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Value Investing für Anfänger: So findest du unterbewertete Aktien

Value Investing ist eine langfristige Anlagestrategie, bei der du Aktien kaufst, die unter ihrem inneren Wert notieren. Du profitierst, wenn der Markt die Unterbewertung erkennt und der Kurs steigt.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Value Investing setzt auf Fundamentalanalyse statt auf Trends oder Hype.
  • Der innere Wert eines Unternehmens wird mit Kennzahlen wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis geschätzt.
  • Die Strategie erfordert Geduld und einen langfristigen Anlagehorizont.
  • Eine Sicherheitsmarge schützt dich vor Bewertungsfehlern und Marktschwankungen.

01 · Grundlagen

Was ist Value Investing?

Value Investing ist eine Anlagestrategie, bei der du Aktien unter ihrem geschätzten inneren Wert kaufst. Der Ansatz stammt von Benjamin Graham und wurde von Warren Buffett populär gemacht.

Der Kern dieser Strategie liegt in der Annahme, dass der Börsenkurs eines Unternehmens nicht immer dessen tatsächlichen Wert widerspiegelt. Du suchst gezielt nach Aktien, bei denen der Marktpreis unter dem liegt, was du nach gründlicher Analyse als inneren Wert ermittelst. Diese Differenz ist deine Sicherheitsmarge und schützt dich vor Bewertungsfehlern.

Value Investing funktioniert nicht in Wochen oder Monaten. Du brauchst einen langfristigen Anlagehorizont und die Bereitschaft, auch längere Phasen auszuhalten, in denen deine Aktien hinter dem Gesamtmarkt zurückbleiben. Der Ansatz verlangt, dass du dich gegen die vorherrschende Marktmeinung stellst und antizyklisch handelst.

Die Strategie steht im direkten Gegensatz zur Markteffizienzhypothese. Diese Theorie besagt, dass alle verfügbaren Informationen bereits in den Kursen eingepreist sind und du durch Analyse keine dauerhaften Überrenditen erzielen kannst. Value-Investoren gehen dagegen davon aus, dass Märkte immer wieder irrational reagieren und dadurch Kaufgelegenheiten entstehen.

Kurz erklärt

Value Investing

Eine Anlagestrategie, die auf den Kauf von Aktien abzielt, deren Börsenkurs unter dem inneren Wert des Unternehmens liegt. Der innere Wert wird durch Fundamentalanalyse ermittelt.

Der Unterschied zwischen Preis und Wert ist die Grundlage für deine potenzielle Rendite.

02 · Schritt für Schritt

So bestimmst du den inneren Wert eines Unternehmens

Den inneren Wert kannst du nicht exakt messen, aber mit verschiedenen Methoden näherungsweise bestimmen. Je größer der Abschlag zum Börsenkurs, desto höher ist deine Sicherheitsmarge.

Für die Ermittlung des inneren Werts stehen dir mehrere Methoden zur Verfügung, die du auch kombinieren kannst. Keine davon liefert ein exaktes Ergebnis, aber jede hilft dir, eine fundierte Schätzung vorzunehmen. Je sorgfältiger du rechnest, desto besser kannst du beurteilen, ob der aktuelle Börsenkurs einen ausreichenden Abschlag bietet.

Beim Discounted-Cash-Flow-Verfahren rechnest du alle erwarteten zukünftigen Geldzuflüsse auf den heutigen Tag zurück. Diese Methode eignet sich besonders, um das langfristige Potenzial eines Unternehmens zu beurteilen. Der Substanzwert dagegen schaut auf die Bilanz: Du bewertest das gesamte Unternehmensvermögen und ziehst davon alle Schulden ab.

Die relative Bewertung vergleicht das Unternehmen mit anderen Firmen derselben Branche. Du siehst so, ob eine Aktie im Branchenvergleich günstig oder teuer bewertet ist. Für deine Kaufentscheidung gilt: Je größer die Differenz zwischen innerem Wert und aktuellem Börsenkurs, desto höher ist deine Sicherheitsmarge.

01

Discounted Cash Flow (DCF)

Du ermittelst den Gegenwartswert aller erwarteten zukünftigen Geldzuflüsse. Diese Methode beurteilt das langfristige Potenzial eines Unternehmens.

02

Substanzwert

Du bewertest das Unternehmensvermögen abzüglich seiner Schulden. Das ist eine Art 'Was bleibt übrig'-Rechnung auf Basis der Bilanz.

03

Relative Bewertung

Du vergleichst das Unternehmen mit anderen Firmen derselben Branche. So schätzt du ein, ob die Bewertung im Branchenvergleich günstig oder teuer ist.

03 · Vergleich

Value Investing im Vergleich zu Growth Investing

Value Investing und Growth Investing sind zwei gegensätzliche Ansätze. Während Value auf unterbewertete Substanz setzt, kauft Growth in Unternehmen mit hohem Wachstumstempo.

Value Investing und Growth Investing verfolgen unterschiedliche Ziele. Während du als Value-Investor unterbewertete Unternehmen mit solidem Fundament suchst, kaufen Growth-Investoren Aktien von Firmen mit überdurchschnittlichem Wachstum. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung, aber sie passen zu unterschiedlichen Anlegertypen.

Der wesentliche Unterschied zeigt sich bei der Bewertung. Value-Aktien weisen typischerweise ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis auf, weil der Markt das Unternehmen skeptisch beurteilt. Growth-Aktien haben oft ein hohes KGV, da Anleger bereits zukünftiges Wachstum im Preis vorwegnehmen. Das macht sie anfälliger für starke Kursschwankungen.

Für dein Depot musst du dich nicht zwingend für eine Seite entscheiden. Beide Strategien können sich ergänzen, wenn du breit streuen möchtest. Ein Mix aus wertorientierten und wachstumsstarken Titeln kann dein Risiko über verschiedene Marktphasen hinweg ausgleichen.

Unterschiede zwischen Value Investing und Growth Investing
Value InvestingGrowth Investing
FokusUnterbewertete Unternehmen mit solidem FundamentUnternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstum
BewertungNiedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
AnlagehorizontLangfristig, oft mehrere Jahre
RisikoValue Traps, lange Underperformance

04 · Checkliste

Wichtige Fundamentaldaten für deine Analyse

Für die Fundamentalanalyse ziehst du quantitative Kennzahlen aus Jahresabschlüssen heran. Diese Werte helfen dir, die wirtschaftliche Substanz eines Unternehmens einzuschätzen.

Für die Fundamentalanalyse ziehst du quantitative Kennzahlen aus Jahresabschlüssen und Quartalsberichten heran. Diese Werte helfen dir, die wirtschaftliche Substanz eines Unternehmens einzuschätzen und zu entscheiden, ob eine Aktie tatsächlich unterbewertet ist. Die Zahlen allein reichen aber nicht aus, du musst sie immer im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell interpretieren.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis setzt den Aktienkurs ins Verhältnis zum Gewinn je Aktie. Ein niedriger Wert kann auf eine Unterbewertung hindeuten, aber auch auf ein Unternehmen mit echten Problemen. Deshalb prüfst du zusätzlich den Free Cash Flow, also den freien Geldzufluss nach Investitionen, und die Eigenkapitalquote als Maß für die finanzielle Stabilität.

  • Prüfe das Kurs-Gewinn-Verhältnis im Vergleich zum Branchendurchschnitt und zur eigenen Historie des Unternehmens.
  • Achte auf die Gewinnstabilität über mehrere Jahre, nicht nur auf das letzte Quartal.
  • Vergleiche Brutto- und Nettomarge mit Wettbewerbern, um die Preissetzungsmacht einzuschätzen.
  • Nutze den Free Cash Flow als Hinweis darauf, ob das Unternehmen aus eigener Kraft investieren und wachsen kann.

Diese Kennzahlen solltest du prüfen

01

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Ein niedriger Wert kann auf eine Unterbewertung hindeuten.

02

Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV): Zeigt das Verhältnis von Marktwert zu Buchwert.

03

Free Cash Flow (FCF): Der freie Geldzufluss nach Investitionen.

04

Eigenkapitalquote: Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme.

05

Gewinnstabilität: Wie konstant sind die Gewinne über mehrere Jahre?

06

Margen: Wie hoch sind Brutto- und Nettomarge im Branchenvergleich?

05 · Was gilt

Vier Grundtypen von Value-Investoren

Value Investing ist keine Einheitsstrategie. Je nach Vorgehen und Risikobereitschaft kannst du unterschiedliche Wege wählen, um unterbewertete Aktien zu finden.

Value Investing ist keine Einheitsstrategie. Je nach Vorgehen, Denkweise und Risikobereitschaft kannst du unterschiedliche Wege wählen, um unterbewertete Aktien zu finden. Die vier wichtigsten Ausprägungen unterscheiden sich vor allem darin, wie stark du dich auf Kennzahlen, auf antizyklische Käufe oder auf unternehmerische Einflussnahme konzentrierst.

Der klassische Value-Investor arbeitet systematisch mit Kennzahlen wie KGV und KBV und hält Aktien langfristig. Der Deep-Value-Investor kauft stark gefallene, unbeliebte Aktien und braucht dafür emotionale Robustheit. Der GARP-Investor sucht wachstumsstarke, aber fair bewertete Unternehmen, während der aktivistische Investor mit größeren Anteilen Einfluss auf die Unternehmensstrategie nimmt.

Für den Einstieg ist der klassische Ansatz meist am besten geeignet. Er beruht auf klaren Zahlen statt auf Bauchgefühl und lässt sich mit überschaubarem Aufwand umsetzen. Der klassische Value-Investor verfolgt in der Regel einen langfristigen Buy-and-Hold-Ansatz und nutzt Markteinbrüche als Gelegenheit zum Kaufen.

Passt zu dir, wenn du...

·Klassisches Value Investing: systematisch mit Kennzahlen wie KGV und KBV arbeitest.
·Deep Value Investing: antizyklisch in stark gefallene, unbeliebte Aktien investierst.
·GARP-Investor: wachstumsstarke, aber fair bewertete Unternehmen suchst.
·Aktivistischer Investor: mit größeren Anteilen Einfluss auf die Unternehmensstrategie nehmen willst.

Eher nicht, wenn du...

·Klassisches Value Investing: schnelle Kursgewinne erwartest.
·Deep Value Investing: keine langen Durststrecken aushalten kannst.
·GARP-Investor: unsichere Wachstumsprognosen nicht einschätzen willst.
·Aktivistischer Investor: nicht über ausreichend Kapital und Branchenkenntnis verfügst.

06 · Fehler vermeiden

Typische Fehler beim Value Investing

Nicht jede günstige Aktie ist automatisch ein gutes Investment. Einige Fallen können deine Rendite schmälern oder zu Verlusten führen.

Nicht jede günstige Aktie ist automatisch ein gutes Investment. Manche Titel sind aus gutem Grund billig, etwa weil das Geschäftsmodell dauerhaft schwächelt oder die Branche vor strukturellen Problemen steht. Diese sogenannten Value Traps können dein Kapital über Jahre binden, ohne dass sich der erhoffte Kursanstieg einstellt.

Ein weiterer häufiger Fehler ist die zu geringe Streuung. Wenn du zu stark auf wenige Einzelwerte setzt, erhöhst du dein Verlustrisiko erheblich. Gerade beim Deep Value Investing, wo einzelne Unternehmen auch insolvent werden können, ist eine breite Diversifikation notwendig, um Totalausfälle auszugleichen.

  • Kaufe nicht ohne ausreichenden Abschlag zum inneren Wert, sonst fehlt dir die Sicherheitsmarge.
  • Verkaufe nicht zu früh, nur weil der Markt die Unterbewertung nicht sofort erkennt.
  • Verlasse dich nicht nur auf Zahlen, sondern prüfe auch Managementqualität und Wettbewerbsposition.
  • Halte lange Durststrecken aus, statt bei der ersten Underperformance hektisch umzuschichten.

Diese Fehler solltest du vermeiden

·Value Traps: Du kaufst eine Aktie, die aus gutem Grund günstig ist, etwa wegen eines dauerhaft schwächelnden Geschäftsmodells.
·Zu geringe Streuung: Du setzt zu stark auf wenige Einzelwerte und erhöhst dein Verlustrisiko.
·Ungeduld: Du verkaufst zu früh, weil der Markt die Unterbewertung nicht sofort erkennt.
·Fehlende Sicherheitsmarge: Du kaufst ohne ausreichenden Abschlag zum inneren Wert.
·Ignorieren qualitativer Faktoren: Du verlässt dich nur auf Zahlen und übersiehst Managementprobleme oder Wettbewerbsnachteile.

07 · Schritt für Schritt

So gehst du als Anfänger beim Value Investing vor

Ein strukturierter Ablauf hilft dir, passende Value-Aktien zu finden und langfristig zu halten. Die regelmäßige Überprüfung deiner Investments bleibt dabei wichtig.

Ein strukturierter Ablauf hilft dir, passende Value-Aktien zu finden und langfristig zu halten. Du beginnst mit der Analyse der Fundamentaldaten, bevor du dich mit dem Management und der Wettbewerbssituation beschäftigst. Erst wenn alle Punkte überzeugen, legst du deine Sicherheitsmarge fest und triffst eine Kaufentscheidung.

Sieh dir die Jahres- und Quartalsberichte genau an und achte auf Kennzahlen wie KGV, Eigenkapitalquote und Free Cash Flow. Informiere dich anschließend über die Firmenführung: Handelt das Management langfristig, wie geht es mit Krisen um und gab es in der Vergangenheit Skandale oder Prozesse? Auch die Konkurrenzsituation ist entscheidend, denn das Unternehmen sollte auch künftig eine führende Position in seiner Branche einnehmen können.

Kaufe nur, wenn der Börsenkurs deutlich unter deinem geschätzten inneren Wert liegt. Danach heißt es: langfristig halten und nicht bei jeder kleinen Marktbewegung umschichten. Überprüfe deine Investmentparameter regelmäßig, aber handle nur, wenn sich die fundamentale Situation des Unternehmens ändert.

01

Fundamentaldaten prüfen

Sieh dir Jahres- und Quartalsberichte an. Achte auf Kennzahlen wie KGV, Eigenkapitalquote und Free Cash Flow.

02

Management beurteilen

Informiere dich über die Firmenführung. Handelt das Management langfristig und wie geht es mit Krisen um?

03

Konkurrenzsituation einschätzen

Prüfe, ob das Unternehmen auch künftig eine führende Position in seiner Branche einnehmen kann.

04

Sicherheitsmarge festlegen

Kaufe nur, wenn der Börsenkurs deutlich unter deinem geschätzten inneren Wert liegt.

05

Langfristig halten

Vermeide hektisches Umschichten. Überprüfe deine Investmentthese in regelmäßigen Abständen.

08 · Hintergrund

Value Investing mit Fonds und ETFs

Du musst nicht zwingend Einzelaktien auswählen. Auch Fonds und ETFs können eine Value-Strategie abbilden und dir die Einzeltitelauswahl abnehmen.

Du musst nicht zwingend Einzelaktien auswählen, um von der Value-Strategie zu profitieren. Investmentfonds und börsengehandelte Indexfonds (ETFs) können eine Value-Strategie abbilden und dir die Einzeltitelauswahl abnehmen. Solche Produkte filtern Aktien nach Kennzahlen wie einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis oder einem hohen Buchwert.

Der Vorteil liegt in der automatischen Streuung. Du partizipierst an der Strategie, ohne jede Aktie selbst analysieren zu müssen. Das reduziert den Zeitaufwand erheblich und senkt das Risiko, das mit der Auswahl einzelner Titel verbunden ist. Allerdings solltest du die zugrunde liegenden Kriterien des Fonds oder Index genau prüfen, denn nicht jeder Value-ETF setzt die gleichen Schwerpunkte.

Für den Einstieg eignen sich breit aufgestellte Value-ETFs, die nach transparenten Regeln zusammengestellt sind. Sie bieten dir eine kostengünstige Möglichkeit, die Strategie kennenzulernen und erste Erfahrungen zu sammeln. Achte bei der Auswahl auf die Gewichtung der Einzelwerte und darauf, ob der Fonds tatsächlich Value-Kriterien konsequent anwendet.

Für viele Anleger ist die Zusammenstellung eines Portfolios aus einzelnen Value-Aktien zu aufwendig. Eine Alternative sind Investmentfonds oder börsengehandelte Indexfonds (ETFs), die nach Value-Kriterien zusammengestellt sind.

Solche Produkte filtern Aktien nach Kennzahlen wie einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis oder einem hohen Buchwert. Du partizipierst damit an der Strategie, ohne jede Aktie selbst analysieren zu müssen.

Achte bei der Auswahl auf die zugrunde liegenden Kriterien des Fonds oder Index. Nicht jeder Value-ETF setzt die gleichen Schwerpunkte, etwa bei der Gewichtung von Branchen oder Regionen.

09 · Kosten

Steuern auf Gewinne aus Value-Aktien

Gewinne aus dem Verkauf von Aktien und Ausschüttungen sind steuerpflichtig. Die Höhe deiner Abgaben hängt von deinem persönlichen Steuersatz und den Freibeträgen ab.

Gewinne aus dem Verkauf von Aktien und Ausschüttungen sind in Deutschland steuerpflichtig. Auf deine Kapitalerträge fällt die Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent an, zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer. Bevor du Steuern zahlst, kannst du jedoch deinen Sparer-Pauschbetrag nutzen.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt im Jahr 2026 bei 1000 EUR pro Person und Jahr. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag auf 2000 EUR pro Jahr. Erst wenn deine Kapitalerträge diesen Freibetrag übersteigen, wird die Abgeltungsteuer fällig.

Für Erträge aus Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet, dass 30 Prozent deiner Erträge aus Aktienfonds steuerfrei bleiben und nur auf den Rest Abgeltungsteuer anfällt. Für Einzelaktien gilt diese Teilfreistellung nicht, dort wird der volle Gewinn besteuert.

10 · Was gilt

Lohnt sich Value Investing für dich?

Value Investing eignet sich besonders für Anleger mit einem langen Atem und Interesse an Unternehmensanalyse. Kurzfristige Gewinne sind mit dieser Strategie nicht zu erwarten.

Geeignet, wenn du...

·einen langfristigen Anlagehorizont von mehreren Jahren hast.
·dich für Geschäftsmodelle und Bilanzen interessierst.
·ruhig bleiben kannst, wenn Kurse vorübergehend fallen.
·antizyklisch handeln möchtest, also kaufen, wenn andere verkaufen.

Weniger geeignet, wenn du...

·schnelle Kursgewinne erwartest.
·dich nicht regelmäßig mit Unternehmen beschäftigen willst.
·starken Wert auf kurzfristige Performance legst.
·dich von Marktmeinungen leiten lässt statt von eigener Analyse.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026