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FinanzbildungInvestieren10 Min.

Indexfonds Test: Dein einfacher Weg zum passenden ETF

Du willst Geld anlegen, aber der Dschungel aus Fonds, Aktien und Depots schreckt dich ab? Ein Indexfonds ist die einfachste Lösung. Wir zeigen dir, worauf es im Test wirklich ankommt und wie du in wenigen Schritten startest.

ETF GrundlagenGeldanlage StartKosten sparen
Brauche ich das?
Ja, unbedingt.
Für langfristigen Vermögensaufbau ist es der einfachste Weg.
Wie viel Geld?
Schon wenig reicht.
Du kannst bereits mit kleinen Sparraten starten.
Ist das sicher?
Risiko bleibt, aber
Breite Streuung reduziert das Klumpenrisiko deutlich.
Was kostet das?
Weniger als aktiv.
Die laufenden Gebühren sind meist deutlich niedriger.

Warum dich das Thema Indexfonds direkt betrifft

Vielleicht denkst du, dass Investieren nur etwas für Menschen mit sehr viel Geld und Fachwissen ist. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Gerade Indexfonds, oft auch als ETFs bezeichnet, sind die demokratische Form der Geldanlage. Sie ermöglichen es auch dir, mit kleinen Beträgen am Erfolg der Weltwirtschaft teilzuhaben, ohne dass du ein Börsengenie sein musst.

Die gesetzliche Rente wird in den kommenden Jahren voraussichtlich nicht ausreichen, um deinen Lebensstandard im Alter zu halten. Wenn du also nicht später Abstriche machen willst, kommst du um das Thema Eigenvorsorge nicht herum. Ein Indexfonds-Sparplan ist eine der unkompliziertesten Methoden, um genau diese Lücke zu schließen. Du musst kein Experte sein, du musst nur anfangen.

Viele Menschen zögern, weil sie Angst vor Fehlern haben. Diese Angst ist verständlich, aber sie kostet dich bares Geld. Denn durch die Inflation verliert dein Erspartes auf dem Girokonto jedes Jahr an Kaufkraft. Ein Indexfonds bietet dir die Chance, dieses Geld für dich arbeiten zu lassen und langfristig real zu wachsen. Es geht nicht darum, reich zu werden, sondern darum, deine finanzielle Zukunft abzusichern.

Stell dir vor, du kaufst dir ein Stück von den 500 größten Unternehmen der USA oder von der gesamten Weltwirtschaft. Genau das macht ein Indexfonds für dich. Du profitierst vom Wirtschaftswachstum, ohne einzelne Firmen analysieren zu müssen. Das ist die Grundidee, die diesen Test für dich so relevant macht.

~90%
der aktiven Fonds schlagen ihren Index langfristig nicht.
1x
pro Jahr reicht ein Blick auf dein Depot meist völlig.
30+ Jahre
ist der typische Anlagehorizont für einen Sparplan.

Was ist ein Indexfonds überhaupt? Grundlagen einfach erklärt

Ein Indexfonds ist ein Investmentfonds, der einen bestimmten Aktienindex nachbildet. Ein Index ist im Grunde nur eine Liste von Aktien, die nach bestimmten Regeln zusammengestellt wird. Der bekannteste ist der DAX, der die 40 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands enthält. Ein Indexfonds auf den DAX kauft also automatisch alle diese 40 Aktien in der entsprechenden Gewichtung.

Der große Vorteil gegenüber einem aktiv gemanagten Fonds liegt in der Kostenstruktur. Bei einem aktiven Fonds bezahlst du einen Fondsmanager, der versucht, den Markt zu schlagen. Das gelingt auf Dauer jedoch nur den wenigsten. Ein Indexfonds bildet den Markt einfach nur ab. Dadurch sind die Verwaltungsgebühren, die sogenannte TER, deutlich niedriger. Diesen Kostenvorteil behältst du als Anleger.

Du bekommst mit einem einzigen Kauf also ein fertig geschnürtes Paket aus vielen Unternehmen. Das nennt man Diversifikation oder Risikostreuung. Wenn ein Unternehmen in diesem Paket an Wert verliert, wird das durch die anderen Unternehmen meist aufgefangen. Dein Risiko ist also viel geringer, als wenn du nur eine einzige Aktie kaufen würdest. Das macht Indexfonds gerade für Einsteiger so attraktiv.

Es gibt Indexfonds auf fast jeden erdenklichen Markt. Du kannst in deutsche, europäische, amerikanische oder globale Aktien investieren. Es gibt auch Fonds auf Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe. Für den Anfang ist ein breit aufgestellter Weltindex, der Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern enthält, die bewährteste Wahl. Er bietet dir die maximale Streuung mit einem einzigen Produkt.

So funktioniert ein Indexfonds im Detail: Von der Theorie zur Praxis

Die Funktionsweise ist simpel: Der Fonds sammelt das Geld von tausenden Anlegern wie dir und kauft damit die Aktien, die im jeweiligen Index enthalten sind. Wenn du einen Anteil an diesem Fonds kaufst, besitzt du indirekt einen winzigen Bruchteil von jedem Unternehmen im Index. Dein Geld wird also nicht auf einem Konto geparkt, sondern wirklich investiert.

Der Wert deines Anteils, der sogenannte Nettoinventarwert, wird täglich berechnet. Er steigt, wenn die Kurse der enthaltenen Aktien steigen, und fällt, wenn sie fallen. Du musst dich also nicht um einzelne Unternehmen kümmern. Der Fonds übernimmt die komplette Verwaltung für dich. Du kannst jederzeit weitere Anteile kaufen oder deine vorhandenen Anteile wieder verkaufen.

Die meisten Indexfonds schütten die erhaltenen Dividenden der Unternehmen an dich aus. Das bedeutet, du bekommst regelmäßig eine kleine Zahlung auf dein Konto. Alternativ gibt es thesaurierende Fonds, die diese Ausschüttungen direkt wieder anlegen. Für einen langfristigen Sparplan sind thesaurierende Fonds oft die bessere Wahl, da dein Zinseszinseffekt so automatisch maximiert wird.

Du kannst einen Indexfonds entweder einmalig kaufen oder einen Sparplan einrichten. Ein Sparplan ist besonders für Einsteiger geeignet, da du schon mit kleinen monatlichen Beträgen starten kannst. Der Fonds kauft dann automatisch für dich Anteile. So profitierst du vom Cost-Average-Effekt, da du bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Anteile für dein Geld bekommst.

Kosten im Test: Was ein Indexfonds wirklich kostet und was nicht

Der wichtigste Kostenpunkt bei einem Indexfonds ist die Gesamtkostenquote, die TER. Sie wird jährlich von deinem Fondsvermögen abgezogen und deckt die Verwaltung des Fonds ab. Bei Indexfonds liegt sie deutlich niedriger als bei aktiven Fonds. Ein Unterschied von einem Prozentpunkt mag klein erscheinen, macht aber über 30 Jahre einen enormen Unterschied in deiner Rendite aus.

Neben der TER gibt es noch Transaktionskosten, die der Fonds beim Kauf und Verkauf der Aktien bezahlt. Diese sind in der TER nicht enthalten, aber in der Regel sehr gering. Wichtig ist, dass du die Gesamtkosten im Blick hast. Du kannst die TER verschiedener Fonds direkt vergleichen. Achte darauf, dass du nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität des Index schaust.

Beim Kauf und Verkauf deiner Fondsanteile fällt eine Ordergebühr deiner Bank oder deines Brokers an. Diese variiert stark zwischen den Anbietern. Viele Neobroker bieten inzwischen sogar Sparpläne ohne Ordergebühr an. Es lohnt sich also, einen Anbieter zu wählen, der günstige Konditionen für deine geplante Sparrate bietet. Auch die Depotführung sollte idealerweise kostenlos sein.

Vorsicht vor versteckten Kosten: Meide Fonds mit einem Ausgabeaufschlag, den du beim Kauf direkt an die Bank zahlst. Dieser ist bei Indexfonds unnötig und schmälert deine Rendite sofort. Ein guter Indexfonds ist transparent in seiner Kostenstruktur. Wenn du die TER und die Ordergebühr kennst, hast du alle relevanten Zahlen für deinen persönlichen Test. Alles andere ist Beiwerk.

Worauf du beim Indexfonds Test achten solltest: Die Qualitätskriterien

Das wichtigste Kriterium ist die Breite des Index. Ein Fonds auf den MSCI World enthält über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Ein Fonds auf den DAX nur 40 deutsche Unternehmen. Für einen Einsteiger ist die breitere Streuung fast immer die bessere Wahl. Sie reduziert das Risiko, dass ein einzelnes Land oder eine einzelne Branche deine Rendite stark beeinträchtigt.

Achte auf das Fondsvolumen. Ein Fonds mit einem sehr geringen Volumen könnte geschlossen werden, was zu Steuerzahlungen führen kann. Wähle daher Fonds, die schon länger bestehen und ein ordentliches Volumen aufweisen. Das gibt dir Sicherheit, dass der Fonds auch in Zukunft weitergeführt wird. Die größten und bekanntesten ETFs auf die gängigen Indizes erfüllen dieses Kriterium problemlos.

Die Abbildungsmethode ist ein weiteres Kriterium. Die meisten Fonds bilden den Index physisch ab, das heißt, sie kaufen die Aktien wirklich. Es gibt auch synthetische Fonds, die den Index über Tauschgeschäfte nachbilden. Für dich als Anleger ist die physische Replikation meist einfacher zu verstehen und birgt kein Kontrahentenrisiko. Achte daher auf die Fondsstruktur.

Vergleiche die Wertentwicklung des Fonds mit dem Index. Ein guter Indexfonds sollte den Index fast exakt nachbilden. Die sogenannte Tracking-Differenz zeigt dir, wie groß die Abweichung ist. Sie sollte möglichst klein sein. Wenn du diese vier Kriterien, Breite, Volumen, Abbildung und Tracking-Differenz, prüfst, hast du einen soliden Test für jeden Indexfonds durchgeführt.

Typische Fehler beim Einstieg: Das solltest du unbedingt vermeiden

Der größte Fehler ist, auf den falschen Zeitpunkt zu warten. Viele wollen erst einsteigen, wenn die Kurse gefallen sind, und kaufen dann, wenn alle optimistisch sind. Das nennt man Markt-Timing und es funktioniert nachweislich nicht. Der beste Zeitpunkt zum Investieren war gestern, der zweitbeste ist heute. Ein Sparplan nimmt dir die Entscheidung ab und investiert automatisch zu jedem Zeitpunkt.

Ein weiterer Fehler ist, zu viel Geld in einzelne Aktien oder Trends zu stecken. Kryptowährungen, Einzelaktien oder thematische Fonds sind kein Ersatz für einen breit gestreuten Indexfonds. Sie können als Beimischung dienen, aber das Fundament deines Depots sollte ein solider Welt-ETF sein. Verliere dich nicht in Hypes, sondern bleib bei deinem Plan.

Viele Anleger schauen zu oft auf ihr Depot. Tägliche Kursschwankungen sind völlig normal und gehören zum Investieren dazu. Wenn du bei jedem kleinen Rückschlag verkaufst, realisierst du Verluste und verpasst die anschließende Erholung. Ein langfristiger Anlagehorizont bedeutet, dass du kurzfristige Schwankungen aussitzt. Überprüfe dein Depot daher maximal einmal pro Quartal.

Der letzte große Fehler ist, sich von Gebühren blenden zu lassen. Ein Fonds mit einer etwas höheren TER kann trotzdem besser sein, wenn er einen breiteren Index abbildet. Achte nicht nur auf den Preis, sondern auf das Gesamtpaket. Und scheue dich nicht, bei deiner Bank nach günstigen Alternativen zu fragen. Dein zukünftiges Ich wird es dir danken.

Dein konkreter Fahrplan: So setzt du den Indexfonds Test in die Tat um

Schritt eins ist die Bestandsaufnahme. Lege fest, wie viel Geld du monatlich zurücklegen kannst, ohne deinen Lebensstandard zu stark einzuschränken. Selbst 25 oder rund 50 Euro im Monat sind ein guter Anfang. Wichtig ist, dass du den Betrag langfristig durchhalten kannst. Ein Sparplan sollte keine Belastung sein, sondern ein fester Bestandteil deiner Finanzen.

Schritt zwei ist die Wahl des richtigen Depots. Vergleiche die Konditionen verschiedener Banken und Neobroker. Achte auf kostenlose Depotführung und günstige oder sogar kostenlose Sparplanausführungen. Die Eröffnung eines Depots dauert heute nur noch wenige Minuten und ist komplett online möglich. Du brauchst dafür nur deinen Personalausweis und deine Bankverbindung.

Schritt drei ist die Auswahl des Fonds. Für den Anfang empfehlen wir einen breit aufgestellten Weltindex wie den MSCI World oder den FTSE All-World. Entscheide dich für einen Fonds, der die oben genannten Kriterien erfüllt. Richte dann deinen Sparplan ein. Du kannst jederzeit die Rate ändern, pausieren oder den Fonds wechseln. Du bist also nicht an deine Entscheidung gefesselt.

Schritt vier ist Geduld. Der wichtigste Faktor für deinen Erfolg ist die Zeit, die du dem Markt gibst. Lass deinen Sparplan einfach laufen und widerstehe der Versuchung, ständig etwas zu ändern. Nach einem Jahr kannst du deine Strategie überprüfen und bei Bedarf anpassen. Aber denk daran: Die besten Anleger sind die, die am wenigsten tun. Starte jetzt, dein zukünftiges Ich wird es dir danken.

Die psychologische Seite: Warum Geduld dein größter Verbündeter ist

Investieren ist zu rund 80 Prozent Psychologie und nur zu rund 20 Prozent Fachwissen. Der Markt wird immer wieder Phasen der Unsicherheit und der Euphorie durchlaufen. Deine Fähigkeit, in diesen Phasen ruhig zu bleiben, entscheidet über deinen langfristigen Erfolg. Ein Indexfonds-Sparplan hilft dir dabei, weil er automatisch handelt und du nicht bei jedem Tiefpunkt eine Entscheidung treffen musst.

Es ist völlig normal, dass dein Depot zwischenzeitlich an Wert verliert. Das ist kein Fehler deinerseits, sondern Teil des Spiels. In der Vergangenheit hat sich der Markt von jedem Rückschlag erholt und neue Höchststände erreicht. Wenn du also einen langen Anlagehorizont hast, sind zwischenzeitliche Verluste nur Papierverluste. Sie werden sich in der Regel wieder erholen.

Vergleiche dich nicht mit anderen. Wenn ein Freund von tollen Gewinnen mit einer Einzelaktie erzählt, musst du nicht neidisch werden. Du spielst ein anderes Spiel, nämlich das der langfristigen, breiten Vermögensbildung. Dein Weg ist weniger aufregend, aber dafür deutlich zuverlässiger. Die Ruhe und der Schlaf, die du behältst, sind unbezahlbar.

Vertraue auf den Zinseszinseffekt. Deine Renditen werden reinvestiert und erwirtschaften selbst wieder Renditen. Das ist wie ein Schneeball, der immer größer wird. Am Anfang geht es langsam voran, aber nach vielen Jahren wächst dein Vermögen immer schneller. Genau deshalb ist Zeit dein größter Verbündeter. Je früher du startest, desto mehr Zeit hat dein Schneeball, um zu wachsen.

Steuern und Rechtliches: Was du als Anleger in Deutschland wissen musst

In Deutschland sind Gewinne aus Aktienfonds steuerpflichtig. Es gibt jedoch einen großzügigen Freibetrag, den Sparer-Pauschbetrag. Bis zu dieser Grenze bleiben deine Gewinne steuerfrei. Du musst deiner Bank einen Freistellungsauftrag erteilen, damit sie den Betrag automatisch berücksichtigt. Das ist wichtig, denn sonst zahlst du unnötig Steuern auf Gewinne, die eigentlich steuerfrei wären.

Die Abgeltungsteuer wird direkt von deiner Bank einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Du musst dich also nicht selbst um die Steuererklärung kümmern, wenn du nur Fonds in einem inländischen Depot besitzt. Die Bank kümmert sich um alles. Du solltest nur sicherstellen, dass dein Freistellungsauftrag korrekt hinterlegt ist, um den Pauschbetrag voll auszuschöpfen.

Seit 2018 gibt es die Teilfreistellung für Aktienfonds. Das bedeutet, dass ein Teil der Erträge steuerfrei bleibt, um die bereits auf Unternehmensebene gezahlten Steuern zu berücksichtigen. Für einen Fonds mit mindestens 51 Prozent Aktienanteil sind das rund 30 Prozent. Diese Regelung macht Indexfonds steuerlich attraktiv und ist bereits in der Abgeltungsteuer deiner Bank eingerechnet.

Du musst keine Angst vor dem Finanzamt haben. Solange du dein Geld bei einer deutschen Bank oder einem deutschen Broker lagerst, ist alles unkompliziert. Du musst keine Auslandsdepots oder komplizierte Steuererklärungen für ausländische Kapitalerträge machen. Halte es einfach und nutze die steuerlichen Vorteile, die dir der Gesetzgeber bietet. So bleibt mehr von deiner Rendite übrig.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Kannst du mindestens 10 Jahre auf das Geld verzichten?
Möchtest du dich nicht täglich um deine Geldanlage kümmern?
Ist dir eine breite Streuung wichtiger als schnelle Gewinne?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Im Alltag werden die Begriffe oft synonym verwendet. Ein ETF ist ein Indexfonds, der wie eine Aktie an der Börse gehandelt wird. Der Vorteil ist, dass du ihn jederzeit während der Handelszeiten kaufen und verkaufen kannst. Klassische Indexfonds werden nur einmal täglich bewertet.

Du kannst bereits mit sehr kleinen Beträgen starten. Viele Sparpläne erlauben monatliche Raten von rund 25 Euro oder weniger. Es gibt keine Mindestanlage, die dich ausschließen würde. Wichtig ist, dass du regelmäßig sparst und langfristig investiert bleibst.

Ein Totalverlust ist bei einem breit gestreuten Indexfonds extrem unwahrscheinlich. Selbst in der Finanzkrise 2008 verloren Weltindizes nur einen Teil ihres Wertes und erholten sich danach wieder. Dein Risiko ist auf viele Unternehmen verteilt, sodass ein einzelner Konkurs kaum ins Gewicht fällt.

Weniger ist oft mehr. Eine Überprüfung einmal pro Jahr reicht völlig aus. Schau dir an, ob dein Sparplan noch zu deiner Lebenssituation passt und ob der Fonds weiterhin den Index gut abbildet. Tägliche Kursschwankungen solltest du ignorieren.

Für einen langfristigen Sparplan sind thesaurierende Fonds meist besser, da die Dividenden automatisch wieder angelegt werden. Das maximiert den Zinseszinseffekt. Ausschüttende Fonds sind eher für Anleger geeignet, die ein regelmäßiges Einkommen aus ihrem Depot erzielen möchten.

Der MSCI World oder der FTSE All-World sind die gängigsten Empfehlungen. Sie bilden die größten Unternehmen der Welt ab und bieten eine sehr breite Streuung. Ein Fonds auf einen dieser Indizes ist eine solide Basis für jedes Einsteiger-Depot.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.