Ratgeber · Investieren
Momentum-ETF-Auszahlplan: So entsparst du ein ETF-Depot mit Kapitalverzehr
Ein Momentum-ETF-Auszahlplan verbindet eine trendfolgende ETF-Strategie mit regelmäßigen Entnahmen. Du erfährst, welche Entnahmestrategien es gibt und wie du die steuerlichen Freibeträge nutzt.
10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Ein ETF-Auszahlplan funktioniert wie ein umgekehrter Sparplan und verkauft regelmäßig Anteile.
- Mit Kapitalverzehr wird das angelegte Vermögen planmäßig aufgebraucht, ohne Kapitalverzehr lebst du von den Erträgen.
- Der Sparer-Pauschbetrag liegt 2026 bei 1000 EUR pro Person und Jahr, bei Ehepaaren bei 2000 EUR.
- Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent, die deine Steuerlast reduziert.
01 · Grundlagen
Was ist ein Momentum-ETF-Auszahlplan?
Ein Momentum-ETF-Auszahlplan kombiniert eine trendfolgende ETF-Auswahl mit einem Entnahmeplan. Du verkaufst dabei regelmäßig Anteile eines oder mehrerer Momentum-ETFs und lässt dir den Erlös auf dein Konto überweisen.
Ein Momentum-ETF-Auszahlplan kehrt die Logik des klassischen ETF-Sparplans um. Statt monatlich Anteile zu kaufen, verkaufst du in einem festgelegten Rhythmus Anteile aus deinem Depot und lässt dir den Erlös auf dein Konto überweisen. Die Besonderheit liegt in der Auswahl der Wertpapiere: Momentum-ETFs setzen auf Aktien, die in der jüngeren Vergangenheit eine überdurchschnittlich starke Kursentwicklung gezeigt haben.
Für den Auszahlplan bedeutet das, dass du von der Trendstärke dieser Aktien profitieren möchtest, während du gleichzeitig regelmäßig Geld entnimmst. Du entscheidest dabei selbst, wie hoch der Auszahlungsbetrag sein soll und ob die Entnahme monatlich, quartalsweise oder jährlich erfolgt. Der Broker verkauft automatisch die benötigten ETF-Anteile und schreibt den Verkaufserlös deinem Konto gut.
Ein solcher Plan eignet sich besonders, wenn du bereits ein entsprechendes Wertpapiervermögen aufgebaut hast und daraus ein regelmäßiges Einkommen erzielen möchtest. Die Höhe der sinnvollen Entnahme hängt von deiner gewählten Strategie und der Wertentwicklung der Momentum-ETFs ab.
Kurz erklärt
Momentum-ETF-Auszahlplan
Ein Auszahlplan, bei dem du aus einem Depot mit Momentum-ETFs regelmäßig Geld entnimmst. Momentum-ETFs setzen auf Aktien mit einer starken Kursentwicklung in der jüngeren Vergangenheit.
Der Auszahlplan kehrt die Logik des ETF-Sparplans um: Statt monatlich zu kaufen, werden monatlich Anteile verkauft.
02 · Schritt für Schritt
So funktioniert ein ETF-Entnahmeplan mit Kapitalverzehr
Beim Entsparen mit Kapitalverzehr wird das Vermögen über einen festgelegten Zeitraum aufgebraucht. Die Höhe der Entnahme hängt von der gewählten Strategie und der Wertentwicklung ab.
Du legst zu Beginn fest, wie lange die Auszahlungen reichen sollen und wie viel Geld du regelmäßig entnehmen möchtest. Der Broker verkauft dann in deinem Auftrag monatlich oder quartalsweise die benötigten ETF-Anteile.
Der Ablauf folgt einem klaren Muster: Du investierst zuerst per Einmalanlage oder ETF-Sparplan in einen oder mehrere Momentum-ETFs. Danach richtest du beim Depotanbieter den Auszahlplan ein und hinterlegst den Entnahmebetrag, den Rhythmus und das Zielkonto. Die Bank übernimmt den automatischen Verkauf der Anteile und die Überweisung des Erlöses.
Wichtig ist, dass du die steuerliche Abrechnung im Blick behältst. Bei jedem Verkauf werden Kursgewinne realisiert, die grundsätzlich der Abgeltungsteuer unterliegen. Die Teilfreistellung für Aktienfonds reduziert die Steuerlast, da nur 70 Prozent der Erträge besteuert werden.
Depot mit Momentum-ETFs aufbauen
Du investierst per Einmalanlage oder ETF-Sparplan in einen oder mehrere Momentum-ETFs, die auf Aktien mit positiver Preisdynamik setzen.
Entnahmebetrag festlegen
Du bestimmst, wie viel Geld du monatlich, quartalsweise oder jährlich entnehmen möchtest. Der Betrag kann fix oder prozentual vom Depotwert sein.
Auszahlplan beim Broker einrichten
Du hinterlegst beim Depotanbieter den Entnahmebetrag, den Rhythmus und das Zielkonto. Der Broker verkauft automatisch die benötigten ETF-Anteile.
Steuerliche Abrechnung beachten
Die Verkäufe werden mit Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer verrechnet. Die Teilfreistellung für Aktienfonds reduziert die Bemessungsgrundlage.
03 · Vergleich
Entnahmestrategien für Momentum-ETFs im Vergleich
Die Wahl der Entnahmestrategie bestimmt, wie lange dein Kapital reicht und wie stark dein Vermögen schwankt. Die beiden Grundmodelle unterscheiden sich im Umgang mit dem angelegten Kapital.
Die Wahl der Entnahmestrategie entscheidet darüber, wie lange dein Kapital reicht und ob du es vollständig aufbrauchst oder erhältst. Bei der Entnahme ohne Kapitalverzehr entnimmst du nur die laufenden Erträge wie Dividenden und Kursgewinne. Das angelegte Kapital bleibt dauerhaft erhalten und kann als ewige Rente dienen.
Bei der Entnahme mit Kapitalverzehr verkaufst du zusätzlich zu den Erträgen auch einen Teil des Kapitals. Dadurch fällt der monatliche Auszahlungsbetrag höher aus, das Vermögen wird aber über die Laufzeit planmäßig aufgebraucht. Diese Variante eignet sich für eine Zusatzrente über eine feste Laufzeit, wenn kein Kapitalerhalt für Erben nötig ist.
Für Momentum-ETFs ist die Wahl der Strategie besonders relevant, da diese Anlageklasse stärkeren Schwankungen unterliegt als breite Markt-ETFs. Bei schwacher Wertentwicklung in den ersten Entnahmejahren kann ein zu hoher Kapitalverzehr das Depot schneller aufzehren als geplant.
| Entnahme ohne Kapitalverzehr | Entnahme mit Kapitalverzehr | |
|---|---|---|
| Kapitalerhalt | Das angelegte Kapital bleibt dauerhaft erhalten | Das Kapital wird planmäßig aufgebraucht |
| Entnahmebetrag | Nur laufende Erträge des Anlagekapitals | Zusätzlich wird schrittweise ein Teil des angelegten Kapitals verkauft |
| Geeignet für | Ewige Rente | Zusatzrente über eine begrenzte Rentendauer |
04 · Was gilt
Sparer-Pauschbetrag beim ETF-Auszahlplan nutzen
Beim Verkauf von ETF-Anteilen fallen Steuern auf die Kursgewinne an. Der Sparer-Pauschbetrag hilft dir, einen Teil der Erträge steuerfrei zu vereinnahmen.
Im Jahr 2026 liegt der Freibetrag bei 1000 EUR pro Person und Jahr, bei zusammenveranlagten Ehepaaren bei 2000 EUR.
Zusätzlich profitierst du von der Teilfreistellung für Aktienfonds. Sie bewirkt, dass nur 70 Prozent der Erträge aus deinen Momentum-ETFs besteuert werden, während 30 Prozent steuerfrei bleiben. Das reduziert die effektive Steuerlast auf Kursgewinne und Dividenden deutlich.
Oberhalb des Sparer-Pauschbetrags werden Kapitalerträge mit 25 Prozent Abgeltungsteuer zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag belastet. Du solltest daher prüfen, ob dein Freistellungsauftrag beim Broker korrekt eingerichtet ist, damit der Freibetrag automatisch berücksichtigt wird.
Steuerfrei
Steuerpflichtig
05 · Hintergrund
Rentenlücke mit einem Momentum-ETF-Auszahlplan schließen
Viele Menschen nutzen einen ETF-Auszahlplan, um die Differenz zwischen gesetzlicher Rente und dem gewünschten Lebensstandard zu decken. Die Rentenlücke lässt sich mit einer Zusatzrente aus dem Depot verkleinern.
Die Rentenlücke beschreibt den Abstand zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und der gesetzlichen Rente. Je früher du mit einem ETF-Sparplan beginnst, desto kleiner wird diese Lücke im Alter. Ein Momentum-ETF-Auszahlplan kann die verbleibende Differenz schließen, indem du im Ruhestand monatlich Geld aus deinem Depot entnimmst.
Die Höhe deiner Zusatzrente hängt vom angesparten Kapital und der gewählten Entnahmestrategie ab. Für eine ewige Rente ohne Kapitalverzehr solltest du nur die laufenden Erträge entnehmen. Bei einer begrenzten Rentendauer kannst du auch das Kapital selbst aufbrauchen und so höhere monatliche Beträge erzielen.
Ein Auszahlplan mit Momentum-ETFs kann dabei als Alternative zur Sofortrente dienen. Du behältst die Kontrolle über dein Vermögen und kannst die Entnahmebeträge flexibel an deinen Bedarf anpassen, statt dich an feste Rentenzahlungen zu binden.
Die Rentenlücke beschreibt den Abstand zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und der gesetzlichen Rente. Je früher du mit einem ETF-Sparplan beginnst, desto kleiner wird diese Lücke im Alter.
Ein Momentum-ETF-Auszahlplan kann die Rentenlücke schließen, indem du im Ruhestand monatlich Geld aus deinem Depot entnimmst. Die Höhe der Zusatzrente hängt vom angesparten Kapital und der gewählten Entnahmestrategie ab.
Für eine ewige Rente ohne Kapitalverzehr solltest du nur die laufenden Erträge entnehmen. Bei einer begrenzten Rentendauer kannst du auch das Kapital selbst aufbrauchen und so höhere monatliche Beträge erzielen.
06 · Hintergrund
Wertentwicklung von Momentum-ETFs im Auszahlplan
Momentum-ETFs setzen auf Aktien, die in den vergangenen Monaten eine überdurchschnittliche Kursentwicklung gezeigt haben. Diese Strategie kann in Trendphasen hohe Renditen erzielen, unterliegt aber auch stärkeren Schwankungen.
Die Wertentwicklung eines Momentum-ETF-Auszahlplans hängt davon ab, wie sich die zugrunde liegenden Aktien entwickeln. In starken Aufwärtstrends können Momentum-Strategien den breiten Markt übertreffen, in Seitwärts- oder Abwärtsphasen aber auch deutlicher verlieren. Diese Schwankungen wirken sich direkt auf dein Depot und die möglichen Entnahmebeträge aus.
Für einen Auszahlplan ist die Reihenfolge der Renditen entscheidend. Fallen die Kurse in den ersten Entnahmejahren, musst du mehr Anteile verkaufen, um denselben Betrag zu erhalten. Das kann das Kapital schneller aufzehren als bei einer stabilen Wertentwicklung, selbst wenn die durchschnittliche Rendite über die Gesamtlaufzeit gleich ausfällt.
Eine breite Streuung über mehrere Momentum-ETFs oder die Kombination mit einem breiten Welt-ETF kann das Risiko abfedern. So vermeidest du, dass ein einzelner Trendbruch deinen gesamten Auszahlplan gefährdet.
Die Wertentwicklung eines Momentum-ETF-Auszahlplans hängt davon ab, wie sich die zugrunde liegenden Aktien entwickeln. In starken Aufwärtstrends können Momentum-Strategien den breiten Markt übertreffen, in Seitwärts- oder Abwärtsphasen aber auch deutlicher verlieren.
Für einen Auszahlplan ist die Reihenfolge der Renditen entscheidend. Fallen die Kurse in den ersten Entnahmejahren, musst du mehr Anteile verkaufen, um denselben Betrag zu erhalten. Das kann das Kapital schneller aufzehren als bei einer stabilen Wertentwicklung.
Eine breite Streuung über mehrere Momentum-ETFs oder die Kombination mit einem Welt-ETF kann das Risiko reduzieren. Die erwartete Rendite ist eine Schätzung und keine Garantie für die tatsächliche Wertentwicklung.
07 · Kosten
Kosten eines Momentum-ETF-Auszahlplans
Die Kosten setzen sich aus den laufenden ETF-Gebühren, den Transaktionskosten beim Verkauf und den Steuern auf Kursgewinne zusammen. Günstige ETFs und ein Depot mit niedrigen Ordergebühren halten die Belastung gering.
Die Kosten eines Momentum-ETF-Auszahlplans setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Die laufenden ETF-Gebühren, gemessen an der Gesamtkostenquote (TER), liegen bei Momentum-ETFs häufig zwischen 0,2 und 0,5 Prozent pro Jahr. Hinzu kommen Ordergebühren beim Verkauf der Anteile, die je nach Broker zwischen 0 und 10 EUR pro Verkauf betragen können.
Die steuerliche Belastung ist ein weiterer Kostenfaktor. Auf realisierte Kursgewinne oberhalb des Sparer-Pauschbetrags fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an, zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer. Die Teilfreistellung für Aktienfonds reduziert die Steuerlast, da nur 70 Prozent der Erträge besteuert werden.
Du solltest die Kosten für ETF und Depot nicht ignorieren, da sie deine Nettorendite schmälern. Ein günstiger Online-Broker mit niedrigen Ordergebühren und ein ETF mit geringer TER halten die Belastung im Auszahlplan überschaubar.
Kurz erklärt
Abgeltungsteuer auf Kursgewinne
Typische Kostenbestandteile eines ETF-Auszahlplans
25 Prozent
08 · Checkliste
Checkliste: So richtest du einen Momentum-ETF-Auszahlplan ein
Bevor du mit dem Entsparen beginnst, solltest du einige Punkte klären. Die folgende Checkliste hilft dir, die wichtigsten Schritte zu planen.
Die folgenden Schritte helfen dir, deinen Momentum-ETF-Auszahlplan strukturiert aufzusetzen und typische Fehler zu vermeiden.
- Lege dein Anlageziel fest: Zusatzrente, ewige Rente oder Kapitalverzehr über eine feste Laufzeit.
- Berechne deine Rentenlücke und bestimme den benötigten monatlichen Entnahmebetrag.
- Wähle geeignete Momentum-ETFs aus und achte auf Kosten sowie eine ausreichende Streuung.
- Vergleiche Depots mit Auszahlplan-Funktion und niedrigen Ordergebühren.
- Prüfe deinen Sparer-Pauschbetrag und passe den Freistellungsauftrag gegebenenfalls an.
- Lege die Entnahmestrategie fest und überprüfe den Entnahmebetrag regelmäßig.
Die Einrichtung des Auszahlplans selbst ist einfach und ähnelt einem Dauerauftrag. Du hinterlegst beim Broker den Betrag, den Rhythmus und das Zielkonto, und die Bank übernimmt den automatischen Verkauf der ETF-Anteile.
Vorbereitung für den ETF-Auszahlplan
Anlageziel festlegen: Zusatzrente, ewige Rente oder Kapitalverzehr über eine feste Laufzeit
Rentenlücke berechnen und den benötigten monatlichen Entnahmebetrag bestimmen
Geeignete Momentum-ETFs auswählen und auf Kosten sowie Streuung achten
Depot mit Auszahlplan-Funktion wählen und Ordergebühren vergleichen
Sparer-Pauschbetrag prüfen und gegebenenfalls Freistellungsauftrag anpassen
Entnahmestrategie festlegen und den Entnahmebetrag regelmäßig überprüfen
09 · Fehler vermeiden
Typische Fehler beim Entsparen mit Momentum-ETFs
Ein zu hoher Entnahmebetrag oder eine zu einseitige ETF-Auswahl können den Auszahlplan gefährden. Diese Fehler solltest du vermeiden.
Ein zu hoher Entnahmebetrag ist einer der häufigsten Fehler beim Entsparen mit Momentum-ETFs. Gerade in schwachen Börsenphasen kann ein zu ambitionierter Kapitalverzehr das Depot schneller aufzehren als geplant. Du solltest den Entnahmebetrag daher konservativ wählen und regelmäßig an die Wertentwicklung anpassen.
Ein weiterer Fehler ist die Konzentration auf einen einzigen Momentum-ETF. Ohne breite Streuung setzt du dein gesamtes Kapital dem Risiko eines einzelnen Trendbruchs aus. Die Kombination mehrerer Momentum-ETFs oder die Beimischung eines breiten Welt-ETF reduziert dieses Risiko deutlich.
Auch die steuerliche Belastung wird oft unterschätzt. Wer den Sparer-Pauschbetrag nicht nutzt oder die Teilfreistellung nicht berücksichtigt, zahlt unnötig hohe Steuern auf Kursgewinne. Prüfe daher deinen Freistellungsauftrag und plane die steuerlichen Auswirkungen deiner Entnahmen ein.
Häufige Fehler beim Momentum-ETF-Auszahlplan
10 · Hintergrund
Momentum-ETF-Auszahlplan als Zusatzrente zur Altersvorsorge
Ein ETF-Auszahlplan kann die gesetzliche Rente ergänzen und dir im Alter mehr finanziellen Spielraum verschaffen. Die Kombination aus ETF-Sparplan in der Ansparphase und Auszahlplan in der Rentenphase ist ein gängiges Modell.
In der Ansparphase baust du mit einem ETF-Sparplan über viele Jahre ein Vermögen auf. Je früher du beginnst, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt und desto höher fällt die spätere Zusatzrente aus. Ein Momentum-ETF-Sparplan kann dabei in Trendphasen überdurchschnittliche Renditen erzielen, unterliegt aber auch stärkeren Schwankungen.
In der Rentenphase richtest du einen Auszahlplan ein, der dir monatlich einen festen Betrag auszahlt. Der Entnahmebetrag sollte so gewählt sein, dass das Kapital über die geplante Rentendauer reicht. Bei einer ewigen Rente ohne Kapitalverzehr entnimmst du nur die laufenden Erträge, bei einer begrenzten Laufzeit kannst du auch das Kapital aufbrauchen.
Eine Einmalanlage kurz vor Rentenbeginn kann den Auszahlplan ebenfalls starten. Dabei ist das Risiko höher, da ein ungünstiger Einstiegszeitpunkt die Wertentwicklung der ersten Jahre belasten kann. Ein schrittweiser Einstieg oder eine längere Ansparphase reduziert dieses Risiko.
In der Ansparphase baust du mit einem ETF-Sparplan über viele Jahre ein Vermögen auf. Je früher du beginnst, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt und desto höher fällt die spätere Zusatzrente aus.
In der Rentenphase richtest du einen Auszahlplan ein, der dir monatlich einen festen Betrag auszahlt. Der Entnahmebetrag sollte so gewählt sein, dass das Kapital über die geplante Rentendauer reicht.
Eine Einmalanlage kurz vor Rentenbeginn kann den Auszahlplan ebenfalls starten. Dabei ist das Risiko höher, da ein ungünstiger Einstiegszeitpunkt die Wertentwicklung der ersten Jahre belasten kann.
Häufige Fragen
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