Unternehmensanleihen für Studenten: Dein sanfter Einstieg in die Welt der festen Zinsen
Du willst dein Erspartes nicht auf dem Girokonto versauern lassen, aber Aktien sind dir zu wackelig? Unternehmensanleihen könnten die Lösung sein. Wir erklären dir, wie sie funktionieren, worauf du achten musst und wie du als Student startest.
Warum Unternehmensanleihen auch für dich als Student relevant sind
Du bekommst von deinen Eltern oder vom Staat Geld, arbeitest nebenbei oder hast ein Stipendium. Am Ende des Monats bleibt vielleicht ein kleiner Betrag übrig, den du nicht sofort ausgibst. Dieses Geld auf dem Girokonto zu parken, ist bequem, aber es verliert durch die Inflation an Kaufkraft. Du zahlst sozusagen dafür, dass du dein Geld der Bank leihen darfst.
Aktien sind für viele Studierende abschreckend, weil die Kurse täglich stark schwanken können. Wenn du aber in ein paar Jahren eine Reise machen, einen Führerschein finanzieren oder die erste eigene Wohnung einrichten willst, möchtest du nicht auf einen guten Börsentag warten müssen. Unternehmensanleihen bieten dir hier eine Alternative, weil sie planbare Zinszahlungen versprechen.
Der Staat hat sich in den letzten Jahren stark verschuldet, um Krisen abzufedern. Das bedeutet, dass die Zinsen für sichere Staatsanleihen wieder gestiegen sind. Davon profitieren auch Anleihen von Unternehmen, denn sie müssen dir als Anleger:in eine Risikoprämie zahlen. Für dich als Student heißt das: Du bekommst für dein Erspartes wieder eine spürbare Verzinsung, ohne dass du ein Aktienprofi sein musst.
Wichtig ist, dass du dir bewusst machst: Unternehmensanleihen sind kein Selbstläufer. Du musst dich mit ein paar Grundlagen beschäftigen, um nicht in eine Pleite-Falle zu tappen. Aber genau dabei helfen wir dir jetzt. Du wirst sehen, dass die Grundlagen einfacher sind, als du denkst, und dass du mit einem kleinen Depot schon loslegen kannst.
Die Grundlagen: Was ist eine Anleihe überhaupt?
Stell dir vor, dein Kumpel braucht 1.000 Euro für ein neues Fahrrad, hat aber das Geld nicht. Er verspricht dir, dir das Geld in zwei Jahren zurückzuzahlen und dir dafür jedes Jahr 30 Euro Zinsen zu geben. Du gibst ihm das Geld, bekommst einen Zettel als Beweis, und nach zwei Jahren bekommst du deine 1.000 Euro zurück. Genau so funktioniert eine Anleihe, nur eben mit einem großen Unternehmen oder einem Staat.
Das Unternehmen gibt eine Anleihe heraus, um sich Geld für Investitionen zu leihen. Du kaufst diese Anleihe, wirst also zum Gläubiger. Das Unternehmen zahlt dir während der Laufzeit einen festen Zins, den sogenannten Kupon. Am Ende der Laufzeit, dem Fälligkeitsdatum, bekommst du deinen Nennwert zurück, also das Geld, das du ursprünglich investiert hast.
Der entscheidende Unterschied zur Aktie ist, dass du kein Miteigentümer wirst. Du hast kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung und profitierst nicht von steigenden Gewinnen. Dafür hast du einen Rechtsanspruch auf deine Zinszahlungen. Geht das Unternehmen pleite, werden die Anleihegläubiger vor den Aktionären aus der Insolvenzmasse bezahlt. Das macht Anleihen im Durchschnitt sicherer als Aktien.
Anleihen haben immer einen Nennwert, meist 1.000 Euro, und einen Zinssatz. Der Kurs, zu dem du die Anleihe kaufst, kann aber von diesem Nennwert abweichen. Wenn die Zinsen am Markt steigen, fallen die Kurse alter Anleihen, weil sie weniger attraktiv sind. Wenn die Zinsen fallen, steigen die Kurse. Diesen Zusammenhang musst du verstehen, um nicht überrascht zu werden.
Wie funktionieren Unternehmensanleihen konkret?
Du kaufst eine Unternehmensanleihe über dein Wertpapierdepot. Das geht entweder direkt über die Börse, wo du einzelne Anleihen von Firmen wie Volkswagen, Siemens oder der Deutschen Telekom kaufen kannst. Oder du kaufst einen Anleihen-ETF, der viele verschiedene Anleihen bündelt. Für den Einstieg ist der ETF oft die einfachere Wahl, weil du sofort breit gestreut bist.
Der Ablauf ist simpel: Du zahlst den Kaufpreis plus Gebühren, und die Anleihe wird in deinem Depot verbucht. Ab jetzt erhältst du in der Regel einmal im Jahr deinen Kupon ausgezahlt. Dieser ist fest, das heißt, er ändert sich nicht, egal was an der Börse passiert. Am Ende der Laufzeit bekommst du den Nennwert gutgeschrieben, sofern das Unternehmen nicht pleitegeht.
Ein wichtiger Punkt ist die Restlaufzeit. Eine Anleihe mit einer Restlaufzeit von 10 Jahren reagiert viel stärker auf Zinsänderungen als eine mit 2 Jahren. Wenn du also nicht lange warten willst, wähle kürzere Laufzeiten. Für dich als Student, der vielleicht in 3 Jahren eine größere Anschaffung plant, sind Anleihen mit 2 bis 5 Jahren Restlaufzeit ideal.
Du musst auch wissen, dass du eine Anleihe nicht bis zum Ende halten musst. Du kannst sie jederzeit über die Börse verkaufen. Der Preis richtet sich dann nach Angebot und Nachfrage. Wenn die Zinsen seit deinem Kauf gestiegen sind, bekommst du weniger, als du bezahlt hast. Wenn sie gefallen sind, bekommst du mehr. Diese Kursgewinne oder Verluste sind bei Anleihen aber meist deutlich kleiner als bei Aktien.
Die Kosten: Was frisst deine Rendite?
Bevor du kaufst, solltest du die Kosten kennen, denn sie schmälern deinen Gewinn. Bei jeder Transaktion fallen Ordergebühren an, die bei deiner Bank oder deinem Broker anfallen. Diese können je nach Anbieter stark variieren. Als Student solltest du einen Broker wählen, der günstige Orders anbietet, oder du kaufst Sparpläne, die oft kostenlos sind.
Bei einzelnen Anleihen zahlst du zusätzlich den Spread, also den Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis. Dieser ist bei manchen Unternehmensanleihen hoch, besonders bei kleinen oder wenig gehandelten Papieren. Bei ETFs zahlst du eine laufende Verwaltungsgebühr, die sogenannte Total Expense Ratio (TER). Die liegt bei Anleihen-ETFs meist unter 0,25 Prozent pro Jahr.
Ein weiterer Kostenpunkt ist die Steuer. In Deutschland zahlst du auf Zinserträge die Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Es gibt aber einen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person. Das heißt: Wenn deine gesamten Kapitaleinkünfte unter diesem Betrag liegen, zahlst du keine Steuern, musst aber einen Freistellungsauftrag bei deinem Broker einrichten.
Vorsicht vor versteckten Kosten: Manche Anleihen haben ein vorzeitiges Kündigungsrecht des Emittenten, einen sogenannten Call. Das bedeutet, das Unternehmen kann die Anleihe vorzeitig zurückzahlen, wenn es für sie günstig ist. Das ist für dich als Anleger nachteilig, weil du das Geld dann neu anlegen musst, oft zu schlechteren Konditionen. Achte daher auf Anleihen ohne Call-Option.
Worauf du bei der Auswahl achten musst
Das Wichtigste ist die Bonität des Unternehmens. Ratingagenturen wie Moody's oder Standard & Poor's bewerten, wie wahrscheinlich eine Pleite ist. AAA ist die beste Note, dann folgen AA, A, BBB und so weiter. Alles unter BBB gilt als spekulativ, also als Hochzinsanleihe oder Junk-Bond. Für den Anfang solltest du nur Anleihen mit Investment-Grade-Rating kaufen, also BBB oder besser.
Du solltest auch auf die Branche achten. Unternehmen aus stabilen Branchen wie Versorger oder Telekommunikation sind oft sicherer als Start-ups oder Airlines. Aber Vorsicht: Auch ein großes Unternehmen kann in Schieflage geraten, wie die Beispiele der letzten Jahre gezeigt haben. Streuung ist daher das Zauberwort. Kaufe nicht alles von einer Firma, sondern verteile dein Geld auf mehrere Anleihen oder nutze einen ETF.
Ein weiteres Kriterium ist die Verzinsung. Eine hohe Rendite klingt verlockend, ist aber oft ein Warnsignal. Wenn ein Unternehmen dir 8 Prozent Zinsen bietet, während andere nur 3 Prozent zahlen, dann glaubt der Markt, dass das Risiko hoch ist. Frage dich immer: Warum zahlt mir dieses Unternehmen so viel? Die Antwort ist meist: Weil es sein Geld dringend braucht und anders kein Kapital bekommt.
Achte auf die Währung. Kaufe nur Anleihen in Euro, sonst hast du ein Währungsrisiko. Wenn du eine Anleihe in US-Dollar kaufst und der Dollar fällt, verlierst du Geld, auch wenn die Anleihe selbst gut läuft. Als Student hast du keine Währungsspekulation nötig. Bleib bei Euro, das ist einfacher und du schläfst besser.
Typische Fehler, die du als Einsteiger vermeiden solltest
Der größte Fehler ist, alles in eine einzige Anleihe zu stecken. Wenn dieses eine Unternehmen pleitegeht, ist dein ganzes Geld weg. Du solltest daher niemals mehr als 10 Prozent deines Vermögens in eine einzelne Anleihe investieren. Besser ist ein Anleihen-ETF, der manchmal hunderte verschiedene Anleihen enthält und damit das Risiko stark reduziert.
Ein weiterer Fehler ist, die Zinsentwicklung zu ignorieren. Wenn du eine Anleihe mit 4 Prozent kaufst und die Zinsen steigen auf 6 Prozent, dann ist deine Anleihe weniger wert. Du kannst sie dann nur mit Verlust verkaufen. Wenn du sie aber bis zum Ende hältst, bekommst du dein Geld zurück. Überlege also vorher, ob du die Laufzeit wirklich durchhalten kannst.
Viele Anfänger verwechseln die Rendite mit dem Kupon. Der Kupon ist der Zins, den das Unternehmen zahlt. Die Rendite ist das, was du tatsächlich bekommst, wenn du die Anleihe zu einem anderen Kurs gekauft hast. Wenn du eine Anleihe über dem Nennwert kaufst, ist deine Rendite niedriger als der Kupon. Wenn du sie unter dem Nennwert kaufst, ist sie höher. Schau immer auf die Rendite, nicht auf den Kupon.
Der vierte Fehler ist Ungeduld. Anleihen sind keine Zockerei, sondern ein ruhiger Baustein. Wenn du ständig kaufst und verkaufst, zahlst du nur Gebühren und machst Fehler. Lege dein Geld in Anleihen an und lasse es liegen, bis die Laufzeit endet. Nur wenn du wirklich Geld brauchst, solltest du vorher verkaufen. Anleihen sind kein Tagesschau-Thema, sondern ein langweiliger, aber solider Teil deines Portfolios.
So gehst du konkret vor: Deine ersten Schritte
Zuerst brauchst du ein Wertpapierdepot. Wenn du noch keins hast, eröffne ein kostenloses Depot bei einem Online-Broker. Als Student bekommst du oft vergünstigte Konditionen. Du musst dich einmalig legitimieren und kannst dann sofort loslegen. Achte darauf, dass der Broker einen Sparerpauschbetrag automatisch berücksichtigt und dass die Gebühren transparent sind.
Als zweiter Schritt: Lege dein Budget fest. Investiere nur Geld, das du nicht für Notfälle brauchst. Eine gute Faustregel ist, dass du mindestens drei Monatsausgaben als Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto hast. Erst was darüber hinausgeht, kannst du in Anleihen stecken. Wenn du 500 Euro hast, ist das ein guter Anfang. Du musst nicht mit Tausenden starten.
Dann entscheide dich für die Anlageform. Für die meisten Studenten ist ein Anleihen-ETF die beste Wahl. Suche nach einem ETF, der in Euro-Unternehmensanleihen mit guter Bonität investiert. Achte auf die Laufzeit der enthaltenen Anleihen. Ein ETF mit kurzer Laufzeit, also 1 bis 3 Jahre, ist weniger schwankungsanfällig. Du kannst auch einen Sparplan auf einen solchen ETF einrichten, dann investierst du automatisch jeden Monat einen festen Betrag.
Wenn du dich für einzelne Anleihen interessierst, dann recherchiere gründlich. Lies die Unternehmensnachrichten, prüfe das Rating und schaue auf die Restlaufzeit. Kaufe nur Anleihen, die du verstehst. Wenn dir etwas unklar ist, lass es lieber sein. Es gibt genug andere Anlagemöglichkeiten. Nach dem Kauf protokollierst du dir das Fälligkeitsdatum und notierst dir, wann die Zinsen kommen. So behältst du den Überblick.
Wie Unternehmensanleihen in dein Gesamtportfolio passen
Unternehmensanleihen sind nicht dazu da, dich reich zu machen. Sie sind ein stabilisierender Baustein. Wenn du ein Portfolio aus Aktien und Anleihen aufbaust, dann gleichen sich die Schwankungen aus. Wenn die Aktien fallen, steigen oft die Anleihen, weil Anleger in sichere Häfen flüchten. Das nennt man Diversifikation, und genau davon profitierst du langfristig.
Für dich als Student kann eine einfache Aufteilung sinnvoll sein: 70 Prozent in einen breiten Aktien-ETF und 30 Prozent in einen Anleihen-ETF. Diese Mischung ist robust und wächst trotzdem. Wenn du eher risikoavers bist, kannst du das Verhältnis umdrehen. Wichtig ist, dass du dich damit wohlfühlst und nicht bei jedem Kursschwund panisch wirst.
Der Zeithorizont ist entscheidend. Wenn du in 5 Jahren eine größere Anschaffung planst, dann sind Anleihen mit 2 bis 3 Jahren Laufzeit ideal. Wenn du für die Rente sparst, dann sind Aktien besser geeignet, weil sie langfristig mehr Rendite bringen. Anleihen schützen dein Vermögen, aber sie vermehren es nicht stark. Sei dir darüber im Klaren, was du willst.
Denke daran, dass du dein Portfolio regelmäßig überprüfen solltest, aber nicht zu oft. Einmal im Jahr reicht völlig. Dann schaust du, ob die Aufteilung noch stimmt und ob du etwas anpassen willst. Wenn eine Anleihe fällig wird, überlegst du, ob du das Geld wieder anlegst oder ausgibst. So bleibst du flexibel und lernst mit der Zeit, wie der Markt funktioniert.
Dein Fahrplan für die nächsten 12 Monate
Im ersten Monat eröffnest du dein Depot und richtest deinen Freistellungsauftrag ein. Das dauert nur wenige Minuten, ist aber wichtig, damit du keine Steuern auf deine ersten Zinsen zahlst. Danach überweist du deinen ersten Betrag auf dein Verrechnungskonto. Du musst nicht viel sein, auch 100 Euro sind ein Anfang.
Im zweiten Monat kaufst du deinen ersten Anleihen-ETF oder deine erste einzelne Anleihe. Notiere dir, warum du dich für dieses Papier entschieden hast. So lernst du aus deinen Entscheidungen. Lege dir eine einfache Tabelle an, in der du alle Käufe, Zinszahlungen und Fälligkeiten notierst. Das hilft dir, den Überblick zu behalten.
In den Monaten drei bis sechs beobachtest du, wie sich deine Anlage entwickelt. Du wirst sehen, dass der Kurs mal steigt und mal fällt. Das ist normal. Wichtig ist, dass du nicht in Panik gerätst. Wenn du einen Sparplan eingerichtet hast, läuft alles automatisch. Du musst nichts tun, außer ab und zu auf dein Depot zu schauen.
Nach zwölf Monaten machst du eine erste Bilanz. Wie viel Zinsen hast du bekommen? Wie hat sich der Kurs entwickelt? Was hast du gelernt? Dann entscheidest du, ob du weitermachen willst und ob du deine Strategie anpasst. Vielleicht willst du dann auch in Aktien einsteigen. Mit dem Wissen aus diesem Artikel bist du jedenfalls bestens vorbereitet, um deine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.
Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.
Häufige Fragen
Ja, wenn du Geld hast, das du für 2 bis 5 Jahre nicht brauchst. Sie bieten feste Zinsen und sind weniger schwankungsanfällig als Aktien. Du solltest aber ein kleines Polster an Notgeld auf dem Tagesgeldkonto haben.
Mit einer Aktie wirst du Miteigentümer und trägst volles Risiko. Mit einer Anleihe wirst du Gläubiger und bekommst feste Zinsen. Bei einer Pleite werden Anleihegläubiger zuerst bezahlt, das macht Anleihen sicherer.
Du kannst schon mit 50 Euro pro Monat einen Sparplan auf einen Anleihen-ETF einrichten. Für einzelne Anleihen brauchst du meist mindestens 1.000 Euro. Der Einstieg über ETFs ist also deutlich flexibler.
Dann verlierst du dein Geld, zumindest teilweise. Du bekommst nur einen Bruchteil aus der Insolvenzmasse. Deshalb ist Streuung so wichtig. Kaufe nie nur eine einzige Anleihe, sondern nutze ETFs oder mehrere Papiere.
Ja, auf Zinserträge fällt Abgeltungsteuer an. Du hast aber einen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr. Wenn deine Einkünfte darunter liegen, zahlst du nichts, musst aber einen Freistellungsauftrag bei deinem Broker einreichen.
Ja, Anleihen sind börsentäglich handelbar. Du bekommst dann den aktuellen Kurs, der von den Zinsen abhängt. Wenn die Zinsen gestiegen sind, ist deine Anleihe weniger wert. Wenn sie gefallen sind, kannst du einen Gewinn mitnehmen.
Ein ETF ist ein Fonds, der viele Anleihen bündelt. Du kaufst einen kleinen Anteil an einem Korb voller Anleihen. Das senkt das Risiko, weil eine Pleite nur einen kleinen Teil ausmacht. ETFs sind günstig und einfach zu handeln.
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