Stromkostenrechner Deine monatlichen Stromkosten im Blick
Stromkosten berechnen leicht gemacht: Unser Stromkostenrechner zeigt dir, was Strom in deiner WG oder im Studentenzimmer wirklich kostet – jetzt ausprobieren.
- Eingabe: Jahresverbrauch in kWh oder Gerätenutzung schätzen
- Eingabe: aktueller Strompreis deines Tarifs (Cent/kWh
- Ausgabe: monatliche und jährliche Stromkosten auf einen Blick
- Optionaler WG-Modus: Kosten automatisch auf Mitbewohner:innen aufteilen
Stromkosten berechnen leicht gemacht – so funktioniert es
Eingabe: Jahresverbrauch in kWh oder Gerätenutzung schätzen
Du fragst dich, wie viel Strom dich monatlich wirklich kostet und ob du zu viel zahlst? Mit einem Stromkostenrechner gibst du einfach deinen Jahresverbrauch und den aktuellen Strompreis deines Anbieters ein – und siehst innerhalb von Sekunden, was dich Strom pro Monat und Jahr kostet. So behältst du den Überblick und findest gezielt Sparpotenziale.
AUF EINEN BLICK
- Eingabe: aktueller Strompreis deines Tarifs (Cent/kWh
- Ausgabe: monatliche und jährliche Stromkosten auf einen Blick
- Optionaler Haushaltsmodus: Kosten automatisch auf weitere Personen aufteilen
- Tipp: Stromrechnung zur Hand nehmen – Zählernummer und kWh-Verbrauch stehen dort
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Wie funktioniert unser Stromkostenrechner?
Durchschnittlicher Jahresverbrauch Singlehaushalt laut Bundesnetzagentur beachten
Der Einstieg ist denkbar einfach: Du gibst entweder deinen bekannten Jahresverbrauch in Kilowattstunden ein – den findest du auf deiner letzten Jahresabrechnung oder auf dem Zählerstand-Dokument deines Anbieters – oder du schätzt deinen Verbrauch anhand typischer Geräte und ihrer Nutzungsdauer. Wer keine Abrechnung zur Hand hat, kann sich an Erfahrungswerten für Ein-Personen-Haushalte orientieren, die wir weiter unten in diesem Artikel erläutern.
Im zweiten Schritt trägst du den Arbeitspreis deines Stromtarifs ein. Dieser wird in Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) angegeben und steht in deinem Stromvertrag oder im Online-Kundenportal deines Anbieters. Wichtig: Der Arbeitspreis ist nicht identisch mit dem Gesamtpreis auf deiner Rechnung, denn dazu kommt noch die monatliche Grundgebühr, die unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch anfällt. Unser Rechner berücksichtigt beide Komponenten, damit du ein realistisches Bild deiner Gesamtkosten bekommst.
Die Ausgabe des Rechners zeigt dir übersichtlich die monatlichen und die jährlichen Stromkosten – aufgeschlüsselt nach Arbeitspreis und Grundgebühr. So siehst du auf einen Blick, welcher Anteil deiner Rechnung fix ist und welcher sich durch geringeren Verbrauch tatsächlich senken lässt. Besonders praktisch ist der optionale Haushalts-Modus: Gibst du die Anzahl der Personen in deinem Haushalt ein, teilt der Rechner die Gesamtkosten automatisch pro Kopf auf – fair, transparent und ohne lästige Taschenrechner-Runden beim Monatsende.
Für alle, die ihren Verbrauch noch nicht genau kennen, bietet der Rechner außerdem eine Geräte-Schätzfunktion. Du wählst typische Haushaltsgeräte aus – Laptop, Kühlschrank, Waschmaschine, Herd – und gibst an, wie viele Stunden du sie täglich oder wöchentlich nutzt. Der Rechner ermittelt daraus einen Näherungswert für deinen Jahresverbrauch. Das ist keine perfekte Messung, aber ein hilfreicher Anhaltspunkt, bevor du deine nächste Jahresabrechnung in Händen hältst.
AUF EINEN BLICK
- Ein-Personen-Haushalte verbrauchen oft weniger als der Bundesdurchschnitt
- Wichtige Kostentreiber: Laptop, Gaming-PC, Kühlschrank, E-Herd, Waschmaschine
- Grundgebühr (Netzentgelt) ist ein Fixkostenblock und fällt unabhängig vom Verbrauch an
- Abschlagszahlungen vs. tatsächliche Jahresabrechnung – Unterschiede kennen
Was kostet Strom für Sparer:innen typischerweise?
Laptop: deutlich stromsparender als Desktop-PC – genaue Watt-Angabe im Gerätehandbuch prüfen
Die Bundesnetzagentur veröffentlicht regelmäßig Richtwerte für den durchschnittlichen Jahresverbrauch von Haushalten nach Personenanzahl. Ein Singlehaushalt liegt dem Bundesdurchschnitt zufolge bei etwa 1.300 bis 1.500 kWh pro Jahr. Wer in einer kleinen Wohnung ohne eigenständigen Haushalt mit Herd, Gefrierfach und mehreren großen Geräten lebt, kommt häufig auf niedrigere Werte – je nach Ausstattung und Nutzungsverhalten auch deutlich darunter.
Die tatsächlichen Kosten hängen dabei von drei Faktoren ab: dem Verbrauch, dem Arbeitspreis und der Grundgebühr. Letztere ist ein Fixkostenblock, der jeden Monat anfällt, unabhängig davon, ob du viel oder wenig Strom verbrauchst. Gerade bei niedrigem Verbrauch macht die Grundgebühr einen überproportional großen Anteil der Gesamtrechnung aus. Das bedeutet: Selbst wer sehr sparsam lebt, kann seine Stromkosten nicht beliebig weit senken – die Grundgebühr bildet gewissermaßen den Boden.
Die größten Kostentreiber in einem typischen Singlehaushalt sind Geräte mit hoher Leistungsaufnahme oder langer täglicher Betriebszeit. Dazu zählen Kühlschrank (läuft rund um die Uhr), E-Herd (hohe Momentanleistung beim Kochen), Waschmaschine (Heizung des Wassers besonders energieintensiv) sowie Gaming-PC und große Monitore. Ein Laptop hingegen ist deutlich stromsparender als ein Desktop-PC und verursacht über das Jahr gerechnet nur einen Bruchteil der Kosten. Wer zusätzlich einen Wäschetrockner nutzt, erhöht seinen Verbrauch erheblich – viele Haushalte teilen sich Trockner oder nutzen Trockenständer, was sich rechnet.
AUF EINEN BLICK
- Kühlschrank läuft 24/7 – Energieeffizienzklasse entscheidend (A vs. ältere Klassen
- Waschmaschine: Kaltwäsche-Programm reduziert Stromverbrauch erheblich
- Gaming-PC + Monitor: oft größter Einzelverbraucher im Haushalt
- Standby-Verbrauch summiert sich: Steckerleiste mit Schalter spart messbar Kosten
Stromverbrauch der häufigsten Geräte im Haushalt
Die Hauptmieterin oder der Hauptmieter schließt meist den Stromvertrag ab und haftet
Ein Laptop verbraucht je nach Modell und Auslastung zwischen etwa 20 und 60 Watt – ein Desktop-PC mit separatem Monitor kommt schnell auf das Drei- bis Fünffache. Wer seinen Laptop statt eines Gaming-Desktops nutzt, kann allein dadurch über das Jahr gerechnet einen spürbaren Teil seines Verbrauchs einsparen. Die genauen Watt-Angaben findest du im Gerätehandbuch oder auf dem Typenschild an der Rückseite des Geräts. Für die Berechnung im Rechner multiplizierst du die Leistung in Kilowatt mit den täglichen Betriebsstunden und den Tagen im Jahr – das ergibt den Jahresverbrauch in kWh.
Der Kühlschrank ist in den meisten Haushalten der verbraucharme Dauerbrenner, der 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr läuft. Entscheidend ist dabei die Energieeffizienzklasse: Moderne Geräte der besten EU-Effizienzklassen verbrauchen deutlich weniger als ältere Modelle aus früheren Jahrzehnten. Wer in eine Wohnung mit einem alten Kühlschrank zieht, der noch nach den veralteten Klassen A++ oder gar A+ eingestuft ist, sollte wissen, dass diese Bezeichnungen nach dem neuen EU-Label von 2021 nicht mehr den Spitzenklassen entsprechen. Ein regelmäßiges Abtauen verhindert Eisbildung, die den Kompressor zusätzlich belastet.
Bei der Waschmaschine steckt das größte Einsparpotenzial im Waschprogramm: Kaltwäsche bei 20 °C oder 30 °C statt 60 °C reduziert den Energiebedarf erheblich, weil das Aufheizen des Wassers den Löwenanteil des Stromverbrauchs ausmacht. Zusätzlich lohnt es sich, die Maschine möglichst voll zu beladen, bevor man sie einschaltet – halbe Trommel bedeutet annähernd gleicher Energieaufwand bei halbierter Wäschemenge pro Waschgang. Schleuderprogramme mit niedrigerer Drehzahl schonen zwar die Kleidung, hinterlassen aber mehr Restfeuchte und verlängern so die Trockenzeit.
Gaming-PCs inklusive Monitor und Peripherie gehören im heimischen Arbeitszimmer zu den potenziell größten Einzelverbrauchern. Hochwertige Gaming-Grafikkarten können unter Volllast mehrere Hundert Watt ziehen. Wer täglich mehrere Stunden zockt, summiert so über den Monat eine beachtliche Kilowattstundenzahl auf. Energiesparmodi, die automatisch die Leistung bei Nicht-Nutzung drosseln, und das vollständige Ausschalten statt Standby-Betrieb helfen, den Verbrauch im Zaum zu halten. Ähnliches gilt für Spielekonsolen, die im Standby-Modus oft mehr verbrauchen, als viele Nutzer:innen vermuten.
AUF EINEN BLICK
- Interne Aufteilung: gleichmäßig pro Kopf ist am gerechtesten und konfliktärmsten
- Abrechnungs-Apps (z. B. Splitwise) können dabei helfen – kein Anbieter-Endorsement
- Bei Untermietverhältnis: Strom oft in Warmmiete enthalten – Mietvertrag prüfen
- Wechsel des Stromanbieters: Vertragsinhaber:in muss zustimmen
Strom in der WG: Wer zahlt was?
1. LED-Beleuchtung: niedrigster Verbrauch bei gleichem Lichtniveau
In den meisten WGs schließt die Hauptmieterin oder der Hauptmieter den Stromvertrag ab und steht damit gegenüber dem Anbieter als alleinige:r Vertragspartner:in in der Pflicht. Das bedeutet: Zahlen Mitbewohner:innen ihren Anteil nicht, haftet die Hauptmieterin oder der Hauptmieter trotzdem für die gesamte Rechnung. Diese Konstellation ist nicht unüblich, erfordert aber ein klares internes Abrechnungssystem, um Konflikte zu vermeiden.
Die gerechteste und konfliktärmste Methode ist die gleichmäßige Aufteilung der Gesamtkosten pro Kopf. Wer anfängt, den Verbrauch einzelner Personen zu messen und individuell abzurechnen, landet schnell in aufwendigen und oft strittigen Diskussionen – gerade dann, wenn eine Person einen Gaming-PC betreibt und eine andere nur einen Laptop nutzt. Viele WGs einigen sich daher auf eine monatliche Pauschale pro Kopf, die am Ende des Jahres mit der tatsächlichen Abrechnung des Anbieters abgeglichen wird. Apps wie Splitwise können dabei helfen, Zahlungen zu verfolgen und Schulden automatisch zu verrechnen – ein konkretes Produktendorsement ist das nicht, solche Tools gibt es von verschiedenen Anbietern.
Bei Untermietverhältnissen ist die Lage häufig anders: Oft ist Strom in der sogenannten Warmmiete enthalten, was bedeutet, dass der:die Untermieter:in keinen direkten Kontakt mit dem Stromanbieter hat. In diesem Fall lohnt ein Blick in den Mietvertrag, um zu verstehen, wie Nebenkosten abgerechnet werden. Manchmal ist eine Nebenkostenpauschale vereinbart, manchmal werden tatsächliche Kosten jährlich abgerechnet und es gibt entweder eine Nachzahlung oder eine Gutschrift. Wer hier keine Klarheit hat, sollte das Gespräch mit der Hauptmieterin oder dem Hauptmieter suchen – denn Überraschungsnachzahlungen sind im Studienbudget besonders schmerzhaft.
AUF EINEN BLICK
- 2. Laptop statt Desktop bevorzugen, wo möglich
- 3. Kühlschrank nicht überfüllen, regelmäßig abtauen
- 4. Waschmaschine bei niedriger Temperatur und voller Trommel betreiben
- 5. Standby konsequent abschalten – Steckerleiste mit Schalter nutzen
Stromkosten senken: Tipps für den Alltag
Grundversorgungstarife sind meist teurer als Alternativtarife – Vergleich lohnt sich
Der einfachste Hebel mit sofortigem Effekt ist die Beleuchtung: LED-Lampen verbrauchen im Vergleich zu alten Glühbirnen einen Bruchteil der Energie bei gleichem Lichtniveau. Wer noch alte Leuchtmittel in der Wohnung hat, amortisiert eine neue LED-Birne oft schon innerhalb weniger Monate durch die eingesparten Stromkosten. Das gilt besonders für Bereiche, die lange täglich beleuchtet werden – Schreibtischlampe, Deckenleuchte im Wohnbereich, Küchenbeleuchtung.
Wo immer es möglich ist, lohnt sich die Wahl des Laptops gegenüber dem Desktop-PC. Im Alltag wird der Rechner vor allem für Texte, Recherche, Videokonferenzen und das Bearbeiten von Dokumenten genutzt – Aufgaben, die ein modernes Laptop problemlos und stromsparend erledigt. Wer dennoch auf einen leistungsstarken Desktop angewiesen ist, sollte zumindest auf Energiesparmodi achten und den PC nach der Nutzung vollständig ausschalten statt im Standby zu lassen.
Beim Kühlschrank helfen drei einfache Maßnahmen: erstens regelmäßiges Abtauen, damit sich keine isolierende Eisschicht bildet; zweitens das Vermeiden von zu kalten Einstellungen (für normale Lebensmittel reichen 7 °C im Kühlraum völlig aus); und drittens das Nicht-Überfüllen, damit die Luft zirkulieren kann. Gleichzeitig sollte der Kühlschrank möglichst weit von Wärmequellen wie Herd oder direkter Sonneneinstrahlung aufgestellt werden.
Die Waschmaschine bei niedrigen Temperaturen und mit voller Trommel zu betreiben ist ein weiterer wirkungsvoller Schritt. Moderne Waschmittel sind für kalte Programme ausgelegt und reinigen auch bei 30 °C zuverlässig. Wer pro Woche einen Waschgang von 60 °C auf 30 °C umstellt, kann seinen Verbrauch für dieses Gerät spürbar reduzieren. Zusätzlich gilt: Standby-Verbraucher wie Fernseher, Spielekonsolen, Router und Ladegeräte ziehen auch im Ruhezustand Strom. Steckerleisten mit Schalter machen es einfach, mehrere Geräte gleichzeitig vollständig vom Netz zu trennen.
AUF EINEN BLICK
- Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen im Kleingedruckten checken
- Bonusangebote in den echten Gesamtpreis umrechnen lassen
- Bei häufigem Umzug: kurze Vertragslaufzeiten oder Verträge ohne Mindestlaufzeit bevorzugen
- Anbieterwechsel: alter Anbieter wird vom neuen in der Regel automatisch gekündigt
Stromtarif wechseln – was gilt es zu beachten?
Strom ist ein regelmäßiger Fixkostenblock – sollte im Haushaltsbudget eingeplant sein
Wer seinen Strom über den Grundversorger bezieht, zahlt in der Regel mehr als bei einem Alternativtarif. Der Grundversorger ist das Unternehmen, das in deiner Region die Pflicht hat, Strom auch ohne Vertrag zu liefern – er ist quasi der Auffanganbieter. Das ist praktisch, wenn man gerade eingezogen ist und noch keinen eigenen Vertrag hat, aber auf Dauer meist keine günstige Option. Ein Vergleich verschiedener Anbieter und Tarife kann sich lohnen, wobei der tatsächliche Gesamtpreis inklusive Grundgebühr und ohne Einrechnung einmaliger Boni entscheidend ist.
Bonusangebote – etwa ein einmaliger Gutschein im ersten Vertragsjahr – sehen auf den ersten Blick verlockend aus, verzerren aber den echten Preis. Sinnvoller ist es, den Nettoverbrauchspreis sowie die Grundgebühr über die gesamte Vertragslaufzeit zu berechnen und erst dann zu vergleichen. Achtung auch beim Kleingedruckten: Manche Tarife haben Mindestlaufzeiten von zwölf oder sogar 24 Monaten und Kündigungsfristen von vier bis sechs Wochen vor Vertragsende. Wer diese Fristen verpasst, verlängert automatisch und ist erneut gebunden.
Für alle, die häufig umziehen – zum Beispiel bei einem Jobwechsel oder aus beruflichen Gründen –, sind Tarife ohne Mindestlaufzeit besonders interessant. Diese sogenannten monatlich kündbaren Tarife bieten maximale Flexibilität, auch wenn der Arbeitspreis manchmal etwas höher ist als bei Langzeitverträgen. Beim Umzug ist zu beachten, dass ein bestehender Stromvertrag in der Regel nicht automatisch an die neue Adresse übertragen wird – bei vielen Anbietern gibt es jedoch eine Umzugsregelung, bei der der Vertrag unter bestimmten Bedingungen am neuen Wohnort weitergeführt werden kann.
Grundsätzlich gilt: Den Stromvertrag nicht auf sich beruhen lassen. Wer einmal wechselt und dann jahrelang nicht mehr nachschaut, verliert möglicherweise Einsparpotenziale, weil sich die Marktpreise verändert haben. Ein jährlicher Kurzcheck, ob der aktuelle Tarif noch wettbewerbsfähig ist, kostet wenig Zeit und kann im Laufe der Zeit einige Euro einsparen – Geld, das anderswo sinnvoller eingesetzt werden kann.
AUF EINEN BLICK
- Einkommen und andere Förderungen decken Lebenshaltungskosten pauschal ab – genaue Posten selbst tracken
- Finanz-Score-Rechner hilft, alle monatlichen Ausgaben inklusive Nebenkosten zu erfassen
- Wer seinen Finanz-Überblick verbessert, kann gezielter sparen und investieren
- Nächster Schritt: Gehaltsabrechnung oder Brutto-Netto-Rechner nutzen
Stromkosten und Finanzen im Überblick behalten
Strom ist kein Luxus, sondern ein regelmäßiger Fixkostenblock – ähnlich wie Miete, GEZ-Beitrag oder Krankenversicherung. Im Gegensatz zu variablen Ausgaben wie Lebensmitteln oder Freizeitaktivitäten fällt die Stromrechnung jeden Monat an, unabhängig von deiner persönlichen Finanzlage. Deshalb gehört sie von Anfang an ins monatliche Haushaltsbudget einkalkuliert, idealerweise mit einem kleinen Puffer für Nachzahlungen, die am Jahresende entstehen können, wenn der tatsächliche Verbrauch höher war als die geleisteten Abschläge.
Staatliche Leistungen und andere Förderungen wie das Kindergeld – das aktuell 259 Euro monatlich beträgt – decken Lebenshaltungskosten pauschal ab. Das bedeutet, sie sind nicht zweckgebunden: Es liegt an dir, diese Mittel so einzuteilen, dass Miete, Strom, Lebensmittel und alle anderen Posten gedeckt sind. Wer seine Ausgaben nicht aktiv trackt, läuft Gefahr, am Monatsende ohne Reserve dazustehen – ein klassisches Problem, das sich mit ein wenig Systematik leicht vermeiden lässt.
Das Verfolgen aller monatlichen Ausgaben inklusive Nebenkosten wie Strom ist der erste Schritt zu einem echten Finanzüberblick. Wer weiß, was er ausgibt, kann gezielt Bereiche identifizieren, in denen sich Einsparpotenziale verbergen. Gleichzeitig lassen sich mittelfristige Ziele – zum Beispiel ein Notgroschen, eine erste Investition oder eine größere Anschaffung – konkreter planen, wenn die monatliche Kostenbasis klar ist. Gerade wenn Einkommen und Ausgaben oft knapp beieinander liegen, macht dieser Überblick einen echten Unterschied.
Wer seinen Finanzüberblick systematisch verbessern möchte, kann mit dem Finanz-Score-Rechner von StudySmarter alle monatlichen Ausgaben – inklusive Stromkosten, Nebenkosten und weiterer Fixkosten – erfassen und auswerten. Das Ergebnis gibt dir einen schnellen Eindruck davon, wo du finanziell stehst und wo du gezielt ansetzen kannst, um besser zu sparen oder investieren zu lernen.
Fazit: Stromkosten kennen, Budget im Griff behalten
Bereit, deine Finanzen aufs nächste Level zu bringen? Probiere jetzt den StudySmarter Finanz-Score-Rechner aus und erhalte einen vollständigen Überblick über deine monatlichen Ausgaben – inklusive Strom, Miete und weiterer Fixkosten.
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Häufige Fragen
Um deinen monatlichen Stromverbrauch zu berechnen, addierst du die Leistungsaufnahme aller Geräte in Watt, multiplizierst sie mit der täglichen Nutzungsdauer in Stunden und teilst das Ergebnis durch 1000, um Kilowattstunden zu erhalten. Multipliziere diesen Tageswert mit 30, um einen Monatswert zu bekommen, und vergleiche ihn mit deiner letzten Stromrechnung.
Der Strompreis pro Kilowattstunde in Deutschland liegt 2026 für Haushaltskunden in einem Bereich, der sich aus Beschaffung, Netzentgelten, Umlagen und Steuern zusammensetzt. Konkrete Durchschnittswerte schwanken je nach Region und Tarif, aber du findest aktuelle Vergleichswerte auf unabhängigen Verbraucherportalen oder in der monatlichen Statistik des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft.
Ein durchschnittlicher Einpersonenhaushalt in Deutschland verbraucht pro Jahr deutlich weniger Strom als ein Mehrpersonenhaushalt, üblich sind Werte zwischen 1.000 und 1.500 Kilowattstunden. Der genaue Verbrauch hängt stark von der Wohnungsgröße, der Anzahl der Bewohner und der Nutzung von Elektrogeräten wie Kühlschrank, Laptop und Herd ab.
Ob du einen eigenen Stromvertrag abschließen musst, hängt von deiner Wohnsituation ab: In einer eigenen Wohnung bist du in der Regel selbst für den Stromvertrag verantwortlich, während in einem Mehrfamilienhaus oder einer Wohngemeinschaft oft ein Vertrag für die gesamte Wohnung besteht. Kläre dies vor dem Einzug mit deinem Vermieter oder der Hausverwaltung, um doppelte Kosten oder Stromsperren zu vermeiden.
Um Stromkosten fair in einer Wohngemeinschaft zu teilen, ist die einfachste Methode, die Gesamtrechnung durch die Anzahl der Mitbewohner zu teilen, unabhängig vom individuellen Verbrauch. Wenn du eine gerechtere Verteilung möchtest, kannst du mit einem Strommessgerät den Verbrauch einzelner Geräte oder Zimmer erfassen, aber das ist oft unverhältnismäßig aufwendig für den geringen Unterschied.
Ein Anbieterwechsel lohnt sich in Deutschland häufig, weil die Grundversorgungstarife oft teurer sind als alternative Tarife, und du kannst durch einen Wechsel mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Achte dabei auf die Kündigungsfristen, die oft bei sechs Wochen liegen, und nutze Vergleichsportale, um einen Tarif mit kurzer Vertragslaufzeit und Preisgarantie zu wählen.
Im Haushalt verbrauchen vor allem der Kühlschrank, der Herd oder das Kochfeld sowie elektrische Heizgeräte wie Heizlüfter oder Heizdecken am meisten Strom. Auch ein älterer Fernseher, ein Gaming-PC mit leistungsstarker Grafikkarte und ein Wäschetrockner sind Stromfresser, während Laptop, Smartphone und LED-Leuchten vergleichsweise wenig verbrauchen.
Stromkosten kannst du in Deutschland nur dann von der Steuer absetzen, wenn sie beruflich oder betrieblich veranlasst sind, etwa als Anteil deines Arbeitszimmers oder bei einer doppelten Haushaltsführung. Als reine Privatkosten für deinen Haushaltsstrom sind sie nicht absetzbar, aber du kannst die Stromkosten für ein häusliches Arbeitszimmer anteilig über die Werbungskosten geltend machen, wenn du die Voraussetzungen erfüllst.
Quellen & Stand 09.07.2026
- Bundesfinanzministerium, Rahmen
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