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FinanzbildungInvestieren9 Min.

Immobilienfonds Teilfreistellung: Dein Vorteil bei der Steuererklärung

Wenn du in Immobilienfonds investierst, zahlt der Fonds bereits Steuern auf Mieteinnahmen. Die Teilfreistellung verhindert, dass du diese Erträge nochmal voll versteuerst. Wir zeigen dir, wie das funktioniert und was du dafür tun musst.

TeilfreistellungImmobilienfondsSteuern sparen
Was ist das?
Steuerlicher Freibetrag
Ein Teil der Fondserträge bleibt steuerfrei, weil der Fonds schon Steuern gezahlt hat.
Brauche ich das?
Ja, unbedingt
Ohne die Angabe zahlst du zu viel Steuern auf deine Erträge.
Wie bekomme ich sie?
In der Steuererklärung
Die Bank meldet die Daten, aber du musst den Betrag oft selbst prüfen und eintragen.
Gilt das für alle?
Nur für Fonds
Die Regelung betrifft Immobilienfonds, nicht einzelne Aktien oder Anleihen.

Warum dieses Thema auch dich betrifft

Du denkst vielleicht, dass dich Steuerregeln für Immobilienfonds nichts angehen, weil du kein großes Vermögen hast. Doch schon mit einem kleinen Sparplan in einen offenen Immobilienfonds bist du betroffen. Viele Banken und Neobroker bieten diese Fonds als Baustein für die Altersvorsorge an, oft schon ab 25 Euro im Monat.

Das Problem: Die wenigsten Anleger kennen den Begriff Teilfreistellung, obwohl er direkt über deine Nettorendite entscheidet. Wenn du die Freistellung nicht nutzt, überweist du dem Finanzamt Geld, das dir zusteht. Das ist kein Einzelfall, sondern passiert laut Stiftung Warentest bei einem Großteil der Anleger, die ihre Steuererklärung selbst machen.

Die gute Nachricht: Du musst kein Steuerprofi sein, um von der Regelung zu profitieren. Es reicht, wenn du die Grundlagen verstehst und weißt, wo du die Zahlen eintragen musst. Dieser Ratgeber führt dich Schritt für Schritt durch den Dschungel der Paragrafen, ohne dass du vorher Jura studiert hast.

Am Ende wirst du in der Lage sein, deine Unterlagen zu prüfen und im Zweifel eine Korrektur einzureichen. Das kann je nach Fonds und Anlagebetrag eine dreistellige Summe pro Jahr ausmachen. Und genau dieses Geld kannst du besser gebrauchen, zum Beispiel für eine Sondertilgung deines Kredits oder einen schönen Urlaub.

Denk daran: Steuern sparen ist kein illegales Schlupfloch, sondern ein gesetzlich verankertes Recht. Der Gesetzgeber will mit der Teilfreistellung verhindern, dass Erträge doppelt besteuert werden. Du solltest also kein schlechtes Gewissen haben, wenn du deine Vorteile nutzt.

60 %
typische Freistellung bei Aktien-Immobilienfonds
30 %
Freistellung bei reinen Immobilienfonds
Seit 2018
gilt die Regelung für alle Fonds nach dem Investmentsteuergesetz

Die Grundlagen: Was ist ein Immobilienfonds überhaupt?

Bevor wir in die Details der Teilfreistellung einsteigen, müssen wir klären, wovon wir eigentlich sprechen. Ein Immobilienfonds ist ein Investmentfonds, der dein Geld bündelt und damit Bürogebäude, Wohnanlagen, Einkaufszentren oder Logistikhallen kauft. Du kaufst also nicht selbst eine Wohnung, sondern besitzt einen winzigen Anteil an einem großen Portfolio.

Es gibt zwei Hauptarten: offene und geschlossene Immobilienfonds. Offene Fonds kannst du jederzeit kaufen und verkaufen, sie sind an der Börse notiert und unterliegen strengen Regeln. Geschlossene Fonds sind eher für vermögende Anleger gedacht, haben eine feste Laufzeit und sind weniger liquide. Für die Teilfreistellung spielt diese Unterscheidung eine wichtige Rolle.

Der Fonds erwirtschaftet Erträge auf zwei Wegen: durch Mieteinnahmen und durch Wertsteigerungen beim Verkauf von Objekten. Diese Erträge werden innerhalb des Fonds erwirtschaftet, und genau hier greift die Besteuerung. Der Fonds selbst ist eine Kapitalgesellschaft und muss auf seine Gewinne Steuern zahlen, bevor du als Anleger etwas siehst.

Wenn du nun deine Anteile hältst, bekommst du regelmäßig Ausschüttungen oder der Wert deiner Anteile steigt. Diese Erträge müssten eigentlich nochmal in deiner Steuererklärung auftauchen. Damit das nicht zu einer Doppelbesteuerung führt, hat der Gesetzgeber die Teilfreistellung eingeführt. Sie simuliert quasi die Steuer, die der Fonds schon gezahlt hat.

Wichtig zu verstehen: Die Teilfreistellung ist kein Freibetrag wie der Sparerpauschbetrag, sondern ein prozentualer Abschlag von deinen Erträgen. Wenn du also 1.000 Euro Ausschüttung bekommst und der Freistellungssatz 30 Prozent beträgt, sind nur 700 Euro steuerpflichtig. Die restlichen 300 Euro bleiben dauerhaft steuerfrei.

So funktioniert die Teilfreistellung im Detail

Die Teilfreistellung ist im Investmentsteuergesetz (InvStG) geregelt, konkret in § 20. Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen verschiedenen Fondstypen, und für jeden Typ gibt es einen eigenen Prozentsatz. Bei reinen Immobilienfonds, die mindestens 51 Prozent ihres Vermögens in Immobilien halten, beträgt die Freistellung 30 Prozent.

Wenn der Fonds zusätzlich in Aktien investiert, also ein Immobilien-Aktienfonds ist, steigt der Satz auf 60 Prozent. Das klingt erstmal verlockend, aber du musst aufpassen: Diese Fonds sind schwankungsanfälliger, weil sie nicht nur an der Immobilienentwicklung hängen, sondern auch am Aktienmarkt. Die höhere Freistellung ist also kein Geschenk, sondern eine Anerkennung der höheren Risiken.

Für geschlossene Immobilienfonds gilt ein eigener Satz von 40 Prozent, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Diese Fonds sind oft komplexer aufgebaut und haben andere steuerliche Rahmenbedingungen. Wenn du in einen geschlossenen Fonds investiert hast, solltest du die Vertragsunterlagen genau prüfen oder einen Steuerberater hinzuziehen.

Die Freistellung gilt nicht nur für laufende Ausschüttungen, sondern auch für Gewinne aus dem Verkauf deiner Fondsanteile. Das ist besonders wichtig, wenn du deine Anteile nach einigen Jahren wieder verkaufst. Auch hier wird der Veräußerungsgewinn nur zu 70 Prozent besteuert, wenn es sich um einen reinen Immobilienfonds handelt.

Ein häufiger Irrtum: Die Teilfreistellung gilt nicht für die Erträge, die der Fonds aus Zinsen oder Dividenden erzielt. Wenn der Fonds also Anleihen hält, unterliegen diese Erträge der vollen Besteuerung. Die Bank muss dir eine Aufstellung geben, aus der hervorgeht, welcher Teil der Ausschüttung aus welcher Quelle stammt.

Kosten und Gebühren: Was die Teilfreistellung nicht abdeckt

Viele Anleger verwechseln die Teilfreistellung mit einer Art Kostenerstattung. Das ist sie nicht. Die Freistellung reduziert nur deine Steuerlast, sie hat keinen Einfluss auf die Gebühren, die der Fonds dir abzieht. Du musst also weiterhin die laufenden Kosten des Fonds tragen, die in der Gesamtkostenquote (TER) ausgewiesen werden.

Die TER liegt bei offenen Immobilienfonds oft zwischen 0,5 und 1,5 Prozent pro Jahr. Dazu kommen eventuell erfolgsabhängige Vergütungen, wenn der Fonds besonders gut abschneidet. Diese Kosten schmälern deine Rendite, bevor die Teilfreistellung überhaupt greift. Du solltest also nicht nur auf den Steuervorteil schauen, sondern auf die Nettorendite nach allen Kosten.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Ausgabeaufschlag, den du beim Kauf über eine Bank oder einen Vermittler zahlst. Er beträgt bei Immobilienfonds häufig bis zu 5 Prozent der Anlagesumme. Wenn du direkt bei der Fondsgesellschaft kaufst oder einen Neobroker nutzt, kannst du diesen Aufschlag oft sparen. Das ist ein Hebel, der oft größer ist als die Teilfreistellung.

Wichtig zu wissen: Die Teilfreistellung ist keine zusätzliche Leistung des Fonds, sondern eine steuerliche Regelung. Der Fonds weist sie in seinen Geschäftsberichten aus, aber er zahlt dir nichts extra. Du musst sie also aktiv in deiner Steuererklärung geltend machen, sonst verfällt sie.

Wenn du einen Steuerberater beauftragst, kommen dessen Honorare natürlich noch obendrauf. Aber gerade bei komplexen Fondsstrukturen kann sich das lohnen, weil Fehler in der Steuererklärung teuer werden können. Ein guter Berater kennt die aktuellen Urteile und Verwaltungsanweisungen und kann dir helfen, alle Vorteile zu nutzen.

Worauf du bei der Auswahl von Immobilienfonds achten solltest

Die Teilfreistellung ist nur ein Kriterium bei der Fondsauswahl, und nicht das wichtigste. Entscheidend ist zunächst, ob der Fonds zu deiner Anlagestrategie passt. Immobilienfonds gelten als relativ stabil, aber sie sind nicht risikofrei. Die Immobilienpreise können fallen, und bei offenen Fonds kann es zu Rücknahmestopps kommen, wenn viele Anleger gleichzeitig verkaufen wollen.

Achte auf die Zusammensetzung des Portfolios: Investiert der Fonds in Büros, Wohnungen oder Logistik? Jede Assetklasse hat eigene Risiken. Büroimmobilien leiden zum Beispiel unter Homeoffice-Trends, während Logistik von E-Commerce profitiert. Ein gut diversifizierter Fonds sollte mehrere Sektoren und Länder abdecken.

Prüfe die Historie des Fondsmanagements. Wie lange ist das Team schon dabei? Wie hat es in der letzten Krise abgeschnitten? Ein erfahrenes Management kann in schwierigen Zeiten besser reagieren und Mietausfälle minimieren. Du findest diese Informationen im Verkaufsprospekt und in den Halbjahresberichten.

Ein weiterer Punkt ist die Bewertung der Immobilien. Fonds müssen ihre Objekte regelmäßig von unabhängigen Gutachtern bewerten lassen. Achte darauf, wie oft das passiert und ob es in der Vergangenheit größere Abwertungen gab. Manche Fonds neigen dazu, Werte zu optimistisch darzustellen, was später zu bösen Überraschungen führen kann.

Vergiss nicht die Liquidität: Offene Immobilienfonds haben eine Kündigungsfrist von 12 Monaten, wenn du größere Beträge abziehen willst. Das bedeutet, du kommst nicht sofort an dein Geld. Wenn du also einen Notgroschen brauchst, solltest du den nicht in Immobilienfonds parken, sondern auf einem Tagesgeldkonto.

Typische Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest

Der häufigste Fehler ist, die Teilfreistellung schlicht zu ignorieren. Viele Anleger geben ihre Steuererklärung ab, ohne die entsprechenden Beträge einzutragen, weil sie nicht wissen, dass es sie gibt. Die Bank übermittelt zwar die Daten an das Finanzamt, aber die Freistellung wird nicht automatisch angewendet, wenn du sie nicht beantragst.

Ein zweiter Fehler ist die Verwechslung mit dem Sparerpauschbetrag. Der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person ist ein Freibetrag auf alle Kapitalerträge. Die Teilfreistellung ist ein prozentualer Abschlag, der vorher angewendet wird. Du kannst beide Vorteile kombinieren, aber du musst sie getrennt berechnen.

Manche Anleger verkaufen ihre Fondsanteile, um die Teilfreistellung zu realisieren, ohne die steuerlichen Folgen zu bedenken. Der Verkauf kann nämlich andere Steuern auslösen, zum Beispiel auf bereits angesammelte Gewinne. Du solltest also nicht nur auf den Freistellungssatz schauen, sondern auf die Gesamtsteuerlast des Verkaufs.

Ein weiterer Fehler ist die Annahme, dass alle Immobilienfonds gleich behandelt werden. gibt es Unterschiede zwischen offenen, geschlossenen und Aktien-Immobilienfonds. Wenn du die falsche Annahme triffst, zahlst du entweder zu viel Steuern oder du machst dich der Steuerhinterziehung verdächtig, wenn du zu viel abziehst.

Schließlich solltest du nicht vergessen, die Teilfreistellung auch bei Verlusten zu berücksichtigen. Wenn du deine Fondsanteile mit Verlust verkaufst, kannst du diesen Verlust nur zu 70 Prozent steuerlich geltend machen. Das ist eine häufige Falle, die viele Anleger übersehen und die zu einer höheren Steuerlast führt als erwartet.

Konkrete nächste Schritte: So setzt du die Teilfreistellung um

Der erste Schritt ist, deine Unterlagen zu sammeln. Dazu gehören die Jahressteuerbescheinigungen deiner Bank, die du in der Regel bis Ende Februar des Folgejahres erhältst. Auf diesen Dokumenten findest du die Angaben zu deinen Fondserträgen und den bereits einbehaltenen Steuern. Prüfe, ob dort ein Vermerk zur Teilfreistellung steht.

Als zweites solltest du die Art deines Fonds identifizieren. Schau in das Faktablatt oder den Verkaufsprospekt, um herauszufinden, ob es sich um einen reinen Immobilienfonds, einen Aktien-Immobilienfonds oder einen geschlossenen Fonds handelt. Nur so kannst du den richtigen Prozentsatz anwenden.

Dann trägst du die Erträge in deine Steuererklärung ein. In der Anlage KAP gibt es dafür spezielle Zeilen, die mit Teilfreistellung gekennzeichnet sind. Wenn du eine Steuersoftware verwendest, wirst du dort Schritt für Schritt durch die Eingabe geführt. Bei Unsicherheiten kannst du auch einen Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater aufsuchen.

Wenn du feststellst, dass du in den letzten Jahren zu viel Steuern gezahlt hast, kannst du eine Korrektur einreichen. Das geht in der Regel für die letzten vier Jahre rückwirkend. Du musst einen Antrag auf Änderung des Steuerbescheids stellen und die neuen Zahlen nachreichen. Das Finanzamt ist verpflichtet, dem Antrag stattzugeben, wenn er begründet ist.

Zum Schluss solltest du einen regelmäßigen Check einplanen. Setze dir einen Termin im Kalender, zum Beispiel nach Erhalt der Jahresbescheinigung, um deine Fondserträge zu prüfen. So stellst du sicher, dass du auch in Zukunft keinen Vorteil liegen lässt und immer auf dem neuesten Stand der Gesetzgebung bist.

Zukunftsperspektive: Was sich 2026 bei der Teilfreistellung ändert

Zum aktuellen Stand gibt es keine Anzeichen, dass die Teilfreistellung abgeschafft wird. Sie ist ein zentraler Baustein des Investmentsteuergesetzes und wird von der Fondsindustrie stark verteidigt. Allerdings gibt es immer wieder Diskussionen über die Höhe der Sätze, insbesondere bei Aktien-Immobilienfonds.

Die Finanzverwaltung hat angekündigt, die Regelungen zur Transparenz zu verschärfen. Das bedeutet, dass Fondsgesellschaften künftig noch detaillierter offenlegen müssen, aus welchen Quellen ihre Erträge stammen. Für dich als Anleger wird das die Berechnung einfacher machen, weil du klare Vorgaben bekommst.

Ein Trend ist die zunehmende Digitalisierung der Steuererklärung. Die Banken sind verpflichtet, alle relevanten Daten elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. In Zukunft könnte die Teilfreistellung automatisch berücksichtigt werden, ohne dass du etwas tun musst. Bis dahin solltest du aber weiterhin selbst aktiv werden.

Achte auf politische Entwicklungen: Sollte es zu einer Reform der Immobilienbesteuerung kommen, könnte das auch die Teilfreistellung beeinflussen. Es ist aber unwahrscheinlich, dass bestehende Anleger benachteiligt werden, da der Gesetzgeber in der Regel Vertrauensschutz gewährt. Du kannst also davon ausgehen, dass deine bisherigen Investitionen sicher sind.

Für Neuanleger gilt: Die Teilfreistellung ist ein Argument für Immobilienfonds, aber nicht das einzige. Du solltest deine Entscheidung immer auf Basis deiner persönlichen Ziele und Risikobereitschaft treffen. Wenn du unsicher bist, hole dir professionellen Rat, bevor du große Summen investierst.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Hältst du Anteile an einem offenen oder geschlossenen Immobilienfonds?
Hast du in den letzten 12 Monaten Ausschüttungen oder Verkäufe gehabt?
Hast du deine Steuererklärung für das letzte Jahr bereits ohne Teilfreistellung eingereicht?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Die Teilfreistellung ist ein gesetzlicher Abschlag auf deine Fondserträge. Sie verhindert, dass du Erträge doppelt versteuerst, weil der Fonds bereits Steuern gezahlt hat. Je nach Fondstyp werden 30 bis 60 Prozent deiner Erträge steuerfrei gestellt.

Du trägst die Erträge in der Anlage KAP ein. Dort gibt es spezielle Zeilen für die Teilfreistellung, in die du den Prozentsatz und den Betrag einträgst. Wenn du eine Steuersoftware nutzt, wirst du automatisch durch die Abfragen geführt.

Ja, aber umgekehrt. Wenn du Verluste aus dem Verkauf von Fondsanteilen hast, kannst du nur den Teil steuerlich geltend machen, der nicht freigestellt ist. Bei einem reinen Immobilienfonds wären das 70 Prozent des Verlusts.

Dann zahlst du zu viel Steuern. Du kannst aber bis zu vier Jahre rückwirkend einen Antrag auf Änderung deines Steuerbescheids stellen. Dafür musst du die korrigierten Zahlen einreichen und die Teilfreistellung nachträglich geltend machen.

Ja, offene Immobilienfonds haben eine Freistellung von 30 Prozent, geschlossene von 40 Prozent. Bei Aktien-Immobilienfonds sind es 60 Prozent. Du solltest die genaue Einstufung deines Fonds im Verkaufsprospekt prüfen.

Ja, die Berechnung erfolgt pro Fonds und pro Erträgnisart. Deine Bank liefert dir dazu eine Aufstellung, die du für die Steuererklärung nutzen kannst. Bei komplexen Fondsstrukturen kann ein Steuerberater helfen.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.