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TVöD Rechner 2026 Dein Gehalt im öffentlichen Dienst berechnen

TVöD Rechner 2026: Berechne dein Brutto- und Nettogehalt im öffentlichen Dienst nach Entgeltgruppe & Stufe – ideal, Werkstudenten & Einsteiger.

TVöD-Gehalt 2026RechnerWas ist der TVöD
Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • TVöD = Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, gilt für Beschäftigte bei Bund und Kommunen
  • Abgrenzung zu TV-L (Länder) und TV-H – wichtig für Studierende an Unis/Kliniken
  • Relevant für Werkstudierende, Praktika, Nebenjobs und Berufseinstieg im öffentlichen Sektor
  • Wer NICHT unter TVöD fällt: Beamte (Besoldung), Privatwirtschaft

TVöD-Gehalt 2026 schnell und korrekt ermitteln

TVöD = Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, gilt für Beschäftigte bei Bund und Kommunen

Du möchtest wissen, was du im öffentlichen Dienst verdienst oder verdienen könntest? Der TVöD Rechner 2026 liefert dir auf Basis von Entgeltgruppe, Stufe und Steuerklasse einen realistischen Überblick über Brutto- und Nettogehalt – für Vollzeit, Teilzeit und Minijobs.

Kurz & knapp: Der TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) regelt Gehälter für Beschäftigte bei Bund und Kommunen. Dein konkretes Netto hängt von Entgeltgruppe, Stufe, Steuerklasse und möglichen Zulagen ab. Mit unserem Rechner berechnest du alles in wenigen Sekunden – ohne Excel und ohne Rätselraten.

AUF EINEN BLICK

  • Abgrenzung zu TV-L (Länder) und TV-H – wichtig für Beschäftigte in Kliniken und kommunalen Einrichtungen
  • Relevant für Teilzeitkräfte, Quereinsteiger, Nebenjobs und den Berufswechsel in den öffentlichen Sektor
  • Wer NICHT unter TVöD fällt: Beamte (Besoldung), Privatwirtschaft

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Was ist der TVöD und für wen gilt er?

Eingabe: Entgeltgruppe, Stufe, Beschäftigungsumfang (Voll-/Teilzeit), Bereich (VKA/Bund

Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, kurz TVöD, ist die tarifliche Grundlage für die Vergütung von Beschäftigten beim Bund und bei kommunalen Arbeitgebern in Deutschland. Er wurde 2005 eingeführt und löste damals den Bundesangestelltentarif (BAT) ab. Vertragsparteien auf Arbeitgeberseite sind der Bund sowie die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA); auf Arbeitnehmerseite verhandeln vor allem ver.di und der Deutsche Beamtenbund (dbb). Wer also bei einer Stadt, einem Landkreis, einem kommunalen Krankenhaus oder einer Bundesbehörde beschäftigt ist, fällt in der Regel unter den TVöD.

Wichtig ist die Abgrenzung zu verwandten Tarifwerken: Beschäftigte der einzelnen Bundesländer fallen unter den TV-L (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder), im Freistaat Hessen sogar unter den eigenständigen TV-H. Für Arbeitnehmer:innen ist diese Unterscheidung besonders relevant: Wer bei einer Landesbehörde, einer Universität oder einem staatlichen Institut arbeitet, unterliegt häufig dem TV-L – nicht dem TVöD. Wer hingegen eine Stelle bei einer Stadtverwaltung, einem kommunalen Klinikum oder dem Jobcenter hat, ist sehr wahrscheinlich nach TVöD vergütet. Ein kurzer Blick in den Arbeitsvertrag schafft Klarheit.

Ausdrücklich nicht unter den TVöD fallen Beamtinnen und Beamte: Deren Bezüge richten sich nach dem jeweiligen Besoldungsgesetz (Bundesbesoldungsgesetz oder Landesbesoldungsgesetz) und werden politisch festgesetzt, nicht tariflich verhandelt. Auch Beschäftigte privatwirtschaftlicher Unternehmen sind selbst dann nicht TVöD-berechtigt, wenn das Unternehmen mehrheitlich in öffentlicher Hand ist – sofern kein entsprechender Tarifvertrag gilt. Für alle, die eine neue Stelle im öffentlichen Sektor antreten, lohnt es sich daher immer, aktiv nachzufragen, welcher Tarifvertrag angewendet wird.

AUF EINEN BLICK

  • Automatische Berechnung von Brutto und Netto inkl. Sozialabgaben
  • Berücksichtigung von Steuerklasse und Kirchensteuer
  • Ergebnis zeigt Monats- und Jahresgehalt sowie Zuschläge

So funktioniert der TVöD Rechner 2026

Entgeltgruppen richten sich nach Ausbildung und Tätigkeit

Ein guter TVöD Rechner fragt zunächst die wichtigsten Parameter ab: die Entgeltgruppe (EG 1 bis EG 15 Ü), die Erfahrungsstufe (1 bis 6), den Bereich (Bund oder VKA, da die Tabellenwerte leicht abweichen) sowie den Beschäftigungsumfang in Wochenstunden oder als Prozentsatz der Vollzeitstelle. Aus diesen Angaben ergibt sich zunächst das tarifliche Bruttogehalt.

Im zweiten Schritt berechnet der Rechner das Nettogehalt. Dafür werden Steuerklasse, Kirchensteuerpflicht (ja/nein) und – falls zutreffend – der Kinderfreibetrag berücksichtigt. Die Sozialversicherungsbeiträge werden automatisch abgezogen: gesetzliche Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung. Für Beschäftigte in Teilzeit oder mit befristeten Verträgen gelten dabei besondere Regelungen, auf die wir weiter unten eingehen. Ergebnis ist eine übersichtliche Aufstellung von Monats- und Jahresbrutto sowie dem voraussichtlichen Netto – inklusive Hinweisen auf mögliche Zulagen und die Jahressonderzahlung.

Ein vollständiger Brutto-Netto-Rechner geht noch einen Schritt weiter und berücksichtigt individuelle Freibeträge sowie Sonderausgaben. Unser verknüpfter Rechner auf StudySmarter ermöglicht genau das und eignet sich daher sowohl für einen ersten Überblick als auch für eine genauere Finanzplanung bei der beruflichen Neuorientierung.

AUF EINEN BLICK

  • Stufen steigen mit Berufserfahrung/Beschäftigungsdauer
  • Typische Eingruppierung für Berufseinsteiger und Quereinsteiger
  • Höhergruppierung: was das für dein Gehalt bedeutet

Entgeltgruppen und Stufen einfach erklärt

Beschäftigte im öffentlichen Dienst – wie die Vergütung geregelt ist

Das TVöD-Entgeltsystem basiert auf zwei Dimensionen: der Entgeltgruppe, die sich nach Ausbildungsniveau und Tätigkeit richtet, und der Erfahrungsstufe, die mit zunehmender Beschäftigungsdauer automatisch ansteigt. Entgeltgruppe 1 erfasst einfachste Tätigkeiten ohne besondere Anforderungen, während Entgeltgruppe 15 Ü (Ü = Überhang) hochqualifizierte Führungs- und Spezialistenpositionen mit abgeschlossenem Hochschulstudium umfasst. Die gängigsten Eingruppierungen für Berufseinsteiger mit Bachelorabschluss liegen im Bereich EG 9b bis EG 11, für Masterabsolventen häufig bei EG 11 bis EG 13.

Die Erfahrungsstufen 1 bis 6 werden im TVöD nicht nur durch Betriebszugehörigkeit beim aktuellen Arbeitgeber erworben, sondern können auch durch anerkannte Vorerfahrung bei anderen öffentlichen oder privaten Arbeitgebern beschleunigt werden. Die genauen Stufenlaufzeiten variieren: Stufe 1 dauert in der Regel ein Jahr, Stufe 2 und 3 jeweils zwei Jahre, Stufe 4 und 5 jeweils drei Jahre, Stufe 6 wird nach fünf weiteren Jahren erreicht. Wer also bereits als Aushilfe oder im Rahmen eines Freiwilligendienstes Erfahrungen gesammelt hat, sollte beim Berufseinstieg aktiv verhandeln, ob diese Zeit angerechnet werden kann – das kann den Gehaltsunterschied zwischen Stufe 1 und Stufe 2 ausmachen und ist in der Praxis nicht unerheblich.

Höhergruppierungen – also der Wechsel in eine höhere Entgeltgruppe – sind möglich, wenn sich die Aufgaben wesentlich ändern oder eine Weiterqualifikation abgeschlossen wird. Anders als in der Privatwirtschaft erfolgt dies aber nicht automatisch, sondern muss durch den Arbeitgeber förmlich festgestellt und schriftlich bestätigt werden. Für Berufseinsteiger lohnt es sich daher, bereits beim Vorstellungsgespräch nachzufragen, nach welchen Kriterien eine Höhergruppierung möglich ist und welchen Zeitrahmen der Arbeitgeber dafür realistisch einschätzt.

AUF EINEN BLICK

  • Verpflichtende vs. freiwillige Praktika und deren Bezahlung
  • Berufseinstieg nach der Ausbildung: welche Entgeltgruppe realistisch ist
  • Übergang von einer Teilzeitstelle in eine feste Anstellung

TVöD: Nebenjob, Praktikum & Berufseinstieg

Grundentgelt plus mögliche Zulagen und Zuschläge

Viele Beschäftigte begegnen dem TVöD meist in zwei Konstellationen: als Teilzeitbeschäftigte bei einer Kommunalverwaltung oder einem kommunalen Unternehmen, oder als Praktikantinnen und Praktikanten. Bei Nebenjobs gilt grundsätzlich, dass der Arbeitgeber tarifgebunden sein muss, damit der TVöD direkt angewendet wird. Kommunale Arbeitgeber, die VKA-Mitglied sind, sind dazu verpflichtet – hier gibt es also eine klare tarifliche Basis für die Vergütung. Konkrete Stundenlöhne aus dem TVöD-Tabellenwerk anzugeben wäre hier jedoch zu ungenau, da sie von Entgeltgruppe, Stufe und individuellem Beschäftigungsumfang abhängen – der Rechner hilft dir, deine persönliche Situation schnell zu klären.

Bei Praktika unterscheidet das Tarifrecht zwischen Pflichtpraktika, die im Rahmen einer Ausbildung oder einer Qualifizierung vorgeschrieben sind, und freiwilligen Praktika. Pflichtpraktika bis zu einer Dauer von drei Monaten sind vom gesetzlichen Mindestlohn ausgenommen; bei einer Dauer über drei Monate greift seit dem 1. Januar 2026 der Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde. Freiwillige Praktika unterliegen grundsätzlich dem Mindestlohn, sofern keine Ausnahmeregelung greift. Tarifgebundene kommunale Arbeitgeber zahlen häufig über Mindestlohn – auch das lässt sich mit dem Rechner einschätzen.

Der Berufseinstieg im öffentlichen Dienst findet in der Regel in EG 9b (für einschlägigen Bachelorabschluss mit bestimmten Tätigkeiten), EG 11 oder EG 13 statt. Relevant ist dabei nicht nur der Abschluss, sondern auch die konkrete Stellenbeschreibung. Wer als Teilzeitbeschäftigter bereits im selben Amt tätig war, hat oft Vorteile: Der Arbeitgeber kennt die Leistung, und die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis ist häufig einfacher als eine Bewerbung von außen. Die während der Teilzeitbeschäftigung gesammelte Berufserfahrung kann zudem – nach Ermessen des Arbeitgebers – bei der Stufenzuordnung angerechnet werden.

AUF EINEN BLICK

  • Jahressonderzahlung als Teil des Gesamtgehalts
  • Betriebliche Altersvorsorge im öffentlichen Dienst
  • Wochenarbeitszeit als Berechnungsgrundlage

Was zählt zum TVöD-Gehalt dazu?

Sozialversicherungsbeiträge: Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung

Das tarifliche Entgelt im öffentlichen Dienst besteht nicht nur aus dem monatlichen Tabellenentgelt. Hinzu kommen je nach Tätigkeit, Arbeitszeiten und persönlichen Merkmalen verschiedene Zulagen und Zuschläge: etwa Erschwerniszulagen für besondere Arbeitsbedingungen, Zeitzuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit oder eine Ballungsraumzulage in bestimmten Regionen. Diese Zusatzbestandteile können das Bruttogehalt spürbar erhöhen – und sollten beim Vergleich von Stellenangeboten immer mitbedacht werden.

Die Jahressonderzahlung – oft umgangssprachlich als „Weihnachtsgeld" bezeichnet – ist tariflich verankert und wird im November ausgezahlt. Die genaue Höhe variiert je nach Entgeltgruppe und Bereich (Bund oder VKA) und beträgt einen bestimmten Prozentsatz des Oktoberbruttos. Auch hier lohnt der Blick in den aktuellen Tarifvertrag, da die Prozentwerte in Tarifrunden neu verhandelt werden können. Der Rechner auf StudySmarter weist die Jahressonderzahlung als eigene Zeile aus, damit du dein Jahresgesamteinkommen realistisch planen kannst.

Ein weiterer Vorteil des öffentlichen Dienstes ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Beschäftigte im TVöD sind in der Regel Pflichtmitglied in einer Zusatzversorgungskasse (ZVK), die eine kapitalgedeckte Zusatzrente aufbaut. Der Arbeitgeber zahlt dabei Beiträge in die ZVK ein; Beschäftigte können darüber hinaus eigene Beiträge zur Entgeltumwandlung leisten. Diese Zusatzversorgung ist besonders für Berufseinsteiger attraktiv, weil früh eingezahlte Beiträge dank Zinseszinseffekt über Jahrzehnte wachsen. Als Berechnungsgrundlage für Teilzeitbeschäftigte gilt immer der vereinbarte Beschäftigungsumfang gemessen an der tariflichen Wochenarbeitszeit – beim Bund sind das 39 Stunden, bei kommunalen Arbeitgebern meist 39 Stunden, in einigen Regionen auch 38,5 Stunden.

AUF EINEN BLICK

  • Einfluss der Steuerklasse aufs Netto
  • Reduzierte Sozialabgaben für bestimmte Beschäftigungsformen
  • Verweis auf detaillierten Brutto-Netto-Rechner

Brutto vs. Netto: Was bleibt übrig?

Ergebnisse der jüngsten Tarifrunde und deren Auswirkung auf die Tabellen

Vom tariflichen Bruttoentgelt gehen zunächst die Sozialversicherungsbeiträge ab. Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 14,6 Prozent, den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils zur Hälfte teilen. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag. Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung kommen obendrauf. Insgesamt landen Arbeitnehmer-Sozialbeiträge je nach Krankenversicherung häufig im Bereich von rund 20 Prozent des Bruttogehalts – konkrete individuelle Werte liefert dir unser Rechner.

Die Steuerklasse hat erheblichen Einfluss auf das monatliche Netto. Steuerklasse I gilt für Alleinstehende ohne Kinder; Steuerklasse III ist häufig für verheiratete Alleinverdiener vorteilhaft. Wichtig zu wissen: Für 2026 liegt der steuerliche Grundfreibetrag für Ledige bei 12.348 Euro und für Verheiratete bei 24.696 Euro – bis zu dieser Grenze fällt keine Einkommensteuer an. Wer also nur wenige Stunden pro Woche arbeitet und ein entsprechend geringes Jahresbrutto erzielt, zahlt unter Umständen gar keine Lohnsteuer oder erhält sie im Rahmen der Einkommensteuererklärung zurück.

Die Befreiung von der Sozialversicherungspflicht ist für Beschäftigte mit geringem Arbeitsumfang im öffentlichen Dienst besonders interessant: Wer als geringfügig oder kurzfristig Beschäftigter in der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung nicht pflichtversichert ist (weil die Erwerbstätigkeit nicht im Vordergrund steht), zahlt nur Beiträge zur Rentenversicherung. Das senkt die Sozialabgaben deutlich und erhöht das Netto spürbar im Vergleich zu regulär sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Voraussetzung ist, dass die wöchentliche Arbeitszeit 20 Stunden nicht übersteigt. Unser Brutto-Netto-Rechner berücksichtigt diesen Sonderstatus und zeigt dir den Unterschied im Netto transparent auf.

AUF EINEN BLICK

  • Zeitpunkt von Entgelterhöhungen
  • Was sich für Berufseinsteiger konkret ändert
  • Quellenbasiert und regelmäßig aktualisiert

TVöD 2026: Aktuelle Entwicklungen und Tarifrunden

Nutze den Brutto-Netto-Rechner für dein individuelles Netto

Tarifverträge im öffentlichen Dienst werden in regelmäßigen Abständen neu verhandelt. Die letzte größere Tarifrunde für den TVöD (Bund und Kommunen) führte zu einer mehrstufigen Entgelterhöhung sowie zu Einmalzahlungen für die Beschäftigten. Die daraus resultierenden aktualisierten Entgelttabellen bilden die Berechnungsgrundlage für das Jahr 2026. Da die konkreten Tabellenwerte je nach Entgeltgruppe und Stufe stark variieren und sich mit jeder Tarifrunde ändern können, gibt unser Rechner stets den aktuellen Stand wieder – so bist du auf der sicheren Seite, ohne selbst in Tabellen recherchieren zu müssen.

Für Berufseinsteiger sind Tariferhöhungen doppelt relevant: Erstens steigt das Einstiegsgehalt direkt mit jeder Erhöhung der Tabellenwerte. Zweitens wirken sich prozentuale Erhöhungen auf höhere Entgeltgruppen stärker in absoluten Euro-Beträgen aus – ein Argument dafür, bereits beim Berufseinstieg auf eine möglichst passende Eingruppierung zu achten und diese notfalls zu verhandeln. Wer am Beginn seiner Laufbahn eine Stufe höher eingruppiert wird, profitiert von diesem Vorteil über die gesamte Beschäftigungsdauer im öffentlichen Dienst.

Entgelterhöhungen treten im TVöD häufig nicht zum 1. Januar in Kraft, sondern zu anderen Terminen im Jahresverlauf – etwa zum 1. März oder 1. April. Das bedeutet: Im Laufe eines Jahres kann sich dein Bruttogehalt ändern, und eine Jahresbetrachtung muss beide Zeiträume zusammenrechnen. Unser Rechner weist explizit aus, auf welchem Tabellenstand die Berechnung basiert, und wird regelmäßig aktualisiert, sobald neue Tarifergebnisse vorliegen. Wir empfehlen zudem, für verbindliche Auskünfte stets die offiziellen Veröffentlichungen der Gewerkschaft ver.di oder des Arbeitgeberverbandes VKA heranzuziehen.

AUF EINEN BLICK

  • Frühzeitige Finanzplanung beim Berufseinstieg
  • Absicherung der Arbeitskraft als junger Berufseinsteiger sinnvoll
  • Verweis auf weiterführende Finanz-Guides

Nächste Schritte: Gehalt planen und absichern

Ob du deinen ersten TVöD-Job antritst, gerade in das Berufsleben startest oder bereits im öffentlichen Dienst arbeitest und deinen Stufenaufstieg planst – ein realistisches Bild deines Nettogehalts ist die Basis jeder soliden Finanzplanung. Nutze unseren Brutto-Netto-Rechner, um dein individuelles Ergebnis zu berechnen: Gib Entgeltgruppe, Stufe, Steuerklasse und Beschäftigungsumfang ein, und erhalte sofort eine klare Übersicht über Monatsnetto, Jahresbrutto und Jahressonderzahlung.

Frühzeitige Finanzplanung zahlt sich aus – buchstäblich. Wer zu Beginn des Berufslebens weiß, was nach Abzügen übrig bleibt, kann Miete, Sparrate und Versicherungen realistisch kalkulieren. Besonders die betriebliche Altersvorsorge im öffentlichen Dienst sollte von Beginn an mitgedacht werden: Je früher du Beiträge einzahlst, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt über die Jahrzehnte. Ebenfalls sinnvoll beim Berufsstart ist die Absicherung der Arbeitskraft – eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist für jüngere Menschen oft erschwinglich und schützt das größte finanzielle Kapital, das du hast.

Für alle weiteren Finanzthemen rund um Gehalt und Berufseinstieg findest du auf StudySmarter vertiefende Guides zu Themen wie Steuererklärung, Riester-Rente im öffentlichen Dienst und optimale Steuerklassenwahl. Starte jetzt mit deiner persönlichen Gehaltsberechnung:

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Häufige Fragen

Als Teilzeitkraft im öffentlichen Dienst richtet sich Ihre Vergütung nach der Entgeltgruppe, die für Ihre Tätigkeit vorgesehen ist, und nicht nach einer speziellen Teilzeitregelung im TVöD. In der Praxis werden Teilzeitbeschäftigte häufig in den unteren Entgeltgruppen eingruppiert, wobei das genaue Gehalt von Ihrer Qualifikation und der auszuübenden Tätigkeit abhängt. Konkrete Beträge können Sie dem aktuellen TVöD-Tarifvertrag entnehmen, der jährlich angepasst wird.

Der TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) gilt für Beschäftigte des Bundes und der Kommunen, während der TV-L (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder) für Beschäftigte der Bundesländer zuständig ist. Die beiden Tarifverträge unterscheiden sich in einigen Regelungen, etwa bei der Arbeitszeit, der Jahressonderzahlung und der betrieblichen Altersvorsorge. Für die Eingruppierung und die Stufenlaufzeiten gelten jedoch weitgehend ähnliche Prinzipien.

Als Berufseinsteiger werden Sie in der Regel in eine Entgeltgruppe eingruppiert, die Ihrer Qualifikation und der auszuübenden Tätigkeit entspricht, häufig ist dies die Entgeltgruppe 9b oder 10 im TVöD. Die genaue Eingruppierung hängt von der tariflichen Bewertung Ihrer Stelle ab, die sich nach den Tätigkeitsmerkmalen richtet. In der ersten Stufe Ihrer Entgeltgruppe beginnen Sie mit dem Grundentgelt, das sich in den Folgejahren durch Stufenaufstiege erhöht.

Der Aufstieg in die nächste Stufe erfolgt nach bestimmten Stufenlaufzeiten, die im TVöD festgelegt sind und sich nach Ihrer Entgeltgruppe richten. In der Regel dauert der Aufstieg von Stufe 1 zu Stufe 2 ein Jahr, von Stufe 2 zu Stufe 3 zwei Jahre und danach jeweils drei Jahre bis zur nächsthöheren Stufe. Die genauen Zeiten können je nach Entgeltgruppe variieren, und Zeiten in höheren Stufen werden bei einem Wechsel der Entgeltgruppe angerechnet.

Um Ihr TVöD-Netto zu berechnen, müssen Sie von Ihrem Bruttogehalt die Lohnsteuer, den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer sowie Ihre Sozialversicherungsbeiträge abziehen. Die Höhe dieser Abzüge hängt von Ihrer Steuerklasse, Ihrem Familienstand, Ihrer Kinderzahl und Ihrem Bundesland ab. Sie können dafür einen Online-Brutto-Netto-Rechner verwenden, der die aktuellen Steuer- und Sozialversicherungsregeln für 2026 berücksichtigt.

Ja, im öffentlichen Dienst gibt es eine Jahressonderzahlung, die im TVöD als Sonderzahlung bezeichnet wird und in der Regel im November ausgezahlt wird. Die Höhe dieser Zahlung richtet sich nach Ihrer Entgeltgruppe und beträgt für die meisten Beschäftigten einen bestimmten Prozentsatz des monatlichen Entgelts, wobei es Ausnahmen für bestimmte Gruppen gibt. Die Sonderzahlung ist steuer- und sozialversicherungspflichtig, was Ihr Nettoeinkommen im November entsprechend erhöht.

Ein TVöD-Rechner für 2026 ist aktuell, wenn er die Tariferhöhungen und Regelungen berücksichtigt, die ab dem 1. Januar 2026 in Kraft getreten sind. Da Tarifverträge regelmäßig angepasst werden, sollten Sie darauf achten, dass der Rechner die neueste Fassung des TVöD verwendet. Seriöse Anbieter aktualisieren ihre Rechner zeitnah nach Tarifabschlüssen, sodass Sie mit einem aktuellen Stand rechnen können.

Teilzeitkräfte im öffentlichen Dienst zahlen wie alle Teilzeitbeschäftigten in Deutschland anteilige Sozialabgaben, die sich nach ihrem Arbeitsentgelt richten. Bei einem geringen Arbeitsentgelt kann eine Befreiung von der vollen Renten- und Arbeitslosenversicherungspflicht greifen, wenn Sie sich in einer geringfügigen Beschäftigung befinden. Sie zahlen jedoch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, wobei der Arbeitgeberanteil entfällt, wenn Sie über eine eigene Krankenversicherung versichert sind. Die genaue Höhe der Abgaben hängt von Ihrem Arbeitsentgelt und Ihrer Versicherungssituation ab, wobei die Regelungen für Teilzeitkräfte im öffentlichen Dienst identisch mit denen in der Privatwirtschaft sind.

Quellen & Stand 09.07.2026

MS

StudySmarter-Redaktion

Finanz-Redaktion · StudySmarter
Marie macht Finanzthemen für Studierende verständlich – von der ersten Versicherung bis zum ersten Sparplan.

Redaktionell geprüft. Alle Zahlen mit Quellenangabe, Stand 09.07.2026. Dieser Artikel ist Finanzbildung – keine Rechts- oder Steuerberatung.

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