Ratgeber · Versicherung
Fondsgebundene Rentenversicherung für Rentner: Was im Ruhestand zählt
Eine fondsgebundene Rentenversicherung verbindet die Anlage in Investmentfonds mit der Option auf eine lebenslange Rente. Für Rentner ist entscheidend, wie sich Kosten, Auszahlung und Steuern in der verbleibenden Laufzeit auswirken.
11 Kapitel · 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Die Rendite hängt von der Fondsentwicklung und den Vertragskosten ab, eine Garantie gibt es nur bei entsprechenden Tarifen.
- In der Auszahlphase hast du meist die Wahl zwischen lebenslanger Rente und einmaliger Kapitalauszahlung.
- Effektivkosten zwischen 1 und 5 Prozent pro Jahr können die Rendite deutlich schmälern.
- Für Rentner ist ein Wechsel in ein Altersvorsorgedepot oder ein ETF-Sparplan oft günstiger als ein Neuabschluss.
01 · Grundlagen
Was ist eine fondsgebundene Rentenversicherung?
Die fondsgebundene Rentenversicherung ist eine private Lebensversicherung, bei der dein Geld zumindest teilweise in Investmentfonds angelegt wird. Im Ruhestand erhältst du daraus eine Rente oder eine einmalige Auszahlung.
Für dich als Rentnerin ist der entscheidende Punkt, dass bei dieser Vertragsform dein angespartes Kapital auch in der Auszahlphase weiterhin am Kapitalmarkt investiert bleiben kann. Das unterscheidet sie von klassischen Rentenversicherungen, bei denen der Versicherer das Geld konservativ anlegt und dir einen festen Rentenfaktor zusagt. Dein Vertragsguthaben entspricht bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung dem aktuellen Wert deiner Fondsanteile.
Die Höhe deiner späteren Rente oder Kapitalauszahlung hängt also direkt von der Entwicklung der gewählten Investmentfonds ab. Ein Aktien-ETF kann über zehn Jahre im Schnitt zwischen 6 und 8 Prozent Rendite bringen, ein Mischfonds liegt oft darunter. Dafür musst du Kursschwankungen aushalten, die bei reinen Aktienfonds auch einmal 20 Prozent oder mehr im Jahr betragen können.
Die fondsgebundene Rentenversicherung ist eine private Lebensversicherung, bei der dein Geld zumindest teilweise in Investmentfonds angelegt wird. Anders als bei der klassischen Rentenversicherung gibt es keinen festen Garantiezins, dafür aber höhere Renditechancen am Kapitalmarkt.
Kurz erklärt
Fondsgebundene Rentenversicherung
Eine private Rentenversicherung, bei der die Beiträge während der Ansparphase ganz oder teilweise in Investmentfonds investiert werden. Die Höhe der späteren Rente hängt vom Fondsguthaben ab.
Anders als bei der klassischen Rentenversicherung gibt es keinen festen Garantiezins, dafür aber höhere Renditechancen am Kapitalmarkt.
02 · Schritt für Schritt
Wie funktioniert die Auszahlung für Rentner?
Am Ende der Ansparphase wechselt der Vertrag in die Auszahlphase. Welche Optionen du hast, hängt von der Vertragsart ab.
Bei nicht geförderten Verträgen hast du in der Regel die Wahl zwischen einer einmaligen Kapitalauszahlung und einer lebenslangen Rente. Viele Versicherer bieten auch eine Kombination an: Du lässt dir einen Teil sofort auszahlen und verrentest den Rest. Diese Flexibilität ist ein Vorteil gegenüber geförderten Verträgen.
Geförderte Verträge wie Riester oder Rürup sehen fast immer eine lebenslange Verrentung vor. Eine vollständige Kapitalauszahlung ist dort nicht vorgesehen. Bei Riester kannst du höchstens 30 Prozent des angesparten Kapitals zu Rentenbeginn als Einmalzahlung entnehmen, der Rest muss verrentet werden.
- Prüfe in deinen Vertragsunterlagen, welche Auszahlungsoptionen für deinen Vertrag gelten.
- Beachte, dass die Auszahlungsoption auch die spätere Besteuerung bestimmt.
- Bei einer Verrentung bleibt dein Restguthaben oft weiterhin in Fonds investiert, was zusätzliche Verwaltungskosten verursacht.
Bei nicht geförderten Verträgen kannst du meist zwischen einmaliger Kapitalauszahlung und monatlicher Rente wählen. Geförderte Verträge wie Riester oder Rürup sehen in der Regel eine lebenslange Rente vor.
Vertrag prüfen
Prüfe, ob dein Vertrag eine lebenslange Rente, eine Kapitalauszahlung oder eine Kombination aus beidem vorsieht.
Auszahlungsoption wählen
Bei nicht geförderten Verträgen kannst du meist zwischen einmaliger Kapitalauszahlung und monatlicher Rente wählen. Geförderte Verträge wie Riester oder Rürup sehen in der Regel eine lebenslange Rente vor.
Besteuerung beachten
Die Kapitalauszahlung wird anteilig versteuert, bei der Rentenzahlung greift die Ertragsanteilsbesteuerung.
Auszahlung erhalten
Das angesparte Fondsguthaben wird entsprechend der gewählten Option ausgezahlt oder verrentet.
03 · Was gilt
Steuervorteile in der Auszahlphase
Die Besteuerung hängt davon ab, ob du eine Rente oder eine Kapitalauszahlung wählst und ob dein Vertrag gefördert oder ungefördert ist.
Wählst du die Kapitalauszahlung, kann das Halbeinkünfteverfahren greifen. Voraussetzung ist, dass dein Vertrag mindestens 12 Jahre gelaufen ist und du bei Auszahlung mindestens 62 Jahre alt bist. Dann sind 50 Prozent des Ertragsanteils steuerfrei, die andere Hälfte wird mit deinem individuellen Steuersatz versteuert.
Bei der lebenslangen Rente greift die Ertragsanteilsbesteuerung. Der steuerpflichtige Anteil hängt von deinem Alter bei Rentenbeginn ab. Wer mit 67 Jahren erstmals eine Rente bezieht, versteuert nur 17 Prozent der Rente. Beginnt die Rente mit 75 Jahren, sind es noch 11 Prozent.
Das Halbeinkünfteverfahren bei Kapitalauszahlung macht 50 Prozent des Ertragsanteils steuerfrei, wenn der Vertrag mindestens 12 Jahre lief und du bei Auszahlung mindestens 62 Jahre alt bist. Rentenzahlungen aus geförderten Verträgen wie Riester oder Rürup unterliegen dagegen der nachgelagerten Besteuerung und sind in voller Höhe steuerpflichtig.
Steuerlich begünstigt
Kapitalauszahlung ohne Halbeinkünfteverfahren: Der volle Ertragsanteil wird mit deinem individuellen Steuersatz versteuert.
04 · Vergleich
Welche Fondsauswahl hast du?
Die Auswahl der Fonds bestimmt deine Renditechancen und das Anlagerisiko. Du kannst oft zwischen aktiven Fonds und passiven ETFs wählen.
Aktive Fonds werden von einem Fondsmanagement gesteuert, das versucht, den Markt zu schlagen. ETFs bilden dagegen einen Index wie den MSCI World oder den DAX eins zu eins ab.
Der Kostenunterschied ist erheblich. Aktive Fonds verlangen oft Verwaltungskosten von über 1,5 Prozent pro Jahr. ETFs liegen meist unter 0,5 Prozent. Diese Differenz wirkt sich über viele Jahre massiv auf dein Endkapital aus, weil die Kosten direkt von deiner Rendite abgezogen werden.
- Aktive Fonds: Höhere Verwaltungskosten, oft über 1,5 Prozent pro Jahr, Rendite abhängig vom Fondsmanagement.
- ETFs: Niedrige Kosten, oft unter 0,5 Prozent pro Jahr, Rendite entspricht der Marktrendite des abgebildeten Index.
- Fondswechsel: Bei aktiven Fonds oft kostenpflichtig oder eingeschränkt, bei ETFs meist günstiger und flexibler.
Für eine kostengünstige Altersvorsorge sind ETFs in der Regel die bessere Wahl. Sie verursachen deutlich niedrigere laufende Kosten als aktive Fonds und erreichen langfristig oft eine ähnliche oder bessere Rendite.
| Aktive Fonds | ETFs | |
|---|---|---|
| Kosten | Teurere aktiv gemanagte Fonds | Günstige ETF |
| Renditechancen | Höhere Renditechancen als klassische Beitragsanlagen | Höhere Renditechancen als klassische Beitragsanlagen |
| Anlagerisiko | Schwankend | Schwankend |
05 · Checkliste
ETF-Sparpläne als Alternative
Ein ETF-Sparplan bildet einen Index ab und hat deutlich niedrigere Kosten als eine fondsgebundene Rentenversicherung. Für Rentner kann ein Wechsel in ein Altersvorsorgedepot sinnvoll sein.
Ein ETF-Sparplan kommt ohne Versicherungsmantel aus. Du zahlst regelmäßig in einen oder mehrere ETFs ein und hast jederzeit Zugriff auf dein Geld. Es fallen keine Abschlusskosten und keine Verwaltungskosten eines Versicherers an, nur die Fondskosten und gegebenenfalls eine Depotgebühr.
Für dich als Rentnerin kann ein ETF-Sparplan interessant sein, wenn du bereits Vermögen aufgebaut hast und es kostengünstig weiter anlegen möchtest. Du bestimmst selbst, wann und wie viel du entnimmst. Eine lebenslange Rentengarantie gibt es dabei nicht, dafür aber volle Flexibilität.
- Du möchtest laufende Kosten senken und die Rendite nicht durch hohe Abschluss- und Verwaltungskosten schmälern.
- Du benötigst keine lebenslange Rentengarantie und kommst mit einer flexiblen Auszahlung zurecht.
- Du willst selbst bestimmen, wann und wie viel du entnimmst.
- Du hast bereits ein ausreichendes Vermögen und möchtest es kostengünstig weiter anlegen.
Ein ETF-Sparplan hat deutlich niedrigere Kosten als eine fondsgebundene Rentenversicherung. Die Effektivkosten einer fondsgebundenen Rentenversicherung liegen meist zwischen 1 und 5 Prozent pro Jahr, ein ETF-Sparplan kostet oft weniger als 0,5 Prozent.
Wann ein ETF-Sparplan für dich sinnvoll ist
Du möchtest laufende Kosten senken und die Rendite nicht durch hohe Abschluss- und Verwaltungskosten schmälern.
Du benötigst keine lebenslange Rentengarantie und kommst mit einer flexiblen Auszahlung zurecht.
Du willst selbst bestimmen, wann und wie viel du entnimmst.
Du hast bereits ein ausreichendes Vermögen und möchtest es kostengünstig weiter anlegen.
06 · Kosten
Beitragsgarantie: Was sie kostet und bringt
Eine Beitragsgarantie sichert zu, dass zum Rentenbeginn mindestens ein bestimmter Prozentsatz deiner eingezahlten Beiträge vorhanden ist. Diese Sicherheit hat ihren Preis.
Bei 100 Prozent Garantie bekommst du also mindestens deine gesamten Einzahlungen zurück, auch wenn die Fonds an Wert verloren haben. Diese Sicherheit hat ihren Preis.
Je höher die Garantie, desto weniger Geld fließt in renditestarke Fonds. Der Versicherer legt einen großen Teil konservativ an, um die Garantie abzusichern. Das drückt deine Renditechancen und erhöht die Effektivkosten. Bei 0 Prozent Garantie fließt dein gesamtes Geld nach Abzug der Kosten in die Fonds.
- 0 Prozent Garantie: 1 bis 2 Prozent Effektivkosten, volles Renditepotenzial der Fonds.
- 50 Prozent Garantie: 2 bis 3,5 Prozent Effektivkosten, reduzierter Fondsanteil.
- 100 Prozent Garantie: 3 bis 5 Prozent Effektivkosten, geringer Fondsanteil.
Die Effektivkosten geben an, um wie viel Prozent sich deine jährliche Rendite durch alle Kosten verringert. Eine Garantie von 100 Prozent kann deine Rendite über 30 Jahre um mehr als die Hälfte reduzieren.
Kurz erklärt
Fondsgebundene Rentenversicherungen
Effektivkosten nach Garantiehöhe
1 bis 5 Prozent Effektivkosten
07 · Fehler vermeiden
Anlagerisiko: Was du als Rentner beachten solltest
Die Wertentwicklung deiner fondsgebundenen Rentenversicherung hängt von den Kapitalmärkten ab. Kurzfristige Verluste sind möglich, langfristig gleichen sich Schwankungen oft aus.
Als Rentnerin hast du aber weniger Zeit, Verluste auszusitzen, wenn du auf das Geld angewiesen bist.
Ein typischer Fehler ist, kurz vor oder nach Rentenbeginn in Panik in sichere Anlagen zu wechseln, wenn die Kurse fallen. Damit realisierst du Verluste und verpasst die anschließende Erholung. Überlege dir vorher, wie viel Schwankung du aushalten kannst, und richte deine Fondsauswahl danach aus.
- Du unterschätzt das Risiko von Kursverlusten kurz vor oder nach Rentenbeginn.
- Du wählst eine zu hohe Garantie und verpasst dadurch Renditechancen.
- Du wechselst in Panik in sichere Anlagen, wenn die Kurse fallen, und realisierst Verluste.
- Du ignorierst die laufenden Kosten, die deine Rendite dauerhaft schmälern.
Als Rentnerin solltest du den Aktienanteil deiner Anlage an deinen Zeithorizont anpassen. Geld, das du in den nächsten fünf Jahren benötigst, gehört nicht in schwankungsanfällige Aktienfonds.
Typische Risiken und Fehler
08 · Was gilt
Riester-Rente und Rürup-Rente: Geförderte Varianten
Fondsgebundene Rentenversicherungen gibt es auch als Riester- oder Rürup-Vertrag. Diese bieten staatliche Förderung, schränken aber die Auszahlung ein.
Für dich als Rentnerin ist ein Neuabschluss in der Regel nicht mehr möglich oder sinnvoll, da die Förderung an die Erwerbsphase gekoppelt ist.
Die Riester-Rente bietet staatliche Zulagen und Steuervorteile, verlangt aber eine lebenslange Verrentungspflicht und eine Beitragsgarantie von 100 Prozent. Die Rürup-Rente ist steuerlich absetzbar, erlaubt aber keine Kapitalauszahlung und sieht ebenfalls eine lebenslange Rente vor.
- Riester-Rente: Staatliche Zulagen und Steuervorteile, dafür lebenslange Verrentungspflicht und Beitragsgarantie.
- Rürup-Rente: Steuerlich absetzbar, dafür keine Kapitalauszahlung möglich und lebenslange Rente.
- Private fondsgebundene Rentenversicherung ohne Förderung: Freie Wahl zwischen Rente und Kapitalauszahlung, keine staatlichen Zulagen.
- Betriebliche Altersvorsorge: Wird über den Arbeitgeber abgeschlossen, andere Regeln für Auszahlung und Besteuerung.
Geförderte Verträge binden dich an die lebenslange Rente und schränken die Kapitalauszahlung stark ein. Nicht geförderte Verträge bieten dir dagegen die freie Wahl zwischen Rente und Kapitalauszahlung.
Gefördert
Nicht gefördert
09 · Hintergrund
Altersvorsorgedepot: Die flexible Alternative
Das Altersvorsorgedepot ist eine neue Form der privaten Altersvorsorge, die ohne Versicherungsmantel auskommt. Es kombiniert die Flexibilität eines Depots mit staatlicher Förderung.
Du kannst selbst entscheiden, in welche Fonds oder ETFs du investierst.
Im Gegensatz zur fondsgebundenen Rentenversicherung fallen keine Abschluss- und Verwaltungskosten eines Versicherers an. Die laufenden Kosten beschränken sich auf die Fondskosten und eine Depotgebühr. Das macht das Altersvorsorgedepot deutlich günstiger als eine fondsgebundene Rentenversicherung.
Für Rentner kann ein Altersvorsorgedepot interessant sein, wenn sie bereits Vermögen aufgebaut haben und dieses kostengünstig weiter anlegen möchten. Die Auszahlung ist flexibler als bei einer Rentenversicherung, weil du selbst bestimmst, wann und wie viel du entnimmst.
Das Altersvorsorgedepot verzichtet auf den teuren Versicherungsmantel und bietet dir volle Flexibilität bei der Auszahlung. Die laufenden Kosten liegen oft unter 0,5 Prozent pro Jahr, während fondsgebundene Rentenversicherungen Effektivkosten von 1 bis 5 Prozent aufweisen.
Ein Altersvorsorgedepot funktioniert ähnlich wie ein ETF-Sparplan, bietet aber steuerliche Vorteile in der Ansparphase. Du kannst selbst entscheiden, in welche Fonds oder ETFs du investierst.
Im Gegensatz zur fondsgebundenen Rentenversicherung fallen keine Abschluss- und Verwaltungskosten eines Versicherers an. Die laufenden Kosten beschränken sich auf die Fondskosten und eine Depotgebühr.
Für Rentner kann ein Altersvorsorgedepot interessant sein, wenn sie bereits Vermögen aufgebaut haben und dieses kostengünstig weiter anlegen möchten. Die Auszahlung ist flexibler als bei einer Rentenversicherung.
10 · Kosten
Abschlusskosten und Verwaltungskosten im Überblick
Die Kosten einer fondsgebundenen Rentenversicherung setzen sich aus Abschlusskosten, Verwaltungskosten und Fondskosten zusammen. Sie werden über die Laufzeit verteilt und mindern deine Rendite.
Die Abschlusskosten werden in den ersten fünf Jahren aus deinen Beiträgen entnommen und gehen an den Versicherer oder den Vermittler. Sie sind abhängig von der geplanten Beitragssumme über die gesamte Vertragslaufzeit.
Zusätzlich fallen jährliche Verwaltungskosten an, die der Versicherer von deinen Einzahlungen oder deinem Vertragsguthaben abzieht. Hinzu kommen die Fondskosten, die an den Anbieter der Fonds fließen und nicht an den Versicherer. Die Effektivkosten fassen alle diese Kosten zusammen und zeigen die jährliche Renditeminderung.
- Abschlusskosten: 0,5 bis 2,5 Prozent der Beitragssumme pro Jahr, werden in den ersten fünf Jahren entnommen.
- Verwaltungskosten: 0,2 bis 1 Prozent des Vertragsguthabens pro Jahr.
- Fondskosten: 0,1 bis 2 Prozent des Fondsvolumens pro Jahr.
Die Effektivkosten fassen alle Kosten zusammen und zeigen die jährliche Renditeminderung. Die meisten fondsgebundenen Rentenversicherungen weisen Effektivkosten zwischen 1 und 5 Prozent auf.
Kurz erklärt
Effektivkosten
Kostenarten einer fondsgebundenen Rentenversicherung
1 bis 5 Prozent Renditeminderung pro Jahr
11 · Checkliste
Lohnt sich eine fondsgebundene Rentenversicherung für Rentner?
Für Rentner ist ein Neuabschluss selten sinnvoll, da die Kosten die Rendite über kurze Laufzeiten stark belasten. Bestehende Verträge solltest du auf ihre Kosten und Auszahlungsoptionen prüfen.
Die Abschlusskosten werden in den ersten fünf Jahren fällig und können bei einer kurzen Restlaufzeit nicht mehr durch langfristige Renditen ausgeglichen werden. Ein ETF-Sparplan oder ein Altersvorsorgedepot ist in dieser Situation meist die bessere Wahl.
Bestehende Verträge solltest du auf ihre Kosten und Auszahlungsoptionen prüfen. Wenn dein Vertrag bereits lange läuft und die Abschlusskosten bezahlt sind, kann eine Fortführung sinnvoll sein. Entscheidend ist, wie hoch die laufenden Kosten sind und welche Fonds im Vertrag enthalten sind.
- Wie hoch sind die Effektivkosten deines Vertrags?
- Welche Fonds sind im Vertrag enthalten und wie hoch sind deren Kosten?
- Welche Auszahlungsoptionen hast du und wie werden sie besteuert?
- Gibt es eine Beitragsgarantie und wie hoch ist sie?
- Lohnt sich ein Wechsel in ein Altersvorsorgedepot oder ein ETF-Sparplan?
Ein Neuabschluss lohnt sich für Rentner in den meisten Fällen nicht. Die hohen Abschlusskosten in den ersten fünf Jahren können bei kurzer Restlaufzeit nicht mehr durch Renditen ausgeglichen werden.
Prüfe deinen bestehenden Vertrag
Wie hoch sind die Effektivkosten deines Vertrags?
Welche Fonds sind im Vertrag enthalten und wie hoch sind deren Kosten?
Welche Auszahlungsoptionen hast du und wie werden sie besteuert?
Gibt es eine Beitragsgarantie und wie hoch ist sie?
Lohnt sich ein Wechsel in ein Altersvorsorgedepot oder ein ETF-Sparplan?
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