-Rente von privaten Versicherern oder Banken. Auch beim Hinterbliebenenschutz gibt es Unterschiede: Bei der gesetzlichen Rente ist er gesetzlich geregelt, bei der Rürup-Rente musst du ihn optional zubuchen.
Für dich als Studierende ist die gesetzliche Rente der automatische Baustein, sobald du sozialversicherungspflichtig arbeitest. Die Rürup-Rente ist dagegen eine freiwillige Ergänzung, die du nur abschließen solltest, wenn sie zu deiner Lebenssituation passt.
Die gesetzliche Rente funktioniert im Umlageverfahren, die Rürup-Rente über Kapitaldeckung durch deine eigenen Beiträge.
| Rürup-Rente | Gesetzliche Rente | |
|---|---|---|
| Träger | Private Versicherer oder Banken | Deutsche Rentenversicherung |
| Finanzierung | Kapitaldeckung durch eigene Beiträge | Umlageverfahren der Beitragszahler |
| Auszahlungsbeginn | Frühestens ab Vollendung des 62. Lebensjahres, je nach Vertrag bis zum 85. Lebensjahr | Abhängig von Regelaltersgrenze oder vorzeitiger Rente |
| Flexibilität | Unkündbar, keine Kapitalauszahlung | Gesetzlich festgelegt, keine Kapitalauszahlung |
| Hinterbliebenenschutz | Optional zubuchbar | Gesetzlich geregelt (Witwen- und Waisenrente) |
11 · Hintergrund
Welche Rolle spielt die Rentenreform für deine Rürup-Auszahlung?
Die geplante Rentenreform betrifft vor allem die gesetzliche Rente. Für deine private Basisrente gelten die vertraglich vereinbarten Bedingungen.
Die Rürup-Rente ist ein privater Vertrag zwischen dir und einem Versicherer oder einer Bank. Änderungen an der gesetzlichen Rentenversicherung durch eine Rentenreform wirken sich nicht direkt auf deinen Rürup-Vertrag aus. Deine vertraglich vereinbarten Bedingungen bleiben bestehen.
Indirekt kann eine Rentenreform deine Vorsorgeplanung beeinflussen. Wenn das gesetzliche Rentenniveau sinkt oder das Renteneintrittsalter steigt, wird die private Basisrente als Ergänzung wichtiger. Für Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rente einzahlen, bleibt die Rürup-Rente unabhängig von Reformen die zentrale Möglichkeit, eine steuerlich geförderte Altersvorsorge aufzubauen.
Für dich als Studierende bedeutet das: Die Rürup-Rente ist ein langfristiger Vertrag, der von politischen Änderungen an der gesetzlichen Rente unberührt bleibt. Du solltest sie aber nur abschließen, wenn du die Beiträge über Jahrzehnte tragen kannst und die steuerlichen Vorteile für dich relevant sind.
Eine Rentenreform ändert nichts an deinem bestehenden Rürup-Vertrag, kann aber die Bedeutung privater Vorsorge erhöhen.
Die Rürup-Rente ist ein privater Vertrag zwischen dir und einem Versicherer oder einer Bank. Änderungen an der gesetzlichen Rentenversicherung durch eine Rentenreform wirken sich nicht direkt auf deinen Rürup-Vertrag aus.
Indirekt kann eine Rentenreform deine Vorsorgeplanung beeinflussen. Wenn das gesetzliche Rentenniveau sinkt oder das Renteneintrittsalter steigt, wird die private Basisrente als Ergänzung wichtiger.
Für Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rente einzahlen, bleibt die Rürup-Rente unabhängig von Reformen die zentrale Möglichkeit, eine steuerlich geförderte Altersvorsorge aufzubauen.
Häufige Fragen
Fragen zu Rürup-Rente
{{f.a}}
Versicherung
Mehr zu Versicherung
Weiter mit Finanzen
Ratgeber zu Versicherung, Geldanlage und Studienfinanzierung für Studierende.
Alle Finanz-Ratgeber