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Betriebliche Altersvorsorge: Welche Höhe ist für dich erreichbar?

Die Höhe deiner betrieblichen Altersvorsorge hängt von deinem Gehalt, dem Zuschuss deines Arbeitgebers und dem gewählten Durchführungsweg ab. Entscheidend ist, wie viel Bruttogehalt du umwandelst und welche staatlichen Freibeträge dabei gelten.

10 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Seit 2022 muss dein Arbeitgeber bei der Entgeltumwandlung 15 Prozent deines Beitrags als Zuschuss zahlen, sofern er dadurch Sozialabgaben spart.
  • Für Beiträge bis 338 Euro monatlich fallen keine Sozialabgaben an, für Beiträge bis 676 Euro monatlich keine Steuern.
  • Die spätere Betriebsrente muss versteuert werden, für die Krankenkassenbeiträge gilt ein Freibetrag von 197,75 Euro monatlich.
  • Die tatsächliche Rentenhöhe hängt vom Ertrag des gewählten Durchführungswegs ab, etwa Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds.

01 · Grundlagen

Was bestimmt die Höhe deiner betrieblichen Altersvorsorge?

Die spätere Rentenhöhe ergibt sich aus der Summe der eingezahlten Beiträge, der Verzinsung und den Kosten des Vertrags. Zusätzlich beeinflussen gesetzliche Freibeträge, wie viel von deinem Bruttogehalt unbelastet in die Vorsorge fließen kann.

Die spätere Rentenhöhe wird nicht nur durch deine eigenen Beiträge bestimmt. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus eingezahltem Kapital, der erzielten Rendite und den Kosten des gewählten Vertrags. Auch die Form der Zusage spielt eine Rolle, denn nicht jeder Vertrag garantiert eine feste Rente.

Bei einer klassischen Direktversicherung oder Pensionskasse steht die garantierte Leistung oft schon bei Vertragsabschluss fest. Bei neueren Modellen wie der reinen Beitragszusage mit Zielrente ist die spätere Höhe dagegen offen und hängt vom Anlageerfolg ab.

Die Höhe deiner Betriebsrente ist nur dann sicher, wenn dein Vertrag eine garantierte Leistung vorsieht. Bei einer Zielrente handelt es sich lediglich um eine Prognose, die in schwachen Börsenjahren unterschritten werden kann.

  • Dein umgewandelter Bruttolohn bildet die Basis der späteren Rente.
  • Der Arbeitgeberzuschuss erhöht das eingezahlte Kapital ohne zusätzlichen Nettoaufwand für dich.
  • Die Kosten des Vertrags mindern die Rendite und damit deine spätere Auszahlung.

Kurz erklärt

Betriebliche Altersvorsorge Höhe

Die Höhe deiner betrieblichen Altersvorsorge bezeichnet die monatliche Rente, die du im Alter aus deinem bAV-Vertrag erhältst. Sie wird aus deinen umgewandelten Gehaltsbestandteilen, dem Arbeitgeberzuschuss und den Erträgen des gewählten Durchführungswegs aufgebaut.

Die Rentenhöhe ist nicht garantiert, sondern hängt vom Vertragstyp und der Anlageform ab. Bei einer reinen Beitragszusage mit Zielrente kann die tatsächliche Leistung von der Zielrente abweichen.

02 · Schritt für Schritt

So wirkt sich die Entgeltumwandlung auf deine Rentenhöhe aus

Bei der Entgeltumwandlung fließt ein Teil deines Bruttogehalts in den bAV-Vertrag. Wie viel davon tatsächlich als Beitrag ankommt, hängt von Steuern und Sozialabgaben ab.

Da auf diesen Betrag bis zu bestimmten Grenzen keine Steuern und Sozialabgaben anfallen, kommt mehr Kapital im Vertrag an, als dich netto belasten würde. Dieser Effekt verstärkt die spätere Rentenhöhe.

Wandelst du beispielsweise 200 Euro monatlich um, wird dieser Betrag zunächst nicht als Einkommen versteuert. Dein Nettolohn sinkt dadurch weniger stark, als es bei einer privaten Sparrate der Fall wäre. Zusätzlich zahlt dein Arbeitgeber seit 2019 einen Pflichtzuschuss von 15 Prozent auf den umgewandelten Betrag.

Bis 338 Euro monatlich bleiben deine Beiträge sozialabgabenfrei, bis 676 Euro monatlich steuerfrei. Nur für Beträge oberhalb dieser Grenzen fallen Abgaben an, was die Rentenhöhe indirekt schmälert.

  • Du entscheidest, welchen Betrag deines Bruttogehalts du monatlich oder jährlich umwandelst.
  • Dein Arbeitgeber muss 15 Prozent deines umgewandelten Betrags zusätzlich einzahlen, sofern er Sozialversicherungsbeiträge spart.
  • Der Gesamtbeitrag wird im Vertrag angelegt und erzielt Erträge, die deine Rente erhöhen.
01

Bruttogehalt umwandeln

Du entscheidest, welchen Betrag deines Bruttogehalts du monatlich oder jährlich in die betriebliche Altersvorsorge einzahlst.

02

Steuer- und Sozialabgabenfreibeträge prüfen

Bis 338 Euro monatlich bleiben deine Beiträge sozialabgabenfrei, bis 676 Euro monatlich steuerfrei. Nur für Beträge oberhalb dieser Grenzen fallen Abgaben an.

03

Arbeitgeberzuschuss erhalten

Dein Arbeitgeber muss 15 Prozent deines umgewandelten Betrags zusätzlich einzahlen, sofern er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge spart.

04

Vertrag besparen und Erträge erzielen

Der Gesamtbeitrag aus deinem Gehalt und dem Arbeitgeberzuschuss wird im gewählten Durchführungsweg angelegt, zum Beispiel in einer Direktversicherung oder einem Pensionsfonds.

05

Betriebsrente im Alter versteuern

Die spätere Rente unterliegt der nachgelagerten Besteuerung. Auf den Teil der Rente, der 197,75 Euro monatlich übersteigt, zahlst du als gesetzlich krankenversicherter Rentner den vollen Krankenkassenbeitrag.

03 · Kosten

Arbeitgeberzuschuss: Welche Höhe ist Pflicht?

Der Zuschuss deines Arbeitgebers erhöht deine spätere Rente, ohne dass du selbst mehr Nettoeinkommen aufwenden musst. Die gesetzliche Mindesthöhe ist klar geregelt.

Seit 2019 ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, bei der Entgeltumwandlung einen Zuschuss zu zahlen. Dieser beträgt 15 Prozent des umgewandelten Betrags, sofern der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Der Zuschuss fließt direkt in deinen Vertrag und erhöht deine spätere Rente.

Wandelst du also 200 Euro monatlich um, muss dein Arbeitgeber mindestens 30 Euro zusätzlich einzahlen. In Tarifverträgen können abweichende Regelungen vereinbart sein, ein höherer Zuschuss ist aber jederzeit möglich. Manche Arbeitgeber zahlen freiwillig 20 oder 25 Prozent, um die bAV attraktiver zu machen.

Der Pflichtzuschuss von 15 Prozent gilt nur, wenn dein Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung tatsächlich Sozialversicherungsbeiträge spart. In der Praxis ist das bei den meisten Angestellten der Fall.

  • Dein umgewandelter Beitrag bildet die Grundlage für den Zuschuss.
  • Der Arbeitgeberzuschuss erhöht dein Vorsorgekapital ohne zusätzlichen Nettoaufwand.
  • Ein höherer Zuschuss verbessert deine Rentenhöhe überproportional.

Pflichtzuschuss des Arbeitgebers bei Entgeltumwandlung

Dein umgewandelter Beitrag100 %
Arbeitgeberzuschuss15 %

04 · Was gilt

Steuerfreiheit und Freibeträge: So viel bleibt unbelastet

Die Höhe deiner Einzahlungen wird durch steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Freibeträge begrenzt. Diese Grenzen bestimmen, wie viel Bruttogehalt du maximal unbelastet umwandeln kannst.

Für das Jahr 2026 gelten feste Beträge, die sich an der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung orientieren.

Sozialabgabenfrei sind monatlich 338 Euro, was jährlich 4.056 Euro entspricht. Steuerfrei sind monatlich 676 Euro, also jährlich 8.112 Euro. Beiträge oberhalb dieser Grenzen werden mit den üblichen Abgaben belastet, was deine effektive Sparleistung reduziert.

Für die spätere Betriebsrente gilt ein Freibetrag von 197,75 Euro monatlich bei der Krankenversicherung. Nur der Teil der Rente, der diesen Betrag übersteigt, unterliegt dem vollen Krankenkassenbeitrag.

  • Bis 338 Euro monatlich fallen keine Sozialabgaben an.
  • Bis 676 Euro monatlich fallen keine Steuern an.
  • Betriebsrente über 197,75 Euro monatlich löst volle Krankenkassenbeiträge aus.

Bis zu dieser Höhe unbelastet

·338 Euro monatlich: keine Sozialabgaben
·676 Euro monatlich: keine Steuern
·4.056 Euro jährlich: keine Sozialabgaben
·8.112 Euro jährlich: keine Steuern
·197,75 Euro monatliche Betriebsrente: keine Krankenkassenbeiträge

Oberhalb dieser Höhe fallen Abgaben an

·Beiträge über 338 Euro monatlich: Sozialabgaben
·Beiträge über 676 Euro monatlich: Steuern
·Beiträge über 4.056 Euro jährlich: Sozialabgaben
·Beiträge über 8.112 Euro jährlich: Steuern
·Betriebsrente über 197,75 Euro monatlich: volle Krankenkassenbeiträge

05 · Vergleich

Durchführungs­wege im Vergleich: Welcher Weg führt zu welcher Rentenhöhe?

Fünf Durchführungswege stehen für die betriebliche Altersvorsorge zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in der Anlageform, der Flexibilität und der möglichen Rentenhöhe.

Die Wahl des Weges trifft in der Regel dein Arbeitgeber, du kannst aber innerhalb des Angebots Einfluss nehmen.

Direktversicherungen und Pensionskassen setzen überwiegend auf sicherheitsorientierte Anlagen mit vergleichsweise stabilen, aber oft niedrigeren Erträgen. Pensionsfonds erlauben eine flexiblere Anlagestrategie mit höherer Aktienquote, was langfristig zu einer höheren Rente führen kann, aber auch stärkeren Schwankungen unterliegt.

Ein Pensionsfonds mit höherer Aktienquote bietet die Chance auf eine höhere Rente, verzichtet aber auf feste Garantien. Direktzusagen und Unterstützungskassen sind interne Wege, bei denen der Arbeitgeber die Anlage selbst steuert.

  • Direktversicherung und Pensionskasse sind externe Wege mit sicherheitsorientierter Anlage.
  • Pensionsfonds bieten mehr Flexibilität und potenziell höhere Erträge.
  • Direktzusage und Unterstützungskasse sind interne Wege, die der Arbeitgeber direkt verwaltet.
Die fünf Durchführungswege der bAV im Überblick
DirektversicherungPensionskassePensionsfondsDirektzusageUnterstützungs­kasse
TrägerLebensversicherungsunternehmenEigenständige VersorgungseinrichtungRechtlich selbstständiges VersorgungswerkArbeitgeber direktRechtsfähige Versorgungseinrichtung
Besteuerung der BeiträgeBis 8.112 Euro jährlich steuerfreiBis 8.112 Euro jährlich steuerfreiBis 8.112 Euro jährlich steuerfreiKomplett steuer- und beitragsfrei möglichNachgelagerte Besteuerung

06 · Grundlagen

Beitragsbemessungs­grenze: Welche Rolle spielt sie für deine bAV-Höhe?

Die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung ist die Rechengröße für deine Freibeträge. Sie bestimmt, wie viel du jährlich steuer- und sozialabgabenfrei in die bAV einzahlen kannst.

Für 2026 beträgt sie 101.400 Euro jährlich.

Vier Prozent dieser Grenze, also 4.056 Euro, sind jährlich sozialabgabenfrei. Acht Prozent, also 8.112 Euro, sind jährlich steuerfrei. Steigt die Beitragsbemessungsgrenze in den kommenden Jahren, erhöhen sich auch deine unbelasteten Einzahlungsmöglichkeiten automatisch.

Die Freibeträge sind fest an die Beitragsbemessungsgrenze gekoppelt. Eine höhere Grenze bedeutet mehr Spielraum für deine steuer- und sozialabgabenfreie Vorsorge.

  • Die Beitragsbemessungsgrenze 2026 liegt bei 101.400 Euro jährlich.
  • Vier Prozent davon, also 4.056 Euro, sind jährlich sozialabgabenfrei.
  • Acht Prozent, also 8.112 Euro, sind jährlich steuerfrei.

Kurz erklärt

Beitragsbemessungs­grenze 2026

Die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung beträgt 2026 genau 101.400 Euro jährlich. Vier Prozent davon, also 4.056 Euro, sind jährlich sozialabgabenfrei. Acht Prozent, also 8.112 Euro, sind jährlich steuerfrei.

Die Freibeträge werden jährlich an die Beitragsbemessungsgrenze gekoppelt. Steigt die Grenze, steigen auch deine unbelasteten Einzahlungsmöglichkeiten.

07 · Kosten

Betriebsrente und Krankenkasse: Was bleibt von deiner Rente übrig?

Die Höhe deiner Betriebsrente wird im Alter durch Steuern und Krankenkassenbeiträge gemindert. Ein Freibetrag schützt einen Teil deiner Rente vor dem vollen Krankenkassenbeitrag.

Als gesetzlich krankenversicherter Rentner zahlst du den vollen Beitrag nur für den Teil der Rente, der 197,75 Euro monatlich übersteigt.

Die Betriebsrente selbst muss in voller Höhe versteuert werden. Der Freibetrag gilt ausschließlich für die Krankenversicherungsbeiträge, nicht für die Steuer. Wer also mit 300 Euro Betriebsrente rechnet, zahlt auf 102,25 Euro den vollen Krankenkassenbeitrag, während die gesamten 300 Euro der Einkommensteuer unterliegen.

Der Freibetrag von 197,75 Euro monatlich gilt nur für die Krankenversicherung, nicht für die Steuer. Kalkuliere deine Nettorente daher nicht zu optimistisch.

  • Für den Teil der Rente über 197,75 Euro monatlich zahlst du den vollen Krankenkassenbeitrag.
  • Die Betriebsrente muss in voller Höhe versteuert werden.
  • Der Freibetrag reduziert nur die Krankenkassenbeiträge, nicht die Steuerlast.

Abgaben auf deine Betriebsrente als gesetzlich krankenversicherter Rentner

Freibetrag197,75 EUR
Volle Krankenkassenbeiträgeüber 197,75 EUR

08 · Checkliste

Checkliste: So erreichst du eine höhere betriebliche Altersvorsorge

Mit einigen gezielten Entscheidungen kannst du die Höhe deiner späteren Betriebsrente positiv beeinflussen. Prüfe deine Optionen, bevor du einen Vertrag abschließt oder anpasst.

Die folgenden Maßnahmen helfen dir, das Maximum aus deiner bAV herauszuholen.

Beginne mit einem Gespräch bei deinem Arbeitgeber oder der Personalabteilung. Frage nach dem angebotenen Durchführungsweg, dem Zuschuss und einer Modellrechnung für deine erwartete Rente. So erkennst du, ob sich die Entgeltumwandlung für dich lohnt.

Nutze die vollen steuer- und sozialabgabenfreien Höchstbeträge aus, wenn es dein Budget erlaubt. Jeder unbelastete Euro erhöht deine spätere Rente effizienter als eine private Sparrate.

  • Frage deinen Arbeitgeber, ob er mehr als den Pflichtzuschuss von 15 Prozent zahlt.
  • Vergleiche die Durchführungswege hinsichtlich Kosten und Ertragschancen.
  • Prüfe, ob ein Pensionsfonds mit höherer Aktienquote für dich infrage kommt.
  • Lass dir vor Abschluss eine Modellrechnung für deine erwartete Betriebsrente geben.
  • Beachte, dass du die spätere Rente versteuern musst und Krankenkassenbeiträge anfallen können.

Maßnahmen für eine höhere bAV-Rente

01

Frage deinen Arbeitgeber, ob er mehr als den Pflichtzuschuss von 15 Prozent zahlt.

02

Nutze die vollen steuer- und sozialabgabenfreien Höchstbeträge aus, wenn es dein Budget erlaubt.

03

Vergleiche die Durchführungswege deines Arbeitgebers hinsichtlich Kosten und Ertragschancen.

04

Prüfe, ob ein Pensionsfonds mit höherer Aktienquote für dich infrage kommt.

05

Lass dir vor Abschluss eine Modellrechnung für deine erwartete Betriebsrente geben.

06

Beachte, dass du die spätere Rente versteuern musst und Krankenkassenbeiträge anfallen können.

07

Wechsle den Job nur, wenn der neue Arbeitgeber deinen bAV-Vertrag übernimmt oder du die Nachteile kennst.

09 · Fehler vermeiden

Typische Fehler, die deine bAV-Höhe schmälern

Einige Entscheidungen führen dazu, dass deine betriebliche Altersvorsorge niedriger ausfällt als möglich. Diese Fehler lassen sich vermeiden.

Besonders teuer ist es, auf den Arbeitgeberzuschuss zu verzichten, weil du die Entgeltumwandlung nicht beantragst.

Auch die Wahl eines Durchführungswegs mit hohen Kosten kann deine Erträge aufzehren. Prüfe daher die Kostenstruktur deines Vertrags, bevor du unterschreibst. Bei einem Jobwechsel solltest du den Vertrag nicht vorschnell kündigen, sondern beitragsfrei stellen oder auf den neuen Arbeitgeber übertragen lassen.

Du verlässt dich auf eine garantierte Rentenhöhe, obwohl dein Vertrag nur eine Zielrente vorsieht. Das kann zu einer bösen Überraschung führen, wenn die tatsächliche Leistung niedriger ausfällt.

  • Du verzichtest auf den Arbeitgeberzuschuss, weil du die Entgeltumwandlung nicht beantragst.
  • Du wählst einen Durchführungsweg mit hohen Kosten, die deine Erträge aufzehren.
  • Du brichst den Vertrag bei einem Jobwechsel ab, statt ihn beitragsfrei zu stellen oder zu übertragen.
  • Du ignorierst die nachgelagerte Besteuerung und überschätzt deine Nettorente im Alter.
  • Du schöpfst die steuer- und sozialabgabenfreien Höchstbeträge nicht aus, obwohl dein Budget es zuließe.

Fehler, die deine Betriebsrente verringern

·Du verzichtest auf den Arbeitgeberzuschuss, weil du die Entgeltumwandlung nicht beantragst.
·Du wählst einen Durchführungsweg mit hohen Kosten, die deine Erträge aufzehren.
·Du brichst den Vertrag bei einem Jobwechsel ab, statt ihn beitragsfrei zu stellen oder zu übertragen.
·Du ignorierst die nachgelagerte Besteuerung und überschätzt deine Nettorente im Alter.
·Du schöpfst die steuer- und sozialabgabenfreien Höchstbeträge nicht aus, obwohl dein Budget es zuließe.
·Du verlässt dich auf eine garantierte Rentenhöhe, obwohl dein Vertrag nur eine Zielrente vorsieht.

10 · Hintergrund

Reine Beitragszusage mit Zielrente: Was bedeutet das für die Höhe?

Seit einiger Zeit ist eine neue Form der betrieblichen Altersvorsorge möglich. Sie verzichtet auf feste Garantien und kann dadurch höhere Renditechancen bieten, aber auch geringere Renten.

Bei der reinen Beitragszusage mit Zielrente zahlt der Arbeitgeber feste Beiträge in einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung ein.

Eine garantierte Mindestrente gibt es dabei nicht, stattdessen wird eine Zielrente angestrebt. Die tatsächliche Rentenhöhe hängt vom Anlageerfolg ab. In guten Börsenjahren kann die Rente über der Zielrente liegen, in schwachen Jahren darunter.

Diese Form eignet sich für dich, wenn du mit schwankenden Erträgen umgehen kannst und eine höhere Renditechance suchst. Informiere dich vor Abschluss, ob dein Arbeitgeber diese Variante anbietet und wie die Zielrente berechnet wird.

  • Der Arbeitgeber zahlt feste Beiträge in einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung ein.
  • Eine garantierte Mindestrente gibt es nicht, nur eine angestrebte Zielrente.
  • Die tatsächliche Rentenhöhe hängt vom Anlageerfolg ab und kann schwanken.

Bei der reinen Beitragszusage mit Zielrente zahlt der Arbeitgeber feste Beiträge in einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung ein. Eine garantierte Mindestrente gibt es dabei nicht, stattdessen wird eine Zielrente angestrebt.

Die tatsächliche Rentenhöhe hängt vom Anlageerfolg ab. In guten Börsenjahren kann die Rente über der Zielrente liegen, in schwachen Jahren darunter. Diese Form eignet sich für dich, wenn du mit schwankenden Erträgen umgehen kannst und eine höhere Renditechance suchst.

Informiere dich vor Abschluss, ob dein Arbeitgeber diese Variante anbietet und wie die Zielrente berechnet wird. So vermeidest du falsche Erwartungen an die spätere Auszahlungshöhe.

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026