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MagazineFinanzenInvestieren Thesaurierender ETF für Familien
FinanzbildungInvestieren11 Min.

Thesaurierender ETF für Familien: Dein Schlüssel zum Vermögensaufbau

Du möchtest für deine Kinder Vermögen aufbauen, ohne dich ständig um Zinsen und Dividenden kümmern zu müssen? Ein thesaurierender ETF macht genau das für dich. Wir erklären dir, wie er funktioniert, worauf du achten musst und wie du in wenigen Schritten startest.

ETF-GrundlagenZinseszinseffektVermögensaufbau
Brauche ich das?
Ja, für Langzeit.
Ideal für langfristige Ziele wie die Ausbildung der Kinder.
Wie funktioniert das?
Automatische Wiederanlage.
Erträge werden sofort reinvestiert, statt ausgeschüttet.
Ist das kompliziert?
Nein, sehr einfach.
Einmal einrichten, Sparplan laufen lassen, langfristig profitieren.

Warum dieses Thema auch dich betrifft

Vielleicht denkst du, dass Investieren nur etwas für Leute mit viel Geld und Fachwissen ist. Das ist ein Irrglaube, der viele Familien davon abhält, ihr Vermögen sinnvoll zu vermehren. Gerade für Familien ist der Vermögensaufbau aber entscheidend, um späteren Generationen einen finanziellen Vorsprung zu ermöglichen. Du musst kein Börsenprofi sein, um von den weltweiten Märkten zu profitieren.

Stell dir vor, du legst für dein Kind monatlich einen kleinen Betrag zur Seite. Über die Jahre kann daraus eine beachtliche Summe werden, die das Studium, den Führerschein oder die erste eigene Wohnung finanziert. Ohne aktives Zutun deinerseits, denn der Zinseszinseffekt arbeitet für dich. Dieser Effekt ist der wichtigste Grund, warum du dich mit dem Thema auseinandersetzen solltest.

Viele Eltern sparen klassisch auf einem Tagesgeldkonto oder Sparbuch. Die Zinsen dort sind jedoch oft so niedrig, dass die Inflation die Kaufkraft deines Geldes langsam aber sicher auffrisst. Dein Geld verliert also an Wert, obwohl du fleißig sparst. Ein ETF auf Aktien bietet hier eine echte Alternative, um dein Vermögen vor der Inflation zu schützen und real zu vermehren.

Dieser Ratgeber nimmt dich an die Hand und erklärt dir alle Grundlagen Schritt für Schritt. Du erfährst, was ein thesaurierender ETF ist, wie er funktioniert und wie du ihn konkret für deine Familie einsetzen kannst. Am Ende wirst du in der Lage sein, eine fundierte Entscheidung zu treffen und deinen ersten Sparplan einzurichten. Das ist der erste Schritt in eine finanziell sorgenfreiere Zukunft für deine Familie.

~8% p.a.
Langfristige Durchschnittsrendite des Weltmarkts (vor Kosten).
18 Jahre
Typischer Anlagehorizont für das Kindergeld oder Ersparnisse.
0,2% p.a.
Typische Kostenquote (TER) für breit gestreute ETFs.

Was ist ein ETF und was bedeutet thesaurierend?

ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Fund, auf Deutsch börsengehandelter Indexfonds. Stell dir einen Korb vor, in dem viele verschiedene Aktien liegen. Dieser Korb bildet einen bestimmten Markt ab, zum Beispiel die größten Unternehmen der Welt. Wenn du einen ETF kaufst, kaufst du einen winzigen Anteil an allen Unternehmen in diesem Korb. So bist du breit gestreut und nicht vom Schicksal einer einzelnen Firma abhängig.

Das Wort thesaurierend kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie ansammeln oder anlegen. Bei einem thesaurierenden ETF werden die erwirtschafteten Erträge, wie zum Beispiel Dividenden von Unternehmen, nicht an dich ausgezahlt. Stattdessen werden sie automatisch wieder in den Fonds investiert. Du kaufst mit deinen Erträgen also automatisch neue Anteile am Fonds, ohne selbst aktiv werden zu müssen.

Das Gegenteil ist der ausschüttende ETF. Bei diesem bekommst du die Erträge regelmäßig auf dein Konto ausgezahlt. Das kann für dich als Familie interessant sein, wenn du ein regelmäßiges Zusatzeinkommen wünschst. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist der thesaurierende ETF jedoch oft die bessere Wahl, da der Zinseszinseffekt voll ausgenutzt wird.

Der Zinseszinseffekt ist das Herzstück des Vermögensaufbaus. Deine erwirtschafteten Erträge werden im nächsten Jahr mitverzinst. Das führt zu einem exponentiellen Wachstum deines Vermögens. Ein einfaches Beispiel: Wenn du 100 Euro anlegst und 5 Prozent Rendite erzielst, hast du im nächsten Jahr 105 Euro. Im darauffolgenden Jahr bekommst du 5 Prozent auf 105 Euro, also 5,25 Euro. Dieser Effekt verstärkt sich über die Jahre enorm.

Der Zinseszinseffekt: Dein bester Freund für die Zukunft

Der Zinseszinseffekt ist der mächtigste Hebel, den du als Anleger hast. Er belohnt Geduld und einen langen Atem. Je länger dein Geld investiert ist, desto stärker wächst es. Für Familien ist das perfekt, denn ihr Anlagehorizont ist oft sehr lang. Du sparst für Ziele, die erst in 10, 15 oder 18 Jahren anstehen, wie das Abitur oder den Führerschein des Kindes.

Um den Effekt zu verdeutlichen, schauen wir uns ein Beispiel an. Du startest mit einer Einmalzahlung von 1.000 Euro und sparst danach monatlich 50 Euro. Bei einer angenommenen Rendite von 5 Prozent pro Jahr hättest du nach 10 Jahren bereits eine stattliche Summe angespart. Der Großteil deines Vermögens stammt dabei nicht aus deinen Einzahlungen, sondern aus den Zinsen und Zinseszinsen.

Der thesaurierende ETF ist die ideale Maschine für diesen Effekt. Da die Erträge sofort reinvestiert werden, wächst dein Kapitalstock ununterbrochen. Du musst dich nicht um die Wiederanlage kümmern und kannst nicht in Versuchung geraten, die Ausschüttungen für Konsum auszugeben. Das System arbeitet automatisch für dich, was besonders für berufstätige Eltern eine enorme Erleichterung ist.

Wichtig ist, dass du den Zinseszinseffekt nicht unterschätzt. Viele unterschätzen die Wirkung von kleinen Beträgen über einen langen Zeitraum. Ein monatlicher Sparplan von 100 Euro kann über 18 Jahre ein Vermögen aufbauen, das dich überraschen wird. Der Schlüssel ist, früh anzufangen und konsequent zu bleiben, auch wenn die Märkte mal schwanken.

Wie funktioniert ein Sparplan auf einen thesaurierenden ETF?

Ein ETF-Sparplan ist die einfachste und bequemste Art, in einen thesaurierenden ETF zu investieren. Du legst einen festen Betrag fest, der monatlich von deinem Girokonto abgebucht wird. Mit diesem Betrag kauft deine Bank oder dein Broker automatisch Anteile an dem von dir gewählten ETF. Du musst dich um nichts weiter kümmern, der Sparplan läuft im Hintergrund.

Der große Vorteil ist der sogenannte Cost-Average-Effekt. Da du jeden Monat den gleichen Betrag investierst, kaufst du bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger. Über die Zeit gleicht sich das aus und du erzielst einen guten Durchschnittspreis. Du musst also nicht den perfekten Zeitpunkt für den Kauf kennen, was für Einsteiger nahezu unmöglich ist.

Die Auswahl des richtigen ETFs ist entscheidend. Für Familien empfehlen sich breit aufgestellte Indizes wie der MSCI World oder der FTSE All-World. Diese bilden die Entwicklung tausender Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern ab. Du profitierst so vom Wachstum der Weltwirtschaft, ohne dich auf einzelne Länder oder Branchen festlegen zu müssen.

Die Einrichtung eines Sparplans dauert nur wenige Minuten. Du benötigst lediglich ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Viele Anbieter ermöglichen bereits den Start mit kleinen Beträgen, sodass auch ein geringes Budget ausreicht. Du legst den Sparbetrag fest, wählst den ETF aus und schon kann es losgehen. Die meisten Sparpläne kannst du jederzeit pausieren, erhöhen oder kündigen.

Was kostet ein thesaurierender ETF und was ist die TER?

Die Kosten sind ein wichtiger Faktor bei der Wahl des richtigen ETFs. Die wichtigste Kennzahl ist die TER, die Total Expense Ratio. Sie gibt an, wie hoch die jährlichen Verwaltungsgebühren des Fonds sind. Diese Gebühr wird direkt vom Fondsvermögen abgezogen und reduziert deine Rendite. Für breit gestreute ETFs liegt die TER meist unter 0,5 Prozent pro Jahr.

Neben der TER gibt es noch die Transaktionskosten, die beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren innerhalb des Fonds anfallen. Diese sind in der Regel sehr gering und werden nicht separat ausgewiesen. Wichtig ist, dass du auf die Gesamtkostenquote achtest und nicht nur auf den Kaufpreis des ETFs. Ein ETF mit einer etwas höheren TER kann trotzdem besser sein, wenn er eine bessere Performance erzielt.

Beim Kauf von ETF-Anteilen über deinen Broker fallen in der Regel Ordergebühren an. Viele Online-Broker bieten jedoch mittlerweile kostenlose Sparpläne an, bei denen du keine Kaufgebühren zahlst. Das ist ein großer Vorteil, da die Gebühren sonst deine Rendite schmälern. Achte bei der Wahl deines Brokers daher auf die Konditionen für Sparpläne.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Spread, also der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Bei sehr liquiden ETFs, die an der Börse stark gehandelt werden, ist dieser Spread sehr gering. Du solltest daher auf ETFs setzen, die ein hohes Handelsvolumen aufweisen. So stellst du sicher, dass du zu fairen Konditionen kaufen und verkaufen kannst.

Worauf du bei der Auswahl des richtigen ETFs achten solltest

Die Auswahl des richtigen ETFs ist entscheidend für deinen Anlageerfolg. Zuerst solltest du auf die Breite des Index achten. Ein guter Index bildet die gesamte Weltwirtschaft ab oder zumindest einen großen Teil davon. Der MSCI World umfasst etwa 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Der FTSE All-World geht noch einen Schritt weiter und beinhaltet auch Schwellenländer.

Achte auf die Fondsgröße und das Fondsvolumen. Ein größerer Fonds ist in der Regel stabiler und hat geringere Kosten. Zudem ist die Gefahr einer Schließung des Fonds geringer. Du solltest einen ETF wählen, der schon seit mehreren Jahren besteht und ein Fondsvolumen von mehreren hundert Millionen Euro aufweist. Das gibt dir Sicherheit und Stabilität.

Die Replikationsmethode ist ein weiteres Kriterium. Die meisten ETFs bilden ihren Index physisch ab, das heißt, sie kaufen die Aktien tatsächlich. Es gibt aber auch synthetische ETFs, die die Wertentwicklung über Derivate abbilden. Für Einsteiger sind physische ETFs oft einfacher zu verstehen und gelten als transparenter. Informiere dich daher, welche Methode der von dir gewählte Fonds verwendet.

Überprüfe die bisherige Wertentwicklung des ETFs. Beachte jedoch, dass vergangene Renditen keine Garantie für die Zukunft sind. Wichtiger ist die Zusammensetzung des Index und die Frage, ob er zu deinen Anlagezielen passt. Ein breit diversifizierter ETF ist für die meisten Familien die beste Wahl, da er das Risiko streut und langfristig solide Renditen erzielt.

Typische Fehler, die du als Familie vermeiden solltest

Der häufigste Fehler ist, zu spät mit dem Sparen zu beginnen. Jedes Jahr, das du wartest, kostet dich einen Teil des Zinseszinseffekts. Selbst wenn du nur mit kleinen Beträgen startest, ist der frühe Beginn entscheidend. Dein Kind profitiert später umso mehr, je früher du mit dem Sparen anfängst. Zögere also nicht und starte noch heute.

Ein weiterer Fehler ist, bei Kursschwankungen in Panik zu geraten und den Sparplan zu stoppen. Kursschwankungen sind völlig normal und gehören zum Aktienmarkt dazu. Wenn du den Sparplan bei einem Dip stoppst, verpasst du die Chance, günstig einzukaufen. Bleib ruhig und halte an deinem Plan fest. Langfristig haben sich die Märkte immer erholt.

Viele Eltern machen den Fehler, das Geld für die Kinder auf dem eigenen Konto zu lassen. Das kann steuerliche Nachteile haben und die Übersicht erschweren. Es gibt spezielle Depots für Kinder, die oft steuerliche Vorteile bieten. Informiere dich über die Möglichkeiten und wähle die Lösung, die am besten zu deiner Situation passt. Eine saubere Trennung ist auch für die spätere Übergabe wichtig.

Ein letzter Fehler ist, zu viel auf einmal investieren zu wollen. Wenn du eine größere Summe zur Verfügung hast, ist es oft besser, sie in mehreren Schritten anzulegen. So reduzierst du das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt alles zu investieren. Ein Sparplan ist hier die ideale Lösung, da er regelmäßig investiert und den Cost-Average-Effekt nutzt.

Dein Fahrplan: So legst du in 5 Schritten los

Schritt 1: Setze dir ein klares Ziel. Überlege, wofür du sparen möchtest und welchen Betrag du benötigst. Ob für das Studium, den Führerschein oder die erste Wohnung, ein klares Ziel hilft dir, motiviert zu bleiben. Schreibe das Ziel auf und lege den Anlagehorizont fest. Das ist die Grundlage für deine Strategie.

Schritt 2: Wähle einen passenden Broker. Vergleiche die Angebote der Online-Broker und Banken. Achte auf die Kosten für Sparpläne, die Benutzerfreundlichkeit und den Kundenservice. Viele Broker bieten mittlerweile kostenlose Sparpläne an, was deine Rendite verbessert. Lies Erfahrungsberichte und finde den Anbieter, der am besten zu dir passt.

Schritt 3: Entscheide dich für einen breit gestreuten ETF. Wähle einen Fonds, der den MSCI World oder den FTSE All-World abbildet. Achte auf eine niedrige TER und ein hohes Fondsvolumen. Du kannst auch in einen ETF investieren, der speziell für Kinder konzipiert ist, aber ein Welt-ETF ist in der Regel ausreichend diversifiziert.

Schritt 4: Richte deinen Sparplan ein. Lege den monatlichen Betrag fest, den du investieren möchtest. Beginne mit einem Betrag, der dir keine finanziellen Sorgen bereitet. Du kannst den Betrag jederzeit erhöhen oder reduzieren. Stelle sicher, dass der Sparplan zu deinem Budget passt und du ihn langfristig durchhalten kannst.

Schritt 5: Überwache deinen Plan, aber lass dich nicht verrückt machen. Schau nicht täglich auf die Kurse, sondern höchstens einmal im Quartal. Überprüfe, ob dein ETF noch zu deiner Strategie passt und ob sich die Kosten nicht erhöht haben. Ansonsten lass deinen Sparplan einfach laufen und vertraue auf den Zinseszinseffekt. Dein zukünftiges Ich und deine Kinder werden es dir danken.

Steuern und Kinderdepot: Was du wissen solltest

Das Thema Steuern ist für viele Familien abschreckend, aber es ist einfacher als gedacht. In Deutschland gibt es einen Sparerpauschbetrag, bis zu dem deine Kapitalerträge steuerfrei sind. Für dich als Einzelperson liegt dieser bei 1.000 Euro pro Jahr, für zusammen veranlagte Paare bei 2.000 Euro. Solange deine Erträge unter diesem Betrag liegen, zahlst du keine Abgeltungssteuer.

Wenn du ein Depot auf den Namen deines Kindes eröffnest, hat das Kind einen eigenen Sparerpauschbetrag. Das kann steuerlich sinnvoll sein, da die Erträge des Kindes bis zu diesem Betrag steuerfrei sind. Zudem wird die Abgeltungssteuer auf die Erträge des Kindes oft niedriger sein, da das Kind in der Regel ein geringeres Einkommen hat. Ein Kinderdepot kann also eine steuerlich clevere Lösung sein.

Beachte jedoch, dass das Geld im Kinderdepot mit der Volljährigkeit des Kindes in dessen Besitz übergeht. Du hast dann keinen Zugriff mehr auf das Geld. Das kann gewollt sein, birgt aber auch Risiken, wenn dein Kind das Geld nicht wie geplant verwendet. Überlege daher gut, ob du ein Kinderdepot eröffnen oder das Geld lieber auf deinem eigenen Konto anlegen möchtest.

Die Steuererklärung für Kapitalerträge ist in der Regel unkompliziert. Dein Broker führt die Abgeltungssteuer automatisch an das Finanzamt ab. Du musst die Erträge nur in deiner Steuererklärung angeben, wenn du den Sparerpauschbetrag voll ausschöpfen möchtest. Ein Steuerberater kann dir helfen, die optimale Lösung für deine Familie zu finden. Aber auch ohne Profi kommst du mit etwas Recherche gut zurecht.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Hast du ein langfristiges Sparziel (10+ Jahre)?
Kannst du monatlich einen festen Betrag beiseitelegen?
Möchtest du dich nicht um einzelne Aktien kümmern?
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Häufige Fragen

Ja, absolut. Durch den langen Anlagehorizont profitierst du maximal vom Zinseszinseffekt. Die Erträge werden automatisch reinvestiert, was das Vermögen über die Jahre exponentiell wachsen lässt. Es ist eine der effektivsten Methoden, um für die Zukunft deiner Kinder vorzusorgen.

Es gibt nicht den einen besten ETF. Empfehlenswert sind breit diversifizierte Fonds auf den MSCI World oder den FTSE All-World. Diese bilden die globale Wirtschaft ab und bieten ein gutes Risiko-Rendite-Verhältnis. Achte auf eine niedrige TER und ein hohes Fondsvolumen.

Das hängt von deinem Budget ab. Schon kleine Beträge wie 25 oder 50 Euro im Monat können über 18 Jahre eine beachtliche Summe ergeben. Wichtig ist, dass du den Betrag langfristig durchhalten kannst. Du kannst den Sparplan jederzeit an deine finanzielle Situation anpassen.

Wenn du ein Kinderdepot eröffnet hast, geht das Depot mit der Volljährigkeit in den Besitz deines Kindes über. Dein Kind kann dann selbst über das Geld verfügen. Wenn du das Geld auf deinem eigenen Konto angelegt hast, kannst du selbst entscheiden, wann und wie du es dem Kind übergibst.

Ja, das ist möglich. Aktienmärkte schwanken, und es gibt Zeiten, in denen der Wert deines ETFs sinkt. Langfristig haben sich die Märkte jedoch immer erholt und Wachstum erzielt. Wenn du einen langen Anlagehorizont hast, sind kurzfristige Verluste meist verkraftbar.

Ja, du benötigst ein Wertpapierdepot. Dieses kannst du bei einer Bank oder einem Online-Broker eröffnen. Viele Anbieter ermöglichen die Depoteröffnung komplett online in wenigen Minuten. Achte auf die Konditionen, insbesondere auf die Kosten für Sparpläne.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.