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Immobilienfonds: So funktioniert die Geldanlage in Betongold

Ein Immobilienfonds bündelt das Geld vieler Anleger und investiert es in Gewerbe- oder Wohnimmobilien. Du beteiligst dich so schon mit kleinen Beträgen am Immobilienmarkt, ohne selbst eine Immobilie kaufen oder verwalten zu müssen.

10 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Immobilienfonds legen mindestens 51 % des Fondsvolumens in bebaute und unbebaute Grundstücke, Erbbaurechte oder Gewerbeimmobilien an.
  • Offene Immobilienfonds erlauben den Einstieg oft schon ab 50 EUR, geschlossene Fonds verlangen meist mindestens 5.000 EUR.
  • Für offene Immobilienfonds gilt eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren und eine Kündigungsfrist von einem Jahr.
  • Die Rendite setzt sich aus Mieteinnahmen, Verkaufserlösen und Zinserträgen zusammen, die Kosten liegen je nach Fonds unterschiedlich hoch.

01 · Grundlagen

Was ist ein Immobilienfonds?

Ein Immobilienfonds ist ein Investmentfonds, der das Kapital vieler Anleger sammelt und in Immobilien investiert. Das Fondsvermögen gilt als Sondervermögen und ist damit vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt.

Rechtlich gesehen ist ein offener Immobilienfonds ein sogenanntes Immobilien-Sondervermögen. Das bedeutet, dass dein angelegtes Geld getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt wird. Geht die Fondsgesellschaft insolvent, bleibt dein Anteil am Fondsvermögen davon unberührt.

Für die Anlage gelten klare gesetzliche Vorgaben. Mindestens 51 Prozent des Fondsvolumens müssen in bebaute oder unbebaute Grundstücke, Erbbaurechte oder Gewerbeimmobilien fließen. Dazu zählen beispielsweise Einkaufszentren, Hotels oder Bürokomplexe. Die restlichen maximal 49 Prozent dürfen als Barreserve gehalten oder in festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen investiert werden.

Diese Aufteilung hat einen praktischen Grund: Immobilien sind keine liquiden Anlagen. Der Fonds braucht einen Puffer, um Anteile zurücknehmen zu können, ohne sofort ein Gebäude verkaufen zu müssen.

Kurz erklärt

Immobilienfonds

Ein Investmentfonds, der das Geld der Anleger bündelt und in bebaute oder unbebaute Grundstücke, Erbbaurechte oder Gewerbeimmobilien investiert. Anleger werden durch den Kauf von Anteilen Miteigentümer des Fondsvermögens.

Mindestens 51 % des Fondsvolumens müssen in Immobilien fließen, maximal 49 % dürfen in festverzinsliche Wertpapiere oder Barreserven angelegt werden.

02 · Vergleich

Offene und geschlossene Immobilienfonds im Vergleich

Bei Immobilienfonds gibt es zwei grundlegend verschiedene Formen. Sie unterscheiden sich bei der Laufzeit, der Mindestanlage und der Verfügbarkeit deines Geldes.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Flexibilität deines Geldes. Offene Immobilienfonds haben keine feste Laufzeit und nehmen laufend neue Anleger auf. Geschlossene Fonds sammeln Kapital für ein bestimmtes Projekt und schließen, sobald das benötigte Volumen erreicht ist.

Bei offenen Fonds liegt die Mindestanlage in der Regel bei 50 Euro. Geschlossene Fonds verlangen meist eine deutlich höhere Einstiegssumme von etwa 5.000 Euro. Dafür investieren geschlossene Fonds oft nur in eine oder wenige Immobilien, während offene Fonds breit über viele Objekte streuen.

  • Offene Fonds erlauben die Rückgabe deiner Anteile nach einer Haltefrist von zwei Jahren und einer Kündigungsfrist von einem Jahr.
  • Geschlossene Fonds binden dein Geld bis zur Auflösung des Fonds, ein Ausstieg vorher ist nur über den Zweitmarkt möglich.
  • Das Risiko ist bei geschlossenen Fonds durch die geringe Objektzahl und die lange Bindung höher als bei offenen Fonds.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds
Offener ImmobilienfondsGeschlossener Immobilienfonds
MindestanlageIn der Regel ab 50 EURIn der Regel ab 5.000 EUR
LaufzeitUnbegrenzt, keine feste LaufzeitFestgelegte Laufzeit bis zur Auflösung
Verfügbarkeit des GeldesRückgabe nach 2 Jahren Haltefrist und 1 Jahr KündigungsfristAuszahlung erst bei Fondsauflösung, Verkauf am Zweitmarkt möglich
Anzahl der ImmobilienViele Objekte, breite StreuungOft nur eine oder wenige Immobilien
RisikoGeringer durch breite StreuungHöher durch Konzentration auf wenige Objekte

03 · Schritt für Schritt

Wie funktioniert ein offener Immobilienfonds?

Offene Immobilienfonds funktionieren im Grundprinzip wie andere Investmentfonds. Du investierst Geld, erhältst Anteile und das Fondsmanagement kümmert sich um Kauf, Vermietung und Verkauf der Objekte.

Der Ablauf beginnt mit dem Einsammeln des Kapitals. Viele Anleger zahlen Geld in den Fonds ein und erhalten dafür Anteile. Bei offenen Fonds ist die Anzahl der Anteile nicht begrenzt, das Fondsvolumen kann also wachsen, wenn neue Anleger dazukommen.

Das Fondsmanagement entscheidet, welche Objekte gekauft werden. Es bewertet Marktchancen, kümmert sich um den Erwerb und verwaltet die Immobilien. Zusätzlich kann der Fonds Fremdkapital in Form von Bankdarlehen aufnehmen. Der maximale Fremdkapitalanteil ist bei offenen Immobilienfonds gesetzlich auf 30 Prozent begrenzt.

  • Das Fondsmanagement investiert mindestens 51 Prozent des Geldes in Gewerbeimmobilien, Grundstücke oder Erbbaurechte.
  • Bis zu 49 Prozent des Fondsvermögens bleiben als Barreserve oder fließen in festverzinsliche Wertpapiere.
  • Mieteinnahmen und Verkaufserlöse fließen zurück in den Fonds und werden an die Anleger verteilt.
01

Kapital einsammeln

Viele Anleger zahlen Geld in den Fonds ein und erhalten dafür Anteile. Die Anzahl der Anteile ist bei offenen Fonds nicht begrenzt, das Fondsvolumen kann wachsen.

02

Immobilien kaufen

Das Fondsmanagement investiert mindestens 51 % des Geldes in Gewerbeimmobilien, Grundstücke oder Erbbaurechte. Dazu zählen etwa Einkaufszentren, Hotels oder Bürokomplexe.

03

Liquidität vorhalten

Bis zu 49 % des Fondsvermögens bleiben als Barreserve oder fließen in festverzinsliche Wertpapiere. So kann der Fonds Anteile zurücknehmen, ohne sofort Immobilien verkaufen zu müssen.

04

Mieteinnahmen erzielen

Die Immobilien werden vermietet. Die Mieterträge fließen in den Fonds und werden in der Regel einmal jährlich an die Anleger ausgeschüttet.

05

Objekte verkaufen

Das Fondsmanagement kann Immobilien auch wieder verkaufen, um Gewinne zu realisieren. Diese Verkaufserlöse fließen ebenfalls in die Rendite ein.

06

Anteile zurückgeben

Du kannst deine Anteile nach einer Mindesthaltedauer von zwei Jahren zurückgeben. Die Rückgabe musst du ein Jahr im Voraus ankündigen.

04 · Was gilt

Wie erzielen Immobilienfonds Rendite?

Die Rendite eines Immobilienfonds setzt sich aus mehreren Quellen zusammen. Welche Erträge für dich anfallen, hängt von der Art des Fonds und der Entwicklung der Immobilien ab.

Die laufenden Erträge stammen vor allem aus den Mieteinnahmen der vermieteten Objekte. Diese werden in der Regel einmal jährlich an die Anleger ausgeschüttet. Hinzu kommen Zinserträge aus den festverzinslichen Wertpapieren, die der Fonds als Liquiditätspuffer hält.

Eine zweite Ertragsquelle sind Verkaufserlöse. Immobilienfonds handeln häufig antizyklisch: Sie kaufen in schwachen Marktphasen günstig ein und verkaufen in Hochphasen teurer. Diese Gewinne fließen ebenfalls zurück in den Fonds und erhöhen den Wert deiner Anteile.

Bei geschlossenen Immobilienfonds sind die Renditechancen in der Regel höher als bei offenen Fonds. Das liegt an der stärkeren Konzentration auf wenige Objekte und dem Einsatz von Fremdkapital. Gleichzeitig steigt dadurch das Risiko.

Zählt zur Rendite

·Mieteinnahmen aus vermieteten Objekten
·Verkaufserlöse aus dem Verkauf von Immobilien
·Zinserträge aus festverzinslichen Wertpapieren im Fonds
·Wertsteigerungen der gehaltenen Immobilien

Zählt nicht direkt zur Rendite

·Steuerliche Vorteile beim Kauf der Fondsanteile
·Zinserträge aus deinem privaten Tagesgeldkonto
·Mieteinnahmen aus selbst genutztem Wohneigentum

05 · Kosten

Welche Kosten fallen bei Immobilienfonds an?

Die Kostenstruktur von Immobilienfonds kann je nach Fonds und Anbieter variieren. Typische Kostenarten sind Ausgabeaufschläge, Verwaltungsgebühren und Performancegebühren.

Beim Kauf offener Immobilienfonds fällt häufig ein Ausgabeaufschlag an. Er kann bis zu 6 Prozent der Anlagesumme betragen. Dieser einmalige Kostenblock reduziert deine Rendite von Beginn an.

Zusätzlich erhebt die Fondsgesellschaft eine jährliche Verwaltungsgebühr. Sie liegt bei offenen Immobilienfonds üblicherweise zwischen 0,5 und 2 Prozent des Fondsvermögens. Manche Fonds verlangen außerdem eine Performancegebühr, wenn das Management eine bestimmte Rendite übertrifft.

  • Der Ausgabeaufschlag wird einmalig beim Kauf deiner Anteile fällig.
  • Die Verwaltungsgebühr wird laufend aus dem Fondsvermögen entnommen und mindert die Ausschüttungen.
  • Bei geschlossenen Fonds können zusätzliche Weichkosten für Vertrieb und Konzeption anfallen.

Typische Kosten bei offenen Immobilienfonds

Ausgabeaufschlagbis zu 6 % der Anlagesumme
Jährliche Verwaltungsgebühr0,5 % bis 2 % des Fondsvermögens
Performancegebührje nach Fonds unterschiedlich

06 · Im Vertrag

Welche Fristen gelten für offene Immobilienfonds?

Offene Immobilienfonds sind keine täglich verfügbare Geldanlage. Zwei Fristen bestimmen, wann du dein Geld zurückbekommst.

Die Mindesthaltedauer beträgt zwei Jahre. Vor Ablauf dieser Frist kannst du deine Anteile nicht an die Fondsgesellschaft zurückgeben.

Nach Ablauf der Haltefrist musst du die Rückgabe deiner Anteile ein Jahr im Voraus ankündigen. Erst nach Ablauf dieser Kündigungsfrist erhältst du dein Geld. Diese Regelung schützt den Fonds davor, bei vielen Rückgaben Immobilien unter Zeitdruck verkaufen zu müssen.

Für geschlossene Immobilienfonds gelten diese Fristen nicht. Dort bist du bis zur Auflösung des Fonds gebunden. Ein Ausstieg vorher ist nur möglich, wenn du deine Anteile am Zweitmarkt an andere Personen verkaufst.

Die wichtigsten Fristen im Überblick

Mindesthaltedauer2 JahreDu musst deine Anteile mindestens zwei Jahre halten, bevor du sie an die Fondsgesellschaft zurückgeben kannst.
Rückgabe-Ankündigungsfrist1 JahrDie Rückgabe deiner Anteile musst du ein Jahr im Voraus ankündigen. Erst danach erhältst du dein Geld.
Laufzeit bei geschlossenen FondsFestgelegtBei geschlossenen Immobilienfonds gilt keine Haltefrist, sondern eine feste Laufzeit. Ein Ausstieg vor dem Ende ist nur über den Zweitmarkt möglich.

07 · Fehler vermeiden

Welche Risiken haben Immobilienfonds?

Immobilienfonds sind nicht risikofrei. Der Wert von Immobilien schwankt und du kommst an dein Geld nicht jederzeit heran.

Der Wert von Immobilien wird von vielen Faktoren bestimmt: Lage, Mietnachfrage, Zinsniveau und gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Diese Faktoren können sich ändern und den Wert deiner Anteile schwanken lassen. Ob sich das Investment gelohnt hat, zeigt sich oft erst beim Verkauf der Objekte durch das Fondsmanagement.

Ein weiteres Risiko ist die eingeschränkte Verfügbarkeit deines Geldes. Bei offenen Fonds kommst du erst nach zwei Jahren Haltefrist und einem Jahr Kündigungsfrist an dein Geld. Bei geschlossenen Fonds kannst du deine Anteile vor dem Fondsende oft nur mit Verlusten am Zweitmarkt verkaufen.

Besonders riskant wird es, wenn ein Immobilienfonds deine einzige Anlage ist. Als Teil eines breit gestreuten Portfolios mit Aktien, Anleihen und anderen Anlageklassen kann er dagegen eine sinnvolle Beimischung sein.

Diese Risiken solltest du kennen

·Der Wert von Immobilien wird von vielen Faktoren bestimmt und kann stark schwanken. Ob sich das Investment gelohnt hat, zeigt sich oft erst beim Verkauf der Objekte.
·Bei offenen Immobilienfonds kommst du erst nach zwei Jahren Haltefrist und einem Jahr Kündigungsfrist an dein Geld.
·Bei geschlossenen Immobilienfonds kannst du deine Anteile vor dem Fondsende oft nur mit Verlusten am Zweitmarkt verkaufen.
·Ein Immobilienfonds als einzige Position im Portfolio ist besonders risikoreich. Als Teil eines breit gestreuten Portfolios kann er dagegen sinnvoll sein.
·Bei geschlossenen Fonds investiert der Fonds oft nur in eine oder wenige Immobilien. Fällt eine davon aus, trifft das den gesamten Fonds.

08 · Checkliste

Für wen eignen sich Immobilienfonds?

Immobilienfonds sind nicht für jede Anlegerin und jeden Anleger gleichermaßen geeignet. Deine Anlageziele und dein Risikoprofil entscheiden über die passende Fondsart.

Offene Immobilienfonds passen zu dir, wenn du am Immobilienmarkt teilhaben möchtest, ohne selbst eine Immobilie zu kaufen und zu verwalten. Du profitierst vom professionellen Fondsmanagement, das sich um Kauf, Vermietung und Instandhaltung kümmert.

Geschlossene Immobilienfonds richten sich an erfahrene und chancenorientierte Anleger. Du solltest bereit sein, dein Geld für die gesamte Laufzeit zu binden und ein höheres Risiko für höhere Renditechancen in Kauf zu nehmen.

  • Du suchst eine Beimischung zu Aktien und Anleihen in deinem Portfolio.
  • Du bist bei offenen Fonds bereit, dein Geld mindestens zwei Jahre zu binden.
  • Du kennst die Kosten wie Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühr und akzeptierst sie.
  • Du möchtest regelmäßige Ausschüttungen aus Mieteinnahmen erhalten.

Immobilienfonds passen zu dir, wenn ...

01

du am Immobilienmarkt teilhaben möchtest, ohne selbst eine Immobilie zu kaufen und zu verwalten

02

du eine Beimischung zu Aktien und Anleihen in deinem Portfolio suchst

03

du bei offenen Fonds bereit bist, dein Geld mindestens zwei Jahre zu binden

04

du bei geschlossenen Fonds ein höheres Risiko für höhere Renditechancen in Kauf nimmst

05

du die Kosten wie Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühr kennst und akzeptierst

09 · Was gilt

Vor- und Nachteile von Immobilienfonds

Bevor du dich für einen Immobilienfonds entscheidest, hilft ein Blick auf die wichtigsten Argumente. Sie zeigen, was für und was gegen diese Anlageform spricht.

Der größte Vorteil ist die Beteiligung am Immobilienmarkt ohne eigenen Immobilienkauf. Du musst dich nicht um Finanzierung, Verwaltung oder Mieter kümmern. Das übernimmt das Fondsmanagement. Gleichzeitig streust du dein Geld über viele Objekte und Nutzungsarten, was das Risiko einzelner Ausfälle reduziert.

Dem stehen klare Nachteile gegenüber. Dein Geld ist bei offenen Fonds mindestens zwei Jahre gebunden, und die Rückgabe musst du ein Jahr im Voraus ankündigen. Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühren reduzieren deine Rendite. Zudem kann der Wert der Immobilien schwanken und zu Verlusten führen.

  • Vorteil: Einstieg bei offenen Fonds schon ab 50 Euro möglich.
  • Vorteil: Mieterträge werden in der Regel einmal jährlich ausgeschüttet.
  • Nachteil: Bei geschlossenen Fonds ist dein Geld bis zur Auflösung gebunden.
  • Nachteil: Die Kostenstruktur ist oft intransparent und schwer vergleichbar.

Vorteile

·Beteiligung am Immobilienmarkt ohne eigenen Immobilienkauf
·Breite Streuung über viele Objekte und Nutzungsarten möglich
·Professionelles Fondsmanagement übernimmt Kauf, Vermietung und Verkauf
·Einstieg bei offenen Fonds schon ab 50 EUR möglich
·Mieterträge werden in der Regel einmal jährlich ausgeschüttet

Nachteile

·Geld ist bei offenen Fonds mindestens zwei Jahre gebunden
·Rückgabe muss ein Jahr im Voraus angekündigt werden
·Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühren reduzieren die Rendite
·Wert der Immobilien kann schwanken und Verluste verursachen
·Geschlossene Fonds sind oft schwer vorzeitig verkäuflich

10 · Hintergrund

Steuern auf Erträge aus Immobilienfonds

Erträge aus Immobilienfonds unterliegen der Abgeltungsteuer. Wie hoch deine Steuerlast ausfällt, hängt von deinem persönlichen Steuersatz und den Freibeträgen ab.

Ausschüttungen und Kursgewinne aus Immobilienfonds zählen zu den Kapitalerträgen. Darauf fällt die Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent an, zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer. Diese Steuer wird direkt von der Fondsgesellschaft oder deiner Depotbank einbehalten.

Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent, die deine Steuerlast reduziert. Für reine Immobilienfonds gilt diese Teilfreistellung nicht, da sie nicht überwiegend in Aktien investieren. Deine Erträge aus Immobilienfonds werden also voll besteuert.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1.000 Euro pro Person und Jahr. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2.000 Euro pro Jahr. Bis zu diesem Betrag bleiben deine Kapitalerträge steuerfrei. Erst darüber hinaus wird die Abgeltungsteuer fällig.

Ausschüttungen und Kursgewinne aus Immobilienfonds zählen zu den Kapitalerträgen.

Für reine Immobilienfonds gilt keine Teilfreistellung, da sie nicht überwiegend in Aktien investieren.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1.000 EUR pro Person und Jahr. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2.000 EUR pro Jahr. Bis zu diesem Betrag bleiben deine Kapitalerträge steuerfrei.

Ob und wie viel Steuer du auf Immobilienfonds-Erträge zahlst, hängt von deinem persönlichen Steuersatz ab.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026