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Grundfähigkeits­versicherung mit Vorerkrankungen: So klappt der Abschluss

Eine Grundfähigkeits­versicherung kann für dich eine Alternative sein, wenn du wegen Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeits­versicherung bekommst. Entscheidend ist, welche Fähigkeiten du absicherst und wie die Versicherer deine Gesundheits­historie bewerten.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Gesundheitsprüfung ist bei der Grundfähigkeitsversicherung oft weniger umfangreich als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung.
  • Psychische Erkrankungen sind nur abgesichert, wenn du diesen Zusatzbaustein ausdrücklich vereinbarst.
  • Der Leistungsfall tritt meist ein, wenn eine versicherte Grundfähigkeit voraussichtlich mindestens 6 Monate vollständig ausfällt.
  • Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen oder Ausschlüssen führen, machen einen Abschluss aber nicht automatisch unmöglich.

01 · Grundlagen

Was ist eine Grundfähigkeits­versicherung?

Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn du bestimmte körperliche oder geistige Fähigkeiten verlierst. Anders als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung kommt es nicht darauf an, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst.

Die Grundfähigkeitsversicherung gibt es erst seit dem Jahr 2000 und ist damit eine vergleichsweise junge Form der Arbeitskraftsicherung. Sie zahlt eine vertraglich vereinbarte monatliche Rente, wenn du eine oder mehrere versicherte Grundfähigkeiten vollständig verlierst. Dabei spielt es keine Rolle, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst oder nicht.

Versicherbar sind sowohl angeborene Fähigkeiten wie das Sehen oder Hören als auch erlernte motorische Fähigkeiten wie der Gebrauch der Hände. Der Verlust muss für einen bestimmten Prognosezeitraum vollständig sein, marktüblich sind mindestens 6 Monate. Ein dauerhafter Verlust ist nicht erforderlich.

Für Menschen mit Vorerkrankungen ist die Gesundheitsprüfung bei der Grundfähigkeitsversicherung oft weniger detailliert als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Das macht sie zu einer prüfenswerten Alternative, wenn du keinen BU-Schutz bekommst.

Kurz erklärt

Grundfähigkeits­versicherung

Eine Versicherung, die eine vereinbarte monatliche Rente zahlt, wenn du eine oder mehrere versicherte Grundfähigkeiten wie Sehen, Gehen oder den Gebrauch der Hände verlierst.

Der Verlust muss für einen bestimmten Prognosezeitraum vollständig sein, oft mindestens 6 Monate.

02 · Vergleich

Grundfähigkeits­versicherung oder Berufsunfähigkeits­versicherung?

Beide Policen sichern deine Arbeitskraft ab, aber auf unterschiedliche Weise. Für Menschen mit Vorerkrankungen kann die Grundfähigkeitsversicherung der leichter zugängliche Weg sein.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Die Grundfähigkeitsversicherung leistet dagegen unabhängig von deinem Beruf, sobald eine versicherte Grundfähigkeit vollständig verloren geht. Das kann auch dann der Fall sein, wenn du weiterhin arbeiten kannst.

Der entscheidende Vorteil für dich mit Vorerkrankungen liegt in der Gesundheitsprüfung. Sie ist bei der Grundfähigkeitsversicherung in vielen Fällen weniger umfangreich als bei einer BU. Dadurch steigen deine Chancen auf eine Annahme, auch wenn du wegen deiner Gesundheitshistorie keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommst.

Allerdings ist die Grundfähigkeitsversicherung kein vollwertiger Ersatz für eine BU. Wenn du berufsunfähig wirst, ohne eine versicherte Grundfähigkeit zu verlieren, zahlt sie nicht. Andersherum leistet sie aber auch dann, wenn keine Berufsunfähigkeit vorliegt, du aber zum Beispiel deine Hände nicht mehr gebrauchen kannst.

Für körperlich arbeitende Menschen sind die Beiträge bei der Grundfähigkeitsversicherung häufig niedriger als bei einer BU. Psychische Erkrankungen sind dagegen nur über einen optionalen Zusatzbaustein abgesichert, während sie in der BU in der Regel mitversichert sind.

Unterschiede zwischen Grundfähigkeits- und Berufsunfähigkeitsversicherung
Grundfähigkeits­versicherungBerufsunfähigkeits­versicherung
Leistungs­auslöserVerlust einer versicherten GrundfähigkeitBerufsunfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf ab 50 Prozent
Gesundheits­prüfungOft weniger detailliertIn der Regel umfangreicher
Psychische ErkrankungenNur über optionalen ZusatzbausteinIn der Regel mitversichert
Beitragshöhe für körperlich ArbeitendeHäufig niedrigerHäufig höher

03 · Was gilt

Welche Grundfähigkeiten kannst du absichern?

Der Versicherungsumfang variiert je nach Tarif. Üblich ist eine Aufteilung in körperliche, sensorische und geistige Fähigkeiten, wobei einige Versicherer zwischen einem Katalog A und einem Katalog B unterscheiden.

Der Versicherungsumfang variiert je nach Tarif erheblich. Einige Versicherer unterscheiden zwischen einem Katalog A mit grundlegenden Fähigkeiten und einem Katalog B mit spezifischeren Fähigkeiten. Meist muss entweder eine Fähigkeit aus Katalog A oder mehrere aus Katalog B vollständig ausfallen, damit der Leistungsfall eintritt.

Zu den häufig versicherten Grundfähigkeiten gehören Sehen, Hören, Sprechen, Gehen, Treppensteigen, der Gebrauch der Hände sowie Heben und Tragen. Auch der Orientierungssinn, die Konzentration und das Gedächtnis lassen sich absichern. Diese Fähigkeiten sind für körperlich arbeitende Menschen besonders relevant.

Über optionale Zusatzbausteine kannst du den Schutz erweitern. Dazu zählen psychische Erkrankungen, die zu einer Erwerbsunfähigkeit führen, die Fähigkeit Auto zu fahren oder die Bedienung eines Computers. Prüfe genau, welche Fähigkeiten für deinen Beruf und deinen Alltag wirklich wichtig sind.

Häufig versichert

·Sehen
·Hören
·Sprechen
·Gehen
·Treppensteigen
·Gebrauch der Hände
·Heben und Tragen
·Orientierungssinn
·Konzentration und Gedächtnis

Nur über Zusatzbaustein

·Psychische Erkrankungen, die zur Erwerbsunfähigkeit führen
·Fähigkeit Auto zu fahren
·Bedienung eines Computers

04 · Schritt für Schritt

So läuft die Gesundheits­prüfung bei Vorerkrankungen ab

Vor dem Abschluss musst du Fragen zu deinem Gesundheitszustand beantworten. Die Prüfung ist bei der Grundfähigkeitsversicherung oft weniger streng als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung, aber Vorerkrankungen werden trotzdem erfasst.

Vor dem Abschluss musst du einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen. Gefragt wird nach Körpergröße, Körpergewicht, stationären Behandlungen, ambulanten Therapien, chronischen und psychischen Erkrankungen sowie Medikamenteneinnahmen. Auch risikoreiche Hobbys wie Kampfsport, Flugsport oder Motorsport musst du angeben.

Der Versicherer bewertet deine Angaben und entscheidet über die Annahme. Bei relevanten Vorerkrankungen kann er einen Risikozuschlag verlangen oder bestimmte Grundfähigkeiten vom Schutz ausschließen. Eine Ablehnung ist möglich, aber wegen der weniger strengen Prüfung seltener als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Nach der Annahme erhältst du den Vertrag mit den vereinbarten Bedingungen. Wichtig ist, dass du alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortest. Falsche Angaben können später zur Leistungsverweigerung führen, auch wenn sie nicht absichtlich gemacht wurden.

01

Antrag ausfüllen

Du gibst Angaben zu Körpergröße, Gewicht, bestehenden Erkrankungen, Medikamenten und stationären Behandlungen an.

02

Risikoprüfung durch den Versicherer

Der Versicherer bewertet deine Angaben und entscheidet, ob er dich zu normalen Bedingungen, mit Risikozuschlag oder mit Ausschlüssen annimmt.

03

Annahme oder Ablehnung

Bei relevanten Vorerkrankungen kann der Beitrag steigen oder bestimmte Grundfähigkeiten werden vom Schutz ausgeschlossen. Eine Ablehnung ist möglich, aber nicht die Regel.

04

Vertragsabschluss

Nach der Annahme erhältst du den Vertrag mit den vereinbarten Bedingungen und der monatlichen Rente.

05 · Was gilt

Wann leistet die Grundfähigkeits­versicherung?

Der Leistungsfall tritt ein, wenn eine versicherte Grundfähigkeit vollständig und für einen bestimmten Zeitraum ausfällt. Ein teilweiser Verlust reicht in der Regel nicht aus.

Manche Versicherer verlangen einen Prognosezeitraum von bis zu 12 Monaten. Ein teilweiser Verlust reicht in der Regel nicht aus, auch wenn er deine Berufsausübung unmöglich macht.

Ein Beispiel: Ein Dachdecker bricht sich bei einem Sturz den Arm und kann ihn nicht mehr vollständig bewegen. Er ist berufsunfähig, aber die Grundfähigkeit ist nicht vollständig verloren. Die Grundfähigkeitsversicherung müsste in diesem Fall nicht leisten.

Sie zahlt dagegen auch dann, wenn du deinen Beruf weiter ausüben kannst, aber eine versicherte Grundfähigkeit verloren hast. Auch der Eintritt von Pflegebedürftigkeit mit Einstufung in einen Pflegegrad kann je nach Tarif den Leistungsfall auslösen. Psychische Erkrankungen ohne vereinbarten Zusatzbaustein sind nicht abgedeckt.

Da zahlt sie

·Vollständiger Verlust einer versicherten Grundfähigkeit
·Prognosezeitraum von mindestens 6 Monaten
·Pflegebedürftigkeit mit Einstufung in einen Pflegegrad, je nach Tarif
·Verlust einer Grundfähigkeit, auch wenn du deinen Beruf weiter ausüben kannst

Da zahlt sie nicht

·Teilweiser Verlust einer Grundfähigkeit
·Berufsunfähigkeit ohne Verlust einer versicherten Grundfähigkeit
·Psychische Erkrankungen ohne vereinbarten Zusatzbaustein
·Kurzfristige Einschränkungen unterhalb des Prognosezeitraums

06 · Kosten

Was kostet eine Grundfähigkeits­versicherung mit Vorerkrankungen?

Die Beiträge hängen von mehreren Faktoren ab. Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen führen, die den monatlichen Beitrag erhöhen.

Die Beitragshöhe wird von mehreren Faktoren bestimmt. Dazu gehören dein Alter bei Versicherungsbeginn, die Höhe der versicherten Rente, die Laufzeit des Vertrags, der Umfang des Versicherungsschutzes und deine Berufsklasse. Je jünger du beim Abschluss bist, desto günstiger fällt der Beitrag aus.

Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen führen, die den monatlichen Beitrag deutlich erhöhen. Auch riskante Hobbys wie Fallschirmspringen oder Extremsport wirken sich auf die Kosten aus. Der Versicherer kalkuliert diese Zuschläge individuell auf Basis deiner Angaben im Gesundheitsfragebogen.

Für körperlich arbeitende Menschen sind die Beiträge bei der Grundfähigkeitsversicherung häufig niedriger als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Zusatzbausteine wie der Schutz psychischer Erkrankungen erhöhen den Beitrag zusätzlich. Lass dir vor dem Abschluss alle Kosten schriftlich aufschlüsseln.

Einflussfaktoren auf den Beitrag

Alter bei VersicherungsbeginnJe jünger, desto günstiger
Höhe der versicherten RenteProportional zum Beitrag
BerufsklasseKörperliche Berufe oft teurer
VorerkrankungenRisikozuschlag möglich
Umfang des VersicherungsschutzesZusatzbausteine erhöhen den Beitrag

07 · Im Vertrag

Psychische Erkrankungen in der Grundfähigkeits­versicherung

Psychische Erkrankungen sind nicht automatisch abgesichert. Du musst diesen Schutz ausdrücklich als Zusatzleistung vereinbaren, damit er im Leistungsfall greift.

Ohne diesen Baustein zahlt die Versicherung bei einer Depression oder Angststörung nicht.

Der Zusatzbaustein Psyche leistet bei psychischen Erkrankungen, die zu einer Erwerbsunfähigkeit von weniger als 3 Stunden pro Tag führen. Diese Regelung ist an die gesetzliche volle Erwerbsminderungsrente angelehnt. Der Prognosezeitraum liegt auch hier bei 6 bis 12 Monaten.

Wenn du wegen einer psychischen Vorerkrankung keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommst, kann dieser Zusatzbaustein für dich besonders wichtig sein. Prüfe bei jedem Angebot, ob und zu welchen Bedingungen psychische Erkrankungen abgesichert werden können.

Wichtige Klauseln zu psychischen Erkrankungen

Zusatzbaustein PsycheOptionalLeistet bei psychischen Erkrankungen, die zu einer Erwerbsunfähigkeit von weniger als 3 Stunden pro Tag führen, sofern bei Abschluss vereinbart.
Prognosezeitraum6 bis 12 MonateDer vollständige Verlust einer Grundfähigkeit muss voraussichtlich mindestens 6 Monate andauern, manchmal bis zu 12 Monate.
NachversicherungsgarantiePrüfenErmöglicht dir, die versicherte Rente später ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen, etwa nach Heirat oder Geburt eines Kindes.

08 · Checkliste

Checkliste: Darauf solltest du bei Vorerkrankungen achten

Mit einer sorgfältigen Vorbereitung erhöhst du deine Chancen auf einen guten Vertrag. Diese Punkte helfen dir, die Angebote zu vergleichen.

Verschaffe dir zunächst einen Überblick über deine Arztberichte und Diagnosen der letzten Jahre. So kannst du die Fragen im Gesundheitsfragebogen vollständig und korrekt beantworten.

Prüfe anschließend, welche Grundfähigkeiten für deinen Beruf und Alltag wirklich wichtig sind. Vergleiche die Definitionen der Grundfähigkeiten in den Versicherungsbedingungen genau, denn sie unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Achte besonders auf den Prognosezeitraum: 6 Monate sind marktüblich, 12 Monate strenger.

  • Frage gezielt nach, ob psychische Erkrankungen als Zusatzbaustein angeboten werden.
  • Prüfe, ob eine Nachversicherungsgarantie enthalten ist, mit der du die Rente später ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen kannst.
  • Lass dir Risikozuschläge und Ausschlüsse schriftlich erklären, bevor du unterschreibst.

Checkliste für den Abschluss mit Vorerkrankungen

01

Verschaffe dir einen Überblick über deine Arztberichte und Diagnosen der letzten Jahre.

02

Prüfe, welche Grundfähigkeiten für deinen Beruf und Alltag wirklich wichtig sind.

03

Vergleiche die Definitionen der Grundfähigkeiten in den Versicherungsbedingungen genau.

04

Frage gezielt nach, ob psychische Erkrankungen als Zusatzbaustein angeboten werden.

05

Achte auf den Prognosezeitraum: 6 Monate sind marktüblich, 12 Monate strenger.

06

Prüfe, ob eine Nachversicherungsgarantie enthalten ist.

07

Lass dir Risikozuschläge und Ausschlüsse schriftlich erklären.

08

Ziehe eine anonyme Risikovoranfrage in Betracht, um Ablehnungen zu vermeiden.

09 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Grundfähigkeits­versicherung mit Vorerkrankungen

Einige Fehler können dazu führen, dass du im Leistungsfall leer ausgehst. Diese Punkte solltest du vermeiden.

Der schwerwiegendste Fehler ist, Angaben im Gesundheitsfragebogen wegzulassen oder zu beschönigen. Das kann später zur Leistungsverweigerung führen, auch wenn die Falschangabe nicht absichtlich gemacht wurde. Beantworte jede Frage wahrheitsgemäß und vollständig.

Viele Menschen nehmen an, dass psychische Erkrankungen automatisch mitversichert sind. Das ist nicht der Fall. Ohne ausdrücklich vereinbarten Zusatzbaustein zahlt die Versicherung bei einer Depression oder Angststörung nicht. Prüfe diesen Punkt bei jedem Angebot gesondert.

Ein weiterer Fehler ist, nur auf den Preis zu schauen und die Definitionen der Grundfähigkeiten zu ignorieren. Günstige Tarife haben oft strengere Bedingungen. Erwarte außerdem nicht, dass ein teilweiser Verlust einer Grundfähigkeit als Leistungsfall gilt. Die Versicherung verlangt in der Regel den vollständigen Verlust.

Häufige Fehler

·Angaben im Gesundheitsfragebogen weglassen oder beschönigen, was später zur Leistungsverweigerung führen kann.
·Annehmen, dass psychische Erkrankungen automatisch mitversichert sind.
·Nur auf den Preis schauen und die Definitionen der Grundfähigkeiten ignorieren.
·Einen teilweisen Verlust einer Grundfähigkeit als Leistungsfall erwarten.
·Die Nachversicherungsgarantie nicht nutzen, obwohl sich die Lebenssituation geändert hat.
·Die Grundfähigkeitsversicherung als vollwertigen Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung betrachten.

10 · Hintergrund

Für wen ist die Grundfähigkeits­versicherung mit Vorerkrankungen sinnvoll?

Die Police eignet sich besonders für Menschen, die in körperlichen Berufen arbeiten oder wegen ihrer Gesundheitshistorie keinen Berufsunfähigkeitsschutz erhalten.

Wenn du in einem handwerklichen Beruf arbeitest, bist du auf motorische Fähigkeiten wie Heben, Bücken oder den Gebrauch deiner Hände angewiesen. Der Verlust einer dieser Fähigkeiten kann deine Arbeitskraft erheblich einschränken, auch wenn du formal nicht berufsunfähig bist. Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt in diesem Fall unabhängig von deinem Beruf.

Für Selbstständige und Freiberufler ohne betriebliche Absicherung kann die Police eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie leistet, sobald eine versicherte Grundfähigkeit verloren geht, ohne dass du deinen Beruf aufgeben musst. Das schafft finanziellen Spielraum, wenn du zum Beispiel für handwerkliche Arbeiten einen Dienstleister beauftragen musst.

Menschen mit Vorerkrankungen, die von der Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wurden oder nur mit hohen Zuschlägen angenommen würden, finden in der Grundfähigkeitsversicherung oft eine zugängliche Alternative. Die weniger detaillierte Gesundheitsprüfung erhöht die Chance auf einen Vertrag. Bedenke aber, dass der Schutz enger gefasst ist als bei einer BU.

Wenn du in einem handwerklichen Beruf arbeitest, bist du auf motorische Fähigkeiten wie Heben, Bücken oder den Gebrauch deiner Hände angewiesen. Der Verlust einer dieser Fähigkeiten kann deine Arbeitskraft erheblich einschränken, auch wenn du formal nicht berufsunfähig bist.

Für Selbstständige und Freiberufler ohne betriebliche Absicherung kann die Grundfähigkeitsversicherung eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie zahlt unabhängig davon, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst, sobald eine versicherte Grundfähigkeit verloren geht.

Menschen mit Vorerkrankungen, die von der Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wurden oder nur mit hohen Zuschlägen angenommen werden, finden in der Grundfähigkeitsversicherung oft eine zugänglichere Alternative zur Arbeitskraftabsicherung.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026