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Futures-Kosten: Was kostet der Handel mit Terminkontrakten?

Die Kosten für Futures setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen: der Brokerprovision, Börsengebühren und indirekten Kosten wie dem Spread. Wer die einzelnen Posten kennt, kann die Gesamtkosten pro Trade realistisch einschätzen.

10 Kapitel · 11 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Brokerprovision liegt je nach Anbieter und Kontrakt häufig zwischen 0,25 EUR und 4,50 EUR pro Kontrakt und Seite.
  • Zusätzlich fallen Börsen- und Clearinggebühren an, die der Broker in der Regel weitergibt.
  • Bei Mini- und Micro-Kontrakten sind die absoluten Gebühren niedriger, prozentual zum Kontraktwert aber oft höher.
  • Neben den direkten Gebühren beeinflussen Spread und Slippage deine effektiven Handelskosten.

01 · Grundlagen

Welche Kosten fallen beim Futures-Handel an?

Beim Futures-Handel zahlst du nicht nur eine einzelne Gebühr. Die Gesamtkosten setzen sich aus Provision, Börsenentgelten und indirekten Kosten zusammen.

Die direkten Kosten werden pro Kontrakt und pro Seite berechnet. Ein Roundturn, also der Kauf und der spätere Verkauf, kostet dich damit immer das Doppelte einer einzelnen Order. Hinzu kommen indirekte Kosten, die nicht auf der Abrechnung stehen, aber dein Ergebnis belasten.

Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. In ruhigen Marktphasen ist er bei liquiden Kontrakten wie dem DAX-Future oft nur einen Tick breit, in hektischen Phasen kann er deutlich anziehen. Slippage entsteht, wenn deine Order zu einem schlechteren Kurs ausgeführt wird als dem, den du im Orderbuch gesehen hast.

Die Gesamtkosten pro Trade ergeben sich aus Provision, Börsengebühr, Clearinggebühr, Spread und Slippage. Nur wer alle fünf Posten kennt, kann die Wirtschaftlichkeit einer Strategie realistisch beurteilen.

Kurz erklärt

Futures-Kosten

Alle direkten und indirekten Kosten, die beim Kauf und Verkauf eines Futures-Kontrakts entstehen. Dazu zählen die Brokerprovision, Börsengebühren, Clearinggebühren sowie Spread und Slippage.

Die Provision wird pro Kontrakt und Seite berechnet, ein Roundturn umfasst Kauf und Verkauf.

02 · Vergleich

Brokerprovisionen im Vergleich: Festpreis oder gestaffelt?

Broker bieten Futures-Provisionen entweder als Festpreis pro Kontrakt oder als gestaffeltes Modell an. Das gestaffelte Modell belohnt hohe monatliche Volumina mit sinkenden Provisionen.

Beim Festpreismodell zahlst du unabhängig von deinem Handelsvolumen immer denselben Betrag pro Kontrakt. Typische Größenordnungen liegen zwischen 2,00 EUR und 4,50 EUR pro Kontrakt für Standard-Futures an europäischen Börsen. Dieses Modell ist leicht zu kalkulieren, belohnt Vieltrader aber nicht.

Das gestaffelte Modell senkt die Provision mit steigendem Monatsvolumen. Ein Broker kann beispielsweise bis 1.000 Kontrakte 0,90 EUR verlangen, ab 1.001 Kontrakten 0,60 EUR und ab 20.000 Kontrakten nur noch 0,25 EUR. Die Börsengebühren kommen in beiden Modellen noch hinzu.

  • Festpreis eignet sich für Gelegenheitstrader, die wenige Kontrakte pro Monat handeln und eine konstante Kalkulationsbasis bevorzugen.
  • Gestaffelte Provisionen lohnen sich für aktive Trader, deren Volumen die Schwelle in den günstigeren Bereich überschreitet.
Vergleich der Provisionsmodelle für Futures
FestpreisGestaffelt
Kosten pro KontraktKonstant, z. B. 2,00 EUR bis 4,50 EUR pro KontraktVariabel, z. B. 0,25 EUR bis 0,90 EUR pro Kontrakt
MengenrabattNicht vorgesehenAutomatisch bei höherem Monatsvolumen

03 · Kosten

So setzen sich die Gebühren an der Börse Eurex zusammen

Neben der Brokerprovision fallen an der Terminbörse Eurex Börsengebühren und regulatorische Gebühren an. Der Broker weist diese Kosten in der Regel separat aus.

Der Broker weist diese Posten in der Abrechnung separat aus, damit du nachvollziehen kannst, welcher Anteil an die Börse geht.

Für einen Standard-DAX-Future ergibt sich pro Kontrakt und Seite eine typische Rechnung: 0,90 EUR Brokerprovision plus 1,25 EUR Börsengebühr plus 0,01 EUR regulatorische Gebühr. Das ergibt 2,16 EUR pro Seite. Ein kompletter Roundturn kostet damit 4,32 EUR.

Die Börsengebühr ist bei Standard-Kontrakten oft der größte Einzelposten. Sie fällt unabhängig davon an, ob dein Trade Gewinn oder Verlust bringt.

Typische Kostenbestandteile eines DAX-Futures pro Kontrakt

Brokerprovision0,90 EUR
Börsengebühr1,25 EUR
Regulatorische Gebühr0,01 EUR

04 · Vergleich

Index-Futures: Kosten für DAX, Mini-DAX und Micro-DAX

Index-Futures gibt es in verschiedenen Kontraktgrößen. Kleinere Kontrakte wie Mini-DAX und Micro-DAX haben niedrigere absolute Gebühren, bilden den Index aber mit geringerem Kontraktwert ab.

Die Eurex bietet den DAX-Future in drei Größen an. Der Standard-DAX-Future bildet den Index mit dem höchsten Kontraktwert ab, der Mini-DAX-Future mit einem Fünftel und der Micro-DAX-Future mit einem Hundertstel des Standard-Kontrakts.

Die absoluten Kosten pro Kontrakt sinken mit der Kontraktgröße. Ein DAX-Future kostet pro Seite etwa 2,16 EUR, ein Mini-DAX-Future 0,75 EUR und ein Micro-DAX-Future 0,38 EUR. Für Einsteiger mit kleinerem Konto sind Micro-Kontrakte der günstigste Weg, um die Preisbildung an der Eurex kennenzulernen.

  • Der Standard-DAX-Future eignet sich für Trader mit ausreichend Kapital und Erfahrung.
  • Der Mini-DAX-Future bietet einen Mittelweg bei Kontraktwert und Gebühren.
  • Der Micro-DAX-Future erlaubt feinere Positionsgrößen und ein präziseres Risikomanagement.
Typische Gesamtkosten pro Kontrakt und Seite an der Eurex
DAX-FutureMini-DAX-FutureMicro-DAX-Future
Brokerprovision0,90 EUR0,50 EUR0,25 EUR
Börsengebühr1,25 EUR0,24 EUR0,12 EUR
Gesamtkosten pro Seite2,16 EUR0,75 EUR0,38 EUR

05 · Kosten

Forex-Futures: Was kostet der Handel mit Währungs­kontrakten?

Forex-Futures sind standardisierte Terminkontrakte auf Währungspaare. Ihre Kostenstruktur ähnelt der von Index-Futures, wobei die Provision häufig in USD abgerechnet wird.

Für auf USD lautende Futures rechnen viele Broker die Provision in US-Dollar ab. Das gestaffelte Modell beginnt bei 1,05 USD pro Kontrakt bis 1.000 Kontrakte im Monat und sinkt auf 0,65 USD zwischen 1.001 und 10.000 Kontrakten.

Ab 20.000 Kontrakten pro Monat fällt die Provision auf 0,25 USD pro Kontrakt. Die Börsengebühren kommen bei Währungs-Futures immer zusätzlich zur Brokerprovision hinzu. Sie werden separat ausgewiesen und variieren je nach Börse und Kontrakt.

Für auf GBP lautende Futures gelten eigene Staffeln, die bei 0,65 GBP pro Kontrakt beginnen und bis 0,15 GBP sinken. Prüfe vor dem Handel, in welcher Währung dein Broker die Provision berechnet, damit du Wechselkurskosten in deiner Kalkulation berücksichtigst.

Typische Provisionsspanne für auf USD lautende Futures

Bis 1.000 Kontrakte1,05 USD
1.001 bis 10.000 Kontrakte0,65 USD
Über 20.000 Kontrakte0,25 USD

06 · Was gilt

Ordertypen und ihr Einfluss auf die Futures-Kosten

Der gewählte Ordertyp entscheidet darüber, ob deine Order sofort ausgeführt wird oder auf einen besseren Kurs wartet. Das wirkt sich direkt auf Spread und Slippage aus.

Dein Ordertyp bestimmt, wie viel Kontrolle du über den Ausführungspreis hast. Limit-Orders und Stop-Limit-Orders begrenzen den Preis, zu dem du kaufst oder verkaufst. Market-Orders und Stop-Orders nehmen dagegen den nächsten verfügbaren Preis, der deutlich von deiner Erwartung abweichen kann.

In einem schnellen Markt kann eine Market-Order mehrere Ticks schlechter ausgeführt werden als der zuletzt angezeigte Kurs. Diese Slippage ist ein direkter Kostenfaktor, der bei Limit-Orders entfällt. Dafür trägst du bei Limit-Orders das Risiko, dass deine Order nicht ausgeführt wird.

  • Limit-Order: Du bestimmst den maximalen Kaufpreis oder minimalen Verkaufspreis.
  • Stop-Limit-Order: Die Ausführung erfolgt nur innerhalb einer von dir gesetzten Preisspanne.
  • Market-Order: Die Ausführung erfolgt sofort zum nächsten verfügbaren Preis, was zu Slippage führen kann.
  • Stop-Order: Wird der Stop-Preis erreicht, wird die Order als Market-Order ausgeführt und kann deutlich schlechter gefüllt werden.

Eher niedrige indirekte Kosten

·Limit-Order: Du bestimmst den maximalen Kaufpreis oder minimalen Verkaufspreis.
·Stop-Limit-Order: Die Ausführung erfolgt nur innerhalb einer von dir gesetzten Preisspanne.

Eher höhere indirekte Kosten

·Market-Order: Die Ausführung erfolgt sofort zum nächsten verfügbaren Preis, was zu Slippage führen kann.
·Stop-Order: Wird der Stop-Preis erreicht, wird die Order als Market-Order ausgeführt und kann deutlich schlechter gefüllt werden.

07 · Fehler vermeiden

Algorithmen im Futures-Handel: Kostenfalle oder Sparpotenzial?

Algorithmischer Handel kann die Ausführung großer Orders in kleinere Teilorders zerlegen. Das kann den Markteinfluss reduzieren, verursacht aber zusätzliche Routinggebühren.

Algorithmischer Handel zerlegt große Orders in viele kleine Teilorders. Das kann den Markteinfluss reduzieren und den durchschnittlichen Ausführungspreis verbessern. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Transaktionen, und jede Teilorder kann eigene Kosten auslösen.

Einige Technologieanbieter berechnen 0,50 EUR oder USD pro Lot und Order für das Orderrouting. Bei hoher Orderfrequenz summieren sich diese Routinggebühren schnell zu einem erheblichen Kostenblock. Trader mit sehr hohem Volumen können stattdessen eine Flatfee von 395 EUR pro Monat wählen, die alle Routinggebühren abdeckt.

  • Hohe Routinggebühren: Einige Technologieanbieter berechnen 0,50 EUR oder USD pro Lot und Order.
  • Übermäßige Orderfrequenz: Algorithmen können viele kleine Orders platzieren und so die Gesamtkosten erhöhen.
  • Unerwartete Marktdatenkosten: Echtzeitkurse für zusätzliche Börsen sind oft kostenpflichtig.
  • Fehlende Kostenkontrolle: Ohne Auswertung der Ausführungsqualität bleiben versteckte Kosten unsichtbar.

Typische Kostenfallen beim algorithmischen Futures-Handel

·Hohe Routinggebühren: Einige Technologieanbieter berechnen 0,50 EUR oder USD pro Lot und Order.
·Übermäßige Orderfrequenz: Algorithmen können viele kleine Orders platzieren und so die Gesamtkosten erhöhen.
·Unerwartete Marktdatenkosten: Echtzeitkurse für zusätzliche Börsen sind oft kostenpflichtig.
·Fehlende Kostenkontrolle: Ohne Auswertung der Ausführungsqualität bleiben versteckte Kosten unsichtbar.

08 · Schritt für Schritt

Hedging mit Futures: So kalkulierst du die Absicherungs­kosten

Beim Hedging sicherst du ein bestehendes Portfolio gegen Kursverluste ab. Die Kosten dafür bestehen aus den direkten Gebühren und der möglichen Begrenzung deiner Gewinnchancen.

Die direkten Kosten dafür sind Provision und Börsengebühren, die bei jedem Einstieg und Ausstieg anfallen. Hinzu kommen die Kosten für das Rollen der Position, wenn der Kontrakt vor dem Verfall auf den nächsten Verfallstermin übertragen wird.

Die indirekten Kosten bestehen in der Begrenzung deiner Gewinnchancen. Steigt der Markt, gewinnt dein Portfolio, aber die Short-Position im Future verliert. Die Absicherung kostet dich also nicht nur Gebühren, sondern auch einen Teil der möglichen Kursgewinne.

  • Ermittle den Wert deines Portfolios und den Anteil, den du absichern möchtest.
  • Wähle einen Index-Future, der zu deinem Portfolio passt, zum Beispiel den DAX-Future für deutsche Aktien.
  • Teile den abzusichernden Betrag durch den Kontraktwert des Futures.
  • Berücksichtige Provision, Börsengebühren und die Kosten für das Rollen der Position vor dem Verfall.
01

Absicherungsbedarf bestimmen

Ermittle den Wert deines Portfolios und den Anteil, den du absichern möchtest.

02

Passenden Kontrakt wählen

Wähle einen Index-Future, der zu deinem Portfolio passt, zum Beispiel den DAX-Future für deutsche Aktien.

03

Anzahl der Kontrakte berechnen

Teile den abzusichernden Betrag durch den Kontraktwert des Futures.

04

Laufende Kosten einplanen

Berücksichtige Provision, Börsengebühren und die Kosten für das Rollen der Position vor dem Verfall.

09 · Vergleich

Futures, Optionen und andere Derivate: Wo liegen die Kostenunterschiede?

Futures und Optionen sind beides Derivate, unterscheiden sich aber in ihrer Kostenstruktur. Auch CFDs und andere Hebelprodukte haben abweichende Gebührenmodelle.

Futures und Optionen auf Futures werden beide über eine Provision pro Kontrakt abgerechnet. Die Provisionshöhe ist oft ähnlich, da beide an denselben Terminbörsen gehandelt werden. Finanzierungskosten sind bei beiden im Preis enthalten, es gibt keine separate Overnight-Gebühr.

CFDs funktionieren anders. Hier zahlst du in der Regel keinen festen Provisionsbetrag, sondern den Spread zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Zusätzlich fallen für über Nacht gehaltene Positionen Finanzierungskosten an. Die Kostenmodelle unterscheiden sich grundlegend, ein direkter Vergleich nur über die Provision greift zu kurz.

  • Futures: Provision pro Kontrakt, keine separate Overnight-Gebühr.
  • Optionen auf Futures: Provision pro Kontrakt, oft ähnlich wie Futures, keine separate Overnight-Gebühr.
  • CFDs: Spread und oft eine Kommission, dazu separate Overnight-Finanzierungskosten.
Kostenstrukturen verschiedener Derivate im Vergleich
FuturesOptionen auf FuturesCFDs
Direkte HandelsgebührProvision pro KontraktProvision pro Kontrakt, oft ähnlich wie FuturesSpread und oft eine Kommission
Finanzierungs­kostenIm Preis enthalten, keine separate Overnight-GebührIm Preis enthalten, keine separate Overnight-GebührSeparate Overnight-Finanzierungskosten
BasiswertIndex, Rohstoff, Währung, AnleiheDer zugrunde liegende Futures-KontraktAktie, Index, Rohstoff, Währung, Krypto

10 · Checkliste

Checkliste: So behältst du deine Futures-Kosten im Griff

Mit einer systematischen Kontrolle vermeidest du, dass Gebühren deine Rendite schmälern. Diese Punkte solltest du vor und nach jedem Trade prüfen.

Die Kontrolle der Futures-Kosten beginnt vor dem ersten Trade. Vergleiche die Provisionsmodelle mehrerer Broker für dein typisches Handelsvolumen, denn ein Festpreis von 2,00 EUR kann für Wenigtrader günstiger sein als ein gestaffeltes Modell mit Grundgebühr.

Nach dem Handel lohnt sich ein Blick auf die Abrechnung. Prüfe, ob Börsengebühren separat ausgewiesen werden und ob unerwartete Posten wie Routinggebühren oder Marktdatenkosten auftauchen. Wer seine Kosten nicht regelmäßig kontrolliert, zahlt oft für Leistungen, die er nicht nutzt.

  • Vergleiche die Provisionen mehrerer Broker für dein typisches Handelsvolumen.
  • Prüfe, ob dein Broker Börsengebühren separat ausweist oder in die Provision einrechnet.
  • Nutze Limit-Orders, um Slippage zu vermeiden.
  • Berechne die Gesamtkosten pro Roundturn, nicht nur pro Seite.
  • Hinterfrage kostenpflichtige Marktdatenpakete, wenn du sie nicht nutzt.
  • Kontrolliere regelmäßig deine Kontoauszüge auf unerwartete Gebühren.
  • Vergleiche die Kosten von Standard-, Mini- und Micro-Kontrakten für deine Strategie.

Kostencheck für deinen Futures-Handel

01

Vergleiche die Provisionen mehrerer Broker für dein typisches Handelsvolumen.

02

Prüfe, ob dein Broker Börsengebühren separat ausweist oder in die Provision einrechnet.

03

Nutze Limit-Orders, um Slippage zu vermeiden.

04

Berechne die Gesamtkosten pro Roundturn, nicht nur pro Seite.

05

Hinterfrage kostenpflichtige Marktdatenpakete, wenn du sie nicht nutzt.

06

Kontrolliere regelmäßig deine Kontoauszüge auf unerwartete Gebühren.

07

Vergleiche die Kosten von Standard-, Mini- und Micro-Kontrakten für deine Strategie.

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026