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FinanzbildungInvestieren10 Min.

REIT Freistellungsauftrag: Dein Schlüssel zu mehr Netto-Rendite

Wenn du in REITs investierst, behält der Staat automatisch Steuern ein. Mit einem Freistellungsauftrag an deine Bank sorgst du dafür, dass deine Erträge bis zum Sparerpauschbetrag steuerfrei bleiben. So einfach geht's.

REIT-SteuernFreistellungsauftragSparerpauschbetrag
Brauche ich das?
Ja, meistens.
Sonst zahlst du unnötig Steuern auf Erträge, die eigentlich steuerfrei wären.
Wie funktioniert es?
Auftrag an die Bank.
Die Bank rechnet deinen Freibetrag direkt mit deinen Erträgen gegen.
Was bringt es?
Mehr Netto-Rendite.
Deine Ausschüttungen und Gewinne bleiben bis zum Pauschbetrag steuerfrei.
Wo stelle ich ihn?
Online-Banking oder Formular.
Bei deiner depotführenden Bank, oft in wenigen Minuten erledigt.

Warum dich das Thema REIT Freistellungsauftrag betrifft

Vielleicht denkst du jetzt: Freistellungsauftrag, das klingt nach kompliziertem Behördendeutsch. Aber lass dich davon nicht abschrecken. Das Thema betrifft dich nämlich direkt, sobald du Geld in Aktien, Fonds oder eben REITs investierst. Und das Beste: Du kannst mit wenigen Klicks bares Geld sparen.

Stell dir vor, du bekommst eine Ausschüttung von deinem REIT. Die Bank zieht automatisch Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer ab. Das passiert, bevor du überhaupt etwas von deinem Gewinn siehst. Ohne Freistellungsauftrag wandert ein Teil deiner Rendite direkt in die Staatskasse, obwohl du ein gesetzliches Freibudget hättest.

Dieses Freibudget nennt sich Sparerpauschbetrag. Er liegt bei 1.000 Euro pro Person und Jahr. Das bedeutet: Erträge bis zu dieser Summe sind für dich steuerfrei. Aber nur, wenn du deiner Bank einen Freistellungsauftrag gibst. Sonst bleibt dein Freibetrag ungenutzt und du verschenkst Jahr für Jahr Steuervorteile.

Gerade bei REITs ist das Thema besonders relevant. Denn REITs schütten einen Großteil ihrer Gewinne als Dividenden aus. Diese Ausschüttungen sind für dich als Anleger steuerpflichtig. Ein Freistellungsauftrag ist also der einfachste Weg, um deine Netto-Rendite zu erhöhen, ohne mehr Risiko einzugehen. Klingt gut, oder?

In diesem Ratgeber zeigen wir dir Schritt für Schritt, was ein REIT Freistellungsauftrag ist, wie du ihn einrichtest und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest. Am Ende bist du bestens vorbereitet, um das Maximum aus deinen Investitionen herauszuholen.

1.000 Euro
beträgt der Sparerpauschbetrag pro Person jährlich.
2.000 Euro
können Ehepaare gemeinsam freistellen lassen.
30 %
Teilfreistellung gilt für Aktienfonds, REITs sind oft anders behandelt.

Was ist ein REIT und was hat er mit Steuern zu tun?

Bevor wir in die Details des Freistellungsauftrags einsteigen, klären wir kurz die Grundlagen. REIT steht für Real Estate Investment Trust. Das sind börsennotierte Unternehmen, die in Immobilien investieren und die Mieteinnahmen an ihre Aktionäre ausschütten. Du kaufst also Aktien eines Unternehmens, das beispielsweise Bürogebäude oder Einkaufszentren besitzt.

Das Besondere an REITs: Sie sind von der Körperschaftsteuer befreit, wenn sie fast alle Gewinne ausschütten. Dafür müssen Anleger die Ausschüttungen voll versteuern. In Deutschland gelten REITs als Kapitalanlage, deren Erträge der Abgeltungsteuer unterliegen. Das heißt, auf deine Dividenden zahlst du 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Hier kommt der Freistellungsauftrag ins Spiel. Er sorgt dafür, dass deine Erträge bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro nicht besteuert werden. Das gilt für alle Kapitalerträge, also auch für REIT-Dividenden. Wenn du also einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank hinterlegst, bleiben deine ersten 1.000 Euro Ausschüttungen pro Jahr steuerfrei.

Wichtig zu wissen: Es gibt auch die sogenannte Teilfreistellung für Aktienfonds. Diese gilt aber nicht automatisch für einzelne REIT-Aktien. Bei REITs handelt es sich um direkte Aktieninvestments, nicht um Fonds. Daher greift die Teilfreistellung hier nicht. Deine Dividenden werden also voll besteuert, sofern sie über dem Freibetrag liegen.

Kurz gesagt: Der REIT Freistellungsauftrag ist dein Hebel, um Steuern zu sparen. Er ist einfach einzurichten und kann dir über die Jahre eine Menge Geld ersparen. Gerade bei den oft hohen Ausschüttungen von REITs macht sich das schnell bemerkbar.

So funktioniert der Freistellungsauftrag konkret

Der Freistellungsauftrag ist ein formloser Antrag an deine Bank. Du teilst ihr mit, bis zu welchem Betrag deine Kapitalerträge steuerfrei bleiben sollen. Die Bank prüft dann bei jeder Ausschüttung oder jedem Gewinn, ob dein Freibetrag schon ausgeschöpft ist. Ist noch Platz, zahlt sie dir die Erträge ohne Steuerabzug aus.

Du kannst den Freistellungsauftrag auf mehrere Banken aufteilen. Wenn du zum Beispiel ein Depot bei Bank A und ein Tagesgeldkonto bei Bank B hast, kannst du den Freibetrag aufteilen. Wichtig ist nur, dass die Summe aller Freistellungsaufträge den Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro nicht überschreitet. Sonst droht eine Nachzahlung beim Finanzamt.

Die Beantragung ist denkbar einfach. Die meisten Banken bieten dafür ein Online-Formular im Banking-Bereich an. Du gibst den gewünschten Betrag ein und bestätigst mit deiner TAN. Alternativ kannst du ein PDF-Formular ausfüllen und per Post oder Scan zurückschicken. In der Regel ist der Auftrag sofort oder innerhalb weniger Tage aktiv.

Ein wichtiger Punkt: Der Freistellungsauftrag gilt für alle Kapitalerträge, nicht nur für REIT-Dividenden. Dazu zählen Zinsen, Dividenden und auch realisierte Kursgewinne. Wenn du also Aktien verkaufst und einen Gewinn erzielst, wird dieser ebenfalls gegen deinen Freibetrag gerechnet. Das solltest du im Hinterkopf behalten, um deinen Freibetrag optimal zu nutzen.

Übrigens: Wenn du keinen Freistellungsauftrag stellst, zahlt die Bank die Steuern automatisch an das Finanzamt. Du kannst dir die zu viel gezahlten Steuern zwar später über die Steuererklärung zurückholen, aber das ist mit Aufwand verbunden. Ein Freistellungsauftrag ist also der bequemere Weg.

Kosten und Gebühren: Was du wissen musst

Die gute Nachricht zuerst: Ein Freistellungsauftrag kostet dich kein Geld. Banken erheben keine Gebühren für die Einrichtung oder Verwaltung. Es ist ein reiner Service, den dir deine Bank kostenlos anbietet. Du solltest also keine Scheu haben, den Auftrag zu stellen.

Was du jedoch beachten solltest, sind die laufenden Kosten deines Depots. Viele Banken verlangen eine Depotgebühr oder Orderprovisionen für den Kauf von REIT-Aktien. Diese Kosten mindern deine Rendite, sind aber unabhängig vom Freistellungsauftrag. Vergleiche daher die Konditionen verschiedener Banken, um die besten Angebote zu finden.

Ein weiterer Kostenpunkt kann die Fremdwährungsgebühr sein. Viele REITs sind an US-Börsen notiert und schütten in US-Dollar aus. Deine Bank rechnet die Ausschüttung dann in Euro um und berechnet dafür oft eine Gebühr. Diese Kosten solltest du bei deiner Renditeberechnung berücksichtigen. Sie haben aber nichts mit dem Freistellungsauftrag zu tun.

Zudem gibt es bei einigen Brokern sogenannte Auslandsgebühren für Dividenden. Das ist eine Gebühr, die für den Einzug ausländischer Dividenden anfällt. Sie liegt oft bei ein paar Euro pro Ausschüttung. Auch hier gilt: Diese Kosten sind unabhängig vom Freistellungsauftrag, aber sie schmälern deine Netto-Rendite.

Unterm Strich: Der Freistellungsauftrag selbst ist kostenlos. Du solltest aber die Gesamtkosten deines Depots im Blick behalten. Denn nur wer die Gebühren kennt, kann die tatsächliche Rendite seiner REIT-Investition bewerten.

Worauf du bei der Einrichtung achten solltest

Bevor du deinen Freistellungsauftrag stellst, solltest du deine voraussichtlichen Kapitalerträge für das Jahr schätzen. Dazu zählen Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne. Wenn du unsicher bist, starte lieber mit einem etwas höheren Betrag, solange du unter 1.000 Euro bleibst. Du kannst den Auftrag jederzeit ändern.

Achte darauf, dass du den Freistellungsauftrag bei allen Banken stellst, bei denen du Geld angelegt hast. Das gilt für Girokonten mit Zinsen, Tagesgeldkonten, Festgeld und natürlich dein Wertpapierdepot. Nur so stellst du sicher, dass dein Freibetrag auch wirklich ausgeschöpft wird.

Ein häufiger Fehler ist die Aufteilung des Freibetrags. Wenn du mehrere Banken hast, solltest du den Betrag sinnvoll verteilen. Lege den größten Teil zu der Bank, bei der du die höchsten Erträge erwartest. So vermeidest du, dass du bei einer Bank überziehst und bei einer anderen Freibetrag ungenutzt lässt.

Prüfe außerdem, ob dein Freistellungsauftrag noch aktuell ist. Wenn du zum Beispiel ein neues Depot eröffnest, musst du dort einen neuen Auftrag stellen. Auch bei einem Bankwechsel solltest du den alten Auftrag kündigen und beim neuen Institut einen neuen einrichten. Sonst droht eine Doppelbelegung.

Zu guter Letzt: Der Freistellungsauftrag gilt unbefristet, bis du ihn änderst oder kündigst. Du musst ihn also nicht jedes Jahr neu stellen. Es lohnt sich aber, einmal im Jahr zu prüfen, ob deine Erträge im Rahmen des Freibetrags liegen und ob du den Auftrag anpassen solltest.

Typische Fehler beim REIT Freistellungsauftrag vermeiden

Der häufigste Fehler ist, gar keinen Freistellungsauftrag zu stellen. Viele Anleger wissen gar nicht, dass sie diesen Schritt gehen müssen. Sie lassen sich Jahr für Jahr Steuern abziehen, obwohl sie ein Anrecht auf Steuerfreiheit hätten. Das ist unnötig und kostet bares Geld.

Ein weiterer Fehler ist, den Freibetrag auf zu viele Banken aufzuteilen. Wenn du bei fünf Banken jeweils 300 Euro freistellst, kommst du auf 1.500 Euro. Das ist zu viel. Das Finanzamt merkt das und fordert die fehlenden Steuern nach. Du solltest also immer die Summe aller Aufträge im Blick behalten.

Viele Anleger vergessen auch, dass realisierte Kursgewinne zum Freibetrag zählen. Wenn du also REIT-Aktien mit Gewinn verkaufst, wird dieser Gewinn gegen deinen Freistellungsauftrag gerechnet. Wenn du deinen Freibetrag schon durch Dividenden ausgeschöpft hast, zahlst du auf den Kursgewinn Steuern. Das ist ärgerlich, aber vermeidbar.

Ein Klassiker ist auch, den Freistellungsauftrag nach einem Bankwechsel zu vergessen. Der alte Auftrag bleibt bestehen, obwohl du kein Depot mehr dort hast. Der neue Freistellungsauftrag beim neuen Broker wird dann zusätzlich gestellt. Am Ende überziehst du deinen Freibetrag und musst nachzahlen.

Um diese Fehler zu vermeiden, solltest du dir eine Übersicht über alle deine Bankverbindungen und Freistellungsaufträge machen. Ein einfaches Excel-Sheet oder ein Notizzettel reicht aus. So behältst du den Überblick und nutzt deinen Sparerpauschbetrag optimal.

Deine nächsten Schritte: So gehst du jetzt vor

Jetzt wird es konkret. Der erste Schritt ist, deine aktuelle Situation zu prüfen. Hast du bereits einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank? Wenn ja, wie hoch ist er? Wenn nein, wird es Zeit, einen zu stellen. Logge dich in dein Online-Banking ein und suche nach dem Menüpunkt Freistellungsauftrag.

Der zweite Schritt ist die Schätzung deiner Erträge. Rechne zusammen, wie viel Zinsen, Dividenden und Kursgewinne du in diesem Jahr erwarten kannst. Wenn du zum Beispiel 500 Euro Dividenden von REITs erwartest und 300 Euro Zinsen, dann brauchst du einen Freistellungsauftrag über 800 Euro.

Der dritte Schritt ist die Einrichtung des Auftrags. Das geht in der Regel online in wenigen Minuten. Du gibst den Betrag ein und bestätigst mit deiner TAN. Alternativ kannst du das Formular ausdrucken und per Post schicken. Danach ist dein Freibetrag aktiv und deine Erträge bleiben bis zur Grenze steuerfrei.

Der vierte Schritt ist die Kontrolle. Überprüfe nach ein paar Monaten, ob dein Freistellungsauftrag korrekt umgesetzt wurde. Schau dir deine Kontoauszüge an und prüfe, ob Steuern einbehalten wurden. Wenn doch Steuern abgezogen wurden, obwohl dein Freibetrag noch nicht ausgeschöpft ist, solltest du dich an deine Bank wenden.

Der fünfte und letzte Schritt ist die jährliche Überprüfung. Setze dir einen Termin im Januar, um deine Freistellungsaufträge zu prüfen. Passe sie an, wenn sich deine Erträge geändert haben. So stellst du sicher, dass du auch in Zukunft keine Steuervorteile verschenkst.

REITs und Freistellungsauftrag: Das große Ganze

Der Freistellungsauftrag ist nur ein Baustein in deiner Steuerstrategie. Wenn du größere Summen investierst, solltest du auch andere Aspekte im Blick behalten. Dazu gehört zum Beispiel die Frage, ob du deine REIT-Aktien im Depot oder in einer Versicherungslösung hältst. Das kann steuerliche Auswirkungen haben.

Ein weiterer Punkt ist die Verlustverrechnung. Wenn du mit einem Wertpapier Verluste machst, kannst du diese mit Gewinnen aus anderen Wertpapieren verrechnen. Das funktioniert über einen Verlustverrechnungstopf bei deiner Bank. Auch hier ist es wichtig, die Freistellungsaufträge im Blick zu behalten, um die Steuerlast zu optimieren.

Denke auch an die Kirchensteuer. Wenn du Kirchenmitglied bist, wird diese auf deine Kapitalerträge erhoben. Deine Bank berücksichtigt das automatisch. Du kannst aber auch einen Freistellungsauftrag für die Kirchensteuer stellen, um deinen Freibetrag optimal zu nutzen. Das ist aber nur in wenigen Fällen sinnvoll.

Wichtig ist, dass du dich nicht von der Komplexität abschrecken lässt. Die Grundlagen sind einfach: Freistellungsauftrag stellen, Freibetrag nutzen, Steuern sparen. Alles andere sind Verfeinerungen, die du nach und nach lernen kannst. Der erste Schritt ist der wichtigste, und den hast du jetzt verstanden.

Mit diesem Wissen bist du bestens gerüstet, um deine REIT-Investitionen steueroptimal zu gestalten. Nutze deinen Sparerpauschbetrag voll aus und lass dir keine unnötigen Steuern abziehen. Dein zukünftiges Ich wird es dir danken, wenn du am Jahresende mehr Netto-Rendite auf deinem Konto siehst.

Häufige Fragen zum REIT Freistellungsauftrag

In diesem Abschnitt beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um das Thema. So bist du bestens informiert und kannst alle Unklarheiten beseitigen. Die Antworten sind kurz und prägnant gehalten, damit du schnell die Informationen bekommst, die du brauchst.

Wenn du weitere Fragen hast, die hier nicht beantwortet werden, findest du im FAQ-Bereich am Ende des Artikels zusätzliche Informationen. Dort gehen wir auf die häufigsten Anliegen von Anlegern ein. Und wenn du immer noch unsicher bist, hilft dir deine Bank oder ein Steuerberater gerne weiter.

Denke daran: Wissen ist Macht. Je besser du über die steuerlichen Aspekte deiner Investitionen informiert bist, desto besser kannst du deine Finanzen optimieren. Der Freistellungsauftrag ist ein einfacher, aber wirkungsvoller Hebel. Nutze ihn zu deinem Vorteil.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinen Investitionen und hoffen, dass dir dieser Ratgeber weitergeholfen hat. Bleib dran und informiere dich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen im Bereich Steuern und Investitionen. So bleibst du immer auf der sicheren Seite.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

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Hast du schon einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank eingerichtet?
Weißt du, wie hoch dein Sparerpauschbetrag ist?
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Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Dann behält deine Bank automatisch Abgeltungsteuer auf alle deine Kapitalerträge ein. Du kannst dir die zu viel gezahlten Steuern später über die Steuererklärung zurückholen, aber das ist mit Aufwand verbunden. Ein Freistellungsauftrag ist daher der bequemere Weg.

Ja, du kannst den Freistellungsauftrag jederzeit ändern oder kündigen. Das geht in der Regel online in deinem Banking-Bereich. Die Änderung wird meist sofort oder innerhalb weniger Tage wirksam. Du solltest darauf achten, dass die Summe aller Aufträge den Sparerpauschbetrag nicht überschreitet.

Ja, der Freistellungsauftrag gilt für alle Kapitalerträge, unabhängig davon, ob sie aus deutschen oder ausländischen Wertpapieren stammen. Auch Dividenden von US-REITs werden gegen deinen Freibetrag gerechnet. Die Bank berücksichtigt das automatisch bei der Steuerberechnung.

Es gibt keinen Unterschied. Der Freistellungsauftrag ist ein universelles Instrument für alle Kapitalerträge. Er gilt für Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Ob du Aktien, REITs oder Fonds hältst, spielt keine Rolle. Der Freibetrag ist immer derselbe.

Nein, der Freistellungsauftrag gilt unbefristet, bis du ihn änderst oder kündigst. Du musst ihn also nicht jedes Jahr neu beantragen. Es ist jedoch ratsam, einmal im Jahr zu prüfen, ob er noch zu deiner aktuellen Situation passt.

Wenn du bei mehreren Banken Freistellungsaufträge stellst und die Summe über 1.000 Euro liegt, meldet das Finanzamt die Überziehung. Du musst dann die fehlenden Steuern nachzahlen. Das Finanzamt informiert dich darüber in der Regel mit einem Bescheid.

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.