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ETF-Sparplan Vergleich: So findest du das günstigste Depot für deinen Vermögensaufbau

Ein ETF-Sparplan ist der einfachste Weg, regelmäßig Geld in breit gestreute Aktienfonds zu investieren. Der entscheidende Hebel für deine Rendite ist dabei der Vergleich der Depotkosten, denn hohe Gebühren fressen über die Jahre einen großen Teil deines Vermögens auf.

10 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Viele Online-Broker bieten ETF-Sparpläne bereits ab einer Sparrate von 0,01 Euro ohne Ausführungskosten an.
  • Die Gesamtkostenquote (TER) eines ETF liegt bei passiven Welt-ETFs oft nur bei einigen Zehntel Prozent pro Jahr.
  • Für den langfristigen Vermögensaufbau eignen sich breit gestreute Aktien-ETFs auf Weltindizes am besten.
  • Ein Depotvergleich lohnt sich, da die Ordergebühren und Depotführungsgebühren je nach Anbieter stark variieren.

01 · Grundlagen

Was ist ein ETF-Sparplan?

Ein ETF-Sparplan funktioniert wie ein Dauerauftrag für dein Wertpapierdepot. Du legst eine feste Sparrate fest, die automatisch in einen oder mehrere ETFs investiert wird.

Bei einem ETF-Sparplan kaufst du automatisiert Anteile an einem börsengehandelten Indexfonds. Die Ausführung übernimmt dein Broker zu einem festgelegten Termin, ohne dass du selbst eine Order aufgeben musst. Der Sparplan kauft unabhängig vom aktuellen Kurs, wodurch du in schwachen Marktphasen mehr Anteile und in starken Phasen weniger Anteile für denselben Betrag erhältst.

Dieser Durchschnittskosteneffekt reduziert das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt eine große Summe zu investieren. Für Studierende ist das besonders relevant, weil schon kleine monatliche Beträge ab 0,01 Euro bei vielen Brokern möglich sind. Du kannst also mit sehr wenig Geld starten und den Ablauf zunächst ohne großes Risiko kennenlernen.

Ein Sparplan eignet sich vor allem dann, wenn du noch kein größeres Vermögen angespart hast, aber regelmäßig Geld aus einem Nebenjob, BAföG oder einer Unterstützung deiner Eltern zurücklegen kannst. Die Automatisierung sorgt dafür, dass das Investieren nicht von deiner Tagesform abhängt.

Kurz erklärt

ETF-Sparplan

Eine automatisierte, regelmäßige Investition eines festen Geldbetrags in börsengehandelte Indexfonds (ETFs).

Der Sparplan kauft unabhängig vom aktuellen Kurs, wodurch du vom Durchschnittskosteneffekt profitierst.

02 · Kosten

Welche Kosten entstehen bei einem ETF-Sparplan?

Die Kosten eines ETF-Sparplans setzen sich aus den Ausführungskosten des Brokers, den laufenden Kosten des ETF und möglichen Depotgebühren zusammen. Ein Vergleich dieser Posten ist entscheidend für deine Nettorendite.

Die Kosten eines ETF-Sparplans lassen sich in drei Gruppen einteilen: die Ausführungskosten pro Sparrate, die laufenden Kosten des ETF und mögliche Depotgebühren. Die Ausführungskosten liegen je nach Anbieter zwischen 0,00 und 2,75 Euro pro Sparplanausführung. Bei einer Sparrate von 100 Euro entspricht das einer Belastung von bis zu 2,75 Prozent, was deine Rendite spürbar schmälert.

Die laufenden Kosten eines ETF werden über die Gesamtkostenquote abgebildet und liegen bei passiven Welt-ETFs häufig zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr. Depotführungsgebühren verlangen die meisten Online-Broker nicht, einige Anbieter berechnen jedoch bis zu 20 Euro pro Jahr. Ein kostenloses Depot mit gebührenfreien Sparplänen ist für Studierende fast immer die beste Wahl.

Beachte, dass variable Kostenmodelle mit einem prozentualen Anteil bei niedrigen Sparraten günstig sein können, bei höheren Raten aber teurer werden. Feste Gebühren pro Ausführung bleiben dagegen unabhängig von der Sparrate gleich. Für deinen Vergleich solltest du daher immer die Gesamtkosten über ein Jahr betrachten, nicht nur die Kosten einer einzelnen Ausführung.

Typische Kostenbestandteile eines ETF-Sparplans

Ausführungskosten pro Sparrate0,00 bis 2,75 EUR
Depotführungsgebühr pro Jahr0,00 bis 20,00 EUR

03 · Vergleich

Depotvergleich: Welches Wertpapierdepot passt zu deinem Sparplan?

Der Depotvergleich ist der erste Schritt zu einem günstigen ETF-Sparplan. Achte dabei nicht nur auf die Gebühren, sondern auch auf das Angebot an kostenlosen ETF-Sparplänen.

Beim Depotvergleich zählen nicht nur die Gebühren, sondern auch die Anzahl der sparplanfähigen ETFs. Viele kostenlose Depots bieten mehrere Tausend ETF-Sparpläne ohne Ausführungskosten an, während andere Anbieter nur einige Hundert oder sogar nur einen einzigen sparplanfähigen ETF im Programm haben. Prüfe deshalb zuerst, ob der von dir gewünschte breit gestreute Welt-ETF bei deinem Wunschdepot überhaupt besparbar ist.

Die Ausführungskosten für einen 100-Euro-Sparplan liegen bei kostenlosen Depots zwischen 0,00 und 1,50 Euro, bei Depots mit Grundgebühr zwischen 0,20 und 2,75 Euro. Ein Depot mit 0 Euro Depotführungsgebühr und 0 Euro Ausführungskosten ist für die meisten Studierenden die sinnvollste Basis. Achte zusätzlich darauf, ob das Depot eine Mindestsparrate verlangt und ob du neben ETFs auch andere Wertpapiere handeln kannst.

  • Vergleiche zuerst die Depotführungsgebühr pro Jahr, denn sie fällt unabhängig von deiner Sparrate an.
  • Prüfe dann die Ausführungskosten für deine geplante Sparrate, da diese direkt deine Rendite mindern.
  • Kontrolliere abschließend, ob dein Wunsch-ETF im Sparplanangebot des Depots enthalten ist.
Kriterien für den Vergleich von Wertpapierdepots
Kostenloses DepotDepot mit Grundgebühr
Depotführungs­gebühr0 Euro pro Jahrbis zu 20 Euro pro Jahr
Ausführungs­kosten für einen 100-Euro-Sparplan0,00 bis 1,50 Euro0,20 bis 2,75 Euro
Anzahl der ETF-Sparpläneoft mehrere Tausendoft mehrere Hundert

04 · Was gilt

Broker-Vergleich: Wo richtest du deinen ETF-Sparplan ein?

Im Broker-Vergleich unterscheiden sich die Anbieter vor allem bei den Ausführungskosten und der Mindestsparrate. Einige Broker bieten Sparpläne bereits ab wenigen Cent an.

Die Unterschiede zwischen den Brokern zeigen sich vor allem bei der Mindestsparrate und der Anzahl gebührenfreier ETF-Sparpläne. Einige Anbieter ermöglichen Sparpläne bereits ab 0,01 Euro und bieten mehr als 2.000 ETFs ohne Ausführungskosten an. Andere verlangen eine Mindestsparrate von 25 Euro oder mehr und berechnen 1,50 Euro oder mehr pro Ausführung.

Für Studierende mit kleinem Budget ist eine niedrige Mindestsparrate ein entscheidender Vorteil, weil du so auch mit 10 oder 25 Euro im Monat starten kannst. Mehr als 2.000 gebührenfreie ETF-Sparpläne bei einem kostenlosen Depot sind ein starkes Signal für ein faires Angebot. Teurere Anbieter mit weniger als 500 gebührenfreien Sparplänen oder einer Depotgebühr von 20 Euro pro Jahr lohnen sich für dich in der Regel nicht.

Beachte, dass einige Broker nur direkt beim Anbieter abschließbar sind und nicht über Vergleichsportale oder Partner vermittelt werden. Das ändert nichts an den Konditionen, kann aber den Eröffnungsprozess beeinflussen. Lies die Produktdetails sorgfältig, bevor du dich für einen Anbieter entscheidest.

Günstige Kondition

·Sparrate ab 0,01 Euro möglich
·Ausführungskosten von 0,00 Euro
·Mehr als 2.000 ETF-Sparpläne ohne Gebühr
·Kostenlose Depotführung

Teurere Kondition

·Ausführungskosten von 1,50 Euro oder mehr
·Weniger als 500 ETF-Sparpläne ohne Gebühr
·Depotgebühr von 20 Euro pro Jahr

05 · Hintergrund

Wie hoch sollte deine Sparrate sein?

Die richtige Sparrate hängt von deinem Einkommen, deinen Ausgaben und deinen Zielen ab. Wichtiger als die absolute Höhe ist, dass du regelmäßig und langfristig investierst.

Die passende Sparrate hängt von deinem monatlichen Budget ab, nicht von einer pauschalen Empfehlung. Als Studierende oder Studierender solltest du nur Geld in einen ETF-Sparplan stecken, das du in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren nicht benötigst. So kannst du Kursschwankungen am Aktienmarkt aussitzen, ohne in finanzielle Not zu geraten.

Viele Broker ermöglichen einen Einstieg mit sehr niedrigen Sparraten, was praktisch ist, um den Ablauf zu testen. Für einen spürbaren Vermögensaufbau ist jedoch eine höhere Rate sinnvoll, weil die absoluten Gewinne mit der Sparrate steigen. Lege einen festen Betrag fest, den du nach Miete, Lebensmitteln und anderen Fixkosten monatlich übrig hast, und automatisiere diesen Betrag.

Eine Sparrate von 25 Euro im Monat ergibt nach zehn Jahren bei einer durchschnittlichen Rendite von 6 Prozent ein Kapital von rund 4.100 Euro. Mit 100 Euro im Monat sind es unter denselben Annahmen rund 16.400 Euro. Der Unterschied zeigt, warum sich eine Erhöhung der Sparrate langfristig deutlich stärker auswirkt als die Suche nach dem perfekten Einstiegszeitpunkt.

Als Faustregel gilt, dass du nur Geld in einen ETF-Sparplan stecken solltest, das du in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren nicht benötigst. So kannst du Schwankungen am Aktienmarkt aussitzen.

Viele Broker ermöglichen einen Einstieg mit sehr niedrigen Sparraten. Das ist praktisch, um den Ablauf zu testen. Für einen spürbaren Vermögensaufbau ist jedoch eine höhere Rate sinnvoll.

Prüfe dein monatliches Budget und lege einen festen Betrag fest, den du nach deiner Miete und anderen Fixkosten übrig hast. Automatisiere diesen Betrag, damit das Sparen zur Gewohnheit wird.

06 · Im Vertrag

Welche Rolle spielt die TER für deine Rendite?

Die Total Expense Ratio (TER) gibt die laufenden Kosten eines ETF pro Jahr an. Sie wird direkt aus dem Fondsvermögen entnommen und mindert deine Rendite.

Bei passiven Welt-ETFs liegt sie häufig zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr. Ein Unterschied von 0,3 Prozentpunkten erscheint klein, summiert sich über 20 oder 30 Jahre aber zu einem erheblichen Betrag.

Die TER ist nicht die einzige Kostenart, aber sie ist die am einfachsten vergleichbare. Ordergebühren fallen beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren an und werden bei Sparplänen oft als Ausführungskosten bezeichnet. Die Depotführung ist die Gebühr für die Verwahrung deiner Wertpapiere, die viele Online-Broker kostenlos anbieten.

Für deinen ETF-Sparplan-Vergleich solltest du immer die Summe aus TER, Ausführungskosten und Depotgebühr betrachten. Ein ETF mit einer TER von 0,1 Prozent bei einem Broker mit 1,50 Euro Ausführungskosten kann teurer sein als ein ETF mit 0,2 Prozent TER bei einem Broker ohne Ausführungskosten, wenn deine Sparrate niedrig ist. Rechne deshalb mit deiner konkreten Sparrate und deinem Anlagehorizont.

Wichtige Kostenbegriffe beim ETF-Sparplan

TERLaufende KostenDie Gesamtkostenquote eines ETF. Diese Verwaltungskosten machen meist nur einige Zehntel Prozent der Anlagesumme aus.
OrdergebührenTransaktionskostenGebühren, die beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren anfallen. Bei Sparplänen werden sie oft als Ausführungskosten bezeichnet.
DepotführungVerwahrungDie Gebühr für die Verwahrung deiner Wertpapiere im Depot. Viele Online-Broker bieten diese kostenlos an.

07 · Vergleich

ETF-Sparplan oder Einmalanlage: Was ist besser?

Beide Wege haben ihre Berechtigung. Der Sparplan eignet sich für den regelmäßigen Vermögensaufbau, die Einmalanlage für bereits vorhandenes Kapital.

Ein ETF-Sparplan eignet sich für regelmäßiges Einkommen aus Nebenjob oder Unterstützung, weil du jeden Monat einen festen Betrag investierst. Eine Einmalanlage ist sinnvoll, wenn du bereits über eine größere Summe verfügst, zum Beispiel aus einer Erbschaft oder einem angesparten Notgroschen, den du nicht mehr benötigst.

Der Sparplan reduziert das Risiko eines ungünstigen Markteinstiegs durch den Durchschnittskosteneffekt. Bei einer Einmalanlage trägst du dagegen das volle Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu investieren. Eine Kombination aus beidem ist möglich: Du legst einen Teil deines Kapitals sofort an und investierst den Rest über einen Sparplan.

Für Studierende ist der Sparplan meist der bessere Einstieg, weil er mit kleinen Beträgen funktioniert und keine große Entscheidung über den Marktzeitpunkt erfordert. Sobald du nach dem Studium ein regelmäßiges Einkommen hast, kannst du die Sparrate erhöhen oder zusätzlich Einmalanlagen tätigen.

08 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du beim ETF-Sparplan vermeiden?

Typische Fehler kosten dich langfristig Rendite. Dazu gehören eine zu kurze Anlagedauer, unnötige Produktwechsel und das Ignorieren der Kosten.

Der häufigste Fehler ist, den Sparplan bei kurzfristigen Kursverlusten zu stoppen oder aufzulösen. Damit verwandelst du einen vorübergehenden Buchverlust in einen dauerhaften Verlust und verpasst die Erholung des Marktes. Ein ETF-Sparplan ist auf einen Zeitraum von mindestens zehn bis fünfzehn Jahren ausgelegt, nicht auf die nächsten Monate.

Ein weiterer Fehler ist die Wahl eines teuren aktiv gemanagten Fonds statt eines günstigen passiven ETF. Aktive Fonds verlangen oft deutlich höhere laufende Kosten, ohne langfristig eine bessere Rendite zu liefern. Die Ausführungskosten und die TER nicht in den Vergleich einzubeziehen, kostet dich über die Jahre einen großen Teil deines Vermögens.

  • Stoppe deinen Sparplan nicht bei kurzfristigen Kursverlusten, sondern halte an deiner Strategie fest.
  • Wähle einen breit gestreuten Welt-ETF statt mehrerer ETFs auf denselben Index, um Kosten und Aufwand zu vermeiden.
  • Nutze den Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr, indem du einen Freistellungsauftrag einrichtest.

Häufige Fehler beim ETF-Sparen

·Den Sparplan bei kurzfristigen Kursverlusten stoppen oder auflösen.
·Einen teuren aktiv gemanagten Fonds statt eines günstigen passiven ETF wählen.
·Die Ausführungskosten und die TER nicht in den Vergleich einzubeziehen.
·Mehrere ETFs auf denselben Index zu besparen, statt einen breit gestreuten Welt-ETF zu nutzen.

09 · Checkliste

Checkliste: So startest du deinen ETF-Sparplan

Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung richtest du deinen Sparplan in wenigen Tagen ein. Die Reihenfolge hilft dir, die wichtigsten Entscheidungen zuerst zu treffen.

Der Start in deinen ersten ETF-Sparplan dauert in der Regel nur wenige Tage, wenn du die Schritte in der richtigen Reihenfolge abarbeitest. Zuerst legst du deine Anlagestrategie fest, also ob du einen breit gestreuten Welt-ETF oder einen spezielleren Index besparen möchtest. Für die meisten Studierenden ist ein Welt-ETF die einfachste und risikoärmste Wahl.

Danach vergleichst du Wertpapierdepots anhand von Depotgebühren, Ausführungskosten und ETF-Auswahl. Eröffne das Depot online und verifiziere deine Identität, was bei vielen Anbietern per Videoident oder Postident möglich ist. Richte einen Freistellungsauftrag für den Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro ein, damit deine Gewinne bis zu dieser Grenze steuerfrei bleiben.

Dein Weg zum ersten ETF-Sparplan

01

Lege deine Anlagestrategie fest: breit gestreuter Welt-ETF oder speziellerer Index.

02

Vergleiche Wertpapierdepots anhand von Depotgebühren, Ausführungskosten und ETF-Auswahl.

03

Eröffne das Depot online und verifiziere deine Identität.

04

Wähle den gewünschten ETF aus und lege die Sparrate fest.

05

Prüfe die erste Ausführung des Sparplans und die Abrechnung.

10 · Was gilt

Steuern auf deinen ETF-Sparplan

Auch beim ETF-Sparen fallen Steuern auf deine Gewinne an. Mit dem Sparer-Pauschbetrag und der Teilfreistellung kannst du deine Steuerlast reduzieren.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr, bei zusammenveranlagten Ehepaaren bei 2000 Euro. Gewinne bis zu dieser Grenze bleiben steuerfrei, wenn du einen Freistellungsauftrag bei deinem Broker einrichtest.

Für Aktienfonds gilt zusätzlich eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet, dass nur 70 Prozent deiner Gewinne aus Aktien-ETFs besteuert werden. Auf den verbleibenden Betrag fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer sowie 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer an.

Ohne Freistellungsauftrag führt dein Broker die Steuer automatisch ab, auch wenn deine Gewinne unter dem Sparer-Pauschbetrag liegen. Du kannst dir zu viel gezahlte Steuern zwar über die Steuererklärung zurückholen, aber der Freistellungsauftrag ist der einfachere Weg. Prüfe deshalb direkt nach der Depoteröffnung, ob du den Auftrag eingerichtet hast.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026