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MagazineFinanzenInvestieren Thesaurierender ETF für Beamte
FinanzbildungInvestieren11 Min.

Thesaurierender ETF für Beamte: Dein Einstieg in den Vermögensaufbau

Beamte haben oft ein sicheres Einkommen, aber die Pension reicht später meist nicht. Ein thesaurierender ETF ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, schon jetzt Vermögen aufzubauen, ohne dich täglich um deine Geldanlage kümmern zu müssen.

ETF-SparplanBeamtenbesoldungAltersvorsorge
Brauche ich das?
Ja, unbedingt.
Die Pension deckt oft nicht den gewohnten Lebensstandard.
Was bringt es?
Automatisches Sparen
Zinsen und Dividenden werden direkt reinvestiert.
Ist das riskant?
Langfristig gering
Mit einem Welt-ETF streust du das Risiko breit.

Warum das Thema auch dich als Beamten betrifft

Du bist Beamter oder Beamtin und genießt eine besondere Sicherheit. Dein Gehalt kommt pünktlich, und eine Kündigung ist so gut wie ausgeschlossen. Diese Planbarkeit ist ein großes Privileg, das viele andere Arbeitnehmer nicht haben. Doch genau diese Sicherheit verleitet oft dazu, das Thema Geldanlage zu vernachlässigen. Du denkst vielleicht: Die Pension wird schon reichen, und das Beamtenverhältnis ist meine Altersvorsorge. Das ist ein gefährlicher Trugschluss.

Die gesetzliche Pension ist an deine Dienstjahre und deine Besoldungsgruppe gekoppelt. Sie erreicht in den meisten Fällen nicht dein letztes Nettogehalt. Oft bleibt eine Lücke von 20 bis 30 Prozent, die du selbst schließen musst, wenn du deinen Lebensstandard im Ruhestand halten willst. Hinzu kommt die Inflation, die deine Kaufkraft jedes Jahr ein Stück weit reduziert. Ein Euro, den du heute nicht anlegst, verliert an Wert, während die Preise für Miete, Energie und Lebensmittel steigen.

Gerade für Beamte ist es daher wichtig, frühzeitig eine private Vorsorge aufzubauen. Du hast den Vorteil, dass dein Einkommen sehr stabil ist. Das macht es dir leicht, einen Sparplan einzurichten, der automatisch läuft. Du musst nicht auf unregelmäßige Boni oder Provisionen hoffen. Ein fester Betrag, der am Monatsanfang von deinem Konto abgeht, ist eine einfache und effektive Strategie. So baust du dir neben deinen Pensionsansprüchen ein zusätzliches Vermögen auf.

Ein thesaurierender ETF ist dafür ein ideales Werkzeug. Er ist unkompliziert, kostengünstig und für den langfristigen Vermögensaufbau konzipiert. Du musst keine einzelnen Aktien analysieren oder den Markt timen. Du investierst einfach in die Weltwirtschaft und profitierst vom Wachstum der Unternehmen. Das ist keine Zockerei, sondern eine solide Basis für deine finanzielle Zukunft. Der folgende Artikel erklärt dir Schritt für Schritt, wie das funktioniert und worauf du achten solltest.

70%
des letzten Nettoeinkommens beträgt die Pension vor Steuern.
2.000+
Unternehmen sind in einem typischen Welt-ETF enthalten.
0,2%
liegt die jährliche Kostenquote vieler breit gestreuter ETFs.

Die Grundlagen: Was ist ein ETF und was bedeutet thesaurierend?

ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Fund, also ein börsengehandelter Fonds. Stell dir einen großen Korb vor, in dem viele verschiedene Aktien liegen. Ein ETF bildet einen bestimmten Index nach, zum Beispiel den DAX oder den MSCI World. Ein Index ist einfach eine Liste von Unternehmen, die nach bestimmten Regeln zusammengestellt wird. Wenn du einen ETF kaufst, kaufst du also einen winzigen Anteil an allen Unternehmen, die in diesem Index enthalten sind.

Der große Vorteil ist die Risikostreuung. Wenn ein einzelnes Unternehmen in dem Korb Pleite geht, verlierst du nur einen kleinen Teil deines Geldes. Die anderen Unternehmen gleichen das oft wieder aus. Ein ETF auf den MSCI World enthält zum Beispiel über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Damit bist du an der globalen Wirtschaft beteiligt, von Apple über Nestlé bis zur Deutschen Telekom. Du setzt nicht auf ein einzelnes Pferd, sondern auf das ganze Rennen.

Nun zum Begriff thesaurierend. Wenn Unternehmen Gewinne machen, schütten sie oft einen Teil davon als Dividende an ihre Aktionäre aus. Bei einem thesaurierenden ETF werden diese Ausschüttungen nicht an dich ausgezahlt, sondern automatisch wieder in den Fonds investiert. Das ist der Zinseszinseffekt, den du dir zunutze machst. Deine Anteile werden mehr wert, und im nächsten Jahr werden auf den höheren Wert wieder Dividenden gezahlt. So wächst dein Vermögen wie eine Schneekugel, die den Berg hinunterrollt.

Das Gegenteil ist ein ausschüttender ETF. Dort bekommst du die Dividenden regelmäßig auf dein Konto gutgeschrieben. Das kann sinnvoll sein, wenn du ein laufendes Zusatzeinkommen haben möchtest. Für den Vermögensaufbau ist die thesaurierende Variante jedoch oft die bessere Wahl. Du musst dich nicht um die Wiederanlage kümmern, und dein Geld arbeitet effizienter für dich. Gerade für einen langen Anlagehorizont von 20 oder 30 Jahren ist der Zinseszinseffekt ein entscheidender Vorteil.

So funktioniert ein Sparplan mit einem thesaurierenden ETF

Der Einstieg in die Welt der ETFs ist heute denkbar einfach. Du benötigst lediglich ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Das ist ein Konto, auf dem deine Wertpapiere aufbewahrt werden. Die Eröffnung dauert meist nur wenige Minuten und ist in der Regel kostenlos. Du musst dich einmalig per Video oder Postident-Verfahren ausweisen. Danach kannst du dein Depot mit deinem Girokonto verbinden und Geld überweisen.

Der nächste Schritt ist die Einrichtung eines Sparplans. Dabei legst du fest, welchen Betrag du monatlich investieren möchtest. Das kann schon ab 25 Euro pro Monat losgehen. Du wählst einen oder mehrere ETFs aus und bestimmst, wie viel Geld in welchen Fonds fließt. Ab dann läuft alles automatisch. Der Broker kauft an einem festgelegten Tag im Monat Anteile des ETFs für dich. Du musst dich um nichts weiter kümmern, außer dafür zu sorgen, dass genug Geld auf deinem Konto ist.

Ein Beispiel, um es zu verdeutlichen: Du richtest einen Sparplan über 200 Euro pro Monat auf einen MSCI World ETF ein. Im ersten Monat kaufst du Anteile für 200 Euro. Im zweiten Monat kaufst du wieder Anteile, egal ob der Kurs gestiegen oder gefallen ist. Ist der Kurs gefallen, bekommst du für dein Geld mehr Anteile. Ist er gestiegen, bekommst du weniger. Das nennt man den Cost-Average-Effekt. Über die Jahre gleichen sich Kursschwankungen so automatisch aus.

Das Schöne an einem Sparplan ist, dass du keine Marktkenntnisse brauchst. Du musst nicht wissen, ob die Aktie von Siemens gerade günstig oder teuer ist. Du investierst einfach regelmäßig und langfristig. Historisch gesehen ist der Aktienmarkt über Zeiträume von 15 Jahren oder mehr immer gewachsen. Es gibt keine Garantie für die Zukunft, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dein Vermögen wächst. Wichtig ist, dass du den Plan auch in schlechten Phasen durchziehst und nicht in Panik verkaufst.

Kosten und Steuern: Was du als Beamter wissen musst

Kosten sind ein wichtiges Thema bei der Geldanlage, denn sie schmälern deine Rendite. Bei ETFs gibt es zwei Arten von Kosten. Die erste ist die laufende Kostenquote, die sogenannte Total Expense Ratio (TER). Sie wird jährlich vom Fondsvermögen abgezogen und deckt die Verwaltungskosten ab. Bei breit gestreuten ETFs liegt sie meist unter 0,3 Prozent pro Jahr. Das klingt wenig, macht aber auf lange Sicht einen Unterschied. Achte darauf, dass die TER nicht zu hoch ist.

Die zweite Kostenart sind die Transaktionskosten beim Kauf und Verkauf. Viele Online-Broker bieten Sparpläne auf bestimmte ETFs komplett ohne Gebühr an. Das ist ein großer Vorteil, denn so fließt dein gesamter Betrag in den Fonds. Wenn du später einmal Anteile verkaufen möchtest, fällt eine kleine Ordergebühr an. Diese ist aber meist vernachlässigbar. Vergleiche die Konditionen der verschiedenen Anbieter, um die für dich günstigste Lösung zu finden.

Nun zum Thema Steuern, das für Beamte besonders relevant ist, da ihr Gehalt anders besteuert wird. Auf die Erträge aus deinem ETF musst du Abgeltungssteuer zahlen. Das sind 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Es gibt jedoch einen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person. Das bedeutet: Erträge bis zu dieser Höhe bleiben steuerfrei. Du solltest deinem Broker einen Freistellungsauftrag erteilen, damit er die Steuern erst ab diesem Betrag einbehält.

Ein Vorteil des thesaurierenden ETFs ist, dass du die Steuer nicht sofort auf die Dividenden zahlst, sondern erst beim Verkauf der Anteile. Das nennt man Steuerstundung. Dein Geld kann also länger ungeschmälert für dich arbeiten. Seit 2018 gibt es jedoch eine Vorabpauschale, die auch bei thesaurierenden Fonds jährlich besteuert wird. Sie ist an den Basiszinssatz gekoppelt und fällt in Jahren mit niedrigen Zinsen oft sehr gering aus. Dein Broker berechnet das automatisch und führt die Steuer ab. Du musst dich also nicht selbst darum kümmern.

Worauf du bei der Auswahl des richtigen ETFs achten solltest

Es gibt Tausende von ETFs auf dem Markt, und die Auswahl kann überwältigend sein. Für Einsteiger ist ein breit diversifizierter Welt-ETF die beste Wahl. Er bildet einen Index ab, der die größten Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern enthält. Der MSCI World und der FTSE All-World sind die bekanntesten Vertreter. Sie bieten dir eine solide Grundlage, ohne dass du dich um die Gewichtung einzelner Länder oder Branchen kümmern musst.

Achte auf die Fondsgröße und das Fondsvolumen. Ein ETF sollte ein gewisses Volumen haben, damit er liquide ist. Das bedeutet, dass du Anteile jederzeit kaufen und verkaufen kannst, ohne dass der Kurs stark abweicht. In der Praxis ist das bei den großen Anbietern wie iShares, Vanguard oder Xtrackers kein Problem. Diese Gesellschaften haben jahrzehntelange Erfahrung und ein hohes verwaltetes Vermögen. Das gibt dir Sicherheit.

Ein weiteres Kriterium ist die Replikationsmethode. Die meisten ETFs bilden ihren Index physisch ab, das heißt, sie kaufen die Aktien tatsächlich. Es gibt auch synthetische ETFs, die den Index über Tauschgeschäfte nachbilden. Für dich als Anleger ist der Unterschied in der Praxis gering. Physische ETFs sind jedoch etwas transparenter und verständlicher. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, wähle einen physisch replizierenden Fonds.

Vergiss nicht, auf die Währung zu achten. Viele Welt-ETFs sind in US-Dollar aufgelegt. Das ist kein Problem, da dein Depot in Euro geführt wird und die Wertentwicklung in Euro umgerechnet wird. Wechselkursschwankungen können die Rendite beeinflussen, gleichen sich aber langfristig oft aus. Du kannst auch einen ETF in Euro wählen, um dieses Risiko zu minimieren. Wichtiger als die Währung ist jedoch die breite Streuung und die niedrige Kostenquote.

Typische Fehler, die du als Beamter vermeiden solltest

Der erste Fehler ist, gar nicht erst anzufangen. Viele Beamte schieben das Thema Geldanlage auf, weil sie es für kompliziert halten oder Angst vor Verlusten haben. Doch die größte Gefahr ist nicht der Aktienmarkt, sondern die Inflation, die dein Erspartes auf dem Girokonto langsam aber sicher auffrisst. Du musst kein Experte werden, um mit einem ETF-Sparplan zu starten. Der schwierigste Schritt ist der erste, und der ist heute einfacher denn je.

Ein zweiter häufiger Fehler ist, zu viel auf einmal investieren zu wollen. Du hast vielleicht eine größere Summe auf dem Sparkonto und möchtest sie komplett in einen ETF stecken. Das kann riskant sein, wenn der Markt gerade hoch steht. Eine bessere Strategie ist, das Geld über mehrere Monate in den Sparplan einzuzahlen. So glättest du den Einstiegskurs und reduzierst das Risiko, genau am Höhepunkt zu kaufen. Du kannst den Sparplan auch jederzeit erhöhen oder aussetzen.

Der dritte Fehler ist, bei Kursschwankungen in Panik zu geraten. Der Aktienmarkt schwankt, das ist normal. Es wird immer wieder Phasen geben, in denen dein Depot im Minus ist. Wer dann verkauft, realisiert den Verlust und verpasst die anschließende Erholung. Du solltest deinen Sparplan als langfristige Verpflichtung sehen, die du nicht bei jedem Stimmungstief überdenkst. Schau am besten nur einmal im Quartal auf dein Depot, um unnötigen Stress zu vermeiden.

Ein vierter Fehler ist die Vernachlässigung der eigenen Absicherung. Bevor du mit dem Investieren beginnst, solltest du einen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto anlegen. Das sind etwa drei bis sechs Monatsgehälter, die du jederzeit abrufen kannst. Damit bist du für unerwartete Ausgaben wie eine Autoreparatur oder eine neue Waschmaschine gewappnet. So musst du deine ETFs nicht im falschen Moment verkaufen, nur weil du kurzfristig Geld brauchst.

Dein Fahrplan: So setzt du den Sparplan in den nächsten Wochen um

Woche eins: Informiere dich über die verschiedenen Online-Broker. Achte auf Kosten, Benutzerfreundlichkeit und Angebot an sparplanfähigen ETFs. Viele Anbieter haben Vergleichsportale auf ihren Websites. Du kannst auch unabhängige Finanzblogs lesen, um einen Eindruck zu bekommen. Wichtig ist, dass der Broker eine deutsche Einlagensicherung hat und von der BaFin reguliert wird. Das ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Woche zwei: Eröffne dein Depot. Das geht komplett online und dauert in der Regel nicht länger als 15 Minuten. Halte deinen Personalausweis bereit. Nach der Legitimationsprüfung erhältst du deine Zugangsdaten. Überweise dann einen kleinen Betrag, um die Funktionsweise zu testen. Du kannst auch direkt einen Sparplan einrichten. Beginne mit einem Betrag, der für dich angenehm ist und deine monatlichen Fixkosten nicht gefährdet. Lieber klein anfangen und später erhöhen.

Woche drei: Wähle deinen ersten ETF aus. Für den Start empfehle ich einen MSCI World oder einen FTSE All-World. Achte auf die Kostenquote und das Fondsvolumen. Richte den Sparplan auf einen festen Tag im Monat ein, zum Beispiel den ersten Werktag. Stelle sicher, dass dein Girokonto an diesem Tag ausreichend gedeckt ist. Du kannst auch mehrere Sparpläne einrichten, zum Beispiel 70 Prozent in den Welt-ETF und 30 Prozent in einen Emerging Markets ETF.

Woche vier und danach: Überweise einen Betrag auf dein Tagesgeldkonto, um deinen Notgroschen aufzubauen. Erteile deinem Broker einen Freistellungsauftrag über 1.000 Euro, um Steuern zu sparen. Danach lässt du deinen Sparplan einfach laufen. Überprüfe einmal im Jahr, ob deine Strategie noch zu deinen Zielen passt. Du kannst den Betrag erhöhen, wenn du mehr verdienst, oder einen zusätzlichen ETF hinzufügen. Das Wichtigste ist, am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben.

Langfristige Perspektive: Was dein Vermögen in 20 Jahren bedeuten kann

Stell dir vor, du investierst über 25 Jahre hinweg jeden Monat 200 Euro in einen thesaurierenden Welt-ETF. Bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von sechs Prozent wächst dein Vermögen auf über 130.000 Euro. Das ist keine Garantie, aber eine realistische Annahme auf Basis historischer Daten. Dein eingezahltes Kapital beträgt in diesem Fall nur 60.000 Euro. Der Rest ist der Zinseszinseffekt, der für dich gearbeitet hat. Das zeigt die enorme Kraft des frühen Beginnens.

Diese Summe kann dir im Ruhestand eine monatliche Zusatzrente von mehreren hundert Euro ermöglichen. Du kannst sie entweder als Ganzes entnehmen und versteuern oder nach und nach verkaufen. Viele Anleger nutzen die sogenannte Entnahmestrategie, bei der sie jährlich einen bestimmten Prozentsatz ihres Depots verkaufen. So bleibt das Kapital erhalten und kann weiter wachsen. Du hast die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie du dein Geld nutzt.

Für Beamte hat das einen besonderen Charme. Du hast bereits eine sichere Pension, die deine Grundbedürfnisse deckt. Dein ETF-Vermögen ist das i-Tüpfelchen, das dir ermöglicht, im Alter zu reisen, Hobbys nachzugehen oder deinen Enkeln etwas zu schenken. Es gibt dir finanzielle Unabhängigkeit und Sicherheit. Du bist nicht darauf angewiesen, dass der Staat seine Versprechen hält, sondern hast selbst vorgesorgt.

Der Weg dorthin ist nicht immer gerade. Es wird Jahre geben, in denen dein Depot im Minus ist, und andere, in denen es stark steigt. Wichtig ist, dass du deinen Plan durchziehst. Die Zeit ist dein größter Verbündeter. Je früher du startest, desto mehr profitiert dein Vermögen vom Zinseszinseffekt. Selbst wenn du nur mit einem kleinen Betrag beginnst, ist das besser, als gar nicht anzufangen. Dein zukünftiges Ich wird es dir danken.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

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Möchtest du langfristig Vermögen aufbauen?
Kannst du monatlich einen festen Betrag zurücklegen?
Ist dir ein breiter Risikoausgleich wichtig?
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Häufige Fragen

Ja, absolut. Beamte haben ein sicheres Einkommen und können langfristig planen. Ein thesaurierender ETF nutzt den Zinseszinseffekt optimal aus und ist ideal für den Vermögensaufbau über viele Jahre. Die Pension allein reicht meist nicht, um den Lebensstandard zu halten.

Bei einem thesaurierenden ETF werden Dividenden automatisch wieder angelegt. Das Vermögen wächst schneller. Bei einem ausschüttenden ETF bekommst du die Dividenden auf dein Konto ausgezahlt. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist die thesaurierende Variante meist besser.

Das hängt von deinen Ausgaben und Zielen ab. Als Faustregel gilt: Spare 10 bis 15 Prozent deines Nettoeinkommens. Wenn du mehr sparen kannst, ist das natürlich besser. Wichtig ist, dass der Betrag für dich dauerhaft leistbar ist und du nicht in finanzielle Engpässe gerätst.

Für Einsteiger empfehle ich einen breit gestreuten Welt-ETF, wie den auf den MSCI World oder den FTSE All-World. Diese Fonds bilden die globale Wirtschaft ab und haben niedrige Kosten. Du musst dich nicht um einzelne Aktien kümmern und profitierst von der breiten Risikostreuung.

Ja, auf Erträge aus ETFs fällt die Abgeltungssteuer an. Du hast aber einen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr. Erteile deinem Broker einen Freistellungsauftrag, damit er die Steuern erst ab diesem Betrag einbehält. Bei thesaurierenden ETFs wird die Steuer auf die Vorabpauschale jährlich fällig, die aber oft gering ist.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.