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MagazineFinanzenStudienfinanzierung Meister-BAföG
FinanzbildungStudienfinanzierung13 Min.

Meister-BAföG: Dein Turbo für den Aufstieg, den du nicht liegen lassen solltest

Du willst dich beruflich verbessern, aber die Kosten für den Lehrgang schrecken dich ab? Das Meister-BAföG (offiziell Aufstiegs-BAföG) ist ein Zuschuss vom Staat, der genau dafür da ist. Wir erklären dir, wie du das Geld bekommst und was du beachten musst.

Aufstiegs-BAföGFörderungWeiterbildung
Brauche ich das?
Ja, unbedingt.
Es ist ein Zuschuss, den du nicht komplett zurückzahlen musst.
Wie viel Geld?
Kommt auf dich an.
Die Höhe hängt von Einkommen, Vermögen und Familienstand ab.
Was wird gefördert?
Deine Weiterbildung.
Gefördert werden Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie dein Lebensunterhalt.
Wie beantrage ich?
Online oder postalisch.
Den Antrag stellst du beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung.

Warum dieses Thema auch dich betrifft, auch wenn du gerade nicht an einen Meister denkst

Vielleicht sitzt du gerade in deinem Job und denkst, dass eine Weiterbildung oder ein Meisterbrief nichts für dich ist. Doch die Arbeitswelt verändert sich rasant. Wer sich nicht weiterbildet, bleibt oft auf einer Position stehen, während andere mit einem Aufstieg durchstarten. Das Meister-BAföG ist das wichtigste Werkzeug des Staates, um genau diese Weiterbildung zu fördern. Es geht nicht nur um Handwerker, sondern um alle, die sich beruflich verbessern wollen.

Stell dir vor, du könntest einen Teil deiner Weiterbildungskosten einfach vom Staat erstattet bekommen. Genau das passiert mit dem Meister-BAföG. Es senkt die Hürde, die viele vor einer teuren Fortbildung haben. Der Gedanke 'Das kann ich mir nicht leisten' wird damit oft gegenstandslos. Du musst nur wissen, wie du an das Geld kommst und welche Bedingungen gelten.

Selbst wenn du aktuell keinen Meister anstrebst, ist es wichtig zu verstehen, dass es dieses Förderinstrument gibt. Vielleicht überlegst du dich in ein paar Jahren umzuorientieren oder einen Techniker zu machen. Auch dann hilft dir das Aufstiegs-BAföG. Es ist eine Art Sicherheitsnetz für deine Karriere, das du im Hinterkopf behalten solltest. Es ist dein Recht, diese Förderung zu nutzen.

Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie Anspruch auf diese Förderung haben. Sie verzichten auf eine Weiterbildung, weil sie die Kosten scheuen. Das ist schade, denn der Staat hat ein großes Interesse daran, dass du dich weiterbildest. Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Fundament der deutschen Wirtschaft. Deshalb gibt es dieses Förderprogramm. Du tust dir selbst und der Gesellschaft einen Gefallen, wenn du es nutzt.

Denk an deine Zukunft: Ein Meisterbrief oder ein Fachwirt bedeutet nicht nur mehr Gehalt, sondern auch mehr Verantwortung und spannendere Aufgaben. Das Meister-BAföG ist der Schlüssel, der dir diese Tür öffnen kann. Es ist keine Sozialhilfe, sondern eine kluge Investition in deine berufliche Zukunft. Lies weiter, um zu erfahren, wie du dieses Angebot konkret für dich nutzen kannst.

50%
des Lehrgangsgeldes gibt es als Zuschuss, den Rest als zinsgünstiges Darlehen.
100%
des Darlehens für die Prüfungsgebühr wird dir bei Bestehen erlassen.
4 Jahre
hast du nach dem Lehrgang Zeit, um die Rückzahlung des Darlehens zu starten.

Was ist das Meister-BAföG eigentlich genau? Ein Blick auf die Grundlagen

Das Meister-BAföG ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das Aufstiegs-BAföG. Es ist ein staatliches Förderprogramm, das die berufliche Fortbildung unterstützt. Anders als das klassische BAföG für Studenten, richtet es sich an Menschen, die bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und sich nun weiterqualifizieren möchten. Der offizielle Name ist seit 2016 Aufstiegs-BAföG, aber viele kennen es noch unter dem alten Namen Meister-BAföG.

Das Gesetz, das dahintersteht, ist das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, kurz AFBG. Es wurde geschaffen, um die Fortbildung zur Meisterin, zum Techniker, zum Fachwirt oder zur Erzieherin finanziell zu fördern. Der Staat übernimmt einen Teil der Kosten und gibt dir für den Rest ein zinsgünstiges Darlehen. Das Besondere: Ein Teil des Darlehens wird dir erlassen, wenn du die Prüfung bestehst. Das ist ein Anreiz, der dich motivieren soll.

Die Förderung besteht aus zwei großen Bausteinen. Der erste Baustein ist die Förderung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Hier bekommst du einen Zuschuss, den du nicht zurückzahlen musst. Der zweite Baustein ist der Beitrag zu deinem Lebensunterhalt. Dieser wird als Zuschuss und als Darlehen gewährt. Damit soll sichergestellt werden, dass du dir die Zeit für die Weiterbildung auch leisten kannst, wenn du dafür weniger arbeiten musst.

Das Meister-BAföG ist keine Almosen, sondern ein Anspruch, den du hast. Es ist ein Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Der Staat will damit die Durchlässigkeit im Bildungssystem erhöhen. Du sollst die Chance haben, dich beruflich zu verbessern, unabhängig von deinem Geldbeutel. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung für diejenigen, die sich in ihrem Beruf weiterentwickeln wollen.

Wichtig ist, dass das Meister-BAföG nicht nur für den klassischen Handwerksmeister gilt. Es umfasst eine Vielzahl von Fortbildungsabschlüssen. Dazu gehören zum Beispiel der Industriemeister, der Fachwirt, der Betriebswirt oder auch die Erzieherausbildung. Wenn du dich nicht sicher bist, ob deine geplante Fortbildung förderfähig ist, lohnt sich ein Blick in die Förderübersicht des Bundes oder ein Anruf bei der zuständigen Stelle.

So funktioniert die Förderung: Zuschuss, Darlehen und der Erlass

Das System des Meister-BAföG ist einfacher, als du denkst. Es gibt zwei Arten von Kosten, die gefördert werden: die Maßnahme selbst und deinen Lebensunterhalt. Die Maßnahme umfasst die Gebühren für den Lehrgang und die Prüfung. Für diese Kosten bekommst du einen Zuschuss von 50 Prozent. Die anderen 50 Prozent bekommst du als zinsgünstiges Darlehen vom Staat. Dieses Darlehen musst du zurückzahlen, aber es ist zinslos und die Konditionen sind sehr fair.

Der Clou ist der Erlass: Wenn du deine Prüfung bestehst, wird dir das Darlehen für die Prüfungsgebühr komplett erlassen. Das heißt, du musst diesen Teil des Geldes nie zurückzahlen. Das ist ein Anreiz, der dich motivieren soll, die Prüfung auch wirklich abzulegen. Bei den Lehrgangskosten bleibt es bei der 50/50-Regelung. Du bekommst also die Hälfte geschenkt und die andere Hälfte als zinsloses Darlehen.

Der zweite Baustein ist der Beitrag zum Lebensunterhalt. Dieser wird nur gezahlt, wenn du während der Weiterbildung nicht mehr voll arbeiten kannst. Die Höhe richtet sich nach deinem Einkommen und dem deines Ehepartners oder eingetragenen Lebenspartners. Dieser Beitrag ist ein Zuschuss, den du nicht zurückzahlen musst. Zusätzlich gibt es einen Kinderbetreuungszuschlag, wenn du Kinder hast. Damit will der Staat sicherstellen, dass auch Eltern sich weiterbilden können.

Die Rückzahlung des Darlehens ist sehr sozial gestaltet. Du musst erst mit der Rückzahlung beginnen, wenn du nach dem Ende der Maßnahme ein bestimmtes Einkommen erreichst. Die Rückzahlung ist auf maximal 10.000 Euro gedeckelt, unabhängig davon, wie hoch dein Darlehen tatsächlich war. Das bedeutet, dass du nie mehr als diesen Betrag zurückzahlen musst. Alles, was darüber hinausgeht, wird dir erlassen.

Du siehst, der Staat macht es dir leicht. Er gibt dir nicht nur Geld, sondern auch Sicherheit. Du musst keine Angst vor einem riesigen Schuldenberg haben. Das Meister-BAföG ist so konstruiert, dass es dich fördert und nicht belastet. Es ist ein Angebot, das du ernsthaft prüfen solltest, wenn du eine Weiterbildung planst.

Was kostet dich das? Die Wahrheit über Kosten und Rückzahlung

Die Frage nach den Kosten ist berechtigt. Schließlich will niemand ein Geschäft machen, bei dem er am Ende draufzahlt. Beim Meister-BAföG sieht die Rechnung aber sehr gut aus. Du bekommst 50 Prozent der Lehrgangskosten als Zuschuss geschenkt. Die anderen 50 Prozent sind ein Darlehen, das du zurückzahlen musst. Aber dieses Darlehen ist zinslos. Du zahlst also keinen Cent mehr zurück, als du bekommen hast.

Der größte Vorteil ist die Deckelung der Rückzahlung. Egal wie hoch dein Darlehen ist, du musst maximal 10.000 Euro zurückzahlen. Wenn deine Weiterbildung teurer war, bleibt der Rest ein Geschenk des Staates. Das ist eine Regelung, die es so in keinem anderen Kreditmodell gibt. Sie schützt dich vor einer Überschuldung und macht die Weiterbildung planbar.

Hinzu kommt der Erlass für die Prüfungsgebühr. Wenn du deine Prüfung bestehst, wird dir dieser Teil des Darlehens komplett erlassen. Das ist ein zusätzlicher Anreiz, der deine Kosten weiter senkt. Du musst also nicht nur weniger zurückzahlen, sondern du wirst auch noch belohnt, wenn du erfolgreich bist. Das ist eine Win-Win-Situation für dich und den Staat.

Vergiss nicht, dass die Weiterbildung auch eine Investition in dein Humankapital ist. Mit einem Meisterbrief oder einem Fachwirt verdienst du in der Regel deutlich mehr Geld. Diese Gehaltssteigerung übersteigt die Kosten der Weiterbildung oft bei weitem. Das Meister-BAföG ist also nicht nur ein Zuschuss, sondern ein Katalysator für dein Einkommen. Es ist eine der rentabelsten Investitionen, die du in deinem Berufsleben tätigen kannst.

Wichtig ist, dass du die Kosten für Lehrmaterialien oder Fahrtkosten nicht vergisst. Diese werden vom Meister-BAföG nicht direkt übernommen. Du kannst sie aber unter Umständen steuerlich absetzen. Auch die Gebühren für die Meisterprüfung selbst sind förderfähig, . Informiere dich vor Beginn der Maßnahme genau, welche Kosten abgedeckt sind und welche du selbst tragen musst.

Darauf musst du achten: Voraussetzungen und Fallstricke im Antrag

Bevor du dich freust, musst du die formalen Voraussetzungen prüfen. Du musst eine abgeschlossene Berufsausbildung haben oder über langjährige Berufserfahrung verfügen. Die Fortbildung muss über dem Niveau der Facharbeiter- oder Gesellenprüfung liegen. Das ist in der Regel bei Meister-, Techniker- oder Fachwirtlehrgängen der Fall. Die Maßnahme muss in Vollzeit oder Teilzeit stattfinden und zu einem anerkannten Abschluss führen.

Ein häufiger Fehler ist, den Antrag zu spät zu stellen. Du musst den Antrag vor Beginn der Maßnahme stellen. Eine rückwirkende Förderung ist nicht möglich. Das ist einer der wichtigsten Punkte, die du beachten musst. Plane also genug Zeit für die Bearbeitung deines Antrags ein. Die Bearbeitung kann einige Wochen dauern, also starte frühzeitig mit der Zusammenstellung deiner Unterlagen.

Achte auf die Fristen für den Nachweis deines Einkommens. Du musst deine eigenen Einkünfte und die deines Ehepartners oder Lebenspartners angeben. Dazu gehören auch Kindergeld und andere Einnahmen. Je genauer und vollständiger du diese Angaben machst, desto schneller wird dein Antrag bearbeitet. Fehler oder fehlende Unterlagen führen zu Verzögerungen und können im schlimmsten Fall zu einer Ablehnung führen.

Ein weiterer Fallstrick ist die Wahl der Bildungseinrichtung. Nicht jede Schule oder jedes Institut ist automatisch förderfähig. Die Maßnahme muss nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz anerkannt sein. Erkundige dich bei der Bildungseinrichtung, ob sie die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt. Die meisten seriösen Anbieter kennen das Meister-BAföG und können dir bei der Antragstellung helfen.

Denk auch an die Möglichkeit des Kinderbetreuungszuschlags. Wenn du Kinder unter 14 Jahren hast, die zu Hause leben, kannst du diesen Zuschlag beantragen. Er wird zusätzlich zum Lebensunterhaltsbeitrag gezahlt und ist ein Zuschuss, den du nicht zurückzahlen musst. Auch hier gilt: Antrag vor Beginn der Maßnahme stellen und die Geburtsurkunden der Kinder beifügen.

Die häufigsten Fehler, die du vermeiden solltest, wenn du Meister-BAföG beantragst

Der mit Abstand häufigste Fehler ist die zu späte Antragstellung. Viele denken, sie können das Geld auch nachträglich beantragen. Das ist falsch. Der Antrag muss vor Beginn der Fortbildung beim Amt für Ausbildungsförderung eingegangen sein. Wenn du den Lehrgang bereits startest, verlierst du deinen Anspruch. Setze dir also eine Frist und stelle den Antrag rechtzeitig.

Ein weiterer Fehler ist die unvollständige Angabe deiner finanziellen Verhältnisse. Manche verschweigen Einkünfte oder Vermögen, um mehr Förderung zu erhalten. Das ist nicht nur strafbar, sondern führt auch zu einer Rückzahlungspflicht und kann dein ganzes Förderverhältnis gefährden. Sei immer ehrlich und vollständig. Die Behörden haben gute Möglichkeiten, deine Angaben zu prüfen.

Viele unterschätzen auch die Bedeutung der Wahl der richtigen Fortbildung. Nicht jede Maßnahme ist förderfähig. Wenn du einen exotischen Kurs wählst, der nicht den Anforderungen des AFBG entspricht, bekommst du kein Geld. Prüfe vorher, ob dein Wunschlehrgang auf der Liste der förderfähigen Maßnahmen steht. Die Bildungseinrichtung kann dir dabei helfen oder du fragst direkt beim Amt nach.

Ein Klassiker ist auch das Ignorieren der Rückzahlungsmodalitäten. Viele haben Angst vor dem Darlehen und verzichten deshalb auf die Förderung. Das ist ein Fehler, denn das Darlehen ist zinslos und die Rückzahlung ist auf 10.000 Euro gedeckelt. Du gehst also kein großes Risiko ein. Im Gegenteil, du bekommst günstiges Geld, das du für deine Zukunft investierst.

Zu guter Letzt: Scheue dich nicht, Hilfe zu holen. Viele Bildungseinrichtungen haben eigene Berater für das Meister-BAföG. Auch die Industrie- und Handelskammern oder die Handwerkskammern bieten kostenlose Beratungen an. Nutze diese Angebote, um Fehler zu vermeiden. Eine gute Beratung ist der halbe Weg zum erfolgreichen Antrag.

Dein Fahrplan: So beantragst du das Meister-BAföG in 5 konkreten Schritten

Schritt eins: Informiere dich. Bevor du irgendetwas unterschreibst, solltest du dich umfassend über die Fördermöglichkeiten informieren. Die offizielle Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bietet einen guten Überblick. Dort findest du auch den sogenannten Förderwegweiser, der dir zeigt, welche Fortbildung förderfähig ist. Mach dich mit den Bedingungen vertraut.

Schritt zwei: Wähle deine Fortbildung und hole dir Angebote ein. Sobald du weißt, welche Richtung du einschlagen willst, suchst du dir eine passende Bildungseinrichtung. Frage dort nach, ob die Maßnahme nach dem AFBG förderfähig ist. Lass dir ein detailliertes Angebot geben, in dem die Kosten für Lehrgang und Prüfung aufgeschlüsselt sind. Diese Unterlagen brauchst du für deinen Antrag.

Schritt drei: Stelle den Antrag. Du kannst den Antrag online über das Portal des Bundes oder postalisch stellen. Du brauchst den Antrag auf Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung. Fülle ihn sorgfältig aus und lege alle geforderten Nachweise bei. Dazu gehören in der Regel dein Ausbildungsvertrag, dein letzter Steuerbescheid und die Anmeldebestätigung der Bildungseinrichtung.

Schritt vier: Reiche deine Unterlagen ein und warte auf den Bescheid. Die Bearbeitung kann einige Wochen dauern. Wenn Unterlagen fehlen, wirst du benachrichtigt. Reiche fehlende Dokumente schnellstmöglich nach, um Verzögerungen zu vermeiden. Sobald der Bewilligungsbescheid da ist, kannst du mit der Fortbildung starten. Der Bescheid enthält alle Details zu deiner Förderung.

Schritt fünf: Melde dich nach bestandener Prüfung. Nach deiner Prüfung musst du dem Amt eine Kopie deines Abschlusszeugnisses vorlegen. Damit wird der Erlass für die Prüfungsgebühr aktiviert. Auch die Rückzahlung des Darlehens startet erst nach einer Karenzzeit. Du hast also genug Zeit, um dich auf die Rückzahlung vorzubereiten. Halte den Kontakt zum Amt und informiere dich über deine Pflichten.

Was kommt nach der Förderung? Dein Umgang mit dem Darlehen und der Zukunft

Nachdem du deine Fortbildung erfolgreich abgeschlossen hast, beginnt die Phase der Rückzahlung. Aber keine Sorge, das ist nicht so schlimm, wie es klingt. Du hast nach dem Ende der Maßnahme eine Karenzzeit von in der Regel zwei Jahren. In dieser Zeit musst du keine Raten zahlen. Danach beginnt die Rückzahlung, aber nur, wenn dein Einkommen über einer bestimmten Grenze liegt.

Die Rückzahlung ist auf maximal 10.000 Euro begrenzt. Das bedeutet, dass du nie mehr als diesen Betrag zurückzahlen musst, selbst wenn dein Darlehen höher war. Die Raten sind moderat und werden in monatlichen Beträgen erhoben. Du kannst das Darlehen auch jederzeit komplett oder teilweise vorzeitig zurückzahlen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. Das gibt dir Flexibilität.

Denk daran, dass du den Erlass für die Prüfungsgebühr bekommst, wenn du bestanden hast. Das reduziert deine Gesamtschuld erheblich. Außerdem kannst du die Kosten für die Fortbildung und die Zinsen (falls du doch einen Kredit aufnimmst) steuerlich absetzen. Das senkt deine Steuerlast und macht die Weiterbildung noch attraktiver. Sprich mit deinem Steuerberater oder nutze ein Steuerprogramm.

Mit deinem neuen Abschluss stehen dir viele Türen offen. Du kannst dich auf höhere Positionen bewerben, ein eigenes Unternehmen gründen oder dich selbstständig machen. Der Meisterbrief ist ein Qualitätssiegel, das Arbeitgeber schätzen. Du wirst sehen, dass sich die Investition in deine Bildung nicht nur finanziell, sondern auch persönlich auszahlt. Du wächst an deinen Aufgaben und gewinnst Selbstvertrauen.

Vergiss nicht, dass du mit deinem Abschluss auch Vorbild für andere sein kannst. Erzähle deinen Kollegen und Freunden von deinen Erfahrungen mit dem Meister-BAföG. Viele wissen nicht, wie einfach die Förderung zu bekommen ist. Indem du dein Wissen teilst, hilfst du anderen, den Schritt in die Weiterbildung zu wagen. So trägst du dazu bei, dass Deutschland ein starkes Land der Fachkräfte bleibt.

Dein Weg zum Erfolg: Warum du jetzt handeln solltest

Du hast jetzt alle Informationen, die du brauchst, um eine Entscheidung zu treffen. Das Meister-BAföG ist ein mächtiges Werkzeug, das dir den Weg zu einer besseren Karriere ebnen kann. Es ist nicht kompliziert, es ist nicht teuer und es ist für viele Menschen verfügbar. Der einzige Fehler, den du machen kannst, ist, nichts zu tun. Zögere nicht, denn die Zeit läuft.

Die nächsten Schritte sind klar: Informiere dich auf den offiziellen Seiten, suche dir eine passende Fortbildung und stelle deinen Antrag. Je früher du beginnst, desto eher kannst du von der Förderung profitieren. Die Weiterbildung ist eine Investition, die sich ein Leben lang auszahlt. Du wirst nicht nur mehr Geld verdienen, sondern auch mehr Spaß an deiner Arbeit haben.

Stell dir vor, du hast in einem Jahr deinen Meisterbrief in der Tasche und einen neuen Job mit mehr Verantwortung und einem höheren Gehalt. Das ist kein Traum, sondern eine realistische Möglichkeit. Das Meister-BAföG macht es möglich. Es nimmt dir die finanzielle Last und gibt dir die Freiheit, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren: deine Bildung und deine Zukunft.

Du bist der Architekt deines eigenen Lebens. Nutze die Angebote, die der Staat dir macht. Das Meister-BAföG ist eines der großzügigsten Förderprogramme in Deutschland. Es wäre schade, wenn du es ungenutzt lassen würdest. Mach den ersten Schritt und informiere dich noch heute. Du wirst sehen, es lohnt sich. Dein zukünftiges Ich wird es dir danken.

Also, worauf wartest du? Deine Karriere wartet nicht. Die Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte wie dich. Mit einem Meisterbrief oder einem Fachwirt bist du auf der sicheren Seite. Du sicherst dir nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern auch ein gutes Einkommen. Starte jetzt deine Reise mit dem Meister-BAföG und gestalte deine berufliche Zukunft aktiv.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Bist du in einer beruflichen Weiterbildung oder planst du eine?
Hast du eine abgeschlossene Berufsausbildung oder langjährige Berufserfahrung?
Ist dein Einkommen und Vermögen unterhalb der gesetzlichen Grenzen?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Das klassische BAföG ist für Studierende an Hochschulen und Schüler gedacht. Das Meister-BAföG, offiziell Aufstiegs-BAföG, fördert die berufliche Fortbildung, zum Beispiel zum Meister, Techniker oder Fachwirt. Es richtet sich an Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung.

Nein, nicht alles. Die Zuschüsse für den Lebensunterhalt und 50 Prozent der Lehrgangskosten musst du nicht zurückzahlen. Das Darlehen für die restlichen Lehrgangskosten und den Lebensunterhalt ist auf 10.000 Euro gedeckelt. Die Prüfungsgebühr wird dir bei Bestehen komplett erlassen.

Ja, das ist möglich. Der Lehrgang muss jedoch förderfähig sein und zu einem anerkannten Abschluss führen. Auch die Fernschule muss bestimmte Kriterien erfüllen. Erkundige dich am besten direkt bei der Schule oder beim Amt für Ausbildungsförderung, ob dein geplanter Fernlehrgang förderfähig ist.

Wenn du die Prüfung nicht bestehst, entfällt der Erlass für die Prüfungsgebühr. Das heißt, du musst das Darlehen für die Prüfungsgebühr zurückzahlen. Die Förderung für den Lehrgang bleibt aber bestehen. Du kannst die Prüfung in der Regel wiederholen und bei Erfolg den Erlass doch noch bekommen.

Der Kinderbetreuungszuschlag beträgt 150 Euro pro Monat und Kind. Er wird zusätzlich zum Beitrag zum Lebensunterhalt gezahlt. Voraussetzung ist, dass du für ein Kind unter 14 Jahren Kindergeld beziehst oder es nachweislich betreust. Der Zuschlag ist ein Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden.

Den Antrag stellst du beim Amt für Ausbildungsförderung deines Landkreises oder deiner kreisfreien Stadt. Oft ist es das gleiche Amt, das auch für das Schüler- und Studenten-BAföG zuständig ist. Du kannst den Antrag online über das Portal des Bundes oder postalisch einreichen.

Es gibt keine strikte Altersgrenze. Allerdings wird die Förderung in der Regel nur gewährt, wenn die Fortbildung vor dem 45. Lebensjahr begonnen wird. In bestimmten Fällen, zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit oder Teilzeitbeschäftigung, kann die Altersgrenze entfallen. Es lohnt sich, den Antrag auch im höheren Alter zu stellen.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.