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Growth-Aktien für Rentner: So planst du Wachstum im Ruhestand

Growth-Aktien gelten als renditestark, aber auch als schwankungs­anfällig. Für Rentnerinnen und Rentner kommt es darauf an, diesen Wachstumsbaustein mit einem langen Anlagehorizont und einer passenden Aktienquote zu kombinieren.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Ein Teil des Depots kann auch im Ruhestand in Growth-Aktien oder Growth-ETFs bleiben, wenn die laufenden Kosten durch Renten gedeckt sind.
  • Die durchschnittliche Lebenserwartung ab 65 beträgt bei Männern rund 18 Jahre und bei Frauen rund 21 Jahre, was einen langen Anlagehorizont erlaubt.
  • Eine breite Diversifikation über Regionen und Branchen hilft, die typischen Kursschwankungen von Growth-Aktien abzumildern.
  • Für den kurzfristigen Bedarf eignen sich Tagesgeld, Festgeld oder Anleihen, während Growth-Aktien für den langfristigen Vermögensteil gedacht sind.

01 · Grundlagen

Was sind Growth-Aktien?

Growth-Aktien sind Anteile an Unternehmen, bei denen Anleger vor allem auf überdurchschnittliches Gewinnwachstum setzen. Im Ruhestand ist dieser Baustein nur dann sinnvoll, wenn du die höhere Schwankungsbreite tragen kannst.

Growth-Aktien gehören zu Unternehmen, die einen großen Teil ihrer Erträge in Forschung, Expansion oder neue Produkte investieren. Deshalb zahlen sie oft keine oder nur geringe Dividenden. Die erwartete Rendite entsteht vor allem über steigende Kurse, nicht über regelmäßige Ausschüttungen.

Für dich als Rentnerin oder Rentner sind Growth-Aktien damit ein Renditebaustein, kein Ersatz für laufende Einkünfte. Deine monatlichen Ausgaben solltest du aus Renten, Dividenden oder Zinserträgen decken. Growth-Aktien eignen sich für den Teil des Vermögens, den du erst in zehn Jahren oder später benötigst.

Growth-Aktien sind ein Renditebaustein, kein Ersatz für laufende Einkünfte.

Kurz erklärt

Growth-Aktien

Aktien von Unternehmen, die einen großen Teil ihrer Erträge in das eigene Wachstum investieren und oft keine oder nur geringe Dividenden zahlen. Die Rendite soll über steigende Kurse entstehen.

Für Rentner sind Growth-Aktien ein Renditebaustein, kein Ersatz für laufende Einkünfte.

02 · Vergleich

Anlagehorizont: Wie lange kannst du Growth-Aktien halten?

Aktien gelten bei einem Anlagehorizont von zehn Jahren oder länger als sinnvoll. Wer mit Mitte 60 in den Ruhestand geht, hat statistisch oft noch 15 bis 21 Lebensjahre vor sich.

Bei einem Anlagehorizont von unter fünf Jahren sind Growth-Aktien ungeeignet. In diesem Zeitraum können Kursschwankungen dazu führen, dass du Anteile mit Verlust verkaufen musst. Für kurzfristig benötigtes Geld sind Tagesgeld, Festgeld oder kurzlaufende Anleihen die passende Wahl.

Ab zehn Jahren oder länger ändert sich das Bild. Wer mit Mitte 60 in den Ruhestand geht, hat statistisch oft noch 15 bis 21 Lebensjahre vor sich. In diesem Zeitraum kannst du Kursdellen aussitzen und von langfristigem Wachstum profitieren. Die Aktienquote kann von Jahr zu Jahr reduziert werden, wenn sich dein Zeithorizont verkürzt.

  • Unter fünf Jahre: Tagesgeld, Festgeld oder kurzlaufende Anleihen nutzen.
  • Zehn Jahre oder länger: breit streuende Aktien-ETFs und Growth-Aktien als Beimischung einsetzen.
  • Verkauf in einer Schwächephase kann Verluste festschreiben.

Growth-Aktien gehören nur in den Vermögensteil, den du mindestens zehn Jahre nicht anfassen musst.

Anlagehorizont und Eignung von Aktien im Ruhestand
Kurzer AnlagehorizontLanger Anlagehorizont
Typische Dauer10 Jahre oder länger
Geeignete AnlagenTagesgeld, Festgeld, kurzlaufende Anleihenbreit streuende Aktien-ETFs
Umgang mit KursschwankungenVerkauf in einer Schwächephase kann Verluste festschreibenKursdellen können ausgesessen werden

03 · Was gilt

Aktienquote im Ruhestand: Wie viel Growth verträgt dein Depot?

Die passende Aktienquote hängt davon ab, wie viel Geld du in den kommenden Jahren aus dem Depot brauchst. Wer laufende Kosten aus Renten deckt, kann einen höheren Aktienanteil behalten.

Eine höhere Aktienquote mit Growth-Anteil ist möglich, wenn deine Lebenshaltungskosten durch die gesetzliche Rente und andere Einkünfte gedeckt sind. Auch wenn ein Teil des Vermögens für Kinder oder Enkel erhalten bleiben soll, spricht das für einen längeren Anlagehorizont und damit für mehr Aktien.

Anders sieht es aus, wenn das Depot kurzfristig deine Rentenlücke schließen muss. Stehen größere Ausgaben in den nächsten ein bis drei Jahren an, gehört dieses Geld nicht in schwankungsanfällige Growth-Aktien. Ebenso wenig, wenn starke Kursschwankungen deinen Schlaf gefährden oder es keine Liquiditätsreserve außerhalb des Aktienanteils gibt.

  • Eher möglich: Lebenshaltungskosten sind durch Renten gedeckt, ein Teil des Vermögens soll vererbt werden, der Anlagehorizont beträgt zehn Jahre oder mehr.
  • Eher nicht sinnvoll: Das Depot muss kurzfristig die Rentenlücke schließen, größere Ausgaben stehen in den nächsten ein bis drei Jahren an, es gibt keine Liquiditätsreserve außerhalb des Aktienanteils.

Die Aktienquote muss zu deinem Liquiditätsbedarf und deiner Risikobereitschaft passen, nicht zu deinem Alter allein.

Eher möglich

·Lebenshaltungskosten sind durch gesetzliche Rente und andere Einkünfte gedeckt
·Ein Teil des Vermögens soll für Kinder oder Enkel erhalten bleiben
·Der Anlagehorizont beträgt noch zehn Jahre oder mehr
·Kursschwankungen belasten dich nicht und führen nicht zu Panikverkäufen

Eher nicht sinnvoll

·Das Depot muss kurzfristig die Rentenlücke schließen
·Größere Ausgaben stehen in den nächsten ein bis drei Jahren an
·Starke Kursschwankungen gefährden deinen Schlaf
·Es gibt keine Liquiditätsreserve außerhalb des Aktienmarkts

04 · Checkliste

Diversifikation: So reduzierst du das Risiko von Growth-Aktien

Einzelne Growth-Aktien können stark im Wert schwanken. Breit streuende ETFs und ausgewogene Depots sind deutlich beständiger, weil sie über viele Regionen, Märkte und Branchen verteilen.

Diese Streuung hilft, Wertschwankungen abzumildern, ohne auf Wachstumschancen zu verzichten.

Für dein Depot bedeutet das: Kombiniere Growth-Aktien mit Substanz- und Dividendenwerten. Setze bei Aktien-ETFs auf breite Indizes statt auf Einzelwerte. Ergänze das Depot um Anleihen oder Festgeld als Stabilitätsanker. Prüfe mindestens einmal im Jahr, ob die Aktienquote noch zu deinem Risikoprofil passt.

  • Kombiniere Growth-Aktien mit Substanz- und Dividendenwerten.
  • Setze bei Aktien-ETFs auf breite Indizes statt auf Einzelwerte.
  • Verteile das Kapital über mehrere Regionen und Branchen.
  • Ergänze das Depot um Anleihen oder Festgeld als Stabilitätsanker.
  • Prüfe mindestens einmal im Jahr, ob die Aktienquote noch zu deinem Risikoprofil passt.

Eine breite Streuung ist bei Growth-Aktien wichtiger als die Auswahl einzelner Werte.

Checkliste für ein breit gestreutes Depot mit Growth-Anteil

01

Kombiniere Growth-Aktien mit Substanz- und Dividendenwerten

02

Setze bei Aktien-ETFs auf breite Indizes statt auf Einzelwerte

03

Verteile das Kapital über mehrere Regionen und Branchen

04

Ergänze das Depot um Anleihen oder Festgeld als Stabilitätsanker

05

Prüfe mindestens einmal im Jahr, ob die Aktienquote noch zu deinem Risikoprofil passt

05 · Vergleich

Growth-Aktien oder Dividendenaktien: Was passt im Ruhestand?

Dividenden und Anleihen-Kupons bringen regelmäßige Erträge, während Growth-Aktien auf Kursgewinne setzen. Viele Ruheständler richten ihr Depot zu Rentenbeginn stärker auf Ausschüttungen aus.

Growth-Aktien erzielen ihre Rendite vor allem über Kurssteigerungen. Dividendenaktien zahlen dagegen regelmäßige Ausschüttungen, die du für laufende Ausgaben nutzen kannst. Die Schwankungsbreite von Growth-Aktien ist oft höher, während Dividendenaktien häufig moderater schwanken.

Im Ruhestand erfüllen beide Typen unterschiedliche Aufgaben. Dividendenaktien eignen sich zur Ergänzung laufender Einkünfte. Growth-Aktien gehören in den langfristigen Vermögensteil, den du nicht kurzfristig benötigst. Eine Mischung aus beiden kann deine Einkommens- und Wachstumsziele verbinden.

  • Growth-Aktien: Ertragsquelle vor allem Kurssteigerungen, oft höhere Schwankungsbreite, Einsatz für den langfristigen Vermögensteil.
  • Dividendenaktien: Ertragsquelle regelmäßige Ausschüttungen, oft moderatere Schwankungsbreite, Einsatz zur Ergänzung laufender Einkünfte.

Eine Mischung aus Growth- und Dividendenaktien kann Einkommens- und Wachstumsziele im Ruhestand verbinden.

Zwei Wege, Aktien im Ruhestand zu nutzen
Growth-AktienDividendenaktien
Ertragsquelleregelmäßige Ausschüttungen
Einsatz im Ruhestandzur Ergänzung laufender Einkünfte

06 · Hintergrund

Inflation und Lebenserwartung: Warum Growth-Aktien im Alter helfen können

Steigende Lebenserwartung und Inflation machen es wichtiger, die eigenen Finanzen auch im Ruhestand aktiv zu gestalten. Ein renditeorientierter Baustein kann verhindern, dass die Kaufkraft des Vermögens sinkt.

Bei einem Renteneintritt mit Mitte 60 kann der Anlagehorizont noch 20 oder sogar 30 Jahre betragen. In dieser Zeit können selbst moderate Inflationsraten die Kaufkraft eines rein auf Tagesgeld oder Festgeld gesetzten Vermögens spürbar verringern. Wer nur auf Sicherheit setzt, riskiert einen schleichenden Kaufkraftverlust.

Growth-Aktien und breit streuende Aktien-ETFs bieten langfristig Renditepotenzial, das über der Inflation liegen kann. Wichtig ist, dass dieser Baustein nur den Teil des Vermögens umfasst, den du nicht kurzfristig benötigst. Die Aktienquote sollte sich an deiner Risikobereitschaft und deinem Liquiditätsbedarf orientieren.

Ein renditeorientierter Baustein kann verhindern, dass die Kaufkraft deines Vermögens über 20 oder 30 Jahre sinkt.

Bei einem Renteneintritt mit Mitte 60 kann der Anlagehorizont noch 20 oder sogar 30 Jahre betragen. In dieser Zeit können selbst moderate Inflationsraten die Kaufkraft eines rein auf Tagesgeld oder Festgeld gesetzten Vermögens spürbar verringern.

Growth-Aktien und breit streuende Aktien-ETFs bieten langfristig Renditepotenzial, das über der Inflation liegen kann. Wichtig ist, dass dieser Baustein nur den Teil des Vermögens umfasst, den du nicht kurzfristig benötigst.

Die Aktienquote sollte sich an deiner Risikobereitschaft und deinem Liquiditätsbedarf orientieren. Wer einen Teil des Kapitals für die nächste Generation erhalten will, kann Growth-Aktien mit einem besonders langen Horizont halten.

07 · Schritt für Schritt

Anlagestrategie: So baust du Growth-Aktien in dein Rentnerdepot ein

Eine klare Strategie hilft, Growth-Aktien sinnvoll mit sicheren Anlagen zu kombinieren. Der sichere Teil deckt kurzfristige Ausgaben, der Wachstumsteil arbeitet langfristig.

Der erste Schritt ist die Ermittlung deines Liquiditätsbedarfs. Bestimme, wie viel Geld du in den nächsten drei bis fünf Jahren aus dem Vermögen benötigst. Dieser Betrag gehört in Tagesgeld, Festgeld oder kurzlaufende Anleihen, nicht in Growth-Aktien.

Danach legst du dein Risikoprofil fest. Überlege, wie stark dein Depot schwanken darf, ohne dass du nervös wirst. Deine Risikobereitschaft bestimmt die maximale Aktienquote. Anschließend definierst du den Growth-Anteil innerhalb des Aktienbausteins. Eine breite Streuung ist dabei wichtiger als die Auswahl einzelner Werte. Überprüfe mindestens einmal im Jahr, ob die Aufteilung noch zu deiner Situation passt.

Der sichere Teil deckt kurzfristige Ausgaben, der Wachstumsteil arbeitet langfristig.

01

Liquiditätsbedarf ermitteln

Bestimme, wie viel Geld du in den nächsten drei bis fünf Jahren aus dem Vermögen benötigst. Dieser Betrag gehört in Tagesgeld, Festgeld oder kurzlaufende Anleihen.

02

Risikoprofil festlegen

Überlege, wie stark dein Depot schwanken darf, ohne dass du nervös wirst. Deine Risikobereitschaft bestimmt die maximale Aktienquote.

03

Growth-Anteil definieren

Lege fest, welcher Teil des Aktienbausteins in Growth-Aktien oder Growth-ETFs fließen soll. Eine breite Streuung ist dabei wichtiger als die Auswahl einzelner Werte.

04

Regelmäßig anpassen

Überprüfe mindestens einmal im Jahr, ob Aktienquote und Growth-Anteil noch zu deinem Anlagehorizont und deinen Zielen passen.

08 · Im Vertrag

Steuern auf Growth-Aktien im Ruhestand

Gewinne aus Growth-Aktien und Aktienfonds gehören zu den Kapitalerträgen. Der Sparer-Pauschbetrag hilft, einen Teil der Erträge steuerfrei zu halten.

Pro Person und Jahr bleiben 1000 EUR durch den Sparer-Pauschbetrag steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR pro Jahr.

Auf Kapitalerträge oberhalb des Freibetrags fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an. Hinzu kommen 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer. Bei Aktienfonds und Aktien-ETFs bleibt eine Teilfreistellung von 30 Prozent der Erträge steuerfrei. Das reduziert die Steuerlast auf Fondsgewinne spürbar.

  • Sparer-Pauschbetrag: 1000 EUR pro Person und Jahr steuerfrei, 2000 EUR bei zusammenveranlagten Ehepaaren.
  • Abgeltungsteuer: 25 Prozent auf Kapitalerträge oberhalb des Freibetrags.
  • Solidaritätszuschlag: 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer.
  • Teilfreistellung: Bei Aktienfonds und Aktien-ETFs bleiben 30 Prozent der Erträge steuerfrei.

Bei Aktienfonds und Aktien-ETFs bleiben 30 Prozent der Erträge steuerfrei.

Steuerliche Eckwerte für Kapitalerträge im Jahr 2026

Sparer-PauschbetragFreibetragPro Person und Jahr bleiben 1000 EUR steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR pro Jahr.

09 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei Growth-Aktien im Ruhestand

Growth-Aktien können im Alter sinnvoll sein, wenn du typische Fehler vermeidest. Dazu gehören ein zu hoher Anteil und ein Verkauf in der falschen Marktphase.

Ein häufiger Fehler ist, das gesamte Depot in wenige Growth-Aktien zu stecken und auf Diversifikation zu verzichten. Einzelne Aktien können stark im Wert schwanken, was im Ruhestand besonders schmerzhaft ist. Breit streuende ETFs sind hier die bessere Wahl.

Ebenso riskant ist es, Growth-Aktien in einer Schwächephase zu verkaufen. Wer in einem Kursloch verkauft, schreibt Verluste fest, die sich bei längerem Halten oft wieder ausgeglichen hätten. Auch die Aktienquote nicht an den tatsächlichen Liquiditätsbedarf anzupassen, führt zu Problemen. Und kurzfristig benötigtes Geld gehört niemals in schwankungsanfällige Growth-Aktien.

  • Das gesamte Depot in wenige Growth-Aktien stecken und auf Diversifikation verzichten.
  • Growth-Aktien verkaufen, wenn die Börsen gerade in einer Schwächephase sind.
  • Die Aktienquote nicht an den tatsächlichen Liquiditätsbedarf anpassen.
  • Sich von Verkäufern zu einer teuren Sofortrente überreden lassen und das Depot auflösen.
  • Kurzfristig benötigtes Geld in schwankungsanfällige Growth-Aktien legen.

Verkäufe in einer Schwächephase schreiben Verluste fest, die sich bei längerem Halten oft wieder ausgeglichen hätten.

Fehler, die du bei Growth-Aktien im Ruhestand vermeiden solltest

·Das gesamte Depot in wenige Growth-Aktien stecken und auf Diversifikation verzichten
·Growth-Aktien verkaufen, wenn die Börsen gerade in einer Schwächephase sind
·Die Aktienquote nicht an den tatsächlichen Liquiditätsbedarf anpassen
·Sich von Verkäufern zu einer teuren Sofortrente überreden lassen und das Depot auflösen
·Kurzfristig benötigtes Geld in schwankungsanfällige Growth-Aktien legen

10 · Checkliste

Growth-ETFs: Die einfachere Alternative für Rentner

Statt einzelner Growth-Aktien bieten sich Growth-ETFs an. Sie bündeln viele wachstumsstarke Unternehmen und streuen das Risiko über zahlreiche Titel.

Das reduziert die Abhängigkeit vom Erfolg eines einzelnen Unternehmens erheblich.

Bei der Auswahl solltest du auf breite Streuung über viele Unternehmen und Branchen achten. Prüfe die Kostenstruktur des Fonds und ob der ETF zu deiner Aktienquote und deinem Risikoprofil passt. Kombiniere Growth-ETFs mit breiten Markt-ETFs oder Anleihen-ETFs. Bei Aktienfonds gilt die Teilfreistellung von 30 Prozent der Erträge.

  • Wähle ETFs mit breiter Streuung über viele Unternehmen und Branchen.
  • Achte auf die Kostenstruktur des Fonds.
  • Prüfe, ob der ETF zu deiner Aktienquote und deinem Risikoprofil passt.
  • Kombiniere Growth-ETFs mit breiten Markt-ETFs oder Anleihen-ETFs.
  • Nutze die Teilfreistellung von 30 Prozent bei Aktienfonds.

Growth-ETFs streuen das Risiko über zahlreiche Titel und sind damit die einfachere Alternative zu Einzelaktien.

Worauf du bei Growth-ETFs achten solltest

01

Wähle ETFs mit breiter Streuung über viele Unternehmen und Branchen

02

Achte auf die Kostenstruktur des Fonds

03

Prüfe, ob der ETF zu deiner Aktienquote und deinem Risikoprofil passt

04

Kombiniere Growth-ETFs mit breiten Markt-ETFs oder Anleihen-ETFs

11 · Was gilt

Geldanlage für Rentner: So kombiniert du Sicherheit und Wachstum

Sicherheit, Diversifikation und Liquidität sind die Grundsätze der Geldanlage im Alter. Growth-Aktien können den Wachstumsbaustein bilden, wenn der sichere Teil steht.

Eine solide Geldanlage für Rentner basiert auf zwei Bausteinen. Der Sicherheitsbaustein umfasst Tagesgeld für kurzfristige Ausgaben, Festgeld für planbare Anschaffungen und Anleihen oder festverzinsliche Wertpapiere. Dazu gehört auch eine Liquiditätsreserve für unvorhergesehene Kosten.

Der Wachstumsbaustein enthält Growth-Aktien für den langfristigen Vermögensteil, breit streuende Aktien-ETFs und Dividendenaktien für laufende Erträge. Growth-ETFs eignen sich als Beimischung. Die richtige Mischung hängt von deinem Liquiditätsbedarf, deinem Anlagehorizont und deiner Risikobereitschaft ab.

  • Sicherheitsbaustein: Tagesgeld für kurzfristige Ausgaben, Festgeld für planbare Anschaffungen, Anleihen oder festverzinsliche Wertpapiere, Liquiditätsreserve für unvorhergesehene Kosten.
  • Wachstumsbaustein: Growth-Aktien für den langfristigen Vermögensteil, breit streuende Aktien-ETFs, Dividendenaktien für laufende Erträge, Growth-ETFs als Beimischung.

Growth-Aktien können den Wachstumsbaustein bilden, wenn der sichere Teil steht.

Sicherheitsbaustein

·Tagesgeld für kurzfristige Ausgaben
·Festgeld für planbare Anschaffungen
·Anleihen oder festverzinsliche Wertpapiere
·Liquiditätsreserve für unvorhergesehene Kosten

Wachstumsbaustein

·Growth-Aktien für den langfristigen Vermögensteil
·Breit streuende Aktien-ETFs
·Dividendenaktien für laufende Erträge
·Growth-ETFs als Beimischung

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026