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ESG-ETFs kaufen: So findest du einen passenden nachhaltigen ETF

Ein ESG-ETF bündelt Aktien von Unternehmen, die nach ökologischen, sozialen und Kriterien der Unternehmensführung ausgewählt werden. Bevor du einen ESG-ETF kaufst, solltest du die unterschiedlichen Auswahlverfahren und Ausschlusskriterien kennen.

10 Kapitel · 11 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • ESG steht für Environment, Social und Governance, also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.
  • Nicht jeder nachhaltige ETF schließt dieselben Branchen aus, ein Blick in die Indexmethodik ist entscheidend.
  • Die laufenden Kosten von ESG-ETFs liegen oft zwischen 0,08 und 0,95 Prozent pro Jahr.
  • Ein pauschaler Renditeverzicht durch ESG-Kriterien ist laut aktuellem Forschungsstand nicht belegt.

01 · Grundlagen

Was bedeutet ESG bei ETFs?

ESG ist ein Sammelbegriff für Kriterien aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Ein ETF mit ESG-Bezug bildet einen Index ab, der diese Kriterien bei der Aktienauswahl berücksichtigt.

Die drei Buchstaben stehen für Environment, Social und Governance. Bei einem ESG-ETF prüft der Indexanbieter also nicht nur Geschäftszahlen, sondern auch den Umgang eines Unternehmens mit natürlichen Ressourcen, Arbeitsbedingungen und Führungsstrukturen. Diese Prüfung fließt in die Entscheidung ein, ob eine Aktie in den Index aufgenommen wird.

Für dich bedeutet das: Du kannst mit einem einzigen Wertpapier breit investieren und gleichzeitig festlegen, dass bestimmte Geschäftspraktiken nicht in deinem Portfolio landen. Die konkrete Auslegung der Kriterien ist jedoch Sache des jeweiligen Indexanbieters. Zwei ETFs mit dem Label ESG können daher unterschiedliche Aktien enthalten.

ESG ist kein geschützter Begriff, sondern ein Sammelbegriff für verschiedene Auswahlverfahren.

Kurz erklärt

ESG-Kriterien

ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Diese drei Aspekte werden bei der Auswahl von Aktien für einen nachhaltigen Index berücksichtigt.

Die Gewichtung und Auslegung der Kriterien unterscheidet sich je nach Indexanbieter und ETF.

02 · Was gilt

Welche Ausschlusskriterien gelten bei ESG-ETFs?

Viele ESG-Indizes arbeiten mit einem Negativ-Screening, das heißt, bestimmte Geschäftsfelder werden grundsätzlich ausgeschlossen. Die Listen der Ausschlüsse sind nicht einheitlich und variieren zwischen den Indexfamilien.

Dabei werden Unternehmen ausgeschlossen, die in bestimmten Geschäftsfeldern aktiv sind oder gegen definierte Mindeststandards verstoßen. Welche Bereiche das sind, unterscheidet sich je nach Indexfamilie erheblich.

Kontroverse Waffen, Kraftwerkskohle und Tabak gehören zu den häufigsten Ausschlüssen. Verstöße gegen die Grundsätze des UN Global Compact führen ebenfalls oft zum Ausschluss. Atomenergie, Alkohol, Glücksspiel und konventionelle Waffen sind dagegen nicht in jedem nachhaltigen Index tabu.

  • Die Indexfamilie FTSE Global Choice schließt Alkohol, Tabak, Glücksspiel, Pornografie, Kernenergie, Kraftwerkskohle und Waffen aller Art aus.
  • Die Dow Jones Sustainability-Indizes schließen Atomenergie, Alkohol, Tabak, Glücksspiel, Rüstung und Pornografie aus.
  • Der FTSE ESG Low Carbon Select schließt Waffen, Kraftwerkskohle, Tabak und Kernkraft aus.

Häufig ausgeschlossen

·Kontroverse Waffen
·Kraftwerkskohle
·Tabak
·Verstöße gegen den UN Global Compact

Nicht immer ausgeschlossen

·Atomenergie
·Alkohol
·Glücksspiel
·Konventionelle Waffen

03 · Vergleich

Best-in-Class-Ansatz oder Ausschlussprinzip: Was ist der Unterschied?

Nicht alle ESG-ETFs verfolgen dieselbe Strategie. Während manche Indizes nur Unternehmen ausschließen, wählen andere gezielt die nachhaltigsten Firmen einer Branche aus.

Beim Ausschlussprinzip fliegen komplette Branchen oder Geschäftsfelder aus dem Index. Der Best-in-Class-Ansatz funktioniert anders: Hier wählt der Indexanbieter innerhalb jeder Branche die Unternehmen mit der besten ESG-Bewertung aus. Eine Ölfirma kann also im Index bleiben, wenn sie im Vergleich zu anderen Ölfirmen besser abschneidet.

Der Best-in-Class-Ansatz führt zu einer breiteren Diversifikation, weil alle Sektoren vertreten bleiben können. Das Ausschlussprinzip ist strenger, lässt aber ganze Branchen wegfallen. Viele Indizes kombinieren beide Strategien, indem sie zuerst Ausschlüsse vornehmen und dann die besten Unternehmen je Branche auswählen.

Prüfe in der Indexbeschreibung, welche Strategie dein ETF tatsächlich verfolgt.

Zwei verbreitete ESG-Strategien im Vergleich
Best-in-Class-AnsatzAusschlussprinzip
GrundideeWählt die nachhaltigsten Unternehmen je Branche ausSchließt komplette Branchen oder Geschäftsfelder aus
Umgang mit kontroversen BranchenBranchen bleiben oft enthalten, wenn sie relativ besser abschneidenBranchen wie Kohle oder Tabak fliegen komplett raus
DiversifikationBreiter, da alle Sektoren vertreten bleiben könnenSchmaler, da ganze Sektoren fehlen
Typische IndexfamilienMSCI ESG Leaders, MSCI SRIFTSE Global Choice, MSCI Screened

04 · Hintergrund

Welche Rolle spielen ökologische Kriterien beim Klimawandel?

Der Klimawandel ist für viele Anleger ein zentrales Motiv für den Kauf eines ESG-ETFs. Ökologische Kriterien zielen darauf ab, den CO2-Ausstoß zu senken und den Wandel zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu begleiten.

Ökologische Kriterien umfassen den Umgang mit natürlichen Ressourcen, den Schutz von Ökosystemen sowie die Verminderung von und Anpassung an den Klimawandel. Einige Indexfamilien setzen sich konkrete Klimaschutz-Ziele. Der FTSE ESG Low Carbon Select strebt eine Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen um 50 Prozent im Vergleich zum Ausgangsindex an.

Die EU verfolgt das Ziel, die Staatengemeinschaft bis 2050 klimaneutral zu machen. Für diese Transformation sind umfangreiche Investitionen erforderlich. Das erhöht die Nachfrage nach Klimawandel-ETFs, insbesondere bei institutionellen Anlegern, die regulatorische Vorgaben zum Klimaschutz erfüllen müssen.

Für dich als private Anlegerin sind reine Klimawandel-ETFs nur begrenzt geeignet, wenn du umfassend nachhaltig investieren möchtest. Sie beschränken sich oft auf einzelne Teilaspekte wie erneuerbare Energien oder Wasser und bilden nicht die gesamte Breite eines nachhaltigen Marktes ab.

Ökologische Kriterien umfassen den Umgang mit natürlichen Ressourcen, den Schutz von Ökosystemen sowie die Verminderung von und Anpassung an den Klimawandel. Einige Indexfamilien wie der FTSE ESG Low Carbon Select setzen sich ein konkretes Klimaschutz-Ziel, etwa eine Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen um 50 Prozent im Vergleich zum Ausgangsindex.

Die EU verfolgt das Ziel, die Staatengemeinschaft bis 2050 klimaneutral zu machen. Für diese Transformation sind umfangreiche Investitionen erforderlich, was die Nachfrage nach Klimawandel-ETFs bei institutionellen Anlegern erhöht. Für dich als Privatanleger bedeutet das: Du kannst mit einem ESG-ETF-Teil dieser Entwicklung werden, ohne selbst Einzelaktien auswählen zu müssen.

05 · Checkliste

Soziale Kriterien: Was steckt hinter dem S in ESG?

Das S in ESG steht für soziale Aspekte, die über reine Umweltfragen hinausgehen. Dazu gehören Arbeitsbedingungen, Menschenrechte und die Sicherheit entlang der Lieferkette.

Das S in ESG geht über Umweltfragen hinaus und betrifft den Umgang eines Unternehmens mit Menschen. Dazu gehören die Einhaltung der Menschenrechte, durchgängige Sozialstandards entlang der Lieferantenkette sowie Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Diese Kriterien sollen verhindern, dass dein Geld in Unternehmen fließt, die von ausbeuterischen Arbeitsbedingungen profitieren.

Ein zentraler Filter ist der UN Global Compact. Unternehmen, die gegen dessen Grundsätze zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung verstoßen, werden aus vielen nachhaltigen Indizes ausgeschlossen. Die Prüfung erfolgt anhand öffentlich verfügbarer Informationen und Meldungen.

  • Einhaltung der Menschenrechte in der gesamten Wertschöpfungskette
  • Durchgängige Sozialstandards bei Unternehmen und entlang der Lieferantenkette
  • Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
  • Keine Verstöße gegen die Grundsätze des UN Global Compact

Typische soziale Kriterien in ESG-Indizes

01

Einhaltung der Menschenrechte

02

Durchgängige Sozialstandards bei Unternehmen und entlang der Lieferantenkette

03

Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

04

Keine Verstöße gegen die Grundsätze des UN Global Compact

06 · Im Vertrag

Unternehmensführung: Warum Governance-Kriterien wichtig sind

Governance-Kriterien betreffen die Art und Weise, wie ein Unternehmen geführt und kontrolliert wird. Sie sind ein eigenständiger Pfeiler der ESG-Bewertung und können Risiken frühzeitig sichtbar machen.

Eine schlechte Unternehmensführung führt häufig zu Skandalen, Strafzahlungen oder langfristigen Wertverlusten.

Verhaltenskodizes verpflichten Unternehmen auf schriftliche Richtlinien für ethisches Verhalten. Vergütungssysteme sollten Anreize für langfristige und nachhaltige Ziele setzen, nicht für kurzfristige Kursgewinne. Transparenz und Berichterstattung ermöglichen dir als Anlegerin, die tatsächliche ESG-Leistung eines Unternehmens zu prüfen.

Governance ist kein Nebenschauplatz, sondern ein Frühwarnsystem für unternehmerische Risiken.

Wichtige Governance-Aspekte

VerhaltenskodizesRegelnUnternehmen verpflichten sich auf schriftliche Richtlinien für ethisches Verhalten.
VergütungssystemeAnreizeDie Vergütung des Managements sollte an langfristige und nachhaltige Ziele gekoppelt sein.
Transparenz und BerichterstattungKontrolleEine offene Kommunikation über Geschäftszahlen und ESG-Risiken ist ein Kernmerkmal guter Unternehmensführung.

07 · Kosten

Was kostet ein ESG-ETF?

Die laufenden Kosten eines ESG-ETFs werden als Gesamtkostenquote, kurz TER, angegeben. Sie liegt bei nachhaltigen Welt-ETFs in einer Spanne, die auch für klassische ETFs üblich ist.

Bei ETFs auf nachhaltige Unternehmen weltweit reicht die Spanne von 0,08 Prozent bis 0,95 Prozent pro Jahr. Die TER wird jährlich direkt aus dem Fondsvermögen entnommen und mindert deine Rendite.

Günstige ESG-ETFs gibt es bereits ab 0,08 Prozent pro Jahr. Die typische Spanne liegt zwischen 0,20 und 0,40 Prozent. Teurere Produkte mit 0,95 Prozent sind meist Nischenprodukte mit speziellen Themen oder kleinerem Fondsvolumen.

Die Kostenquote ist ein wichtiger Faktor, aber nicht der einzige: Auch Indexmethodik und Fondsvolumen beeinflussen die Qualität deiner Anlage.

Jährliche Gesamtkostenquote (TER) von ETFs auf nachhaltige Unternehmen weltweit

Günstigste ESG-ETFs0,08 % p. a.
Teuerste ESG-ETFs0,95 % p. a.

08 · Schritt für Schritt

Wie finde ich den passenden ESG-ETF?

Die Auswahl eines ESG-ETFs hängt von deinen persönlichen Ausschlusskriterien und deiner Anlagestrategie ab. Ein systematischer Blick auf Indexmethodik, Kosten und Fondsvolumen hilft bei der Entscheidung.

Überlege, welche Branchen oder Geschäftspraktiken für dich nicht in Frage kommen, zum Beispiel Kohle, Waffen oder Tabak. Danach prüfst du die Indexbeschreibung des ETFs, um zu verstehen, welche Strategie der Indexanbieter anwendet.

Ein größeres Fondsvolumen spricht für eine hohe Akzeptanz am Markt und reduziert das Risiko einer Fondsschließung. Die Replikationsmethode beeinflusst, wie genau der ETF seinen Index abbildet. Achte außerdem auf die Gesamtkostenquote, die bei günstigen ESG-ETFs bereits bei 0,08 Prozent pro Jahr beginnt.

  • Persönliche Ausschlusskriterien festlegen: Welche Branchen oder Geschäftspraktiken kommen für dich nicht in Frage?
  • Indexmethodik prüfen: Wendet der Index ein Negativ-Screening, einen Best-in-Class-Ansatz oder eine Kombination an?
  • Kosten vergleichen: Die Gesamtkostenquote sollte im Verhältnis zur Indexqualität stehen.
  • Fondsvolumen und Replikationsmethode beachten: Beides beeinflusst die Stabilität und Genauigkeit deiner Anlage.
01

Persönliche Ausschlusskriterien festlegen

Überlege, welche Branchen oder Geschäftspraktiken für dich nicht in Frage kommen, zum Beispiel Kohle, Waffen oder Tabak.

02

Indexmethodik prüfen

Lies die Indexbeschreibung des ETFs. Dort steht, ob ein Best-in-Class-Ansatz, ein Negativ-Screening oder eine Kombination angewendet wird.

03

Kosten vergleichen

Achte auf die Gesamtkostenquote. Günstige ESG-ETFs gibt es bereits ab 0,08 Prozent pro Jahr.

04

Fondsvolumen und Replikation beachten

Ein größeres Fondsvolumen spricht für eine hohe Akzeptanz am Markt. Die Replikationsmethode beeinflusst das Tracking.

05

Sparplan einrichten

Viele Depots bieten ETF-Sparpläne an, mit denen du monatlich in einen ESG-ETF investieren kannst.

09 · Fehler vermeiden

Lohnt sich ein ESG-ETF für die Rendite?

Die Sorge, dass nachhaltige Geldanlagen grundsätzlich Rendite kosten, ist weit verbreitet. Der aktuelle Forschungsstand stützt diese pauschale Aussage jedoch nicht.

Die pauschale Aussage, nachhaltige Strategien würden grundsätzlich Rendite kosten, ist nach heutigem Forschungsstand nicht belegt. Zahlreiche Studien deuten auf einen möglichen positiven Zusammenhang zwischen bestimmten ESG-Faktoren und der finanziellen Entwicklung von Unternehmen hin. Dieser Zusammenhang ist jedoch nicht in jedem Einzelfall gegeben.

ESG-Kriterien können als Frühwarnsystem dienen, weil sie Risiken wie Umweltstrafen, Arbeitskonflikte oder Korruptionsskandale sichtbar machen. Unternehmen, die weniger Ressourcen verbrauchen, können Kosten sparen. Eine Unternehmenskultur nach ESG-Kriterien kann helfen, Talente anzuziehen und das öffentliche Image zu fördern.

Eine Renditegarantie gibt es bei ESG-ETFs nicht, aber auch keinen systematischen Renditenachteil.

Häufige Irrtümer zur Rendite von ESG-ETFs

·ESG kostet immer Rendite: Zahlreiche Studien deuten auf einen möglichen positiven Zusammenhang zwischen bestimmten ESG-Faktoren und der finanziellen Entwicklung von Unternehmen hin.
·ESG ist nur ein kurzfristiger Trend: Die EU will bis 2050 klimaneutral werden, was umfangreiche Investitionen erfordert und nachhaltige Geldanlagen für private und institutionelle Investierende an Bedeutung gewinnen lässt.
·ESG bedeutet nur Verzicht: Neben Ausschlusskriterien setzen viele Indizes auf ein Positiv-Screening, das gezielt Firmen mit guter ESG-Bewertung auswählt.
·ESG ist reines Marketing: Ob ein Anbieter ESG-Aspekte substantiell berücksichtigt, lässt sich anhand veröffentlichter ESG-Strategien und Berichte prüfen.

10 · Was gilt

Steuern auf ESG-ETFs: Was gilt 2026?

Für die Besteuerung von Gewinnen aus ESG-ETFs gelten dieselben Regeln wie für andere Aktienfonds. Der Sparer-Pauschbetrag und die Teilfreistellung reduzieren die Steuerlast.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 EUR pro Person und Jahr, bei zusammenveranlagten Ehepaaren bei 2000 EUR. Gewinne bis zu diesem Betrag bleiben steuerfrei.

Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet: Nur 70 Prozent deiner Erträge aus einem Aktien-ETF müssen versteuert werden. Auf den zu versteuernden Ertrag oberhalb des Sparer-Pauschbetrags fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an, zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer.

Die Teilfreistellung von 30 Prozent senkt die effektive Steuerlast auf Aktienfonds deutlich.

Steuerlich begünstigt

·Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Person und Jahr
·Sparer-Pauschbetrag von 2000 EUR bei zusammenveranlagten Ehepaaren

Gewinne oberhalb des Sparer-Pauschbetrags

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026