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Stundenlohnrechner 2026 Deinen Brutto- & Netto-Stundenlohn berechnen

Stundenlohn berechnen: Brutto & Netto, Minijob, Werkstudent 2026. Formel + Rechner – kostenlos, aktuell, auf Studierende zugeschnitten.

Was dir einRechnerSo funktioniert
Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • Eingaben: Monatsbrutto oder Jahresbrutto, Wochenstunden, Urlaubstage und Feiertage
  • Ausgabe: Brutto-Stundenlohn, geschätzter Netto-Stundenlohn und monatliches Nettoeinkommen
  • Unterschiedliche Modi: Angestelltenverhältnis, Werkstudentenjob, Minijob
  • Rechner berücksichtigt aktuellen gesetzlichen Mindestlohn 2026

Was dir ein Stundenlohnrechner sofort sagt – und warum das für dich entscheidend ist

Eingaben: Monatsbrutto oder Jahresbrutto, Wochenstunden, Urlaubstage und Feiertage

Du weißt, was auf deinem Arbeitsvertrag steht – aber weißt du auch, was du pro Stunde wirklich verdienst? Und was nach Steuern und Sozialabgaben tatsächlich auf deinem Konto ankommt? Genau das berechnet ein Stundenlohnrechner in Sekunden: Gib dein Monats- oder Jahresbrutto ein, deine Wochenstunden und Urlaubstage – und du erhältst deinen Brutto-Stundenlohn sowie einen realistischen Netto-Stundenlohn.

Schnellformel Brutto-Stundenlohn: Monatsbrutto ÷ (Wochenstunden × 52 ÷ 12) = Brutto-Stundenlohn. Für eine präzise Netto-Schätzung müssen Lohnsteuer, Rentenversicherung und – je nach Beschäftigungsart – weitere Sozialversicherungsbeiträge abgezogen werden. Der Rechner unten erledigt das automatisch für Angestelltenverhältnisse, Teilzeitjobs und Minijobs.

AUF EINEN BLICK

  • Ausgabe: Brutto-Stundenlohn, geschätzter Netto-Stundenlohn und monatliches Nettoeinkommen
  • Unterschiedliche Modi: Angestelltenverhältnis, Teilzeitjob, Minijob
  • Rechner berücksichtigt aktuellen gesetzlichen Mindestlohn 2026
  • Kein Download nötig – läuft direkt im Browser, mobiloptimiert

Rechner: Wie viel Absicherung brauchst du?

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So funktioniert der Stundenlohnrechner – Eingaben, Modi und Ausgaben erklärt

Grundformel Brutto: Monatsbrutto ÷ (Wochenstunden × 52 ÷ 12

Der Stundenlohnrechner von StudySmarter ist auf die typischen Beschäftigungsformen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugeschnitten. Du wählst zunächst deinen Beschäftigungsmodus: reguläres Angestelltenverhältnis, Teilzeitbeschäftigung mit besonderen Regelungen oder Minijob. Je nach Auswahl ändern sich die hinterlegten Sozialversicherungsregeln automatisch, sodass dein Netto-Stundenlohn korrekt geschätzt wird. Als Eingaben benötigst du dein Monatsbrutto oder alternativ dein Jahresbrutto, deine vertraglich vereinbarten Wochenstunden, die Anzahl deiner Urlaubstage sowie – für eine möglichst genaue Berechnung – die in deinem Bundesland geltenden gesetzlichen Feiertage.

Aus diesen Angaben errechnet der Stundenlohnrechner drei Kerngrößen: erstens deinen Brutto-Stundenlohn auf Basis der tatsächlich geleisteten Jahresarbeitsstunden, zweitens einen geschätzten Netto-Stundenlohn nach Abzug von Lohnsteuer und den jeweils geltenden Sozialversicherungsbeiträgen und drittens dein monatliches Nettoeinkommen als praktische Orientierungsgröße für dein Haushaltsbudget. Wichtig: Der Rechner arbeitet mit dem gesetzlichen Mindestlohn 2026 von 13,90 € pro Stunde als Untergrenze und gibt automatisch einen Hinweis aus, wenn dein eingegebener Stundenlohn diesen Wert unterschreitet.

Dass ein Stundenlohnrechner überhaupt drei verschiedene Modi braucht, liegt an den sehr unterschiedlichen Abzugsstrukturen: Ein regulär angestellter Berufseinsteiger zahlt alle Sozialversicherungsbeiträge und volle Lohnsteuer. Eine teilzeitbeschäftigte Person in einem Beschäftigungsverhältnis mit Sonderregelung ist dank einer Ausnahmeregelung von Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung befreit, zahlt aber Rentenversicherung. Ein:e Minijobber:in zahlt ebenfalls keine Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge, ist jedoch grundsätzlich rentenversicherungspflichtig – sofern keine Befreiung beantragt wurde. All das spiegelt sich in unterschiedlichen Nettolöhnen wider, selbst bei identischem Brutto-Stundenlohn.

AUF EINEN BLICK

  • Präzisere Formel mit Urlaubstagen: Jahresbrutto ÷ tatsächliche Arbeitsstunden pro Jahr
  • Tatsächliche Jahresarbeitsstunden = (365 − Wochenend­tage − Urlaubs­tage − Feiertage) × Tages­stunden
  • Netto-Stundenlohn: Brutto-Stundenlohn abzüglich Lohnsteuer und Sozialversicherungs­beiträge
  • Unterschied zwischen kalkulatorischem Stundensatz (Selbstständige) und arbeitsrechtlichem Stundenlohn (Angestellte) wird erklärt

Die Stundenlohn-Formel verständlich erklärt – von der Grundformel bis zur präzisen Jahresberechnung

Wer nebenbei arbeitet, zahlt keine Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung (Sonderregelung), aber Rentenversicherung ist Pflicht

Die einfachste Methode, deinen Brutto-Stundenlohn zu ermitteln, ist die Grundformel: Teile dein Monatsbrutto durch das Produkt aus Wochenstunden multipliziert mit 52 (Wochen im Jahr) und dann dividiert durch 12 (Monate). Diese Formel ist praktisch, weil sie mit den Angaben auf jedem Gehaltszettel funktioniert – sie hat aber eine Schwäche: Sie ignoriert Urlaubs- und Feiertage, an denen du nicht arbeitest, aber trotzdem bezahlt wirst. Damit überschätzt sie tendenziell die tatsächlich geleisteten Stunden und unterschätzt den echten Stundenwert.

Für eine präzisere Berechnung empfiehlt sich die Jahresformel: Jahresbrutto ÷ tatsächliche Jahresarbeitsstunden. Die tatsächlichen Jahresarbeitsstunden berechnest du so: Ziehe von 365 Tagen zunächst alle Samstage und Sonntage ab (das sind bei einer 5-Tage-Woche rund 104 Tage), dann deine Urlaubstage und anschließend die auf Werktage fallenden gesetzlichen Feiertage. Die verbleibenden Arbeitstage multiplizierst du mit deinen täglichen Arbeitsstunden. Das Ergebnis ist die Stundenbasis, durch die du dein Jahresbrutto teilst – so entsteht dein echter Brutto-Stundenlohn. Für den Netto-Stundenlohn wird von diesem Wert anschließend die anfallende Lohnsteuer sowie der Arbeitnehmeranteil an den Sozialversicherungsbeiträgen abgezogen.

Warum ist diese Unterscheidung praxisrelevant? Weil du beim Verhandeln eines neuen Jobs oder Nebenjobs wissen solltest, welchen Gegenwert deine Arbeitsstunde wirklich hat. Ein nominell höherer Stundenlohn bei weniger Urlaubstagen kann am Ende schlechter sein als ein etwas niedrigerer Stundenlohn mit großzügigem Urlaubsanspruch. Der Stundenlohnrechner macht genau diesen Vergleich möglich – indem er beide Varianten transparent durchrechnet.

AUF EINEN BLICK

  • Beitragspflicht zur Rentenversicherung gilt auch für Nebenjobber – Abzug beachten
  • Verdienstgrenze beeinflusst steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Vorteile – Quercheck mit der Steuererklärung empfohlen
  • Rechner zeigt, ab welchem Stundenlohn die Midijob-Grenze überschritten wird

Stundenlohn berechnen – Steuervorteile, Rentenversicherung und Nebenverdienst im Blick

Minijob-Grenze 2026: dynamisch an Mindestlohn gekoppelt

Der wichtigste steuerliche Vorteil für alle, die nebenbei arbeiten: Wer in einem Nebenjob beschäftigt ist und dabei bestimmte Voraussetzungen erfüllt, ist von der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherungspflicht befreit. Das reduziert die Abzüge erheblich und lässt mehr Netto vom Brutto übrig. Die Voraussetzung: Die Haupttätigkeit muss weiterhin im Vordergrund stehen, was die Stundengrenze von in der Regel 20 Stunden pro Woche nach sich zieht. In Zeiten ohne Hauptbeschäftigung darf diese Grenze überschritten werden, sofern die 26-Wochen-Jahresgrenze insgesamt nicht überschritten wird.

Trotz der Befreiung von der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung besteht für Nebenjobber:innen grundsätzlich Rentenversicherungspflicht. Der Arbeitnehmeranteil zur gesetzlichen Rentenversicherung wird also vom Bruttolohn abgezogen und sollte beim Berechnen des Netto-Stundenlohns unbedingt berücksichtigt werden. Dieser Beitrag ist keine verlorene Ausgabe – er baut Rentenpunkte auf –, aber er senkt das verfügbare Nettoeinkommen, was gerade bei knappem Budget spürbar ist.

Ein weiteres Thema, das viele Nebenjobber:innen unterschätzen, ist der Einfluss des Zuverdienstes auf staatliche Leistungen oder Freibeträge. Es gibt gewisse anrechnungsfreie Einkommensgrenzen; wer darüber hinaus verdient, riskiert eine Kürzung oder den Wegfall von Unterstützungsleistungen. Deshalb solltest du deinen monatlichen Nettoverdienst kennen und ihn mit deinen Bescheiden abgleichen – unser Stundenlohnrechner liefert die dafür benötigte Nettozahl.

AUF EINEN BLICK

  • Im Minijob keine Kranken-, Pflege- und Arbeitslosen­versicherungs­beiträge für Minijobber:in
  • Rentenversicherungspflicht im Minijob – Befreiung auf Antrag möglich, Vor- und Nachteile werden erklärt
  • Stundenlohn darf gesetzlichen Mindestlohn nicht unterschreiten
  • Mehrere Minijobs gleichzeitig: Summierungsregel beachten

Stundenlohn im Minijob – was Sie 2026 wissen müssen

Mindestlohn gilt auch für Minijobber und Teilzeitkräfte

Der Minijob ist eine der beliebtesten Nebenverdienst-Möglichkeiten in Deutschland. Er ist sozialversicherungsrechtlich einfach, weil Minijobber:innen keine eigenen Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen. Die entscheidende Grenze: die Minijob-Verdienstgrenze von 603 € pro Monat (bzw. 7.236 € im Jahr 2026). Diese Grenze ist dynamisch an den gesetzlichen Mindestlohn gekoppelt und kann sich anpassen, wenn der Mindestlohn erhöht wird. Im Stundenlohnrechner ist der aktuelle Wert bereits hinterlegt.

Auch im Minijob gilt grundsätzlich die Rentenversicherungspflicht. Wer möchte, kann sich jedoch auf Antrag beim Arbeitgeber von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Der Vorteil: mehr Netto sofort. Der Nachteil: keine Rentenpunkte für diese Beschäftigungszeiten. Gerade für alle, die noch viele Jahre Berufsleben vor sich haben, lohnt sich ein bewusster Abwägungsprozess. Der Stundenlohnrechner zeigt Ihnen beide Szenarien – mit und ohne Rentenversicherungsabzug –, damit Sie eine informierte Entscheidung treffen können.

Hinsichtlich des Stundenlohns gilt auch im Minijob klar: Er darf den gesetzlichen Mindestlohn nicht unterschreiten. Bei einem Mindestlohn von 13,90 € pro Stunde und einer monatlichen Verdienstgrenze von 603 € ergibt sich implizit eine Höchststundenzahl, die Sie pro Monat maximal arbeiten dürfen, ohne die Minijob-Grenze zu überschreiten. Es lohnt sich, diese Zahl im Blick zu behalten, damit Ihr Minijob-Status nicht gefährdet wird.

AUF EINEN BLICK

  • Ausnahmen: Pflichtpraktika, bestimmte Ausbildungsverhältnisse – im Artikel klargestellt
  • Rechner warnt automatisch, wenn eingegebener Stundenlohn unter dem Mindestlohn liegt

Gesetzlicher Mindestlohn 2026 – was er bedeutet und wen er schützt

Lohnsteuer: abhängig von Steuerklasse (I für die meisten Arbeitnehmer:innen

Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland 13,90 € pro Stunde. Dieser Wert wurde von der Mindestlohnkommission festgesetzt und gilt flächendeckend für alle Arbeitnehmer:innen in Deutschland – unabhängig davon, ob sie in Vollzeit, Teilzeit, als geringfügig Beschäftigte oder im Minijob arbeiten. Für alle Beschäftigten ist das besonders wichtig: Auch ein mündlich vereinbarter niedrigerer Stundenlohn ist rechtlich nicht wirksam, sobald er den Mindestlohn unterschreitet.

Es gibt jedoch Ausnahmen, die du kennen solltest. Pflichtpraktika, die aufgrund einer Schul-, Ausbildungs- oder Studienordnung vorgeschrieben sind, unterliegen nicht dem Mindestlohn. Gleiches gilt für bestimmte Ausbildungsverhältnisse, die dem Berufsbildungsgesetz unterliegen – dort gelten eigene Mindestausbildungsvergütungen. Freiwillige Praktika bis zu drei Monaten sind nur dann vom Mindestlohn ausgenommen, wenn kein vorheriges Praktikums- oder Arbeitsverhältnis beim selben Arbeitgeber bestand. Wer als regulär Beschäftigte:r oder Minijobber:in jedoch angestellt ist, hat in jedem Fall Anspruch auf mindestens 13,90 € pro Stunde.

Unser Stundenlohnrechner gibt dir automatisch einen Hinweis, sobald der von dir eingegebene Stundenlohn den gesetzlichen Mindestlohn unterschreitet. Das schützt dich davor, unwissentlich einen zu niedrig bezahlten Job anzunehmen – und gibt dir gleichzeitig eine belastbare Grundlage für Verhandlungen mit deinem Arbeitgeber.

AspektWorauf es ankommt
Lohnsteuer: abhängig von Steuerklasse (I für die meisten Arbeitnehmer:innen,
Sozialversicherungsbeiträge: Renten-Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung, Deutsche Rentenversicherung
Geringfügig Beschäftigte: Befreiung von KV/PV/AV unter bestimmten Voraussetzungen, trotzdem RV-Pflicht,
Kirchensteuer optional: nur bei Kirchenmitgliedschaft,

Brutto vs. Netto: Welche Abzüge fallen wirklich an?

Umrechnung Stundenlohn → Monatsgehalt: Stundenlohn × Wochenstunden × 52 ÷ 12

Das Brutto-Netto-Gefälle entsteht durch zwei Blöcke: Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge. Die Lohnsteuer hängt von der Steuerklasse ab – die meisten Arbeitnehmer:innen ohne verheirateten Partner werden in Steuerklasse I eingestuft. Entscheidend ist dabei der Grundfreibetrag 2026 von 12.348 € für Ledige: Liegt dein zu versteuerndes Jahreseinkommen darunter, fällt keine Einkommensteuer an. Für viele Minijobber:innen und Teilzeitbeschäftigte bedeutet das: Lohnsteuer spielt praktisch keine Rolle, solange das Gesamteinkommen unter dieser Schwelle bleibt.

Bei den Sozialversicherungsbeiträgen ist die Situation je nach Beschäftigungsart unterschiedlich. Im regulären Angestelltenverhältnis zahlen Arbeitnehmer:innen jeweils hälftig an Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Der allgemeine GKV-Beitragssatz liegt bei 14,6 %, hinzu kommt der durchschnittliche Zusatzbeitrag der Krankenkassen, der für 2026 auf etwa 2,9 % beziffert wird – wobei die konkrete Höhe je nach Kasse zwischen rund 2,2 % und 4,3 % variiert. Für Beschäftigte im Minijob entfallen die Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung; einzig der Rentenversicherungsbeitrag bleibt bestehen. Minijobber:innen zahlen ebenfalls keine Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge, können sich jedoch – wie oben beschrieben – auch von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen.

Kirchensteuer fällt nur an, wenn du Mitglied einer steuererhebenden Kirche bist und tritt zum Lohnsteuerabzug hinzu. Der Stundenlohnrechner enthält ein optionales Feld für die Kirchensteuer, das du aktivieren kannst, wenn das auf dich zutrifft. Bist du nicht kirchensteuerpflichtig – was bei vielen Arbeitnehmer:innen der Fall ist –, lässt du dieses Feld einfach leer und erhältst trotzdem eine realistische Netto-Schätzung.

AUF EINEN BLICK

  • Umrechnung Jahresgehalt → Stundenlohn: Jahresbrutto ÷ Jahresarbeitsstunden
  • Tabelle: Typische Stundenlöhne für Beschäftigungsarten und resultierende Monatsverdienste (ohne konkrete Zahlen – über Rechner dynamisch
  • Bedeutung für Gehaltsverhandlungen: Stundenlohn als Vergleichsmaßstab nutzen
  • Rechner erlaubt Richtungs­wechsel: sowohl Stundenlohn→Monatsgehalt als auch umgekehrt

Stundenlohn in Monats- oder Jahresgehalt umrechnen – und umgekehrt

Brutto-Netto-Rechner für vollständige Gehaltsabrechnung nutzen (/s/rechner/brutto-netto

Manchmal läuft die Rechnung in die andere Richtung: Du kennst deinen Stundenlohn und möchtest wissen, was das als Monatsgehalt ergibt. Die Formel lautet: Stundenlohn × Wochenstunden × 52 ÷ 12. Wer also beispielsweise den gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 € verdient und 20 Stunden pro Woche arbeitet, kann über diese Formel sein voraussichtliches Monatsbrutto ermitteln. Wichtig: Dieses Ergebnis ist ein Durchschnittswert – in Monaten mit mehr Arbeitstagen kann der tatsächliche Betrag leicht abweichen.

Die umgekehrte Berechnung – vom Jahresgehalt zurück zum Stundenlohn – ist besonders sinnvoll, wenn du Jobangebote mit verschiedenen Stundenmodellen vergleichen willst. Nur wer in Stundenlöhnen denkt, kann wirklich faire Vergleiche anstellen: Ein Angebot mit 30 Wochenstunden und einem scheinbar höheren Monatsbrutto kann am Ende einen niedrigeren Stundenlohn bedeuten als ein 20-Stunden-Job mit weniger Monatsbrutto. Auch für Gehaltsverhandlungen ist der Stundenlohn der überzeugendste Maßstab, weil er unabhängig von der Wochenarbeitszeit Aussagen über den Wert deiner Arbeit macht.

Für Freelancer:innen und Selbstständige, die auf Honorarbasis arbeiten, gilt noch ein zusätzlicher Aspekt: der kalkulatorische Stundensatz. Dieser unterscheidet sich vom Netto-Stundenlohn, weil er auch nicht-fakturierbare Stunden (Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung) sowie den Ausfall von Sozialleistungen einberechnet. Als Faustregel gilt: Der kalkulatorische Stundensatz liegt in der Regel deutlich über dem vergleichbaren Angestellten-Stundenlohn. Unser Stundenlohnrechner fokussiert sich auf Angestelltenverhältnisse; für die Selbstständigenberechnung empfiehlt sich ein spezieller Honorarrechner.

AUF EINEN BLICK

  • Rentenluecken-Rechner: Teilzeitjobs und spätere Rente im Zusammenhang verstehen
  • Finanz-Score prüfen: Wo stehst du finanziell?
  • Krankenversicherung bei Teilzeit prüfen – PKV-GKV-Vergleich relevant (/s/rechner/pkv-gkv
  • Berufsunfähigkeitsversicherung früh abschließen – günstiger Einstieg via StudyBU

Dein Gehalt optimieren – nächste Schritte nach dem Stundenlohnrechner

Der Stundenlohnrechner ist der erste Schritt zu einem klaren Überblick über dein Einkommen. Für eine vollständige Gehaltsabrechnung – also inklusive aller individuellen Abzüge wie Kirchensteuer, Kinderfreibeträge oder besonderer Steuerklassen – empfiehlt sich unser umfassender Brutto-Netto-Rechner. Dort kannst du auch verschiedene Szenarien durchspielen, etwa was passiert, wenn du die Steuerklasse wechselst oder eine Gehaltserhöhung verhandelst.

Für alle, die nebenbei arbeiten, lohnt sich außerdem ein Blick auf die langfristigen Auswirkungen des Nebenjobs auf die spätere Rente. Jede Stunde, die du in die Rentenversicherung einzahlst, baut Rentenpunkte auf – auch wenn der Betrag zunächst noch überschaubar ist. Ein Rentenlücken-Rechner kann dir zeigen, welchen Beitrag deine heutige Arbeit zur späteren Altersvorsorge leistet. Außerdem solltest du regelmäßig prüfen, ob deine Krankenversicherungssituation noch optimal ist: Bis zum 25. Lebensjahr bist du oft kostenfrei über deine Eltern familienversichert, danach kann ein Vergleich zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung sinnvoll sein – unser PKV-GKV-Vergleichsrechner hilft dabei.

Nicht zuletzt ist das Wissen um deinen Stundenlohn eine starke Verhandlungskarte. Wer genau weiß, was die eigene Arbeitsstunde wert ist, und diesen Wert mit dem gesetzlichen Mindestlohn, branchenüblichen Vergütungen und dem eigenen Bedarf abgleicht, geht selbstbewusster in Gespräche mit Arbeitgebern. Nutze den Rechner als Vorbereitung – und dann das Gespräch.

Fazit: Kenn deinen Stundenlohn – und nutze ihn als Hebel

Ob Nebenjob, Teilzeitstelle oder erste Festanstellung: Wer seinen Brutto- und Netto-Stundenlohn kennt, trifft bessere Entscheidungen – beim Verhandeln, beim Vergleichen von Jobangeboten und beim Planen des monatlichen Budgets. Der Stundenlohnrechner liefert dir in Sekunden alle relevanten Kennzahlen, berücksichtigt den gesetzlichen Mindestlohn 2026 und bildet die Besonderheiten von geringfügigen und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen korrekt ab.

Jetzt ausprobieren: Nutze den vollständigen Brutto-Netto-Rechner von StudySmarter, um dein gesamtes Gehaltspaket inklusive aller individuellen Abzüge zu berechnen – und geh mit konkreten Zahlen in dein nächstes Gehaltsgespräch.

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Häufige Fragen

Um Ihren Stundenlohn aus Ihrem Monatsgehalt zu berechnen, teilen Sie Ihr Bruttomonatsgehalt durch die Anzahl Ihrer tatsächlichen Arbeitsstunden pro Monat. Eine übliche Faustformel ist, Ihre wöchentliche Arbeitszeit mit 4,33 zu multiplizieren, um die durchschnittlichen Monatsstunden zu erhalten.

Wie viel von Ihrem Stundenlohn netto übrig bleibt, hängt von Ihrer Steuerklasse, Ihren Sozialabgaben und Ihrem Jahreseinkommen ab. Sie können einen Online-Brutto-Netto-Rechner nutzen, der diese Faktoren berücksichtigt, oder eine Lohnabrechnung Ihres Arbeitgebers als Referenz heranziehen.

Ja, der gesetzliche Mindestlohn gilt grundsätzlich auch für Minijobber und Teilzeitkräfte. Es gibt keine allgemeine Ausnahme für diese Beschäftigungsformen, solange Sie nicht zu den ausdrücklich ausgenommenen Personengruppen wie Auszubildenden oder Langzeitarbeitslosen gehören.

Wenn Sie eine geringfügige Beschäftigung ausüben, sollten Sie Ihre wöchentliche Arbeitszeit im Blick behalten. Eine Obergrenze von 20 Stunden pro Woche gilt als Richtwert, um den Status einer geringfügigen Beschäftigung zu erhalten. Überschreiten Sie diese Grenze regelmäßig, kann dies Auswirkungen auf Ihre Sozialversicherungsfreiheit haben.

Die Minijob-Grenze wird regelmäßig an den Mindestlohn angepasst und liegt 2026 bei einem monatlichen Verdienst, der sich aus dem aktuellen Mindestlohn multipliziert mit 130 ergibt. Da der Mindestlohn 2026 auf einen allgemein bekannten Wert gestiegen ist, liegt die Grenze entsprechend höher als in den Vorjahren.

Ja, Ihr Nebenjob kann Ihre staatlichen Leistungen beeinflussen, da Einkünfte aus Beschäftigungen auf den Bedarf angerechnet werden können. Es gibt jedoch einen Freibetrag, der Ihnen erlaubt, einen bestimmten Betrag pro Monat anrechnungsfrei zu verdienen, der regelmäßig angepasst wird.

Der Stundenlohn ist der tatsächliche Lohn, den Sie pro Arbeitsstunde von Ihrem Arbeitgeber erhalten. Der kalkulatorische Stundensatz ist ein betriebswirtschaftlicher Wert, der zusätzlich zu Ihrem Lohn auch Arbeitgeberanteile, Gemeinkosten und Gewinnmargen umfasst und oft für Angebote oder interne Verrechnungen genutzt wird.

Ja, Sie können mehrere Minijobs gleichzeitig ausüben, aber die Verdienstgrenze gilt für die Summe aller Minijobs. Wenn Sie also zwei Minijobs haben, dürfen die monatlichen Einkünfte zusammen die Minijob-Grenze nicht überschreiten, sonst werden die Jobs sozialversicherungspflichtig.

Quellen & Stand 09.07.2026

MS

StudySmarter-Redaktion

Finanz-Redaktion · StudySmarter
Marie macht Finanzthemen für Studierende verständlich – von der ersten Versicherung bis zum ersten Sparplan.

Redaktionell geprüft. Alle Zahlen mit Quellenangabe, Stand 09.07.2026. Dieser Artikel ist Finanzbildung – keine Rechts- oder Steuerberatung.

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