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Sparplan für Beamte: So schließt du deine Versorgungs­lücke

Als Beamter erhältst du im Ruhestand eine Pension, die oft nicht ausreicht, um deinen Lebensstandard zu halten. Ein privater Sparplan mit ETFs oder Fonds kann diese Lücke gezielt schließen.

10 Kapitel · 15 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Beamtenpension beträgt maximal 71,75 Prozent deines letzten Bruttogehalts.
  • Die Differenz zwischen deiner Pension und deinem Bedarf im Alter heißt Versorgungslücke.
  • Mit einem ETF-Sparplan kannst du flexibel und kostengünstig für den Ruhestand vorsorgen.
  • Auch Riester-Rente, Basisrente oder ein Altersvorsorgedepot können für Beamte sinnvoll sein.

01 · Hintergrund

Warum ein Sparplan für Beamte sinnvoll ist

Deine Pension ist eine solide Grundlage, aber sie hat Grenzen. Ein privater Sparplan gibt dir die Möglichkeit, deine Versorgungslücke zu schließen und unabhängiger von politischen Entscheidungen zu werden.

Die Beamtenpension wird aus laufenden Steuereinnahmen finanziert und ist im Beamtenversorgungsgesetz geregelt. Sie beträgt maximal 71,75 Prozent deines ruhegehaltfähigen Dienstbezugs, wenn du etwa 40 Dienstjahre in Vollzeit geleistet hast. Wer vorzeitig in den Ruhestand geht, muss mit Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent rechnen.

Viele Beamte benötigen im Alter rund 80 Prozent ihres bisherigen Einkommens, um ihren Lebensstandard zu halten. Die Differenz zwischen deiner Pension und diesem Bedarf ist deine persönliche Versorgungslücke. Ein Sparplan hilft dir, diese Lücke systematisch zu schließen.

Der Vorteil eines privaten Sparplans liegt in seiner Flexibilität. Du entscheidest selbst, wie viel du monatlich anlegst und in welche Anlageform dein Geld fließt. Anders als bei der Pension bist du nicht an gesetzliche Vorgaben gebunden.

Beamte profitieren zudem von ihrer relativ hohen Arbeitsplatzsicherheit. Das erlaubt dir, bei der Geldanlage eine etwas höhere Risikobereitschaft zu wählen, etwa durch einen ETF-Sparplan mit breiter Streuung.

Die Beamtenpension wird aus laufenden Steuereinnahmen finanziert und ist im Beamtenversorgungsgesetz geregelt. Sie beträgt maximal 71,75 Prozent deines ruhegehaltfähigen Dienstbezugs, wenn du etwa 40 Dienstjahre in Vollzeit geleistet hast. Wer vorzeitig in den Ruhestand geht, muss mit Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent rechnen. Viele Beamte benötigen im Alter rund 80 Prozent ihres bisherigen Einkommens, um ihren Lebensstandard zu halten. Die Differenz zwischen deiner Pension und diesem Bedarf ist deine persönliche Versorgungslücke. Ein Sparplan hilft dir, diese Lücke systematisch zu schließen.

Die Beamtenpension wird aus laufenden Steuereinnahmen finanziert und ist im Beamtenversorgungsgesetz geregelt. Sie beträgt maximal 71,75 Prozent deines ruhegehaltfähigen Dienstbezugs, wenn du etwa 40 Dienstjahre in Vollzeit geleistet hast. Wer vorzeitig in den Ruhestand geht, muss mit Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent rechnen.

Viele Beamte benötigen im Alter rund 80 Prozent ihres bisherigen Einkommens, um ihren Lebensstandard zu halten. Die Differenz zwischen deiner Pension und diesem Bedarf ist deine persönliche Versorgungslücke. Ein Sparplan hilft dir, diese Lücke systematisch zu schließen, ohne dass du auf staatliche Zusagen angewiesen bist.

02 · Kosten

So hoch ist deine Beamtenpension

Deine Pension hängt von deinem ruhegehaltfähigen Dienstbezug und deiner Dienstzeit ab. Je länger du in Vollzeit gearbeitet hast, desto höher fällt dein Ruhegehalt aus.

Für jedes Jahr in Vollzeit werden 1,79375 Prozent deines ruhegehaltfähigen Dienstbezugs angerechnet. Der maximale Ruhegehaltssatz von 71,75 Prozent wird nach etwa 40 Dienstjahren erreicht.

Der ruhegehaltfähige Dienstbezug ist in der Regel das Grundgehalt des zuletzt ausgeübten Amtes. Wichtig ist, dass du dieses Amt mindestens zwei Jahre vor dem Ruhestand innehattest, damit es vollständig berücksichtigt wird.

Teilzeit, Elternzeit oder ein später Berufseinstieg mindern deinen Ruhegehaltssatz. Auch ein vorzeitiger Ruhestand führt zu Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent.

Ruhegehaltssatz nach Dienstjahren in Vollzeit:

  • Nach 5 Dienstjahren liegt der Satz bei etwa 9 Prozent.
  • Nach 20 Dienstjahren erreichst du rund 36 Prozent.
  • Nach 30 Dienstjahren sind es ungefähr 54 Prozent.
  • Nach 40 Dienstjahren erreichst du den Höchstsatz von 71,75 Prozent.

Ruhegehaltssatz nach Dienstjahren (Vollzeit): Für jedes Jahr in Vollzeit werden 1,79375 Prozent angerechnet. Nach 5 Dienstjahren liegt der Satz bei etwa 9 Prozent, nach 20 Dienstjahren bei rund 36 Prozent, nach 30 Dienstjahren bei ungefähr 54 Prozent. Nach 40 Dienstjahren erreichst du den Höchstsatz von 71,75 Prozent. Teilzeit, Elternzeit oder ein später Berufseinstieg mindern den Wert.

Kurz erklärt

Nach 40 Dienstjahren

Ruhegehaltssatz nach Dienstjahren (Vollzeit)

71,75 %

03 · Vergleich

Versorgungs­lücke bei Beamten: So groß ist sie

Die Versorgungslücke ist der Betrag, der dir im Ruhestand fehlt, um deinen Lebensstandard zu halten. Sie entsteht, weil deine Pension meist unter deinem letzten Nettogehalt liegt.

Ein Beispiel aus der Besoldungsordnung Baden-Württemberg zeigt, wie stark sich Teilzeit und Elternzeit auswirken. Zwei Beamte in Besoldungsgruppe A12 mit einem Bruttogehalt von 5.097 Euro erhalten unterschiedliche Pensionen.

Bei einer durchgehenden Vollzeit-Karriere liegt die Pension brutto bei 3.598 Euro. Die Versorgungslücke beträgt dann 1.499 Euro monatlich.

Mit drei Jahren Elternzeit und fünf Jahren Teilzeit sinkt die Pension auf 3.112 Euro brutto. Die Versorgungslücke wächst auf 1.985 Euro monatlich.

Diese Differenz musst du über private Vorsorge schließen, wenn du deinen Lebensstandard im Ruhestand halten möchtest. Ein Sparplan mit ETFs oder Fonds kann diese Lücke gezielt auffüllen.

Beispielrechnung für zwei Beamte in Besoldungsgruppe A12: Bei einer Vollzeit-Karriere beträgt die Pension brutto 3.598 Euro, die Versorgungslücke liegt bei 1.499 Euro. Mit Elternzeit und Teilzeit sinkt die Pension auf 3.112 Euro, die Lücke wächst auf 1.985 Euro. Die Werte basieren auf der Besoldungsordnung Baden-Württemberg und zeigen, wie stark sich Teilzeit und Elternzeit auf die Pension auswirken.

Beispielrechnung für zwei Beamte in Besoldungsgruppe A12
Vollzeit-KarriereMit Elternzeit und Teilzeit
Bruttogehalt vor Pension5.097 EUR5.097 EUR
Pension brutto3.598 EUR3.112 EUR
Versorgungs­lücke1.499 EUR1.985 EUR

04 · Schritt für Schritt

ETF-Sparplan für Beamte: So funktioniert er

Ein ETF-Sparplan ist eine flexible Möglichkeit, monatlich Geld in börsengehandelte Indexfonds anzulegen. Du profitierst von breiter Streuung und niedrigen Kosten.

Für den Einstieg benötigst du ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Achte auf niedrige Ordergebühren und eine kostenlose Sparplanausführung.

Wähle einen breit gestreuten ETF, zum Beispiel auf einen Weltindex. Aktienfonds haben eine Teilfreistellung von 30 Prozent, das reduziert deine Steuerlast auf Erträge.

Lege eine monatliche Sparrate fest, die du langfristig entbehren kannst. Schon kleine Beträge wachsen durch den Zinseszinseffekt über viele Jahre zu einem beachtlichen Vermögen.

Der Sparplan kauft automatisch zum festgelegten Termin Anteile. So bleibst du diszipliniert und musst dich nicht um Kursentwicklungen kümmern.

So gehst du vor:

Depot eröffnen: Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Achte auf niedrige Ordergebühren und kostenlose Sparplanausführung. ETF auswählen: Wähle einen breit gestreuten ETF, zum Beispiel auf einen Weltindex. Aktienfonds haben eine Teilfreistellung von 30 Prozent, das reduziert deine Steuerlast. Sparrate festlegen: Lege einen monatlichen Betrag fest, den du langfristig entbehren kannst. Schon kleine Beträge wachsen durch den Zinseszinseffekt über viele Jahre. Sparplan ausführen lassen: Der Sparplan kauft automatisch zum festgelegten Termin Anteile.

01

Depot eröffnen

Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Achte auf niedrige Ordergebühren und kostenlose Sparplanausführung.

02

ETF auswählen

Wähle einen breit gestreuten ETF, zum Beispiel auf einen Weltindex.

03

Sparrate festlegen

Lege einen monatlichen Betrag fest, den du langfristig entbehren kannst. Schon kleine Beträge wachsen durch den Zinseszinseffekt über viele Jahre.

04

Sparplan ausführen lassen

Der Sparplan kauft automatisch zum festgelegten Termin Anteile. So investierst du regelmäßig und unabhängig von Marktschwankungen.

05 · Im Vertrag

Steuern auf deinen Sparplan für Beamte

Deine Erträge aus einem Sparplan unterliegen der Abgeltungsteuer. Mit dem Sparer-Pauschbetrag und der Teilfreistellung kannst du deine Steuerlast senken.

Pro Person und Jahr sind 1000 Euro an Kapitalerträgen steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag auf 2000 Euro.

Auf Kapitalerträge über diesem Freibetrag fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an. Zusätzlich werden 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer fällig.

Bei Aktienfonds und vielen ETFs sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei. Diese Teilfreistellung reduziert deine effektive Steuerlast deutlich.

Steuerliche Regeln für Kapitalerträge:

  • Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr, bei Ehepaaren bei 2000 Euro.
  • Die Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent auf Erträge über dem Freibetrag.
  • Der Solidaritätszuschlag liegt bei 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer.
  • Bei Aktienfonds sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei.

Steuerliche Regeln für Kapitalerträge: Pro Person und Jahr sind 1000 Euro steuerfrei, bei zusammenveranlagten Ehepaaren 2000 Euro. Auf Kapitalerträge über dem Freibetrag fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an, zusätzlich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag. Bei Aktienfonds sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei, das gilt auch für viele ETFs.

Steuerliche Regeln für Kapitalerträge

Sparer-PauschbetragFreibetragPro Person und Jahr sind 1000 EUR steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR.

06 · Was gilt

Riester-Rente für Beamte: Was gilt?

Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte Altersvorsorge. Auch Beamte können sie nutzen, müssen aber ihre Förderberechtigung nachweisen.

Die Grundzulage beträgt 175 Euro pro Jahr. Für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, kommen 185 Euro hinzu, für Kinder ab 2008 sind es 300 Euro pro Kind.

Beamte müssen ihre Förderberechtigung über die Besoldungsstelle nachweisen. Erst nach einer entsprechenden Einwilligung können die Daten an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen übermittelt werden.

Die Auszahlung erfolgt frühestens mit 62 Jahren. Eine Einmalzahlung ist nur bis maximal 30 Prozent des angesparten Kapitals möglich, der Rest wird als lebenslange Rente ausgezahlt.

Gefördert werden:

  • Die Grundzulage von 175 Euro pro Jahr.
  • Die Kinderzulage von 185 Euro pro Kind, geboren vor 2008.
  • Die Kinderzulage von 300 Euro pro Kind, geboren nach 2008.
  • Die steuerliche Günstigerprüfung durch das Finanzamt.

Nicht gefördert werden Beamte ohne Nachweis der Förderberechtigung, eine Auszahlung vor dem 62. Lebensjahr und eine volle Auszahlung als Einmalbetrag.

Riester-Rente für Beamte: Gefördert werden die Grundzulage von 175 Euro pro Jahr, die Kinderzulage von 185 Euro pro Kind (geboren vor 2008), die Kinderzulage von 300 Euro pro Kind (geboren nach 2008) und die steuerliche Günstigerprüfung durch das Finanzamt. Nicht gefördert werden Beamte ohne Nachweis der Förderberechtigung, eine Auszahlung vor dem 62. Lebensjahr und eine volle Auszahlung als Einmalbetrag (maximal 30 Prozent sind möglich).

Gefördert

·Grundzulage von 175 EUR pro Jahr
·Kinderzulage von 185 EUR pro Kind (geboren vor 2008)
·Kinderzulage von 300 EUR pro Kind (geboren nach 2008)
·Steuerliche Günstigerprüfung durch das Finanzamt

Nicht gefördert

·Beamte ohne Nachweis der Förderberechtigung
·Auszahlung vor dem 62. Lebensjahr
·Volle Auszahlung als Einmalbetrag (maximal 30 Prozent)

07 · Vergleich

Basisrente für Beamte: Steuervorteile nutzen

Die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, ist besonders für Beamte interessant, die hohe Beiträge steuerlich absetzen möchten. Die Auszahlung erfolgt als lebenslange Rente.

Die Auszahlung erfolgt als lebenslange Rente.

Im Jahr 2026 kannst du deine eingezahlten Beiträge zu 100 Prozent von der Steuer absetzen, bis zum jeweiligen Höchstbetrag. Das senkt dein zu versteuerndes Einkommen im aktiven Dienst deutlich.

Die Basisrente eignet sich vor allem für Beamte mit hohem Einkommen. Anders als bei der klassischen Privatrente ist das angesparte Kapital nicht vererbbar und kann nicht gepfändet werden.

Die Auszahlung beginnt frühestens mit 62 Jahren und erfolgt ausschließlich als monatliche Rente. Eine Einmalzahlung ist bei der Basisrente nicht möglich.

Basisrente im Vergleich zur klassischen Privatrente:

  • Die Beiträge zur Basisrente sind bis zu 100 Prozent steuerlich absetzbar, bei der Privatrente nicht.
  • Die Basisrente wird nur als lebenslange monatliche Rente ausgezahlt, die Privatrente auch als Einmalzahlung.
  • Die Basisrente ist nicht vererbbar, die Privatrente schon.
  • Das Kapital in der Basisrente ist vor Pfändung geschützt, bei der Privatrente nicht.

Basisrente im Vergleich zur klassischen Privatrente: Die Beiträge zur Basisrente sind bis zu 100 Prozent steuerlich absetzbar, bei der Privatrente nicht. Die Basisrente wird nur als lebenslange monatliche Rente ausgezahlt, die Privatrente auch als Einmalzahlung. Die Basisrente ist nicht vererbbar, die Privatrente schon. Das Kapital in der Basisrente ist vor Pfändung geschützt, bei der Privatrente nicht. Die Basisrente eignet sich vor allem für Beamte mit hohem Einkommen, die ihre Steuerlast im aktiven Dienst senken möchten.

Basisrente im Vergleich zur klassischen Privatrente
BasisrenteKlassische Privatrente
Steuerliche AbsetzbarkeitBis zu 100 Prozent der Beiträge
AuszahlungNur als lebenslange monatliche Rente
VererbbarkeitNicht vererbbar
Pfändungs­schutzGeschützt

08 · Hintergrund

Altersvorsorgedepot für Beamte: Das ändert sich

Das Altersvorsorgedepot soll ab 2027 die Riester-Rente ablösen. Für Beamte könnte sich der bürokratische Aufwand verringern.

Bisher mussten Beamte ihre Förderberechtigung über die Besoldungsstelle nachweisen, bevor Daten an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen übermittelt wurden. Mit dem Altersvorsorgedepot soll dieses Verfahren vereinfacht werden.

Die Förderung erfolgt über staatliche Zulagen, die sich an der Höhe der Einzahlung und der Anzahl der Kinder bemessen. Das angesparte Vermögen kann in förderfähige ETFs, Fonds oder andere zugelassene Kapitalanlagen investiert werden.

Wie der genaue Ablauf künftig aussehen wird, steht noch nicht abschließend fest. Für dich als Beamten ist wichtig, dass der Zugang zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge einfacher werden soll.

Das Altersvorsorgedepot ist als staatlich geförderte private Altersvorsorge geplant. Es soll die Riester-Rente ablösen und den Zugang für Beamte vereinfachen. Bisher mussten Beamte ihre Förderberechtigung über die Besoldungsstelle nachweisen, bevor Daten an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen übermittelt wurden. Mit dem Altersvorsorgedepot soll dieses Verfahren bürokratieärmer werden. Die Förderung erfolgt über staatliche Zulagen, die sich an der Höhe der Einzahlung und der Anzahl der Kinder bemessen. Das angesparte Vermögen kann in förderfähige ETFs, Fonds oder andere zugelassene Kapitalanlagen investiert werden.

Das Altersvorsorgedepot ist als staatlich geförderte private Altersvorsorge geplant. Es soll die Riester-Rente ablösen und den Zugang für Beamte vereinfachen. Bisher mussten Beamte ihre Förderberechtigung über die Besoldungsstelle nachweisen, bevor Daten an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen übermittelt wurden.

Mit dem Altersvorsorgedepot soll dieses Verfahren bürokratieärmer werden. Die Förderung erfolgt über staatliche Zulagen, die sich an der Höhe der Einzahlung und der Anzahl der Kinder bemessen. Das angesparte Vermögen kann in förderfähige ETFs, Fonds oder andere zugelassene Kapitalanlagen investiert werden.

09 · Fehler vermeiden

Sparplan für Beamte: Typische Fehler vermeiden

Viele Beamte verlassen sich zu stark auf ihre Pension oder wählen unpassende Produkte. Diese Fehler kannst du vermeiden.

Diese Fehler kannst du vermeiden.

Ein häufiger Fehler ist, die Versorgungslücke nicht zu berechnen und sich allein auf die Pension zu verlassen. Ohne eine konkrete Zahl weißt du nicht, wie viel du zusätzlich sparen musst.

Ein weiterer Fehler ist, zu spät mit dem Sparen zu beginnen. Der Zinseszinseffekt entfaltet seine Wirkung vor allem über lange Zeiträume, deshalb zählt jeder Monat.

Viele setzen auf Produkte mit hohen Gebühren, statt kostengünstige ETFs zu wählen. Hohe Kosten fressen über Jahrzehnte einen großen Teil deiner Rendite auf.

Häufige Fehler bei der Altersvorsorge für Beamte:

  • Die Versorgungslücke nicht zu berechnen und sich allein auf die Pension zu verlassen.
  • Zu spät mit dem Sparen zu beginnen und den Zinseszinseffekt zu unterschätzen.
  • Nur auf Produkte mit hohen Gebühren zu setzen, statt kostengünstige ETFs zu wählen.
  • Die steuerlichen Vorteile von Basisrente oder Riester-Rente nicht zu prüfen.
  • Bei Teilzeit oder Elternzeit die Auswirkungen auf die Pension zu ignorieren.

Häufige Fehler bei der Altersvorsorge für Beamte: Die Versorgungslücke nicht zu berechnen und sich allein auf die Pension zu verlassen. Zu spät mit dem Sparen zu beginnen und den Zinseszinseffekt zu unterschätzen. Nur auf Produkte mit hohen Gebühren zu setzen, statt kostengünstige ETFs zu wählen. Die steuerlichen Vorteile von Basisrente oder Riester-Rente nicht zu prüfen. Bei Teilzeit oder Elternzeit die Auswirkungen auf die Pension zu ignorieren.

Häufige Fehler bei der Altersvorsorge für Beamte

·Die Versorgungslücke nicht zu berechnen und sich allein auf die Pension zu verlassen.
·Zu spät mit dem Sparen zu beginnen und den Zinseszinseffekt zu unterschätzen.
·Nur auf Produkte mit hohen Gebühren zu setzen, statt kostengünstige ETFs zu wählen.
·Die steuerlichen Vorteile von Basisrente oder Riester-Rente nicht zu prüfen.
·Bei Teilzeit oder Elternzeit die Auswirkungen auf die Pension zu ignorieren.

10 · Checkliste

Checkliste: Dein Sparplan für Beamte

Mit dieser Checkliste gehst du deine Altersvorsorge strukturiert an. So stellst du sicher, dass du alle wichtigen Punkte berücksichtigst.

Beginne mit der Berechnung deiner voraussichtlichen Pension. Dafür brauchst du deinen ruhegehaltfähigen Dienstbezug und deine bisherigen Dienstjahre in Vollzeit.

Ermittle anschließend deine persönliche Versorgungslücke. Vergleiche deine erwartete Pension mit dem Betrag, den du im Alter benötigst, also etwa 80 Prozent deines bisherigen Einkommens.

Prüfe dann, ob du für Riester-Zulagen oder die Basisrente förderberechtigt bist. Beide Produkte bieten steuerliche Vorteile, die du nicht verschenken solltest.

Wähle einen breit gestreuten ETF für deinen Sparplan und lege eine monatliche Sparrate fest, die du langfristig halten kannst. Nutze den Sparer-Pauschbetrag und die Teilfreistellung für Aktienfonds.

Schritte zu deinem Sparplan:

Schritte zu deinem Sparplan: Berechne deine voraussichtliche Pension anhand deiner Dienstjahre und deines ruhegehaltfähigen Dienstbezugs. Ermittle deine persönliche Versorgungslücke im Alter. Prüfe, ob du für Riester-Zulagen oder die Basisrente förderberechtigt bist. Wähle einen breit gestreuten ETF für deinen Sparplan. Lege eine monatliche Sparrate fest, die du langfristig halten kannst. Nutze den Sparer-Pauschbetrag und die Teilfreistellung für Aktienfonds. Überprüfe deinen Sparplan regelmäßig und passe ihn bei Lebensänderungen an.

Schritte zu deinem Sparplan

01

Berechne deine voraussichtliche Pension anhand deiner Dienstjahre und deines ruhegehaltfähigen Dienstbezugs.

02

Ermittle deine persönliche Versorgungslücke im Alter.

03

Prüfe, ob du für Riester-Zulagen oder die Basisrente förderberechtigt bist.

04

Wähle einen breit gestreuten ETF für deinen Sparplan.

05

Lege eine monatliche Sparrate fest, die du langfristig halten kannst.

06

Nutze den Sparer-Pauschbetrag und die Teilfreistellung für Aktienfonds.

07

Überprüfe deinen Sparplan regelmäßig und passe ihn bei Lebensänderungen an.

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026