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Lohnt sich ein REIT? So denkst du über Immobilienaktien nach

Immobilienaktien und REITs bringen Mieteinnahmen ins Depot, ohne dass du eine Wohnung kaufen musst. Ob sich das lohnt, hängt von deiner Gewichtung, der Rendite und den steuerlichen Regeln ab.

10 Kapitel · 11 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • REITs müssen in Deutschland mindestens 90 Prozent ihres Gewinns ausschütten, dadurch sind die Dividenden oft höher als bei breiten Aktien-ETFs.
  • Immobilienaktien sind im MSCI World bereits mit etwa 2 bis 3 Prozent enthalten, eine starke Übergewichtung erzeugt ein Klumpenrisiko.
  • Die Teilfreistellung für Aktienfonds beträgt 30 Prozent, das senkt die Steuerlast bei Immobilien-ETFs mit hohen Dividenden.
  • Offene Immobilienfonds bieten tägliche Liquidität, investieren aber oft stärker in Gewerbeimmobilien und anders als REITs nicht börsentäglich handelbar.

01 · Grundlagen

Was ist ein REIT?

Ein REIT ist eine Immobilien-Aktiengesellschaft mit besonderen Regeln. Die wichtigste Regel betrifft die Ausschüttung der Gewinne.

Die Rechtsform wurde 1960 in den USA eingeführt und hat sich weltweit verbreitet. In 19 Ländern gibt es börsennotierte REITs, darunter in Deutschland, den USA, Japan und Australien. Die Mindestausschüttungsquote liegt in Deutschland und den USA bei 90 Prozent des handelsrechtlichen Jahresüberschusses.

Für dich als Anleger bedeutet das: Ein REIT funktioniert ähnlich wie eine Immobilie, die du direkt besitzt, nur dass die Einnahmen aus vielen Objekten stammen. Du erhältst regelmäßige Dividenden, ohne dich um Verwaltung, Mieter oder Instandhaltung kümmern zu müssen.

Deutsche REITs sind von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit. Die Besteuerung findet erst bei dir als Anleger statt, wenn die Dividende auf deinem Konto landet.

Kurz erklärt

Real Estate Investment Trust (REIT)

Eine börsennotierte Immobiliengesellschaft, die vor allem Immobilien hält, verwaltet oder veräußert und einen hohen Anteil ihrer Gewinne an die Anleger ausschüttet. In Deutschland müssen REITs mindestens 90 Prozent des handelsrechtlichen Jahresüberschusses ausschütten.

Im Gegenzug sind deutsche REITs von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit. Die Besteuerung findet erst bei dir als Anleger statt.

02 · Vergleich

Immobilienaktie oder eigene Immobilie?

Eine eigene Immobilie bindet viel Kapital an einem Ort. Immobilienaktien verteilen dein Geld auf viele Objekte und Regionen.

Du trägst das Risiko von Mietausfall, Leerstand und Wertverlust allein. Ein Verkauf dauert oft Monate und verursacht Notar- und Maklerkosten.

Immobilienaktien verteilen dein Geld auf viele Objekte, Regionen und Branchen. Über einen Immobilien-ETF bist du an hunderten von Bürogebäuden, Logistikzentren und Wohnanlagen weltweit beteiligt. Du kannst Anteile börsentäglich handeln, auch in kleinen Stückelungen.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Liquidität: Während du eine Wohnung nicht mal eben für 500 Euro verkaufen kannst, verkaufst du ETF-Anteile innerhalb von Sekunden zum aktuellen Kurs.

Eigene Immobilie und Immobilienaktien im Vergleich
Eigene ImmobilieImmobilienaktien
DiversifikationEin Objekt, eine Lage, ein MieterrisikoViele Objekte, Regionen und Branchen im Portfolio
LiquiditätBörsentäglich handelbar, auch kleine Anteile
KlumpenrisikoGeringer, wenn du breit über einen ETF investierst

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert die Ausschüttung bei REITs

Die hohe Ausschüttungsquote ist das zentrale Merkmal von REITs. Sie sorgt für regelmäßige Zahlungen, aber nicht automatisch für eine hohe Gesamtrendite.

REITs erzielen ihre Einnahmen vor allem aus der Vermietung von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie aus Veräußerungen. Von diesen Gewinnen müssen sie in Deutschland und den USA mindestens 90 Prozent an die Aktionäre ausschütten. In Australien liegt die Quote sogar bei 100 Prozent.

Die Ausschüttung landet als Dividende auf deinem Verrechnungskonto. Bei Immobilien-ETFs sammelt der Fonds die Dividendenzahlungen aller enthaltenen REITs und Immobilienaktien und schüttet sie gebündelt aus. Die Ausschüttungsrenditen großer Immobilien-ETFs lagen in den Jahren 2020 bis 2023 zwischen 2,5 und 3,5 Prozent pro Jahr.

Eine hohe Dividende ist nicht dasselbe wie eine hohe Gesamtrendite. Der Kursverlauf der Aktie gehört ebenso zu deiner Rendite wie die Ausschüttung. Ein REIT kann hohe Dividenden zahlen und gleichzeitig an Wert verlieren.

01

Gewinne entstehen aus Mieten und Verkäufen

REITs erzielen Einnahmen vor allem aus der Vermietung von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie aus Veräußerungen.

02

Mindestens 90 Prozent werden ausgeschüttet

In Deutschland und den USA müssen REITs mindestens 90 Prozent des handelsrechtlichen Gewinns an die Aktionäre ausschütten.

03

Dividende landet in deinem Depot

Die Ausschüttung wird als Dividende auf dein Verrechnungskonto überwiesen. Bei Immobilien-ETFs mit vielen REITs sammelt der Fonds diese Zahlungen und schüttet sie gebündelt aus.

04

Steuern fallen auf deiner Ebene an

REITs müssen Gewinne kaum oder gar nicht auf Unternehmensebene versteuern. Steuern zahlst du als Anlegerin auf die Dividende.

04 · Was gilt

Welche Immobilien stecken in REITs und Immobilien-ETFs?

Immobilienaktien investieren nicht nur in Wohnhäuser. Ein großer Teil des Marktes entfällt auf Gewerbeimmobilien und Sonderimmobilien.

Der Markt für börsennotierte Immobilienunternehmen ist breiter, als viele Anleger vermuten. Neben Wohnimmobilien halten REITs und Immobilien-ETFs vor allem Gewerbeimmobilien wie Bürogebäude, Logistikzentren und Einkaufszentren. Auch Sonderimmobilien wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Hotels und Datenzentren sind häufig vertreten.

Deutsche REITs müssen sich dabei auf Gewerbeimmobilien beschränken. Wohnimmobilien, die vor 2007 gebaut wurden, dürfen sie nicht in ihr Portfolio aufnehmen. Einzelne Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung oder unbebaute private Baugrundstücke findest du in börsengehandelten Immobilienanlagen nicht.

Für dich bedeutet das: Mit einem Immobilien-ETF investierst du überwiegend in gewerbliche Objekte. Die Entwicklung deines Investments hängt damit stärker von Büromärkten, Logistik und Einzelhandel ab als vom privaten Wohnungsmarkt.

Häufig enthalten

·Bürogebäude
·Logistikzentren
·Einkaufszentren
·Wohnimmobilien
·Krankenhäuser und Pflegeheime
·Hotels
·Datenzentren

Seltener oder gar nicht enthalten

·Einzelne Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung
·Unbebaute private Baugrundstücke
·Landwirtschaftliche Flächen
·Immobilien außerhalb des börslichen Handels

05 · Kosten

Was kostet dich ein Immobilien-ETF?

Neben der Steuer auf Dividenden fallen laufende Kosten für den Fonds an. Diese Kosten schmälern deine Nettorendite.

Die laufenden Kosten eines Immobilien-ETFs liegen oft zwischen 0,2 und 0,6 Prozent pro Jahr. Diese Gesamtkostenquote wird direkt aus dem Fondsvermögen entnommen und schmälert deine Nettorendite. Günstige Produkte findest du am unteren Ende dieser Spanne.

Auf die Dividenden zahlst du Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag. Für Aktienfonds mit mindestens 51 Prozent Aktienquote gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet: 30 Prozent deiner Erträge sind steuerfrei, auf die restlichen 70 Prozent zahlst du die Abgeltungsteuer.

Dein Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr gilt auch für Dividenden aus Immobilien-ETFs. Erst wenn deine Kapitalerträge diesen Freibetrag überschreiten, wird Steuer fällig.

06 · Im Vertrag

Diese Regeln gelten für deutsche REITs

Deutsche REITs unterliegen strengen Vorgaben. Sie sollen das Anlagevehikel transparent und fokussiert halten.

Die Regeln betreffen die Ausschüttung, die Vermögensstruktur und die Verschuldung.

Mindestens 75 Prozent des Vermögens müssen in unbewegliches Vermögen wie Grundstücke und Immobilien investiert sein. Ebenso müssen mindestens 75 Prozent des Umsatzes aus der Bewirtschaftung dieses Vermögens stammen. Die Eigenkapitalquote muss bei mindestens 45 Prozent liegen, die Verschuldung ist auf maximal 55 Prozent begrenzt.

Mindestens 90 Prozent des handelsrechtlichen Jahresüberschusses müssen an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Im Gegenzug sind deutsche REITs von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit.

Wichtige Regeln für REITs in Deutschland

Ausschüttungsquote90 ProzentMindestens 90 Prozent des handelsrechtlichen Jahresüberschusses müssen an die Aktionäre ausgeschüttet werden.
Vermögensbindung75 ProzentMindestens 75 Prozent des Vermögens müssen in unbewegliches Vermögen wie Grundstücke und Immobilien investiert sein.
Umsatzbindung75 ProzentMindestens 75 Prozent des Umsatzes müssen aus der Bewirtschaftung des unbeweglichen Vermögens stammen.
Eigenkapitalquote45 ProzentMindestens 45 Prozent des Kapitals müssen Eigenkapital sein, die Verschuldung ist auf maximal 55 Prozent begrenzt.
Streubesitz15 ProzentMindestens 15 Prozent der Aktien müssen im Streubesitz liegen, also bei Anlegern, die nicht mehr als 3 Prozent der Anteile halten.

07 · Checkliste

Checkliste: Wann sich ein REIT oder Immobilien-ETF für dich lohnt

Ein Immobilien-ETF ist kein Muss für jedes Depot. Diese Punkte helfen dir bei der Entscheidung.

In einem marktbreiten Index wie dem MSCI World sind Immobilienaktien bereits mit 2 bis 3 Prozent enthalten. Wer einen separaten Immobilien-ETF kauft, setzt bewusst auf eine Übergewichtung dieser Branche.

Für eine Beimischung spricht, wenn du regelmäßige Ausschüttungen suchst, die über denen eines breiten Welt-ETF liegen. Die Ausschüttungsrenditen von Immobilien-ETFs lagen zuletzt zwischen 2,5 und 3,5 Prozent, während ein ausschüttender MSCI-World-ETF nur 1,5 bis 1,9 Prozent zahlte.

  • Du möchtest regelmäßige Ausschüttungen, die über denen eines breiten Welt-ETF liegen.
  • Du willst dein Portfolio um eine Branche ergänzen, die im MSCI World nur mit 2 bis 3 Prozent gewichtet ist.
  • Du kommst mit den Kursschwankungen von Immobilienaktien klar, die zeitweise stärker ausfallen können als beim Gesamtmarkt.
  • Du investierst breit über einen Immobilien-ETF statt in wenige Einzelaktien.
  • Du hast einen Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren.

Das spricht für eine Beimischung von Immobilienaktien

01

Du möchtest regelmäßige Ausschüttungen, die über denen eines breiten Welt-ETF liegen.

02

Du willst dein Portfolio um eine Branche ergänzen, die im MSCI World nur mit 2 bis 3 Prozent gewichtet ist.

03

Du kommst mit den Kursschwankungen von Immobilienaktien klar, die zeitweise stärker ausfallen können als beim Gesamtmarkt.

04

Du investierst breit über einen Immobilien-ETF statt in wenige Einzelaktien.

05

Du hast einen langen Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren.

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler beim Einstieg in Immobilienaktien

Viele Anleger überschätzen die Sicherheit von Immobilienaktien oder gewichten sie zu stark. Diese Fehler lassen sich vermeiden.

Viele Anleger überschätzen die Sicherheit von Immobilienaktien, weil sie an physische Immobilien denken. Tatsächlich schwanken REIT-Aktien ähnlich stark wie der Gesamtmarkt. Der maximale Wertverlust lag in der Vergangenheit bei minus 74 Prozent, beim MSCI World bei minus 57 Prozent.

Ein weiterer Fehler ist die Übergewichtung. Wer Immobilienaktien mit 20 Prozent oder mehr im Depot gewichtet, erzeugt ein Klumpenrisiko. Die Rendite hängt dann stark von der Entwicklung einer einzigen Branche ab. Die meisten Experten halten die 2 bis 3 Prozent aus einem marktbreiten Index für ausreichend.

Hohe Dividenden sind kein Ersatz für eine gute Gesamtrendite. Wer nur auf die Ausschüttung schaut, übersieht Kursverluste, die die Dividende aufzehren können.

Diese Fehler solltest du vermeiden

·Du setzt auf einen einzigen REIT und trägst damit ein hohes unternehmerisches Risiko.
·Du gewichtest Immobilienaktien mit 20 Prozent oder mehr im Depot und erzeugst ein Klumpenrisiko.
·Du verwechselst hohe Dividenden mit hoher Gesamtrendite und ignorierst Kursverluste.
·Du kaufst einen Immobilien-ETF, ohne die laufenden Kosten und die Fondsstruktur zu prüfen.
·Du gehst davon aus, dass Immobilienaktien immer stabiler sind als der breite Aktienmarkt.

09 · Vergleich

Immobilien-ETF oder offener Immobilienfonds?

Beide Anlageformen bringen Immobilien ins Portfolio, funktionieren aber unterschiedlich. Der wichtigste Unterschied liegt in der Handelbarkeit.

Ein Immobilien-ETF investiert in börsennotierte Immobilienaktien und REITs. Du kannst Anteile börsentäglich über die Börse kaufen und verkaufen.

Ein offener Immobilienfonds hält dagegen direkt Immobilien im Fondsvermögen, oft Gewerbeimmobilien. Die Rückgabe von Anteilen erfolgt an die Fondsgesellschaft und kann Haltefristen und Kündigungsfristen unterliegen. Die Liquidität ist deutlich geringer als beim börsengehandelten ETF.

Offene Immobilienfonds sind keine börsengehandelten Produkte und folgen anderen Regeln als Immobilien-ETFs. Für Anleger, die täglich handelbar bleiben wollen, ist der ETF die passendere Wahl.

Immobilien-ETF und offener Immobilienfonds im Vergleich
Immobilien-ETFOffener Immobilienfonds
HandelbarkeitBörsentäglich über die Börse handelbarRückgabe an die Fondsgesellschaft, oft mit Haltefrist
AnlageschwerpunktÜberwiegend börsennotierte Immobilienaktien und REITsDirekt gehaltene Immobilien, oft Gewerbeimmobilien
LiquiditätHohe Liquidität durch BörsenhandelGeringere Liquidität, Rückgabe kann Fristen unterliegen
ErtragsquelleDividenden und Kursgewinne der AktienMieteinnahmen und Wertveränderungen der Immobilien

10 · Hintergrund

So ordnest du Immobilienaktien in dein Portfolio ein

Die richtige Gewichtung entscheidet, ob Immobilienaktien dein Depot stabilisieren oder ein Klumpenrisiko erzeugen.

In einem marktbreiten Index wie dem MSCI World sind Immobilienaktien bereits mit etwa 2 bis 3 Prozent enthalten. Wer diesen Anteil über einen separaten Immobilien-ETF deutlich erhöht, setzt bewusst auf eine Übergewichtung der Branche. Diese Entscheidung sollte auf deiner persönlichen Einschätzung des Immobilienmarktes beruhen.

Eine Beimischung von 5 bis 10 Prozent kann das Portfolio um stabile Ausschüttungen ergänzen, ohne das Risiko zu stark zu erhöhen. Höhere Quoten führen dagegen zu einem Klumpenrisiko, weil die Rendite dann stark von der Entwicklung des Immobilienmarktes abhängt. Die historische Volatilität von REIT-Aktien lag mit 21,5 Prozent leicht über der des MSCI World mit 20,6 Prozent.

Für die meisten Anleger ist die einfachste Lösung, bei einem breiten Welt-ETF zu bleiben und auf einen separaten Immobilien-ETF zu verzichten. Die enthaltenen 2 bis 3 Prozent Immobilienaktien reichen aus, um an der Branche beteiligt zu sein.

In einem marktbreiten Index wie dem MSCI World sind Immobilienaktien bereits mit etwa 2 bis 3 Prozent enthalten. Wer diesen Anteil über einen separaten Immobilien-ETF deutlich erhöht, setzt bewusst auf eine Übergewichtung der Branche.

Eine Beimischung von 5 bis 10 Prozent kann das Portfolio um stabile Ausschüttungen ergänzen, ohne das Risiko zu stark zu erhöhen. Höhere Quoten führen dagegen zu einem Klumpenrisiko, weil die Rendite dann stark von der Entwicklung des Immobilienmarktes abhängt.

Für die meisten Anleger ist die einfachste Lösung, bei einem breiten Welt-ETF zu bleiben und auf einen separaten Immobilien-ETF zu verzichten. Die enthaltenen 2 bis 3 Prozent Immobilienaktien reichen aus, um an der Branche teilzuhaben.

Häufige Fragen

Fragen zu Lohnt sich ein REIT? So denkst du über Immobilienaktien nach

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026