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Rohstoffe sinnvoll beimischen: So prüfst du den Nutzen für dein Depot

Rohstoffe können ein Portfolio breiter aufstellen, folgen aber eigenen Regeln. Ob sich ein Rohstoff-ETF für dich lohnt, hängt von deiner Strategie und deinem Verständnis für Futures, Rollverluste und politische Risiken ab.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Rohstoff-ETFs investieren entweder in Aktien von Rohstoffkonzernen oder über Terminkontrakte direkt in Rohstoffindizes.
  • Der direkte Kauf physischer Rohstoffe wie Öl oder Weizen ist für Privatanleger wegen Lager- und Transportkosten nicht sinnvoll.
  • Rohstoffe können in Krisen- oder Inflationsphasen zulegen, sind aber keine Garantie gegen Verluste am Aktienmarkt.
  • Eine Beimischung ist nur dann sinnvoll, wenn du die Besonderheiten wie Rollverluste und hohe Schwankungen verstehst.

01 · Grundlagen

Was ist ein Rohstoff-ETF?

Ein Rohstoff-ETF bündelt verschiedene Werte aus dem Rohstoffsektor. Du kannst damit breit in den gesamten Sektor oder gezielt in einen Korb einzelner Rohstoffe investieren.

Ein Rohstoff-ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der die Wertentwicklung von Rohstoffen abbildet. Das geschieht entweder über Aktien von Unternehmen aus dem Rohstoffsektor oder über Futures auf Rohstoffindizes. Rohstoffe umfassen Energieträger, Metalle und Agrarprodukte, von Erdöl über Kupfer bis zu Kaffee oder Lebendvieh.

Ein ETF bündelt diese Werte und macht sie als einzelnes Wertpapier handelbar. Du kannst damit breit in den gesamten Rohstoffsektor investieren oder gezielt einen Korb einzelner Rohstoffe abbilden. Für einzelne Rohstoffe wie Gold gibt es zudem ETCs, die rechtlich anders aufgebaut sind als ETFs.

Die wichtigste Unterscheidung lautet: Aktien-ETFs kaufen Unternehmensanteile, Future-ETFs kaufen Terminkontrakte. Beide Wege bilden den Rohstoffmarkt unterschiedlich ab und haben verschiedene Risiken.

Kurz erklärt

Rohstoff-ETF

Ein börsengehandelter Fonds, der die Wertentwicklung von Rohstoffen abbildet. Das geschieht entweder über Aktien von Unternehmen aus dem Rohstoffsektor oder über Futures auf Rohstoffindizes.

Rohstoffe umfassen Energieträger, Metalle und Agrarprodukte. Ein ETF bündelt diese Werte und macht sie als einzelnes Wertpapier handelbar.

02 · Vergleich

Wie kannst du in Rohstoffe investieren?

Für Privatanleger gibt es zwei praktikable Wege: Aktien-ETFs und Future-ETFs. Beide bilden den Rohstoffmarkt unterschiedlich ab und haben verschiedene Risiken.

Für Privatanleger gibt es zwei praktikable Wege: Aktien-ETFs und Future-ETFs. Aktien-ETFs bündeln die Aktien verschiedener Unternehmen aus dem Rohstoffsektor, etwa von Ölkonzernen oder Bergbaugesellschaften. Sie funktionieren ähnlich wie klassische Branchen-ETFs und erzielen ihre Erträge aus Kursgewinnen und Dividenden der Unternehmen.

Future-ETFs investieren dagegen in Terminkontrakte auf Rohstoffindizes. Du kaufst damit keinen physischen Rohstoff und keine Unternehmensanteile, sondern ein Wertpapier, das den Kauf eines Rohstoffs in der Zukunft vereinbart. Die Erträge stammen aus Preisveränderungen der Rohstoffe plus der Rollrendite aus dem Wechsel zwischen auslaufenden und neuen Kontrakten.

  • Ein Aktien-ETF eignet sich, wenn du gezielt auf Rohstoffunternehmen setzen willst und dir bewusst ist, dass diese Unternehmen bereits in einem breiten Welt-ETF enthalten sind.
  • Ein Future-ETF eignet sich, wenn du die Anlageklasse Rohstoffe als Beimischung suchst und die Funktionsweise von Terminkontrakten verstehst.
  • Beide Varianten unterscheiden sich deutlich im Risikoprofil: Aktien-ETFs tragen Unternehmensrisiken, Future-ETFs tragen Volatilitäts- und Rollrisiken.
Aktien-ETFs und Future-ETFs im Vergleich
Aktien-ETFFuture-ETF
Investitions­objektAktien von Unternehmen aus dem Rohstoffsektor, etwa Ölkonzerne oder BergbaugesellschaftenTerminkontrakte auf Rohstoffindizes
ErtragsquelleKursgewinne der Aktien von RohstoffunternehmenPreisveränderungen der Rohstoffe, Rollrendite und Zinseinnahmen aus hinterlegtem Kapital
RisikoprofilKlumpenrisiko im Depot, da der Sektor in breiten ETFs bereits enthalten istHohe Volatilität, Rollverluste, politische Eingriffe und Handelsbeschränkungen
EignungFür Anleger, die gezielt auf Rohstoffunternehmen setzen wollenFür Anleger, die eine Beimischung der Anlageklasse Rohstoffe suchen

03 · Was gilt

Welche Rohstoffgruppen gibt es?

Rohstoffe lassen sich in fünf Hauptgruppen einteilen. Nicht alle eignen sich gleich gut für ein Investment über ETFs.

Rohstoffe lassen sich in fünf Hauptgruppen einteilen: Energie, Edelmetalle, Basismetalle, Mineralstoffe und Agrarrohstoffe. Gemessen an ihrem jährlichen Produktions- oder Handelswert existieren über diese Gruppen hinweg etwa 40 bis 45 weltwirtschaftlich bedeutende Rohstoffe. Rohstoffindizes, die von ETFs abgebildet werden, umfassen diese 40 bis 45 oder eine Teilmenge davon.

Edelmetalle und insbesondere Gold werden aus Investmentsicht oft als eigenständige Anlageklasse betrachtet. Sie werden im Unterschied zu gewerblichen Rohstoffen nicht im Produktionsprozess verbraucht, sondern gelagert. Rohstoffe exklusive Edelmetalle werden gelegentlich als Primärrohstoffe bezeichnet.

  • Energie umfasst Erdöl, Erdgas und Kohle und ist stark von geopolitischen Ereignissen und Fördermengen abhängig.
  • Basismetalle wie Kupfer, Aluminium, Zink und Blei reagieren sensibel auf Konjunkturzyklen und Industrienachfrage.
  • Agrarrohstoffe wie Weizen, Mais, Soja, Kaffee und Lebendvieh schwanken stark durch Wetter, Ernten und politische Eingriffe.

Typische Beispiele

·Energie: Erdöl, Erdgas, Kohle
·Edelmetalle: Gold, Silber, Platin, Palladium
·Basismetalle: Kupfer, Aluminium, Zink, Blei
·Mineralstoffe: Bauxit, Phosphat, Schwefel
·Agrarrohstoffe: Weizen, Mais, Soja, Kaffee, Lebendvieh

Besonderheit

·Stark von geopolitischen Ereignissen und Fördermengen abhängig
·Werden oft als eigenständige Anlageklasse betrachtet, nicht als gewerblicher Rohstoff
·Reagieren sensibel auf Konjunkturzyklen und Industrienachfrage
·Eher kleine Märkte mit geringerem Handelsvolumen
·Preise schwanken stark durch Wetter, Ernten und Handelsbeschränkungen

04 · Hintergrund

Warum sind Rohstoffe als Investment so besonders?

Rohstoffe sind eine eigene Anlageklasse mit geringer Korrelation zu Aktien und Anleihen. Das macht sie für die Diversifikation interessant, bringt aber auch spezifische Risiken mit.

Rohstoffe stehen am Anfang der Wertschöpfungskette. Selbst wenn sich Endprodukte ändern, werden Rohstoffe weiterhin benötigt. Das klingt nach einem logischen Investment, doch die Renditequellen sind komplexer als bei Aktien.

Die Gesamtrendite eines Future-ETF setzt sich aus drei Teilen zusammen: der Preisveränderung des Rohstoffs am Spotmarkt, der Rollrendite aus dem Wechsel zwischen auslaufenden und neuen Terminkontrakten sowie den Zinseinnahmen aus dem hinterlegten Kapital. Die Rollrendite war in den letzten 25 Jahren meist negativ. Das bedeutet: Selbst wenn der Rohstoffpreis steigt, kann die Gesamtrendite durch Rollverluste geschmälert werden.

Rohstoffe sind keine Vollkaskoversicherung gegen schlechte Börsenjahre. Im Jahr 2022 legte ein breiter Rohstoff-ETF zu, während der MSCI World deutlich verlor. Es gibt aber auch Jahre, die sowohl für den Rohstoff- als auch den Aktienmarkt verlustreich verliefen.

Rohstoffe stehen am Anfang der Wertschöpfungskette. Selbst wenn sich Endprodukte ändern, werden Rohstoffe weiterhin benötigt. Das klingt nach einem logischen Investment, doch die Renditequellen sind komplexer als bei Aktien.

Die Gesamtrendite eines Future-ETF setzt sich aus drei Teilen zusammen: der Preisveränderung des Rohstoffs am Spotmarkt, der Rollrendite aus dem Wechsel zwischen auslaufenden und neuen Terminkontrakten sowie den Zinseinnahmen aus dem hinterlegten Kapital.

Die Rollrendite war in den letzten 25 Jahren meist negativ. Das bedeutet: Selbst wenn der Rohstoffpreis steigt, kann die Gesamtrendite durch den Verlust beim Umschichten der Futures geschmälert werden.

Rohstoffe können in Phasen hoher Inflation oder wirtschaftlicher Unsicherheit als sicherer Hafen dienen. Sie sind aber keine Vollkaskoversicherung gegen schlechte Börsenjahre, wie Verlustjahre in der Vergangenheit zeigen.

05 · Kosten

Welche Kosten entstehen bei Rohstoff-ETFs?

Neben der üblichen Verwaltungsgebühr eines ETF fallen bei Future-basierten Rohstoff-ETFs indirekte Kosten durch die Rollrendite an. Diese Kosten sind nicht immer auf den ersten Blick sichtbar.

Neben der üblichen Verwaltungsgebühr eines ETF fallen bei Future-basierten Rohstoff-ETFs indirekte Kosten durch die Rollrendite an. Diese Kosten sind nicht immer auf den ersten Blick sichtbar. Die Verwaltungsgebühr liegt bei Rohstoff-ETFs typischerweise zwischen 0,2 und 0,9 Prozent pro Jahr.

Die Rollrendite ist keine Gebühr im klassischen Sinn, kann aber die Rendite schmälern. Sie hängt vom Verhältnis zwischen Spotpreis und Futurespreis ab. Bei normaler Marktlage, dem sogenannten Contango, liegt der Futurespreis über dem Spotpreis und es entsteht beim Rollen ein Verlust. Bei inverser Lage, der Backwardation, liegt der Futurespreis unter dem Spotpreis und es entsteht ein Gewinn.

Die Rollrendite war in den letzten 25 Jahren in der Praxis meist negativ. Du solltest sie daher als festen Kostenfaktor einplanen, auch wenn sie in einzelnen Jahren positiv ausfallen kann.

Kurz erklärt

Rollverlust bei Futures

Typische Kostenquellen bei Rohstoff-ETFs

stark schwankend, oft negativ

06 · Fehler vermeiden

Welche Risiken solltest du kennen?

Rohstoffmärkte folgen eigenen Regeln. Wer sie nicht versteht, kann auch mit einem breit streuenden ETF-Geld verlieren.

Rohstoffmärkte folgen eigenen Regeln. Wer sie nicht versteht, kann auch mit einem breit streuenden ETF-Geld verlieren. Die Preise von Rohstoffen können stark schwanken, was zu hohen Volatilitäten und potenziell erheblichen Verlusten führen kann.

Rohstoffpreise werden zudem leicht durch politische Eingriffe, Handelsbeschränkungen oder Konflikte verzerrt. Sogar das Wetter kann bei Agrarrohstoffen kurzfristig für extreme Ausschläge sorgen. Diese Faktoren lassen sich nicht durch eine breite Streuung innerhalb des Rohstoffsektors vollständig ausschalten.

  • Du unterschätzt die Volatilität: Rohstoffpreise können innerhalb kurzer Zeit stark fallen, auch wenn der langfristige Bedarf steigt.
  • Du ignorierst die Rollrendite: Bei Future-ETFs kann ein steigender Rohstoffpreis durch negative Rollrenditen aufgezehrt werden.
  • Du überschätzt den Inflationsschutz: Rohstoffe korrelieren nicht zuverlässig mit der Inflationsrate und können in fallenden Märkten ebenfalls verlieren.
  • Du erzeugst ein Klumpenrisiko: Wenn du bereits einen breiten Welt-ETF hältst, sind Rohstoffunternehmen darin schon enthalten.

Typische Fehler und Risiken bei Rohstoff-ETFs

·Du unterschätzt die Volatilität: Rohstoffpreise können innerhalb kurzer Zeit stark fallen, auch wenn der langfristige Bedarf steigt.
·Du ignorierst die Rollrendite: Bei Future-ETFs kann ein steigender Rohstoffpreis durch negative Rollrenditen aufgezehrt werden.
·Du überschätzt den Inflationsschutz: Rohstoffe korrelieren nicht zuverlässig mit der Inflationsrate und können in fallenden Märkten ebenfalls verlieren.
·Du erzeugst ein Klumpenrisiko: Wenn du bereits einen breiten Welt-ETF hältst, sind Rohstoffunternehmen darin schon enthalten. Ein zusätzlicher Rohstoff-ETF übergewichtet den Sektor.
·Du unterschätzt politische Eingriffe: Handelsbeschränkungen, Exportstopps oder Konflikte können Rohstoffpreise verzerren und deine Rendite belasten.

07 · Checkliste

Wann lohnt sich ein Rohstoff-ETF für dich?

Ein Rohstoff-ETF ist kein Muss für jedes Depot. Er ist eine Beimischung für Anleger, die eine klare Vorstellung von der Rolle der Anlageklasse haben.

Ein Rohstoff-ETF ist kein Muss für jedes Depot. Er ist eine Beimischung für Anleger, die eine klare Vorstellung von der Rolle der Anlageklasse haben. Bevor du kaufst, solltest du dein bestehendes Depot prüfen und festlegen, welchen Anteil Rohstoffe einnehmen sollen.

Eine Beimischung von etwa 5 bis 10 Prozent des Depots gilt als Orientierung, nicht als Hauptinvestment. Du solltest einen Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren mitbringen und bereit sein, höhere Schwankungen als bei einem Welt-ETF auszuhalten.

  • Du hast bereits einen breit gestreuten Welt-ETF als Kerninvestment.
  • Du verstehst den Unterschied zwischen Aktien-ETFs und Future-ETFs auf Rohstoffe.
  • Du kennst die Rollrendite und kannst einschätzen, wann sie positiv oder negativ wirkt.
  • Du willst Rohstoffe als Beimischung nutzen, nicht als Ersatz für dein Kerninvestment.

Checkliste: So prüfst du, ob Rohstoffe in dein Depot passen

01

Du hast bereits einen breit gestreuten Welt-ETF als Kerninvestment.

02

Du verstehst den Unterschied zwischen Aktien-ETFs und Future-ETFs auf Rohstoffe.

03

Du kennst die Rollrendite und kannst einschätzen, wann sie positiv oder negativ wirkt.

04

Du bist bereit, höhere Schwankungen als bei einem Welt-ETF auszuhalten.

05

Du willst Rohstoffe nur als kleinen Teil deines Geldes verwenden, nicht als Hauptinvestment.

08 · Was gilt

Welche Alternativen gibt es zu Rohstoff-ETFs?

Wenn dir die Komplexität von Future-ETFs zu hoch ist, gibt es andere Wege, von Rohstoffthemen zu profitieren. Nicht alle sind jedoch gleich gut geeignet.

Wenn dir die Komplexität von Future-ETFs zu hoch ist, gibt es andere Wege, von Rohstoffthemen zu profitieren. Nicht alle sind jedoch gleich gut geeignet. ETCs auf einzelne Rohstoffe wie Gold oder Silber bilden nur einen einzigen Rohstoff ab und sind damit eine Wette auf genau diesen Markt.

Aktien-ETFs auf Rohstoffunternehmen sind eine Alternative, erzeugen aber ein Klumpenrisiko, da diese Unternehmen bereits im Welt-ETF enthalten sind. Branchen-ETFs mit Rohstoffbezug, etwa auf Energie oder Bergbau, sind stärker abhängig von Unternehmensgewinnen als vom Rohstoffpreis selbst.

Physisches Gold als Beimischung deckt nur Edelmetalle ab, keine Energie oder Agrarrohstoffe. Für eine breite Streuung über alle Rohstoffgruppen führt an einem Future-ETF oder einem breiten Rohstoffindex kaum ein Weg vorbei.

Geeignet für

·ETCs auf einzelne Rohstoffe wie Gold oder Silber
·Aktien-ETFs auf Rohstoffunternehmen
·Branchen-ETFs mit Rohstoffbezug (z. B. Energie, Bergbau)
·Physisches Gold als Beimischung

Zu beachten

·Kein breiter Rohstoffkorb, sondern Wette auf einen einzelnen Rohstoff
·Klumpenrisiko, da Unternehmen bereits im Welt-ETF enthalten sind
·Stärker abhängig von Unternehmensgewinnen als vom Rohstoffpreis
·Nur Edelmetalle, keine Abdeckung von Energie oder Agrarrohstoffen

09 · Schritt für Schritt

Wie gehst du bei der Auswahl eines Rohstoff-ETFs vor?

Die Auswahl eines passenden Rohstoff-ETFs hängt von deiner Strategie ab. Ein systematisches Vorgehen hilft, teure Fehler zu vermeiden.

Die Auswahl eines passenden Rohstoff-ETFs hängt von deiner Strategie ab. Ein systematisches Vorgehen hilft, teure Fehler zu vermeiden. Beginne mit deinem Anlageziel und definiere, ob du eine Beimischung der Anlageklasse Rohstoffe suchst oder gezielt auf einen Sektor wie Energie oder Edelmetalle setzen willst.

Entscheide dich dann zwischen einem Future-ETF für eine direkte Rohstoffabbildung und einem Aktien-ETF für eine Unternehmenswette. Prüfe anschließend, welche Rohstoffe der Index enthält und wie breit er gestreut ist. Ein breiter Korb reduziert das Einzelrisiko.

  • Lege dein Anlageziel fest und definiere die Rolle der Rohstoffe in deinem Depot.
  • Wähle den ETF-Typ, der zu deinem Verständnis und deiner Risikobereitschaft passt.
  • Prüfe den Index und den Rohstoffkorb auf Breite und Zusammensetzung.
  • Vergleiche die Verwaltungsgebühr und informiere dich über die historische Rollrendite des Index.
01

Anlageziel festlegen

Definiere, ob du eine Beimischung der Anlageklasse Rohstoffe suchst oder gezielt auf einen Sektor wie Energie oder Edelmetalle setzen willst.

02

ETF-Typ wählen

Entscheide dich zwischen einem Future-ETF für eine direkte Rohstoffabbildung und einem Aktien-ETF für eine Unternehmenswette.

03

Index und Rohstoffkorb prüfen

Schaue dir an, welche Rohstoffe der Index enthält und wie breit er gestreut ist. Ein breiter Korb reduziert das Einzelrisiko.

04

Kosten vergleichen

Achte auf die Verwaltungsgebühr und informiere dich über die historische Rollrendite des Index. Beides beeinflusst deine Nettorendite.

05

Positionsgröße festlegen

Begrenze die Beimischung auf einen kleinen Teil deines Depots, um das Risiko zu kontrollieren.

10 · Im Vertrag

Wie werden Rohstoff-ETFs besteuert?

Die Besteuerung von Rohstoff-ETFs hängt von der Art des Fonds ab. Für Aktien-ETFs gelten andere Regeln als für Future-ETFs.

Steuerliche Behandlung von Rohstoff-ETFs

Sparer-PauschbetragFreibetragDer Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 EUR pro Person und Jahr. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR pro Jahr. Erträge bis zu diesem Betrag bleiben steuerfrei.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026