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Lohnt sich ein Momentum-ETF für dein Depot?

Ein Momentum-ETF setzt auf Aktien, die zuletzt stark gestiegen sind. Ob sich diese Strategie für dich lohnt, hängt von deiner Risikobereitschaft und deinem Anlagehorizont ab.

11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Momentum-ETFs bündeln Aktien mit der stärksten Kursentwicklung der vergangenen Monate.
  • Die Gesamtkostenquote liegt meist zwischen 0,20 und 0,25 Prozent.
  • In starken Marktphasen sind Überrenditen möglich, in Trendwenden drohen höhere Verluste.
  • Ein Fondsvolumen von mindestens 100 Millionen Euro senkt dein Schließungsrisiko.

01 · Grundlagen

Was ist ein Momentum-ETF?

Ein Momentum-ETF bildet einen Index nach, der Aktien nach ihrer relativen Kursstärke auswählt. Grundlage ist der Momentum-Faktor, ein regelbasierter Auswahlansatz.

Der Auswahlzeitraum für die Kursstärke liegt bei vielen Indizes zwischen sechs und zwölf Monaten. Aktien, die in dieser Zeit besonders stark gestiegen sind, erhalten einen höheren Momentum-Score und werden im Index übergewichtet. Dadurch unterscheidet sich die Zusammensetzung deutlich von einem klassischen Marktindex, der nach Marktkapitalisierung gewichtet.

Für dich bedeutet das: Du investierst nicht in die gesamte Marktbreite, sondern gezielt in einen Korb von Trendaktien. Die Anzahl der enthaltenen Positionen ist mit rund 350 Titeln beim MSCI World Momentum deutlich geringer als bei einem breiten Welt-ETF mit über 1.400 Aktien. Diese Konzentration kann in starken Marktphasen die Rendite erhöhen, in schwachen Phasen aber auch die Verluste verstärken.

Ein Momentum-ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, der Aktien nach ihrer relativen Kursstärke der vergangenen Monate auswählt und gewichtet.

Kurz erklärt

Momentum-ETF

Ein börsengehandelter Indexfonds, der in Aktien von Unternehmen investiert, die in der jüngeren Vergangenheit starke Kursgewinne verzeichnet haben. Er setzt auf das Fortbestehen positiver Trends.

Die Auswahl erfolgt nach festen Regeln anhand der Kursentwicklung, häufig über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten.

02 · Schritt für Schritt

Wie funktioniert die Momentum-Strategie?

Die Strategie beruht auf der Annahme, dass Aktien mit starker vergangener Performance ihren Trend fortsetzen. Der Index vergleicht Aktien und gewichtet die stärksten höher.

Der Indexanbieter berechnet für jede infrage kommende Aktie einen Momentum-Score. Dieser Wert basiert auf der Kursentwicklung über einen definierten Zeitraum, häufig sechs bis zwölf Monate. Aktien mit den höchsten Scores werden in den Index aufgenommen und je nach Methodik stärker gewichtet als andere Titel.

Der ETF bildet diesen Index nach, meist über physische Replikation. Das heißt, der Fonds kauft die im Index enthaltenen Aktien tatsächlich. Dadurch partizipierst du direkt an der Wertentwicklung der ausgewählten Trendaktien, ohne selbst Einzelwerte analysieren zu müssen.

  • Der Indexanbieter analysiert die relative Kursentwicklung aller infrage kommenden Aktien über einen festen Zeitraum.
  • Aus der Kursstärke wird ein Momentum-Score abgeleitet, der die Aktien in eine Rangfolge bringt.
  • Die trendstärksten Aktien werden in den Index aufgenommen und dort höher gewichtet.
  • Der Momentum-ETF kauft diese Aktien und bildet so die Indexentwicklung ab.
01

Kursentwicklung analysieren

Der Indexanbieter betrachtet die relative Kursentwicklung aller infrage kommenden Aktien über einen definierten Zeitraum, oft sechs bis zwölf Monate.

02

Momentum-Score bilden

Aus der Kursstärke wird ein Score abgeleitet. Aktien mit den höchsten Werten gelten als trendstark.

03

Index zusammenstellen

Die trendstärksten Aktien werden in den Index aufgenommen und je nach Methodik höher gewichtet als andere Titel.

04

ETF bildet Index nach

Der Momentum-ETF kauft die im Index enthaltenen Aktien, meist über physische Replikation, und bildet so die Wertentwicklung ab.

03 · Vergleich

Momentum-ETF oder klassischer MSCI World?

Beide Ansätze investieren breit in Aktien, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Der Vergleich zeigt die wichtigsten Unterschiede für deine Anlageentscheidung.

Der MSCI World Momentum umfasst nur rund 350 Positionen, während der klassische MSCI World über 1.400 Aktien enthält. Diese Konzentration auf wenige Trendaktien erhöht die Renditechancen in starken Aufwärtsphasen, reduziert aber gleichzeitig die Streuung über Sektoren und Länder.

In fallenden Märkten oder bei schnellen Trendwechseln kann der Momentum-Index deutlich stärker verlieren als der breite Markt. Der klassische MSCI World bleibt dagegen näher an der Gesamtmarktentwicklung und schwankt in der Regel weniger stark. Für dich heißt das: Ein Momentum-ETF eignet sich eher als Beimischung, nicht als alleinige Kernanlage.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Auswahl: Der Momentum-ETF setzt auf die stärksten Trendaktien, der klassische MSCI World auf die größten Unternehmen unabhängig vom Kursverlauf.

Momentum-ETF im Vergleich zum marktbreiten Welt-ETF
Momentum-ETFKlassischer MSCI World
AuswahlprinzipAktien mit stärkster Kursentwicklung der letzten MonateAktien nach Marktkapitalisierung
Anzahl der PositionenRund 350 Aktien
Renditechance in starken MärktenPotenziell höher durch Fokus auf Trendaktien
Risiko bei TrendwendeHöher, da Trendaktien stärker fallen können

04 · Kosten

Welche Kosten fallen bei Momentum-ETFs an?

Die laufenden Kosten sind bei Momentum-ETFs etwas höher als bei klassischen Welt-ETFs. Entscheidend ist die Gesamtkostenquote, kurz TER.

Die Gesamtkostenquote liegt bei Momentum-ETFs üblicherweise zwischen 0,20 und 0,25 Prozent pro Jahr. Klassische Welt-ETFs sind mit 0,10 bis 0,20 Prozent etwas günstiger. Die TER wird direkt aus dem Fondsvermögen entnommen und mindert deine Rendite, ohne dass du sie aktiv bezahlst.

Auf deine Erträge fällt zusätzlich die Abgeltungsteuer von 25 Prozent an. Bei Aktienfonds greift eine Teilfreistellung von 30 Prozent, sodass nur 70 Prozent der Erträge versteuert werden. Der Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr bleibt davon unberührt und kann deine Steuerlast senken.

Eine TER von 0,25 Prozent oder weniger ist bei Momentum-ETFs ein guter Richtwert, den du bei der Auswahl beachten solltest.

Kurz erklärt

Momentum-ETF

Übliche Gesamtkostenquote pro Jahr

0,20 bis 0,25 %

05 · Was gilt

Wann ist ein Momentum-ETF für dich geeignet?

Nicht jede Anlegerin profitiert gleichermaßen von der Faktorstrategie. Diese Übersicht hilft dir bei der Einordnung.

Die Strategie passt zu dir, wenn du einen Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren hast und zwischenzeitliche Verluste von 20 Prozent oder mehr aushalten kannst. Du solltest die Schwankungen eines konzentrierten Aktienkorbs nicht unterschätzen, denn Trendaktien können in schwachen Phasen überdurchschnittlich stark fallen.

Als Beimischung zu einem breiten Welt-ETF kann ein Momentum-ETF dein Portfolio sinnvoll ergänzen. Als alleinige Kernanlage ist er dagegen weniger geeignet, weil dir dann die breite Streuung über mehr als 1.400 Aktien fehlt. Wenn du empfindlich auf Kursschwankungen reagierst oder möglichst nah am Gesamtmarkt investiert sein willst, ist ein klassischer Welt-ETF die ruhigere Alternative.

Ein Momentum-ETF lohnt sich vor allem für Anlegerinnen und Anleger, die eine renditestarke Beimischung suchen und ein mittleres bis hohes Risiko bewusst tragen.

Passt zu dir

·Du hast einen Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren
·Du möchtest eine Beimischung zu einem breiten Welt-ETF
·Du akzeptierst ein mittleres bis hohes Risiko

Passt eher nicht

·Du willst möglichst nah am Gesamtmarkt investiert sein
·Du reagierst empfindlich auf starke Kursschwankungen
·Du suchst eine alleinige Kernanlage für dein Depot
·Du gehst von häufigen Marktumschwüngen aus

06 · Hintergrund

Wie schneidet der MSCI World Momentum ab?

Der MSCI World Momentum ist der bekannteste Index für diese Strategie. Seine Wertentwicklung zeigt die Chancen und Risiken des Ansatzes.

Der MSCI World Momentum wählt aus dem breiten MSCI World die Aktien mit der höchsten relativen Kursstärke aus. Mit rund 350 Positionen ist er deutlich konzentrierter als der klassische Welt-Index. Diese Fokussierung kann in starken Aufwärtsphasen zu einer überdurchschnittlichen Rendite führen.

In der Vergangenheit erzielte der Index über einen Zeitraum von drei Jahren eine Rendite von über 100 Prozent. Über fünf Jahre lag das Plus bei rund 90 Prozent. Diese Zahlen sind eine Momentaufnahme und keine Garantie für die Zukunft. In Phasen schneller Trendwechsel oder in fallenden Märkten kann der Momentum-Index den breiten Markt auch deutlich unterschreiten.

Die historische Wertentwicklung zeigt das Potenzial der Strategie, aber auch ihre Abhängigkeit von stabilen Aufwärtstrends.

Der MSCI World Momentum Index wählt aus dem breiten MSCI World die Aktien mit der höchsten relativen Kursstärke aus. Er umfasst rund 350 Positionen und ist damit deutlich konzentrierter als der klassische Welt-Index.

In der Vergangenheit erzielte der Index über einen Zeitraum von drei Jahren eine Rendite von über 100 Prozent. Über fünf Jahre lag das Plus bei rund 90 Prozent. Diese Zahlen sind eine Momentaufnahme und keine Garantie für die Zukunft.

In starken Aufwärtsphasen kann der Momentum-Index den breiten Markt übertreffen. In Phasen schneller Trendwechsel oder in fallenden Märkten sind dagegen überdurchschnittliche Verluste möglich.

07 · Checkliste

Worauf solltest du bei der ETF-Auswahl achten?

Neben der Strategie entscheiden harte Fondsfakten über die Qualität eines Momentum-ETFs. Prüfe diese Punkte vor dem Kauf.

Die Gesamtkostenquote sollte bei 0,25 Prozent oder weniger liegen, damit die Gebühren deine Rendite nicht übermäßig schmälern. Ein Fondsvolumen von mindestens 100 Millionen Euro verringert das Risiko, dass der ETF geschlossen wird.

Achte außerdem auf die Replikationsmethode: Physische Replikation bietet direktes Aktienengagement und zusätzliche Sicherheit. Thesaurierende ETFs reinvestieren Erträge automatisch, was den Zinseszinseffekt ohne dein Zutun wirken lässt. Ein UCITS-konformer Fonds mit Sitz in Europa erfüllt strenge Anlegerschutzvorgaben.

  • Bevorzuge eine TER von 0,25 Prozent oder weniger.
  • Wähle Fonds mit mindestens 100 Millionen Euro verwaltetem Vermögen.
  • Setze auf physische Replikation für direktes Aktienengagement.
  • Achte auf thesaurierende ETFs, wenn du langfristig Vermögen aufbauen willst.
  • Prüfe den UCITS-Status und das Fondsdomizil in Europa.

Auswahlkriterien für Momentum-ETFs

01

Gesamtkostenquote: Die Kosten liegen bei verfügbaren Momentum-ETFs zwischen 0,20 und 0,25 Prozent.

02

Fondsvolumen: Wähle Fonds mit mindestens 100 Millionen Euro verwaltetem Vermögen.

03

Replikationsmethode: Physische Replikation bietet direktes Aktienengagement.

04

Ertragsverwendung: Thesaurierende ETFs reinvestieren Erträge automatisch.

05

Fondsdomizil: Achte auf UCITS-konforme ETFs mit Sitz in Europa.

06

Liquidität: Ein hohes Handelsvolumen hält die Geld-Brief-Spannen klein.

08 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du bei Momentum-ETFs vermeiden?

Die Faktorstrategie verleitet zu typischen Fehlentscheidungen. Diese Punkte solltest du kennen, bevor du investierst.

Ein häufiger Fehler ist, den Momentum-ETF als alleinige Kernanlage zu nutzen und auf breite Streuung zu verzichten. Die Konzentration auf rund 350 Trendaktien erhöht das Risiko, dass dein Depot in schwachen Marktphasen überdurchschnittlich stark verliert. Eine Beimischung von 10 bis 20 Prozent zu einem breiten Welt-ETF ist für viele Anlegerinnen und Anleger die sinnvollere Größenordnung.

Viele steigen nach einer starken Phase ein und hoffen auf eine Fortsetzung des Trends. Genau dann sind die Aktien oft bereits hoch bewertet, und das Rückschlagrisiko steigt. Bei der ersten Trendwende panisch zu verkaufen, realisiert Verluste und verhindert, dass du von einer späteren Erholung profitierst. Die höhere Volatilität solltest du vor dem Kauf realistisch einschätzen und nur so viel Kapital in den Faktor stecken, wie du langfristig entbehren kannst.

Der größte Fehler ist, die höhere Volatilität zu unterschätzen und zu viel Kapital in einen einzelnen Faktor zu stecken.

Häufige Fehler im Umgang mit Momentum-ETFs

·Momentum-ETF als alleinige Kernanlage nutzen und auf breite Streuung verzichten.
·Nach einer starken Phase einsteigen und auf eine Fortsetzung des Trends hoffen.
·Bei der ersten Trendwende panisch verkaufen und Verluste realisieren.
·Die höhere Volatilität unterschätzen und zu viel Kapital in den Faktor stecken.
·Nur auf die vergangene Wertentwicklung schauen und Kosten sowie Fondsvolumen ignorieren.

09 · Vergleich

Thesaurierend oder ausschüttend: Was ist besser?

Die meisten Momentum-ETFs sind thesaurierend. Für den langfristigen Vermögensaufbau hat das Vorteile, für den regelmäßigen Ertrag nicht.

Das bedeutet, dass Dividenden und andere Erträge automatisch wieder angelegt werden. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist das ein Vorteil, weil der Zinseszinseffekt ohne dein Zutun wirkt und du dich um nichts kümmern musst.

Ausschüttende ETFs zahlen die Erträge dagegen auf dein Konto aus. Das kann sinnvoll sein, wenn du regelmäßige Einnahmen nutzen möchtest, etwa zur Deckung laufender Kosten. Allerdings werden Ausschüttungen sofort besteuert, während bei thesaurierenden Fonds die Vorabpauschale jährlich Steuern auslösen kann. Bei beiden Varianten gilt der Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr.

Für den langfristigen Vermögensaufbau sind thesaurierende Momentum-ETFs in der Regel die bessere Wahl, weil sie den Zinseszinseffekt automatisch nutzen.

Ertragsverwendung im Vergleich
ThesaurierendAusschüttend
ErträgeWerden automatisch wieder angelegtWerden auf dein Konto ausgezahlt

10 · Schritt für Schritt

Wie richtest du einen Sparplan auf einen Momentum-ETF ein?

Ein Sparplan eignet sich, um schrittweise in die Strategie einzusteigen. So funktioniert der Ablauf.

Für einen Sparplan benötigst du zunächst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Die Depotführung ist bei vielen Anbietern kostenlos, und du kannst bereits mit kleinen monatlichen Beträgen starten. Der Sparplan kauft automatisch zum festgelegten Termin Anteile, sodass du dich um nichts weiter kümmern musst.

Wähle einen Momentum-ETF mit niedriger TER, ausreichendem Fondsvolumen und UCITS-Status. Lege dann eine monatliche Sparrate fest, die du langfristig entbehren kannst. Durch den regelmäßigen Kauf über einen längeren Zeitraum verteilst du dein Einstiegsrisiko und profitierst vom Durchschnittskosteneffekt.

  • Eröffne ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker.
  • Wähle einen Momentum-ETF mit niedriger TER und ausreichendem Fondsvolumen.
  • Lege eine monatliche Sparrate fest, die du langfristig entbehren kannst.
  • Richte den Sparplan ein, damit der Broker automatisch Anteile kauft.
01

Depot eröffnen

Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Die Depotführung ist bei vielen Anbietern kostenlos.

02

ETF auswählen

Wähle einen Momentum-ETF mit niedriger TER, ausreichendem Fondsvolumen und UCITS-Status.

03

Sparrate festlegen

Lege einen monatlichen Betrag fest, den du langfristig entbehren kannst. Bereits kleine Beträge sind möglich.

04

Sparplan ausführen lassen

Der Broker kauft automatisch zum festgelegten Termin Anteile. So investierst du ohne weiteres Zutun.

11 · Hintergrund

Wie liquide sind Momentum-ETFs?

Liquidität beschreibt, wie einfach du Anteile kaufen und verkaufen kannst. Sie hängt vom Fondsvolumen und vom Börsenhandel ab.

Momentum-ETFs werden an deutschen Börsen wie Xetra, Frankfurt, Stuttgart oder München gehandelt. Der Kauf und Verkauf funktioniert wie bei Aktien über dein Depot. Du kannst Anteile während der Handelszeiten jederzeit ordern, ohne an feste Fristen gebunden zu sein.

Ein hohes Fondsvolumen sorgt in der Regel für engere Geld-Brief-Spannen. Das senkt deine indirekten Handelskosten, weil du beim Kauf und Verkauf weniger Differenz zwischen An- und Verkaufspreis zahlst. ETFs mit sehr geringem Volumen können dagegen teurer im Handel sein. Für die langfristige Anlage ist die tägliche Liquidität weniger entscheidend, wichtiger ist, dass der Fonds groß genug ist, um nicht geschlossen zu werden.

Ein Fondsvolumen von mindestens 100 Millionen Euro reduziert dein Risiko einer Fondsschließung und hält die Handelskosten niedrig.

Momentum-ETFs werden an deutschen Börsen wie Xetra, Frankfurt, Stuttgart oder München gehandelt. Der Kauf und Verkauf funktioniert wie bei Aktien über dein Depot.

Ein hohes Fondsvolumen sorgt in der Regel für engere Geld-Brief-Spannen. Das senkt deine indirekten Handelskosten. ETFs mit sehr geringem Volumen können dagegen teurer im Handel sein.

Für die langfristige Anlage ist die tägliche Liquidität weniger entscheidend. Wichtiger ist, dass der Fonds groß genug ist, um nicht geschlossen zu werden.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026