Ratgeber · Investieren
ETF-Auszahlplan: So entsparst du dein Depot für die Zusatzrente
Ein ETF-Auszahlplan verwandelt dein angespartes Kapital in ein regelmäßiges Einkommen. Du erfährst hier, wie du die monatliche Entnahme planst, welche Steuern anfallen und wie du dein Vermögen über den Entnahmezeitraum sinnvoll einsetzt.
10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Ein ETF-Auszahlplan funktioniert wie ein umgekehrter Sparplan und zahlt dir monatlich Geld aus deinem Depot aus.
- Du hast die Wahl zwischen einem Auszahlplan mit Kapitalverzehr und einer Entnahme ohne Kapitalverzehr, der sogenannten ewigen Rente.
- Der Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR pro Person und Jahr bleibt bei der Entnahme steuerfrei.
- Mit einem Entnahmerechner kannst du simulieren, wie lange dein Kapital bei einer bestimmten Entnahmerate reicht.
01 · Grundlagen
Was ist ein ETF-Auszahlplan?
Ein ETF-Auszahlplan ist das Gegenstück zum ETF-Sparplan. Statt regelmäßig Geld einzuzahlen, lässt du dir monatlich einen festen Betrag aus deinem ETF-Depot auszahlen.
Bei einem ETF-Auszahlplan lässt du dir in einem meist monatlichen Rhythmus einen vorher festgelegten Betrag aus deinem Depot auszahlen. Dafür verkauft dein Broker automatisch die entsprechenden Anteile deiner ETFs und überweist den Verkaufserlös auf dein Referenzkonto. Die Höhe der monatlichen Entnahme kannst du flexibel bestimmen und an deine Lebenssituation anpassen.
Der Auszahlplan kombiniert eine renditestarke Geldanlage mit einer regelmäßigen Auszahlung. Er eignet sich für die private Altersvorsorge, den Aufbau eines passiven Einkommens oder die Aufbesserung deines monatlichen Gehalts. Voraussetzung ist ein entsprechendes Wertpapiervermögen, das du vorher durch eine Einmalanlage oder einen Sparplan aufgebaut hast.
Ein Entnahmeplan funktioniert grob gesagt wie ein umgekehrter Sparplan. Statt regelmäßig Geld einzuzahlen, fließt das Kapital in festen Abständen zu dir zurück. Du kannst dabei selbst entscheiden, welche ETFs in deinem Depot entspart werden sollen.
Kurz erklärt
ETF-Auszahlplan
Ein Entnahmeplan, bei dem in festen Abständen, meist monatlich, Anteile eines ETFs verkauft und der Erlös auf dein Konto überwiesen wird. Er dient dem Entsparen von Kapitalvermögen.
Der Auszahlplan kombiniert eine renditestarke Geldanlage mit einer regelmäßigen Auszahlung und eignet sich für die private Altersvorsorge oder ein passives Einkommen.
02 · Schritt für Schritt
So funktioniert der ETF-Entnahmeplan
Die Einrichtung eines Entnahmeplans ist mit wenigen Schritten erledigt. Dein Broker verkauft automatisch die benötigten ETF-Anteile und schreibt dir den Erlös gut.
Zuerst wählst du die ETFs aus, die du entsparen möchtest. Geeignet sind breit gestreute Aktien-ETFs, die eine langfristig höhere Rendite als Tagesgeld oder Festgeld bieten.
Bevor der Auszahlplan starten kann, muss das Kapital in den gewählten ETFs angelegt sein. Das erreichst du durch eine Einmalanlage oder durch einen zuvor besparten ETF-Sparplan. Anschließend richtest du den Entnahmeplan bei deinem Broker ein und legst den Entnahmebetrag sowie den Auszahlungstermin fest.
Der Broker verkauft dann monatlich die entsprechenden Anteile und überweist den Verkaufserlös auf dein Konto. Die Anlage eines Auszahlplans ist damit genauso einfach wie die Einrichtung eines Dauerauftrags für Miete oder andere regelmäßige Zahlungen.
- Du wählst die ETFs aus, die entspart werden sollen.
- Du legst den monatlichen Entnahmebetrag und den Auszahlungstermin fest.
- Dein Broker verkauft automatisch die benötigten Anteile und überweist dir den Erlös.
ETFs auswählen
Du entscheidest, welche ETFs in deinem Depot entspart werden sollen. Geeignet sind breit gestreute Aktien-ETFs.
Einmalanlage tätigen
Vor dem Start des Auszahlplans muss das Kapital in den gewählten ETFs angelegt sein.
Entnahmeplan einrichten
Bei deinem Broker richtest du den Auszahlplan ein und legst den Entnahmebetrag sowie den Auszahlungstermin fest.
Auszahlung erhalten
Der Broker verkauft monatlich die entsprechenden Anteile und überweist den Verkaufserlös auf dein Referenzkonto.
03 · Vergleich
Entnahme mit oder ohne Kapitalverzehr?
Bei der Entnahmestrategie hast du die Wahl zwischen zwei grundlegenden Varianten. Sie unterscheiden sich darin, ob dein angelegtes Kapital am Ende des Entnahmezeitraums erhalten bleibt oder aufgebraucht wird.
Deine Entscheidung hängt von deinem Ziel ab: Möchtest du dein Vermögen für einen bestimmten Zeitraum aufbrauchen oder eine dauerhafte Rente beziehen?
Bei einem Entnahmeplan mit Kapitalverzehr werden neben den laufenden Erträgen auch schrittweise Teile des angelegten Kapitals verkauft. Dadurch ist die monatliche Rate in der Regel höher, das Vermögen ist am Ende der Entnahmedauer jedoch komplett aufgebraucht. Diese Variante eignet sich für einen festen Entnahmezeitraum, zum Beispiel 20 Jahre.
Bei einem Entnahmeplan ohne Kapitalverzehr werden nur die laufenden Erträge wie Dividenden und Zinsen ausgezahlt. Das angelegte Kapital bleibt dauerhaft erhalten, die monatliche Rate fällt dafür in der Regel niedriger aus. Diese Variante wird auch als ewige Rente bezeichnet, da sie ohne zeitliche Begrenzung laufen kann.
- Mit Kapitalverzehr: Das Kapital wird schrittweise aufgebraucht, die monatliche Rate ist höher.
- Ohne Kapitalverzehr: Nur laufende Erträge werden ausgezahlt, das Kapital bleibt erhalten.
| Mit Kapitalverzehr | Ohne Kapitalverzehr | |
|---|---|---|
| Kapitalerhalt | Das angelegte Kapital wird schrittweise aufgebraucht | Das Kapital bleibt dauerhaft erhalten |
| Entnahmequelle | Laufende Erträge und Verkauf von Anteilen | Nur laufende Erträge wie Dividenden und Zinsen |
| Monatliche Rate | In der Regel höher möglich | In der Regel niedriger |
| Ziel | Fester Entnahmezeitraum, z.B. 20 Jahre | Ewige Rente ohne zeitliche Begrenzung |
04 · Was gilt
Wann lohnt sich ein ETF-Auszahlungsplan?
Ein Auszahlungsplan ist besonders dann sinnvoll, wenn du eine Rentenlücke schließen oder dein Einkommen im Ruhestand aufbessern möchtest. Auch für ein passives Einkommen vor dem Rentenalter kann er geeignet sein.
Die regelmäßigen Auszahlungen ergänzen dann dein reguläres Einkommen oder deine gesetzliche Rente.
Für kurzfristigen Kapitalbedarf von unter zehn Jahren ist ein ETF-Auszahlplan dagegen weniger geeignet. ETFs sind zur langfristigen Geldanlage gedacht und sollten mindestens zehn bis 15 Jahre gehalten werden. In diesem Zeitraum kannst du schlechte Phasen an der Börse aussitzen und vom Zinseszinseffekt profitieren.
Wenn du einen größeren Einmalbetrag erhalten hast, etwa durch eine fällige Rentenversicherung, einen Immobilienverkauf oder eine Erbschaft, kannst du mit einem Auszahlplan daraus ein regelmäßiges Einkommen erzeugen. Die Geldanlage mit Entnahmeplan kann dabei auch als Alternative zur Sofortrente angesehen werden.
- Geeignet: Schließung einer Rentenlücke, private Zusatzrente, passives Einkommen.
- Weniger geeignet: Kurzfristiger Kapitalbedarf unter zehn Jahren, Anlage des Notgroschens.
Geeignet
Weniger geeignet
05 · Kosten
Steuern beim ETF-Auszahlplan: Der Sparer-Pauschbetrag
Beim Verkauf von ETF-Anteilen fallen Steuern auf deine Gewinne an. Der Sparer-Pauschbetrag hilft dir, einen Teil deiner Erträge steuerfrei zu entnehmen.
Die Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent auf deine Kapitalerträge. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer und gegebenenfalls Kirchensteuer. Die Steuern führen Banken in Deutschland automatisch ab.
Der Sparer-Pauschbetrag hilft dir, einen Teil deiner Erträge steuerfrei zu entnehmen. Pro Person und Jahr stehen dir 1000 Euro steuerfrei zu. Bei zusammenveranlagten Paaren sind es 2000 Euro im Jahr. Dafür richtest du bei deiner Bank einen Freistellungsauftrag ein, damit erst für Beträge oberhalb des Pauschbetrags Steuern abgezogen werden.
Für Aktienfonds gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet, dass nur 70 Prozent deiner Erträge aus Aktien-ETFs besteuert werden. Allein wegen des Sparer-Pauschbetrags lohnt es sich, die Geldentnahme über mehrere Jahre zu stückeln, statt die gesamte Summe auf einmal auszahlen zu lassen.
- Sparer-Pauschbetrag pro Person: 1000 Euro pro Jahr steuerfrei.
- Sparer-Pauschbetrag zusammenveranlagt: 2000 Euro pro Jahr steuerfrei.
- Teilfreistellung für Aktienfonds: 30 Prozent deiner Erträge bleiben steuerfrei.
Steuerliche Belastung beim ETF-Auszahlplan im Jahr 2026
06 · Fehler vermeiden
Desinvestieren: So stückelst du deine Entnahmen
Beim Desinvestieren, also dem schrittweisen Verkauf deiner ETF-Anteile, kannst du durch eine geschickte Reihenfolge Steuern sparen und deine Rendite optimieren.
Statt die gesamte Summe auf einmal auszahlen zu lassen, rät der Finanztip-Experte Timo Halbe zu regelmäßigen kleinen Teilentnahmen. So kann sich die Rendite im ETF weiterentwickeln.
ETF-Anteile werden automatisch nach dem Prinzip "First in, first out" verkauft. Das heißt, die Anteile, die zuerst im Depot waren, werden auch zuerst wieder verkauft. Allerdings haben die ältesten Anteile durch die lange Anlagezeit oft am meisten Gewinn erwirtschaftet, wodurch die meisten Steuern fällig werden.
Hier kannst du dir eine Steuerregel zunutze machen. Wer regelmäßig, zum Beispiel alle zehn Jahre, einen neuen ETF bespart, kann selbst bestimmen, welche Anteile er zuerst veräußert. Verkaufst du von jung nach alt, bekommen die wertvollsten alten Anteile noch Jahre mehr Zeit, um im Wert zu wachsen. Das kann je nach Anlagesumme mehrere Zehntausend Euro ausmachen.
- Lass dir nicht die gesamte Summe auf einmal auszahlen, sondern entnimm regelmäßig kleine Teile.
- Nutze den Sparer-Pauschbetrag über mehrere Jahre aus, statt alles in einem Jahr zu verkaufen.
- Richte einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank ein, damit nicht zu viel Steuer abgeführt wird.
Häufige Fehler beim Desinvestieren vermeiden
07 · Checkliste
Rechner für den ETF-Entnahmeplan
Ein Entnahmerechner hilft dir, die passende Entnahmerate für dein Vermögen zu ermitteln. Du kannst damit verschiedene Szenarien für deinen Auszahlungsplan durchspielen.
Für die Berechnung deines persönlichen ETF-Auszahlungsplans stellst du verschiedene Parameter ein. Dazu gehören das Anlagekapital zu Beginn des Auszahlplans, der gewünschte monatliche Entnahmebetrag und der Entnahmezeitraum oder die geplante Rentendauer. Auch die angenommene jährliche Rendite des ETF-Portfolios und ein gewünschtes Restkapital am Ende des Entnahmezeitraums fließen in die Berechnung ein.
Mit einem solchen Rechner kannst du beispielsweise eine ewige Rente ohne Kapitalverzehr berechnen. Dabei bleibt der eingezahlte Teil des Kapitalvermögens erhalten und du erhältst die regelmäßigen Auszahlungen aus den erzielten Erträgen. Alternativ kannst du eine begrenzte Rentendauer wählen, bei der das Kapital aufgezehrt wird.
- Anlagekapital zu Beginn des Auszahlplans.
- Gewünschter monatlicher Entnahmebetrag.
- Entnahmezeitraum oder geplante Rentendauer.
- Angenommene jährliche Rendite des ETF-Portfolios.
- Gewünschtes Restkapital am Ende des Entnahmezeitraums.
Wichtige Parameter für die Berechnung deines Entnahmeplans
Anlagekapital zu Beginn des Auszahlplans
Gewünschter monatlicher Entnahmebetrag
Entnahmezeitraum oder geplante Rentendauer
Angenommene jährliche Rendite des ETF-Portfolios
Gewünschtes Restkapital am Ende des Entnahmezeitraums
Inflationsrate für die Kaufkraft deiner Auszahlungen
08 · Hintergrund
Der passende Entnahmezeitraum für dein Kapital
Der Entnahmezeitraum bestimmt, wie lange dein Kapital bei einer bestimmten Entnahmerate reicht. Er hängt von deiner Lebenserwartung, deinem Renteneintritt und deinen Zielen ab.
Für die Altersvorsorge planst du den Entnahmezeitraum üblicherweise vom Renteneintritt bis zur statistischen Lebenserwartung.
Multiplizierst du deine monatliche Rentenlücke mit der Anzahl der Monate in diesem Zeitraum, erhältst du den benötigten Kapitalbedarf. Ein längerer Entnahmezeitraum erfordert bei gleichem Kapital eine niedrigere monatliche Rate. Umgekehrt kannst du bei einem kürzeren Zeitraum höhere Beträge entnehmen, verbrauchst dein Vermögen dann aber schneller.
Beachte, dass die Inflation deine Kaufkraft über lange Zeiträume reduziert. Ein Betrag, der heute ausreicht, kann in 20 Jahren deutlich weniger wert sein. Beziehe die Inflationsrate deshalb in deine Berechnung des Kapitalbedarfs für den Entnahmezeitraum mit ein.
Für die Altersvorsorge planst du den Entnahmezeitraum üblicherweise vom Renteneintritt bis zur statistischen Lebenserwartung. Multiplizierst du deine monatliche Rentenlücke mit der Anzahl der Monate in diesem Zeitraum, erhältst du den benötigten Kapitalbedarf.
Ein längerer Entnahmezeitraum erfordert bei gleichem Kapital eine niedrigere monatliche Rate. Umgekehrt kannst du bei einem kürzeren Zeitraum höhere Beträge entnehmen, verbrauchst dein Vermögen dann aber schneller.
Beachte, dass die Inflation deine Kaufkraft über lange Zeiträume reduziert. Plane daher realistische Renditeannahmen und eine gewisse Sicherheitsmarge ein.
09 · Vergleich
ETF-Auszahlplan als Alternative zur Sofortrente
Ein ETF-Auszahlplan kann eine flexible Alternative zu einer klassischen Sofortrente sein. Du behältst die Kontrolle über dein Kapital und kannst die Entnahmen anpassen.
Bei einer Sofortrente ist das Kapital dagegen gebunden und du hast keinen Zugriff mehr darauf.
Der ETF-Auszahlplan bietet langfristig höhere Renditechancen, da dein Geld marktabhängig investiert bleibt. Dafür sind die Auszahlungen nicht garantiert und können schwanken. Eine Sofortrente bietet lebenslange garantierte Zahlungen, fällt dafür aber meist niedriger aus.
Ein weiterer Vorteil des ETF-Auszahlplans ist die Vererbbarkeit. Das Restkapital bleibt vererbbar, während bei einer Sofortrente in der Regel kein Kapital zur Vererbung übrig bleibt. Der ETF-Auszahlplan erfordert dafür eine aktivere Auseinandersetzung mit deiner Geldanlage.
- ETF-Auszahlplan: Flexibler Kapitalzugriff, marktabhängige Rendite, Restkapital vererbbar.
- Sofortrente: Kapital gebunden, garantierte lebenslange Zahlungen, meist niedrigere Rente.
| ETF-Auszahlplan | Sofortrente | |
|---|---|---|
| Kapitalzugriff | Flexibler Zugriff auf das Restkapital möglich | Kapital ist gebunden, kein Zugriff |
| Renditechancen | Marktabhängig, langfristig höhere Chancen | Garantierte, aber meist niedrigere Rente |
| Planbarkeit | Schwankende Auszahlungen möglich | Lebenslange garantierte Zahlungen |
| Vererbbarkeit | Restkapital bleibt vererbbar | In der Regel kein Kapital zur Vererbung |
10 · Schritt für Schritt
Vom ETF-Sparplan zum Auszahlplan: Der Übergang
Der Wechsel vom Ansparen zum Entsparen ist ein wichtiger Schritt in deiner Anlagestrategie. Eine frühzeitige Planung hilft dir, den Übergang reibungslos zu gestalten.
Zuerst berechnest du deine Rentenlücke, also die Differenz zwischen deinem gewünschten Einkommen im Alter und deiner gesetzlichen Rente.
Deinen Rentenanspruch entnimmst du aus der Renteninformation oder dem Serviceportal der Deutschen Rentenversicherung. Multiplizierst du die monatliche Lücke mit dem geplanten Entnahmezeitraum und berücksichtigst die Inflation, erhältst du den benötigten Kapitalbedarf. Diesen Betrag solltest du privat ansparen, um deinen Lebensstandard im Alter zu halten.
Bis das benötigte Kapital erreicht ist, führst du deinen ETF-Sparplan fort. Kurz vor dem Entnahmebeginn kannst du das Risiko reduzieren, indem du einen Teil in defensivere Anlagen umschichtest. Anschließend richtest du den Entnahmeplan bei deinem Broker ein und legst den monatlichen Auszahlbetrag fest.
- Berechne deine Rentenlücke aus gewünschtem Einkommen und gesetzlicher Rente.
- Ermittle den Kapitalbedarf für den geplanten Entnahmezeitraum inklusive Inflation.
- Führe deinen Sparplan fort, bis das benötigte Kapital erreicht ist.
- Prüfe kurz vor dem Entnahmebeginn eine Umschichtung in defensivere Anlagen.
- Richte den Auszahlplan bei deinem Broker ein.
Rentenlücke berechnen
Ermittle die Differenz zwischen deinem gewünschten Einkommen im Alter und deiner gesetzlichen Rente.
Kapitalbedarf ermitteln
Multipliziere die monatliche Lücke mit dem geplanten Entnahmezeitraum und berücksichtige die Inflation.
Sparplan fortführen
Bespare deinen ETF-Sparplan weiter, bis das benötigte Kapital erreicht ist.
Umschichten prüfen
Reduziere kurz vor dem Entnahmebeginn das Risiko, indem du einen Teil in defensivere Anlagen umschichtest.
Auszahlplan einrichten
Richte den Entnahmeplan bei deinem Broker ein und lege den monatlichen Auszahlbetrag fest.
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