Ratgeber · Investieren
Value Investing einfach erklärt: So findest du unterbewertete Aktien
Value Investing ist eine Anlagestrategie, bei der du Aktien kaufst, deren Börsenkurs unter ihrem inneren Wert liegt. Die Herausforderung besteht darin, diesen inneren Wert zuverlässig zu bestimmen und geduldig auf die Kurskorrektur zu warten.
11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Value Investing zielt auf Aktien, deren Preis unter dem fundamentalen Unternehmenswert liegt.
- Die Sicherheitsmarge ist die Differenz zwischen innerem Wert und aktuellem Kurs.
- Bewertungskennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis helfen bei der Einschätzung.
- Die Strategie erfordert Geduld und eine langfristige Perspektive.
01 · Grundlagen
Was ist Value Investing?
Value Investing ist eine Anlagestrategie, die auf den Erwerb von unterbewerteten Vermögenswerten abzielt. Kauf- und Verkaufsentscheidungen orientieren sich am Verhältnis des aktuellen Preises zum realwirtschaftlichen Gegenwert, dem inneren Wert.
Der Kern dieser Strategie liegt im Verhältnis von Preis und Wert. Du kaufst ein Wertpapier nur, wenn der aktuelle Börsenkurs unter dem von dir ermittelten inneren Wert liegt. Dieses Verhältnis wird als Preis-Wert-Verhältnis (P/W) bezeichnet und ist beim Value Investing kleiner als 1.
Die Strategie gehört zur Fundamentalanalyse. Sie unterscheidet sich damit grundlegend von Ansätzen, die auf technischer Analyse oder der kurzfristigen Nachrichtenlage beruhen. Empirische Studien zeigen, dass mit dieser Art von Stil-Investments risikoadjustierte Überrenditen im Vergleich zu einem Marktindex wie dem DAX möglich sind.
Für dich bedeutet das: Du suchst gezielt nach einzelnen Aktien, ein Prozess, der auch als Stock Picking bekannt ist. Du nutzt zeitlich begrenzte Ineffizienzen an den Finanzmärkten aus, bei denen der Preis eines Unternehmens nicht seinen realwirtschaftlichen Gegenwert widerspiegelt.
Kurz erklärt
Value Investing
Eine Anlagestrategie, bei der Wertpapiere vorwiegend unter Bezugnahme auf ihren inneren Wert gekauft oder verkauft werden. Ziel ist es, Aktien zu erwerben, deren Börsenkurs unter diesem inneren Wert liegt.
Die Strategie gehört zur Fundamentalanalyse und unterscheidet sich grundlegend von technischer Analyse oder reinem Nachrichtenhandel.
02 · Grundlagen
Der innere Wert als zentrale Messgröße
Der innere Wert eines Unternehmens ist der Ausgangspunkt jeder Value-Investing-Entscheidung. Er wird mithilfe der Fundamentalanalyse ermittelt und kann vom aktuellen Marktpreis abweichen.
Der innere Wert, auch intrinsischer oder fairer Wert genannt, ist der rechnerische Gegenwert eines Unternehmens. Er wird anhand von Fundamentaldaten wie Gewinn, Umsatz, Schulden und Wachstumspotenzial bestimmt. Der Marktwert hingegen entsteht durch Angebot und Nachfrage an der Börse.
Die Differenz zwischen diesen beiden Größen ist der Ausgangspunkt deiner Anlageentscheidung. Weicht der kalkulierte innere Wert stark vom aktuellen Aktienkurs ab, entsteht eine Gelegenheit. Je nach verwendeter Bewertungsmethode fällt diese Abweichung unterschiedlich deutlich aus.
Du solltest dir bewusst sein, dass die Bestimmung des inneren Wertes immer auf Annahmen beruht. Deine eigene Einschätzung kann falsch sein. Genau deshalb ist der Preis, den du zu zahlen bereit bist, so entscheidend.
Kurz erklärt
Innerer Wert
Der innere Wert, auch intrinsischer oder fairer Wert genannt, ist der realwirtschaftliche Gegenwert eines Unternehmens. Er wird anhand von Fundamentaldaten wie Gewinn, Umsatz, Schulden und Wachstumspotenzial berechnet.
Der Marktwert ergibt sich aus Angebot und Nachfrage, der innere Wert aus der Analyse der Unternehmenssubstanz.
03 · Schritt für Schritt
So funktioniert die Fundamentalanalyse
Die Fundamentalanalyse ist das Werkzeug, mit dem du den inneren Wert eines Unternehmens bestimmst. Sie kombiniert quantitative Kennzahlen mit qualitativen Faktoren wie der Qualität des Managements.
Die Fundamentalanalyse kombiniert quantitative und qualitative Faktoren. Du prüfst zunächst die harten Zahlen aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Cashflow. Dazu gehören Gewinn, Umsatz, Schuldenstand und das Wachstumspotenzial des Unternehmens.
Im zweiten Schritt bewertest du weiche Faktoren. Dazu zählen die Robustheit des Geschäftsmodells, die Qualität des Managements und mögliche Wettbewerbsvorteile. Diese Einschätzungen sind subjektiv und machen den Unterschied zwischen einer reinen Kennzahlen-Betrachtung und einer fundierten Unternehmensanalyse aus.
Für die Berechnung des inneren Wertes stehen dir verschiedene Methoden zur Verfügung:
- Das Discounted-Cashflow-Verfahren ermittelt den heutigen Wert zukünftiger Zahlungsströme.
- Der Vergleich mit Branchenkennzahlen nutzt Multiplikatoren wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder das Kurs-Buchwert-Verhältnis.
- Die Analyse des Geschäftsmodells beurteilt die langfristige Stabilität der Erträge.
Quantitative Analyse
Du prüfst Kennzahlen aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Cashflow. Dazu gehören Gewinn, Umsatz, Schulden und Wachstumspotenzial.
Qualitative Analyse
Du bewertest Faktoren wie die Robustheit des Geschäftsmodells, die Qualität des Managements und mögliche Wettbewerbsvorteile des Unternehmens.
Berechnung des inneren Wertes
Aus den gesammelten Daten ermittelst du einen fairen Unternehmenswert. Methoden wie das Discounted-Cashflow-Verfahren oder der Vergleich mit Branchenkennzahlen helfen dabei.
Vergleich mit dem Marktpreis
Du vergleichst den berechneten inneren Wert mit dem aktuellen Börsenkurs. Liegt der Kurs deutlich darunter, ist die Aktie ein Kaufkandidat.
04 · Checkliste
Kurs-Gewinn-Verhältnis und andere Bewertungskennzahlen
Bewertungskennzahlen helfen dir, eine erste Einschätzung zu treffen, ob eine Aktie günstig oder teuer ist. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist dabei eine der bekanntesten Größen.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) setzt den Aktienkurs ins Verhältnis zum Gewinn je Aktie. Ein niedriges KGV kann ein erster Hinweis auf eine Unterbewertung sein. Du solltest dich aber nicht allein auf diese eine Kennzahl verlassen, da sie auch ein überdurchschnittliches Ertragsrisiko anzeigen kann.
Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) vergleicht den Marktwert mit dem bilanziellen Eigenkapital. Ein Wert unter 1 kann auf Substanzwert hindeuten. Die Dividendenrendite zeigt die jährliche Ausschüttung im Verhältnis zum Aktienkurs und kann ebenfalls ein Signal sein.
Die direkte Größe für deine Strategie ist das Preis-Wert-Verhältnis (P/W). Es setzt den Marktpreis ins Verhältnis zu dem von dir berechneten inneren Wert. Beim Value Investing soll dieses Verhältnis kleiner als 1 sein.
Wichtige Kennzahlen für Value-Investoren
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Setzt den Aktienkurs ins Verhältnis zum Gewinn je Aktie. Ein niedriges KGV kann auf eine Unterbewertung hindeuten.
Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV): Vergleicht den Marktwert mit dem bilanziellen Eigenkapital. Ein Wert unter 1 kann auf Substanzwert hindeuten.
Dividendenrendite: Zeigt die jährliche Ausschüttung im Verhältnis zum Aktienkurs. Eine überdurchschnittliche Dividendenrendite kann ein Value-Signal sein.
Preis-Wert-Verhältnis (P/W): Das direkte Verhältnis von Marktpreis zu innerem Wert. Beim Value Investing sollte es kleiner als 1 sein.
05 · Grundlagen
Die Sicherheitsmarge als Risikopuffer
Die Sicherheitsmarge ist ein zentrales Konzept des Value Investing. Sie schützt dich vor Fehleinschätzungen bei der Bewertung und vor unerwarteten Marktentwicklungen.
Die Sicherheitsmarge, im Englischen margin of safety, ist die Differenz zwischen dem inneren Wert eines Wertpapiers und dessen Marktpreis. Du kaufst nur, wenn der Preis deutlich unter dem inneren Wert liegt. Diese Marge dient der Risikobegrenzung und dem Kapitalerhalt.
Je größer die Sicherheitsmarge ist, desto geringer ist dein Risiko. Sie federt Fehleinschätzungen bei deiner Bewertung ab. Selbst wenn deine Berechnung des inneren Wertes zu optimistisch war, schützt dich der Abschlag vor größeren Verlusten.
Ein Beispiel: Du berechnest den inneren Wert einer Aktie mit 50 Euro. Du kaufst sie aber erst bei einem Kurs von 35 Euro. Die Differenz von 15 Euro ist deine Sicherheitsmarge.
Kurz erklärt
Sicherheitsmarge
Die Sicherheitsmarge, im Englischen margin of safety, ist die Differenz zwischen dem inneren Wert eines Wertpapiers und dessen Marktpreis. Ein Value-Investor kauft nur, wenn der Preis deutlich unter dem inneren Wert liegt.
Je größer die Sicherheitsmarge, desto geringer ist das Risiko für den Investor. Sie dient der Risikobegrenzung und dem Kapitalerhalt.
06 · Checkliste
Unterbewertete Aktien erkennen
Unterbewertete Aktien zu finden, ist der Kern des Value Investing. Du suchst nach Unternehmen, deren Preis gemessen am inneren Wert zu niedrig ist.
Die Suche nach unterbewerteten Aktien ist ein aktiver Prozess. Du vergleichst den aktuellen Marktpreis mit deiner eigenen Bewertung des Unternehmens. Kurzfristige negative Nachrichten können den Kurs drücken, ohne die langfristigen Fundamentaldaten zu verschlechtern.
Solche Situationen entstehen oft durch Marktübertreibungen oder eine kurzfristige negative Stimmung. Du prüfst dann, ob die Substanz des Unternehmens intakt ist. Ist das der Fall, kann eine Kaufgelegenheit vorliegen.
Folgende Anzeichen können auf eine Unterbewertung hindeuten:
- Der Aktienkurs liegt deutlich unter dem von dir berechneten inneren Wert.
- Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist im Branchenvergleich niedrig.
- Das Kurs-Buchwert-Verhältnis liegt unter 1 oder nahe bei 1.
- Das Unternehmen zahlt eine überdurchschnittliche Dividendenrendite.
Anzeichen für eine mögliche Unterbewertung
Der Aktienkurs liegt deutlich unter dem von dir berechneten inneren Wert.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist im Branchenvergleich niedrig.
Das Kurs-Buchwert-Verhältnis liegt unter 1 oder nahe bei 1.
Das Unternehmen zahlt eine überdurchschnittliche Dividendenrendite.
Kurzfristige negative Nachrichten haben den Kurs gedrückt, ohne die langfristigen Fundamentaldaten zu verschlechtern.
07 · Vergleich
Value Investing im Vergleich zu anderen Anlagestrategien
Value Investing unterscheidet sich grundlegend von Strategien, die auf technischer Analyse oder Momentum beruhen. Der Fokus liegt auf der Unternehmenssubstanz statt auf Kursverläufen.
Während du als Value-Investor unterbewertete Aktien mit niedrigen Kennzahlen suchst, setzen Growth-Investoren auf Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial. Diese Wachstumswerte weisen oft hohe Bewertungskennzahlen auf, da das erwartete Wachstum bereits im Preis enthalten ist.
Der Zeithorizont ist bei beiden Strategien langfristig, die Logik dahinter ist jedoch verschieden. Du wartest als Value-Investor darauf, dass der Markt die Unterbewertung korrigiert. Ein Growth-Investor hält die Aktie, solange das Wachstum anhält.
In den letzten Jahren wurden Value-Aktien oft von hoch bewerteten Wachstumswerten überflügelt. Niedrigzinsen und Tech-Booms spielten Growth-Strategien in die Karten. Im Jahr 2022 übertrafen Substanzaktien den Gesamtmarkt jedoch erstmals seit langer Zeit wieder deutlich.
| Value Investing | Growth Investing | |
|---|---|---|
| Fokus | Unterbewertete Aktien mit niedrigem Preis im Verhältnis zum inneren Wert | |
| Bewertung | Niedrige Kennzahlen wie KGV oder KBV | |
| Zeithorizont | Langfristig, bis der Markt die Unterbewertung korrigiert | |
| Risiko | Fehlbewertung, Konzentrationsrisiko, Geduld erforderlich |
08 · Was gilt
Volatilität und Diversifikation beim Value Investing
Value Investing setzt oft auf eine bewusste Auswahl weniger Aktien. Das erhöht das Konzentrationsrisiko, kann aber auch die Abhängigkeit vom Erfolg einzelner Investments steigern.
Das erhöht das Konzentrationsrisiko, da dein Erfolg stärker vom Schicksal einzelner Unternehmen abhängt. Eine breite Streuung über verschiedene Branchen kann dieses Risiko abmildern.
Du musst akzeptieren, dass der Aktienkurs kurzfristig schwanken kann, solange die Fundamentaldaten stimmen. Die Sicherheitsmarge dient dir dabei als Puffer gegen Fehleinschätzungen. Ein Verkauf bei kurzfristigen Kursschwankungen aus Panik widerspricht der Logik dieser Strategie.
Dein Vorgehen sollte so aussehen:
- Du streust dein Kapital über mehrere unterbewertete Unternehmen aus verschiedenen Branchen.
- Du hältst die Aktien langfristig, bis der Markt die Unterbewertung korrigiert.
- Du nutzt die Sicherheitsmarge als Puffer gegen Fehleinschätzungen.
So gehst du vor
Das vermeidest du
09 · Hintergrund
Warren Buffett und die Weiterentwicklung der Strategie
Warren Buffett hat das Value Investing geprägt und weiterentwickelt. Sein Fokus verlagerte sich von reinen Bewertungskennzahlen auf die Kombination aus fairen Preisen und herausragender Unternehmensqualität.
Benjamin Graham gilt als Begründer des Value Investing. Sein 1934 veröffentlichtes Buch Security Analysis legte die theoretische Grundlage. Ein wichtiges Konzept daraus ist die Sicherheitsmarge, die Differenz zwischen innerem Wert und Marktpreis.
Warren Buffett, ein Schüler Grahams, entwickelte die Strategie unter dem Einfluss seines Geschäftspartners Charlie Munger weiter. Er verlagerte den Fokus von reinen Bewertungskennzahlen auf die Kombination von fairen Preisen und herausragender Unternehmensqualität. Buffett spezialisierte sich auf Unternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen.
Diese Weiterentwicklung wird auch als Quality Investing bezeichnet. Du achtest dabei nicht nur auf einen niedrigen Preis, sondern auch auf die Qualität des Geschäftsmodells und die Stärke des Unternehmens im Wettbewerb.
Benjamin Graham gilt als Begründer des Value Investing. Sein 1934 veröffentlichtes Buch Security Analysis legte die theoretische Grundlage. Ein wichtiges Konzept daraus ist die Sicherheitsmarge, die Differenz zwischen innerem Wert und Marktpreis.
Warren Buffett, ein Schüler Grahams, entwickelte die Strategie unter dem Einfluss seines Geschäftspartners Charlie Munger weiter. Er verlagerte den Fokus von reinen Bewertungskennzahlen auf die Kombination von fairen Preisen und herausragender Unternehmensqualität.
Buffett spezialisierte sich auf Unternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen. Sein Unternehmen Berkshire Hathaway gilt als eines der erfolgreichsten Beispiele für die langfristige Anwendung der Value-Strategie.
Auch Peter Lynch trug zur Bekanntheit des Value Investing bei. Er kombinierte die Analyse von Fundamentaldaten mit der Beobachtung von Konsumtrends und Alltagsprodukten.
10 · Grundlagen
Buy-and-Hold als passende Haltedauer
Der Buy-and-Hold-Ansatz passt zum Value Investing, weil die Korrektur einer Unterbewertung Zeit braucht. Du kaufst eine Aktie und hältst sie über Jahre, statt auf kurzfristige Kursbewegungen zu reagieren.
Die Strategie setzt darauf, dass sich der innere Wert eines Unternehmens über die Zeit im Aktienkurs widerspiegelt.
Marktanpassungen können Jahre dauern. Diese Geduld ist ein zentraler Bestandteil der Strategie und macht sie für ungeduldige Anleger ungeeignet. Du musst bereit sein, auch Phasen zu durchstehen, in denen der Markt deine Einschätzung nicht teilt.
Value Investing und Buy-and-Hold ergänzen sich, weil beide auf langfristige Wertentwicklung setzen. Ein häufiger Umschlag deines Portfolios würde die Strategie verwässern und Transaktionskosten verursachen.
Kurz erklärt
Buy-and-Hold-Ansatz
Beim Buy-and-Hold kaufst du Wertpapiere und hältst sie langfristig, unabhängig von kurzfristigen Kursschwankungen. Die Strategie setzt darauf, dass sich der innere Wert eines Unternehmens über die Zeit im Aktienkurs widerspiegelt.
Value Investing und Buy-and-Hold ergänzen sich, weil beide auf Geduld und langfristige Wertentwicklung setzen.
11 · Fehler vermeiden
Typische Fehler beim Value Investing
Value Investing erfordert Disziplin und eine sorgfältige Analyse. Einige Fehler können die Rendite schmälern oder zu Verlusten führen.
Ein häufiger Fehler ist der Kauf einer Aktie nur wegen eines niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnisses. Du musst die Ursache für die niedrige Bewertung prüfen. Ein niedriges KGV kann auf ein überdurchschnittliches Ertragsrisiko oder eine hohe Insolvenzwahrscheinlichkeit hindeuten.
Ein weiterer Fehler ist das Ignorieren qualitativer Faktoren. Die Qualität des Managements und die Robustheit des Geschäftsmodells sind entscheidend für den langfristigen Erfolg. Du solltest diese Faktoren nicht zugunsten einer reinen Kennzahlen-Betrachtung vernachlässigen.
Diese Fehler solltest du vermeiden:
- Du kaufst eine Aktie nur wegen eines niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnisses, ohne die Ursache zu prüfen.
- Du ignorierst qualitative Faktoren wie die Qualität des Managements oder die Robustheit des Geschäftsmodells.
- Du verkaufst zu früh, weil der Markt die Unterbewertung nicht sofort korrigiert.
- Du konzentrierst dein Portfolio auf wenige Unternehmen und erhöhst damit die Abhängigkeit vom Erfolg einzelner Investments.
Diese Fehler solltest du vermeiden
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