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FinanzbildungInvestieren10 Min.

Small Cap ETF Teilfreistellung: Dein Steuervorteil bei kleinen Aktien

Du investierst in einen Small Cap ETF und fragst dich, was es mit der Teilfreistellung auf sich hat? Wir erklären dir einfach und verständlich, wie du bei der Steuererklärung 2026 profitierst und bares Geld sparst.

TeilfreistellungSmall Cap ETFSteuern sparen
Was ist das?
Steuervorteil
Ein Teil der Erträge bleibt steuerfrei.
Wie hoch?
30 Prozent
Bei Aktienfonds mit mindestens 51 % Aktien.
Brauche ich das?
Ja, unbedingt
Sonst zahlst du zu viel Steuern.

Warum betrifft dich das?

Stell dir vor, du hast in einen Small Cap ETF investiert, also in einen Fonds, der in Aktien kleinerer Unternehmen investiert. Am Ende des Jahres machst du Gewinn, aber bevor du dich freuen kannst, kommt das Finanzamt. Genau hier greift die Teilfreistellung, ein Steuervorteil, der dir bares Geld spart. Ohne dieses Wissen zahlst du womöglich unnötig hohe Steuern und deine Rendite schrumpft.

Viele Anlegerinnen und Anleger wissen gar nicht, dass sie bei Aktienfonds weniger Steuern zahlen müssen als bei anderen Geldanlagen. Der Grund: Die Teilfreistellung soll die Benachteiligung von Aktienfonds gegenüber direkten Aktieninvestments ausgleichen. Denn bei Aktien gibt es bereits eine Teilfreistellung auf Dividenden, bei Fonds wurde das lange Zeit nicht berücksichtigt. Seit 2018 ist das anders, und genau davon profitierst du.

Wenn du also in einen Small Cap ETF investierst, bist du automatisch von diesem Thema betroffen. Egal ob du über ein Online-Depot oder eine Bank investierst, die Teilfreistellung wird auf deine Erträge angewendet. Das Gute: Du musst nicht viel tun, aber du solltest verstehen, wie es funktioniert, um Fehler zu vermeiden und das Maximum herauszuholen.

In diesem Ratgeber zeigen wir dir Schritt für Schritt, was die Small Cap ETF Teilfreistellung ist, wie sie funktioniert und wie du sie konkret für dich nutzt. Am Ende weißt du genau, was du tun musst, um bei deiner Steuererklärung 2026 keine Fehler zu machen und legal Steuern zu sparen.

30 %
des Aktienfonds-Ertrags bleiben steuerfrei
51 %
Aktienanteil muss ein Fonds mindestens haben
2026
gilt die Teilfreistellung unverändert fort

Was ist ein Small Cap ETF?

Bevor wir in die Details der Teilfreistellung gehen, klären wir kurz die Grundlagen. Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds. Er bildet einen Index nach, zum Beispiel den MSCI World oder den S&P 600. Ein Small Cap ETF bildet einen Index ab, der aus Aktien kleinerer Unternehmen besteht. Diese Unternehmen haben meist eine Marktkapitalisierung von unter 2 Milliarden Euro, das ist aber nur ein grober Richtwert.

Small Caps, also kleine Aktien, gelten als chancenreich, aber auch als riskanter als Large Caps, also große Unternehmen. Sie haben oft ein höheres Wachstumspotenzial, aber auch eine höhere Volatilität. Für Anlegerinnen und Anleger, die langfristig investieren, können Small Cap ETFs eine sinnvolle Beimischung sein, um das Portfolio zu diversifizieren.

Ein Small Cap ETF investiert also in viele kleine Unternehmen auf einmal, was das Risiko streut. Du kaufst quasi einen Korb voller Aktien, ohne jedes einzelne Unternehmen analysieren zu müssen. Das macht es auch für Anfängerinnen und Anfänger attraktiv, die von der Wertentwicklung kleiner Unternehmen profitieren möchten, ohne ein großes Risiko einzugehen.

Wichtig ist: Ein Small Cap ETF ist ein Aktienfonds, denn er investiert zu mindestens 51 Prozent in Aktien. Genau diese Eigenschaft ist entscheidend für die Teilfreistellung. Nur wenn diese Bedingung erfüllt ist, greift der Steuervorteil. Bei den meisten Small Cap ETFs ist das der Fall, aber du solltest es im Prospekt oder auf der Website der Fondsgesellschaft prüfen.

Was bedeutet Teilfreistellung genau?

Die Teilfreistellung ist ein Steuervorteil für Anlegerinnen und Anleger in bestimmte Fonds. Sie besagt, dass ein Teil der Erträge aus diesen Fonds steuerfrei bleibt. Das klingt kompliziert, ist aber im Grunde ganz einfach: Wenn dein ETF Gewinne erzielt, zum Beispiel durch Kurssteigerungen oder Dividenden, musst du nur auf einen Teil davon Steuern zahlen. Der Rest ist steuerfrei.

Für Aktienfonds, also auch für Small Cap ETFs, beträgt die Teilfreistellung 30 Prozent. Das heißt: 30 Prozent deiner Erträge aus dem Fonds sind steuerfrei, die restlichen 70 Prozent werden mit deinem persönlichen Steuersatz versteuert. Wenn du also 1.000 Euro Gewinn machst, bleiben 300 Euro steuerfrei und nur 700 Euro werden versteuert. Das spart dir bares Geld.

Die Teilfreistellung gilt für alle Erträge aus dem Fonds, also für Dividenden, Zinsen und Kursgewinne. Sie wird automatisch von der depotführenden Bank berücksichtigt, wenn du einen Freistellungsauftrag erteilt hast oder wenn die Erträge über dem Sparerpauschbetrag liegen. Ohne Freistellungsauftrag wird die Steuer direkt einbehalten, aber die Teilfreistellung wird trotzdem angewendet.

Wichtig zu wissen: Die Teilfreistellung ist keine Steuerbefreiung, sondern eine Reduzierung der Bemessungsgrundlage. Du zahlst also weniger Steuern, aber nicht gar keine. Das ist ein entscheidender Unterschied, den viele Anfängerinnen und Anfänger missverstehen. Die Teilfreistellung ist also ein Nachlass auf die Steuer, nicht auf den Gewinn selbst.

Wie funktioniert die Teilfreistellung in der Praxis?

Um die Teilfreistellung in der Praxis zu verstehen, schauen wir uns ein Beispiel an. Angenommen, du hast in einen Small Cap ETF investiert und im Jahr 2026 einen Gewinn von 1.000 Euro erzielt. Ohne Teilfreistellung müsstest du diesen Betrag voll versteuern. Mit der Teilfreistellung bleiben 30 Prozent, also 300 Euro, steuerfrei. Nur 700 Euro werden zur Berechnung der Steuer herangezogen.

Die depotführende Bank wendet die Teilfreistellung automatisch an, wenn sie die Erträge meldet. Du musst also nicht aktiv werden, um den Vorteil zu erhalten. Allerdings solltest du sicherstellen, dass dein Freistellungsauftrag korrekt ist, damit du den Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro (Stand 2026) voll ausschöpfst. Wenn du keinen Freistellungsauftrag hast, wird die Steuer direkt einbehalten, aber die Teilfreistellung wird trotzdem berücksichtigt.

In deiner Steuererklärung musst du die Erträge aus dem ETF angeben. Die Bank übermittelt die Daten automatisch an das Finanzamt, aber du solltest sie trotzdem prüfen. In der Anlage KAP trägst du die Erträge ein, und das Finanzamt berechnet die Steuer unter Berücksichtigung der Teilfreistellung. Wenn du unsicher bist, kannst du einen Steuerberater oder eine Steuerberaterin hinzuziehen.

Ein häufiger Fehler ist, die Teilfreistellung mit dem Sparerpauschbetrag zu verwechseln. Der Sparerpauschbetrag ist ein Freibetrag von 1.000 Euro pro Person, bis zu dem keine Steuern auf Kapitalerträge anfallen. Die Teilfreistellung ist ein prozentualer Abschlag auf die Erträge, der unabhängig vom Freibetrag gilt. Beide können sich ergänzen, sind aber unterschiedliche Dinge.

Welche Kosten fallen bei Small Cap ETFs an?

Neben der Teilfreistellung solltest du auch die Kosten deines Small Cap ETFs im Blick behalten. Die wichtigste Kennzahl ist die Gesamtkostenquote (TER, Total Expense Ratio). Sie gibt an, wie viel Prozent deines Anlagebetrags jährlich für Verwaltung und andere Kosten abgezogen werden. Bei Small Cap ETFs liegt die TER oft etwas höher als bei Large Cap ETFs, da die Verwaltung kleinerer Unternehmen aufwendiger ist.

Die TER ist aber nicht die einzige Kostenart. Es gibt auch Transaktionskosten, die beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren im Fonds anfallen. Diese sind in der TER nicht enthalten und können die Rendite schmälern. Zudem zahlst du als Anlegerin oder Anleger Spread-Kosten, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis, wenn du ETF-Anteile an der Börse handelst.

Ein weiterer Kostenpunkt ist die Vorabpauschale, die seit 2018 gilt. Sie ist eine Art Steuervorauszahlung auf zukünftige Kursgewinne und wird jährlich berechnet. Die Vorabpauschale ist jedoch nicht mit der Teilfreistellung zu verwechseln, sie ist eine separate Steuergröße. Die Teilfreistellung wird auf die Vorabpauschale angewendet, sodass du auch hier von dem Steuervorteil profitierst.

Um die Kosten gering zu halten, solltest du auf ETFs mit einer niedrigen TER achten und langfristig investieren. Kurzfristiges Handeln verursacht unnötige Kosten und kann deine Rendite schmälern. Ein guter Small Cap ETF hat eine TER von unter 0,5 Prozent, aber das ist nur ein Richtwert. Vergleiche verschiedene Anbieter und wähle den Fonds, der zu deiner Anlagestrategie passt.

Worauf solltest du bei der Teilfreistellung achten?

Die Teilfreistellung ist ein automatischer Prozess, aber es gibt einige Punkte, die du beachten solltest, um Fehler zu vermeiden. Zunächst einmal solltest du prüfen, ob dein Small Cap ETF tatsächlich als Aktienfonds gilt und die Teilfreistellung von 30 Prozent angewendet wird. Das steht im Verkaufsprospekt oder auf der Website der Fondsgesellschaft. Die meisten Small Cap ETFs erfüllen die Bedingung, aber es gibt Ausnahmen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Freistellungsauftrag. Wenn du keinen Freistellungsauftrag bei deiner Bank einrichtest, wird die Abgeltungsteuer direkt einbehalten. Das ist nicht schlimm, aber du kannst den Sparerpauschbetrag nicht nutzen und musst die Steuer später über die Steuererklärung zurückholen. Ein Freistellungsauftrag ist also empfehlenswert, um Steuern zu sparen.

Achte auch auf die Höhe deiner Erträge. Wenn du über dem Sparerpauschbetrag liegst, musst du Steuern zahlen, aber die Teilfreistellung reduziert die Bemessungsgrundlage. Das gilt auch für die Vorabpauschale, die auf deine Fondsanteile erhoben wird. Die Teilfreistellung wird hier ebenfalls angewendet, sodass du weniger Steuern zahlst.

Schließlich solltest du deine Steuerbescheinigungen prüfen, die du von deiner Bank erhältst. Dort ist die Teilfreistellung bereits berücksichtigt, aber es kann Fehler geben. Wenn du unsicher bist, wende dich an deine Bank oder einen Steuerberater. Eine korrekte Steuererklärung ist wichtig, um Nachzahlungen oder Strafen zu vermeiden.

Typische Fehler bei der Teilfreistellung

Ein häufiger Fehler ist, die Teilfreistellung zu ignorieren und anzunehmen, dass alle Erträge voll versteuert werden. Das führt dazu, dass Anlegerinnen und Anleger unnötig hohe Steuern zahlen, obwohl sie einen Steuervorteil hätten. Deshalb ist es wichtig, sich über die Teilfreistellung zu informieren und sie in die Steuerplanung einzubeziehen.

Ein weiterer Fehler ist, den Freistellungsauftrag nicht einzurichten. Viele Anlegerinnen und Anleger wissen nicht, dass sie den Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr nutzen können, um Steuern zu sparen. Ohne Freistellungsauftrag wird die Steuer direkt einbehalten, und du musst sie später über die Steuererklärung zurückholen. Das ist unnötig und kann vermieden werden.

Manche Anlegerinnen und Anleger verwechseln die Teilfreistellung mit einer Steuerbefreiung und erwarten, dass sie gar keine Steuern zahlen müssen. Das ist falsch. Die Teilfreistellung reduziert nur die Bemessungsgrundlage, nicht die Steuer selbst. Wenn du also 1.000 Euro Gewinn machst, bleiben 300 Euro steuerfrei, aber die restlichen 700 Euro werden versteuert.

Ein weiterer Fehler ist, die Teilfreistellung nicht in der Steuererklärung anzugeben. Auch wenn die Bank die Daten automatisch übermittelt, solltest du die Angaben prüfen. Wenn du die Teilfreistellung nicht angibst, kann das Finanzamt die Steuer falsch berechnen. Das führt entweder zu einer Nachzahlung oder zu einer Erstattung, die du dir entgehen lässt.

So gehst du Schritt für Schritt vor

Jetzt fragst du dich sicherlich: Wie setze ich das alles in die Praxis um? Keine Sorge, es ist einfacher als gedacht. Der erste Schritt ist, zu prüfen, ob dein Small Cap ETF die Teilfreistellung erhält. Schau in den Verkaufsprospekt oder auf die Website der Fondsgesellschaft. Dort findest du die Angabe zur Teilfreistellung, meist in der Rubrik Steuerliche Informationen.

Der zweite Schritt ist, einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank einzurichten. Das geht online oder per Formular. Du gibst an, wie viel von deinem Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro du nutzen möchtest. Wenn du mehrere Depots hast, solltest du den Betrag aufteilen, um den Freibetrag optimal zu nutzen. Die Bank berücksichtigt dann die Teilfreistellung automatisch.

Der dritte Schritt ist, deine Erträge im Blick zu behalten und die Steuerbescheinigungen zu prüfen. Wenn du eine Steuererklärung machst, trägst du die Erträge in der Anlage KAP ein. Die Teilfreistellung ist dort bereits berücksichtigt, aber du solltest die Zahlen mit deinen Unterlagen abgleichen. Bei Unstimmigkeiten wende dich an deine Bank.

Der vierte Schritt ist, langfristig zu investieren und die Teilfreistellung als Teil deiner Anlagestrategie zu sehen. Sie ist kein Grund, in einen bestimmten ETF zu investieren, aber ein netter Nebeneffekt. Wenn du also in Small Cap ETFs investierst, profitierst du automatisch von dem Steuervorteil. Das ist ein weiterer Grund, warum sich diese Anlageklasse lohnen kann.

Fazit: Dein Steuervorteil mit Small Cap ETFs

Die Small Cap ETF Teilfreistellung ist ein wichtiger Steuervorteil, den du unbedingt nutzen solltest. Sie sorgt dafür, dass 30 Prozent deiner Erträge aus Aktienfonds steuerfrei bleiben. Das spart dir bares Geld und macht deine Investition in Small Cap ETFs noch attraktiver. Mit dem Wissen aus diesem Ratgeber bist du bestens vorbereitet.

Denke daran, dass die Teilfreistellung automatisch von deiner Bank angewendet wird, aber du solltest den Freistellungsauftrag einrichten und deine Steuerbescheinigungen prüfen. So vermeidest du Fehler und stellst sicher, dass du den vollen Steuervorteil erhältst. Wenn du unsicher bist, hole dir professionelle Hilfe.

Investiere langfristig und diversifiziere dein Portfolio. Small Cap ETFs sind eine gute Ergänzung zu Large Cap ETFs und können deine Rendite steigern. Die Teilfreistellung ist ein zusätzlicher Bonus, der deine Nettorendite erhöht. Nutze sie zu deinem Vorteil.

Jetzt bist du bereit, deine Investitionen zu optimieren. Überprüfe deine Depots, richte den Freistellungsauftrag ein und freue dich über die Steuerersparnis. Mit der Small Cap ETF Teilfreistellung 2026 bist du auf der sicheren Seite.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Hält dein ETF mindestens 51 % Aktien?
Hast du den Freistellungsauftrag eingerichtet?
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Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Die Teilfreistellung ist ein Steuervorteil, bei dem 30 Prozent der Erträge aus Aktienfonds steuerfrei bleiben. Das gilt auch für Small Cap ETFs, da sie in Aktien investieren. Du zahlst also nur auf 70 Prozent deiner Gewinne Steuern.

Die Teilfreistellung beträgt 30 Prozent für alle Aktienfonds, die mindestens 51 Prozent in Aktien investieren. Small Cap ETFs erfüllen diese Bedingung in der Regel. Die genaue Höhe findest du im Verkaufsprospekt des Fonds.

Nein, die Teilfreistellung wird automatisch von deiner Bank angewendet. Du musst nichts beantragen, aber du solltest sicherstellen, dass dein Freistellungsauftrag korrekt ist, um den Sparerpauschbetrag zu nutzen.

Ja, die Teilfreistellung wird auch auf die Vorabpauschale angewendet. Das bedeutet, dass du auch bei der Vorabpauschale nur auf 70 Prozent der Bemessungsgrundlage Steuern zahlst.

Ohne Freistellungsauftrag wird die Abgeltungsteuer direkt von deinen Erträgen einbehalten. Die Teilfreistellung wird trotzdem angewendet, aber du kannst den Sparerpauschbetrag nicht nutzen. Du kannst die Steuer später über die Steuererklärung zurückholen.

Die Teilfreistellung wird von der Bank automatisch gemeldet und in der Anlage KAP berücksichtigt. Du musst sie nicht extra angeben, aber du solltest die Angaben prüfen, um Fehler zu vermeiden.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.